Fußball-Stammtisch 2025/2026 (1. Beitrag beachten)

Chelsea will angeblich auch Nkunku für relativ wenig Ablöse ziehen lassen. Den würde ich für eine relativ geringe Ablöse auch nach München holen.
Ich hätte immer noch lieber Xavi Simons, aber um den wollen Eberl und Co. sich ja offenbar nicht bemühen.
 
Der ist aber auch schon 27 Jahre alt, wenn ich Bayern wäre würde ich bei Sancho zuschlagen.

25 und kann sowohl 10ner als auch beide Außen, hat bei Chelsea letzte Saison auch 40 Spiele gemacht.

Wäre für mich ein Transfer Marke Robben/Ribery, einen jungen Spieler mit sehr guten Anlagn im Karrieredip kaufen.

Generell haben die Bayern einfach ihren Opportunismus ein bisschen verloren, auch Diaz hatte meiner Meinung nach nicht so teuer sein müssen und früher hätten die Bayern so einen Wechsel-willigen Spieler für maximal 50 Millionen verpflichtet anstatt da so viel Geld reinzubuttern.
 
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Irgendwie fühlt sich das echt aktuell wie Resterampe an was wir noch in die Bundesliga kriegen oder eben Talente. Teils ja sogar nur Talente die schon mal nicht überzeugt haben...

Ich glaub die letzten 2 Spieler die auch andere Europäer haben wollten und die trotzdem in die BL kamen waren Haaland und Kane.
Auch Olise haben doch die meisten vorher nie gehört und selbst die ihn wahrgenommen haben, haben nicht mit so einer Saison gerechnet.
Irgendwie frustrierend...

Auch Diaz ist so ein "wenn wir keinen Anderen bekommen" Transfer. Zumindest fühlt sich das für mich so an und selbst die Bayern hier sind ja da eher kritisch..

EDIT:
@Fleshed
Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass ein Diaz unter Hoeneß nicht mal Kandidat gewesen wäre.
Sancho kommt schön wieder zu uns :) Auch weil er 10ner kann und damit Brandt Druck kriegt.
 
Joao Felix wechselt für 30 Mio zu den Saudis und kassiert da wohl 17,5 Mio Gehalt, auch eine "interessante" Karriere die der mit 25 so bisher hingelegt hat Benfica, Atletico, Chelsea, Barca Leihe, Milan Leihe und jetzt Wüste...
Man weiß nicht so recht ob er seine Karriere versaut hat weil er immer nur dem Geld gefolgt ist oder ob er nur völlig überbewertet war und das finanziell maximale herausgeholt hat.
 
@FrankenDoM

Ganz ehrlich weiß ich nicht mehr wirklich was man genau erwartet kann vom BVB, man soll an einem talentierten Innenverteidiger aus Argentinien dran sein der 19 ist namens gimenez kostet ganze 5 Millionen und selbst das soll aber gerade ins stocken geraten weil man erst noch Geld in den Angriff investieren will.

Sollte da was dran sein kann man doch nur den Kopf schütteln, wie kann ein Verein der 600 Millionen Umsatz Macht so knapp bei Kasse sein das man selbst bei einem Talent für 5 Millionen jeden Euro umdrehen muss, aber bei Gehälter für Bundesliga Durchschnitt gerne 50% zuviel drauflegt.

Schlotterbeck soll jetzt auch verlängert werden, was ich begrüße aber warum da direkt auch wieder 10 Millionen im Raum stehen, davor hat er 4 verdient.
 
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Fleshed schrieb:
Der ist aber auch schon 27 Jahre alt, wenn ich Bayern wäre würde ich bei Sancho zuschlagen.
"Schon" 27 ^^
Der ist aber sehr wahrscheinlich auch deutlich günstiger als Diaz.
Sancho kann ich aktuell nicht einschätzen. Wenn er nochmal an seine damaligen Leistungen anknüpfen könnte, wäre ich da auch nicht abgeneigt.
Aber der kann eine ziemliche Diva sein?

Fleshed schrieb:
früher hätten die Bayern so einen Wechsel-willigen Spieler für maximal 50 Millionen verpflichtet anstatt da so viel Geld reinzubuttern.
Kann man schlecht vergleichen, denke ich. Die Preise sind in jüngerer Vergangenheit einfach sehr gestiegen. Die Investorenliga tut dazu ihr Übriges.
Die Entwicklung hat man doch lange vorhergesagt.
Außerdem sind doch kaum LA auf dem gewünschten Niveau auf dem Markt.

Ich persönlich hätte es auch bei Fofana von Lyon versucht und auf so einen jungen Spieler gesetzt. Für die Differenz zu Diaz hätte man z.B. noch Sancho oder Nkunku dazu holen können.
 
Fleshed schrieb:
Ganz ehrlich weiß ich nicht mehr wirklich was man genau erwartet kann vom BVB, man soll an einem talentierten Innenverteidiger aus Argentinien dran sein der 19 ist namens gimenez kostet ganze 5 Millionen und selbst das soll aber gerade ins stocken geraten weil man erst noch Geld in den Angriff investieren will.
Halt ich ehrlich gesagt eh nichts davon und hoffe, dass das scheitert. Wann hatten wir mit so einem Transfers letztmals Erfolg? Müsste zu Zeiten von Ewerthon, Evanilson und Dede gewesen sein. Quatsch mit Soße in meinen Augen.
Ich hab aber verstanden, dass Du eher auf die Geldgeschichte hinaus willst, als auf den Spieler.
Fleshed schrieb:
Schlotterbeck soll jetzt auch verlängert werden, was ich begrüße aber warum da direkt auch wieder 10 Millionen im Raum stehen, davor hat er 4 verdient.
Wobei ich es bei ihm sogar mal verstehen kann. Der war bis zur Verletzung halt echt brutal. Das ist zumindest mal kein Experiment in meinen Augen.

Auch wenn ich jetzt was ergänzt habe, bin ich 100% bei Dir!

Thane schrieb:
Wenn er nochmal an seine damaligen Leistungen anknüpfen könnte, wäre ich da auch nicht abgeneigt.
Trifft halt auch 1 zu 1 auf Nkunku zu. Der hat nur zu Leipzig Zeiten so geliefert, dass er für Bayern Sinn ergibt.
Thema Diva hab ich in Dortmund nie als schlimm empfunden. Dembele war eine Diva, Sancho einfach nur ein junger Bub mit Flausen im Kopf, aber das ist meine persönliche Meinung und die ist beeinflusst davon, dass ich Sancho einfach absolut super finde.

Thane schrieb:
Kann man schlecht vergleichen, denke ich.
Da hast Du recht. Die Preise muss man im Verhältnis sehen, aber der Kern der Aussage von @Fleshed und mir ist auch eine andere. So ein Spieler wäre für Bayern früher nicht mal interessant gewesen und dann auch nicht für solch einen Preis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist halt wenn Schlotterbeck in die PL wechselt oder so dann wird er da auch um die 10 bekommen, du kannst dem ja auch schlecht sagen "hey hier kannst du BL statt PL spielen und bekommst dafür 3 Mio weniger".

Thane schrieb:
Der ist aber sehr wahrscheinlich auch deutlich günstiger als Diaz.
Da gebe ich dann aber tatsächlich lieber 75 Mio für Diaz aus und hab einen extrem robusten Spieler mit dem ich fest planen kann als dass ich die Hälfte davon für Nkunku ausgebe von dem ich weder weiß welches Niveau er dann zeigt noch wie viele Spiele im Jahr der wirklich fit ist.

Nkunku kann man für die Breite holen wenn der sehr günstig zu bekommen ist und der Vertrag auch nicht zu teuer ist - allerdings haben wir ja von der Marke unkonstant und verletzungsanfällig auch noch 2 Kaderleichen.
 
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SGE gestern (bzw. heute Nacht) mit Testspiel gegen den ortsansässigen Zweitligisten aus Louisville.
Am Ende 5:2 .
Burkardt mit seinem ersten Tor, ansonsten 2x Nkounkou und die beiden Youngster Baum und Dills.
Aussagewert zwar wie üblich bei solchen Spielen = Null, zumal es wieder ziemlich "warm" war und allen das heftige Training in den Knochen steckt.
Erfreulich aber nach wie vor, wie die ganz Jungen aus der 2. Mannschaft auf sich aufmerksam machen, nach Is gegen Villa, nun Dills. Nkounkou wohl mit Werbung in eigener Sache für einen potentiellen neuen Arbeitgeber, da er abgegeben werden soll.
Ergänzung ()

Magellan schrieb:
Joao Felix wechselt für 30 Mio zu den Saudis ............
Man weiß nicht so recht ob er seine Karriere versaut hat weil er immer nur dem Geld gefolgt ist oder ob er nur völlig überbewertet war und das finanziell maximale herausgeholt hat.
Kann mich noch sehr gut an den Buben erinnern als wir 2019 gegen Benfica (CL Absteiger) im Viertelfinale der EL ran mussten. Der war der Alptraum und spielte uns im Hinspiel schwindelig, war an allen 4 Toren beteiligt wovon er 3 selbst erzielte (im Rückspiel sind sie aber trotzdem raus geflogen).
Kurz drauf wechselte er glaube ich für 100+ Mio zu Atletico.
Habe ihn danach nie wieder so stark gesehen, eher im Gegenteil. Die Karriere lief nicht so krass übel wie bei Jovic aber war m.E. die gleiche Richtung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Magellan schrieb:
Da gebe ich dann aber tatsächlich lieber 75 Mio für Diaz aus und hab einen extrem robusten Spieler mit dem ich fest planen kann als dass ich die Hälfte davon für Nkunku ausgebe von dem ich weder weiß welches Niveau er dann zeigt noch wie viele Spiele im Jahr der wirklich fit ist.
Ja, das stimmt schon. Nkunku oder auch Sancho wären für mich jetzt auch zuerst einmal Transfers für die Breite.
Aber für das Paket Diaz bekommt man halt auch Fofana und Sancho/Nkunku.

Aber auch die zweite Reihe muss brauchbar besetzt werden. Da will ich mich nicht unbedingt auf Coman oder Gnabry verlassen müssen. Wobei auf Coman eher noch.

FrankenDoM schrieb:
So ein Spieler wäre für Bayern früher nicht mal interessant gewesen und dann auch nicht für solch einen Preis.
Grundsätzlich ist vielleicht was dran. Kompany wollte Diaz wohl wirklich gerne haben. Sonst hast du aber halt das Problem, dass die Investorenclubs Spieler nicht unbedingt verkaufen müssen und andere Spieler im Fokus werden direkt durch die gleichen Clubs hochgeboten.

Es agiert sich auf dem Transfermarkt leichter, wenn man sich um die wirtschaftliche Lage nicht so große Gedanken machen muss.

Einen richtigen Fehler sehe ich bei den Verhandlungen mit Wirtz, dem das Trainerteam laut Berichten wohl kein passendes sportliches Konzept präsentieren konnte.
Die häufige Unruhe und personelle Fluktuation in letzter Zeit sind sicher auch kein Pluspunkt allgemein auf dem Markt.
 
Speziell auf Bayern bezogen glaube ich halt auch, dass unsere Aufsichtsratssituation ein großes Problem bei so Transfergelegenheiten ist. Wer weiß was mit Doue gewesen wäre wenn da nicht der Aufsichtsrat sagt dass man erstmal Spieler verkaufen muss vor man viel Geld ausgibt - vermutlich wäre der eh bei PSG gelandet aber es zeigt halt wie träge uns das macht. Bei Simons wollte ja wohl Eberl aber der Aufsichtsrat hatte Zweifel...
Auf die Art gehen dir einerseits Talente durch die Lappen weil andere halt schneller mit konkreten Angeboten sind und andrerseits landest du dann zu oft bei Sicherheitskompromisstransfers weil man sich auf spannendere aber riskantere Spieler nicht einigen kann.
 
Magellan schrieb:
Jo ich würde aus einem 55 Mio Angebot jetzt auch als erstes herauslesen dass man den Spieler gar nicht richtig will.
Wer es ernst meint der sollte für einen Spieler der eine gute Halbserie gezeigt hat mal mindestens 100 Mio bieten, eher 200 Mio!!!
Mir geht es hierbei gar nicht um die Summe, sondern eher um das Gefühl "Wollen die mich wirklich" und "bin ich dem Verein wert über eine gewisse Schmerzgrenze zu gehen".
Also ich war mal in einer Position wo ein neuer Arbeitgeber die Headhunter kosten sparen wollte, mich dann nach Ablauf der Sperrfrist(also solange sie mich nicht kontaktieren dürfen weil der erstkontakt über die Headhunter entstanden ist) kontaktiert hat.
Alle Gespräche davor waren ein "Love Match" auf allen Ebenen in diversen Unterhaltungen.
Wenn du dann aber merkst, das du quasi am Ende doch nur eine Zahl bist und dann wenn es convenient und günstiger ist interessant bist, dann fühlt sich das scheiße an.
Du hast mit dem alten Arbeitgeber abgeschlossen und mit dem potenziellen Neuen irgendwie auch.

Warum sollte das bei Woltemade so viel anders sein?
Er ist nur ein Mensch.

Geld und auch Gehalt spielen da weniger eine Rolle als was das Verhalten in Wertschätzung impliziert.
Also eher um das "Wir sind überzeugt und wollen den Spieler".
Heißt nicht das sie 100 Mio. zahlen sollen aber vielleicht wäre man zuerst an den Verein ran getreten und nicht über Umwege an den Berater und hätte dann eine faire Summe vorgeschlagen die beiden Vereinen angemessen erscheint.
Am Ende trifft man sich ja eh in der Mitte.
Mit dem Umweg über den Berater fühlt sich der VFB verarscht und ist nur deswegen auf seinen utopischen Zahlen unterwegs, die sie natürlich nicht ernst meinen, genau so wie meistens die 1-2 Angebote eines Vereins auch nicht ernst gemeint sind.
Da steckt man den Rahmen ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry aber du reimst dir da einfach irgendwas zusammen. Wo soll denn diese Grenze liegen über die man gehen müsste um dem Spieler zu zeigen dass man ihn wirklich will? Wer definiert dass 55 Mio nicht bereits über dieser imaginären Grenze liegen? Was ist wenn Bayern 70 Mio bietet und Stuttgart wieder ablehnt, war es dann genug oder müssen sie dann nochmal mehr bieten um das echte Interesse zu beweisen? Wie viele Mio zeigen genug Interesse?
Das ist doch eine komplett willkürliche Interpretation für die es keinerlei haltbare Argumente gibt.
 
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Ich weiß nicht was die richtige Summe ist.
Ich glaube aber schon, das die Bayern verantwortlichen das Gespräch schon noch mal aufrollen könnten, wenn sie es wollen.
Etwas mehr Demut, etwas mehr Respekt und dann würde man sich sicher auf irgendwas zwischen 55 und 70 Mio. ohne Bonus einigen.

Das ist eben zeigen, das man auch bereit ist über den eigenen Schatten zu springen, Fehler anzuerkennen und trotzdem zu zeigen das man einen Spieler will.
Das finde ich jetzt nicht so abwegig und hingereimt wie du es darstellst.
 
Thane schrieb:
Einen richtigen Fehler sehe ich bei den Verhandlungen mit Wirtz, dem das Trainerteam laut Berichten wohl kein passendes sportliches Konzept präsentieren konnte.
Die häufige Unruhe und personelle Fluktuation in letzter Zeit sind sicher auch kein Pluspunkt allgemein auf dem Markt.
Wobei man ihnen ja immerhin zugute halten kann, dass sie halt eine Integration mit Musiala verargumentieren mussten, was definitiv schwieriger ist als bei Liverpool, wo man außer Salah sowieso jeden in der Offensive für Wirtz auf die Bank setzen würde. Bei Bayern hat man da vorne halt schon 3 große Nummern (Kane, Olise, Musiala, letzterer bislang quasi auf der gleichen Position) drin, das gibt dem Einzelnen natürlich weniger Raum, genau das an Positionsanteilen zu bekommen, was zum Glänzen notwendig ist. Man hätte eigentlich vorbereitend Musiala ne halbe Saison auf den linken Flügel packen sollen, um die Lücke, in die Wirtz passt, demonstrieren zu können, aber das ging durch Verletzungen und die bisherige Kaderausgestaltung mit den Flügelleichen und Uralt-Müller sowieso nicht.
 
HanneloreHorst schrieb:
Geld und auch Gehalt spielen da weniger eine Rolle als was das Verhalten in Wertschätzung impliziert.
Diese Meinung hast aber exklusiv für dich!


HanneloreHorst schrieb:
Heißt nicht das sie 100 Mio. zahlen sollen aber vielleicht wäre man zuerst an den Verein ran getreten und nicht über Umwege an den Berater und hätte dann eine faire Summe vorgeschlagen die beiden Vereinen angemessen erscheint.
An den Berater/Agentur/Management des Spielers heran zu treten ist nicht der Umweg, es ist immer der erste Weg. Alles andere kommt ggf. später.
Mag man bedauern ist aber eben heutzutage der normale Weg. Als Spieler wäre ich zudem ziemlich angepisst, wenn Clubs ohne mich irgendwas aushandeln wollen. Ein Club sollte erst mit einem anderen Club verhandeln wenn er sich mit dem Spieler bzw. seinem Management einig ist, und gut is.
Ergänzung ()

HanneloreHorst schrieb:
Etwas mehr Demut, etwas mehr Respekt und dann würde man sich sicher auf irgendwas zwischen 55 und 70 Mio. ohne Bonus einigen.
Was hat das denn mit Demut und Respekt zu tun?
Der Marktsituation entsprechend hat der FCB ein gutes Angebot abgegeben. Das Problem des VfB besteht in der simplen Tatsache, dass es keine alternativen Interessenten von anderen finanzstarken Clubs, vorwiegend von der Insel, gibt (wie hier bei Eki). Da heißt es dann friss oder stirb bei dem FCB Angebot.
Bei Guirassy und Anton war Demut und Respekt sicher eine ziemliche Nebensache. AK gezogen und fertisch! Zähneknirschen der Stuttgarter inclusive! Jetzt können sie wenigstens mitreden!
 
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@mo schrieb:
Diese Meinung hast aber exklusiv für dich!
Der Satz gilt aber auch im Kontext von dem davor geschrieben.
Sprich, Gehalt mit Spieler sind schon grob geklärt, die Vereine sind gewillt zu verhandeln oder verhandeln, dann spielt das Geld erst mal nicht die Rolle, da man sich eh schon auf Verhandlungen geeinigt hat, da gehts darum in den Verhandlungen auch Wertschätzung und gegenseitigen Respekt zu spüren.
Geld ist eine Form des Respekts, keine Frage. Wenn Bayern dann für Stuttgart also zwei Sachen macht, ungefragt verhandelt und dann noch ein Angebot abgibt was Stuttgart als respektlos empfindet, dann kommen da aber zwei Sachen dazu und alle fokussieren sich nur aufs Geld aber das "wie" ist mindestens genau so entscheidend.
@mo schrieb:
An den Berater/Agentur/Management des Spielers heran zu treten ist nicht der Umweg, es ist immer der erste Weg. Alles andere kommt ggf. später.
Mag man bedauern ist aber eben heutzutage der normale Weg.
Also der rechtlich richtige Weg für Spieler über 6 Monate Vertragslaufzeit ist:
  1. Abgebende Verein wird angefragt ob man mit dem Spieler verhandeln darf
  2. Bei Erlaubis:
    1. Aufnehmende Verein verhandelt mit dem Spieler
    2. Abgebende Verein kriegt Angebot
  3. Beide Vereine einigen sich & Spieler und aufnehmender Verein einigen sich
  4. Medizincheck
  5. Verträge werden unterschrieben, sowohl mit abgebenden Verein als auch Spieler
Ich weiß was du meinst mit "normale Weg" aber rechtlich ist das nicht legitim, da aber alle das machen würden die sich ins Fleisch schneiden wenn sie die anderen da rechtlich angehen.
Ich glaube es gibt hier trotzdem Nuancen.
Wie z.B. ein Spieler der frühzeitig sagt, das er sich gerne Angebote anhören möchte.
Wie ein Aufnehmender Verein der zeitgleich bei beiden vorfühlt usw.

@mo schrieb:
Was hat das denn mit Demut und Respekt zu tun?
Alles!
Stuttgart hat ganz klar öffentlich klar gemacht, das sie unzufrieden sind wie quasi eine Verhandlung mit dem Berater angegangen wurde bevor sie gefragt wurden und das die vermeintliche Zusage von Woltemade sie aus dem heiteren Himmel erwischt hat.
Ich habe es oben schon geschrieben, ich glaube das "wie" spielt für die Stuttgarter Führung eine elementare Rolle.
Das Geld ist aber gerade nrn gutes Scapegoat um von der Kränkung abzulenken.

Und auch wie ein Woltemade könnte innerlich mit Stuttgart abgeschlossen haben aber auch von der fehlenden Entschlossenheit der Bayern enttäuscht sein.
Wenn also die Bayern versuchen, mal ohne Angebot mit Stuttgart in einen Dialog zu gehen, dann wäre das Demut und Respekt zugleich und dann finden sich sicher auch Lösungen die für alle gut sind.
Ich glaube man wird sich kurz vor Transferende noch auf 60-70 Mio. einigen.

Aber wie Woltemade egal welche Lösung mental verkraftet, da bin ich gespannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
HanneloreHorst schrieb:
  1. Abgebende Verein wird angefragt ob man mit dem Spieler verhandeln darf
  2. Bei Erlaubis:
    1. Aufnehmende Verein verhandelt mit dem Spieler
    2. Abgebende Verein kriegt Angebot

Ich weiß nicht warum sich dieser Schwachsinn mit der "Erlaubnis" so hartnäckig hält.
Man benötigt keine Erlaubnis, es gibt einfach nur eine Mitteilungspflicht und diese Pflicht gilt ausdrücklich bei "Vertragsverhandlungen" und nicht dafür das Management des Spielers zu kontaktieren.
Wo genau eine "Vertragsverhandlung" beginnt ist dabei Grauzone weil die ganze Regel nur ein zwei Sätze umfasst und sehr schwammig ist.
 
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Thane schrieb:
Kompany wollte Diaz wohl wirklich gerne haben.
Ich will Diaz auch nicht schlechter schreiben als er ist und vielleicht irre ich mich bzw. wir uns auch und der performt wie Olise oder Kane.
Magellan schrieb:
andrerseits landest du dann zu oft bei Sicherheitskompromisstransfers weil man sich auf spannendere aber riskantere Spieler nicht einigen kann.
Ich glaube, dass es das hier sehr gut trifft was ich für ein Gefühl habe. Bayern kriegt aktuell halt "nur" die 1b oder 1c Lösungen. Das sind super Spieler, aber das sind kein Lahms, Robbens, Riberys oder Schweinsteigers mehr dabei. Ich könnte mich jetzt als BVB Fan drüber freuen, tue ich auch ein klein wenig, aber auf der anderen Seite gefällt es mir nicht für die Bundesliga und für meinen BVB, wenn es selbst den Bayern schon so geht.


Diese Woltemade Thema ist doch Irrsinn. Was die Bayern geboten haben ist schon viel zu viel. Stuttgart will ihn halt nicht abgeben. Ist ja legitim, aber das könnte man auch so kommunizieren oder man sagt eben ab Betrag x kann man reden. Ist aber ja so scheinbar nicht passiert. Da gab es immer nur ein "nein, aber wenn die Bayern, dann vielleicht doch, aber nur vielleicht"...
Wobei ich auch sagen muss, dass es nicht die feine englische ist, so es den stimmt, dass die Bayern zu erst mit dem Spieler reden... eigentlich dürfen die das ja nicht einmal bei der Vertragskonstellation soweit ich weiß.
Ob es nicht ein Fehler war nicht zumindest mal zu verhandeln wird sich zeigen. Lass mal Woltemade ein "normale" Saison spielen...
Ich bin nicht überzeugt, dass der in die Fußstapfen von Elber, Klinsmann oder Guirassy treten wird.
 
@Magellan
Ich habe mir dazu mal eine Zusammenfassung erstellen lassen.
Mit der Frage ob das alles nur eine Grauzone oder Mythos ist:
Also die Recherche zeigt dazu:

Ausgangspunkt: Vertragsbindung und Schutzzeit​

Ein Spieler, der noch länger als 6 Monate bei einem Verein unter Vertrag steht, darf nicht ohne Zustimmung seines aktuellen Vereins von anderen Klubs kontaktiert werden. Das ist verbindlich geregelt.

✅ Wichtige Vorschrift: FIFA RSTP, Artikel 18 (3)​

“Ein Verein, der einen Vertrag mit einem Profi-Spieler abschließen möchte, muss zuvor den aktuellen Verein des Spielers schriftlich informieren. Ein Spieler darf nur in den letzten sechs Monaten seines Vertrags ohne Zustimmung seines aktuellen Klubs kontaktiert werden.”

👉 Dies bedeutet:
  • Vor Ablauf der letzten 6 Monate des Vertrags:
    • Keine direkten Gespräche oder Verhandlungen mit dem Spieler erlaubt.
    • Erlaubt sind nur Gespräche über den aktuellen Verein – der muss zustimmen.
  • Innerhalb der letzten 6 Monate (Vertragsende):
    • Spieler ist frei, mit anderen Klubs zu verhandeln.
    • Kein Zustimmungserfordernis des alten Vereins mehr.

🔧 Praxis und Grauzone​

⚠️ Trotzdem gibt es inoffizielle “Vorgespräche”:​


In der Realität gibt es Grauzonen – z. B. durch:
  • “Dritte Personen” wie Berater, Agenten oder Mittelsmänner.
  • “Informelle Sondierungen” mit Beratern ohne direkte Kontaktaufnahme zum Spieler.

Das Problem:
  • Nachweisbarkeit ist oft schwierig.
  • “Tapping up” (unerlaubte Anbahnung) ist im Profifußball bekannt, aber selten hart sanktioniert – außer es wird öffentlich oder schriftlich belegt.

Beispielhafte Strafen in der Vergangenheit:
  • Chelsea (2005, Ashley Cole): Geldstrafe und Verwarnung für unerlaubte Kontaktaufnahme.
  • Barcelona (2010er, Jugendspieler): Transfersperre wegen Verstößen gegen Transferregeln.
 
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