macbook pro - geduscht

morphispiz

Lieutenant
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Okt. 2009
Beiträge
611
Hallo Leute

Hab dieses Wochenende mein Macbook pro begossen. Seither startet es nicht mehr. :(
Gibt es was das ich tun könnte ?
Irgendwelche Ideen wie ich Ihn wieder zum laufen bringe ?

Grüsse
dariopiz
 
Eine Woche lang NICHT VERSUCHEN ES NEUZUSTARTEN und trocknen zu lassen.
Aber dafür ist es wohl schon zu spät....
 
Wie mein Vorredner schon sagte: Trocknen lassen - laange trocknen lassen!

Generell hat Hardware kein wirkliches Problem mit Wasser, solange diese nicht unter Strom steht. Akku raus (sofern möglich) und offen trocknen lassen.
Falls Du nun schon Kurzschlüsse durch das einschalten verursacht hast, dürfte es hinüber sein.

Grüße
 
danke dir :) werds mal versuchen, wie man so schön sagt, die hoffnung stirbt zuletzt.

grüsse
 
hast du ne große verschließbare Schale wo du das Macbook reinlegen kannst ?

Ideal wäre, wenn du es in einen abgeschlossenen Behälter legen kannst in dem sich auch Salz befindet ( oder diese Feuchtigkeits-ziehenden Kügelchen ), Also am besten ne große Tupperschüssel, Salz reinkippen, irgendwas zum aufbocken, damit das Notebook auf keinen Fall mit dem Salz in Kontakt kommt !!, dann hermetisch abriegeln, dass keine Luft von aussen dran kommt und ziehen lassen.
das Salz entzieht der Luft jegliche Feuchtigkeit.

Den Akku raus und seperat trocknen, den Deckel leicht öffnen und irgendwie sperren ( mit zwei radiergummi's etc damit es nen Spalt offen bleibt )
 
Das Akku mit dem Salz wäre sicherlich auch noch interessant. Ob die miteinander reagieren?:D
 
Bitte kein Salz. Genausogut funktioniert Reis und ist weniger korrosiv (Genaugenommen ist Reis garnicht korrosiv :D)

Da die Garantie ja eh hopps ist kannst du die Kiste auch vorsichtig auseinandernehmen und die Einzelteile trocknen.

Tutorials gibts im Netz ja massig.

Allerdings habe ich wenig Hoffnung da man irgendwas hätte tun sollen direkt nachdem man Wasser in die Möhre gekippt hat. Nicht erst ein paar Tage warten.

Ich hab schon völlig Intakte Boards mit der Brause in der Badewanne bearbeitet und im Umluftofen getrocknet. Funktion war danach immernoch problemlos gegeben. Einfach so warten ist aber das (sorry) Dümmste was man machen kann. Denn die Teile auf dem Board sind nicht korrosionsgeschützt. Die behauptung von Mearas stimmt nicht ganz. Auch nasse Hardware geht recht schnell kaputt ohne Stromeinwirkung.

Teurer Hardwareschrott.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Humptidumpti:
Teurer Hardwareschrott.

.....ja, aber jetzt sauber! ;)
Es kommt auch darauf an wie die Leiterplatte ausgeführt ist. Bei den mehrlagigen gibt es meist Ärger.
 
Naja, normal sind Platinen ertsmal mit einen Schutzlack überzogen, der vor's Gröbste schützt.

Bevor ich jedoch jemanden empfehle ein Notebook in seine Einzelteile zu zerlegen, besondern ohne dessen Handwerkskentnisse zu kennen, empfehle ich lieber die "leichten" Dinge. Denn beim auseinandernehmen können gern auch mal weitere Schäden verursacht werden.

Die Bauteile an sich stecken schon einiges weg, bis da mit ernsthaften Korrsoionsschäden zu rechnen ist.
Natürlich rede ich hier von reinem Wasser und nicht von Cola oder sonstigen gemischen. Rost habe ich noch nie bei Bauteilen gesehen (Widerstände, Kondensatoren etc..)

Da dürften Kurzschlüsse und fressende Flüssigkeiten das größere Problem darstellen.

Aber die Geschichte mit dem Duschen ist natürlich ratsam, wenn es sich nicht um reines Wasser handelte. Gründlich duschen, notfalls vorsichtig mit etwas Seife und einem weichen Pinsel "bürsten" und gründlich trocknen lassen.

Grüße
 
@Mearas
Ich hab schon Boards und Bauteile gesehen die völlig korrodiert waren weil der Rechner in einer Umgebung betrieben wurde für die er nicht gemacht war.

Google liefert auch jede Menge Bilder:
http://oldcomputers.net/pics/corrosion-bad.jpg
http://www.notebooksolutions.ca/zc/custom/damaged_mb_liquid.jpg
http://www.randomfix.com/images/042007_0123_DellDimensi2.jpg

Klar ist da ein Schutzlack drauf. Der dient aber nicht dazu ne Ladung Wasser abzuhalten. Und Wasser ist hygroskopisch. Hat also die Angewohnheit sich in Hohlräumen festzusetzen.

Desweiteren ist es natürlich riskant den Mac Pro aufzuschrauben. Wer aber mit Vorsicht und Verstand an die Sache herangeht und immer schön Fotos von den einzelnen Arbeitschritten macht kann evtl. noch was retten.

Wie gesagt Garantie ist ja eh hopps.

Wer sich das nicht traut kann die Kiste ja auch zu nem Bastler schleppen und da demontieren lassen.

Rumsitzen und warten das die Kiste eine magische verwandlung durchmacht und plötzlich wieder funktioniert ist nicht wesentlich vielversprechender.
 
@Humptidumpti:

Also blaue und braune "Kristallablagerungen" deuten auf dem ersten Blick auf andere Probleme hin, wie Elkos oder Akkus. Daher möchte ich erstmal auf meinen Standpunkt bleiben, das Wasser erstmal nicht sooooo gefährlich ist.

Warum ich noch bei meiner Meinung bleibe?! Ich bewege mich seit einigen Jahren im Retro-Computing-Sektor und da sind einige Rechner durch meine Hände gegangen. Ein Großteil hatte teils erheblich mit Rost zu kämpfen; Diskettenlaufwerke, Abschirmbleche oder Tastaturen, viele waren vom Rost befallen. Auch die Abschirmbleche unter der Platine waren vom Rost angefressen, jedoch war die Platine in allen Fällen absolut korrosionsfrei. Keinerlei Spuren an der Platine und deren Bauteile - Akkuschäden natürlich ausgenommen.

Oft war dabei die Luftfreuchtigkeit das Problem, zumindest deuten die Rostspuren darauf hin. Aber auch Flüssigkeitsschäden in Form von Rost ergaben das selbe Ergebnis -> Platine war sauber.

Von daher bleibe ich erstmal bei meiner Meinung, das Wasser zwar ernstzunehmen ist, aber ob es nun eine Woche in einem Laptop ist oder 1 Tag, das sollte keinen großen Unterschied machen. Dabei will ich andererseits auch nicht sagen, das eine Platine unbeschadet 10 Jahre in einem Wasserbad übersteht! :)

Einzig die Gehäuseteile würde ich in diesem Fall als Schwachstelle einstufen.

Friedliche Grüße
 
ich hatte mal nen winzigen wasserschaden in einem notebook. da musste dann trotz soforthilfe (strom aus, feutchtigkeit rausziehen) das mainboard gewechselt werden (wobei das notebook aber ansonsten noch reibunslos lief nach dem trocknen), da der chip für eine schnittstelle durchgebritzelt war. da gabs wohl direkt bei wasserkontakt nen elektronik killenden kurzen.

wenns nicht mehr startet, ist es nicht unwahrscheinlich, dass da jetzt nichts mehr zu retten ist und evtl. das ein oder andere teil getauscht werden muss. ich glaub ich würds so wie es jetzt ist direkt zu nem fachmann bringen anstatt da weiter selber dran rumzudoktorn. bis dahin empfehle ich aber auch den reis-trick. der funktioniert zum trocken legen super.
 
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