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Ist dies das berüchtigte Peering der Telekom?

Ja heute ging's bei mir zwischen 14:30 und 17:00 auch wieder ab aber hat sich offenbar wieder normalisiert
 
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Ich habe O² angeschrieben, ob ich ihr Netz nutzen würde beim Wechsel.
Das Glasfasernetz hat die Telekom gebaut, seit einiger Zeit bin ich bei 1&1, aber nur auf dem Papier, der Anschluss ist 100% geblieben.

vielen Dank für Ihre Anfrage zu Ihrem Glasfaseranschluss und dem möglichen Wechsel zu o2.

Ich habe Ihr Anliegen geprüft. Wenn Sie zu o2 wechseln, hängt die technische Realisierung Ihres Glasfaseranschlusses davon ab, welcher Infrastrukturpartner an Ihrer Adresse verfügbar ist.

o2 betreibt kein eigenes bundesweites FTTH‑Netz, sondern nutzt – je nach Ausbaupartner – unter anderem:
  • Telekom FTTH (Layer‑2‑BSA / L2‑BSA)
  • Vodafone / UGG / regionale Netzbetreiber
  • Unsere eigenen o2‑Glasfaserpartner wie Unsere Grüne Glasfaser (UGG)
Falls an Ihrer Adresse ausschließlich die Telekom‑Glasfaser aktiv ist, würden Sie bei einem Wechsel zu o2 weiterhin über die Telekom‑Infrastruktur laufen.
In diesem Fall bleibt es technisch beim Telekom‑Backbone – auch wenn Ihr Vertrag bei o2 liegt.

Das bedeutet konkret:

  • Sie würden nicht auf das o2‑eigene Peering bzw. Routing wechseln.
  • Es bleibt beim Telekom‑L2‑BSA‑Backend, das auch 1&1 aktuell für viele Glasfaseranschlüsse nutzt.
  • Ein Wechsel zu o2 würde damit nicht automatisch das Routing / Peering ändern, wenn die Telekom an Ihrer Adresse der einzige FTTH‑Anbieter ist.

Nur wenn o2 an Ihrem Standort über einen eigenen Glasfaserpartner (z. B. UGG oder alternative Kommunalnetze) angebunden ist, würden Sie technisch komplett über das o2‑Backbone laufen und damit auch vom o2‑Peering profitieren.

...

Also keine Chance der Telekom zu entkommen 😵‍💫
 
Das ist falsch, mit Buchung von o2 Internet bekommst du 100% sicher o2-Backbone.

Von allen größeren Anbietern ist 1&1 der Einzige mit diesem krassen Sonderfall der Zweiteilung

Genau solche überzeugend falschen Antworten bekommt man übrigens von KI. Wenn jemand Zeit hat, wäre es gut wenn man dieses Thema im o2-Forum aufgreifen würde, denn es ist die falscheste Antwort die o2 hätte geben können. Auch der Bezug zu L2-BSA ist ja komplett Banane, denn erstens nutzt o2 das nicht und zweitens 1&1 (bei dir) nicht.
 
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Das ist ja wirklich verstörend dämlich von o2. Da kann man echt nur den Kopf schütteln. Da sind die schon der einzige Anbieter, der auf der Telekominfrastruktur deutschlandweit uneingeschränkt empfehlenswert ist (wenn man mit der Zwangstrennung leben kann) und dann schreiben sie so einen Stuss...

@Avenger84 Bitte unbedingt diese wunderbaren Tabellen beachten. Was dort steht, gilt hier als gesichert und ist sicherlich nicht per KI zusammenhalluziniert.
 
So ganz verstehe ich es nicht, widerspricht sich nicht die Aussage:
o2 betreibt kein eigenes bundesweites FTTH‑Netz, sondern nutzt – je nach Ausbaupartner – unter anderem:
  • Telekom FTTH (Layer‑2‑BSA / L2‑BSA)
(das will ich haben, L2 BSA)

mit
In diesem Fall bleibt es technisch beim Telekom‑Backbone – auch wenn Ihr Vertrag bei o2 liegt.
Das bedeutet konkret:
  • Sie würden nicht auf das o2‑eigene Peering bzw. Routing wechseln.
:confused_alt:

Web-Schecki schrieb:
Bitte unbedingt diese wunderbaren Tabellen beachten. Was dort steht, gilt hier als gesichert und ist sicherlich nicht per KI zusammenhalluziniert.
Die Tabelle ist definitiv falsch, zumindest auf meinen Anschluss bezogen:
Telekom -> WIA -> 1&1 -> Zwangstrennung: Nein

Ich habe seit Wechsel zu 1&1 eine Zwangstrennung alle 24h.
 
Danke, ich wusste dass ich irgendwo was übersehen habe ;) Nebenbei bemerkt ist die aktive Zwangstrennung aber auch Bestandteil des Anbieterprofils, wenn du eine Fritz!Box nutzt. Heißt, egal ob 1&1 an deiner Adresse Versatel oder Telekom ist, weiß man wenn man eine standardmäßig eingerichtete Fritz!Box verwendet, nicht, ob dort eine Zwangstrennung tatsächlich passiert, oder der Router dieser lediglich zuvorkommt. Drum das Fragezeichen in der DSL-Tabelle an der Stelle. Korrigiere ich bald.

Ändert aber nichts an der Sache: o2 nutzt (ausschließlich) L3-BSA und ermöglicht somit bundesweit über Telekom-Infrastruktur Zugriff auf den Telefonica-Backbone zu erhalten.
Die KI, die der o2-Mensch für die Antwort an dich genutzt hat, kann Zugangsnetz und Providernetz nicht auseinanderhalten. Ist auch kein Wunder bei LLMs, diese "verstehen" nichts.
 
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Also bei den Fritzboxen hast du doch die Wahl, die können zwar von sic haus diese Trennung vornehmen zum gewählten Zeitpunkt (es geht ja nur darum einen Definierten Zeitpunkt zu haben) aber das kann man auch einfach abschalten.
Dann gibt es entweder garkeine Trennung mehr oder wenn der Provider eben meint es müsste jetzt.

Die IP Tarife Damals™ bei der Telekom hatten ja auch keine Zwangstrennung Täglich, man konnte Monate durchaus ohne Trennung da bleiben. Wenn denn in der Fritze auch abgeschaltet war.
 
Alexander2 schrieb:
Also bei den Fritzboxen hast du doch die Wahl
Korrekt, die nutzt man als Normalo aber doch nicht. Man wählt seinen Provider aus und im Anbieterprofil ist diese Einstellung bereits drin. Nur darum ging es mir.
 
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Avenger84 schrieb:
das will ich haben, L2 BSA
Deutschlandweit hast du meines Wissens dann nur Vodafone zur Auswahl. Es erfordert halt eine umfangreiche Anbindung an knapp 900 (?) Telekom-Standorte. Deshalb gibt es 1&1-Versatel auch nicht flächendeckend auf Telekom-Infrastruktur.

L3-BSA ist aber auch nicht per se schlecht. Die Latenz hängt halt davon ab, wo du wohnst und wo die Übergabe stattfindet. In jedem Fall hast du aber das Provider-Peering.

An einem Anschluss in Frankfurt konnte ich übrigens keinen nennenswerten Unterschied zwischen o2 mit L3-BSA und 1&1 mit L2-BSA feststellen. Wobei dort bei 1&1 die Latenz mit knapp 9ms zum ersten Hop schon ungewöhnlich hoch war, was man so liest. Mit o2
sind die 9ms dann wohl eher handelsüblich.
 
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Wenn ich denn L3-BSA kriegen würde, dann würde ich ja das Telekomnetz "länger" nutzen als bei L2-BSA @Telefonica. Ich wohne eher norddeutsch ländlich, weit weg von Frankfurt.
Hätte ich dann eine höhere Latenz z.B. in Battlefield durch L3-BSA?
Aktuell bin ich bei 8-10ms.
 
DLMttH schrieb:
Man wählt seinen Provider aus und im Anbieterprofil ist diese Einstellung bereits drin. Nur darum ging es mir.
Die Zwangstrennung ist auch mit FRITZ!OS 8.22 beim Anbieterprofil von easybell noch standardmäßig drin - selbst bei Boxen, die von easybell vorkonfiguriert verschickt werden. Obwohl es bei easybell die Zwangstrennung schon länger nicht mehr gibt und das Deaktivieren auf der Homepage beschrieben wird.

Ich denke aber, die Kunden, die eine Zwangstrennung massiv stört, werden das vorher recherchieren und abschalten bzw. einen Provider ohne suchen. Und den Rest juckt es nicht, dass nachts für einige Sekunden das Netz weg und danach eine neue IP-Adresse zugewiesen ist.
 
Avenger84 schrieb:
Wenn ich denn L3-BSA kriegen würde, dann würde ich ja das Telekomnetz "länger" nutzen als bei L2-BSA @Telefonica.
Es gibt wie gesagt für Telefonica kein L2-BSA auf das Telekomnetz. Es ist immer L3-BSA. Ja, dadurch nutzt du "länger" das Telekomnetz. Viel heißen muss das allerdings nicht. Es gibt zumindest Standorte, an denen L2-BSA durch Versatel und L3-BSA durch Telefonica keinen messbaren Unterschied liefern.
Avenger84 schrieb:
Hätte ich dann eine höhere Latenz z.B. in Battlefield durch L3-BSA?
Kann man pauschal unmöglich beantworten. Tendenziell ist die Latenz bei L3-BSA etwas höher, aber eben nicht zwangsläufig. Gerade o2 hat deutschlandweit recht viele PoPs. Und wie gesagt, mit L2-BSA muss das nicht besser sein. Hängt ja dann auch davon ab, wie im weiteren Verlauf geroutet wird.
 
Also aktuell läuft das Peering Richtung Cloudflare an meinem Anschluss sehr gut. Die maximale Bandbreite (aktuell 135/40) kommt beim Netzbremse Speedtest über fast alle Routen an. Es gibt keinen Packetloss und der Ping ist auch recht niedrig 👍🏻

Bin auf den Wechsel zu easybell VDSL 100 nächste Woche gespannt.
 
Web-Schecki schrieb:
Gerade o2 hat deutschlandweit recht viele PoPs.
Glaube in dem Kontext sind das „nur“ 14 oder so. Wenn man in Nordbayern wohnt und die Daten dann erstmal nach München zur Übergabe an o2 gehen hat man natürlich eine gewisse Verzögerung.
Web-Schecki schrieb:
Und wie gesagt, mit L2-BSA muss das nicht besser sein.
Ja, das kann auch sein. Nur das man dann die Daten eben nicht mehr im Netz der Telekom sind.
Web-Schecki schrieb:
Deutschlandweit hast du meines Wissens dann nur Vodafone zur Auswahl.
Auch die haben noch einzelne Lücken ohne L2-BSA und nutzen dann L3.
 
rezzler schrieb:
Glaube in dem Kontext sind das „nur“ 14 oder so. Wenn man in Nordbayern wohnt und die Daten dann erstmal nach München zur Übergabe an o2 gehen hat man natürlich eine gewisse Verzögerung.
Das stimmt, aber es hängt eben auch davon ab, wie im weiteren Verlauf geroutet wird. o2 kann ja an verschiedenen Ecken an andere Netze übergeben. Wenn der Zielserver in München steht, dann kann o2 auch direkt dort übergeben.
Das ist ja der Nachteil von easybell, da geht es in der Regel immer erstmal nach Frankfurt oder Düsseldorf. Das wäre in diesem Beispiel wohl nicht so gut.
Umgekehrt, wenn es nach Frankfurt gehen soll, dürfte das o2-intern von München aus auch nicht so sehr viel kosten?

rezzler schrieb:
Auch die haben noch einzelne Lücken ohne L2-BSA und nutzen dann L3.
Auch bei FTTH? Ich dachte, da sei es L2-BSA oder halt keine Verfügbarkeit.
 
Web-Schecki schrieb:
Umgekehrt, wenn es nach Frankfurt gehen soll, dürfte das o2-intern von München aus auch nicht so sehr viel kosten?
Es geht dann halt von Nordbayern nach München nach Frankfurt. Ob es bei Telekom direkter laufen würde kann ich aber nicht sagen.
Web-Schecki schrieb:
Auch bei FTTH? Ich dachte, da sei es L2-BSA oder halt keine Verfügbarkeit.
Stimmt, wir waren bei FTTH. Da hast du natürlich recht.
 
ich habe O² noch mal geschrieben und dann einen Rückruf bekommen, die Dame hatte aber keinen Plan von Technik (Wusste nicht mal was Dualstack ist) und meinte es gäbe auch niemanden bei O² der sich damit auskennen würde.
Sie meinte generell DSL/Glasfaser wäre nur ein Nischenprodukt von O², was sie nur anbieten, damit die Kunden alles aus einer Hand bekommen können, verdienen würden sie damit nichts, da 80% des Preises für die Netzmiete drauf geht.
Tja bin ich so schlau wie vorher.
 
Was willst du denn noch wissen? o2 hat o2-Peering und bei Glasfaser und DSL Dual Stack.

Sollten dich die komischen Support-Antworten nicht abschrecken, wechsle halt dorthin und genieße die Vorteile der stabilen letzten Meile der Telekom Glasfaser in Verbindung mit einem soliden Internetdienst wie o2 ihn anbietet. Dass sie selbst nicht wissen, dass ihr Internet auch bei Glasfaser gut ist, muss dich ja nicht stören.

Geschrieben über einen o2-Anschluss, mit o2 Peering, obwohl mein Netzbetreiber Vodafone ist.
 
@Avenger84
Es gibt aus meiner Sicht überhaupt keinen Grund zur Sorge. Alle die es interessiert sagen man kriegt garantiert o2-Backbone. Und der Anruf hat zumindest nichts Gegenteiliges ergeben. Und im o2 Hilfe Forum gibt es bestätigende Mitarbeiter-Aussagen: 1, 2

Die erste Antwort vom o2 Support kannste komplett ignorieren, für eine Kundendienst-Antwort ist die ungewöhnlich technisch, nennt Konkurrenten die für die Erklärung unerheblich sind (Vodafone, 1&1) was ein echter Supportmitarbeiter kaum tun würde und enthält auch noch andere inhaltliche Fehler (o2 macht kein L2-BSA). Hier war definitiv eine KI am Werk die keinen Zugriff auf die technischen Fakten hatte.

Als ITler ist man es gewohnt dass man bei öffentlichem Support nur noch Babysitter dran kriegt die kaum wissen welches Produkt sie eigentlich vertreten. Nutzer-Communities wie Foren und Reddit sind da die deutlich zuverlässigere Quelle.

Avenger84 schrieb:
Wenn ich denn L3-BSA kriegen würde, dann würde ich ja das Telekomnetz "länger" nutzen als bei L2-BSA @Telefonica.
Bei dem internen Telekom-Netz habe ich aber auch keine Bedenken, zumindest sind mir da keine Probleme aufgefallen. Es ist nur die Außenanbindung die überlastet ist.
 
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