Shizzle schrieb:
Du verzapfst mal wieder herrlichen scheiss den du mit einer arroganten von oben herab "ich weiß es besser" Art á la n-tv Ulrich Sahm an dumme Kinder verkaufen willst.
Danke für diese sehr persönlichen Worte...
Diese Angriffe Israels sind ganz klar Völkerechtswidrig und keinesfalls davon gedeckt. Die Resolution 1373 vom 28.09.2001, welches auf Grund der Terroranschläge vom 11.9.2001 entstanden sind, sind bis heute noch extrem umstritten da es gegen das Prinzip des Gewaltverbots der UN-Charta verstößt. Und diese Resolution ist die einzige auf die sich dieser Angriff stützen lässt.
Und zufällig ist diese Resolution die einzige welche den Tatbestand des Terrorismus wenigstens Ansatzweise mit in die Überlegungen zum Völkerrecht mit einbezieht.
Es wäre durchaus wünschenswert dass es eine Neuauflage der Genferkonvention und der Konventionen zum Völkerrecht gibt welche auch diese Art des Konfliktes erfasst.
Denn dies ist das große Problem beim Völkerrecht. Es ist für Fälle wie Afganistan (oder hier eben Libanon) nicht gemacht sondern befasst sich größtenteils mit der Art von Konflikt die bis 1989 eine Bedrohung für den Weltfrieden darstellten.
Der Fall des geduldeten oder unterstützen Terrorismus ist Völkerrechtlich nicht erfasst und somit ist fällt es schwer diesen Konflikt Völkerrechtlich zu beurteilen.
Warum sollte der Staat Libanon auch die Hizb-Allah jagen oder ausmerzen?
Ich sage ja nicht, dass sie es müssen. Allerdings sollten sie für den Frieden im Nahen Osten sein sollten sie diesen Schritt gehen. Und wenn sie ihn nicht jagen dann müssen sie mit den Konsequenzen leben. Nähmlich denen die aus den Agriffen der Hisbolla resultieren.
Schließlich wurde durch deren Widerstand der Süd-Libanon "befreit" (das die Israelis da noch Jahre die Stellung hätten halten können ist mir schon klar).
Das sich Israel damals anders verhalten hat und somit die Hisbolla vielleicht auch irgendwie ihre Daseinsberechtigung hatte bestreite ich garnicht.
Doch was ist die Rolle der Hisbolla heute? Israel unternimmt keinerlei Versuche sein Hoheitsgebiet zu erweitern (jetzt nur auf den Libanon bezogen) und der Wunsch nach Frieden ist im Volk sehr ausgeprägt.
Und was war in der Zeit danach? Im Norden Israels war es Monatelang still und friedlich, und das obwohl israelische Militärjets den Luftraum regelmäßig verletzen und Soldaten weiterhin häufig das Libanesische Staatsgebiet betraten.
Kein Wunder das man Soldaten, die die Souveränität eines Staates missachten entführt.
Dies ist moderner Staatsterrorismus der im Mantel der "Selbstverteidigung" und "Terrorbekämpfung" daher kommt und sich auch noch dreist in die "Opferrolle" begibt. Eine Frechheit die wiedereinmal vom UN-Sicherheitsrat geduldet wird da jegliche Resolutionen durch Vetos der US-Amerikaner weggeschmettert werden.
Ach komm ... jetzt sind es die US Amerikaner, aber wenn Russland und China Friedenseinsätze im ehemaligen Jugoslavien boykottieren, dann bist du sicherlich der der schweigen wird ...
Staatsterrorismus? Nun ich sehe in der
heutigen Situation im Nahen Osten eins.
Israel hat in den letzten Jahren viel getan um einen friedlichen Weg im Nahen Osten einzuschlagen. Israel geht mit Gewalt gegen die eigenen radikalen Gruppen vor die diesen Frieden verhindern wollen.
Sicherlich gibt es auch wieder Momente wo man denkt "was macht ihr israelis da blos" (bau der Mauer z.B.). Doch im generellen kann man eine klare Tendenz erkennen.
Auch die Palestinenservertretung hat in den letzten Jahren einiges getan um einen friedlichen Weg einzuschlagen.
Dann kam eine Wahl die leider das ganze gekippt hat.
Staatsterrorismus sehe ich nicht. Nicht bei der gegenwärtigen Entwicklung im Nahen Osten. Die Angriffe gingen ganz klar von Seiten der Hisbolla und der Hamas aus. Israel reagiert!
Sicher kann man gerade in den Palestinensergebieten von den Israelis Mäßigung verlangen. Doch sind Schläge gegen radikale Gruppen der Palestinenser vollends berechtigt.
Das hier einige wie Daedalus tatsächlich über die Rechtmäßigkeit der Angriffe diskutieren empfinde ich maßlose Frechheit, auch wenn tatsächlich "Terroristen" der Aggressor sind ist ein Einsatz solch grober Gewalt gegen einen souveränen Staat absolut unangebracht, maßlos und strikt und einfach FALSCH!
Oben sagst du noch, dass die Regierung des Libanon ja allen Grund hat die Hisbolla zu schützen und eben nicht gegen sie vor zu gehen.
Jetzt sagst du dass ein Angriff gegen den souveränen Staat Libanon nicht gerechtfertigt sei.
Na erkläre mir bitte diesen Bruch in deiner Logik.
Morgoth schrieb:
Ja! Erklär mir den Unterschied.
Du wirst jetzt sicherlich ankommen und behaupten, dass auf beiden Seiten Zivilisten sterben, bla bla.
Doch ist es irgendwie etwas anderes ob ich mit einer Bombe um den Bauch in ein Restaurant voller Zivilisten gehe oder ob bei es bei dem Versuch Terroristen zu bekämpfen zivilie Opfer gibt.
Inzwischen etliche Mitglieder der demokratisch gewählten Regierung des palästinensichen Volkes.
Sollten diese Mitglieder der demokratisch gewählten Regierung des palestinensischen Volkes Morde an Israelis geplant, durchgeführt oder finanziert haben so sitzen sie völlig zu Recht im Gefängnis.
Die palästinensischen Kämpfer sind nur deswegen nach Völkerrecht irregulär, weil sie keine reguläre Armee haben. Wie denn auch, sie haben ja noch nicht mal einen eigenen Staat! Ihnen wird nur soviel Souveränität gegeben, wie es Israel passt.
Trenne bitte zwischen Hisbolla und Hamas.
Die Hisbolla ist irregulär weil sie nicht zu den regulären Truppen des souveränen Staates Libanon gehören.
Die Hamas (die radikalen Teile) würde ich deswegen als irregulär Ansehen da sie ja (nach Aussage der demokratisch Gewählten Regierung der Palestinenser) nicht die Interessen des Palestinensischen Volkes vertreten und laut Reigerung ja auch nicht von dieser Unterstützt werden.
Sollte die Hamas aber doch die Meinung des palestinensischen Volkes vertreten und zu den regulären Truppen gehören so ist der Angriff Völkerrechtlich legitim, da die Aggression gegen Israel von den regulären Truppen der Palestinenser ausging und somit die Regierung Plalestinas für ihre Handlungen gerade stehen muss
Und nachdem die P. einiges an Guthaben in der restlichen Welt durch die Wahl der Hamas (wohlgemerkt, demokratisch, aber das zählt bei uns ja eh nichts) verspielt hat konnte man wieder ohne große moralische Bedenken den P. einige Rechte entziehen.
Wieso zählt das nicht?
Wenn das Palestinensische Volk eine radikale Politik wollte so muss das Palestinensiche Volk auch mit den Konsequenzen dieser radikalen Politik leben.
Wenn die Palestinenser keinen Frieden haben wollen, dann bekommen sie ihn auch nicht. Wenn sie ihn haben wollen, sollten sie sich beim nächsten Mal überlegen anders zu wählen.
Richtig, aber man zieht an einem Strang.
Ach ja und wenn dann bald US Truppen in den Libanon einmaschieren, dann bist du der, der hier laut aufschreit.
Aber warum? Man zieht doch an einem Strang.
Wie denn auch? Bis vor kurzem musste sich der Libanon erstmal um die faschistoiden Syrer kümmern, die sich in ihrem Land breitgemacht haben. Um die sollte sich Israel mal kümmern. Würden die Libanesen direkt mitmachen.
Ach ja einen Krieg gegen Syrien wünschst du?
Syrer hin oder her. Hätte Libanon was gegen die Hisbolla machen wollen, dann hätten sie es getan.
Ferner hätte es schon gereicht erstmal guten Willen zu zeigen. Aber selbst das ist niemals geschehen.
Manche Staatsbedienstete wurden schon wegen viel geringeren Sachen scharf kritisiert.
Das waren dann meist Politiker.
Ein General ist kein Politiker, er ist ein Militär. Und dort sind solche Worte üblich und zur Stärkung der Truppenmoral übrigens auch erwünscht.
Jeder der ein bisschen bescheid weis, merkt auch wie er die Äußerung eines Generals im politischen Sinne einschätzen soll.
Krieg bekämpft man nicht mit Krieg. Durch sein aktuelles Vorgehen stärkt Israel jeder radikalen Gruppe in dem Raum den Rücken.
Ja leider funktioniert dieser parzifistische Ansatz in Nahen Osten nicht. (Parzifismus ist für mich kein Schimpfwort bevor du mir da jetzt n Strick draus drehen willst)
Wenn Israel keine Stärke demonstrieren würde, dann würden da in 10 Jahren keine Juden mehr leben.
Ich denke gerade dies sollte die Geschichte des Nahost Konfliktes gezeigt haben.
Jawoll, scheißen wir aufs Völkerrecht! Hallelujah! Für Gott und Vaterland! Nieder mit den Muselmanen!
Keinesfalls. Nur ist es schwer mit dem Völkerrecht zu argumentieren, wenn das Völkerrecht einfach nicht für solche Konflikte gemacht wurde.
Eine Anpassung wäre wünschenswert.
Das kann nur die andere Seite, indem sie sich mal zusammenreißt und den Menschen respektvoll gegenübertritt.
Ich denke die Erfahrung mit dem islamistischen Terror hat gezeigt, dass dies nicht zum Ziel führt.
Die radikalen Gruppen der Palestinenser sind eben religiös Motiviert. Und diverse Zitate der geistigen Führer dieser radikalen Gruppen zeigen das es das erklärte Ziel des Terrors ist jeden Ungläubigen in Israel zu töten oder zu vertreiben.