News Linux-Distribution: SteamOS 3.8 mit erster Unterstützung für die Steam Machine

@SVΞN das Steam Deck wird weniger als Desktopersatz genutzt. Is zwar moeglich aber aufwenidig, eher was fuer Interessierte.
Der ueberwiegende Teil nutzt es einfach als handheld, wie ne Switch.

Bei der Steam Machine werden bestimmt erheblich mehr in den desktop mode wechseln und dort das gleiche wie sonst auch mir Windows machen wollen.
Zumindest hab ich so den ueberwiegenden Teil der user hier verstanden und Valve sprach ja auch schon von nem Desktopersatz. Da muessen sie dann aber auch wirklich desktop liefern und nicht nur flathub zB. Das reicht fuer uns Linux user, aber fuer den typischen steam user? Ich weiss es nicht.

Ich will jetzt Bazzite oder SteamOS nicht unnoetig schlecht reden, fuerchte eher dass der Ein oder Andere am Ende davon enttaeuscht ist.
Damit mein ich jetzt nicht dich oder mich, sondern Steam Machine Kaeufer die von Windows kommen. Die rufen auch beim support an. Wir eher nicht 🤷‍♂️
 
Hmm schick. Ne ISO wäre für die Allgemeinheit vermutlich interessant aber das wird wohl auf absehbare Zeit nichts.

Jeder der etwas versiert ist holt sich halt ne gängige Distro + Steam + ProtonQT. Im Moment schaff ich eine Bekehrung pro Woche (seit März) und bisher waren noch alle zufrieden mit Debian / Chachy + was man halt so brauch.
 
SVΞN schrieb:
Wer statt CachyOS oder Bazzite lieber das reine SteamOS auf seinem Gaming-PC installieren möchte, bitte das neueste stabile Release installieren.

Zu finden hier: https://steamdeck-images.steamos.cloud/steamdeck/?C=M&O=D

Hier finden sich sämtliche Systemabbilder, sowohl die stabilen als auch die Testbuilds, und zwar direkt von Valve. Vom ersten bis zum neuesten sind alle dabei, einfach nach Datum sortieren.

[...]

Mehr dazu: Hier
Ich würde da gemäß eurem Guide das neue OOBE Image nehmen mit 3.8.10:

https://steamdeck-images.steamos.cloud/steamdeck/20260618.10/?C=M&O=D
 
nipponpasi schrieb:
Zumindest hab ich so den ueberwiegenden Teil der user hier verstanden und Valve sprach ja auch schon von nem Desktopersatz. Da muessen sie dann aber auch wirklich desktop liefern und nicht nur flathub zB.
Es ist wirklich nicht davon auszugehen, dass Valve SteamOS für die Steam Machine verändert. Das wird das gleiche Immutable-Konzept sein mit Flatpak als hauptsächlichem Paketformat. Wenn einem das nicht ausreicht, kann man ja ein anderes Betriebssystem installieren, es ist ja ein normaler X86-PC.
 
nipponpasi schrieb:
Zumindest hab ich so den ueberwiegenden Teil der user hier verstanden und Valve sprach ja auch schon von nem Desktopersatz. Da muessen sie dann aber auch wirklich desktop liefern und nicht nur flathub zB. Das reicht fuer uns Linux user, aber fuer den typischen steam user? Ich weiss es nicht.
Warum sollte der Ansatz mit Flatpaks als primäre Paketquelle für Desktopnutzer denn nicht ausreichen? Genau das Konzept fährt doch auch Fedora bei seinen Desktop-Distributionen "Atomic Desktop" (Gnome) bzw. "Kinoite" (KDE Plasma).

Es ist doch eher umgekehrt, dass die Power User unter den Linux-Nutzern gerne das gesamte System voll anpassen und administieren können wollen, während ein durchschnittlicher Desktop-Nutzer einfach nur das OS benutzen will und seine Anwendungssoftware über zentrale GUI installiert. Dem ist es doch am Ende egal, ob Software X jetzt als Flatpak oder als Systempaket installiert wird, so lange es die gwünschte Software gibt und die Software funktioniert.

Zumal man eine bestimmte Software sogar eher als distributionsunabhänges Flatpak findet als im Repo der Distri als distributionsspezifisches Paket, besonders wenn es um proprietäre/closed source Software geht.
 
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Wird es dann mit SteamOS 3.9 dann auch HDMI 2.1 geben, weil da dann der 7.2er Kernel drin ist oder müsste man da noch etwas länger warten? Ansonsten danke für die News, klingt nach einem soliden Update.
 
mibbio schrieb:
Warum sollte der Ansatz mit Flatpaks als primäre Paketquelle für Desktopnutzer denn nicht ausreichen?
Weil es zu wenig verified software gibt und ich sie ohne verification nicht empfehlen kann.
Sonst find ich faltpak gut, aber ohne verification kannst du auch gleich AUR nutzen. Das wuerde ich nem Umsteiger oder einfachem user auch nicht empfehlen.

Silverblue empfehle ich ebenfalls nicht. Hab es lediglich aufgezaehlt, weil es bei dir um immutable ging. Was ich generell eher fuer Entwickler empfehle. Zur Distribution oder zum Entwickeln. Vielleicht noch fuer die Oma (wie ein kiosk system) 🤷‍♂️

Umsteigern und Anfaengern empfehle ich guten Gewissens Linux Mint.
 
mario_mendel34 schrieb:
So lange das Board von einer NVMe-SSD booten kann, dürfte es funktionieren.

Ist das echt Pflicht?
 
SteamOS ist halt eine image-basierte Installation. Da ist das Installationsziel (erste NVMe im System) und das Partitionslayout schlicht fest im Image "eingebrannt".
 
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Redirion schrieb:
Ich würde da gemäß eurem Guide das neue OOBE Image nehmen mit 3.8.10
Damit würdest du die SteamOS 3.8.10 Beta vom 17. Juni installieren.

Die finale SteamOS 3.8 vom 18. Juni wäre aber das korrekten stabile Release.

Beta installieren und in den Stable Channel wechseln ist aber auch kein Problem.

Hauptsache die Version ist halbwegs aktuell.

Liebe Grüße
Sven
 
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nipponpasi schrieb:
Weil es zu wenig verified software gibt und ich sie ohne verification nicht empfehlen kann.
Sonst find ich faltpak gut, aber ohne verification kannst du auch gleich AUR nutzen. Das wuerde ich nem Umsteiger oder einfachem user auch nicht empfehlen.
Aua. AUR mit Flatpaks zu vergleichen ist aber schon sehr kurzsichtig. Zusätzlich habe ich noch nie etwas von "Verification" im Zusammenhang mit Flatpaks gehört. Falls du tatsächlich bedenken haste, sollte man sich eher mit Dingen wie Flatseal auseinandersetzen.
 
Sandbox? Dieser Verifikationsprozess ist doch hanebüchen. Entweder ich vertraue der Quelle/dem Entwickler oder eben nicht. Sich jetzt hier mit irgend einem gesonderten Verifikationssystem speziell für Flatpaks auseinandersetzen zu müssen führt doch komplett am Ziel vorbei.
 
Snakeeater schrieb:
Entweder ich vertraue der Quelle/dem Entwickler oder eben nicht.
Deshalb brauche ich kein, von dir vorgeschlagenes, Flatseal.
Wenn ich dem Entwickler nicht vertraue, installier ich es erst gar nicht.
Daher leg ich Wert auf und empfehle Anfaengern (eigentlich generell) verifizierte faltpaks via flathub.
 
nipponpasi schrieb:
warum kann man das nicht vergleichen?
Ja, man kann es vergleichen, aber halt nicht gleichsetzen.

Denn das AUR ist kein kurratiertes Repository mit verifizerten Paketen. Es ist einfach nur eine riesige, offene Sammlung von Paketierungs-Skripten, bei der Jeder entsprechende Skripte hochladen kann, wie er lustig ist. Eine Prüfung findet dort höchsten indirekt durch andere Nutzer statt, indem sie entsprechende Kommentare hinterlassen oder problematische Skripte ggf. melden.

Außerdem sind die Paketierungsskripte im AUR selten von den Entwickler der jeweiligen Software, sondern von irgendeiner unbekannten Person, die halt für Software XY ein Paketierungsskript gebastelt hat.
 
mibbio schrieb:
Denn das AUR ist kein kurratiertes Repository mit verifizerten Paketen.
So wie flathub ohne verification.
Sicher jeder Vergleich hingt immer irgendwo und gleichsetzen wollte ich es nicht.
Das AUR diente mir als Beispiel fuer: kein kurratiertes Repository mit verifizerten Paketen.
 
Flatpak, beziehungsweise genauer flathub als Quelle hat schon etwas mehr Barrieren als das AUR und mögliche Auswirkungen sind nicht so gravierend imo.

Kein root, eingeschränkte/einschränkbare Rechte, keine einfache Übernahme durch „neue“ Maintainer möglich, Review Prozess etc.pp.

Sind flatpaks as of now perfekt? Nope.
 
@sedot ja da gibts ja schon immer Bedenken und verschiedene Ansichten:
https://discourse.flathub.org/t/security-for-unverified-flatpak-applications/6634

Ich als normaler Anwender kenn mich mit programmieren nicht aus und vezichte daher auf unverifizierte flatpaks sowie das AUR gleichermassen. Auch wenn Beides nur grob das Gleiche ist.

Unabhaenig davon geht es mir allerdings nicht darum wer hier Recht hat, sondern das die Umsteiger moeglichst Beide Seiten der Medaille sehen koennen bevor sie sich entscheiden. Damit am Ende keiner rumstaenkert, weil er enttaeuschst ist. Das seh hier in den Kommentaren naemlich immer wieder.
 
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