FrankenDoM schrieb:
Und das ist jetzt ein Argument gegen Nachdenken bevor man Bullshit raushaut? Interessant. Willst du die Vergewaltigung neben dir im Park nicht sehen, dann schau halt nicht hin sobald du dir sicher bist, dass es eine ist...
Dummerweise muss man Dinge erst lesen bevor man sie bewerten kann....
Wirklich faszinierend, dass du eine Vergewaltigung im Park mit "Bullshit" im Internet vergleichst, evtl. sogar gleichsetzt. Fühlst du dich häufig von Worten vergewaltigt? Frauen mit einschlägigen Erfahrungen hätten wohl wenig Verständnis für diese Verharmlosung.
FrankenDoM schrieb:
Es wurde hier mittlerweile x-fach gesagt, dass es um strafrechtlich relevantes geht. Wer das festlegt bzw. auslegt sollte Dir bekannt sein.
Deinen Post auf den ich gerade antwortete halte ich für Bullshit und weil ich das nicht so stehen lassen will mache ich mir die Mühe zu antworten. Weiß ich vorher das es sinnlos ist? Klar weiß ich das, das weiß auch @Reglohln, aber deshalb scrollen wir nicht weiter. Warum? Weil wir keinen Bock haben Blödsinn unkommentiert stehen zu lassen.
Du liebe Zeit. Du meinst vermutlich wirklich, mit so faden Anfeindungen überlegen zu wirken. Mach gerne weiter so, damit übernimmst du den Großteil der Aufklärungsarbeit gegen dich selbst, der mir damit erspart bleibt.
Was den kurzen, inhaltlichen Teil dieser Passage angeht: Es wurde auch schon n-fach gesagt, dass geltendes Recht bereits im Netz und überall sonst gilt und bei entsprechendem Verstoß auch nachverfolgt werden kann und auch wird. Dazu braucht es keine neue Gesetzgebung.
Wie man allerdings den Sprung von "Bullshit im Netz" hin zu strafrechtlich relevanten Inhalten implizit vernehmen soll, bleibt ein Rätsel. Die Schnittmenge zwischen diesen Konzepten ist verschwindend klein.
FrankenDoM schrieb:
Hachja.. machst Du das nicht gerade selbst mit meinem Gesagten?
Ich wüsste nicht, wieso. Ich würde dich sogar animieren, zu posten, was auch immer und so oft du möchtest. Und das nicht nur, weil es mir argumentativ entgegenkommt, sondern weil es das einzig richtige ist.
FrankenDoM schrieb:
Und was ist jetzt Dein Argument? Warum geht das mit echtem Namen nicht? Ich glaube uns unterscheidet eins klar und deutlich. Ich für meinen Teil würde auch mit Klarnamen, zu mal mein Name und mein Wohnort in 2 Sekunden zu ermitteln ist, alles was ich schreibe auch weiterhin schreiben, weil nichts davon auch nur im entferntesten strafrechtlich relevant ist. Du auch?
Ich vertrete natürlich meine Ansichten auch mit meinem Gesicht, allerdings Leuten gegenüber, die ich kenne. Diese werden mir nämlich nicht unterwegs auflauern mit Schlägertrupps, wie man das z.B. von der Hammerbande gewohnt ist. Oder würden mir gar nach dem Leben trachten, wie das eine gewisse Religionsform täglich zelebriert. Das sind alles sehr praxisnahe Abwägungen.
Übrigens, wenn deine Identität eh so einfach zu ermitteln ist: Dein Username sollte ab nun der Vor- und Zuname (am besten mit Postleitzahl) sein, und der Avatar ein gut erkennbares Selfie. Ich denke, mit einer solchen Konsequenz seinen Worten Taten folgen zu lassen, ist das mindeste nach einer solchen Ansage. Niemand hindert dich daran, mit bestem Beispiel voranzugehen. Talk is cheap, mein Lieber.
FrankenDoM schrieb:
Ich liebe es ja, dass hier so getan wird, dass eine Klarnamenpflicht der Anfang einer Diktatur wäre und man dann um jedes Wort Angst haben müsste. Aber die gleichen Leute erzählen auch einen von herrschender Unverhältnismäßigkeit und Ungerechtigkeit, um dann im Anschluss zu argumentieren, dass es keine Klarnamen braucht, weil die Ermittlungsbehörden es ja ohnehin rausfinden würden. Kann man sich so echt nicht ausdenken.
Den Unfug davor habe ich mal weggekürzt.
Es findet sich kein Widerspruch in dieser Aussage. Es ist simultan absolut möglich, dass Straftaten im Netz verfolgbar sind und dies an sich gewünscht ist, und zugleich, dass diese Verfolgung mittels Macht missbraucht wird, wie es nicht vorgesehen war.
Das ist auch der entscheidende Punkt: Wenn der Machtmissbrauch bereits jetzt schon ein Problem darstellt, wie soll das alles aussehen, wenn weitere (große) Hürden wie z.B. die grundlegende Anonymität (zumindest von außen betrachtet) auch noch wegfallen?
Dann stellt sich natürlich die Frage, möchte man das Missbrauchspotential anerkennen oder nicht? In meinen Augen ist das DER Kern der ganzen Debatte. Ich für meinen Teil habe durch die Erfahrungen der letzten 5-6 Jahre ein klare Antwort auf diese Frage.