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Meine Erfahrungen mit den diversen Distributionen
- Ersteller SavageSkull
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e-hahn
Cadet 4th Year
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Anpassen kannst du ja jede Distribution, in jeder Hinsicht. Je nach Distribution ist da nur schon was vorkonfiguriert und entweder passt das oder man macht es passend.Kuristina schrieb:Ja, völlig legitim. Und dann gibt es andere, die wollen das System auch anpassen können und vielleicht sogar im Detail optimiert haben.
Hauptsächlich unterscheiden sie sich ja im Release Modell, wer immer möglichst schnell den neuesten Kram will, der nimmt ein Rolling Release, die anderen nehmen eine Distribution mit klassischen Release Modell.
areiland
Fleet Admiral
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So war das auch nicht gemeint! Es entsteht nur gelegentlich der Eindruck, dass man nur eine beliebige Distri installieren muss und schon läuft auf jedem Rechner alles um 200% flotter. Das trifft aber eigentlich selten zu und beschränkt sich eher auf Rechner, die von ihrer Ausstattung her am unteren Rand der Mindestanforderungen von Windows rangieren. Hier kann Linux tatsächlich über alle Kategorien einen deutlichen Boost erbringen.e-hahn schrieb:Ich hab ja nichts gegenteiliges bezüglich Windows geschrieben,
Bei allen anderen Rechnern profitiert man eher von den besseren Reaktionszeiten des UIs und flotteren Programmstarts. Und dann gibts eben die spezialisierten Distris, die gezielt auf bestimmte Hauptanwendungsszenarien hin optimiert sind.
Windows ist halt das Universalsystem, das jeden erdenklichen Anwendungsbereich abdecken, einen riesigen Fundus an Software unterstützen muss und dafür mit jeder Menge an Runtimes und Subsystemen ausgestattet ist. Das frisst eben massiv Ressourcen und macht Windows fett und behäbig.
Ja, aber vieles im Nachhinein ändern müssen, kann man sich ja sparen, wenn man gleich eine Distro nimmt, die eigene Wünsche schon beim Installieren berücksichtigt. Und da haben halt Fortgeschrittene oder gar crazy Bastler ^^ andere Anforderungen, als jemand, der sein vorgefertigt installiertes OS einfach nutzen möchte, so wie es ist.e-hahn schrieb:Je nach Distribution ist da nur schon was vorkonfiguriert und entweder passt das oder man macht es passend.
Wenn ich mir mit Arch mein System selber von 0 aufbaue, geht das schneller und ist auch sauberer, als wenn ich erst irgendeine Ubuntu Version installiere und nachträglich alles abändern muss, damit es sich gleicht. Also ich sehe da nichts Merkwürdiges in der Diskussion, wo verschiedene Distros auch unterschiedliche Zielgruppen haben können.
e-hahn
Cadet 4th Year
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Was anderes hab ich doch auch nicht geschrieben ...Kuristina schrieb:wenn man gleich eine Distro nimmt, die eigene Wünsche schon beim Installieren berücksichtigt.
Merkwürdig ist für mich, das Schubladendenken hier, quasi Mint, Ubuntu und Co nur für Einsteiger, Einsteiger für was?Kuristina schrieb:Also ich sehe da nichts Merkwürdiges in der Diskussion, wo verschiedene Distros auch unterschiedliche Zielgruppen haben können.
Wenn dann geht es doch eher darum, wie ich schon schrieb, will ich vor allem, dass es läuft und seinen Job macht, oder will ich bei allem selbst Hand anlegen, will ich basteln, will ich möglichst schnell den neuesten Kram.
Für Linux.e-hahn schrieb:Einsteiger für was?
zcomputerbasez
Cadet 4th Year
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Tolle Idee & Zusammenstellung der Thread!SavageSkull schrieb:NobaraOS
Ich persönlich nutze NobaraOS seit knapp 8 Monate auf einem Asus Board, mit AMD 9950X3D, RTX 4080 Super zum daddeln (Steam, GOG, Ubisoft, EA) und lokale KI. Bin sehr damit zufrieden.
In einer ca. 5 Monate-Testphase hatte ich mir mit Ventoy knapp über 10 Distributionen auf eine SSD im USB-C Gehäuse gezogen.
Nobara mit KDE Plasma als NVIDIA Version gefällt mir gut und ich werde wohl auch dabei bleiben.
Zuletzt bearbeitet:
areiland
Fleet Admiral
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@Kuristina
Eben! Ich zähle mich auch nicht zu den Einsteigern, weil ich mich schon seit mehreren Jahrzehnten mit Linux und den verschiedenen Distris beschäftigt hab. Trotzdem reicht mir Mint, weil es mir alles bietet, was ich benötige und erwarte und mich in keinster Weise einschränkt. Und weil mein persönliches Anwendungsspektrum keine besonderen Anforderungen an den Rechner und sein OS stellt, gibts für mich auch keinen Grund eine Distri zu suchen, die auf bestimmte Nutzungsszenarien hin optimiert wurde.
Mint hat mich halt beim testen mehrerer Distris am meisten angesprochen, weil sich da ziemlich schnell ein gewisser Wohlfühleffekt eingestellt hat, den ich bei ZorinOS, Manjaro, Ubuntu, Debian, Pop_OS etc. einfach nie verspürt habe. Genau deshalb bin ich dort hängen geblieben.
Ich sehe halt auch, dass Mint selbst blutige Anfänger nicht überfordert oder mit vollkommen ungewohnten Wegen malträtiert. Alles ist gut strukturiert und erreichbar und lässt sich leicht an die eigenen Gewohnheiten anpassen. Lediglich die Lokalisierungen sind manchmal etwas sperrig übersetzt.
Aber sonst, wenn man nicht ganz gezielt bestimmte Features einrichten möchte dann gehts ohne grosse Basteleien ab und man findet ganz schnell seinen Workflow. Der Gewöhnungseffekt tritt hier verdammt schnell ein. Ein ähnliches Feeling hatte ich damals nur mit der SuSe - muss ne 5.x oder 6.x gewesen sein - die eine ganze Zeit lang bei mir neben NT 4.0 gelaufen ist.
Eben! Ich zähle mich auch nicht zu den Einsteigern, weil ich mich schon seit mehreren Jahrzehnten mit Linux und den verschiedenen Distris beschäftigt hab. Trotzdem reicht mir Mint, weil es mir alles bietet, was ich benötige und erwarte und mich in keinster Weise einschränkt. Und weil mein persönliches Anwendungsspektrum keine besonderen Anforderungen an den Rechner und sein OS stellt, gibts für mich auch keinen Grund eine Distri zu suchen, die auf bestimmte Nutzungsszenarien hin optimiert wurde.
Mint hat mich halt beim testen mehrerer Distris am meisten angesprochen, weil sich da ziemlich schnell ein gewisser Wohlfühleffekt eingestellt hat, den ich bei ZorinOS, Manjaro, Ubuntu, Debian, Pop_OS etc. einfach nie verspürt habe. Genau deshalb bin ich dort hängen geblieben.
Ich sehe halt auch, dass Mint selbst blutige Anfänger nicht überfordert oder mit vollkommen ungewohnten Wegen malträtiert. Alles ist gut strukturiert und erreichbar und lässt sich leicht an die eigenen Gewohnheiten anpassen. Lediglich die Lokalisierungen sind manchmal etwas sperrig übersetzt.
Aber sonst, wenn man nicht ganz gezielt bestimmte Features einrichten möchte dann gehts ohne grosse Basteleien ab und man findet ganz schnell seinen Workflow. Der Gewöhnungseffekt tritt hier verdammt schnell ein. Ein ähnliches Feeling hatte ich damals nur mit der SuSe - muss ne 5.x oder 6.x gewesen sein - die eine ganze Zeit lang bei mir neben NT 4.0 gelaufen ist.
Zuletzt bearbeitet:
Wäre mir nie in den Sinn gekommen, dich als Einsteiger zu sehen.areiland schrieb:Ich zähle mich auch nicht zu den Einsteigern
Kann ich total nachvollziehen, dass Mint dich so angesprochen hat. War bei mir damals genauso. Direkt nach der Installation mein Gedanke, hey, das sieht gut aus. Dann bisserl rumgeklickt und jap, das gefällt. ^^ Man muss sich auch gar nicht groß umgewöhnen.
Bei Manjaro z.B. hatte ich genau das gegenteilige Gefühl. Irgendwie zickte das von Anfang an rum und man muss auch ein Fan der grünen Farbe sein. ^^ Also damals war es zumindest so, dass man das Grün auch durch andere Themen nicht gänzlich wegbekommen hat.
Fedora fand ich auch noch gut, aber ist halt mit Gnome dann schon ein anderes Konzept. Für Umsteiger könnte das etwas gewöhnungsbedürftig sein. Was nicht ausschließt, dass es einem gerade deshalb gefällt.
areiland
Fleet Admiral
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@Kuristina
Ich schreibe ja öffentlich und deshalb spreche ich dann auch die Allgemeinheit an.
Ja, Manjaro war etwas zu grün, ausserdem fand ich es ebenfalls etwas hakelig. Bei anderen Distris gefielen mir andere Dinge nicht so. Bei Mint sind es vor allem das recht konservative Design, das tolle Mintmenü und viele andere sehr übersichtlich und gut strukturierte Dinge.
Nemo finde ich jetzt eher gewöhnungsbedürftig, obwohl er von der Struktur und der Navigation her an den Explorer angelehnt ist. Was mir persönlich noch gar nicht passt das ist die Grösse der Fensterschaltflächen die zu klein geraten sind, aber das lässt sich auch noch ändern ohne die Titelleiste selbst zu vergrössern.
Ausserdem gefällt es mir noch nicht, dass manche Programmsymbole recht eigenwillige Interpretationen der Originalsymbole sind. Und die abgerundeten Symbolecken im genutzten Theme gefallen mir noch nicht, stelle ich aber ein anderes Theme mit eckigen Symbolen ein, dann hab ich plötzlich noch eigenwilligere Symbole. An diesen Sachen muss ich halt noch etwas arbeiten.
Ich schreibe ja öffentlich und deshalb spreche ich dann auch die Allgemeinheit an.
Ja, Manjaro war etwas zu grün, ausserdem fand ich es ebenfalls etwas hakelig. Bei anderen Distris gefielen mir andere Dinge nicht so. Bei Mint sind es vor allem das recht konservative Design, das tolle Mintmenü und viele andere sehr übersichtlich und gut strukturierte Dinge.
Nemo finde ich jetzt eher gewöhnungsbedürftig, obwohl er von der Struktur und der Navigation her an den Explorer angelehnt ist. Was mir persönlich noch gar nicht passt das ist die Grösse der Fensterschaltflächen die zu klein geraten sind, aber das lässt sich auch noch ändern ohne die Titelleiste selbst zu vergrössern.
Ausserdem gefällt es mir noch nicht, dass manche Programmsymbole recht eigenwillige Interpretationen der Originalsymbole sind. Und die abgerundeten Symbolecken im genutzten Theme gefallen mir noch nicht, stelle ich aber ein anderes Theme mit eckigen Symbolen ein, dann hab ich plötzlich noch eigenwilligere Symbole. An diesen Sachen muss ich halt noch etwas arbeiten.
Zuletzt bearbeitet:
fixedwater
Vice Admiral
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Das ist eine Rolling Release-Distribution.SSD960 schrieb:Wenn ein neues Release rauskommt wie Aktualisiere ich die auf neue Version?
Ich beziehe mich bei Linux Mint auf die Kombination von der Distro mit der DE Cinnamon, was ja das primäre Vorhängeschild für Mint ist. Das habe ich vielleicht nicht deutlich genug herausgestellt.RedPanda05 schrieb:Ich nutze es zwar nicht, aber ich sehe jetzt keine großartigen Einschränkungen für die Nutzung von fortgeschrittenen Nutzern. Die Pakete sind etwas angestaubt, aber sonst bietet es eben Stabilität. Flatpak support ist (soweit ich mich erinnere) mittlerweile auch integriert.
Ich komme von Fedora KDE und bei dem Vergleich komme ich zu diesem Ergebnis. Linux Mint, insbesondere in Kombination mit Cinnamon, sehe ich nicht als erste Wahl für Power User und Gamer mit Interesse für basteln und probieren. Dafür hängt der Kernel zu sehr hinterher und die Cinnamon DE ist zu einschränkend.
Auf der anderen Seite kann man sich sicherlich auf die Stabilität und den long term support verlassen und, wie du richtig sagst, Flatpak ist auch integriert.
coxon
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SSD960 schrieb:Wenn ein neues Release rauskommt wie Aktualisiere ich die auf neue Version?
update in der console
Ergänzung ()
Nah dem Update ein
reboot in der consoleich hab neben windows auf der zweiten HDD Fedora mit KDE installiert. mir kommt nur noch ein linux ins haus mit schöner oberfläche und vielen entwicklern. ich habe in den vergangengen jahre ein paar distros ausprobiert. die waren zwischen katastrophal und brauchbar. die philosophie nichts auf den desktop ablegen zu dürfen, damit schaden sich distros nur selber, aber die entwickler sind oft einfach stur und nur sie haben recht. nie war linux annähernd auf der höhe von windows, aber das hat sich im letzten jahr geändert. es wird immer besser, aber man muss stark aufpassen welchen distro man nimmt.
Enzo Fernández
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Fedora?
Opensuse?
Debian?
jeder Vergleich ohne diese 3 Distributionen ist sinnlos
Opensuse?
Debian?
jeder Vergleich ohne diese 3 Distributionen ist sinnlos
Danke für den Beitrag! Ich hab keine Ahnung von Linux und ein persönlicher Erfahrungsbericht von einer Person, die keinen beruflichen IT Hintergrund hat, so wie ich auch nicht, ist da ne sehr angenehme Sache. Hat mir leicht und dabei trotzdem gut deutlich gemacht, wie unterschiedlich die Systeme nicht nur in der "Theorie" sind, sondern auch wie unterschiedlich die bei den Usern ankommen.
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