Zum Thema Marktwerte heute ein Artikel in der FAZ, der sich mit der "Marktmacht" der Transferportale beschäftigt. Vorgestellt werden neben TM noch die Portale Football Benchmark und Transfer Room (Links siehe unten).
Wie Transfermarkt.de funktioniert ist ja hinlänglich bekannt. Fans schätzen den Wert von Spielern, Datenscouts und Administratoren entscheiden dann, was ein Spieler wert ist. Es ist das meist benutze Portal und eher für die breite Masse gedacht.
Transfer Room, ein dänisches Unternehmen, setzt auf Zahlen statt den Schwarm und es bietet sich als Marktplatz an. Dort treffen sich Vereine und Agenten, zumindest virtuell. Funktioniert etwas wie eine Dating-App für Manager und Berater. Nur, dass beim Transfer-Tinder für jeden Spieler auch ein Marktwert errechnet wird. Der Algorithmus orientiert sich nicht nur am Können des Spielers, sondern auch an Marktfragen: Wie gefragt ist das Spielerprofil? Wie viel Geld hat der abgebende Verein?
Auch Football Benchmark (ungarisch) hat einen solchen Algorithmus ausgetüftelt. Das ungarische Unternehmen ermittelt den Wert eines Spielers über elf Punkte. Darunter die Position, Vertragslänge und das Alter. Aber auch weiche Faktoren, etwa, wie gut sich ein Spieler vermarkten lässt. Oder wie abhängig seine Mannschaft von ihm ist. Neben Marktwerten bietet das Portal noch andere finanzielle Parameter. Football Benchmark errechnet, wie viel Geld Klubs verdienen, wie sich Jugendspieler entwickeln oder wie viele Menschen ihre Posts in den sozialen Medien erreichen.
Zusammen gefasst wäre Transfermarkt.de also das Fanforum, Transfer Room der Managertreff, und Football Benchmark das Rechenzentrum des Fußballs von heute.
Tatsächlich werden auch unterschiedliche Werte ermittelt. So gibt TM z.B. den Wert des SGE Kaders mit 355 Mio an, Benchmark mit 346 und Transfer Room mit 409.
Auch einzelne Spieler werden ggf. komplett unterschiedlich berechnet. Beispiel Eki, TM 75 Mio, Benchmark 44 (Datenbasis aber nicht aktuell nach Saisonende), Transfer Room 66.
Einig ist man sich dagegen bei Hugo Larsson. Den sehen alle bei 35-40 Mio.
Als "blinder Fleck" wird aber das Marktgeschehen selbst gesehen. Wieder am Beispiel von Eki. Der Stürmertyp ist derzeit gesucht von einigen Spitzenclubs und das Angebot klein. Also nicht unrealistisch den verlangten hohen Preis trotz der Zahlen der Transferportale zu erzielen. Und das gilt dann eben auch für z.B. einen ehemaligen Handballer des TS Woltmershausen von dem hier so viel die Rede ist in letzter Zeit.
https://www.transferroom.com/
https://footballbenchmark.com/home
Wie Transfermarkt.de funktioniert ist ja hinlänglich bekannt. Fans schätzen den Wert von Spielern, Datenscouts und Administratoren entscheiden dann, was ein Spieler wert ist. Es ist das meist benutze Portal und eher für die breite Masse gedacht.
Transfer Room, ein dänisches Unternehmen, setzt auf Zahlen statt den Schwarm und es bietet sich als Marktplatz an. Dort treffen sich Vereine und Agenten, zumindest virtuell. Funktioniert etwas wie eine Dating-App für Manager und Berater. Nur, dass beim Transfer-Tinder für jeden Spieler auch ein Marktwert errechnet wird. Der Algorithmus orientiert sich nicht nur am Können des Spielers, sondern auch an Marktfragen: Wie gefragt ist das Spielerprofil? Wie viel Geld hat der abgebende Verein?
Auch Football Benchmark (ungarisch) hat einen solchen Algorithmus ausgetüftelt. Das ungarische Unternehmen ermittelt den Wert eines Spielers über elf Punkte. Darunter die Position, Vertragslänge und das Alter. Aber auch weiche Faktoren, etwa, wie gut sich ein Spieler vermarkten lässt. Oder wie abhängig seine Mannschaft von ihm ist. Neben Marktwerten bietet das Portal noch andere finanzielle Parameter. Football Benchmark errechnet, wie viel Geld Klubs verdienen, wie sich Jugendspieler entwickeln oder wie viele Menschen ihre Posts in den sozialen Medien erreichen.
Zusammen gefasst wäre Transfermarkt.de also das Fanforum, Transfer Room der Managertreff, und Football Benchmark das Rechenzentrum des Fußballs von heute.
Tatsächlich werden auch unterschiedliche Werte ermittelt. So gibt TM z.B. den Wert des SGE Kaders mit 355 Mio an, Benchmark mit 346 und Transfer Room mit 409.
Auch einzelne Spieler werden ggf. komplett unterschiedlich berechnet. Beispiel Eki, TM 75 Mio, Benchmark 44 (Datenbasis aber nicht aktuell nach Saisonende), Transfer Room 66.
Einig ist man sich dagegen bei Hugo Larsson. Den sehen alle bei 35-40 Mio.
Als "blinder Fleck" wird aber das Marktgeschehen selbst gesehen. Wieder am Beispiel von Eki. Der Stürmertyp ist derzeit gesucht von einigen Spitzenclubs und das Angebot klein. Also nicht unrealistisch den verlangten hohen Preis trotz der Zahlen der Transferportale zu erzielen. Und das gilt dann eben auch für z.B. einen ehemaligen Handballer des TS Woltmershausen von dem hier so viel die Rede ist in letzter Zeit.
https://www.transferroom.com/
https://footballbenchmark.com/home
Zuletzt bearbeitet: