Kaufmannsladen
Lt. Commander
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Versuche mal, GAAS zu konservieren.Wilfriede schrieb:Warum? Macht doch keinen Sinn^^ Klar wird es Retro auch in 30 Jahren noch geben.
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Versuche mal, GAAS zu konservieren.Wilfriede schrieb:Warum? Macht doch keinen Sinn^^ Klar wird es Retro auch in 30 Jahren noch geben.
Mit der Aussage wäre ich heute ganz vorsichtig. Vor gut 15 Jahren waren wir da auf einem sehr guten Weg, aber heute gibt es viele Spieler die genau das nicht mehr in Spielen haben wollen. Denn sobald kulturelle Themen behandelt werden wie: Politik, Krankheiten, Körperbilder, Religion oder Sexualität, ist der Aufschrei und die Ablehnung so groß, das man hier nicht mehr von Kultur sprechen kann, wenn man sämtliche kulturellen Themen ausklammert und nur die Themen zulässt, die man selber gut findet.Zensored schrieb:Spiele sind Kultur und müssten dadurch logischerweise dazugehören.
Spriti schrieb:1,5 Mio in nicht mal 3 Jahren. Jede kleine Hutzelbude wäre froh auch nur Ansatzweise soviel Geld zu bekommen.
2 Enthusiasten und du kannst so ein Projekt damit 10 Jahre finanzieren.
Selbst wenn das Einpflegen eines Spiels im Schnitt nur 5 Minuten dauert, wäre man schon mit den vorhandenen 60.000 Titeln gute 2,5 Jahre Vollzeit dabei.Zensored schrieb:ich könnte das wesentlich länger als 20 Jahre Finanzieren mit dem hergegebenen Geld.
Finde ich aber immernoch besser Investiert, als in Politiker Karren, Fahrdienst etc🤔estros schrieb:Bei den Kosten hätte ich es auch gestoppt. Ist doch Wahnsinn, warum wir Steuerzahler Millionen zahlen sollen.
Empörungsmarketing/Outrage Marketing ist seit 1997 mit Rockstar Games und PR Experte Max Clifford eine bekannte Praxis.Crifty schrieb:Mit der Aussage wäre ich heute ganz vorsichtig. Denn sobald kulturelle Themen behandelt werden"", ist der Aufschrei und die Ablehnung so groß, das man hier nicht mehr von Kultur sprechen kann, wenn man sämtliche kulturellen Themen ausklammert und nur die Themen zulässt, die man selber gut findet.
Entweder man beschäftigt sich mit allen kulturellen Themen oder man lässt es komplett, aber dann kann man auch nicht mehr von einem Kulturgut sprechen
Wenn schon (Un)lustig dann Raspberry Pi als Server und Cartridges kommen ins Kölner Stadtarchiv, rückwirkend bis zum 02.März 2009 bitte alles einlagern.Bright0001 schrieb:Oder wie genau stellt ihr euch das vor? Images bei Google Drive hosten und Cartridges kommen in den Keller?![]()
das kostet bei dir 1,5M€? Das ICS hatte von 2023-2026 soviel zur Verfügung.Bright0001 schrieb:Selbst wenn das Einpflegen eines Spiels im Schnitt nur 5 Minuten dauert, wären man schon mit den vorhandenen 60.000 Titeln gute 2,5 Jahre Vollzeit dabei.
Oh da verstehst du mich vielleicht falsch, Mir geht es darum, du kannst etwas nicht mit einem „Kultursiegel“ versehen, wenn du nicht das ganze Spektrum an Kultur zulässt. Aber genau da sind wir heute, passt das kulturelle Thema nicht, wird ganz schnell der Shitstorm im Internet entfesselt und das Thema totgemacht. Kultur ist kein Süßigkeitenladen wo man sich nur das rausnimmt was einem genehm ist.Zensored schrieb:Empörungsmarketing (auch und insbesondere außerhalb des direkten Einflussbereichs der Kulturschaffenden) als Grund vorzuschieben um Videospielen den Kultursiegel aberkennen zu wollen lässt tief blicken, denke mal ich verstehe dich da falsch. Ein ausklammern sämtlicher kulturellen Themen kann ich bei Videospielen nicht erkennen. Eventuell hast du da mehr infos.
Danke für die Erklärung! Ja so wie du es beschreibst gibt es eine Problematik.Crifty schrieb:Oh da verstehst du mich vielleicht falsch
Keine Filme. Spielfilme sind ausdrücklich ausgeschlossen.Zensored schrieb:In Deutschland regelt das Gesetz über die deutsche Nationalbibliothek die Archivierung aller seit 1913 jemals im Staatsgebiet herausgegebenen Bücher, Filme und Musikstücke.
Richtig, dafür gibt es andere wie z.B. das Deutsches Filminstitut Filmmuseum oder der Kinematheks Verbund.gaym0r schrieb:Spielfilme sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Ja und? Die haben für 3 Jahre 1,5M Förderung kassiert, das sind knapp 40k pro Monat. Es ist schon fragwürdig, wo das ganze Geld hingeht.Bright0001 schrieb:Kaum ist Deutschland aus der WM geflogen, werden aus den ganzen Bundestrainern nun wieder Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler.
Selbst wenn das Einpflegen eines Spiels im Schnitt nur 5 Minuten dauert, wären man schon mit den vorhandenen 60.000 Titeln gute 2,5 Jahre Vollzeit dabei.
Miete, Wartung bzw. Instandhaltung, Infrastruktur, Akquise, Lizenzen, Marketing, Verwaltung und ähnliches fallen auch nicht vom Himmel.
Oder wie genau stellt ihr euch das vor? Images bei Google Drive hosten und Cartridges kommen in den Keller?![]()
Es wurde doch gesagt, das die Spiele z.B. aus den Beständen der USK oder einem Museum kamen ich glaube nicht, dass dafür gezahlt wurde.Zensored schrieb:Meine Vermutung ohne die Finanzen zu wissen, die haben die Spiele für Vollpreis gekauft.
Gibt halt immer weniger Spiele, die offline noch funktionieren bzw. von denen du überhaupt noch offline Kopien erstellen kannst.Wilfriede schrieb:Warum? Macht doch keinen Sinn^^ Klar wird es Retro auch in 30 Jahren noch geben.
Es sind ja nicht nur die Datenträger selbst. Du brauchst ja auch die Hardware auf der das Zeug überhaupt läuft. Und dann brauchst du natürlich auch das Wissen wie das alles funktioniert.Manegarm schrieb:Wenn die CDs irgendwann nicht mehr gehen ist es für immer verloren. Nicht dass ich das noch mal spielen wollen würde, aber es ist Kultur und Geschichte.
Menschen, vor allem Wissenschaftler, haben dafür Vollzeit gearbeitet.Chilisidian schrieb:das sind knapp 40k pro Monat. Es ist schon fragwürdig, wo das ganze Geld hingeht.