News Elektronische Patientenakte: Akzeptanz auch nach einem Jahr weiterhin gering

Spiczek schrieb:
hoffentlich! Es würde die Arbeit manchmal deutlich erleichtern
Ehrlich, bis der Notarzt bei einer 50 Jahre alten ePA die relevanten Sachen gefunden hat (wenn die überhaupt darin stehen), ist der Patient schon längst beerdigt.
 
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Bin auch noch nicht in Kontakt damit gekommen und wusste nichts von einer Aktivierung die nötig sei. Um selber drauf zuzugreifen braucht es bei meiner Krankenkasse auch zwei Apps, die super schlechte Bewertungen haben..
Sollen sie erstmal ordentlich fertig machen und dann wird es schon irgendwann, weil für immer weiter auf Papier setzen kann es ja auch nicht sein.
 
Matsingeroni schrieb:
Habe mittlerweile 3 Apps meiner Krankenkasse, da blickt keiner mehr durch.
wenn man dazu noch die apps für den ePA (perso) und für den digitale wallet (führerschein, etc.) dazunimmt, hat man ein sammelsurium an apps und dazu benötigten pins und wiederherstellungs-pins...
ich habe mal versucht das einzurichten, aber habe dann irgendwann bei den pin-bestätigungen aufgegeben.
übrigens: auch die einrichtung von wero ist mit mehrfacher tan-eingabe für freigaben verbunden (mal ganz davon abgesehen dass man direkt ein bankkonto benötigt welches das unterstützt - kein wunder dass man gegen paypal und co. kein stich landet)

wir sind hierzulande echt schlecht solche services schlank und zugänglich zu gestalten, insofern kann ich die vorbehalte absolut verstehen!
Ergänzung ()

jackii schrieb:
Um selber drauf zuzugreifen braucht es bei meiner Krankenkasse auch zwei Apps, die super schlechte Bewertungen haben..
sind die apps für den zugriff krankenkassenspezifisch oder gibt es da auch eine standardapp "vom bund"??
 
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Helge01 schrieb:
Ehrlich, ..., ist der Patient schon längst beerdigt.
... wenn die ePA sinnvoll aufgebaut ist und man leicht alle Diagnosen und Medikation sieht, dann nicht!

... wenn die Menschen wüssten was sie haben und warum sie welches Medikament nehmen müssen, dann ebenfalls nicht!

jackii schrieb:
die super schlechte Bewertungen haben..
lies dir spaßeshalber mal die negativen Einträge durch, da weißt du warum die Bewertungen schlecht sind und vor allem von wann. Zu oft habe ich da eher eine fragliche Inkompetenz der Nutzer gesehen bzw einfach nur einen Hass ggü der Kasse.

@cypeak wero hat bei mir keine 5min gedauert. Die ePA Apps sind von deiner Krankenkasse.
 
Solange da Gematik als Betreiber involviert ist, wird das nichts. Das war mir schon vorher klar, daher direkt widersprochen. Wenn sie wollen, dass ePa genutzt wird, dann bitte von Kompetenz umsetzen lassen. Bis dahin einstampfen und Kosten sparen. Alles andere verbrennt nur sinnlos Geld und füllt die Taschen weniger "Kompetenztäger" bei Gematik.
 
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Spiczek schrieb:
lies dir spaßeshalber mal die negativen Einträge durch, da weißt du warum die Bewertungen schlecht sind und vor allem von wann. Zu oft habe ich da eher eine fragliche Inkompetenz der Nutzer gesehen bzw einfach nur einen Hass ggü der Kasse.
Benutz Mal "spaßeshalber" z.b. eine App von der AOK. Danach wirst du das vielleicht auch nachvollziehen können.

Alleine während der Ladezeiten für jede Kleinigkeit hätte ich das gewünschte schon per Fax angefordert und zurück gefaxt bekommen 🤡
 
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kuerbi schrieb:
Der Grundgedanke hinter der ePa ist ja nicht schlecht

Doch, ist nur dem Druck der Pharmabranche nachzugeben um an die Daten der Deutschen zu kommen, die Umsetzung zeigt doch wie wichtig alles andere war, sogar die Anonymisierung ist nicht wirklich sicher.

Wenn die lieben Politiker so sehr davon überzeugt wären, hätte sie es sich selber als Pilotprojekt verpasst um dem Bürger Vertrauen zu geben.

Aber die wollen da aus gutem Grund selber nicht rein, wollen sie doch nicht ihre Gesundheitsdaten an AGs verscherbelt sehen, dafür darf der Bürger herhalten.

Mit gutem Beispiel voran ist mit "echten" Politikern ausgestorben, die Lobby Marionetten da, kann man größtenteils nicht ernst nehmen.
 
Die ePA ist leider das beste Beispiel, wie Digitalisierung nicht funktioniert. Das haben Menschen konzipiert, die es selbst nie nutzen werden, weil Sie privatversichert sind.
Ich selbst begrüße so eine eAkte, Sie macht Sinn, man wird nicht mehrfach untersucht, weil ein anderer Arzt die MRT Aufnahmen nicht im Zugriff hat oder der Patient die CD (im 21.Jh :D) nicht dabei hat oder den ausgedruckten Befund. Das sind alle richtige Schritte.

Kritikpunkte:
  • Nicht für alle Versicherten (nur gesetzlich versicherte, privatversicherte sind außen vor)
  • Infrastruktur und Datensicherheit unzufriedenstellend (die Gematik macht seit Jahren mit fehlender Kompetenz auf sich aufmerksam, dazu sind amerikanische Firmen beteiligt, Verschlüsslung und Zugriffsschutz ungenügend)
  • Datenschutz und Rechtevergabe - Das Thema Gesundheitsdaten ist hochsensibel, viele möchten diese Daten haben. Warum der Gesetzgeber hier nicht klar regelt und dazu Vertrauen aufbaut, indem er den Patienten, denen die Daten gehören, hier alle Möglichkeiten lässt, das auch abzuschalten, ist grob fahrlässig. Damit beginnt der Ausverkauf, wenn man nicht widerspricht
  • Umsetzung: schlecht mit PDF-Dateien ohne vernünftige Struktur etc.
Wahrscheinlich gibt es noch mehr Punkte, aber all das, sollte uns dazu bewegen, Widerspruch einzulegen, bis es so umgesetzt ist, dass es nutzbar ist.
 
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Matsingeroni schrieb:
Idee gut, Umsetzung einfach nur katastrophal.
Habe mittlerweile 3 Apps meiner Krankenkasse, da blickt keiner mehr durch.
Meine Zahnärztin hat beispielsweise die Freigabe da Sachen einzusehen, hatte aber Schwierigkeiten mein Bonusheft da einzupflegen etc.

Mal schauen ob das irgendwann mal, vor allem für ältere Menschen die vielleicht nicht so fit sind, nutzbar ist.
Ich bin ein älterer Mensch (59) Habe auch 3 AOK Apps auf dem Smartphone, mit 3 unterschiedlichen Namen und Funktionen. Habe kein Problem damit, diese zu unterscheiden und deren Zweck zu erkennen.
 
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Ich habe aktiv abgelehnt, obwohl ich eigentlich eine große Chancen sehe für eine sichere und gute Versorgung bei Notfällen. Ich fände es gut wenn einsehbar ist worauf man weshalb allergisch ist.
Man hat viel zu wenig Einfluss darauf, was von wem gesehen werden kann. Der Zahnarzt muss nichts vom anderen Besuch des Facharztes wissen und die Apothekerin benötigt schon mal gar nicht den ganzen Verlauf der Arztbesuche.
 
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automatthias schrieb:
Ich wollte die ePA benutzen, aber es ist mir nicht gelungen, diese frei zuschalten. Meine Krankenkasse verlangt dazu die Installation einer zweiten App (neben der Kassenapp), und dann soll ich plötzlich "die zuvor vereinbarte PIN" eingeben. An keiner Stelle vorher wurde irgend eine PIN festgelegt.
Keine Erklärung, keine Information usw.
Anscheinend will man gar nicht, dass die Leute das benutzen.

Und ein Facharzt hatte mir keinen Arztbrief mit dem Befund mitgegeben, weil man das ja in die ePA laden würde. Der Hausarzt hat vergeblich danach gesucht.
Ich habe eben in 5 Minuten die Geschichte eingerichtet (1. zum Test, 2. weil ich es in meinem Fall für mich persönlich sinnvoll finde). Wenn man den Anweisungen folgt und genau liest ist das kein Problem, wenn man schon eine Personalausweis ID hat und diese eingerichtet ist, ist es noch einfacher. Ganz einfach NFC an, Perso unters Smartphone, eID eingeben, warten der Rest ergibt sich durch die weiteren Anleitungen. Also bei wirklichen Interesse einfach mal in Ruhe das ganze wiederholen. Übrigens am Anfang wird als erstes die eigene Pin festgelegt. Vielleicht liegt es auch am jeweiligen Smartphone, Androidversion etc.
 
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Zwar ist die elektronische Patientenakte 94 Prozent und damit der großen Mehrheit bekannt, doch lediglich 29 Prozent der Befragten haben sie aktiviert – 71 Prozent nutzen die ePA weiterhin nicht
Was heißt hier 71% nutzen die EPA nicht?
Wer nicht widersprochen hat, dem wurde eine angelegt und die Daten werden eingetragen. Egal ob derjenige reinschaut oder nicht. Offenbar wurde das System nicht verstanden? Bzw. nicht richtig erklärt!
 
Dann habe ich wohl eine Krankenkasse erwischt, die weiß was sich macht. Genau zwei Apps von meiner BKK auf dem Smartphone.

Ich habe seit Einführung letztes Jahr die Dokumente nach Monat sortiert, diese sogar in den Monaten nach Tag.
Die einzige überdimensionierte PDF die ich habe ist die Übersicht der Leistungen Rückwirkend bis zum 01.01.2020.

Aufgrund meines letztjährigen gesundheitlichen Ausnahmezustandes finde ich es eher ernüchternd das ich jedem Arztbericht hinterher rennen muss, manche Praxen muss ich manuell hinzufügen.
Was ich gut finde ist das ich entscheide wann und wie lange eine Arztpraxis Zugriff auf die ePA hat.

Klar gibt es bessere Umsetzungen, aber dann würden diejenigen die sich jetzt beschweren über was anderes beschweren was ihnen nicht passt. Jeder von uns findet ein Haar in der Suppe, wenn er möchte (da nehme ich mich nicht aus).

Und dann was @KeinNutzerName eben noch geschrieben hat.
 
@-MK Leider benötige ich alle Berichte von den genannten 10 Ärzten. Sonst keine Listung bei Eurotransplant. Aktuell muss man fast jedem Bericht hinterherrennen. Da viele Praxen nicht mehr ans Telefon gehen, bleibt mir manchmal nichts anderes übrig, da vorbei zu fahren (wenn ich eh im Ort bin). Da wäre die Berichte in der Akte nicht schlecht.
 
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Ich würde gern dort einsteigen, aber erst wenn der CCC sein Ok gibt das es sicher ist.

Kein interesse ein Beta Tester zu sein.

eher ärglich für Menschen die mehre Ärzte haben durch ihre Gesundheit und den zugang zu den Akten usw. brauchen, die müssen da mitspielen um als Versuchskanischen zu spielen.
 
Bin gespannt, welches der letzte CCC mit Bühnenpräsenz der ePA sein wird und ob fürs der Fall ist, weil schlussendlich alle Probleme beseitigt sind oder weil die Spezialisten dazu inzwischen im Ruhestand sind. 🤡
Die Vorträge dazu auf https://media.ccc.de/ sind allesamt sehr empfehlenswert!
Das gute am System ist, dass es einfach war bei der Krankenkasse zu widersprechen.
 
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krucki1 schrieb:
obwohl ich eigentlich eine große Chancen sehe für eine sichere und gute Versorgung bei Notfällen. Ich fände es gut wenn einsehbar ist worauf man weshalb allergisch ist.
Ich habe mal gehört, dass ein Notarzt gar keinen großen Wert auf Patientenakten, Notfallarmbändchen und den ganzen anderen Kram legt. Wenn der Notarzt kommt, ist es kurz vor zwölf. Es geht ihm ausschließlich darum, Leben zu retten und zu stabilisieren. Dabei nutzen die Notärzte Medikamente, die keine bis kaum Wechselwirkungen haben. Folglich würde ein Notarzt die Medikation außen vor lassen und auch keine Zeit mit der ePA verschwenden. Wenn du dringend Blut brauchst, macht man auch nicht erst einen Blutgruppentest, dann gibt es 0- und gut ist. Den Test kann man dann machen, wenn die erste Konserve fließt.
Ich weiß auch nicht, ob die sich darauf verlassen würden, was man sagt oder in seinem Notfallpass eingetragen hat.

Wie gesagt, habe ich mal gehört.

Vielleicht kann das ein richtiger Notarzt kommentieren?
 
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Ich wollte da mal reinschauen, aber zum einen müsste ich denen meinen e-Personalausweis aktivieren, oder zum PostIdent in die Postfiliale latschen und da habe ich schon wieder keine Lust drauf. PostIdent am Handy ist nicht erlaubt...
 
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Die ePA wäre ein sehr produktives Mittel die Bürokratie ab zu bauen, denn Digitalisierung macht genau das.
Aber die Umsetzung ist ein graus und wieder zeigt sich, dass wir uns für sowas bitte doch Fachleute aus Estland oder der Ukraine holen sollten.

Deutschland ist echt Neuland

Und für die die hier Meckern. Das Problem ist halt die Identifikation und die Freischaltung. Im Zeiten in denen Amazon mehr über mich weiß, als ich selbst, sollten wir dringend diesen deutschen Sonderweg im Datenschutz neu betrachten.

Facebook weiß viel mehr über meine Mutter, als es ihr eigentlich lieb wäre.
 
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