News Intellivision Sprint: Atari bringt Neuauflage des einstigen Konkurrenten

Mal zur Einordnung, eine Seite aus einem Vedes Katalog von 1984.
Das Colecovision war da mit 298 DM angegeben.
Beim Atari steht leider kein Preis dabei (Druckfehler?), aber der war sicher günstiger als das Colecovision.
Und von 1979 bis 1984 ist der Atari 2600 auch ganz sicher nicht 400-500 DM im Preis gefallen.
Die in Wikipedia angegeben Preise zur Markteinführung scheinen daher realistisch.
 

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@Carrera124
Da wird aber der 2600 Junior gezeigt, der 1984 in Deutschland gestartet ist und noch einmal deutlich günstiger als der originale 2600er war.
 
Carrera124 schrieb:
Sorry, aber das ist Unsinn. In deinem Text hast du beispielsweise die Kosten für den Formenbau vergessen - die sind ein ziemlich großer Posten.
Und bekanntlich kann auch nicht jeder Hanswurst irgendwelche elektronischen Produkte in den Vertrieb bringen - dazu sind Prüfungen und Freigaben notwendig
Für so kleine Dinge kostet die Form einen kleinen fünfstelligen Betrag.

"Prüfungen und Freigaben" ja erzähl mal bitte, was da alles nötig sein soll, wenn Mainboard und Netzteil als Fertigteil eingekauft werden.
 
Kommt drauf an aus welchen Material und somit, wieviele Exemplare damit gespritzt werden sollen.
Eine Aluform ist zwar günstig, aber schon nach wenigen hundert Spritzungen verschlissen.
Und bei einer Stahlform bewegt man sich dann schon im sechsstelligen Bereich.

GrumpyCat schrieb:
"Prüfungen und Freigaben" ja erzähl mal bitte, was da alles nötig sein soll, wenn Mainboard und Netzteil als Fertigteil eingekauft werden.
Sobald du das zu einem neuen Gerät zusammenbaust, musst man ja trotzdem nachweisen dass die geltenden Normen und Gesetze erfüllt werden.
 
mischaef schrieb:
Es gibt eben einen Markt für Menschen, denen Inhalte und Spielwitz wichtiger sind als pompöse Grafiken - ich gehöre dazu...

Wobei mich das damals übliche Konzept "nach drei Fehlern alles von vorne" nie überzeugt hat. C64-Spiele habe ich lieber gehackt, und ihnen den Lebenszähler lahmgelegt, oder gleich die ganze Kollisionsabfrage.

Das mit der Langzeitmotivation fing bei mir erst mit Turrican und Populous an.

Heute pfeife ich allerdings wirklich auf Protzgrafik, weil der AAA-Krempel einfach zu schlecht geworden ist. Die Bewegungsfreiheit von Genshin Impact und Wuthering Waves gibt es schlicht nicht mit AAA-Grafik, und Overwatch (2) ist IMHO bis heute der einzige würdige "Nachfolger" von Quake 3.
 
Carrera124 schrieb:
Zum Vergleich, eine Lego Eisenbahn 7740 mitsamt Trafo 7864 kostete anno 1980 auch schon knapp über 300 DM - und die findet man heute in Hülle und Fülle.
Hohe Preise für Dinge im Kinderzimmer waren nie ein wirklich Problem.

Die 7740 habe ich noch. Weihnachtsgeschenkmäßig außer Reichweite war der Philips EE2007 (mit der Oszilloskopröhre).
 
Ob man das heute noch so verkaufen dürfte? ;-)
 
Der ganze Hochspannungsteil ist in einer verschweißten oder verklebten Plexiglaskiste, und läuft mit Batterien.

Der Philips Physikkasten mit den Bleiplatten wäre schon eher ein Problem :D
 
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Ich bin zwar mit Atari, Commodore 64, Amiga, SEGA Master System II, Game Boy, Game Gear, NES und SNES in die Videospiel-Welt eingestiegen, aber zurück will ich persönlich nicht mehr. Auch wenn die Spiele damals™️ tatsächlich Spaß gemacht haben.
 
Von der Grafik einem 2600 sehr ähnlich.
Den haben meine Eltern damals gebraucht auf dem Flohmarkt bekommen.
Für nen NES war nicht genug Geld da 1985. Mal Abgesehen davon waren die Spiele alles andere als Günstig.
70DM bis zu 120DM pro Spiel war nicht wenig zur der Zeit.

Daher hatte ich Später auch eher nen Atari 800 XL mit Datasette. Die Spiele waren günstig zu bekommen weil sie oft auf den Grabbeltischen lagen. Oftmals für 5-10 Mark pro Spiel.

Also ja warum auch nicht? Für Liebhaber alter Spiele sicher was feines wenn sie mit dem Preis einverstanden sind. Aber auch mal Wichtig der jungen Generation zu zeigen wie alles angefangen hat. Ohne diese Spiele hätten wir heute warscheinlich keine Blockbuster wie wir sie heute kennen.
 
Carrera124 schrieb:
Sobald du das zu einem neuen Gerät zusammenbaust, musst man ja trotzdem nachweisen dass die geltenden Normen und Gesetze erfüllt werden.
Ja sag mir mal bitte, was da genau bei trivialen Niedrigspannungsgeräten für aufwendige Prüfungen anfallen sollen, insbesondere wenn EMV etc. schon abgefrühstückt wurde.
 
Ehrlich Retro schön und gut ... Aber bei mir beginnt es ab A500 oder 386er wo es Interessant wird...

Die Grafik hat eine gewisse Güte und der Sound auch...

Darunter tu ich es mir nicht an.
 
@xxMuahdibxx Wer in der damaligen Zeit groß geworden ist, hat eine gewisse Vorstellungskraft entwickelt und sieht die Dinge mit ganz anderen Augen. ;-)
 
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mischaef schrieb:
Und wer erstellt den Emulator? Hat der alle Rechte und Lizenzen? Alleine der Hickhack bei Retro Games um den originalgroßen Amiga 500 zeigt, dass so etwas nicht immer so einfach ist.
Davon bist du aber bei solchen Retro Kisten auch nicht ausgeschlossen. Gerade Spiele, deren Urheber nicht mehr feststellbar sind, sind leider dann auch nicht auf solchen "legalen" Kisten drauf. Die fehlen dann. Wenn aber gerade genau darunter das Spiel fällt, was du damals gerne gespielt hast und heute wieder spielen willst, bringt dir dieses legale Paket nichts.

Das KickRom vom Amiga samt einer großen Auswahl kannst du auch als Paket heute legal kaufen und dann auf entweder direkt als Paket mit Emulator auf deinem Windows PC installieren, oder eben auf einen gebastelten "RetroPie" übertragen. Dann bin ich exakt so legal unterwegs, wie wenn ich so ein System kaufe. Mit dem Unterschied, dass ich etwas offener/freier bin.

Und mal ehrlich. Wenn ich zu meinen Eltern fahre und den eingepackten Amiga von damals vom Dachboden hole, könnte ich (wenn ich die passende Hardware hätte und wären die noch alle lesbar) die Disketten von Damals kopieren, allerdings waren die auch damals schon zum Großteil per X-Copy erstellt...
Ich glaube kaum, dass an dieser Situation der arme Peter Molyneaux Schaden nimmt, wenn heute jemand sein 35 Jahre altes Populus kopiert. Jedenfalls bezweifel ich ernsthaft, dass er von diesen legalen Retro Systemen nachher auch nur einen Cent sieht.
 
Krik schrieb:
Wer soll denn das kaufen? Einer von 3 Mio. Nostalgikern, die heute weit über ~50 Jahre alt sind? Wer damals zur Einführung volljährig war, ist heute wenigsten 73 Jahre alt. Interessiert da so eine Konsole überhaupt noch?
Wer 79 volljährig war ist mindestens 73?
Nochmal kurz nachrechnen.
mischaef schrieb:
Zu einem C64 oder Amiga gehört für mich ein Joystick,
Das cd32 (quasi ein A1200) wurde mit Pad ausgeliefert.
 
Ein Klassenkamerad hatte damals ein Intellivision: Er sagte: Wegen 16-bit könnte man die Steuererscheibe in 16 Richtungen bewegen, statt nur in 8 (links, rechts, rauf, runter und die diagonalen Kombinationen). Und wir anderen haben ihm das geglaubt. :)
 
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Alphanerd schrieb:
Das cd32 (quasi ein A1200) wurde mit Pad ausgeliefert.
Und das Teil ist gefloppt da er zum Release schon technisch veraltet war.
Weshalb die Leute eher einen Joystick damit Assoziieren. 😉
 
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GrumpyCat schrieb:
Ja sag mir mal bitte, was da genau bei trivialen Niedrigspannungsgeräten für aufwendige Prüfungen anfallen sollen, insbesondere wenn EMV etc. schon abgefrühstückt wurde.
Die Frage ist jetzt nicht ernst gemeint, oder?
 
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