Notiz Jetzt verfügbar: Erste 32-GB-SO-DIMMs für Notebooks im Handel

estros

Admiral
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Sind es eigentlich die hohen Preise, warum die Endkunden keine 64 und 128GB Module kaufen können oder woran liegt es?
 

SaschaHa

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Wenn ich mir anschaue, wie viel Platz da noch auf der Platine ist, frage ich mich, warum die 32 GB-Module erst jetzt kommen. Rein physisch würden da doch sogar 64 GB draufpassen.
 

Holt

Fleet Admiral
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Sind es eigentlich die hohen Preise, warum die Endkunden keine 64 und 128GB Module kaufen können
Vielleicht auch, aber technisch ist es nicht möglich größere Unbuffered Riegel zu bauen, solange es nicht auch Die mit entsprechend vielen Gb pro Die gibt. Die hätten mehr Rank als Unbuffered unterstützt und genau deswegen gibt es ja auch die Registered DIMMs, bei denen der Registerchip die Organisation der RAMs dahinter dann verbirgt. Nur laufen solche RDIMM nicht auf den Mainstream- und Consumerplattformen, sondern bei Intel erst ab C422 und bei AMD nur bei EPYC.
 

Tzk

Ensign
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Wenn ich mir anschaue, wie viel Platz da noch auf der Platine ist, frage ich mich, warum die 32 GB-Module erst jetzt kommen. Rein physisch würden da doch sogar 64 GB draufpassen.
Weil derzeit verfügbare 16gb Module bereits DoubleRank sind. Du kannst nicht einfach mehr Chips draufpacken und alles wird gut, sondern die müssen auch angesteuert werden. Jetzt kommen Chips mit mehr Kapazität, damit sind dann 16gb Singlerank bzw. 32gb Doublerank möglich.
 

Holt

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Damit ich nicht alle Oldtimerplattformen nennen muss, hatte ich mich auf die aktuellen Plattformen beschränkt. Im Zweifel empfiehlt es wie immer wenn man eine konkrete Frage hat, einen Blick ins Handbuch des Mainboards zu werfen, dafür sind die Dinger ja da! Die QVL für RAM ist allenfalls bei OEM- und Enterpriseboards lesenswert, die einzige wichtige Liste bei Mainboards ist die der unterstützen CPUs, aber der Typs und Kapazität des RAMs sollten schon zu den Angaben im Handbuch passen.
 
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Cool Master

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Ich finde den Preis eigentlich ok. Ich hab für mein Quad-Kit rund 100 € mehr bezahlt. Das sind zwar 3200 MHz aber fürn Laptop oder Mac Mini würde das kein echten Unterschied machen, da man bei den meisten Laptops so oder so kein XMP Profil laden kann.
 

peru3232

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@Holt
war nicht despektierlich gemeint, nur eben der Hinweis, dass es sehrwohl auch noch eine Mainstreamplattform gibt, die RDIMMS unterstützt... X299 ja nicht mehr - Threadripper leider auch nicht
Aber X99 als Oldtimerplattform zu bezeichnen... hmmm, naja in der heutigen Zeit ist das Smartphone zwar vom letzten Jahr auch schon hoffnungslos veraltet, doch so schlimm ist es bei dieser Hardware auch wieder nicht - besonders wenn die Plattform in ettlichen Punkten noch Vorteile gegenüber dem direkten Nachfolger zu bieten hat (wie z.B. eben XEON Support und RDIMMs)
 
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MichaG

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Artikel-Update: Der Redaktion liegen inzwischen Fotos und SPD-Informationen zu Samsungs 32-GB-UDIMM (288 Pin, DDR4) für Desktop-Mainboards vor. Firmen können den Speicher bereits kaufen, für Privatkunden gibt es die Riegel aber noch nicht.

[Bilder: Zum Betrachten bitte den Artikel aufrufen.]

Indes zeigt sich heute mit dem G.Skill Trident Z RGB DC DIMM Kit, der erste Double-Capacity-RAM im Handel. Hier können auch Privatkunden zuschlagen, die für das 64-GB-Kit aus zwei 32-GB-Modulen aber stolze 850 Euro zahlen müssen. Der Händler nennt eine Verfügbarkeit in den kommenden Tagen.
 

benneque

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Ganz schön miese Latenzen für 2666er RAM. Hoffentlich wird das noch besser mit der Zeit.
 

Holt

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smalM

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bellencb

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... G.Skill Trident Z RGB DC DIMM Kit, der erste Double-Capacity-RAM ... für das 64-GB-Kit ... stolze 850 Euro zahlen müssen. Der Händler nennt ...
Der genannte DC-RAM gehört in die DDR4-3200-CL14-Klasse.
Diese ist derzeit sehr teuer.
Das nächstgelegene vergleichbare Kit kostet beim oben genannten Händler 810 Euro.
Mithin sind die 850 Euro der zu erwartende Preis für diesen speziellen RAM mit seiner stark eingeschränkten Kompatibilität.
 

Holt

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Bei der Marke kaufen doch vor allem diejenigen, die zweigen wollen das sie es sich leisten können, da kann es also gar nicht teuer genug sein. Aber generell schlagen die OEMs bei RAM und SSDs viel drauf, gerade wenn die Gehäuse sehr kompakt und die Chips daher direkt verlötet sind, so dass der Kunde gar nicht mehr aufrüsten kann. Ich bevorzuge daher Barebones, da kann ich dies für mich wichtigen Komponenten selbst auswählen.
 
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