Glasfaser Glasfaserausbau Mietwohnung

Carsti80

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Hallo,

wie ich mitbekommen habe, läuft zur Zeit ein Glasfaserausbau bei uns im Wohngebiet. Infozettel habe ich nur einen bekommen. Das mag daran liegen, dass erstmalig mein Aufkleber zum Verhindern von Werbung akzeptiert wurde. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich in einer Mietwohnung des Konzerns Vonovia bin.
Einen Vertrag müsste ich im Rahmen der Vorvermarktung bis Ende März schließen.
Aktuell bin ich per Kabel im Internet. Das ginge bis zu einem Gigabit. Trotzdem interessiert mich Glasfaser aufgrund der Kosten oder unterschiedlichen Anbieter. Insbesondere sind ein höherer Upload und eine stabile Latenz für Teams für mich im Homeoffice interessant.
Ich habe meinen Vermieter dazu angeschrieben, aber eine Antwort lässt schon lange auf sich warten.

Hat jemand Erfahrungen zum Glasfaserausbau in Mietwohnungen mit Vonovia? Kostet das extra? Eigentumswohnungen werden kostenlos nach Vertragsabschluss angeschlossen.
Mehrere Leute die ich kenne, sind unzufrieden mit ihrem Glasfaseranschluss. Verbindungsabbrüche, keine telefonische Erreichbarkeit. Lohnt sich das Risiko? Ich bin aktuell mit meinem Anbieter Vodafone sehr zufrieden. Habe aber Sorge die Zukunft zu verpassen.
Wie und wo käme Glasfaser in eine Mietwohnung?

Aktuelle Nutzung: Internet + Telefon. Kein Kabelfernsehen

Vielleicht habt ihr ja ein paar Erfahrungen für mich.
 
Ist Vonovia nicht der Klassiker für einen Laden, der Glasfaser ablehnt und seine eigene Suppe kocht?

Carsti80 schrieb:
Mehrere Leute die ich kenne, sind unzufrieden mit ihrem Glasfaseranschluss.
Von welchem Unternehmen?
Welches Unternehmen will bei dir bauen?

Carsti80 schrieb:
Ich bin aktuell mit meinem Anbieter Vodafone sehr zufrieden.
Vodafone arbeitet derzeit daran, sein Internet zu verschlechtern. Bei anderen Providern gehen solche Experimente teilweise bis zur Nichtnutzbarkeit diverser Dienste trotz Gigabit Tarif. Wäre eine gute Gelegenheit, da wegzukommen. Aber ja, bei Glasfaser gibt's ebenso schwarze Schafe, teilweise Monopole, die ihr Geschäft nicht im Griff haben. Providerwahl ist das A und O, nicht immer ist der dem Netz zugehörige Provider der Beste.

Carsti80 schrieb:
Vielleicht habt ihr ja ein paar Erfahrungen für mich.
Meine Vermieter haben jetzt zum zweiten Anschluss schon nein gesagt und irgendwann werde ich deswegen umziehen müssen. Auch die Wallbox wurde abgelehnt, so dass ich einen Rechtsstreit herbeiführen müsste.
 
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Da wäre wohl die "wichtigste Frage": Wer baut denn bei dir aus, also wer verlegt die Glasfaser und wer bietet zu welchem Preis Tarife an?

Ich würde, mindestens den kleinstmöglichen Vertrag abschliessen um die Technik in der Wohnung zu haben.
Bei Bekannten war die Situation ähnlich, Vodafone verfügbar, Deutsche Glasfaser hat ausgebaut. 2-Familienhaus, Eltern unten, der Sohn oben im Haus.

Wir haben zusammen entschieden das wir mind 2 Jahre Deutsche Glasfaser nehmen.
Am Anfang war es wirklich nicht perfekt, von der massiven Ausbau-Verzögerung abgesehen gab es direkt nach Anschluss einen 3 Tage-Ausfall, dann immer wieder Performanceprobleme für mehrere Wochen.
Das hat sich nach ca. 3 Monaten aber Alles erledigt. Seit 1,5 Jahren keine "Probleme" mehr, stabil, schnell und zuverlässig.

Wenn der die Erreichbarkeit super Wichtig ist: Glasfaser für 2 Jahre nehmen und parallel für 18,99€ Eazy Kabel 50 nehmen. Dann kann man im Notfall switchen.

Wenn 24 Monate MVLZ vorbei sind Objektiv anhand der Erfahrung entscheiden und entweder bei Eazy bleiben (ggf. Upgrade, 100Mbit für 22,99€, 200Mbit für 26,99€) oder neue Vodafonevertrag oder eben bei GF bleiben und Eazy kündigen.
 
Dank für die Hinweise:
DLMttH schrieb:
Ist Vonovia nicht der Klassiker für einen Laden, der Glasfaser ablehnt und seine eigene Suppe kocht?
Keine Ahnung? Hat Vonovia denn einen eigenen Netzwerkbereich?
Ich glaube ich habe initial Kabelinternet günstiger bekommen, weil Vonovia einen Vertrag mit Kabel Deutschland hatte ... ich bin mir aber nicht mehr sicher, das ist 15 Jahre her ...
DLMttH schrieb:
Von welchem Unternehmen?
Welches Unternehmen will bei dir bauen?
Der Ausbau erfolgt durch einen lokalen Betreiber. Die SWO-Netz. (Stadtwerke Osnabrück Netz). Es besteht wohl eine Kooperation mit Glasfaser Nordwest. Tarife für Privatkunden gingen über 1&1, Telekom und Osnatel. Die Hausanschlüsse macht irgendeine EWE-Tochter.
Die Leute die ich kenne und unzufrieden sind, sind im EWE Netzbereich.
DLMttH schrieb:
Vodafone arbeitet derzeit daran, sein Internet zu verschlechtern.

DLMttH schrieb:
Meine Vermieter haben jetzt zum zweiten Anschluss schon nein gesagt und irgendwann werde ich deswegen umziehen müssen.
Sicherlich macht Vodafone das nicht absichtlich um zahlende Kunden zu vergraueln.
Wie begründet der Vermieter die Ablehnung? Hat man nicht irgendwie ein Anrecht auf Glasfaser?
Ergänzung ()

Nero FX schrieb:
Da wäre wohl die "wichtigste Frage": Wer baut denn bei dir aus, also wer verlegt die Glasfaser und wer bietet zu welchem Preis Tarife an?

Ich würde, mindestens den kleinstmöglichen Vertrag abschliessen um die Technik in der Wohnung zu haben.
Bei Bekannten war die Situation ähnlich, Vodafone verfügbar, Deutsche Glasfaser hat ausgebaut. 2-Familienhaus, Eltern unten, der Sohn oben im Haus.
Klingt nach einer Eigentumssituation. Das hätte ich genauso gemacht. Alleine um den Anschluss zu sichern.
In einer Mietwohnung sind die Spielregeln scheinbar anders.
 
Hi...

Carsti80 schrieb:
Hat man nicht irgendwie ein Anrecht auf Glasfaser?
Nein, und das bzw. die umgekehrte gesetzliche Nichtverpflichtung sind ein systemstruktureller Fehler, der auch für die übermäßige Fallback-Kompatibilität von alter Netztechnologie verantwortlich ist - herzlichen Glückwunsch an die wirtschaftsbefördernde "Technologie-Offenheit"! 🙄​
Carsti80 schrieb:
In einer Mietwohnung sind die Spielregeln scheinbar anders.
Nicht nur scheinbar, man ist absolut auf die willige Mitwirkung des Immobilien-Eigentümers angewiesen! 🤷‍♂️
Habe leider das gleiche Problem - lebe in einer Mehrparteien-Mietliegenschaft, die zwar bereits sowohl vom allgemeinen Netzversorger Telekom als auch vom Lokalversorger Stadtwerke im Strassenzug mit Gf versorgungsvorbereitet sind, aber der Vermieter weigert sich zur Anbindung der Liegenschaft, weil er damit verbunden gleichzeitig die vor 35 Jahren installierte Zweidraht-Kupferverkabelung für Telefonie, die aufgrund von dem billigst verbauten JY(St)Y-"Baumarkt"kabel für max. VDSL 100 taugt, liegenschaftsintern aufwands- und kostenintensiv auch auswechseln lassen müßte. Will er nicht und da er hier nicht wohnt, ist er auch nicht unmittelbar nachteilig betroffen! Also, wat nu'?​
 
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OSNAtel (und alles drumzu) gehört zur EWE. GlasFaserNordwest ist ein Joint Venture zwischen EWE und Telekom für Netzausbau.
Technisch ist das dann GPON.

Das Netz der EWE funktioniert gut. Ich habe bei der EWE (FTTH, AON, 300Mbit/s - 75Mbit/s) noch keine
Abbrüche oder Störungen gehabt. Oder die waren zu Zeiten wo ich das nicht bemerkt habe... ;-)
Steam downloads rennen immer mit voller Geschwindigkeit. (z.B.)
(Kritik an der EWE habe ich da an anderer Stelle...)

Die meisten Leute die "nachdem ich Glasfaser habe ist alles schlechter" sagen, habe Probleme mit der Verteilung vom Internet im Haus. Router steht nicht mehr "im Flur" sondern im Hauswirtschaftsraum auf der anderen Seite vom Haus, neben der Waschmaschine auf dem Metallregal; und im Wohnzimmer hat der Fernseher kein Internet mehr.

Zum Ausbau Thema: Mit Glück habe die alle miteinander gesprochen... vor allem wenn es eine größere Gesellschaft ist. Innenverkabelung immer Eigentümer. Der muss auch das ok geben für den Hausanschluss.
Da gibt es soweit ich weiss auch noch keine Pflicht was nachzurüsten so lange es einen Anschluss gibt.

Glaube nicht das das so das Problem sein wird. Da eher die Verkabelung im Haus evtl.
Also das die Gesellschaft mitspielt.
 
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Mir geht es wie @DevD2016: seit ich Glasfaser von der EWE habe anstatt DSL gibt es keinerlei Abbrüche oder Probleme mit der Leitung.
Die LAN/WLAN Verteilung im Haus/in der Wohnung muss man natürlich im Blick behalten.
 
sthyen schrieb:
[...] anstatt DSL gibt es keinerlei Abbrüche oder Probleme mit der Leitung.
Hmm... bin seit Mitte 2018 bei der T-kom mit VDSL50 und hatte jetzt in der ganzen Zeit tatsächlich letztens mal Ende Januar einen 1,5 stündigen Versorgungsausfall, ansonsten immer alles problemlos und davor mit fast 10 Jahren bei 1&1 auch nur zwei-, dreimal sporadisch ganz kurzzeitig - im Grunde also nichts Relevantes über die ganze Zeit hinweg betrachtet. DSL tut seinen Dienst schon ordentlich, allerdings sind meine Anforderungen wohl auch eher gering! 🤷‍♂️​
 
DLMttH schrieb:
Ist Vonovia nicht der Klassiker für einen Laden, der Glasfaser ablehnt und seine eigene Suppe kocht?
War Vonovia bzw. deren Vorgänger nicht schon die ersten, die mit der Telekom einen Ausbauvertrag geschlossen hatten, selbst wenn das Objekt gar nicht im normalen Ausbaugebiet liegt?
User007 schrieb:
weil er damit verbunden gleichzeitig die vor 35 Jahren installierte Zweidraht-Kupferverkabelung für Telefonie, die aufgrund von dem billigst verbauten JY(St)Y-"Baumarkt"kabel für max. VDSL 100 taugt, liegenschaftsintern aufwands- und kostenintensiv auch auswechseln lassen müßte.
Telekom würde das kostenlos machen…
 
rezzler schrieb:
Telekom würde das kostenlos machen…
Was, die gesamte "Inhouse"-Verkabelung der Immobilien-Liegenschaft?
Sorry, das ist nur schwer vorstellbar, weil's hier ein Riesenaufwand werden würde - Wohnungen in verteilten Gebäudeteilen und aufgrund des Alters des Baubestands ohne jegliches Vorhandensein von Leerrohren für Versorgungsleitungen, etc.
Wo anders als hier - und hier zeigt sich auch ein eklatantes Problem, weil offensichtlich alle Informationen nur für Neubauten gedacht zu sein scheinen - kann man dazu evtl. Detaillierteres nachlesen?​
 
User007 schrieb:
Was, die gesamte "Inhouse"-Verkabelung der Immobilien-Liegenschaft?
Ja. Natürlich zu deren Bedingungen bzw. deren Methoden. Also wenn keine Leerrohre vorhanden sind Aufputzkanal durchs Treppenhaus.
 
rezzler schrieb:
Also wenn keine Leerrohre vorhanden sind Aufputzkanal durchs Treppenhaus.
Ja, klar, aber...
User007 schrieb:
[...] in verteilten Gebäudeteilen [...]
...fänd' ich schon spannend, wie das über's Grundstück realisiert würde. 🤔
Egal, es benötigt Infos und wenn man dann liest, dass die für 'ne "Angebotserstellung" pauschal erstmal 500,-€ aufrufen...sagt der unbedarfte Vermieter, der alle Infos servierfertig benötigt, einfach stumpf nein.
Auch der regionale Anbieter hatte auf Eigenmanagement bzgl. Inhouse-Verkabelung verwiesen. Da machste nix. 🤷‍♂️​
 
User007 schrieb:
...fänd' ich schon spannend, wie das über's Grundstück realisiert würde. 🤔
Mehrere Hauseinführungen/Zuwege von der Straße aus wäre hier meine Idee. Oder zwischen vorderen oder hinterem Haus Tiefbau fürs Leerrohr. Alles schonmal gesehen.
User007 schrieb:
Egal, es benötigt Infos und wenn man dann liest, dass die für 'ne "Angebotserstellung" pauschal erstmal 500,-€ aufrufen...sagt der unbedarfte Vermieter, der alle Infos servierfertig benötigt, einfach stumpf nein.​
Sicher, das du hier nicht falsch abgebogen bist? Die 500€ sind eigentlich der Preis fürs Angebot von „Mehr Breitband für mich“, wo du also der Telekom alles bezahlst für einen FTTH-Anschluss.

Wie die Telekom den Ausbau bei dir realisieren will/würde klärt sich üblicherweise bei einer Begehung, nachdem du im Ausbauge ist liegst und einen Vertrag abgeschlossen hast.
User007 schrieb:
Auch der regionale Anbieter hatte auf Eigenmanagement bzgl. Inhouse-Verkabelung verwiesen. Da machste nix. 🤷‍♂️​
Ja, die halten sich den Aufwand dafür gerne vom Hals. Meist gibts dann aber fähige Elektriker.
 
rezzler schrieb:
Sicher, das du hier nicht falsch abgebogen bist? [...]
Na ja, warum hab' ich wohl nach Nachlesequelle(n) gefragt?
Zumal ich als Mieter ja eben auch gar keinen "Anschlußausbau" beauftragen kann!
rezzler schrieb:
Oder zwischen vorderen oder hinterem Haus Tiefbau fürs Leerrohr.
[...]
Meist gibts dann aber fähige Elektriker.
Klar, eben alles mit Zusatzkosten belegt, die so - Stand-alone - nach deutschem Recht eben nicht unter dem Aspekt einer Sanierung auf die Mieter umlegbar sind - ergo fühlt sich der Vermieter hier weder veranlasst noch verpflichtet. 🤷‍♂️
Fun-Fact hierbei ist übrigens, dass genau hier auch die gern verbreitete Postulierung der sog. "Wertsteigerung" von der realistischen Zuordnung von mancherlei Vermietern abweicht und sich somit doch vorwiegend eher nur als Pseudo-Argument in der Nerd-Blase darstellt. 🙄​
 
User007 schrieb:
Klar, eben alles mit Zusatzkosten belegt,​
Bei den Fällen, die ich kenne (zugegeben schon älter), waren das aber keine Zusatzkosten für den Vermieter.
 
Sorry, aber ich befürchte mein Vermieter wird nicht darauf vertrauen, wenn ich ihm berichte, dass jemand anderes nur (ältere) Fälle ohne Zusatzkostenbewehrung kennt - da benötigt's schon "belegbarere" Infos!​
 
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rezzler schrieb:
War Vonovia bzw. deren Vorgänger nicht schon die ersten, die mit der Telekom einen Ausbauvertrag geschlossen hatten, selbst wenn das Objekt gar nicht im normalen Ausbaugebiet liegt?
Da irrst du leider. Vonovia lässt erst seit Kurzem (Mitte letzten Jahres?) die Telekom überhaupt bauen und dann auch nur FTTB. :mad:

An @Carsti80's Stelle würde ich erstmal mit dem Objektbetreuber von Vonovia sprechen ob die die SWO überhaupt im Haus haben wollen/den Ausbau dulden.
User007 schrieb:
Sorry, aber ich befürchte mein Vermieter wird nicht darauf vertrauen, wenn ich ihm berichte, dass jemand anderes nur (ältere) Fälle ohne Zusatzkostenbewehrung kennt - da benötigt's schon "belegbarere" Infos!​
Baut die Telekom bei dir aus?
Wenn ja, findet sowieso nach einer Tarifbestellung für eine Wohnung ein Termin vor Ort statt mit einem Techniker (oder Subunternehmer) der Telekom, der alle Fragen beantworten kann.

Grundsätzlich werden bei der Telekom mehrere Häuser/Gebäude mit der gleichen Hausnummer wie @rezzler schon sagte entweder:
- mit mehreren Zuführungen/Hausanschlüssen versorgt (d.h. Tiefbau von der Straße zum jeweiligen Gebäude)
oder
- falls vorhanden per Leerrohr/Trasse zwischen den Gebäuden

Neuen Tiefbau zwischen den Gebäuden macht die Telekom ungern, da würde man wahrscheinlich eher eine neue Zuführung zum zweiten Gebäude herstellen. Oder den Eigentümer fragen ob er Lust hat in Eigenleistung die beiden Gebäude zu verbinden. Gerade bei Vorderhaus/Hinterhaus ist sowieso oft irgendwas vorhanden an Rohr, was man dann mitnutzen kann.

Auch bei mehreren Gebäuden auf einem Grundstück bzw. mehreren Tiefbauzuführungen ist der Ausbau durch die Telekom kostenfrei.
User007 schrieb:
Zumal ich als Mieter ja eben auch gar keinen "Anschlußausbau" beauftragen kann!
Ohne einen Mieter/Bewohner der einen Tarif für seine Wohnung bestellt, wird die Telekom gar nicht mehr tätig.
Ausnahme - der Vermieter/Hausverwaltung bestellt bei der Telekom einen Vollausbau (=Bulk) für alle Wohnungen. Jede Wohnung bekommt dann eine Glasfaserdose, egal ob Tarif bestellt oder nicht. Das kostet den Vermieter dann aber was pro Wohnung.
User007 schrieb:
Fun-Fact hierbei ist übrigens, dass genau hier auch die gern verbreitete Postulierung der sog. "Wertsteigerung" von der realistischen Zuordnung von mancherlei Vermietern abweicht und sich somit doch vorwiegend eher nur als Pseudo-Argument in der Nerd-Blase darstellt. 🙄​
Spätestens wenn DSL abgeschaltet wird, weil genug umliegende Gebäude per Glasfaser versorgt sind, wird er sich schon umgucken falls es keine vernünftigen Alternativen für schnelles Internet gibt.
Davon sind wir aber noch ein paar Jährchen entfernt.
 
blastinMot schrieb:
Da irrst du leider. Vonovia lässt erst seit Kurzem (Mitte letzten Jahres?) die Telekom überhaupt bauen und dann auch nur FTTB. :mad:
Ich möchte fast beschwören, das die Telekom für die Gebäude des Vonovia-Vorgängers Deutsche Annington durchaus Aufwand getrieben hat/regulär angeschlossen hat. Zumindest in den damaligen (vor ca. 10 Jahren) FTTH-Städten.

Allerdings waren das schon damals Gebäude, wo der Aufputz-Kabelkanal das Treppenhaus eher verschönert hat.
 
rezzler schrieb:
Zumindest in den damaligen (vor ca. 10 Jahren) FTTH-Städten.
Hatten wir in den Ausbaugebieten in Hannover leider nicht dabei bzw. nicht das ich wüsste.
Die jetzigen Ausbauten sind wie gesagt alle FTTB bei Vonovia, was durchaus schade ist.
 
@blastinMot:
Danke für Deine Anmerkungen bzw. Hinweise.
blastinMot schrieb:
Baut die Telekom bei dir aus?
Wie ist das gemeint?
Wenn bei denen bestellt wird, sicherlich - von denen gibt's auch immer wieder Werbung zum Gf-Ausbau im Postkasten. Alternativ halt die lokalen Stadtwerke.​
blastinMot schrieb:
[...] findet sowieso nach einer Tarifbestellung für eine Wohnung ein Termin vor Ort statt mit einem Techniker (oder Subunternehmer) der Telekom, der alle Fragen beantworten kann.
Na ja, mir sollen ja eigtl. die Fragen nicht beantwortet werden bzw. könnt' ich weder alle stellen noch vermutl. alle entsprechend notwendigen Infos liefern, da ich halt weder Eigentümer noch Bauherr bin. 🧐​
blastinMot schrieb:
Grundsätzlich werden [...]
Ja, schon klar, allerdings ist da eben die Aufwands- und damit Kostenfrage verbunden, und mal ehrlich: soll ich mich als Mieter da veranlasst seh'n, was aus eigener Tasche zu bezahlen? 🤷‍♂️​
blastinMot schrieb:
Neuen Tiefbau zwischen den Gebäuden macht die Telekom ungern, [...]

Auch bei mehreren Gebäuden auf einem Grundstück bzw. mehreren Tiefbauzuführungen ist der Ausbau durch die Telekom kostenfrei.
Hmm,...das widerspricht sich m. A. n. eben etwas - demzufolge bliebe eben Eigenleistung vom Vermieter (wo ich nicht wüßte, woher die stammen sollte) oder von einem Dienstleister kostenpflichtige Erledigung (die aufgrund der Nicht-Umlagefähigkeit eher nicht als Wahloption zur Verfügung steht).​
blastinMot schrieb:
Ohne einen Mieter/Bewohner der einen Tarif für seine Wohnung bestellt, wird die Telekom gar nicht mehr tätig.
Werden die überhaupt in so Mehrparteien-Liegenschaften für einzeln bestellende Mieter tätig?
blastinMot schrieb:
Spätestens wenn DSL abgeschaltet wird, weil genug umliegende Gebäude per Glasfaser versorgt sind, wird er sich schon umgucken falls es keine vernünftigen Alternativen für schnelles Internet gibt.
Das glaub' ich nicht - da er hier nicht vor Ort wohnt, ist ihm das schlichtweg völlig egal! 🙄
Das manifestiert sich dann genau, wie mit den Heizungen - die gesetzl. Verpflichtung zur "Verfügungstellung" wird mit der Anschaffung erfüllt, aber Betrieb und Verbrauch scheren eben nicht ohne eigenbetreffende Nutzung. 🤨​
 
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