@mo schrieb:
Diese Meinung hast aber exklusiv für dich!
Der Satz gilt aber auch im Kontext von dem davor geschrieben.
Sprich, Gehalt mit Spieler sind schon grob geklärt, die Vereine sind gewillt zu verhandeln oder verhandeln, dann spielt das Geld erst mal nicht die Rolle, da man sich eh schon auf Verhandlungen geeinigt hat, da gehts darum in den Verhandlungen auch Wertschätzung und gegenseitigen Respekt zu spüren.
Geld ist eine Form des Respekts, keine Frage. Wenn Bayern dann für Stuttgart also zwei Sachen macht, ungefragt verhandelt und dann noch ein Angebot abgibt was Stuttgart als respektlos empfindet, dann kommen da aber zwei Sachen dazu und alle fokussieren sich nur aufs Geld aber das "wie" ist mindestens genau so entscheidend.
@mo schrieb:
An den Berater/Agentur/Management des Spielers heran zu treten ist nicht der Umweg, es ist immer der erste Weg. Alles andere kommt ggf. später.
Mag man bedauern ist aber eben heutzutage der normale Weg.
Also der rechtlich richtige Weg für Spieler über 6 Monate Vertragslaufzeit ist:
- Abgebende Verein wird angefragt ob man mit dem Spieler verhandeln darf
- Bei Erlaubis:
- Aufnehmende Verein verhandelt mit dem Spieler
- Abgebende Verein kriegt Angebot
- Beide Vereine einigen sich & Spieler und aufnehmender Verein einigen sich
- Medizincheck
- Verträge werden unterschrieben, sowohl mit abgebenden Verein als auch Spieler
Ich weiß was du meinst mit "normale Weg" aber rechtlich ist das nicht legitim, da aber alle das machen würden die sich ins Fleisch schneiden wenn sie die anderen da rechtlich angehen.
Ich glaube es gibt hier trotzdem Nuancen.
Wie z.B. ein Spieler der frühzeitig sagt, das er sich gerne Angebote anhören möchte.
Wie ein Aufnehmender Verein der zeitgleich bei beiden vorfühlt usw.
@mo schrieb:
Was hat das denn mit Demut und Respekt zu tun?
Alles!
Stuttgart hat ganz klar öffentlich klar gemacht, das sie unzufrieden sind wie quasi eine Verhandlung mit dem Berater angegangen wurde bevor sie gefragt wurden und das die vermeintliche Zusage von Woltemade sie aus dem heiteren Himmel erwischt hat.
Ich habe es oben schon geschrieben, ich glaube das "wie" spielt für die Stuttgarter Führung eine elementare Rolle.
Das Geld ist aber gerade nrn gutes Scapegoat um von der Kränkung abzulenken.
Und auch wie ein Woltemade könnte innerlich mit Stuttgart abgeschlossen haben aber auch von der fehlenden Entschlossenheit der Bayern enttäuscht sein.
Wenn also die Bayern versuchen, mal ohne Angebot mit Stuttgart in einen Dialog zu gehen, dann wäre das Demut und Respekt zugleich und dann finden sich sicher auch Lösungen die für alle gut sind.
Ich glaube man wird sich kurz vor Transferende noch auf 60-70 Mio. einigen.
Aber wie Woltemade egal welche Lösung mental verkraftet, da bin ich gespannt.