Ist dies das berüchtigte Peering der Telekom?

Holzkopf schrieb:
Klar das es ihn nicht juckt, dank Bitstrom bleibst du ja trotzdem bei der Telekom und sie verdient weiterhin an dir.
Das ist dürfte dem wechselwilligen Kunde egal sein, solange er über einen L2/L3-BSA Übergang ins Versatel oder Telefonica Netz kommt.
 
Holzkopf schrieb:
Das Bitstrom Monopol muss weg und die Glasfaser-TAL dringen her.
Auch andere Anbieter bieten dir BSA in ihren Gebieten an, und der wird auch genutzt. Und selbst bei Vorhandensein einer Gf-TAL gibt es oft genug nur einen Netzbetreiber. Von daher…
 
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"Gf-TAL" würde quasi ein "entbündelter Zugang" sein, wie damals bei ADSL? Funktioniert das überhaupt bei passiven optischen Netzen, oder hat man da nicht dieselbe Situation wie bei Vectoring?
 
Web-Schecki schrieb:
"Gf-TAL" würde quasi ein "entbündelter Zugang" sein, wie damals bei ADSL?
Genau.
Web-Schecki schrieb:
Funktioniert das überhaupt bei passiven optischen Netzen, oder hat man da nicht dieselbe Situation wie bei Vectoring?
Bei einem PON hast du prinzipiell die gleiche Situation wie bei Vectoring. Der Unterschied bei einer Gf-TAL/PtP-Verkabelung ist aber, das der Splitter in der Zentrale sitzt, und nur da. Dadurch kann man den Kunden eben einfach auch mit anderer Technik (XGS-PON, AON) versorgen, sofern es einen zweiten Netzbetreiber überhaupt gibt.

Selbst zu ADSL-Zeiten waren andere Netzbetreiber ja weit entfernt von der Flächendeckung.
 
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froeschi62 schrieb:
Das ist dürfte dem wechselwilligen Kunde egal sein, solange er über einen L2/L3-BSA Übergang ins Versatel oder Telefonica Netz kommt.
Geht um die Höttges aussage und nicht um den Kunden, der Kunde hat meisten sowieso kein Plan.
Der weis in der Regel auch net was L2-L3-BSA etc pp ist.

Diese Aussage von Höttges bestätigt genau warum wir von BSA als einzigste Zugangslösung weg müssen.

Web-Schecki schrieb:
"Gf-TAL" würde quasi ein "entbündelter Zugang" sein, wie damals bei ADSL? Funktioniert das überhaupt bei passiven optischen Netzen, oder hat man da nicht dieselbe Situation wie bei Vectoring?
Genau wie bei ADSL2+ damals als Vodafone , Telefonica und QSC eigene DSLAMS aufgebaut haben.
Damals massiv von profitiert, FastPath gabs kostenlos und ADSL2+ bis 16mbit anstelle von 6mbit bei Telekom.


Je nach bauweise des Glasfaser-Netzes geht das und wir auch gelebt, siehe Fankreich oder die Schweiz.
Mit Spitzen Preis und Leistungs verhältniss.

Das BSA ausreichend ist für Netzzugang anderer ist eine Endkunden Feindliche Entscheidung der Politik.
 
Vollständig entbündelt wäre natürlich optimal, aber man hat, wie @rezzler bereits anmerkte, gesehen, wie groß das Interesse bei ADSL war. Zumindest ist es über L2- oder L3-BSA möglich, ein anderes Routing zu erhalten.

Die Ausschnitte der Aktionärsversammlung hab ich Sonntag schon im Telefon-Treff Forum gesehen. Das arrogante Verhalten von Herrn H. ist wirklich widerlich. Wer eine solche Position in einem Unternehmen innehat, sollte sich diplomatischer und differenzierter ausdrücken können und nicht bloß stur jegliche Kritik von sich weisen. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Kunden, die spürbar von dem Problem betroffen sind und zeigt, dass diese Kunden der Telekom egal sind.

Es mag stimmen, dass die Anbieter entscheiden, wie sie ihre Daten ins Netz der Telekom schicken - aber dann soll er mal beantworten, warum manche Anbieter lieber den Weg über einen Transit-Provider wählen (der auch nicht kostenlos ist) anstatt die Daten direkt an die Telekom zu übergeben.

Das wäre so, als würde ich einen Brief an jemanden schreiben und wollte ihn persönlich bei dem Empfänger in den Briefkasten einwerfen. Der Empfänger dann aber 4 EUR von mir verlangen, damit ich ihn einwerfen darf. Natürlich klebe ich dann eine 0,95 EUR Briefmarke drauf und nutze die Deutsche Post als Transit-Provider, auch wenn der Brief dadurch länger unterwegs ist.
 
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Holzkopf schrieb:
Je nach bauweise des Glasfaser-Netzes geht das und wir auch gelebt, siehe Fankreich oder die Schweiz.
Geht hier auch, will aber irgendwie keiner.
Holzkopf schrieb:
Mit Spitzen Preis und Leistungs verhältniss.
Das haben wir hier wohl nicht, sonst würden sich ja alle drum prügeln. Aber das Thema hatten wir ja im Nachbarthread erst diskutiert, Frankreich war ja bis vor nicht allzulanger Zeit weit entfernt von Musterknabe.
Holzkopf schrieb:
Das BSA ausreichend ist für Netzzugang anderer ist eine Endkunden Feindliche Entscheidung der Politik.
Lieber flächendeckenden BSA als Gf-TAL mit Anbieterauswahl für wenige.
 
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eifelman85 schrieb:
Vollständig entbündelt wäre natürlich optimal, aber man hat, wie @rezzler bereits anmerkte, gesehen, wie groß das Interesse bei ADSL war.
Ich hatte das hier aufm Dorf damals und ich kannte viele zu meinen Gaming zeiten die solch einen Anschluss hatten.
Das wurde schon ordentlich genutzt.
Der von Vodafone lief sogar noch bis Letzes Jahr wo ich jetzt lebe, mein Nachbar hatte da über 1und1 den Anschluss drüber.
 
eifelman85 schrieb:
Das arrogante Verhalten von Herrn H. ist wirklich widerlich.
Kein Wunder, dass im Telekom Hilfe Forum dieses Verhalten teilweise fortgeführt wird. Es scheint ein Bestandteil der Telekom Unternehmenskultur zu sein. Der Fisch stinkt vom Kopf...
 
Holzkopf schrieb:
Ich hatte das hier aufm Dorf damals und ich kannte viele zu meinen Gaming zeiten die solch einen Anschluss hatten.
Das wurde schon ordentlich genutzt.
Wenns verfügbar war wurde es klar gut genutzt, hatte ja auch große Vorteile. Aber selbst Kleinstädte haben es oft genug nicht bekommen.
Holzkopf schrieb:
Der von Vodafone lief sogar noch bis Letzes Jahr wo ich jetzt lebe, mein Nachbar hatte da über 1und1 den Anschluss drüber.
Ja, VF zieht sich grad aus den Telekom-HVt zurück, bis auf die für L2-BSA wichtigen HVt.
 
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