Macbook Pro M5 Pro Overkill?

xpricex

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Hallo zusammen,

ich nutze aktuell noch meinen selbstgebauten PC aus 2012 (i7 3770K, 16 GB RAM, 512 GB SSD). Für normales Browsing reicht er zwar meistens noch, aber bei Lightroom, Photoshop oder gelegentlicher Videobearbeitung merkt man inzwischen deutlich, wie alt die Kiste geworden ist. Damals top, heute eher Geduldsspiel.

Ich überlege deshalb schon länger, auf ein MacBook umzusteigen – vor allem auch, weil ich gern mal mobil auf dem Sofa, im Bett oder unterwegs arbeiten würde. Gaming ist für mich eher nebensächlich. Wenn überhaupt, dann nur gelegentlich und eher Titel, die nativ auf dem Mac laufen oder notfalls über CrossOver/Parallels funktionieren. Einen Windows-Laptop möchte ich mir eigentlich ungern "antun".

Aktuell tendiere ich stark zu einem ziemlich großzügig ausgestatteten MacBook Pro M5 Pro mit 48 GB RAM, 1 TB SSD, 18 CPU / 20 GPU. Hauptgrund: Ich könnte das Gerät per Gehaltsumwandlung bekommen und dadurch massiv sparen.
  • Apple UVP: ca. 3.379 €
  • Effektiv für mich: ca. 1915,08 € inkl. Versicherung (bzw. 1579 € ohne) über 2 Jahre
Dadurch wirkt die sonst ziemlich teure Konfiguration plötzlich deutlich attraktiver.

Mein Gedanke: Da ich Hardware extrem lange nutze (mein aktueller Rechner hält schließlich seit 14 Jahren), könnte sich das „Overkill“-Setup langfristig durchaus lohnen. Dann hätte ich für viele Jahre Ruhe und genug Leistung für Foto-/Videobearbeitung, eventuelle lokale KI-Spielereien und vielleicht auch mal anspruchsvollere Anwendungen oder Games.

Alternative wäre ein MacBook Air, aber ich frage mich, ob ich mich damit nicht deutlich schneller limitiere.

Was meint ihr... sinnvoller Langzeitkauf oder total übertrieben?

Danke vorab!
 
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Wenn es juckt, greife zu. Durch die wahrscheinlich lange Nutzungsdauer ist das doch vertretbar.
 
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Zu dem Preis nobrainer. Rechne das Laptop mal mit 7-9 Jahren nutzung bevor es keine patches mehr bekommt. Schlimme -serienfehler, wie apple sie einige jahre hatte, sind mir bei den letzten 3 generationen nicht bekannt.
48GB Ist da schon das was man mindestens haben will.

Was auch immer in den nächsten Jahren an lokalen LLMs / Ki dingen bei apple kommt, 48GB RAM willst du dabei haben.

xpricex schrieb:
der notfalls über CrossOver/Parallels f
Ueber Paralles / Crossover funktioniert deutluch weniger auf Apple Silicon / ARM Chips, als es noch zu x86 / Intel Zeiten der Fall war.
Rosetta 2 Endet zeitnah und Windows on Arm war noch nicht mal auf offiziellen Architekturen toll.
Wenn du X86 Windows Anwendungen nutzen willst, wird es wohl Parallels -> Win 11 Arm -> X86 Emulation -- Das nutzt jedoch nicht die Hardwarebeschleunigung, auf die Rosetta 2 zugriff hat.
 
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MacBooks aus dem Argument der (extremen) Langlebigkeit zu kaufen ist ein Trugschluss. Apple supportet die Geräte meist ca. 7 Jahre, gut möglich, dass nächstes Jahr die ersten Apple Silicon Modelle aus dem Support rausfallen, wenn nicht sogar dieses Jahr schon. Danach kann man es klar noch weiter nutzen, hat aber definitiv nicht die Freiheiten, welche die meisten PCs oder Laptops liefern - etwa Linux zu installieren.

Ich bezweifle, dass ein M5 Pro länger leben wird wie ein M5 "Normal".

xpricex schrieb:
lokale KI-Spielereien
Kommt stark drauf an, was es sein soll. Sprachmodelle sind Macs gut, bei Bildgenerierung bist bei Nvidia/AMD besser aufgehoben.

xpricex schrieb:
:lol::lol::lol:
 
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Hi,

für deinen Use Case würde ich zum Basis M5 Pro tendieren und nur das RAM Upgrade in Erwägung ziehen (falls lokal KI genutzt werden soll) oder ggf. sogar "nur" ein Macbook Air (Abstriche beim Display). Den Leistungsunterschied dürfte man im Alltag und ohne professionellen Use Case fast nicht merken. Schau Dir mal Tests auf Youtube dazu an.

Die Idee mit ca. 14 Jahre Nutzung halte ich für Quatsch, da du in 14 Jahren wieder ganz andere Anforderungen und Möglichkeiten haben wirst. Man erkennt an den Grafikkarten mit Upsampling Modi, dass aktuell künstlich versucht wird, neue Produkte zu verkaufen und dann Hardware / Software seitig einzelne Funktionen nicht unterstützt werden. Die Hardware Romantik dürfte vorbei sein. Aktuell nutzen viele die Hardware länger, da zB keine Neuheiten erschienen sind oder die Preise (Grafikkarten, RAM, SSDs etc.) absurd hoch sind. Hier ist Apple sogar verhältnismäßig günstig...
 
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Kurz gesagt: Dein Gedankengang ist absolut nachvollziehbar, aber das konkrete Setup ist wahrscheinlich mehr „nice to have“ als wirklich nötig.

Du kommst von einem Intel Core i7-3770K-System aus 2012. Selbst ein moderner Mittelklasse-Mac wird sich für dich wie ein riesiger Sprung anfühlen. Die Frage ist also nicht „reicht das?“, sondern eher „wie viel Reserve willst du dir sinnvoll einkaufen?“
 
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steffen2891 schrieb:
Hi,

für deinen Use Case würde ich zum Basis M5 Pro tendieren und nur das RAM Upgrade in Erwägung ziehen

Die Idee mit ca. 14 Jahre Nutzung halte ich für Quatsch, da du in 14 Jahren wieder ganz andere Anforderungen und Möglichkeiten haben wirst.
Klar, dass ich das Gerät wieder 14 Jahre nutzen werde, ist sehr unwahrscheinlich.

Zum Basis M5 Pro: Wenn ich das richtig sehe, komme ich damit auf 1650 € (inkl. der verpflichtenden Versicherung), im Gegensatz zu 1756 € (hatte einen Fehler in meinem Eingangspost) für die Variante mit mehr CPU/GPU. Kein riesengroßer Aufpreis für mehr Leistung (die ich natürlich womöglich nie oder nur selten benötige). Hinzu kommt noch der Punkt, dass die Variante mit 18 CPU / 20 GPU quasi sofort lieferbar wäre (läuft über computeruniverse), die Basis erst in etwas über einem Monat (Stand jetzt).
 
Ich bin auch gerade von einem Gaming-PC (i7-10700K mit RTX 4070 Super) auf ein MacBook Air M4 umgestiegen.

Für alltägliche Dinge wie Surfen, YouTube, Bildbearbeitung und Videoschnitt hat das Gerät mehr als genug Leistung – ich bin begeistert.

Wenn du die Geräte zu den von dir genannten Vorteilspreisen bekommst, würde ich einfach das Modell nehmen, das aktuell verfügbar ist.
Falls du noch etwa einen Monat warten kannst, lohnt es sich natürlich, das Gerät individuell zu konfigurieren und genau das zu bestellen, was du haben willst.

Beim Arbeitsspeicher würde ich – mit Blick auf die Zukunft – eher zu 48 GB oder mehr greifen.

Viel Spaß mit deinem neuen MacBook!
Ich persönlich bin absolut begeistert von meinem Gerät 😊
 
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Überleg mal was dein Worst-Case ist... in zwei Jahren hast du keinen Bock mehr auf MacOS und verkaufst das Teil gebraucht?

Das dürfte dann ja locker noch so viel rein bringen wie es dich netto gekostet hat.
 
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xpricex schrieb:
  • Apple UVP: ca. 3.379 €
  • Effektiv für mich: ca. 1756 € inkl. Versicherung (bzw. 1579 € ohne) über 2 Jahre
Gehaltsumwandlung funktioniert doch eigentlich so, dass die Leasingrate von deinem Bruttogehalt abgezogen wird und nach der Laufzeit du das Gerät zum Restwert erwerben kannst.
Deine Rechnung wundert mich etwas. Sind die 1756 der Restwert den du nach 2 Jahren zahlen musst oder sind das die Kosten über die 2 Jahre Laufzeit + Restwert?

Sicher, dass das alles richtig ist? Mich wundert dein kalkulierter Preis etwas, das wäre sehr sehr günstig. Normalerweise sagt man maximal bis zu 30% Ersparnis bei Gehaltsumwandlungsleasing.
 
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xpricex schrieb:
Was meint ihr... sinnvoller Langzeitkauf oder total übertrieben?
das ist immer extrem schwer, weil jeder anders tickt...

ich habe früher (in der guten Alen Zeit ;) ) selber meine MacBooks per Gehaltsumwandlung bekommen (also "Rate" wird vom brutto gezahlt und bei Spitzensteuersatz ergibt sich halt ein mega Rabatt).
das hat mit dem ersten Intel Macbook vor 20 Jahren angefangenen war dann leider vor gut 10 Jahren zu Ende.

ich habe die Teile meist zwei Jahre gehalten (ich konnte mehrere gleichzeitig "leasen" (bis zu 10% vom brutto Lohn) und nach zwei Jahren für eine oder zwei Monatsraten "kaufen") und dann eigentlich immer mit Gewinn wieder verkauft.
das letzte Ende 2013 15" Pro mit 16GB RAM und 512GB SSD (das war damals das beste was im Rahmen des Programms zu bekommen war) liegt allerdings immer noch hier rum. Das hatte ich behalten, weil die Quelle versiegt ist...

meine ganz persönliche Meinung: man muss es ja nicht wie oben beschrieben "übertreiben" und jedes oder jedes zweite Jahr ein Gerät abstoßen, aber ich würde nicht für viel länger als 5 Jahre planen.
es ist ja nicht nur das RAM, wobei man auch da nicht sicher sein, ob 48GB in 5 Jahren noch als so wahnsinnig viel angesehen wird. Bei dem alten 15" Pro von oben begrenzt z.B. in den neuen macOS Versionen (CorePatcher) die GPU, bzw. deren nicht besonders ausgeprägten 3D Funktionen, bei ganz normalen arbeiten. Die neuen OS nutzen halt für die grafischen Effekte (z.B. Stage Manager) 3D und obwohl das Teil eine zusätzliche GPU hat (neben der in der CPU integrierten, zwischen denen dynamisch umgeschaltet wird), was man damals eben auch für "Overkill" (für meine Anwendungen) gehalten hat, ist das heute eine der Spaßbremsen.

und ich denke so wird es heute und in Zukunft weiter gehen, es wird immer wieder dies und das geben, was bei den neueren Kisten viel besser läuft.

tatsächlich tippe ich das hier gerade auf einem M1 16" MacBook Pro mit 16GB RAM und 1TB SSD, das ich mir halt "normal" gekauft habe, allerdings schon im Angebot, als Anfang '22 der Nachfolger vor der Tür stand.
Das Ding ist jetzt also 4 Jahre alt und ich fühle mich in meiner Meinung bestätigt, dass ich nach ca. 5 Jahren wieder etwas neues haben möchte.
der Akku ist nicht super gut, die Tastatur wird auch "wackeliger", Performance reicht für mich noch völlig aus, aber schneller ist immer besser ;)
Im Moment ist der "Leidensdruck" noch durchaus auszuhalten, aber man fängt halt an sich umzugucken.

dabei habe ich "natürlich" auch mal auf die neuen "kleinen" Modelle wie z.B. 15" Air geschielt aber bin aktuell für mich zu dem Schluss gekommen, dass es wieder ein Pro werden soll. Das ist aber definitiv mehr "Luxus" als "brauchen" und viele werden sagen: "der spinnt doch" ;)
ich brauche gar nicht unbedingt drei USB-C/TB Ports, aber ich liebe es, wenn ich etwas (z.B. die externe SSD für Time Machine Backups, wenn es schnell und nicht über das WLAN gehen soll) ohne zu überlegen links oder rechts anschließen kann. Genauso unterwegs, wenn ich statt Magsafe mit USB-C lade, man steckt das Kabel so, dass es am wenigsten stört.
deutlich wichtiger ist mir aber z.B. das (nochmals) viel bessere Display und die bessere Unterstützung für externe Monitore mit ProMotion (natürlich auch für das interne Display).

und genau da schlage ich wieder in die Kerbe: nicht zu weit im Voraus planen! Wenn vielleicht noch dieses Jahr das erste Pro mit Touchscreen kommt, vielleicht(!) in 3 oder 4 Jahren jedes Pro Touch hat und einige Funktionen von macOS ohne quasi gar nicht richtig zu bedienen sind, dann sieht man mit seinem Spitzenmodell von 2026 auch wieder ganz schön alt aus, obwohl es noch gar nicht so alt ist.

aber nach dem ganzen Gelaber (m)ein kurzes Fazit:
eigentlich kannst du gar nichts wirklich falsch machen!
wenn dich die raten nicht umbringen und du dir noch ein warmes Mittagessen leisten kannst, dann freue dich über die Steuerersparnis und rechne dir das Gerät schön (habe ich immer so gemacht ;) ) und freue dich einfach über das tolle Gerät!
es werden garantiert auch Leute kommen und sagen: "so viel Geld für einen Laptop, da hättest du doch für weniger als die Hälfte ein "viel besseres" Windows Gerät bekommen, du bist doch blöd!". Die haben selber nie ein MacBook Pro gehabt (und/oder den Vergleich zu den Windows Kisten)
 
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ferris19 schrieb:
Deine Rechnung wundert mich etwas. Sind die 1756 der Restwert den du nach 2 Jahren zahlen musst oder sind das die Kosten über die 2 Jahre Laufzeit + Restwert?
Hatte mich jetzt auch gewundert. Möglicherweise fehlt die Übernahmerate in der Rechnung?

Ich hatte das mit einem Pedelec gemacht.

Listenpreis 4150€.
Kosten real: 114€ brutto -> ~70€ netto x 36 = 2520€ plus 705€ Übernahme -> 3225€
 
ferris19 schrieb:
Gehaltsumwandlung funktioniert doch eigentlich so, dass die Leasingrate von deinem Bruttogehalt abgezogen wird und nach der Laufzeit du das Gerät zum Restwert erwerben kannst.
Deine Rechnung wundert mich etwas. Sind die 1756 der Restwert den du nach 2 Jahren zahlen musst oder sind das die Kosten über die 2 Jahre Laufzeit + Restwert?

Sicher, dass das alles richtig ist? Mich wundert dein kalkulierter Preis etwas, das wäre sehr sehr günstig. Normalerweise sagt man maximal bis zu 30% Ersparnis bei Gehaltsumwandlungsleasing.
Ja, scheint tatsächlich so günstig zu sein. Aufgrund dessen habe ich die letzten Jahre auch schon zwei E-Bikes und auch noch unseren Zweitwagen (E-Auto) darüber zu sehr günstigen Preisen leasen/erwerben können.

Für das Macbook komme ich auf eine "Netto-Leasingrate" von 59,17 € pro Monat (netto). Hinzu kommt die Versicherung i.h.V. 14 € monatlich.

Das Ganze läuft für 24 Monate. Danach wird mir das Gerät in einer "passiven Laufzeit" unentgeltlich zur Nutzung überlassen, bevor ich es nach Abschluss von 60 Monaten zum Restwert von dann 159 € erwerbe.

Der Anbieter arbeitet schon seit Jahren mit meinem Arbeitgeber zusammen und ich habe nur gute Erfahrungen gemacht.

Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, den Kaufpreis anfangs quasi als „Kaution“ vorzustrecken. Diese wird dann über die Laufzeit monatlich zurückerstattet - inklusive 5 % Verzinsung pro Jahr. Dadurch könnte das Ganze sogar noch günstiger ausfallen.

Ich war anfangs selbst skeptisch, aber nach meinen bisherigen Erfahrungen scheint das Modell tatsächlich außergewöhnlich attraktiv zu sein.

Hier noch zwei Screenshots, den mir der Rechner des Anbieters direkt ausspuckt:

1778090947877.png

1778091031789.png
 
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Eine weitere Frage wäre, ob du überhaupt schonmal mit MacOS gearbeitet hast und damit klarkommst? Ich selber fahre seit 16 Jahren zweigleisig, aber es gibt immer wieder Leute, die mit einem anderen OS nichts anfangen können.
 
@Lord Gammlig Das ist ein guter Punkt. Ich selbst hatte noch nie einen Mac. Ich habe mich vor Jahren dienstlich immer mal wieder darum "rumgeschlagen", mehr aber auch nicht. Ein iPhone 4 war mein letztes Apple-Gerät.

Auch wenn ich seit ~30+ Jahren Windows-Nutzer bin (mit ein paar Jahren Linux zwischendrin), denke ich schon, dass ich - mit etwas Eingewöhnungszeit - gut klarkommen werde. Ich habe dazu schon einiges an Youtube Videos konsumiert und ich scheine nicht der Einzige zu sein, der aktuell und vor allem nach so langer Zeit umsteigt.
 
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das mit dem „Umsteigen“ ist natürlich auch noch ein wichtiger Punkt!
und eigentlich „leben“ alle Apple Geräte auch zu einem nicht unerheblichen Teil davon, dass sie im Apple Kosmos zusammen spielen und sich gegenseitig befruchten und anfeuern.

das iPhone wird „quasi automatisch“ zum HotSpot oder gar „Luxus Webcam“ für das Macbook. Ein Airpod ist kein „Überflieger Kopfhörer“, aber bietet eben zusammen mit Macbook und/oder iPhone Funktionen, die man so nirgendwo anders bekommt.
das kann man noch über Homepods und Homekit Geräte immer weiter spinnen.

aber natürlich kann man ein Macbook auch „alleine“ betreiben. Man muss sich evtl. etwas daran gewöhnen, dass das ganze System mehr darauf ausgelegt ist, Arbeit zu erledigen, statt Probleme zu lösen, die man ohne Computer gar nicht hätte ;)
wer seinen Jahresurlaub darauf ver(sch)wenden möchte, die Spannungs- und Lüfterkurven anzupassen, der ist bei einem Mac falsch. Und wer Windows11 nicht bedienen kann, weil das Start Menü in der Mitte statt links unten in der Ecke ist, der kommt mit macOS gar nicht klar.
ich gebe zu, dass ich auch nach einigen Tagen noch einige fertig ausgefüllte Formulare beim tippen der Mail-Adresse mit CMD-Q vernichtet habe. Aber nach einer Woche schaltet man automatisch im Kopf um.
dazu kommt, dass einige Dinge „dynamisch sind“. Ich kann mich daran erinnern, wie ich eine Musik CD (die alten Macbooks hatten ja noch einen Brenner eingebaut) brennen wollte und wie blöd den Menü Punkt im iTunes gesucht habe, den gab es nicht obwohl ich ihn schonmal gesehen habe. Ja, es ist ein Mac: kein Rohling im Laufwerk, dann macht ein Brennen-Menü auch keinen Sinn, legt man einen unbeschriebenen Rohling ein, öffnet sich die Schritt für Schritt „Anleitung“ um jetzt eine Musik oder Daten CD zu erstellen.
und so ist es bei so vielen Dingen, man wird auch die Backup Funktion nicht so schnell finden, bis man einen leeren Datenträger ansteckt und darauf hingewiesen wird, dass man den doch hervorragend als Timemachine konfigurieren könnte. Hat man das einmal abgelehnt, merkt sich der Mac das und fragt nicht wieder.
manche halten das für genialen Luxus, andere für sinnlose Bevormundung … oder man nimmt es einfach so hin ;)
 
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ferris19 schrieb:
Gehaltsumwandlung funktioniert doch eigentlich so, dass die Leasingrate von deinem Bruttogehalt abgezogen wird und nach der Laufzeit du das Gerät zum Restwert erwerben kannst.
Deine Rechnung wundert mich etwas. Sind die 1756 der Restwert den du nach 2 Jahren zahlen musst oder sind das die Kosten über die 2 Jahre Laufzeit + Restwert?

Sicher, dass das alles richtig ist? Mich wundert dein kalkulierter Preis etwas, das wäre sehr sehr günstig. Normalerweise sagt man maximal bis zu 30% Ersparnis bei Gehaltsumwandlungsleasing.
Ich habe mich auch gefragt, wie das funktioniert. Bieten das die Arbeitgeber an?
 
@Spock37 Mein Arbeitgeber bietet das an, und nutzt dabei den Anbieter "AMS". Darüber können wir Handys, Laptops, Tablets, sowie Fahrräder und auch Autos günstig per Gehaltsumwandlung beziehen.
 
xpricex schrieb:
@Lord Gammlig Das ist ein guter Punkt. Ich selbst hatte noch nie einen Mac. Ich habe mich vor Jahren dienstlich immer mal wieder darum "rumgeschlagen", mehr aber auch nicht. Ein iPhone 4 war mein letztes Apple-Gerät.

Auch wenn ich seit ~30+ Jahren Windows-Nutzer bin (mit ein paar Jahren Linux zwischendrin), denke ich schon, dass ich - mit etwas Eingewöhnungszeit - gut klarkommen werde. Ich habe dazu schon einiges an Youtube Videos konsumiert und ich scheine nicht der Einzige zu sein, der aktuell und vor allem nach so langer Zeit umsteigt.
Mein Macbook Air M1 liegt herum, weil ich tatsächlich nicht so richtig damit klarkomme. Nicht nur, weil mir die Schrift zu klein ist (ich mache seit 25 Jahren Experimente auf allen Betriebssystemen zur Schriftvergrößerung). Ich mag den Finder nicht, und viele Sachen fehlen mir. Meine Standard-Setups zuhause sind seit vielen Jahren Dual-Boot aus Windows und Debian Linux.
Ergänzung ()

xpricex schrieb:
@Spock37 Mein Arbeitgeber bietet das an, und nutzt dabei den Anbieter "AMS". Darüber können wir Handys, Laptops, Tablets, sowie Fahrräder und auch Autos günstig per Gehaltsumwandlung beziehen.
Und warum ist das legal? Dem Staat entgehen doch Steuern! Wo in welchen Gesetzen steht das denn drin?
 
Spock37 schrieb:
Und warum ist das legal? Dem Staat entgehen doch Steuern! Wo in welchen Gesetzen steht das denn drin?
Gehaltsumwandlung ist an und für sich schon erlaubt - allerdings. Ist die Gehaltsumwandlung nur steuerfrei. Nicht ab SV-frei.
Auf der anderen Seite ist das ein Leasing. Nach 24 Monaten wird also entweder eine Schlussrate fällig oder aber man hat für ein Gerät bezahlt, dass man nach 24 Monaten wieder abgibt. Wie das halt so ist beim Leasing ;)

Also ich glaube die Rechnung des TE wird so nicht aufgehen.

Ansonsten: https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__3.html
Nr. 45 :)

Gab dazu auch mal eine "Kleine Anfrage" im Bundestag, wo der "Nutzen" der Steuerbefreiung von der damaligen Regierung erläutert wird:
https://dserver.bundestag.de/btd/17/098/1709811.pdf

Auf der anderen Seite sind das halt 73 Euro weniger Brutto im Monat. Das muss bei der Lohnsteuer nicht einmal viel ausmachen.

P.S.: Angenommener Kaufpreis NACH 5 Jahren. Da fragt man sich schon, wer da 1000 Euro verschenkt. Die muss ja irgendwer bezahlen :P
 
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