Meine Erfahrungen mit den diversen Distributionen

Ja, probiere gerne aus. Habe drei Monitore an meiner hängen. HDMI und DisplayPort. Habe keinerlei Probleme im Desktopbetrieb. Hatte mal ein Spiel gestartet, was man nativ unter Linux installieren kann. Da sprang das Bild auf und ab und stabilisierte sich kurz danach. Beim zweiten Mal blieb es beim springenden Bild… müsste auch unter HDMI Anschluss passiert sein
Nein, kein extra Treiber. Mein Hauptmonitor läuft mit 165Hz
 
Alles nativ. 165 HZ Monitor. Nochmal nach gesehen, ist doch DisplayPort.
 
SavageSkull schrieb:
Ich will mir definitiv nochmal Cinnamon anschauen.
Ja bitte. Ich bin zwar schon immer Basis Windows User, aber nutze auch Ubuntu, füher auch Lubuntu, bin mit diesem aber nie warm geworden. Dann kam dieses Linux Mint, von dem alle redeten. Ich bin aber bei Ubuntu geblieben, aber Linux Mint reizte mich schon immer. Vor ein paar Jahren kam dann Linux Mint Debian Edition (Cinnamon) und da war für mich klar, dass das mein nächstes neben Windows wird. Habe es erst seit wenigen Tagen und kann noch nicht viel dazu sagen. Beim Installieren auf einem ThinkPad T15 Gen 1 als Dualboot keinerlei Probleme. Alles funktioniert auf Anhieb. Die GUI überzeugt gegenüber Ubuntu.
 
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Ja, der Kernel ist sehr aktuell. Ich mag es lieber bei Linux, wenn es out of the box läuft. Kann schnell viel schiefgehen und man zerschießt sich das System.
Benutze Windows im Alltag für Videokodierung, Multimedia, KI und so weiter. Linux als Ersatzsystem und zocke ohne Stress auf meiner PS5.
So passt es am besten für mich.
 
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Ich hab im Laufe der Zeit auch immer mal wieder verschiedene Distris ausprobiert und von den oben genannten waren gerade im Zuge der Planung meines Umstiegs einige dabei, die ich mir dann näher angesehen hab.

Nach ein paar Hin und Her Vergleichen hat mich Mint Cinnamon dann doch abgeholt und mir am besten gefallen. Vermutlich auch, weil Mint Cinnamon optisch nicht verspielt oder aufgehübscht ist, sondern von der Oberfläche her sehr konservativ daherkommt. Inzwischen sieht mein Mint meinem Windows 11 auch recht ähnlich, was die Aufteilung des Startmenüs und die Bestückung der Taskleiste angeht.

Im Prinzip haben sich nur die Symbole der Taskleiste leicht verändert, die angehefteten Programme sind praktisch identisch mit denen, die ich dort unter Windows platziert hatte. Denn ich hab die meisten von ihnen schon unter Windows genutzt und musste deshalb nur ihre Linux Pendants installieren und nutzen. Sowas macht den Umstieg dann natürlich sehr leicht, erst recht wenn man ein alter Windows Knochen ist, der in 34 Jahren von Windows 3.0 - Windows 11 fast alle Versionen mitgemacht hat und Windows wie seine Westentasche kennt.

Weil ich mit meinem PC auch nicht spiele oder sonstige Sachen mache die den Rechner sehr fordern, kann es mir auch egal sein ob Mint nicht für solche Dinge optimiert ist. Es tut was es soll und es bietet mir (fast) alles, was ich von ihm erwarte und in manchen Dingen sogar etwas mehr.

Denn während ich mir für Windows extra ein schlankes Tool schrieb, das mir sämtliche Startoptionen in einem Menü im Systray bereitstellte, hab ich mir unter Mint einfach das Sitzungsmanager Applet installiert und aktiviert. Das stellt mir fast alle dieser Möglichkeiten bereit, ohne dass ich eine Zeile scripten oder coden musste. Das einzige was ich hier vermisse, ist die Möglichkeit meines Tools unter Windows, aus dem gleichen Menü auch den direkten Neustart ins UEFI veranlassen zu können. Aber das wäre ein eher unbedeutendes Gimmick, weil ich diese Möglichkeit auch im Grub Menü besitze. Die anderen Funktionen meines Tools (das switchen zwischen den Energiesparmodi und andere) sind ohnehin schon als Applets verfügbar und teilweise schon vorinstalliert und aktiviert.

Andere Dinge wie den Ruhezustand musste ich selbst einrichten und aktivieren, aber auch das liess sich lösen und funktioniert inzwischen einwandfrei. Prinzipiell hat sich die Optik und Haptik meines Hauptsystems dezent verändert, aber der Bruch des Wechsels von Windows zu Mint ist minimal geblieben. Er ist so minimal, dass ich vom PC jederzeit zu meinem Surface Go, oder umgekehrt, wechseln kann ohne was suchen zu müssen oder Fehlgriffe zu haben. Genau das war mir wichtig, deshalb hat mich Mint auch sehr schnell abgeholt.
 
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Soltina schrieb:
I.d.R. kann man WLAN-Karten in einem Laptop und PC austauschen gegen ein neueres Modell.
Vielleicht hilft dir der Hinweis, dann musst du nicht die Distro nach der WLAN-Unterstützung auswählen.

@SavageSkull
Ich hatte einen ähnlichen Weg wie du, hab aber längeren Anlauf genommen. :daumen:

Nach dem Kennenlernen eines C64 und einem x86 DX40 (DOS) hatte ich später einen günstigen Sempron.
Da lief Win95-ME. Irgendwo auf der Streckke hatte ich meinen Erstkontakt mit S.U.S.E.-Linux in den 90ern.
Interessantes Grün - konnte aber nicht viel damit anfangen.

Später dann Ubuntu, Ubuntu-Ultimate (Spiele) und Ubuntu-Studio (Musik) von CD/DVD aus probiert.



Von diesen Anfängen konnte ich Stück für Stück immer mehr Kenntnisse & Erfahrungen zu Ubuntu sammeln.
Bin dann vor einigen Jahren dazu gekommen Linux auf Baremetal langfristig neben Windows zu nutzen.
Zuerst fiel meine Wahl auf Pop!_OS, welches sicher wesentlich besser für's Gaming eignete. Es gab alle paar Wochen einen neueren Kernel, also auf jeden Fall aktueller als Ubuntu. Aber die Programme blieben doch ähnlich wie bei Ubuntu über lange Zeiträume gleich. Lutris musste ich teils manuell aktualisieren, damit ich neueste Funktionen nutzen konnte.

Bodhi-Linux & ZorinOS (beides Ubuntu-Basis) hatte ich zwischenzeitlich mal in Benutzung, aber war beides für mich nicht stabil genug - bei Bodhi die Moksha-DE & bei Zorin der Unterbau (Software-Updates/Treiber).



Da kam dann irgendwann @SVΞN vorbei ... und einige Monate später - da hatte ich auf CB eine 1TB FireCuda gewonnen - hatte ich Platz für eine weitere Linux-Distribution: EndeavourOS.

Arch-Linux hatte ich mehrmals probiert zu installieren & es dann irgendwann auch rudimentär geschafft.
Aber das war mir zu viel. Somit kam schließlich EndeavourOS in Frage. Terminal traute ich mir auch zu.

So nahm das seinen Lauf ... bis ich Pop!_OS mittels PPAs, Pacstall und einer Re-Installation (Upgrade-Versuch) von WINE in der Dependency-Hölle landete. Ich hatte lange probiert Pop!_OS zu re-animieren.



Pop!_OS auf dem Laptop war auch nicht so dolle. EndeavourOS läuft bis heute einwandfrei darauf.
Vielleicht kommt da später mal ein Debian (z.B. LMDE) oder ein AlmaLinux mit Podman usw. drauf . . .
 
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@areiland
Code:
sudo systemctl reboot --firmware-setup
oder
Code:
sudo systemctl reboot --firmware
sollte die gewünschte Funktion bieten,

kann man auch schön in ein Desktop-Link oder widget, etc. verpacken - aber ich glaub das ist genug (?) :)
 
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SavageSkull schrieb:
XFCE ist einfach die kleinste und Leichtgewichtigste DE, die ein bißchen aus der Windows 98 und Windows XP Zeit erinnert.
Probier mal AntiX als Livesystem. Da kannst du noch IceWM und andere noch abgespecktere WMs ausprobieren. 😅
 
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@Sensei21
Schon klar, dass das auf diese Weise geht. Ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass ich mir einfach mein eigenes Applet schreibe, in dem die von mir gewünschten Optionen verfügbar sind.
 
@SavageSkull
Vielen Dank, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt.
Welches Distros willst du in Zukunft noch ausprobieren?


In den letzten zwei Jahren habe ich Linux Mint, SteamOS und CachyOS verwendet.
Linux Mint hat mir nach einigen Jahren der Windows-Nutzung beim Wiederumzug gut geholfen. Ich finde gut, wie unaufgeregt diese Distro ist und wie sehr sie sich im Hintergrund hält.
SteamOS habe ich einige Monate verwendet, aber es war mir zu eingeschränkt. Immer wieder haben einige Einstellungen und Programm ein Update nicht überlebt, weil Valve das so nicht vorgesehen hatte.
Als ich dann irgendwann mal zu genervt war, habe ich CachyOS, Bazzite und den anderen SteamOS-Klon auf Fedora-Basis (Name vergessen) kurz ausprobiert und bin bei CachyOS hängen geblieben. Das ist eine Distro genau nach meinem Geschmack. Sie macht für mich schon von Haus aus viel richtig und ich muss kaum noch dran schrauben.

Zukünftig will ich noch NixOS ausprobieren. Mich reizt die Reproduzierbarkeit des gesamten Systems nur anhand einiger weniger Config-Dateien.

Beim Desktop Environment habe ich mich auf KDE eingeschossen. Früher, vor vielen Jahren war ich von Gnome 2 überzeugt, allerdings ist das aktuelle Gnome nichts mehr für mich. Cinnamon von Linux Mint hat sehr überzeugt und ich habe es echt eine Weile lang vermisst. Aber CachyOS für das SteamDeck kommt leider standardmäßig mit KDE und unterstützt frei Haus erst mal keine andere DEs. Man kann da sicher was per Hand machen, aber da fehlte mir die Lust zu. ^^

Zukünftig will ich mir noch Niri anschauen. Den Tiler mit endlosen horizontalem Desktop finde ich interessant. Ich habe noch nicht ergründet, ob man die Tiles auch mit der Maus verschieben kann. Ich bin sehr tastaturfaul. Ohne Maussteuerung wird das bei mir nix. ^^
 
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ich boote dazu eigentlich immer von grub in die BIOS/UEFI-Einstellungen, weil es da einen Punkt anbietet, der das auch macht - aber direkt vom Betriebssystem ist halt nochmal bequemer, weil man sich einen zusätzlichen Schritt spart
 
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@Sensei21
Hatte ich ja erwähnt, dass das ein eher unbedeutendes Detail ist, weil ich diese Möglichkeit auch im Grub Menü besitze.
 
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Egal welche Distribution, schneller und effizienter als Windows sind sie alle.
Man sollte auch nicht vergessen, es gibt auch sehr viele User, die vor allem am Rechner arbeiten und sich nicht permanent mit ihrem Betriebssystem beschäftigen wollen, es soll seinen Job machen.
Ich finde diese Diskussionen immer merkwürdig, wenn es darum geht, dass diese oder jene Distribution für Einsteiger ist oder für Fortgeschrittene bzw. Experten/Profis.
Ich interessiere mich sehr für Linux, aber ich betrachte das Betriebssystem nicht als Spielwiese, auch ich will, dass es vor allem seinen Job macht.

Ich bin bei Kubuntu hängen geblieben, es erfüllt alle meine Anforderungen.
 
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@e-hahn
Windows tut auch seinen Job und das ohne jeden Zweifel. Es ist zwar selbst etwas behäbiger in seinen Reaktionen und belegt mächtig viele Ressourcen, aber es ist nicht ineffiezient. Die Programmausführung ist nicht wesentlich langsamer, als bei der Nutzung der gleichen Programme unter Linux. Nur die Programmstarts und Ladezeiten sind oft langsamer, was aber durchaus auch an der Überwachung durch den Defender oder die anderen Virenscanner liegt, die man unter Linux seltener einsetzt.

In vielen Bereichen macht Windows seinen Job sogar durchaus besser als die Linux Distris. So funktioniert der Ruhezustand besser, weil bei dem nur die belegten Speicherbereiche gesichert werden. Das macht den Ruhezustand und seine Reaktiverung unheimlich schnell und effektiv. Bei Linux, zumindest meinem Mint, wird der gesamte Systemspeicher gesichert und bei der Reaktivierung wieder hergestellt. Und das ist trotz NVME gegenüber Windows echt langsam.

Im Betrieb hat mein Mint ganz klar die Nase vorn, sämtliche Programmstarts passieren schneller und auch die Oberfläche reagiert flotter. Aber die Programme tun und rechnen eher nicht um die gefühlten 200% schneller, die ich bei ihren Starts feststelle.

Von daher muss man die Kirche schon im Dorf lassen.
 
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Hat hier jemand schonmal "AntiX-Linux" ausprobiert ? So wie ich das verstanden habe ist das auf geringe Ressourcennutzung und Geschwindigkeit optimiert und somit für ältere Hardware interessant.
 
Danke fürs Teilen deiner Erfahrungen @SavageSkull.

Ich hab mit CachyOS alles auf eine Karte gesetzt, wollte einfach nur eine Alternative zu Windows auf der ich spielen kann, und habe mehr bekommen als ich mir ursprünglich gewünscht habe. Alleine wegen FSR4 in Space Marine 2 mit EAC im Multiplayer hat sich der Umzug für mich gelohnt.

Ubuntu und Mint habe ich immer noch als Live-Systeme, aber wenn sich das alles so gut weiterentwickelt, werden sie weichen müssen und CachyOS wird ihren Platz einnehmen.
 
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e-hahn schrieb:
Ich finde diese Diskussionen immer merkwürdig, wenn es darum geht, dass diese oder jene Distribution für Einsteiger ist oder für Fortgeschrittene bzw. Experten/Profis.
Ich interessiere mich sehr für Linux, aber ich betrachte das Betriebssystem nicht als Spielwiese, auch ich will, dass es vor allem seinen Job macht.
Ja, völlig legitim. Und dann gibt es andere, die wollen das System auch anpassen können und vielleicht sogar im Detail optimiert haben. Linux kann alle diese Wünsche bedienen. Das ist was Gutes. :) Das macht deine Kubuntu Wahl ja überhaupt nicht schlechter. Wenn du damit happy bist, hast du die richtige Wahl getroffen.
 
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areiland schrieb:
@e-hahn
...
Von daher muss man die Kirche schon im Dorf lassen.
Ich hab ja nichts gegenteiliges bezüglich Windows geschrieben, das es nicht seinen Job macht. Ich hab mich hier rein auf Linux Distributionen bezogen und die Diskussionen darüber welche die bessere für einem ist.
 
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