mATX-System mit Sockel 2011-3 für Gaming und Musikproduktion

'NeMe'

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Hi,

da mein alter PC inzwischen etwas in die Jahre gekommen ist und ich eine gute Verwendung für ihn gefunden habe, ist es Zeit für einen Neukauf. Ich füll erst einmal den Fragebogen aus. Unten gibts dann noch die Komponenten, die ich mir bisher ausgesucht habe.

1. Preisspanne?
ca. 1300€ (ohne SSD) aber wenn ein etwas höheres Budget große Vorteile bietet, sagt einfach Bescheid. Wenn das Gleiche mit weniger zu erreichen ist, natürlich auch gerne. Dabei aber bitte die Anforderungen (Musikproduktion) berücksichtigen.

2. Geplante Nutzungszeit/Aufrüstungsvorhaben?
Ich werde nach einigen Jahren wahrscheinlich die Grafikkarte austauschen. Wenn sich bei den CPUs weiterhin so wenig tut, würde ich das grundsätzliche System aber gerne mind. 5 Jahre verwenden. Die Basis von meinem aktuellen Rechner dürfte ca. 7 Jahre alt sein.

3. Verwendungszweck?
Der Rechner soll recht vielfältig eingesetzt werden. Neben Spielen ist vor allem auch die Musikproduktion wichtig (daher die 6-Kern-CPU). Außerdem wird er auch zum Surfen und Arbeiten eingesetzt, wo er möglichst leise sein sollte.

3.1. Spiele
Gespielt wird in Full-HD, maximale Details sind nett aber nicht zwingend ein Muss. Aktuell spiele ich hauptsächlich Spiele von Blizzard (Overwatch und Diablo 3) sowie Strategiespiele (Civilization und Cities:Skylines), würde mit dem neuen Rechner aber gerne auch ein paar (technisch) anspruchsvollere Spiele spielen.

3.3. Musikbearbeitung
Der Rechner soll für die hobbymäßige Musikbearbeitung mit Cubase eingesetzt werden. Hier sind viele Kerne immer gern gesehen.

4. Ist noch ein alter PC vorhanden?
Ein alter PC ist noch vorhanden (Intel i5-750 mit AMD 7870). Von diesem würde ich die 500GB SSD sowie Monitor/Maus/Tastatur und externe Soundkarte (Interface) übernehmen. Der Rest wird "vererbt", also anderweitig eingesetzt.

5. Besondere Anforderungen und Wünsche?
Ich werde den Rechner relativ häufig bewegen. Zum Teil nur nach nebenan ins Wohnzimmer (zum Spielen über TV), zum Teil aber auch mit dem Auto (z. B. zum Aufnehmen von Musik). Es wird aber nicht so häufig sein, als dass sich ein Laptop lohnen würde. Mein aktueller Rechner (Bigtower) ist allerdings äußerst unhandlich. Darum der Gedanke ein mATX-System zu basteln.

6. Zusammenbau/PC-Kauf?
- "Ich baue selber zusammen"
- Kauf in ca. 1-2 Wochen, bzw. wenn die 1060 besser verfügbar ist

Hier nun die Komponenten, die ich bisher rausgesucht habe:

CPU Intel Core i7-6800K, 6x 3.40GHz, boxed ohne Kühler (BX80671I76800K)
RAM Crucial DIMM Kit 32GB, DDR4-2133, CL15 (CT4K8G4DFD8213)
GPU Palit GeForce GTX 1060 Dual, 6GB GDDR5, DVI, HDMI, 3x DisplayPort (NE51060015J9D)
Mainboard Gigabyte GA-X99M-Gaming 5
CPU-Kühler EKL Alpenföhn Brocken ECO (84000000106)
Gehäuse BitFenix Prodigy M weiß (BFC-PRM-300-WWXKW-RP)
Netzteil be quiet! Straight Power 10-CM 500W ATX 2.4 (E10-CM-500W/BN234)

Meine Gedanken dazu:

  • CPU: Ich weiß, dass der 5820K hier häufiger empfohlen wird. Für den 6800K würde ich mich vor allem wegen diesem Test entscheiden: http://www.scanproaudio.info/2016/06/28/intel-broadwell-e-the-new-audio-system-cpu-of-choice/ Er schneidet dort also @stock in etwa so gut ab wie der 5820K @4,2Ghz. Weitere Tests speziell für die Musikproduktion habe ich leider nicht gefunden. Darüber hinaus denke ich, dass man den 5820K (bzw. beide CPUs) in einem so kleinem Gehäuse nicht übertrieben stark übertakten kann/sollte?!
  • GPU: Ist erst einmal nur ein Platzhalter bis es weitere Vergleichstests und eine bessere Verfügbarkeit der Karten gibt. Ob die Karte 2-3% schneller ist, ist zweitrangig. Sie sollte nicht zu heiß werden und im Desktop-Betrieb leise sein. Daher fiel auch die Wahl auf die 1060 und gegen die rx 480.
  • Mainboard: Ich brauche manchmal recht viele USB (2.0)-Anschlüsse. Das Board scheint auch Broadwell-E zu unterstützen, allerdings muss dafür erst einmal das passende Bios drauf. Wie kriege ich das hin? Oder werden die Boards bereits mit aktualisiertem Bios verkauft?
  • Gehäuse: Gefällt mir vom Design und scheint ein ganz guter Kompromiss zu sein, was Mobilität und Temperaturen/Geräuschkulisse angeht. Das Gehäuse würde ich gerne recht lange behalten. Mein aktuelles dürfte über 10 Jahre alt sein :)

Dazu gesellt sich noch eine bereits vorhandene Crucial MX100 (500GB), ein Datengrab wird nicht benötigt. Passen die Komponenten alle in das Gehäuse oder wird es zu eng?

So, vielen Dank an alle die bis hierhin durchgehalten haben. Ich bin über jeden Verbesserungsvorschlag dankbar! :)
 

proud2b

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Sieht doch gut aus.

Kann man so nehmen.
 

HominiLupus

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Ist das Prodigy wegen des Aussehens genommen worden oder hat es praktische Gründe? Imho würde ich da was anderes nehmen.
Das Gigabyte Board würde ich nicht nehmen: schlechter, langsamer M.2 Slot. Brauchst du wirklich 10 USB Anschlüsse? Ein Hub würde nicht reichen? Das Asrock X99M Extreme4 hat auch 8 externe USB Anschlüsse.
Beim RAM Crucial Ballistix DDR4-2400 nehmen.
Kühler den größten der reingeht, also einen EKL Olymp und dann übertakten. Du musst keine 4,5GHz die beim 5820k vielleicht möglich sind haben, aber 4GHz sollten auch erreichbar sein, egal welche CPU.

Wenn die Boards keine Ladenhüter sind, ist das richtige UEFI drauf, wenn nicht, eben nicht. Imho würde ich so oder so einen 5820k nehmen. 4GHz ist auch dort sehr einfach und bei weitem nicht zu viel Watt für ein kleines Gehäuse.
 

SlaterTh90

Lt. Commander
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Wenn du wirklich nur in FHD spielst und deine Software viele Kerne braucht (und du wenig Hitze willst) wäre das hier noch was:

http://www.mindfactory.de/product_info.php/Intel-Xeon-E5-2620v4-8x-2-10GHz-So-2011-3-WOF_1035601.html

Der braucht wesentlich weniger Strom und hat mehr Kerne, ist dazu noch auf Workstation zwecke ausgelegt. Dazu auch Brodwell-E wie der 6800k. Passt ebenfalls auf das Mainboard. Ich hab nen 2630 v4 und man kann darauf ohne Probleme zocken. Hat im 3dMark sogar trotzdem mehr Punkte als ein 4-Kerner mit 3,8Ghz (e3 1231 v3).
 

HominiLupus

Banned
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In 3DMark mag der Xeon toll viele Punkte haben, in Spielen aber leider nicht mehr, auch mit seinem Turboboost nicht mehr. Selbst in Parallelanwendungen ist er schlecht: 8x2,1 ist eben auch schlechter als 6x3,3.
 

SlaterTh90

Lt. Commander
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Ja das sagen viele, real hab ich bisher nur in Arma leicht weniger FPS als mit dem E3 1231 v3. Vor allem in GTA5 usw ist das aber spürbar mehr. Aber wie gesagt, ist auch nur wenn Gaming halt nicht die Priorität ist, sonst wäre der 6-Kerner besser.

EDIT: Ok ich hab auch den 10 Kerner, keine Ahnung ob das da noch viel ausmacht.
 
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'NeMe'

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Hi,

vielen Dank schon einmal für eure Antworten.

Zu euren Fragen/Vorschlägen:

Das Prodigy-Gehäuse habe ich hauptsächlich wegen dem Aussehen (und da es sich wohl recht gut transportieren lässt) ausgewählt. Es sollte halt vor allem "handlich" sein. Angenommen ich bleibe beim Prodigy: Würdet ihr die vorhandenen Lüfter austauschen oder sind die OK?

Zum Board: Hier habe ich auch länger zwischen dem Gigabyte und dem Asus geschwankt. Die 10 USB-Anschlüsse sind aber tatsächlich bei mir alle belegt. Ein Hub wäre denkbar, allerdings zicken viele Audio-Geräte dann rum, daher ist es mir so schon lieber. Ich glaube außerdem nicht, dass ich so bald eine SSD an den M.2-Slot anschließen werde, und selbst wenn, würden mir die 10GBit vermutlich reichen. Wenn der M.2-Slot also der größte Nachteil am Board ist, würde ich lieber das Gigabyte nehmen.

RAM: Ok, habe ich ausgetauscht, dieser hier ist gemeint oder? https://geizhals.de/crucial-ballistix-sport-dimm-kit-32gb-bls4c8g4d240fsa-bls4k8g4d240fsa-a1148274.html

CPU: Wie beschrieben ist laut dem verlinkten Bench der 6800K für das Anwendungsgebiet schon so schnell wie ein übertakteter 5820K. Außerdem würde der EKL Olymp nicht in das Prodigy passen oder? Der Xeon klingt auch interessant, aber so aus dem Bauch heraus sollten wie schon geschrieben die 6*3,3 schneller sein als 8*2,1. Passende Benchmarks habe ich leider keine gefunden.

Und eine weitere Frage noch: Mir ist aufgefallen, dass mir noch ein WLAN-Modul fehlt. Um bei den PCIe-Plätzen etwas flexibler zu bleiben, habe ich überlegt, dafür einen der M.2-Slots zu nutzen. Wäre die folgenden Komponenten dafür eine sinnvolle Kombination?

https://geizhals.de/intel-wireless-ac-7265-bluetooth-7265-ngwg-w-a1258838.html?hloc=at&hloc=de
https://geizhals.de/delock-hf-sma-88419-a719871.html?hloc=at&hloc=de
https://geizhals.de/delock-wlan-a-b-g-n-ac-antenne-89437-a1468615.html?hloc=at&hloc=de

Vielen Dank nochmal und einen schönen Abend!
 

druckluft

Captain
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Grundsätzlich finde ich die Gedanken mit der du an die Sache rangehst gut.

Ein paar Anmerkungen von mir zu den Komponenten:

-CPU: Ich sehe den 6800K gegen den 5820K auch als die bessere Wahl an, solange nicht oder nur minimal übertaktet wird. Bei stärkerer Übertaktung wird der 5820K nach wie vor in Führung liegen. Von daher wenn du nicht übertakten willst, nimm ruhig den 6800K. Die Unterschiede im Dawbench bei Scanproaudio sind recht groß, vermutlich wird sich der verbesserte Turbo Boost bemerkbar machen, genau kann ich es leider auch nicht sagen. Vermutlich wird es aber auch davon abhängig sein, welche Plugins du genau einsetzt. Ein Nachteil der neueren 6800K CPU ist auf jeden Fall, dass Boards mit älteren BIOS Versionen erst geupdated werden müssen. Bei einigen Boards geht das auch ohne eingesetzte CPU, bei den meisten muß dafür eine vom BIOS unterstützte CPU installiert sein. Dieses Feature ist dann aber im Manual vom Board explizit erwähnt.

-Board: Solange es wegen dem Gehäuse unbedingt uATX sein muss, gibt es aktuell leider keine Boards aus 2016 bei denen du mit Sicherheit davon ausgehen kannst, dass sie den 6800K aus dem Stand unterstützen. Das heißt für dich also entweder jemanden suchen, der eine Haswell-E CPU besitzt und dir damit das BIOS updaten kann (evtl Board bei einem Händler vor Ort kaufen und nett fragen), schauen ob du ein uATX Board mit CPU-losem BIOS Update findest (weiß ich leider nicht auswendig ob es eins gibt), ein anderes Gehäuse für größere Boards wählen oder als CPU den älteren 5820K nehmen. Wenn du Glück hast, bekommst du natürlich auch ein älteres Board geliefert, bei dem eine aktuelle BIOS Version installiert ist. Ich würde mich jedoch diesbezüglich nicht auf Händleraussagen verlassen, da habe ich persönlich leider schon zuviel Bullshit erlebt, dann ist Zurücksenden oder die Suche nach jemandem der seine Haswell-E CPU zur Verfügung stellt angesagt.
Ansonsten ist es schon richtig, dass du das Board nach Features kaufst. Wobei ich persönlich auch darauf achten würde, dass der M2 Slot vernünftig angebunden ist. Im allgemeinen würde ich ein aktuelles Board aus 2016 bevorzugen. Erstens sind meistens modernere Zusatzkomponenten verbaut, zweitens hast du eine höhere Chance über einen längeren Zeitraum BIOS Updates zu bekommen. Mein X79 Deluxe hat z.B. offiziell NVMe Unterstützung bekommen, während das bei den älteren X79 Boards nicht passiert ist.
Auf jeden Fall, das Board noch vor dem endgültigen Einbau auf eventuelle DPC-Latenz Probleme checken und ggf tauschen. Kommt leider gelegentlich vor, nur findet man dazu ziemlich schwer Aussgaen oder Tests.

- Gehäuse: Persönlich würde ich ein anderes wählen, weil es dich erstens in der Wahl des Mainboards einschränkt, zweitens bis auf den unteren Lüfter nur Optionen für 120mm Lüfter bietet, drittens ich den Airflow vom Netzteil nicht für gut halte und viertens die maximale Höhe für den CPU-Kühler mit 160mm etwas knapp ist. Wenn es aus Geschmacksgründen unbedingt dieses sein muß dann würde ich wenigstens ein paar leise, langsamdrehende Gehäuselüfter mit einplanen. Beim Zocken mag die Lautstärke noch egal sein, für die Musikproduktion sollte der Rechner aber so leise wie möglich sein und hier sind langsam drehende, möglichst große Lüfter immer im Vorteil.

- CPU Kühler: Der Brocken Eco wird natürlich ungedrosselt keine Probleme mit der CPU im Standardtakt haben und es ist dann auch nicht schlimm wenn die mal etwas heisser wird. Trotzdem würde ich hier mindestens eine Nummer größer nehmen, damit dessen Lüfter nicht aufdrehen muß. Die etwas besseren Modelle von Noctua, Bequiet, Thermalright, usw. dürften alle etwas knapp vom Gehäuse werden. Scythe Mugen 4 oder Thermalright Macho 120 evtl mit 2 Lüftern wären noch Alternativen, wobei ich da nochmal checken müsste ob das mit Board und RAM passt. Müsste sich vielleicht nochmal jemand anders zu äussern. Auf jeden Fall willst du deinen Audio-PC so leise wie möglich :)

-WLAN: Ob die Kombination so funktioniert kann ich leider nicht sagen. Generell wäre ich bei der Musikproduktion vorsichtig mit WLAN, da durch die Treiber bzw. die zugehörigen Windows Dienste gerne mal DCP-Latency Spikes auftreten. Muss nicht bei jedem passieren und man kann zur Not auch den WLAN Treiber deaktivieren während man produziert, nur gleichzeitige Nutzung kann häufig Probleme machen. Solltest du im hinterkopf behalten.
 

'NeMe'

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Hi,

vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Ich habe noch einmal recherchiert: Bei Gigabyte kann man das BIOS ohne CPU updaten, allerdings nur wenn das Board q flash plus unterstützt - erkennbar an einem weißen USB-Anschluss. Das ist beim GA-X99M-Gaming 5 nicht der Fall.
Bei Asus heißt die Technologie offenbar flashback. Das ASUS X99-M WS würde dies unterstützen und hätte als weiteren Vorteil schon WLan integriert. Allerdings nur 8x USB und M.2 ist auch nur mit 10Gbit angebunden..

Als CPU-Kühler könnte für das kleine Gehäuse noch der be quiet! Dark Rock 3 passen. Vernünftige Gehäuselüfter kann ich ja noch dazubestellen.

Ich werde mir außerdem noch einmal eine Variante mit stärker übertaktetem 5820K im Define R5 überlegen. Das dürfte unproblematischer, günstiger und besser zu erweitern sein. Allerdings auch deutlich schwerer zu transportieren. Ich werde mir dann nochmal überlegen wie wichtig mir die Mobilität ist.
 

Rappei

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bei Mindfactory kann man das Bios für 7,90€ updaten lassen, damit wäre dieses Problem schonmal gelöst.
 

SlaterTh90

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Jap das hab ich auch gemacht. War bei meinem Board auch nötig (Extreme 6), sind teilweise offenbar wohl noch relativ große Lagerbestände.
 

'NeMe'

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Danke für den Tipp! Habe mir jetzt ein mATX-System mit dem Gigabyte Board und BIOS-Update bestellt. Die Zusammenstellung im Define R5 wäre in etwa genauso teuer geworden, so dass ich mich für die mobile Variante entschieden habe. Gehäuse, Kühler, Lüfter und GPU habe ich ausgetauscht, so dass es noch etwas kompakter und leiser ist.

1 Intel Core i7-6800K, 6x 3.40GHz, boxed ohne Kühler (BX80671I76800K)
1 Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 32GB, DDR4-2400, CL16-16-16 (BLS4C8G4D240FSA/BLS4K8G4D240FSA)
1 MSI GeForce GTX 1060 6GB Gaming X 6G, 6GB GDDR5, DVI, HDMI, 3x DisplayPort (V328-001R)
1 Gigabyte GA-X99M-Gaming 5
1 be quiet! Silent Wings 2 PWM 140mm (BL031)
2 be quiet! Silent Wings 2 PWM 120mm (BL030)
1 be quiet! Dark Rock 3 (BK018)
1 BitFenix Phenom M schwarz (BFC-PHM-300-KKXKK-RP)
1 be quiet! Straight Power 10-CM 500W ATX 2.4 (E10-CM-500W/BN234)

Der Zusammenbau wird sicher friemelig, aber eigentlich sollte alles passen. Es könnte nur sein, dass es für die GPU wegen CPU-Kühler und Netzteil im ersten Slot etwas eng wird, oder?
Wenn es noch Bedenken gibt, sagt Bescheid, noch kann ich stornieren :)
 

druckluft

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Im Prinzip ist der Dark Rock 3 ein ordentlicher Kühler, der einzige Punkt an dem ich mir nicht sicher bin ist, ob es von den Abmessungen wirklich passt. Ich habe leider weder bei Gigabyte noch Bequiet die exakten Abmessungen in den Manuals gefunden, aber geschätzt wird der Lüfter des Dark Rock die RAM-Slots um 0,5cm überragen. Die Frage ist jetzt wie es von der Höhe der Module aussieht, ich vermute ebenfalls dass hier ein Konflikt besteht, weil der Lüfter nochmal ein gutes Stück unterhalb des Kühlers reicht. Normalerweise ist sowas nicht weiter schlimm, man verschiebt den Lüfter einfach ein paar Lamellen weiter nach oben. Da wirds aber dann wieder mit dem Gehäuse knapp, wenn bei den 160mm Höhe keine Reserven bestehen. Eventuell kann da nochmal jemand was zu sagen wie es da bei dem von dir ausgesuchten RAM aussieht.

Mit dem ersten PCIe Slot sehe ich eigentlich keine Konflikte. Da sind andere Kühler breiter und passen trotzdem noch.

Ansonsten dürfte alles passen.
 

SlaterTh90

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Beim 2011-3 Sockel kann man viele Kühler auch gedreht einbauen, hab ich bei mir gemacht da mir der Abstand zur Graka einfach zu klein war. Der Dark Rock 3 ist allerdings etwas kleiner in der Breite, das sollte also passen.
 

'NeMe'

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Den Lüfter nach oben zu verschieben ist wohl auch kein Problem, falls der RAM nicht drunter passt. Die 160mm vom Gehäuse beziehen sich darauf, dass die "Schiene" mit den HDDs eingebaut ist. Da ich keine HDD brauche, passt das also.

Enger wird es wohl zwischen Grafikkarte und Netzteil. Hier werde ich einfach gucken ob es mit etwas Gewalt oder Fingerspitzengefühl mit den Kabeln noch passt ;) Wenn nicht, kommt die Grafikkarte notfalls in den nächsten Slot.
 

'NeMe'

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Hi,

der Rechner ist angekommen. Erstmal die gute Nachricht: Es passt alles rein. :) Nur für das WLAN-Modul muss ich noch andere Kabel kaufen..
Nun die schlechte Nachricht: Einer der 4 Ram-Riegel ist offenbar defekt. :(

Ich habe verschiedenste Konstellationen mit 1,2,3 oder allen 4 Riegeln in unterschiedlichsten Slots ausprobiert. Das Ergebnis ist immer das gleiche: Wenn der eine Riegel drin ist, komme ich noch nichtmal ins BIOS, sondern lande in einer Boot-Schleife.
Wenn ich den Riegel rausnehme, kann ich problemlos booten (auch bis ins Windows).

Seht ihr es dann genauso, dass es nur am Riegel liegen kann?

Nun würde ich natürlich gerne schon einmal den Rechner mit 2 oder 3 (ist das empfehlenswert?) Riegeln nutzen und nur den fehlerhaften Riegel einschicken. Händler ist Mindfactory, der Speicher ist von Crucial und es ist ein 4er Kit. Hab ich da ne Chance? Anderen DDR-4 Ram zur Überbrückung habe ich leider nicht rumliegen.
 

Gervincent

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Von dem Prodigy würde ich definitiv die Finger lassen. Hatte ich selbst schon da und finde es sehr billig verarbeitet. Außerdem sind die "Füße" alles andere als stabil, weshalb man das Case samt Inhalt daran nicht umhertragen kann/sollte.
 

SlaterTh90

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Ja wenn du das mit mf klar bekommst, 2011-3 kann Single,dual,triple und quadchannel, wird dann angepasst. Am besten noch die in der Anleitung empfohlen slots benutzen.
 

'NeMe'

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Hi,

zu erstmal zum Gehäuse: Ich habe mich ja schon für das Bitfenix Phenom entschieden und es steht auch schon hier. Ich bin auch zufrieden damit, wobei ich bisher noch nicht die Temperaturen bei Last gemessen habe. Kleiner dürfte es für die Hardware aber wirklich nicht mehr sein, das war teilweise ne ganz schöne Fummelei. Ein Hoch auf Kabelbinder :)

Zum Ram: Über MF geht das nicht, da muss leider das komplette Kit eingeschickt werden. Das nächste mal kaufe ich nur Einzel-Riegel..
Ich werde den Riegel wohl direkt an Crucial schicken müssen.

PS: Im Handbuch gibt es nur Slot-Empfehlungen für 1,2 und 4 Riegel ;) Ich werde es mal mit CPU-Z etc. überprüfen.
 
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