getexact schrieb:
Wir brauchen gute Transfers. Keine teuren und unnötigen.
Und was der Club ausgeben kann ist nicht Sorge der Fans. Warum wird immer drüber philosophiert, was der BVB nun genau ausgeben kann? Was bringt es uns drüber zu schimpfen und spekulieren.
Am Ende sind das alles nur Bruttowerte, die du da aufzählst. Steuern, Handgeld, Beraterkosten usw. gehen von den Erlösen ab. Am Ende bleibt davon genug übrig um gute Lösungen zu finden. Mehr Geld bedeutet nicht, dass man die dann auch schlauer einsetzt. Bekommt man Grenzen gesetzt, wird man kreativer. Hat also alles Vor und Nachteile.
Natürlich braucht der BVB keine teuren und unnötigen Spieler, vor allem die Konkurrenz in der CL aber auch national zeigt, gute Transfers kosten heute deutlich mehr.
Vereine um Frankfurt, Stuttgart, Leverkusen und Leipzig(wobei die auch schwächeln in meinen Augen) haben in Sachen Scouting nicht nur aufgeholt, sondern den BVB eingeholt und teilweise überholt, sprich, sie bieten kreativere Lösungen an.
Auch hier sticht ein Punkt häufig hervor, in die richtigen Leute und Infrastrukturen investieren.
Auch das kostet erst mal Geld und bringt keinen Sofortnutzen.
Aber selbst noch größere Vereine bauen mittlerweile auch eine starke eigene Abteilung um die Haalands nicht mehr für 100 Mio. kaufen zu müssen, sondern eben auch nur 20-40.
Nun wissen aber auch die abgebenden Vereine, das sie eben eine Stufe höher ansetzen, das ist schon ein Teufelskreis.
Sprich, gute Spieler und Spieler mit Potenzial werden viel früher erkannt, kosten viel früher mehr Geld und der Rest ist das, was die anderen Vereine meistens in der Mittelklasse hält, sehr gute Sportler und Kicker aber nichts womit du Trophäen gewinnst und selbst die Spielen, die kosten halt schon wieder deutlich mehr, als was die Vereine an Einnahmen zurück gekriegt haben.
Kreativer werden ist daher auch leider ein etwas abgenutzter Begriff, natürlich müssen kreative Lösungen her aber an diesen Lösungen arbeiten alle Vereine und an den Dingen wie Bruttowert, Steuern, Handgeld und Beraterkosten sind auch alle Vereine gebunden.
Dortmund ist nicht der Verein den es am härtesten trifft, da gibts ganz andere Vereine die dann Spieler verlieren und das nicht richtig ersetzt kriegen.
Wobei man Dortmund nicht vorwerfen kann, gar nichts zu investieren und daher ist die Angst auch verständlich, Götze Rückholaktion, Schürrle, Schulz, alles teure Flops.
Zudem die teuren Missverständnisse auf der Bank und der Tribüne die viel Geld kosten und der gesundheitliche SuperGAU wie bei Haller.
Es gibt eben Dinge da gehst du vom Besten aus, willst dich mal aus dem Fenster lehnen und fliegst dann auf den Mund.
Dann ist es durchaus verständlich erst mal auf Sicherheit zu gehen und zu haushalten.
Nun ist aber wie gesagt die Konkurrenz gefühlt gerade erst erwacht und so viele "kreative" Lösungen sehe ich da von Ricken, Kehl und Co. bisher auch nicht.
Nicht mal Jobe ist ne kreative Lösung, alle wussten um sein Potenzial, das ist keine Frage gewesen des "ob", sondern wann man es versucht den Jungen zu kriegen.
Es ist aber nicht so, das andere Fans nicht auch die Transfers der eigenen Vereine diskutieren und ob und was der Verein können oder tun sollte, das machen alle Fans.
Am Ende ist das halt die Lösung um die Sommerpause zu überbrücken, weil am Ende wollen wir alle den Ball rollen sehen und das möglichst erfolgreich und schön.