News Mai-Patchday für Windows 11: Xbox Mode, Explorer-Upgrades und 137 Sicherheitslücken

Corros1on schrieb:
"Aua" trifft es gut, wenn man versucht Server-Konzepte auf das Patch-Management von Clients als Lösung zu verkaufen.

Wie stellst du dir das bei 10k+ Usern in der Praxis vor? Bekommt da jeder zwei Endgeräte, falls das eine Update beim einen klemmt?

Patchdays sind kein altbackener Kompromiss für Gammel-Software, sondern die einzige Möglichkeit, ein heterogenes Netzwerk mit kritischen Abhängigkeiten sicher und planbar zu warten...
Nein, auch das geht ohne feste Patchdays. Aber macht ihr mal. Schön bis zum Patchday warten bei einem 0Day. Clients werden getestet, je nach Patchinhalt fallen die Tests aus, maximal automatisiert. Dann hast du nach 30min ein Ergebnis. Egal ob 1,5 oder 70 Varianten der Laptops. Wer seine IT nicht im Griff hat, muss weiter vorne ansetzten und sich für eine Palette entscheiden und auf diese einschränken. Mir ist klar wie es wirklich aussieht, nur ist das weit weg von Goldstandard sondern einfach der eine Kompromiss…
 
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Salamimander schrieb:
Schön bis zum Patchday warten bei einem 0Day.
Soweit ich weiß gibts die aber bei Microsoft "Out-of-Band", also auch außerhalb der üblichen Patchdays.
 
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@FrAGgi Manche ja, manche nein. Und testen* müsste man die ja genauso, sofern man das denn kann… denn auch die machen manchmal mehr kaputt als sie beheben, es ist ja Microsoft. Eine QA gibt es da nicht mehr.

*Wenn man dafür aber halt 4 Wochen braucht, wie manch einer hier behauptet, tja…
 
Salamimander schrieb:
es ist ja Microsoft
Von solchen Aussagen halte ich recht wenig. Ich nutze sowohl Windows, als auch Linux (diverse Distributionen in den letzten Jahren, aktuell CachyOS) und macOS. Probleme gab es in der Vergangenheit bei jedem dieser Systeme. Keines davon ist besser als das andere und alle haben sie ihre Schwächen genauso wie ihre Stärken.
Auch unter Linux hats mir schon mal was zerschossen. Neulich gingen bei CachyOS auch keine Updates.
Wenn was bei Windows nicht geht ist Microsoft schuld. Wenn etwas mit Linux nicht stimmt, ists immer der blöde Nutzer, nie das System ;)
Dieses ständige mit dem Finger auf anderen Systeme zeigen ist kindisch.
 
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In welcher Bubble lebst du denn? Das was MS die letzten Jahre abzieht ist unfassbar und vergleichbares findest du, insbesondere bei der Masse, bei keinem anderen OS. Alleine der Versuch das zu relativieren ist wirklich kindisch.
 
Salamimander schrieb:
Dann hast du nach 30min ein Ergebnis. Egal ob 1,5 oder 70 Varianten der Laptops.
30min für 70 Hardware-Varianten plus Software... Respekt...
Da würde mich mal interessieren wie du das mit der Automatisierung bei der Prüfung auf Kompatibilität geschafft hast...

Nur mal so am Rande, ein grüner Haken bedeutet nur, dass das Update installiert wurde, ob die Software am nächsten Morgen auch wie gewohnt funktioniert steht auf einem anderen Blatt.

Die 30 Minuten sind ein gewagt optimistischer Ansatz, aber du verwechseln leider hier das reine Deployment-Monitoring mit echter Qualitätssicherung. In einer komplexen Infrastruktur mit 10k+ Clients ist der Patchday kein Zeichen von Unfähigkeit, sondern das notwendige Zeitfenster für Überprüfungen, die weit über den bloßen Installationserfolg hinausgeht.

30-Minuten-Schnellschüsse kann man machen, riskiert aber halt die Stabilität des Systems.
 
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xexex schrieb:
Nach x Wochen und 100 Patches stellst du fest, irgendwas funktioniert nicht mehr mit einer Funktion die du zwar nicht ständig nutzt aber brauchst, wie gehst du dann vor?
Das ist unlogisch. Wenn x< 4 ist, bist Du bei direktem in Vorteil, weil Du dann, um hier bei den 137 Lücken zu bleiben, weniger als 137 Ursachen hast. Bei x>4 bist Du auch im Vorteil, denn bei einem Patchtag beginnt die Zeit ja gebündelt, d.h. es kann vom heutigen Patchtag oder vom letzten stammen. So oder so hinkt also Deine Argumentationsweise.
 
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Corros1on schrieb:
Ein Ziegelstein ist zwar nett, aber wer in der IT arbeitet, braucht man etwas, das mit der Zeit geht.
Debian setzt auf jahrealte Pakete, was zwar Stabilität bedeutet aber in der Realität eigentlich mehr ein Rückschritt ist.
Es ist eben nicht nur so stabil wie ein Ziegelstein, sondern auch so beweglich. ;) - Und alle 2-3 Jahre gibt es einen Kulturschock, weil man in allen Bereichen plötzlich viel neuere Versionen vor den Latz geknallt bekommt.

Ich bin 2015 auf LinuxMint (von Windows XP) umgestiegen und hatte bei LinuxMint 19 die Schnauze voll davon. Für mich war klar: Nur noch ein rolling Release!

Nach den üblichen Verdächtigen (Manjaro, Solus, EndeavourOS - jeweils nur ein paar Wochen) bin ich Anf. 2020 bei Artix-Xfce-Runit gelandet und war damit auch noch systemd los. - Das ist sehr angenehm. :)
 
Salamimander schrieb:
In welcher Bubble lebst du denn? Das was MS die letzten Jahre abzieht ist unfassbar und vergleichbares findest du, insbesondere bei der Masse, bei keinem anderen OS. Alleine der Versuch das zu relativieren ist wirklich kindisch.

Das, was du schreibst, ist so nicht korrekt. Das Problem liegt nicht an der „Qualität“ von Windows, sondern an seiner enormen Verbreitung. Je größer die Nutzerbasis, desto mehr Bugs werden sichtbar, desto mehr Medien berichten darüber und desto stärker wirkt es, als hätte Windows „am meisten Probleme“.

Linux und macOS haben ebenfalls schwere Bugs, nur bekommen es deutlich weniger Menschen mit. Allein in den letzten zwei Wochen gab es unter Linux mindestens zwei sehr kritische Sicherheitslücken (z. B. Dirty Pipe oder die XZ‑Backdoor), über die man zwangsläufig gestolpert wäre, wenn man sich außerhalb der eigenen „Bubble“ bewegen würde.

Deshalb sollte man die Diskussion realistisch führen und Dinge im Verhältnis betrachten, statt pauschal Microsoft als Ausnahmefall darzustellen.

Ein gutes Beispiel für verzerrte Wahrnehmung war die NVMe‑Thematik. Viele Nutzer haben sofort Windows verantwortlich gemacht, obwohl sich später herausstellte, dass die Ursache ganz woanders lag. Das zeigt, wie schnell solche Themen zu Selbstläufern werden, wenn sie ins bestehende „Feindbild“ passen.

Ob man Microsoft mag oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich bin kein Fan, besonders die aktuelle Ausrichtung von Windows halte ich für falsch (z. B. Agenten‑System, Recall usw.).

Ich nutze Windows 11 nur noch fürs Gaming und Surfen, alle privaten Daten liegen bei mir nicht mehr auf Windows‑Systemen.

Und ja, Linux steht bei mir weit oben auf der To‑Do‑Liste, aber aktuell hat mein Budget andere Prioritäten im realen Leben (bedingt durch die unnötig hohen Hardwarepreise).

Kurz gesagt, Kritik an Windows ist absolut legitim, aber die Behauptung, dass „kein anderes OS vergleichbar viele Probleme hat“, ist schlicht nicht haltbar.
 
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Also ich merke von einer besseren Performance des Explorers jetzt nicht wirklich was, oder hab ich da was falsch verstanden ;)?
 
floTTes schrieb:
Von Rolling Releases fangen wir hier besser nicht an.
Diese müsstest du nämlich mit Windows(-Software) vergleichen.
Kein Problem: Ich nutze Artix (Arch-Derivat ohne systemd) seit Anfang 2020 und musste es nich nie neu installieren. Falls mal etwas nicht wie gewohnt funktioniert, ist das Problem schnell gefunden und behoben.

Als ich Windows noch nutzte, musste ich es alle 6-10 Monate neu installieren (die Seriennummer kenne ich immer noch halb auswendig), da ich mir Reparaturversuche schnell angewöhnt hatte: Reine Zeitverschwendung, da es fast nie was bringt und es eher schlimmer macht, so dass es trotzdem auf eine Neuinstallation hinaus läuft.

Einmal musste ich es sogar telefonisch aktivieren, weil ich das zu häufig online gemacht hatte…

xexex schrieb:
Bei 100 Patches hast du dann unendlich viele Möglichkeiten, welche Komponente mit irgendeiner nicht mehr richtig zusammenspielt. Brauchst du noch einen Patch, oder muss einer runter? Hatten wir über Jahre hinweg doch genau so gehabt, bis Microsoft dann dazu überging nur noch Pakete auszuliefern.
Sorry, mein Fehler. Ich bin das nicht mehr gewoht.

Wenn etwas nicht mehr will, starte ich es im Terminal, um mir die Fehlermeldung anzusehen und weiß dann entweder schon woran es liegt, oder zumindest in welche Richtung ich suchen muss: z. B. mit pacman -Qi (Paket) die beteiligten Abhängigkeiten nachsehen, usw. - Das ist nicht viel mehr als eine kleine Fingerübung.

Oder wenn ich dazu keine Lust habe, spiele ich einfach die letzte Sicherung zurück (wie hier am Ende beschrieben). Das ist eine Sache von knapp 20 Sek. - s. dort verlinktes Video.
 
CountSero schrieb:
Das, was du schreibst, ist so nicht korrekt. Das Problem liegt nicht an der „Qualität“ von Windows, sondern an seiner enormen Verbreitung. Je größer die Nutzerbasis, desto mehr Bugs werden sichtbar, desto mehr Medien berichten darüber und desto stärker wirkt es, als hätte Windows „am meisten Probleme“.

Linux und macOS haben ebenfalls schwere Bugs, nur bekommen es deutlich weniger Menschen mit. Allein in den letzten zwei Wochen gab es unter Linux mindestens zwei sehr kritische Sicherheitslücken (z. B. Dirty Pipe oder die XZ‑Backdoor), über die man zwangsläufig gestolpert wäre, wenn man sich außerhalb der eigenen „Bubble“ bewegen würde.

Deshalb sollte man die Diskussion realistisch führen und Dinge im Verhältnis betrachten, statt pauschal Microsoft als Ausnahmefall darzustellen.

Ein gutes Beispiel für verzerrte Wahrnehmung war die NVMe‑Thematik. Viele Nutzer haben sofort Windows verantwortlich gemacht, obwohl sich später herausstellte, dass die Ursache ganz woanders lag. Das zeigt, wie schnell solche Themen zu Selbstläufern werden, wenn sie ins bestehende „Feindbild“ passen.

Ob man Microsoft mag oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich bin kein Fan, besonders die aktuelle Ausrichtung von Windows halte ich für falsch (z. B. Agenten‑System, Recall usw.).

Ich nutze Windows 11 nur noch fürs Gaming und Surfen, alle privaten Daten liegen bei mir nicht mehr auf Windows‑Systemen.

Und ja, Linux steht bei mir weit oben auf der To‑Do‑Liste, aber aktuell hat mein Budget andere Prioritäten im realen Leben (bedingt durch die unnötig hohen Hardwarepreise).

Kurz gesagt, Kritik an Windows ist absolut legitim, aber die Behauptung, dass „kein anderes OS vergleichbar viele Probleme hat“, ist schlicht nicht haltbar.
Du redest von Sicherheitslücken, ich von Updates, die (Teile) des Systems zerlegen, da diese einfach nicht mehr getestet werden. Frage jeden halbwegs erfahrenen Windows Admin, wie viel Vertrauen er noch in Updates von MS hat. Auf die anderen beiden gehe ich garnicht erst ein, da sie nicht den kompletten Text lesen und cherry picken…
 
Wer will eigentlich den XBox Mode? Sollen noch mehr nach Linux wechseln? Nun zu 50% bin ich das ja schon...
 
SSD960 schrieb:
Wer will eigentlich den XBox Mode?

Ich.

Nutze den PC eigentlich nur noch für Spiele. Da sind mir gefühlt 80 % vom Windows nur im Weg :)
 
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Salamimander schrieb:
Du redest von Sicherheitslücken, ich von Updates, die (Teile) des Systems zerlegen, da diese einfach nicht mehr getestet werden. Frage jeden halbwegs erfahrenen Windows Admin, wie viel Vertrauen er noch in Updates von MS hat.
Updates können dir auch unter Linux so einiges zerlegen, vor allem, wenn man mit einem Rolling Release fährt, aber auch so kann das vorkommen.
Einige in der Linux Bubble stehen ja auf Updates, ob sie einem offensichtlich was bringen oder nicht, spielt keine wirkliche Rolle.
 
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Salamimander schrieb:
In welcher Bubble lebst du denn? Das was MS die letzten Jahre abzieht ist unfassbar

Microsoft macht schon ziemlich viel Quatsch, aber eventuell solltest du auch mal aus deiner Bubble raus.
 
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Hamburg schrieb:
"Xbox Mode für praktisch alle Nutzer"

Das stört mich an der kritiklosen IT Presse in Deutschland. Zig mal werden News für das gleiche Feature veröffentlicht: Ankündigung, Preview Update, Patchday, Patch Rerelease. Und jedes Mal heißt es dann, dass jetzt aber wirklich fast alle ein gewisses Feature bekommen wie Recall, Xbox Mode etc.
Aber es ist eben nicht so. Gibt es in der EU und dem nicht-anglosphären Raum schon jemanden, der den Xbox Modus bekommen hat?

Das wiederholt sich für jedes Feature. Man schaut jedes Mal in den Einstellungen, weil deutsche Medien US News vermelden und es taucht nichts auf, weil es noch Monate in der EU, Asien, Südamerika, Afrika dauert.
Das ist kein "praktisch für alle".


es gib eine möglichkeit. reg edit kann man die region auf us umstellen. danach silltest du den xbox mode nutzen können. habe das gestern schon versucht. hat geklappt. pc bleibt auf englisch und und der store ist auch der amerikanische store
 
Also bei mir läuft der Xbox Modus..

Und ich muss sagen ich bin alles andere als beeindruckt..

Ist so sinnfrei wie Steams big Picture Mode für mich.

Performance Unterschiede sehe ich auch keine.. alles im Bereich der Messetoleranz.. 1-2fps hoch..1-2fps runter je nach Spiel.

Vielleicht nett für n Couchwarrior.. aber selbst da würde ich ne Funkmaus zur Menü Navigation vorziehen.

Summa sumarum..
Nett gemeint.. praktisch mäh
 
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e-hahn schrieb:
Updates können dir auch unter Linux so einiges zerlegen, vor allem, wenn man mit einem Rolling Release fährt, aber auch so kann das vorkommen.
Also Pop!_OS (Ubuntu-Basis) hatte ich schon geschrottet, EndeavourOS (Arch-Basis) noch nicht.
Beide Distros habe ich so ca. 2 Jahre genutzt - EndeavourOS vielleicht sogar schon 3 Jahre.
Ob Rolling oder nicht, es kommt dabei auf mehrere Faktoren an.
  • Erfahrung & Dokumentation
  • Neugier/Risiko-Bereitschaft
  • Software-Feature-Set/Umfang

Die Windows-Versionen nach XP (also Win7 & Win10) liefen bei mir länger & stabiler.
Ab Win11 bin ich raus.
 
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