Formel 1-Talk 2014

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eXe777 schrieb:
BrawnGP war damals doch nicht annähernd so dominant, selbst im ersten Saisondrittel nicht. Ein Blick auf die damaligen Rennergebnisse klärt auf.

Hast recht. Hab in erinnerung gedacht muss BrwanGP gewesen sein. Aber woran ich mich erinnert habe war der AustralienGP 1999 bei dem Häkkinen und Coulthard im McLaren das komplette Feld überundet haben.

Mit dem Sound kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Dieses Mädchenhafte Geschreie (oder Katzengekreische wenn man auf den Schwanz tritt) der Vorjahre finde war kein schöner Motorsound. Der jetzige ist zwar leiser, aber auch vomTon her wesendlich tiefer und wirkt so stärker ... männlicher ...
Wie auch schon jemand mal sagte, die letzten Jahre haben alle Leute an der Rennstrecke Gehörschutz getragen. MAcht dann total viel sinn, dass die Motoren laut sind wenn man sie nur mit gehöschutz ertragen kann. Zumal die Motoren immer noch alles andere als leise sind.
 
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wunschiwunsch schrieb:
Hast recht. Hab in erinnerung gedacht muss BrwanGP gewesen sein. Aber woran ich mich erinnert habe war der AustralienGP 1999 bei dem Häkkinen und Coulthard im McLaren das komplette Feld überundet haben.

Mit dem Sound kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Dieses Mädchenhafte Geschreie (oder Katzengekreische wenn man auf den Schwanz tritt) der Vorjahre finde war kein schöner Motorsound. Der jetzige ist zwar leiser, aber auch vomTon her wesendlich tiefer und wirkt so stärker ... männlicher ...
Wie auch schon jemand mal sagte, die letzten Jahre haben alle Leute an der Rennstrecke Gehörschutz getragen. MAcht dann total viel sinn, dass die Motoren laut sind wenn man sie nur mit gehöschutz ertragen kann. Zumal die Motoren immer noch alles andere als leise sind.


War glaube ich sogar 1998 und nicht 99 als es ein paar Neuerungen im Regelwerk gab, war eine ähnlich erdrückende Überlegenheit wie jetzt.


Motorsound ist letztendlich Geschmackssache, aber ich finde ihn für die Königsklasse unpassend. Es geht dabei auch nicht nur um Lautstärke. Mir persönlich hat die V8-Ära auch nicht gefallen, nur der V8 aus 2006 klang noch gut. Mein Favorit ist und bleibt der V10 - dieses brachiale Schreien der Motoren hat mir immer Gänsehaut bereitet.
 
Für mich, ich hab schon Michael zu Bennoton Zeiten zugefiebert, und das ist ja schon mal ein paar Jahre her, klang Formel 1 schon immer so:
https://www.youtube.com/watch?v=RqaJKTRs-Kg

Die 20 Jahre V12, V10, V8 (ohne Turbo) gehen ja nicht Spurlos an meinen Gedächtniss vorei.
Immer wenn ich an Formel 1 denke gehts im Kopf iiiiiiieeeeauuuuuuuuuuung.
Mei, was war ich stolz als ich meine erste 5.1 Anlage hatte im im Wohnzimmer auf Anschlag iiiiieeeeuuuuuung hören konnte beim sonntaglichen Ritual.
Brumm, brumm gefällt mir einfach nicht. Was solls.
Nächstes Rennwochenende sitz ich aufm Rennrad und besuch Mutti.
Zu Schumis Ferrari-Zeiten undenkbar. Das hatte bei mir nen Stellenwert wie Fußball-WM.
 
Eben, bei der F1 muss es schreien, beim schalten Blubbern und die Dinger musst du hören bevor du sie siehst...

Quietschen in der Kurve brauche ich nicht, da kann ich mir auch das Mini Rennen angucken .. :(

Mein Diesel klingt auch sportlich Tief, aber es ist ein Diesel... Selbst der gute alte VW 1.4 Liter 60 PS Benzin Motor klingt besser wie die aktuellen F1 Triebwerke.
 
Vor allem diese Heuchelei in den Medien à la "Weltmeisterliches Rennen von Vettel". Es war ein gutes Rennen von ihm. Es war wie er fahren kann, wenn mal alles passt und keine Ausfälle ihn behindern. Aber bitte: er ist nur auf den 4. Platz gefahren. Er ist glaub ich schonmal vom 16. gestartet und dann noch 1. geworden. Eine schnellste Rennrunde bedeutet noch gar nichts. Und auch er hätte wohl nichts daran ändern können, das die Mercedes, sodenn das Rennen noch ein paar Runden gedauert hätte, ihn überrundet hätten. Sorry Mädels: einfach spannend reden kann man die Formel 1 nicht.

​so long and greetz
 
Zuletzt bearbeitet:
Crescender schrieb:
einfach spannend reden kann man die Formel 1 nicht.

Das liegt aber in der Natur eines Sportreporters. Würde er negativ berichten wäre er ja arbeitslos, sobald die Leute auf die Negativ-Berichterstattung aufspringen.
 
Mit dem Auto war es das beste was er rausholen konnte. Nicht jeder wäre von 15 auf 4 gefahren. Hab das Rennen aber auch nicht gesehen, wenn die Zuschauer weg bleiben tut sich wenigstens was ...
 
Crescender schrieb:
Vor allem diese Heuchelei in den Medien à la "Weltmeisterliches Rennen von Vettel". Es war ein gutes Rennen von ihm. Es war wie er fahren kann, wenn mal alles passt und keine Ausfälle ihn behindern. Aber bitte: er ist nur auf den 4. Platz gefahren. Er ist glaub ich schonmal vom 16. gestartet und dann noch 1. geworden.
Weltmeisterlich ist wohl wirklich übertrieben. Auch hat er vieles der guten Strategie zu verdanken. Durch die frischen Reifen am Ende, kam er noch gut nach vorne.
Aber natürlich gutes Rennen von ihm, mehr war von dem Startplatz nicht drin.

Und auch er hätte wohl nichts daran ändern können, das die Mercedes, sodenn das Rennen noch ein paar Runden gedauert hätte, ihn überrundet hätten.
Die Mercedes hätten dann aber auch nochmal stoppen müssen, wodurch sie doch ein paar mehr Runden gebraucht hätten.

wenn die Zuschauer weg bleiben tut sich wenigstens was ...
Nur bringt es nichts den Fernseher auszulassen. Der einzelne Zuschauer wird ja nicht gewertet.
Es gibt nur etwa 5000 Leute deren Konsum gemessen wird, das wird dann hochgerechnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon klar, aber einer muss ja anfangen. Weiter gucken und heulen ändert noch weniger.
 
Es ändert im Grunde genauso wenig.

Aber das ein Team dominant ist, dafür kann ja die FIA nichts. Das mit den V6 war ja bereits jahrelang bekannt.
Sowas kam auch schon oft vor. Zuletzt Redbull, davor Ferrari und auch McLaren war dominant.

Das lässt sich nicht verhindern, die FIA kann nur versuchen dafür zu sorgen, dass die Rennen trotzdem Spaß machen.
Bspw mit der dreiteiligen Qualifikation ist das gelungen. Früher ist in den ersten 40min nichts passiert, weil alle gewartet haben.

Aber ich muss zugeben, dass ich zur Zeit nicht sehe das die FIA Spannung reinbringt. Das normale Rennunfälle bestraft werden, sorgt für Frust bei den Zuschauern.
Durch die fehlenden Tankstops fehlt ein wichtiges Strategieelement.
Gut mit DRS gibt es mehr Überholmanöver, immerhin.
Die doppelte Punktevergabe sorgt eher für fragende Gesichter.
 
Ich sehe für den Rest der Saison eher ... silber. Das Hardware-Design des Hybridmotors ist festgeschrieben und Mercedes hat das überlegene Modell. Das Werksteam dazu noch ein aerodynamisch gutes Auto. Die Kundenteams von Mercedes demonstrieren immerhin eindrucksvoll, dass man die überlegene Motorpower mit einem Gurkenauto nicht komplett umsetzen kann. Dafür können Ferrari und Red Bull die Leistung ihrer Gurkenmotoren halbwegs optimal auf die Straße bringen. Bei Ferrari kann man traditionell wieder die eine oder andere Rückwärtsentwicklung erwarten, Red Bull wird sich mit viel Aufwand jenen und den Kundenmercedes erwehren können und mit Respektabstand hinter Werksmercedes die zweite Kraft sein.

Zunächst hatte ich ja noch gedacht, dass die elektrische Power wie bei KERS manuell vom Fahrer abgerufen werden kann. Aber durch die Automatik des Energiemanagements bleibt es für den Fahrer eigentlich beim Brems- und Einlenkpunkt finden. Wenn dann die Automatik spinnt kann der Fahrer da auch kaum was machen. Mit den härteren Reifen haben wir alle Zutaten für ein langweiliges Hinterherfahren. Bleiben nur die Fehler der Ingenieur-Teams, welche diese auch nicht mehr komplett beheben dürfen und so unfreiwillig für etwas durcheinander ab Platz 3 sorgen.

...und bei RTL ist der Hauptmeckerer leider nicht mehr unabhängig und hält sich entsprechend mit Kritik zurück...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähm, was hab ich verpasst, um den letzten Satz verstehen zu können? Wer hat bei RTL gemeckert? Lauda? Der wirkt doch schon seit Jahren nicht mehr ganz ... frisch.
 
Er ist ja auch nicht mehr der jüngste. Aber die einzige Instanz im deutschsprachigen Umfeld, die Kritik wirksam öffentlich anbringen könnte. Hat sich in der Vergangenheit ja auch immer klar positioniert, z.B. bei der Reifenthematik - wo er ja die begrenzt haltbaren Pirellis aus Zuschauersicht durchaus gelobt hat und bei den Platzern weil sicherheitsrelevant auch die außerplanmäßigen Tests verteidigt hat. Ok, da war Werksmercedes auch nicht ganz unbeteiligt, ein Schelm wer ... usw... ;) Aber die Saison dürfte er auf Periskoptiefe bleiben... zumindest bis beide Meisterschaften bei Mercedes rechnerisch fest sind...
 
Das Problem scheint ja auch zu sein, was hinter den Kulissen abgeht. Vieles von dem was jetzt kommt, ist Spekulation, dürfte den Kern der Wahrheit aber nicht vollends verfehlen: Mercedes ist ja (2010?) mit großen Erwartungen angetreten. Da saß der Frust erstmal tief, dass es nicht so richtig laufen wollte. Ich denke das man sich in Stuttgart ein paar Prestigesiege für die eigene Marke gewünscht hat. Ob es Kunden beeinflusst, sich einen Mercedes zu kaufen, wenn die in der Formel 1 gewinnen, sei mal dahingestellt. Sonst war Ferrari soweit ich mich entsinnen kann der Rennstall, der immens viel Geld mit dem Prestigeträger Formel 1 verbrannt hat. Ich denke, dieser Rang wurde ihnen von Mercedes abgerungen. Und Mercedes wiederum erwartet, dass sich dieses Millionenbudget jetzt langsam mal auszahlt. Ich denke, so ist zu erklären, dass Mercedes "nein" zu einer Fristverlängerung zum Umbau der Motoren verweigert hat, und durch das Budget das da fließt steckt auch eine entsprechende Macht dahinter. In den Medien wurde ja gemunkelt, dass Mercedes sich eventuell aus der F1 wieder zurückziehen könnte - das wäre der Super-GAU für Ecclestone gewesen. Und wenn man sowieso den besten Motor hat, sagt man natürlich "nö, warum sollten wir das zulassen?". Nicht ganz erschließt sich mir, warum Ferrari auch nein gesagt hat - entweder gingen die davon aus, 2. Kraft hinter Mercedes zu sein oder es war den Ingenieuren klar, dass mit neuen Teilen keine Verbesserung zu erzielen gewesen wäre.
Also, diese Saison geht (auch gekauftermaßen) an Mercedes. Das Argument, alle wussten lange genug um die V6-Motoren, halte ich für wenig stichhaltig - außer Mercedes und Ferrari hat kein Team die finanziellen Mittel, die für solch einen Umstieg nötig wären, selbst wenn der Motor nur zugekauft wird.

so long and greetz
 
da hat der liebe didi recht.
Mateschitz trauert den alten Zeiten nach, als Rennen noch durch Zweikämpfe auf der Strecke gewonnen wurden. "Es ging früher immer darum, dass der Schnellste gewinnt und dass man so schnell wie möglich fährt. Das tun wir nun nicht mehr aufgrund des Reglements, das vielleicht Berechtigung in den Forschungsabteilungen der Industrie hat, aber nicht im Motorsport", meint der Österreicher.

quelle: motorsport-magazin.com
 
Lauda hat schon recht, dass die "Großen" den technischen Fortschritt mit Hybrid gefordert haben und auch nur so die Formel 1 als technisch führender Motorsport zu erhalten ist. Soweit kann man dem auch zustimmen, in Kauf nehmend, dass die finanzpotenten Marken da im Vorteil sind. Dazu kommt dann die Absprache, innerhalb der Saison die Entwicklung in gewissen Maßen einzufrieren und den Traditionsrennstellen zumindest ein wenig Luft zu verschaffen. Änderungen müssten einstimmig von allen Teams vorgenommen werden. Mercedes wird da erstmal still halten, das Werk natürlich wegen dem Return on Invest, welches sich endlich einstellt und die Kunden auch, um noch Punkte aus eigener Kraft mitzunehmen oder zu verschenken - je nach Tagesform. Zur Abstimmung ist es ja nicht gekommen, hat Ferrari Ablehnung signalisiert gehabt? So oder so wäre zum Beispiel eine Neuanordnung der Komponenten so gravierend, dass alle betroffenen Teams neue Autos bauen müssten. Wenn dann noch die Gerüchte stimmen, dass bei Renault primär der Turbolader in sich eine Schwachstelle ist, könnten jene Teams auch ohne Neuentwicklung sofort profitieren...

Die Frage ist, ob man so ein Szenario nicht hätte vorausahnen können und im Regelwerk eine Ausgleichsoption zum Beispiel mit Zusatzgewichten einbauen können. So zuschauerfreundlich ist dann aber wohl keiner der großen Drei, ob nun Mercedes oder Ferrari unter Erfolgszugzwang oder Red Bull als bisheriger Platzstier.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe die Problematik gar nicht so sehr im Antrieb. Es gab auch früher Teams die nicht den besten Motor hatten, dann aber mit mehr Kurvenspeed etc. doch glänzen konnten, nur ist dank dieser schrottigen Pellen es einfach nicht mehr möglich über ein gewisses Limit zu fahren. Ich denke das die Hybridmotoren schon soweit ok sind, aber man sollte vielleicht mal den Jungs wieder ordentliche Reifen geben, damit einfach höhere Kurvengeschwindigkeiten wieder gefahren werden können.

Schumi hat schon vor 2 Jahren gesagt, dass er in Kurven ca. 60% gibt, weil die Reifen sonst hoffnungslos überfordert sind. Das kann es doch echt nicht sein.
 
Das eigentliche Probleme ist die Spritlimitierung pro Minute... Gäbe es die nicht, dann würden sich a.) die Motoren weiterhin unterscheiden und b.) Gäbe es ENDLICH wieder Taktieren mit dem Sprit (auch ohne Tanken).

Ganz nebenbei gäbe es wieder besseren Sound.
 
Ich denke das würde die Formel 1 nur noch klarer machen. Bin jetzt kein Ingeneur, aber würde mal spontan denken, dass wenn man mehr Verbrauchen kann der stärkste Motor auch am stärksten davon profitiert. DEnke dann würde Mercedes nur noch wieter davon fahren und dann gefolgt von Williams & Co. Genauso mit dem neuen Auspuff den Mercedes testen führt wohl auch zu einer steigerung der Motorleistung bzw. kommt dem Turbo zu gute. gerade wenn es von Mercedes kommt und die ja eh den stärksten Motor haben versprechen sie sich auch daraus mehr zusätzlcihe PS als die anderen mit den schwächeren Motoren.
 
Nein du verstehst mich falsch. Die Menge übers Rennen bleibt gleich, diese unsinnige pro Minute Regelung fällt weg.

Das eröffnet einem die Möglichkeit (man hat es gerade bei Rb gesehen) ab und an mal auf die Tube zu drücken, wo man sonnst keine Chance hätte. Es scheint ja so zu sein, dass der Renault Motor besonders gut mit der Drehzahl skaliert, die dank dem Verbrauch pM niedrig gehalten wird.
 
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