Israel? Dumm?

  • Ersteller Ersteller dbones
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idpro schrieb:
Warum sollte es die US-Bevölkerung (Wählern) interessieren ob ein Präsidentschaftskandidat pro Israel ist? Denen ist das Wurscht.

So ganz "wurscht" ist denen das nicht. Viele Juden besetzen sehr hohe Posten in sehr einflussreichen Firmen. Sollte ein US Präsident "Anti-Israelisch" sein, kann er sicher sein, das ihm in der Tat viele Stimmen verloren gehen.
Und vor allem kann er in Mißgunst vieler einflussreicher Firmen fallen.

Aber ich weiß nicht, ob das SO viele Stimmen sind, daß sie die Wahl entscheidend beeinflussen könnten.;)
 
Shizzle schrieb:
Und genau hier scheiden sich doch die Geister. Geht es hier noch um Beschützung von Bürgern wenn man aufgrund einer Entführung von 2 Soldaten durch eine terroristische Vereinigung, den Staat in dem diese sich verschanzt angreift und den Tod von 60 Zivilisten und Hunderter verletzte in Kauf nimmt.

Oh man, wie oft muss man dir denn noch erklären das es um weit mehr geht als nur diese beiden entführten Soldaten. Du kannst simplifizieren so viel du willst, richtig wird deine Sicht der Dinge dadurch noch immer nicht!
Die entführten Terroristen waren der Auslöser aber keinesfalls der Grund.
Befasse dich mit der Geschichte der Hisbollah und der Geschichte der Angriffe die die Hisbollah gegen die Zivilbevölkerung Israels durchgeführt hat. Wenn du dann immer noch der Meinung bist es würde um 2 entführte Soldaten gehen, dann tust du mir leid.

Aufgrund deiner durchgängigen Argumentation hab ich den Eindruck, dass du dies für gerechtfertigt hältst.

Schließlich verteidigst du die Israelische Politik indem du sie als Selbstverteidigung deklarierst. Das die Gewalt der Israelis in absolut keinem Verhältnis zu der Entführung, nicht Mord, Entführung zweier Soldaten steht, erwähnst du mit keiner Silbe und das ist es eben was viele Leute hier im Thread absolut anwidert.

Natürlich halte ich die Aktionen der Israelis für gerechtfertigt.
Ich würde mir ein bisschen Mäßigung wünschen. Aber der grundlegende Kurs der Israelis ist vollend gerechtfertigt.

Weist du was mich anwiedert?
Das Leute wie du es nicht schaffen den Kontext als gesamtes zu erfassen. Die Reduzierung auf die beiden entführten Soldaten ist, wie schon mehrmals gesagt, eine Simplifizierung die nur zwei Schlüsse zulässt:

1.) Das Grundwissen über den Nahostkonflikt fehlt
2.) Die eigene Ideologie macht einen blind für ein differenziertes Gesamtbild

Diese Entführungen gab es nicht zum ersten mal. Die Hizb-Allah hat schon häufiger Soldaten entführt und diese im Zuge von Gefangenenfreilassungen wieder freigelassen, unverletzt und unbeschadet. Und diese "Gefangenen" sind keinesfalls alles "Terroristen" wie du uns jetzt sicherlich weiß machen willst, das sind teilweise dutzende Frauen und Männer die nur als "Terrorverdächtige" oder weil sie "Terror-nahen" Organisationen nahe stehen eingebuchtet werden.

Ganz einfache Frage:
Soll sich ein Staat dauerhaft von einer terroistischen Vereinigung, welche nicht die Interessen eines Staates vertritt, erpressen lassen?
Soll sich die spanische Regierung dauerhaft von der ETA erpressen lassen?
Hätte der deutsche Staat der RAF gegenüber dauerhaft nachgeben sollen?
Welches Signal schickt Israel denn dann an die radikalen Gruppen?
Kommt in unser Land! Entführt unsere Soldaten und tötet unsere Zivilisten, dann bekommt ihr was ihr wollt. Natürlich eine perfekte Grundlage für einen dauerhaften Frieden ... :lol:

Jeder Blödian sieht doch das dies nur ein billiger Vorwand ist der Israelis um die arabischen Nachbarn zu schwächen und einzuschüchtern.

Blödiane sehen in aller erster Linie das, was sie sehen wollen und blenden dabei die Realität aus.
Mehr gibt es zu diesen haltlosen Behauptungen nicht zu sagen.

Ich sehe im Fernsehen nur Angriffe auf Infrastrukutur und Zivilisten des Libanons und würde mich nicht wundern wenn das selbe demnächst auch in Damaskus zu sehen ist.

Selbst wenn?
Die Hisbollah wird von Damaskus direkt unterstützt und somit wäre ein Angriff gegen Syrien sogar rechtens.

Selbstverteidung gegen Terroristen sieht glaube ich anders aus, und das sieht der Großteil der Forum-Besucher und aufgeschlossenen Menschen auch so.

Na dann sag mir doch mal bitte wie die Selbstverteidigung gegen staatlich unterstützten Terror denn aussehen soll. Wenn du dir sicher bist, das der Weg der Israelis falsch ist, dann musst du ja Alternativen aufzeigen können die auch funktionieren.

Warum blos bin ich mir so sicher, dass du bei der Beantwortung dieser Frage versagen wirst?!


Und das Frieden nicht erwünscht ist von der anderen Seite ist absoluter Non-Sense.

Ach ja? Dann versuche mir doch bitte mal zu erklären warum die Palestinenser eine Regierung wählen die offen den Krieg gegen Israel fordert und fördert?
Natürlich zeigt das den Friedenswillen der Palestinenser ... :lol:

Was jedoch kein Araber einsieht ist, irgendein "Friedens-Diktat" zu unterzeichnen in der man zu einem Mensch 2.Klasse degradiert wird, wie es bereits jetzt der Fall ist für die Palästinenser in Israel, in der das Land seiner Vorväter, als rechtmäßig israelisch bezeichnet wird und nicht als gestohlenes Land was es eigentlich ist.

Oh jetzt kommt die "Israel ist völlig zu unrecht in Palestina" Peitsche.
Die zieht nicht mehr unter den gegebenen Bedingungen an denen sich absolut nichts ändern lässt.
Menschen 2. Klasse? Nun ja die Israelis haben in der letzten Zeit viele Zugeständnisse gemacht die das Leben der Palestinenser im Grunde verbessert haben. Wenn die P. nicht in der Lage sind diese Chancen anzunehmen, dann ist es ihr Pech.

Du brauchst es nicht verstehen, und du wirst dem auch widersprechen, aber genauso fühlen sich die Araber, und das ist Fakt.
Und genaudeswegen sehen sie eher ein kämpfend Unterzugehen, als wie Hunde zu leben.

Ja dann gehen sie halt kämpfend unter.
Warum verurteilst du jetzt Israel? Die P. bekommen doch das was sie wollen.
Wenn sie kämpfend sterben wollen, dann sollen sie dies bekommen.

Wenn sie friedlich und frei leben wollten, dann sollten sie die Zugeständnisse seitens Israel nutzen um einen Dauerhaften Frieden im Nahen Osten zu etablieren. Dazu gehört es eben auch den Terror aus den eigenen Reihen erstmal zu unterbinden.

BlackSavage schrieb:
So ganz "wurscht" ist denen das nicht. Viele Juden besetzen sehr hohe Posten in sehr einflussreichen Firmen.

Na dann mal her mit den Belegen dafür...


@Topic:

Bestechend irgendwie, dass die Politik Rabins über lange Zeit fortgeführt wurde.
Sprich: Autonome Palestinensergebiete. Wenig Einfluss des Militärs. "Offene" (im Nahen Osten ist dieser Begriff relativ) Grenzen. Morgoth hat dies ja so schön gefordert. Die Palestinenser eben wie gleichwertige Menschen zu behandeln.
Bestechend irgendwie, diese Politik wurde fortgeführt und die Hamas beantwortet diese Politik mit ihrem Terror.
Und jetzt ist die Hamas der Machthaber in den Palestinensergebieten ... :lol:
 
@black savage,

...und somit ist dein beitrag mehr als flüssig:rolleyes:


was du nicht weißt, interessiert eigentlich niemanden:rolleyes:

der rest deines beitrages ist hohle luft ohne jeglichen bestätigenden link.
wenn du denn mitdiskutierst, dann bitte nachvollziehbar.
ansonsten verkneif dir die antwort:rolleyes:

gruß


olly3052
 
@Daedalus
Ich kenne eine Menge Juden, teils aus dem Bekanntenkreis, die in den Staaten wohnen.
Einige von denen arbeiten in sehr großen Firmen, deren oberste Chefs Juden sind.
Nach deren Aussage ist das keine Seltenheit.

Aber du hast völlig Recht, da daß hier wohl nicht zählt, ziehe ich meine Aussage zurück.



@Moderator
Ist das für dich (mein Auszug weiter unten) nachvollziehbar genug? Oder reicht das immer noch nicht? Das soll keine Provokation sein, vielmehr eine ernstgemeinte Frage. Ich schein hier immer besondere Beweise bringen zu müssen. Kaum einer hinterlegt zum Gesagten Links.


@Daedalus2
Bitte schön. Oder willst du einem jüdischen Schriftsteller auch Ahnungslosigkeit nachsagen?
Der Titel heisst: Amerika kontrolliert die Welt - Wir Juden kontrollieren Amerika

Auszug:
Wer sind die Gewinner? Es sind die sogenannten Neokons (Neokonservative). Eine kompakte Gruppe, die sich fast ausnahmslos aus Juden zusammensetzt. Sie besetzen die Schlüsselpositionen in der Bush-Regierung sowie in den Denkfabriken der USA. Die Denkfabriken spielen eine wichtige Rolle bei der Formulierung der amerikanischen Politik in der Meinungsindustrie...

mehr...


Edit: Ihr könnt von solchen und ähnlichen Aussagen noch viel mehr haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Edit: Ihr könnt von solchen und ähnlichen Aussagen noch viel mehr haben.

Nein danke, weder von dir noch von einem anderen User.
Denn der Beitrag gehört nicht zum Thema
, und ich sage dir auch noch warum:

Israel <--> ist nicht = Juden <--> ist nicht = Israel. Und hier geht es um Israel.

(Oder ist dir je in den Sinn gekommen zu sagen: Christen - wenn du von Deutschland oder von Deutschen im Ausland wohnend sprichst, oder gar von Amerikanern deutscher Abstammung?
Menschen jüdischen Glaubens leben heute naturgemäß - oder auch historisch begründet nachvollziehbar auf der ganzen Welt. Hauptsächlich auch in Amerika, weil sie dort leben konnten/können wie sie es möchten, und als Menschen wahrgenommen wurden/werden mit allen Rechten und Pflichten. Deshalb sind dort tatsächlich auch Menschen jüdischen Glaubens als "Chefs von Firmen" (wie du es nennst) vorzufinden. Jahrhunderte lang Berufsverbote und Progrome gegen Juden in Europa, - in Osteuropa bis in die Neuzeit hinein sind prägend für die Berufswahl, teilweise auch bis heute.
Macht - und Einflußkämpfe gibt es überall!
PS: Wer diesen kurzen OT-Ausflug als in irgendeiner Weise pro-oder contra wertet, hat nichts verstanden.)
 
@Brigitta

Israel != Juden, weil Deutschland != Christen

SO einfach kann man es aber nun auch nicht sehen. :)
Aus welchem Grunde wurde denn der Staat Israel gegründet? Na siehste.
Und das Judentum bezeichnet sich eben nicht nur als Religionsgemeinschaft, sondern als Volksgruppe. Und somit den Staat Israel als Heimstätte dieser.

Kleiner Auszug aus Wikipedia:

Wikipedia schrieb:
Als Juden bezeichnet man sowohl die Angehörigen des jüdischen Volkes als auch der jüdischen Religion. Dabei ist jedoch der Begriff „jüdisches Volk“ nicht als Nationalität anzusehen; vielmehr sehen sich die Juden nicht nur als Angehörige einer Glaubensgemeinschaft, sondern als das Volk in dem Sinne, dass sie sich mehrheitlich als Nachkommen ihres Stammvaters Ja'akob verstehen.
Im historischen Sinne bezeichnet der Begriff nur die Angehörigen des Stammes Juda, einer der zwölf Stämme Israels. Das deutsche Wort „Jude“ kommt vom hebräischen jehudi ?????, was soviel wie „Bewohner des Landes Juda“ bedeutet.
Aufgrund der Verwobenheit der Begriffe „jüdisches Volk“ und „jüdische Religion“ einerseits sowie „jüdische Tradition“ und „jüdische Geschichte“ andererseits greifen rein zivilisatorische, ethnische oder religiöse Ansatzpunkte zu kurz, um den Begriff genau zu umschreiben
.
.
.
Das Parlament des Staates Israel, die Knesset, hat in einer ersten Fassung des Heimkehrgesetzes 1950 zwar bestimmt: „Jeder Jude ist berechtigt, in das Land einzuwandern.“ Damit war aber nicht geregelt, wer als Jude gilt. Behördliche und gerichtliche Auseinandersetzungen zwangen die Knesset im Jahre 1970 jedoch dazu, des Heimkehrgesetz (die so genannte „Law of Return“), neu zu formulieren. Als Jude gilt seither in Israel derjenige, dessen Mutter oder Großmutter, Urgroßmutter oder Ururgroßmutter (jeweils mütterlicherseits) religiöse Jüdinnen waren, oder der, der nach den orthodoxen religiösen Regeln zum Judentum konvertiert ist. Diese Definition folgt der des Talmud, fügt aber das Ausschlussmerkmal „nicht einer anderen Religion angehörend“ hinzu. Jude ist nach offiziellem israelischem Verständnis keine Bezeichnung einer Nationalität, weil alle Juden der Welt unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft zum jüdischen Volk gehörten. Israel ist nach zionistischem Verständnis der „Staat des jüdischen Volkes“.

Und dieser andauernde Konflikt geht eben nicht nur um den Staat Israel als solchen, sondern auch um Gebietsansprüche der jeweiligen Religion/ Volksgruppe auf diesem für beide Seiten heiligen Grund und Boden.

Edit:
Und nochwas:

Die "Israelische Landbehörde" verteilt Land nur an Juden, keineswegs an Araber.
Und auch sämtliche Landesentwicklungsprogramme denken nur und ausschließlich an Juden.
Seit Gründung des Staats Israel wurden so hunderte neuer Dörfer u. Städte geschaffen - aber nicht ein einziger neuer Ort für Araber.
Es gibt keinen einzigen arabischen Minister im Kabinett und keinen einzigen arabischen Richter auf der Bank des Obersten Gerichtshofs.

Ich würde deshalb sogar soweit gehen und sagen: Die Israelische Politik hat weniger mit wirklicher Demokratie zu tun, als auch mit quasi Kolonialismus und Apartheid.
So jetzt peitscht mich. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
BlackSavage schrieb:
@Mosla
Gibt es den Film auf Video, oder hast du den im TV gesehen? Würde mich interessieren.


Kannst Du Dir in der Videothek ausleihen oder auch kaufen.
Auf jeden Fall hat sich George Clooney mit diesem Film nicht nur Freunde gemacht, da die USA in Bezug auf den Nahen Osten negativ beurteilt werden, was aber eindeutig der Wahrheit entspricht.
 
@Relict

Du hast etwas in deinem Zitat übersehen:
*snip* Dabei ist jedoch der Begriff „jüdisches Volk“ nicht als Nationalität anzusehen *snip* …Jude ist nach offiziellem israelischem Verständnis keine Bezeichnung einer Nationalität …*snip*

!

..das Judentum bezeichnet sich eben nicht nur als Religionsgemeinschaft, sondern als Volksgruppe…

Das ist dabei doch nicht ausgeschlossen. Eine Volksgruppe in einem Staat, die vorher keinen Staat hatte. Sie bildet die Mehrheit ja, aber bei weitem nicht die alleinige Volksgruppe dieses Staates.

Nach deinem Verständnis greifen also die Juden die Hisbollah-Miliz in Libanon an, nicht Israel?

Abgesehen davon ist im Kontext der Beiträge oben diese Differenzierung nicht vorhanden, sondern dumpfe Verallgemeinerung des Begriffes Juden mit allen Klischees und Vorurteilen. Und darauf bezieht sich mein vorheriger Beitrag.
Deshalb: Nein, Israel = nicht gleich Juden.
Mein ehemaliger Kollege, Israeli, verwahrt sich dagegen als Jude bezeichnet zu werden. Denn er möchte nicht über seine Religionszugehörigkeit oder seinen Glauben definiert zu werden. Er ist nicht der Einzige der so denkt, zu Recht.
Soll ich dich ab jetzt Christ nennen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Bev.C3.B6lkerung

Die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel garantiert religiöse Freiheit und macht Religionsausübung und Glaubenszugehörigkeit zur Sache der persönlichen Entscheidung. Die Religionsgemeinschaften verwalteten ihre eigenen heiligen Stätten selbst. Gesetzliche Regelungen garantieren den freien Zugang und schützen vor Entweihungen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland#Religionen_und_Weltanschauungen

Die Mehrheit der deutschen Staatsbürger gehört offiziell einer christlichen Konfession an: Römisch-Katholische Kirche 31,5 % (tendenziell überwiegend in West- und Süddeutschland), Evangelische Kirche in Deutschland (Lutheraner, Reformierte und Unierte) 31,1 % (tendenziell vor allem in Nordwest- und historisch in Ostdeutschland), orthodoxe Kirche und orientalische Kirchen insgesamt 1,14 %, Neuapostolische Kirche 0,46 % und ein geringer Anteil von Angehörigen christlicher Freikirchen. Die Anzahl praktizierender Christen ist weit geringer, da viele Deutsche nur aus traditionellen Gründen einer der beiden Amtskirchen angehören: Nur durchschnittlich 3,8 Mio. Menschen besuchten 2004 die sonntäglichen Gottesdienste der Kath., 1 Mio. jene der Ev. Kirche.

http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Religion

76,7 Prozent der Bevölkerung Israels gehört der jüdischen Religion an. Damit ist Israel der einzige Staat der Welt, in der Juden die Mehrheit der Einwohner darstellen. Sechs Prozent der israelischen Juden bezeichnen sich als Charedim (ultra-orthodox religiös), weitere 9 Prozent als „religiös”, 34 Prozent bezeichnen sich selbst als „Traditionalisten” (die sich nicht strikt an die jüdische Halacha halten), und 51 Prozent als „säkular”.

In Israel leben auch etwa 25 000 Karäer (2002); dort werden sie als nichtreligiöse Juden eingestuft. Außerhalb Israels wird die Zahl der Karäer auf 20 000 geschätzt. Die weltweit einzige Gemeinde von Samaritanern ist aufgeteilt zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten (ca. 800).

Etwa 2,1 Prozent der Bevölkerung sind Christen. Die Zahl der nicht-arabischen Christen beträgt 25 400 und die der arabischen Christen 113 100. Von den zusammen 138 500 Christen sind circa 75 000 Katholiken.

Israelische Araber stellen etwa 18 Prozent der israelischen Bevölkerung. Innerhalb dieser Gruppe befindet sich die oben erwähnte Minderheit von 10 Prozent arabischer Christen. Die Mehrheit israelischer Araber sind sunnitische Muslime (etwa 14,6 Prozent der Gesamtbevölkerung des Staates Israel).[2]

Jo, und zu guter Letzt noch etwas: Bei weitem nicht alle Menschen jüdischer Abstammung und/oder jüdischen Glaubens innerhalb Israels und Weltweit gehen mit der Israelischen Politik konform.
 
@Brigitta
Seit wann ist das Christentum eine Volksgruppe? Du bringst ja ständig den Vergleich. Und nein danke, katalogisiere mich wenn überhaupt als Atheist, nicht Christ. ;)

Desweiteren gibt es zwischen Papier und Realität einen Unterschied. Zahlen, Daten, Fakten, alles schön zu lesen. Doch die Beispiele aus meinem Edit liest man in solchen Pauschal- Definitionen nicht.
Auch in Südafrika lebten zu Zeiten der Apartheid Schwarze neben weissen, ganz offiziell. Gut so krass ist es in Israel nicht, eher subtiler Natur und hat auch nix mit Rassismus in dem Sinne zu tun.
Aber von einer schleichenden Ghetto-Denkweise im eigenen Land und begünstigender Prioriätenverteilung würde ich schon sprechen, zumindest von politischer Seite her.

Israel befindet sich seit langem in einem Zwiespalt. Rückbildung in demographischen Nationalismus aus geschichtlich bedingter Angst vor Überfremdung oder offenes amerikanisch-europäisches Modell mit allem drum und dran.

Ich kenne übrigens auch Juden und die wollen auch nicht auf ihren Glauben beschränkt werden, sondern legen grossen Wert darauf auch als Volksgruppe (nicht Nationalität!) gesehen und akzeptiert zu werden. Solche Christen kenne ich keine. ^^

Beim letzten Satz gebe ich dir recht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema ist so komplex, das wir alle hier nur an der Oberfläche kratzen.
Die tieferen Beweggründe, warum was wann passiert, werden wir nicht verstehen oder begreifen können.
Da der Konflikt eh schon viel zu lange andauert und anscheinend nicht wirklich der Wille besteht ihn zu beenden, wird er sich noch über Jahrzehnte hinweg ziehen.

Keine beider Parteien hat eine weisse Weste.
Jeder behaart auf seiner Meinung oder ist nur bedingt zu Kompromissen bereit.
Wenn es um relig. Stätten bei Verhandlungen geht, ist keiner bereit auch nur ein Stück von seiner Meinung zurückzutreten.


Von Aktionen in dieser Gegend kann man eigentlich gar nicht mehr reden.
Es sind im Prinzip alles nur noch Reaktionen.
Wenn einer was macht, dann wird immer viel zu übertrieben reagiert.
Dort herrscht eine Gewaltspirale, aus der es (so sieht es zumindest aus) kein Entkommen mehr gibt.
Auch will wohl keiner dort dieser Spirale entkommen oder ausbrechen...


Israel kann sein Land beschützen. Das Recht haben sie.
Hat jedes Land. Dagegen hat auch bestimmt keiner was.
Nur muss man dabei eine ganze Gegend in Schutt und Asche legen,
weiteren Hass schüren oder keine Rücksicht auf die Weltöffentlichkeit nehmen.
Das, was da gerade passiert, macht auch Israels Friedensbemühungen unglaubwürdig.
Auch verliert die palästinensische Polit-Führung an Ansehen und treibt nur noch mehr Anhänger in das friedenspolit. destrukt. Lager. a la Hamas, Hisbollah.
 
Zuletzt bearbeitet:
-oSi- schrieb:
Auch verliert die palästinensische Polit-Führung an Ansehen und treibt nur noch mehr Anhänger in das friedenspolit. destrukt. Lager. a la Hamas, Hisbollah.

Ähm du weist aber schon von wem die politische Führung der Palestinenster im Moment gestellt wird, oder?

Die politische Führung ist das friedenspolitisch destruktive Lager.

Israel hat über die ganzen Jahre sehr viele Zugeständnisse gemacht um dem Frieden näher zu kommen.
Es gab eine einzige Forderung die Israel an die Palestinenserführung gestellt hat:
Unternehmt etwas gegen den Torror gegen unser Land...

So den Rest denkt euch
 
Ich finde diesen Thread sehr einseitig. Die Trennung in Israel zwischen Israelis und Palästinensern ist nicht so stark. So arbeiten zum Beispiel sehr viele Palästinenser in Israel, auch gemischte Ehen gibt es des öfteren. In Haifa liegt der Anteil der arabischen Studenten bei 40 %.

Das Problem am jetzigen Konflikt ist einfach die Verstrikung der Hisbollah mit einigen palästinensischen Terror-Gruppen wie z. B. der Hamas. Die Hisbollah wird im übrigen in allen westlichen Ländern(EU, USA, Japan, etc.) als Terror-Organisation eingestuft(z. B. Ermordung von Hariri) - die Darstellung des ZDF gestern Abend im heuteMagazin stimmt also nicht, wer sie gesehen haben sollte.

Das Vorgehen der israelischen Luftwaffe ist aber absolut inakzeptabel, da deren "Präzisionsbomben" leider zu oft Zivilisten treffen. Eine Bodenoffensive scheint den Israelis allerdings zu gefährlich. Andererseits werden die Übergriffe auf Juden einfach immer massiver, selbst außerhalb der Westbank. Die Beschüsse, vor allem aus Gaza und dem Libanon, hören nicht auf und bedrohen die israelischen Zivilisten - einer Regierung bleibt nicht viel über, als zu handeln(Einmarsch in Gaza), zumal Israel Gaza KOMPLETT geräumt hat. Außerdem hat Israel noch zahlreiche kleinere Siedlungen geräumt und will nur die großen Siedlungsblöcke und Hebron nicht räumen. Bei der Anzahl der Juden in der Westbank ist das ein absolut zu würdigender, ehrgeziger Plan. Leider gibt es zu viele radikale Palästinenser, die einfach blind Juden töten, weil sie Juden sind. Diese Vorgehensweise nennt man gemeinhin Völkermord. Der Staat Israel will aber seine Bürger schützen, nicht mehr und nicht weniger.

Dass die Medien in Israel teilweise einfach zu radikal rechts sind, stimmt allerdings. Allerdings gibt es in Deutschland aber auch die BILD-Zeitung, also sollten wir nicht denken, dass deren Medienlandschaft viel anders aussieht.


Die Lösung liegt meiner Meinung nach ganz klar in der kompletten Entwaffnung Palästinas und dessen Abriegelung(Sperrwall). Auch jüdische Zivilisten sollten keine Waffen besitzen. International muss auch viel geschehen: Jordanien und Ägypten brauchen mehr Unterstützung und müssen noch stärker an den Westen und Israel gebunden werden, die Hilfszahlungen an die Palästinenser müssen auf humanitärer Seite verstärkt werden. Außerdem muss es eine Blauhelm-Mission für den Libanon geben, die Hisbollah als Terrororganisation bekämpft werden, wenn nötig müssen Hisbollah-Mitglieder in den Iran abgeschoben werden. Die Unterdrückung der Christen und anderen Gruppen im Libanon muss aufhören, die Milizen entwaffnet.

Aber International blockieren anscheinend die USA. Die EU hat es immer noch nicht fertig gebracht, eine gemeinsame Truppe aufzubauen, um einzugreifen.


Das Hauptproblem IST und BLEIBT der Terror seitens der radikalen Muslime.
 
Ein bekannter von meiner Mutter war mal in Israel unten. Ist allerdings schon ein paar Jahre her. Der soll über die Straße gegangen sein und dann sollen Palästinänser aus der Haustür "Shalom" rausgerufen haben. Er hat aber nichts erwidert. Weil er von Erzählungen her kannte, wenn man dann mit "Shalom" antwortet, man über den Haufen geknallt wird von den Palästinänsern.

Ich geb keine Garantie dafür, ob das stimmt oder nicht. Mir wurde das so erzählt. Lass mich auch gern eines besseren belehren!
 
Für die Israelis ist dieser Konflikt absolut kein Zuckerschlecken. Sie fliehen genauso wie die Libanesen oder Palästinenser, sie sind wilkürlichem Raketenfeuer ausgesetzt und trauen sich nicht auf die Straße. Das Leben ist lahmgelegt, man muss Angst vor Anschlägen haben, die Kinder gehen nicht zur Schule.

Israel macht diese Operationen nicht zum Spaß, oder aus Rache. Das Faß ist einfach übergelaufen.
 
dbones schrieb:
Dass Israel aber schon seit langem keinen Deut besser ist als diese Terroristen, scheinen wohl nur die zu sehen, die das auch sehen wollen/dürfen. Nur weil man seine Aktionen aber als Staat durchführt und die westliche Welt hinter sich hat, kommt man sauber raus aus dieser Sache.
So spricht jemand, der leider zu wenig Ahnung von der politischen Lage in der Region hat.

Israel ist 2000 aus dem Libanon abgerückt. Libanon als Staat hatte also 5 lange Jahre
Zeit um ihr Staatsgebiet im Süden unter Kontrolle zu bringen. Dies wurde tunlichst
vermieden. Man hat stattdessen die Hisbollah nach Strich und Faden gewähren lassen.
Auch weil man die libanesische Armee ohne des Risikos einen neuen Bürgerkrieg auszulösen
nicht gegen die Hisbollah einsetzten kann. Aber trotzdem hätte Libanon die Grenzregion
zu Israel unter Staatsgewalt schaffen müssen, anstatt es Terroristen
zu überlassen.

Seit 2000 bis jetzt sind so Raketen nach Israel geschossen worden und unzählige
israelische Soldaten getötet bzw. verschleppt worden. Dass irgendwann der Punkt
erreicht werden muss, wo Israel dem Hisbollah-Terror entgegentreten muss, wenn
die libanesische Regierung es nicht tut bzw. nicht im Stande ist, muss jedem,
der sich mit dieser Region befasst, klar sein.

Mir tun die unschuldigen Opfer auf beiden Seiten zu tiefst leid, denn sie büßen für
Taten radikaler Nationalisten - jene der Hisbollah.

Und ja, Israel muss dieses Problem in Angriff nehmen, damit diese Terroristen endlich
zerschlagen werden. Diese Hisbollah-Terroristen erweisen Libanon einen Bärendienst.

Ab jetzt weiss jede terroristische Vereinigung, aber auch jeder Staat, was blüht,
wenn man solch hinterhältige Aktionen gegen Israel ausübt. Denn die zwei entführten
israelische Soldaten und in der selben Aktion 8 gefallen Soldaten sind es einfach nicht wert,
wenn anschließen ein ganzes Land für die Tat fanatischer Terroristen bzw.
Staatsführer zu büßen hat.

Libanon könnte sich jetzt entgültig vom Hisbollah-Joch lösen, wenn sie gemeinsam
mit Israel gegen die Hisbollah vorgehen würde. Dann wären die nördlichen Gebiete Israels
sicher und Libanon wäre den Staat im Staat los und müsste nicht mehr solche
Eskalationen fürchten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Normalerweise mache ich es nicht so, dass ich einfach einen Link poste. Andererseits kann ich es einfach nicht besser ausdrücken, und dazu gibt´s noch eine Menge Hintergrundinformationen und auch mal ein paar Worte zur Art bzw. Einseitigkeit der Berichterstattung über die Situation im nahen Osten: Kommentar bei Spiegel Online.

Viele Grüße, Tiguar
 
Moonstrucker schrieb:
Israel ist 2000 aus dem Libanon abgerückt. Libanon als Staat hatte also 5 lange Jahre Zeit um ihr Staatsgebiet im Süden unter Kontrolle zu bringen. Dies wurde tunlichst vermieden. Man hat stattdessen die Hisbollah nach Strich und Faden gewähren lassen.
Auch weil man die libanesische Armee ohne des Risikos einen neuen Bürgerkrieg auszulösen
nicht gegen die Hisbollah einsetzten kann. Aber trotzdem hätte Libanon die Grenzregion
zu Israel unter Staatsgewalt schaffen müssen, anstatt es Terroristen
zu überlassen.

So spricht jemand, der leider zu wenig Ahnung von der politischen Lage in der Region hat.

Erst vor kurzem (2005) zogen die syrischen Besatzungstruppen ab. Syrien unterstützt bekanntermaßen die Hisbollah. Also darfst Du nicht mit 5, sondern höchstens mit einem Jahre rechnen.

Außerdem erfordert die - vollständige! - Entwaffnung einer so großen Gruppe viel Zeit. Nachdem ein Teil befriedet ist, spaltet sich wer ab und wird noch extremer. Siehe ETA. Siehe IRA.

Nebenbei bemerkt ist es im Libanon Tradition, dass jede politische Gruppe zumindest im Parlament, größere auch in der Regierung sitzen. Sowas nennt sich im Allgemeinen übrigens Demokratie, hier in Westeuropa versteht man wohl etwas anderes darunter.

Seit 2000 bis jetzt sind so Raketen nach Israel geschossen worden und unzählige
israelische Soldaten getötet bzw. verschleppt worden.

Wieviele genau?

Dass irgendwann der Punkt erreicht werden muss, wo Israel dem Hisbollah-Terror entgegentreten muss

Das Israel was gegen den Terror (oder Widerstand, je nachdem auf welcher Seite man steht) unternimmt will ihnen ja niemand verbieten. Das ist ihr Recht.

Wie sie es machen ist problematisch. Warum muss der Libanon von der Welt abgeschnitten werden? Warum müssen Zivilisten bombardiert werden?

Dafür gibt es keine Argumente. Das ist vollkommen hirnrissig. Man erreicht nur eine weitere Radikalisierung, also mehr Katjuschas, mehr Attentate. Glaubst Du, das israelische Volk kann die nächsten Wochen ohne Angst auf die Straße gehen?

die libanesische Regierung es nicht tut bzw. nicht im Stande ist, muss jedem,
der sich mit dieser Region befasst, klar sein.

Eben, mit dieser Region. Auch wenn es völkerrechtswidirg wäre hätte wahrscheinlich niemand etwas gesagt, blieben die Angriffe auf den Süden - also auf das Abschussgebiet der Raketen - beschränkt. Aber warum Beirut? Nur weil da der politische Flügel der Hisbollah sitzt (ja, den gibt es; denk an Sinn Fein).

Mir tun die unschuldigen Opfer auf beiden Seiten zu tiefst leid, denn sie büßen für
Taten radikaler Nationalisten - jene der Hisbollah.

Ich kann mich nicht erinnern, dass die Hisbollah Beirut bombardiert hat.

wenn anschließen ein ganzes Land für die Tat fanatischer Terroristen bzw.
Staatsführer zu büßen hat.

Sippenhaft?

Libanon könnte sich jetzt entgültig vom Hisbollah-Joch lösen, wenn sie gemeinsam
mit Israel gegen die Hisbollah vorgehen würde.

Wie soll das jetzt noch gehen? Nachdem Israel die Hauptstadt, die man in jahrelanger Arbeit wieder aufgebaut hat, langsam aber sicher zu Schutt bombt?

Warum haben sie nicht vorher mal um endgültige Entwaffnung gebeten? Was glaubst Du wohl hätte das für einen Eindruck hinterlassen?

Gandhi scheint in Israel nicht sehr bekannt zu sein.

@Tiguar:

ein Spiegel-Kommentar. Und dann noch vom Broder. Wie süss.

Der Typ ist doch wirklich das allerletzte Arschloch. Wer nicht auf seiner Linie schwimmt, wird von ihm aufs übelste beleidigt, heruntergeputzt und angeklagt (googlen!). Und als bekennender Israel-Freund (wobei ich jetzt nicht weiß, ob er selber Jude ist) ist er in dieser Hinsicht sowieso voreingenommen.

Lies lieber die Artikel von TIS

(Oder genauer seine Sammlung über Broder: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm )

Gruß
Morgoth
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Morgoth: Klar. Wer andere Meinungen vertritt, ist das, als was Du ihn hier mit einem Griff in die tiefsten Schubladen darstellst. Logo. Ist ja auch der einfachste Weg. Du hast recht, alle anderen sind bestenfalls voreingenommen, schlechtestenfalls irgendetwas anderes, notfalls Teil der hier leider schon einige Male postulierten jüdisch-kapitalistischen Weltverschwörung. Sorry, auf dieser Grundlage haben wir hier keine gemeinsame Argumentationsbasis.

Abgesehen davon suche ich mir meine Literatur selber aus, ohnehin möglichst ausgewogen, vielen Dank.

Morgoth schrieb:
Wieviele Geschosse sind denn bitte genau von den israelischen Streitkräften verschossen worden? Weisst Du das? Ist das für Deine Sicht der Dinge irgendwie wichtig? Eben. Die genaue Anzahl ändert nichts an der Tatsache, dass geschossen wurde und weiterhin gefeuert wird, auf beiden Seiten.

Viele Grüße, Tiguar
 
Moin Moin,

also ich finde das hier zum Teil echt schwachsinn verzapft wird. Israel wird seit der (neu) Gründung terrorisiert. Dort gibt es ständig Terroranschläge, (Nachbar-)Länder fordern die totale Vernichtung Israels, kindersendungen im Arabischen Fernsehen zeigen wie Selbstmordattentäter böse Israelis töten die Kinder quälen usw.
Schauen wir mal in Richtung USA:
Dort gab es hin und wieder Anschläge, ok 2001 einen derheftigsten Anschläge die es jemals gab. Und was macht Amerika? Sie mach nix weil Krieg und Gewalt ja so schrecklich ist (nicht falsch verstehen), nein Schwachsinn. Die Amis greifen mal schnell in Afghanistan und im Irak an und bringen hunderte Araber nach Guantanamo. Was haben wir gemacht als Milosovic die Kosovaren unterdrück und verfolgt hat? Genau wir sind mit der Staatengemeinschaft dort runter gegangen und haben diese Dinge durch einen Angriffskrieg beendet.
Was soll Israel machen? Die Angriffe hinnehmen? Das Land aufgeben, in Palestina umbenennen? Isreal macht von seiner Armee gebrauch, denn auf den Westen und auf Diplomaten können sie sich nicht verlassen. Es wurde ja versucht, zu verhandeln. Israel hat angeboten sich zurückzuziehen und den Palestinensern ein Land zu geben. Israel hat sogar begonnen sich zurückzuziehen. Und dann? Tja Hamas und Co. haben Israel für schwach gehalten und Angegriffen. Jetzt wehrt sich Isreal halt wieder. Es ist nicht OK wenn dabei unschuldige sterben, aber wer hat den in Gaza die Hamas gewählt? Wen töten den die Terrororganisationen? Nur Soldaten? Oder eben auch Kinder und andere Zivilisten?
Es kann in diesem Konflikt keine friedliche Lösung geben. Das wurde schon zu oft versucht, und jedesmal ist der versuch gescheitert weil es wieder Anschläge gab. Man darf auch nicht vergessen, dass Israel keine Verbündeten um sich hat sondern von Feinden umringt ist. In den 70gern haben Ägypten und Syrien Israel angegriffen.

Die Kriegsführung der Gegner Israels hat sich nun geändert, da Israel militärisch gesehen die größte Macht im nahen Osten ist. Terrorismuss ist auch eine Art der Kriegsführung. Gab es schon im 2. Weltkrieg. Oder wie soll man z.B. den Wiederstand der Ressistance in Frankreich nennen? Klar das ist kein guter vergleich, da der Begriff Terror einen sehr negativen beigeschmack hat, aber im Grunde ist es vergleichbar.
Ich erlebe es häufig wie Menschen sich gegen Israel aussprechen (um es mal vorsichtig auszudrücken). Ich denke bevor man über dieses Land urteilt, sollte man das alles mal ein Leben lang selbst erleben (nein ich bin nicht von dort). Irgendwann läuft das Fass nun mal über und wenn es "nur" eine Entführung von Sodaten ist. Aber irgend wann ist mal Schluss.
Ich möchte einen sehen, der nicht nach Vergeltung schreien würde wenn z.B. Schweizer Deutschland angreifen und Deutsche töten würden aber nicht von der dortigen Regierung bestraft werden würden.

Tja und nun werden Iran Syrien und Co weiter die Vernichtung Israels fordern (so wie früher Hitler und seine Schergen), die Hamas & Co. wird weiter Raketen und wandelnde Bomben nach Israel schicken, Israel wird sich mit immer härteren Methoden weren, der Westen wird weiter nach diplomatischen Wegen suchen, und Israel wird weiter dafür verurteilt werden, dass es seinen Bürgern ein Recht auf ein friedlichens und angsfreies Leben zugesteht was wir ja glücklicherweise noch erleben dürfen. :kotz:

Gruß Charmin
 
Morgoth schrieb:
Warum haben sie nicht vorher mal um endgültige Entwaffnung gebeten? Was glaubst Du wohl hätte das für einen Eindruck hinterlassen?

Ich kann dir als Antwort auf diese Frage nur ein Zitat deiner Worte geben...

So spricht jemand, der leider zu wenig Ahnung von der politischen Lage in der Region hat.

Und um es dir leichter zu machen deine Wissenslücken zu schließen gebe ich dir den Tip mal zu prüfen gegen welche UN Resolutionen denn im Jahr 2005 (genauer: am 8 März) im Libanon protestiert wurde.

Es gab erstaunlich wenige Stimmen aus dem Libanon die diese Resolution beführwortet haben.
 
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