News In eigener Sache: ComputerBase Pro startet in der ganzen EU

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#2
Wusste gar nicht, dass es steuerlich derart kompliziert ist eine Digitale Dienstleistung aus dem EU-Ausland zu ordern. Wo liegt denn da das Problem? Als Schweizer in einem Deutschen Geschäft ist das einkaufen ja auch nicht komplizierter und mir wäre jetzt kaum etwas bekannt (CD Keys/Server/Hosting/sonstiges) wo man als Schweizer "Probleme" beim bestellen hätte. Wenns hier bestellt wird (.de) und der Sitz hier ist, ist das Verfahren doch genau so wie bei einem Deutschen.
 
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#4
Ich wäre ja mehr dafür, dass der Staat für solche Web-Seiten einspringt und unterstützt. Leider hat sich ja das Web 2.0 zum wichtigen Wirtschaftsstandbein entwickelt mit Werbung.
Und werbeblocker für die persönliche Sicherheit sind leider auch Pflicht.

So wird das noch eine Weile weitergehen mit dem katz und Maus Spiel.
 
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#5
What about Switzerland?
 

ottoman

Lt. Commander
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#6
Wusste gar nicht, dass es steuerlich derart kompliziert ist eine Digitale Dienstleistung aus dem EU-Ausland zu ordern. Wo liegt denn da das Problem? Als Schweizer in einem Deutschen Geschäft ist das einkaufen ja auch nicht komplizierter und mir wäre jetzt kaum etwas bekannt (CD Keys/Server/Hosting/sonstiges) wo man als Schweizer "Probleme" beim bestellen hätte. Wenns hier bestellt wird (.de) und der Sitz hier ist, ist das Verfahren doch genau so wie bei einem Deutschen.
Es geht um die Steuer bzw. Umsatzsteuer die man als Unternehmer abführen muss. Der notwendige Aufwand steht in keinem Verhältnis zu den paar Euro, die man dadurch aus der Schweiz bekommt. Bitte auch nicht verwechseln mit dem was du privat irgendwo kaufst. Hier geht es um einen Unternehmer in Deutschland (Computerbase), der Dienstleistungen an Privatpersonen verkauft, welche sich im Nicht-EU-Ausland befinden. Wäre schon, wenn das steuerlich einfach wäre, ist es aber nicht. Tretet halt der EU bei :D
 
S

Sonnenblümchen0

Gast
#9
An die Schweizer und nicht EUler:


Einfach Deutschland auswählen und via Bitcoin zahlen.
(Jetzt muss ich nur noch nachschauen wie ich die Zahlungsaufforderung wegbekomme :D)
 

pgene

Lieutenant
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#10
Ich sehe schon, wir können hier gleich noch deutsche Briefkästen anbieten. :-)
 

Frank

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#11
Es geht um die Steuer bzw. Umsatzsteuer die man als Unternehmer abführen muss. Der notwendige Aufwand steht in keinem Verhältnis zu den paar Euro, die man dadurch aus der Schweiz bekommt.
Dass trifft es recht gut. Es fällt Aufwand für jedes zusätzliche Land an, man muss die jeweiligen Bestimmungen einzeln beachten, entsprechende Meldungen machen etc. pp. Der Aufwand wird immer größer, zusätzlich zu allen Meldungen in Deutschland und für die EU. Darüber hinaus ist es auch noch mal ein Unterschied, ob man etwas digital verkauft oder tatsächlich eine Ware liefert. Ja, einfach wird es kleinen Anbietern nicht gerade gemacht, das stimmt wohl.
 

ohman

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#12
Hätte jetzt gehofft, dass die Anzahl der Pro-Leser schon im deutlichen vierstelligen Bereich liegt. Schade eigentlich. Wie viele Teilnehmer hat so ein Nikolaus-Gewinnspiel im Vergleich? ;)
 

R4sh

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#13
viel zu viele. Ist halt immer so bei den Leuten, die kommen dann wieder aus den Löchern wenn man etwas umsonst bekommt ^^
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: (Fullquote des direkten Vorposter entfernt)
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#14
Hatte auch CB-Pro, aber als das dann auslief, musste ich mir die ganze Zeit diese rote Markierung oben rechts ansehen. Vielleicht lässt sich das ja etwas weniger penetrant gestalten, das nur so als Feedback (sieht halt aus wie eine Nachricht/Benachrichtigung o.ä.).
 

andr_gin

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#15
1.) Wenn man etwas bestellt, dann findet der Verkauf in Deutschland statt und es fällt auch dort die Umsatzsteuer an und es wird die Ware zollfrei nach z.B. Österreich transportiert.
Wenn man etwas digital kauft, so findet der Verkauf direkt in Österreich statt und es ist auch dort Umsatzsteuer abzuführen. Diese Regelung wurde deshalb eingeführt weil sich sonst alle IT Konzerne in Irland niedergelassen haben, weil das die niedrigsten Steuern verlangt hat.

2.) Ich persönlich finde 36 Euro im Jahr etwas übertrieben dafür, dass nur ein paar Werbebanner am Rand weg sind. Wenn ein Werbebanner zu viel nervt oder Bandbreite kostet wird es sowieso geblockt (bzw. passiert das dank DNS Eintrag in der hosts Datei für alle Google Banner sowieso schon automatisch).
Ich sehe das eher als Spende an, aber hier sollte es jedem selbst offen bleiben wie viel er geben will bzw. ist das dann eher eine einmalige Spende. Ich bin seit 15 Jahren auf Computerbase. Das wären mittlerweile 540 Euro und das ist mir persönlich zu viel. Der Preis wäre angemessen, wenn die Artikel gratis nicht abrufbar wären, wobei dann aber die Frage ist, ob sich viele der Free User dann nicht einfach eine andere Stammseite suchen würden.
 

Steffen

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#17

ottoman

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#18
Dass trifft es recht gut. Es fällt Aufwand für jedes zusätzliche Land an, man muss die jeweiligen Bestimmungen einzeln beachten, entsprechende Meldungen machen etc. pp. Der Aufwand wird immer größer, zusätzlich zu allen Meldungen in Deutschland und für die EU. Darüber hinaus ist es auch noch mal ein Unterschied, ob man etwas digital verkauft oder tatsächlich eine Ware liefert. Ja, einfach wird es kleinen Anbietern nicht gerade gemacht, das stimmt wohl.
Ich bin zwar kein Steuerberater, aber evtl. könnt ihr ja das MOSS-Verfahren nutzen: https://www.steuerberaten.de/tag/moss/
 

Precide

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#19
Hätte jetzt gehofft, dass die Anzahl der Pro-Leser schon im deutlichen vierstelligen Bereich liegt. Schade eigentlich. Wie viele Teilnehmer hat so ein Nikolaus-Gewinnspiel im Vergleich? ;)


Das kann man so nicht vergleichen. Gerade bei solchen Weihnachts-Gewinnspielen, melden sich viele einmal an und macht dann über Jahre hinweg immer nur bei diesem Gewinnspiel mit. Und sonst ist der Account 364 Tage im Jahr inaktiv. Und das dann noch bei 20 anderen Seiten.
 
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#20
Ich wäre ja mehr dafür, dass der Staat für solche Web-Seiten einspringt und unterstützt. Leider hat sich ja das Web 2.0 zum wichtigen Wirtschaftsstandbein entwickelt mit Werbung.
Und werbeblocker für die persönliche Sicherheit sind leider auch Pflicht.

So wird das noch eine Weile weitergehen mit dem katz und Maus Spiel.
warum soll der Staat eine Webseite wie computerbase pro unterstützen, oder dafür einspringen? sei doch froh das das web 2.0 kohole macht, oder willst du noch mehr staatlich subventionierte betriebe haben? da is das Geld vom Staat bzw meine steuern dann doch wesentlich woanderst z.b. pflege besser aufgehoben^^
 
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