Alexander2
Fleet Admiral
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vielen Dank für Ihre Anfrage zu Ihrem Glasfaseranschluss und dem möglichen Wechsel zu o2.
Ich habe Ihr Anliegen geprüft. Wenn Sie zu o2 wechseln, hängt die technische Realisierung Ihres Glasfaseranschlusses davon ab, welcher Infrastrukturpartner an Ihrer Adresse verfügbar ist.
o2 betreibt kein eigenes bundesweites FTTH‑Netz, sondern nutzt – je nach Ausbaupartner – unter anderem:
Falls an Ihrer Adresse ausschließlich die Telekom‑Glasfaser aktiv ist, würden Sie bei einem Wechsel zu o2 weiterhin über die Telekom‑Infrastruktur laufen.
- Telekom FTTH (Layer‑2‑BSA / L2‑BSA)
- Vodafone / UGG / regionale Netzbetreiber
- Unsere eigenen o2‑Glasfaserpartner wie Unsere Grüne Glasfaser (UGG)
In diesem Fall bleibt es technisch beim Telekom‑Backbone – auch wenn Ihr Vertrag bei o2 liegt.
Das bedeutet konkret:
- Sie würden nicht auf das o2‑eigene Peering bzw. Routing wechseln.
- Es bleibt beim Telekom‑L2‑BSA‑Backend, das auch 1&1 aktuell für viele Glasfaseranschlüsse nutzt.
- Ein Wechsel zu o2 würde damit nicht automatisch das Routing / Peering ändern, wenn die Telekom an Ihrer Adresse der einzige FTTH‑Anbieter ist.
Nur wenn o2 an Ihrem Standort über einen eigenen Glasfaserpartner (z. B. UGG oder alternative Kommunalnetze) angebunden ist, würden Sie technisch komplett über das o2‑Backbone laufen und damit auch vom o2‑Peering profitieren.
...
(das will ich haben, L2 BSA)o2 betreibt kein eigenes bundesweites FTTH‑Netz, sondern nutzt – je nach Ausbaupartner – unter anderem:
- Telekom FTTH (Layer‑2‑BSA / L2‑BSA)
In diesem Fall bleibt es technisch beim Telekom‑Backbone – auch wenn Ihr Vertrag bei o2 liegt.
Das bedeutet konkret:
- Sie würden nicht auf das o2‑eigene Peering bzw. Routing wechseln.
Die Tabelle ist definitiv falsch, zumindest auf meinen Anschluss bezogen:Web-Schecki schrieb:Bitte unbedingt diese wunderbaren Tabellen beachten. Was dort steht, gilt hier als gesichert und ist sicherlich nicht per KI zusammenhalluziniert.
Korrekt, die nutzt man als Normalo aber doch nicht. Man wählt seinen Provider aus und im Anbieterprofil ist diese Einstellung bereits drin. Nur darum ging es mir.Alexander2 schrieb:Also bei den Fritzboxen hast du doch die Wahl
Deutschlandweit hast du meines Wissens dann nur Vodafone zur Auswahl. Es erfordert halt eine umfangreiche Anbindung an knapp 900 (?) Telekom-Standorte. Deshalb gibt es 1&1-Versatel auch nicht flächendeckend auf Telekom-Infrastruktur.Avenger84 schrieb:das will ich haben, L2 BSA
Die Zwangstrennung ist auch mit FRITZ!OS 8.22 beim Anbieterprofil von easybell noch standardmäßig drin - selbst bei Boxen, die von easybell vorkonfiguriert verschickt werden. Obwohl es bei easybell die Zwangstrennung schon länger nicht mehr gibt und das Deaktivieren auf der Homepage beschrieben wird.DLMttH schrieb:Man wählt seinen Provider aus und im Anbieterprofil ist diese Einstellung bereits drin. Nur darum ging es mir.
Es gibt wie gesagt für Telefonica kein L2-BSA auf das Telekomnetz. Es ist immer L3-BSA. Ja, dadurch nutzt du "länger" das Telekomnetz. Viel heißen muss das allerdings nicht. Es gibt zumindest Standorte, an denen L2-BSA durch Versatel und L3-BSA durch Telefonica keinen messbaren Unterschied liefern.Avenger84 schrieb:Wenn ich denn L3-BSA kriegen würde, dann würde ich ja das Telekomnetz "länger" nutzen als bei L2-BSA @Telefonica.
Kann man pauschal unmöglich beantworten. Tendenziell ist die Latenz bei L3-BSA etwas höher, aber eben nicht zwangsläufig. Gerade o2 hat deutschlandweit recht viele PoPs. Und wie gesagt, mit L2-BSA muss das nicht besser sein. Hängt ja dann auch davon ab, wie im weiteren Verlauf geroutet wird.Avenger84 schrieb:Hätte ich dann eine höhere Latenz z.B. in Battlefield durch L3-BSA?
Glaube in dem Kontext sind das „nur“ 14 oder so. Wenn man in Nordbayern wohnt und die Daten dann erstmal nach München zur Übergabe an o2 gehen hat man natürlich eine gewisse Verzögerung.Web-Schecki schrieb:Gerade o2 hat deutschlandweit recht viele PoPs.
Ja, das kann auch sein. Nur das man dann die Daten eben nicht mehr im Netz der Telekom sind.Web-Schecki schrieb:Und wie gesagt, mit L2-BSA muss das nicht besser sein.
Auch die haben noch einzelne Lücken ohne L2-BSA und nutzen dann L3.Web-Schecki schrieb:Deutschlandweit hast du meines Wissens dann nur Vodafone zur Auswahl.
Das stimmt, aber es hängt eben auch davon ab, wie im weiteren Verlauf geroutet wird. o2 kann ja an verschiedenen Ecken an andere Netze übergeben. Wenn der Zielserver in München steht, dann kann o2 auch direkt dort übergeben.rezzler schrieb:Glaube in dem Kontext sind das „nur“ 14 oder so. Wenn man in Nordbayern wohnt und die Daten dann erstmal nach München zur Übergabe an o2 gehen hat man natürlich eine gewisse Verzögerung.
Auch bei FTTH? Ich dachte, da sei es L2-BSA oder halt keine Verfügbarkeit.rezzler schrieb:Auch die haben noch einzelne Lücken ohne L2-BSA und nutzen dann L3.
Es geht dann halt von Nordbayern nach München nach Frankfurt. Ob es bei Telekom direkter laufen würde kann ich aber nicht sagen.Web-Schecki schrieb:Umgekehrt, wenn es nach Frankfurt gehen soll, dürfte das o2-intern von München aus auch nicht so sehr viel kosten?
Stimmt, wir waren bei FTTH. Da hast du natürlich recht.Web-Schecki schrieb:Auch bei FTTH? Ich dachte, da sei es L2-BSA oder halt keine Verfügbarkeit.
Bei dem internen Telekom-Netz habe ich aber auch keine Bedenken, zumindest sind mir da keine Probleme aufgefallen. Es ist nur die Außenanbindung die überlastet ist.Avenger84 schrieb:Wenn ich denn L3-BSA kriegen würde, dann würde ich ja das Telekomnetz "länger" nutzen als bei L2-BSA @Telefonica.