High-End-System - 1.200€ - Was ist eure Meinung?

Fermion schrieb:
Ich hätte mir das Geld gespart, weil ich davon ausgehe, dass, wenn die Zeit gekommen ist, dass du denkst, der Xeon ist allmählich zu schwach, dann ist das +/- auch der Zeitpunkt, wo du selbst beim i7 mit dem Gedanken spielst, dass bald eine Neuanschaffung angebracht wäre. Andere werden dir bedenkenlos zum i7 raten.

Fermion schrieb:
Die Argumentation "Ja, aber, wenn du X mehr zahlst, hast du auch mehr davon. Wenn schon, denn schon." ist im Grunde auch eine Spirale, die man immer weiter nach oben winden kann. Leg nochmal 150 Euro auf den 4790k drauf und du hast 'nen X99 System mit leckeren sechs Kernen und 16GB DDR4 RAM. Oder: Spar dir das Ganze und leg 200 Euro für 'ne GTX 980 drauf.

Genau so denke ich auch. Wenn ich "genug" Geld hätte, wüsste ich auch was ich mir kaufe. Im Moment liegt meine Schmerzgrenze bei 1200€, eigentlich weniger, aber ist nun mal mein Hobby und da kann ich auch mal mehr ausgeben!

Aber das ist der Grund, warum ich hier nachfrage. Ich bekomme verschiedene Denkanstöße und Vorschläge die ich mir durch den Kopf gehen lasse. Auch die.foenfrisur hat Recht. Wenn man 1200+ Euro ausgibt, sollte man doch schon das Beste nehmen. Kann ich nachvollziehen.

Dafür möchte ich mich bei euch allen bedanken! (Extra Danke an dich Fermion, für die Zusammenstellungen!)

Ich werde mich definitiv mal hinsetzen und i7 vs Xeon Systeme vergleichen.


Ich melde mich wieder, wenn es was neues gibt. Vielen Dank!
 
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Man brauch ja auch kein i7 4790K wenn man ihn nicht möchte. Aber wenn man das OC-Board schon hat, dann kann man immer mal zu Oc-Cpus aufrüsten und die verwenden. Man kann auch 100 Euro sparen und einen 4690K nehmen, der ist genauso gut wie ein Xeon, und falls man etwas mehr Leistung braucht dann kann man den Übertakten. Bei dem holt man definitiv 10-20 FPS raus. Zu sehen in seinem PC-Games-Hardware-Test.
 
Wenn es hier um reinen Spiele-PC ginge, mag das sein. slow_snail erwähnt im Eingangspost aber explizit Bild- / Videobearbeitung mit Adobe-Produkten, Blender und Cinema 4D. Im Gegensatz zu einem Großteil der Spiele, profitiert gerade Video- / 3D-Rendering-Software mitunter sehr stark von zusätzlichen Kernen. Selbst wenn's, wie bei HT, nur logische sind. Sogar Photoshop lässt sich damit je nach Anwendungsfall beschleunigen.

Rein für's Spielen mag der i5 (mit OC) die bessere und flottere Wahl sein - beim Rendering hingegen, müsste der i5 schon auf 4,5 - 4,6 GHz takten, um mit dem Xeon mit zu halten. Der macht das jedoch ohne OC und entsprechende Hardware "out of the Box".
 
Wenn ich mir die Unterschiede zwischen dem 4690K und dem Xeon im Computerbase-Test so ansehe, sehe ich keine wirklich großen Unterschiede. Man kann fast sagen sie sind identisch. Wirklich Zeit spart man da nicht ein.
 
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Man kann auch 100 Euro sparen und einen 4690K nehmen, der ist genauso gut wie ein Xeon, und falls man etwas mehr Leistung braucht dann kann man den Übertakten. Bei dem holt man definitiv 10-20 FPS raus.
Nein, ein i5 hat nur 4 Threads, der 1231 V3 hat 8. Gerade das ist es doch, was die CPU auszeichnet, neben einem größeren Cache-Speicher.
Und mehr CPU-Takt bringt nur noch selten mehr frames!
Beispiel gefällig:
https://www.computerbase.de/news/grafikkarten/benchmarks-watch-dogs-amd-nvidia-vergleich.45099/
 
Es geht ja nicht nur um Watch Dogs und im Artikel wird nur der 4770K angesprochen, was kein 4690K ist. Beim Kauf sollte man schon korrekt sein, sonst verkauft man sich. Naja, es muss sich jeder selbst informieren. Von Cinema4D und Blender ist ja hier noch gar kein Benchmark. Die Unterschiede in Cinebench sind aber sehr wenig, bis gar nicht vorhanden. Aber muss jeder selbst wissen.

Edit: im WatchDogs Artikel sieht man eigentlich sehr gut dass mehr MHz einen spürbaren Mehrgewinn an FPS bringen. Nur oberhalb der 3,0GHZ nicht mehr. Das kann aber am Spiel liegen oder daran dass die Grafikkarte oder CPU limitiert.
 
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Auf YouTube gibts einige videos die 16 vs 12 vs 8 vs 4 kerne / threads beim rendern zeigen. Für cinema4 und andere rendering Software. Fazit ein i7/ xeon macht sehr viel sinn. Alles darüber ist wegen der kosten nur für den gewerblichen Bereich interessant.
 
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Dr.Dr. schrieb:
Wenn ich mir die Unterschiede zwischen dem 4690K und dem Xeon im Computerbase-Test so ansehe, sehe ich keine wirklich großen Unterschiede. Man kann fast sagen sie sind identisch. Wirklich Zeit spart man da nicht ein.
Welche Tests hast du dir denn da angeschaut? Sowohl im Test zum i5 4690K sowie des Xeon 1231v3 (hier gegen den 4670K), liegt der Xeon bei praktischen Multi-Core-Benchmarks durchschnittlich gute 20% vor dem i5, vor allem auch im Cinebench. Auch hier (Cinebench 11.5) und hier (Cinebench R15) - 20% respektive 25% schneller. HT und der etwas größere Cache machen schon einen Unterschied. Der i5 kann halt, wenn er übertaktet ist, vor allem mit höherer Single-Core-Leistung punkten, muss aber auch auf ~4,5 GHz rauf, um den Xeon bei Multi-Core-Tasks auszustechen.

Ich rede hier nicht von Spielen, wohl gemerkt. Da kann der Xeon seine Vorteile nicht ausspielen. Aber wenn schon OC-Plattform inkl. passender CPU, dann gleich ein i7 drauf, bei den Anwendungsgebieten.
 
Na gut, der zeitliche Unterschied ist jetzt nicht gravierend. Wenn man mal solche Projekte macht kann man halt übertakten wenn man ein paar Sekunden oder Minuten einsparen will, jenachdem wie groß so ein Projekt ist. Mit dem i5 kann man halt in Spielen punkten und gegen den Xeon kann man mit Übertakten punkten. Falls man so eine Situation hat oder braucht.

Edit: Es kommt noch dazu, dass man die stärkeren Komponenten eines OC-Systems für später nutzen kann. Falls sich nicht alles auf Schlach verändert. Den Spareffekt muss man durchrechnen.
 
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slow_snail schrieb:
Verwendungszweck
- Spielen (1080p@60fps wünschenswert)
- Aufnehmen von Spieleszenen (daher auch die 60fps)
- Video-/ Bild- & Audiobearbeitung (Adobe)
- 3D-Grafiksoftware (Blender & Cinema4D)[/I]
Noch mal: es geht nicht nur um's spielen. Jedenfalls nicht, wenn's nach oben aufgeführtem Zitat geht.

Auch beim encodieren der Spielaufnahmen macht ein gleich starker Xeon / i7 einen i5 erst einmal nass - ebenfalls um 20 bis 25%. Genauso bei kleinen Alltagsaufgaben, wie dem (ent)packen von ZIPs. Es macht einfach wenig Sinn, allein für ein paar zusätzliche (Min-)FPS eine eher kleine K-CPU einzusetzen, wenn's für (etwas) weniger Geld eine CPU gibt, die "out of the Box" insgesamt für den Verwendungszweck mehr Leistung bietet. Du investierst hier zusätzliche 100 bis 120 Euro in übertaktbare Hardware und erreichst - während der i5, im Vergleich zum Standardtakt, mit 150 bis 180W gut doppelt so viel Strom frisst und entsprechend heiß läuft - im Multi-Core-Betrieb die gleichen Ergebnisse, wie ein schon grundsätzlich sparsamerer Xeon. Da ist der Weg zum i7 dann auch schon nicht mehr weit.

Grob gesagt: Drei von vier Verwendungszwecken sprechen für Xeon / i7. Bei einem hat ein hoch getakteter i5K Vorteile. Der kostet aber beim Kauf, sowie im Betrieb mehr Geld als der "Budget i7" alias Xeon 1231. Wenn man drauf besteht, dass auch beim Spielen noch der letzte Frame rausgekitzelt wird, dann kommt eigentlich nur ein i7 als Alternative in Frage.
 
Zuletzt bearbeitet: (Tastaturteufel)
@Fermion Falls es sich bei 20% nur um Sekunden oder Minuten handelt machen 20% keinen Sinn. Bei einer sehr großen "CPU-Arbeit" von 10 Minuten (und das ist bei heutigen Prozessoren sehr viel) kann man auchmal 2 Minuten länger warten. Dafür hat man aber mehr FPS in Spielen. Keine von den genannten CPUs ist wirklich langsam.

Und ganz ehrlich falls man die Leistung braucht kann man übertakten. Man muss nicht immer übertakten. Deswegen ist der 4690K ne sehr gute Alternative und auch ohne Übertakten auf dem Niveau vom Xeon.

Aufnehmen von Spieleszenen (daher auch die 60fps)
Ah versehen. Such mal wieviel ein Aufnahmeprogramm schluckt. Dann entscheide. Der 4690K hat auch 4 Kerne, was ausreichen müsste, es ist egal ob nun 4Kerne/8Threads (Xeon) oder 4Kerne/4Threads (4690K), wenns genauso schnell aufgenommen wird und wenn der Rest "gleich schnell ist" und sein kann.
 
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Ich encodiere nicht viele Videos, rendere aber regelmäßig und kann dir versichern, dass du da um jede Sekunde "bettelst". 10 Minuten würde ich übrigens nicht als "sehr große" sondern als "eher kleine" Projekte bezeichnen. Bei mir handelt es sich nicht selten um Stunden.

Dr.Dr. schrieb:
Dafür hat man aber mehr FPS in Spielen.
Es geht aber nicht nur um's spielen. Ich glaube, ich wiederhole mich. :)

Dr.Dr. schrieb:
Und ganz ehrlich falls man die Leistung braucht kann man übertakten. Man muss nicht immer übertakten. Deswegen ist der 4690K ne sehr gute Alternative.
Das macht irgenwie auch wenig Sinn - man kauft eine K-CPU um mal zu übertakten und mal nicht?
Wann denn nicht? Du kannst mehr Takt beim Spielen, sowie beim rendern, ... gebrauchen.
Und wer möchte alle paar Tage / Stunden rebooten um zu übertakten oder auf stock zurück zu gehen?

Dr.Dr. schrieb:
Ja bei Stunden kann ich das verstehen, da sollte man wirklich ne starke CPU nehmen. Am besten nennst du mal ein Beispiel für den slow_snail, damit er weiß ob seine Projekte auch so groß sind wie deine. Dann kann er das in Relation sehen und abschätzen ob er das braucht.
Ich spreche da z.B. von High-Poly-Modeling für Current- / Next-Gen-Games, Texture Baking, Concept Art.
 
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Ja bei Stunden kann ich das verstehen, da sollte man wirklich ne starke CPU nehmen. Am besten nennst du mal ein Beispiel für den slow_snail, damit er weiß ob seine Projekte auch so groß sind wie deine. Dann kann er das in Relation sehen und abschätzen ob er das braucht.

Das macht irgenwie auch wenig Sinn - man kauft eine K-CPU um mal zu übertakten und mal nicht?
Wenn FPS gebraucht werden und wo der Xeon versagt, da kann man dann übertakten oder falls der Xeon ne Stunde kürzer braucht kann man es mit übertakten auch ne Stunde kürzer machen. In Spielen brauch man zwar nicht jede unnötige FPS sehen aber das kann jeder selbst entscheiden.

Ich spreche da z.B. von High-Poly-Modeling für Current- / Next-Gen-Games, Texture Baking, Concept Art.
In welcher größe? Oder ist das schon groß? Ich glaube sowas macht der slow_snail nicht.
 
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Naja, wir drehen uns hier irgendwie im Kreis. Ich sage nur, wenn schon eine OC-Plattform, für die man einen Aufpreis in Kauf nimmt, dann gleich in der Art, dass sie grundsätzlich in allen Situationen dem nicht übertaktbaren Xeon überlegen ist und nicht nur teilweise bzw. wenn man ihn mal zwischendurch übertaktet. An den 90 Euro wird's dann auch nicht mehr scheitern.
slow_snail wird seine Prioritäten beim Verwendungszweck, wie auch den Umfang seiner Videoschnitt- und Render-Arbeiten selbst einschätzen können. Wir wissen's jedenfalls nicht und können daher nur spekulieren.

Auch wenn das etwas Off-Topic ist: die Anforderungen beim Rendern scheinst du mir - mal unabhängig von der Wahl des Prozessors - jedenfalls ein wenig zu unterschätzen. Als Beispiel: Bei 3ds Max liegt ein kleines Demo-Projekt bei. Ein einfaches Setup aus drei Lichtquellen, das das Wort "Studio" in 3D-Buchstaben beleuchetet. Das sind knapp 2.000 Polygone. Nur simple Materials, keine komplexen Shader-Netzwerke. Für ein 1080p Rendering mit mental ray (CPU-lastig) und moderaten GI / FG Settings, rechnet ein PC in der Preisklasse 6 - 10 Minuten. Setzt du stattdessen ein detailierteres Model für einen Beauty-Shot rein dann sind das ohne weiteres 30 - 90 Minuten für ein Einzelbild. Setzt du die Beleuchtung der Szene selbst auf, anstatt vorkonfigurierte Setups zu verwenden, sind auch noch Test-Renderings vorab einzuplanen.
Nur um eben ein Beispiel für ein eher "kleines" Rendering zu nennen, zu dem ein Hobbyist allemal fähig ist.
 
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