News Linux-Distribution: SteamOS 3.8 mit erster Unterstützung für die Steam Machine

nipponpasi schrieb:
Deshalb brauche ich kein, von dir vorgeschlagenes, Flatseal.
Wenn ich dem Entwickler nicht vertraue, installier ich es erst gar nicht.
Daher leg ich Wert auf und empfehle Anfaengern (eigentlich generell) verifizierte faltpaks via flathub.
Ich glaube wir beide wollen das selbe, aber ich bezweifle das du jemandem einfach erklären kannst, was verifizierte Flatpaks via Flathub sind. Und genau das ist doch der Knackpunkt. Wenn ich weiß das Flatpaks sandboxed sind und ich mit Flatseal die Sandbox genauer steuern kann, ist das doch deutlich mehr wert.

Wenn ich ein Flatpak installiere, liegt das entweder daran das es das Programm nicht in meinen repositories gibt oder der Anbieter die aktuellste Version nur übers Flatpak anbietet.
Oder man als Nutzer eben auf Flatpaks angewiesen ist wenn man sich auf einer immutable Distro befindet.

Das heißt ich möchte ein Programm nutzen, an dem ich spezielles Interesse habe, muss mich also mit dem Anbieter so oder so auseinander setzen. Welcher Umsteiger macht sich jetzt noch die Mühe um zu schauen ob das Paket noch irgendwo verifiziert ist?

Das ist genauso wie checksum bei Downloads, in der Theorie sicherlich sinnvoll und angebracht. Ich kenne keinen ITler (!) der sowas tatsächlich regelmäßig nutzt.
 
Snakeeater schrieb:
Das heißt ich möchte ein Programm nutzen, an dem ich spezielles Interesse habe, muss mich also mit dem Anbieter so oder so auseinander setzen. Welcher Umsteiger macht sich jetzt noch die Mühe um zu schauen ob das Paket noch irgendwo verifiziert ist?
Und unter Windows ist es sogar Gang und Gäbe, dass man Software aus unverifizerten Quellen installiert. Die wenigsten Windows-Nutzer werden ihre Software (ausschließlich) über den Microsoft Store installieren, sondern in der Regel wird sich irgendwo aus dem Internet ein Installer runtergladen und ungeprüft ausgeführt. Dazu kommt, dass in den Ergebnissen der Suchmaschinen auch nicht zwingend die offzielle Seite des jeweiligen Herstellers an erster Stelle steht, sondern gerne mal "Fake-Seiten" oder Downloadportale wie bspw. von Chip.

Demgegenüber ist selbst Flatpak/Flathub schon ein gewaltiger Fortschritt.
 
Jo der Gedanke kam mir auch beim Verfassen des Posts. Irgendwie verhalten wir uns mit Flatpaks so wie man das damals unter Windows gemacht hat. Von irgendwo eine Datei runterladen und installieren.

Glücklicherweise ist Linux bzw. Flatpaks, da dann doch etwas fortschrittlicher. Trotzdem hat das Ganze irgendwie einen merkwürdigen Beigeschmack.
 
Flatpaks und Appimages von glücklichen Kühen direkt vom Bauern. 😇

Und Flatseal benutzt man doch in der Regel eher, um den Anwendungen mehr Berechtigungen zu geben und nicht umgekehrt.
 
Garmor schrieb:
Und Flatseal benutzt man doch in der Regel eher, um den Anwendungen mehr Berechtigungen zu geben und nicht umgekehrt.
Was aber auch daran liegt, dass die Rechte für eine Anwendung per Flatpak default schon recht begrenzt sind. Die noch enger zu fassen ist also in den meisten Fällen auch gar nicht nötig.
Ergänzung ()

Snakeeater schrieb:
Glücklicherweise ist Linux bzw. Flatpaks, da dann doch etwas fortschrittlicher. Trotzdem hat das Ganze irgendwie einen merkwürdigen Beigeschmack.
Wobei Flatpak als Sicherheitsnetz halt noch das Sandbox-Konzept mit default geringen Rechten für die jeweilige Anwendung hat. Da muss der Nutzer die Rechte (mit Zusatztools) bewusst erweitern.

Unter Windows gibt es dagegen keine wirkliche Sicherheitsebene, die ungeünschtes Verhalten des Installers oder der Anwendung wirksam unterbindet. Da gibt es bei der Ausführung höchsten noch das UAC, wobei die Nutzer über die Jahre auch schon darauf konditioniert sind, die Abfragen einfach zu bestätigen. Zumal der UAC-Dialog auch praktisch keine nützlichen Informationen darüber enthält, wofür genau die Anwendung jetzt höhere Rechte haben möchte.
 
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nipponpasi schrieb:
Unabhaenig davon geht es mir allerdings nicht darum wer hier Recht hat, sondern das die Umsteiger moeglichst Beide Seiten der Medaille sehen koennen bevor sie sich entscheiden.
Ja, sehe ich auch so und kann nachvollziehen was du meinst.

Natürlich ist der direktere Weg zu Software ohne third party Quellen „besser“ im Idealfall. Da das leider nicht immer möglich ist muss jede:r möglichst gut informiert selbst abwägen am Ende.

Ich nutze gern flatpaks, vor allem um zu vermeiden nicht noch x Abhängigkeiten zur Anwendung (wie bei KDE Apps) mitgeliefert zu bekommen und weil ich gern Media Codecs nutzen möchte (die meine Distribution nicht vollumfänglich hat). Eine Alternative wäre nur distrobox/podman vermutlich, flatpak install (…) ist schneller.

Garmor schrieb:
Und Flatseal benutzt man doch in der Regel eher, um den Anwendungen mehr Berechtigungen zu geben und nicht umgekehrt.
Kommt auf die Anwendungen an, ich beschränke sowas wie Netzwerkzugriff und nutzbare Ordner.
 
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nipponpasi schrieb:
Faltpaks direkt vom Hersteller.
Mehr erklaer ich da in der Regel gar nicht.
Also Github? Es geht doch darum WIE man das verifiziert. Und das wird sich kein Otto-Normal Nutzer merken oder antun.

Ist ja auch nicht schlimm, weil wir sind in einer Sandbox im Vergleich zu AUR Paketen. :P
 
@Snakeeater bei der verification von flatpaks geht es nicht darum dass der user das machen muss. Der der das faltpak einreicht muss sich verifizieren.

Der user muss lediglich darauf achten, dass die app/flatpak im app store einen blauen haken hat oder nicht, falls er auf flatpaks direkt von den Entwichlern wert legt.
Auch apps von 3. Party eingestellt koennen voll legitim, manchmal sogar besser (sinnvoll erweitert) sein. Als Beispiel: Google Chrome oder auch Steam.
Aber um das richtig abzuschaetzen koennen sollte man sich auskennen. was ich dann zB nicht mehr tuh.

Letztlich liesse sich das AUR dabei fuer mich leichter und zuverlaessiger ueberpruefen als flatpaks, aber auch da fehlt mir persoenlich Erfahrung und skill zu. Dazu braechte ich nen pro, mit viel Geduld, der mir das erstmal richtig beibringt.
 
Ich weiß nichtmal was ein flatpak app store ist... :D
 
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Naja, der kurratierte "Flatpack-Store" ist halt Flathub. Die jeweiligen Distributionen binden dann entsprechend Flathub als Quelle in ihre Anwendungs-/Paketverwaltung ein.
 
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Wenn ich das richtig verstehe hat Valve versehentlich eine Proton Version mit FSR 4.1.1 Unterstützung für RDNA 3 und 3.5 geleakt.
Valve will wohl die Steammachine direkt ab start mit FSR 4.1 per int8 bringen.

Via Videocardz
 
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SteamOS 3.8 scheint wohl auch die Version zu sein, die man offiziell auf Custom-PCs verwenden kann.

Valve says that “starting with the SteamOS 3.8 release, you can put together your own Steam Machine using whatever PC parts you want.” SteamOS 3.8.10 launched last week with a slew of updates, including “improved compatibility with recent Intel and AMD platforms.” Alongside that improved compatibility, Valve is giving gamers the green light to install SteamOS on their own desktops.
https://www.theverge.com/games/953411/valve-steamos-desktop-nvidia

Und Valve arbeitet laut dem Artikel auch an einer vernünftigen Unterstützung für Nvidia-Karten.
 
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Wo ist da eigentlich das Problem genau? Auch dafür gibt es bereits Treiber die solide Leistung bringen.
Möchte man wirklich Karten unter Turing unterstützen ? Dann ist auch hier von NVIDIA etwas vorhanden, nur halt nicht quelloffen.
 
@riloka Mit den Nvidia-Treibern funktioniert die Gamescope-Session nicht richtig. SteamOS würde mit Nvidia nur auf dem Desktop, aber nicht im Gaming Mode funktionieren. Nach Aussage der Bazzite-Entwickler kann auch nur Nvidia selbst an dieser Situation was ändern.

Die einzige Hoffnung für die Zukunft wäre der neue freie Nova-Kerneltreiber mit NVK. Aber bis der soweit ist, dauert es wohl noch länger.
 
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Werde nochmal den Download für ein anderes File starten, vielleicht wirds besser...

NEGATIV, die selben Netzwerkprobleme wie beim 1. Image.

ok, ich denke einfach die Server sind nicht angebunden, probiere es nochmal in 14 Tagen. bin raus
 
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