PC stürzt mitten beim spielen ab und startet danach nicht mehr

MeisterJoda

Lt. Junior Grade
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261
[Bitte fülle den folgenden Fragebogen unbedingt vollständig aus, damit andere Nutzer dir effizient helfen können. Danke! :)]

1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): AMD FX 6300 Six Core
  • Arbeitsspeicher (RAM): 12 GB Corsair Vengance (3 von 4 vorhandenen Riegeln in Betrieb, der 4. passt leider nicht wegen CPU Kühler)
  • Mainboard: AsRock 990FX Extreme 3
  • Netzteil: Thermaltake Paris (650W, 80+ Bronze)
  • Gehäuse: --
  • Grafikkarte: Radeon R7 370 Sapphire
  • HDD / SSD: Intenso Sata-SSD (256GB)
  • Weitere Hardware, die offensichtlich mit dem Problem zu tun hat (Monitormodell, Kühlung usw.): Relativ alter Monitor, Bild geht über ein DVI-I Kabel

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Es wurde gerade Rocket Ligue gezockt, alt der PC auf einmal ausging. Eventuelle Geräusche kann ich nicht beschreiben, da ich nicht live dabei war. Er wurde wieder hochgefahren, gab jedoch kein Bild aus und alle Lüfter (Case + CPU) drehten auf augenscheinlich maximalem Speed. Auch nach mehreren Minuten und Versuchen kam kein Bild. Auch das BIOS ist dementsprechend nicht zu erreichen.

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
  • Geprüft, ob die RAM-Riegel richtig sitzen
  • 8-Pin Kabel der CPU sitzt korrekt
  • Mainboard Batterie für mehrere Minuten rausgenommen und durch eine Frische ausgetauscht
  • GPU in einem anderen System getestet (noch älter), bekommt Bild im BIOS
  • Einen der drei RAM-Rigel rausgenommen und das System versucht über Slot 2 und 4 zu starten
  • Den Innenraum und die GPU auf optische Schäden inspiziert

4. Geschichte vom System
Ich habe das System vor ca. einem halben Jahr auf Ebay für meinen kleinen Bruder gekauft. Von dem Vorbesitzer war noch Linux installiert, bin auf Windows 10 gewechselt. Vor ca. 4 Monaten habe ich die Wärmeleitpaste der GPU getauscht. Danach funktionierte noch alles und die Temperaturen der GPU waren deutlich besser. An der CPU war ich nicht. Ich habe den (wirklich gigantischen) Kühler von BeQuit niemals abgenommen. Der Vorbesitzer hatte gemeint, dass er die Wärmeleitpaste vor kurzem getauscht hatte. Damit habe ich mich danach nicht mehr beschäftigt. Temperaturen der CPU habe ich dementsprechend nie überprüft.
 
Alles abklemmen, was nicht unbedingt notwendig ist (SSD, etc.) und auch nur einen RAM-Riegel rein. Diese dann durchprobieren.

Gibt es noch ein weiteres Netzteil, mit dem man testen kann?
 
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MeisterJoda schrieb:
Netzteil: Thermaltake Paris (650W, 80+ Bronze)
die Stadt Serien von thermaltake waren eher kurzlebig, sind heute sehr selten geworden. Ist direkt verdaechtig
MeisterJoda schrieb:
Mainboard: AsRock 990FX Extreme 3
Das Board ist 15 Jahre alt. Kann gut sein, dass die spannungswandler durch sind

MeisterJoda schrieb:
HDD / SSD: Intenso Sata-SSD (256GB)
Die alten Intenso SSDs haben es bei uns ebenfalls nicht lange gemacht. Wobei da keine aussage gemacht werden kann weil sie die zulieferer ohnhenin mischen
 
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BlaBlam schrieb:
Gibt es noch ein weiteres Netzteil, mit dem man testen kann?
Gibt es theoretisch in einem anderen PC. Hatte das bisher für unwahrscheinlich gehalten, weil das ja eigentlich gar nicht soooo schlecht ist und das in meinen Augen nicht zu den Lüftern bei 100% Speed passt...
Ergänzung ()

madmax2010 schrieb:
Die alten Intenso SSDs haben es bei uns ebenfalls nicht lange gemacht. Wobei da keine aussage gemacht werden kann weil sie die zulieferer ohnhenin mischen
Aber selbst wenn die defekt wäre, müsste man doch zumindest in BIOS kommen.
Ergänzung ()

Ich werde mal das Netzteil gegen ein Thermaltake Berlin mit 630W tauschen, was ich noch hier habe.
 
derselbe schrott, mit verlaub....
 
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@whats4 Frustration ist verständlich wenn das Problem anhält. Was genau passiert beim Absturz, gibt es Fehlermeldungen oder einfach ein hartes Abschalten? Und welche Komponenten wurden bisher schon ausgetauscht oder geprüft?
 
Das Mainboard hat glaube ich 3 Kühlkörper. Unter diesen 3 Kühlkörpern sind meist nur Wärmeleitpads verklebt und diese altern mit der Zeit halt. Wird da meist nie was gemacht dagegen könnte das Board schon in starker Mitleidenschaft sein oder auch dem Ende. Allein schon der AMD FX 6300 macht dem Board ordentlich zu schaffen und nicht nur die unterdimensionierten Spannungswandler leiden unter diesem.
Vielleicht kann ein erneuern der Wärmeleitpads Abhilfe schaffen, aber es könnte schon zu spät sein.
Testen und ein klein wenig Geld und Zeit investieren können nicht schaden.
 
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nun, die "städte" serie.... die waren im rückblick alle ned gut.
deins war ok, hat schließlich lang gemacht.

aber in irgendeinen meiner rechner käme das neverever.
 
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whats4 schrieb:
aber in irgendeinen meiner rechner käme das neverever.
Hinterher ist man immer schlauer. Gerade am Anfang einer Produktserie lassen sich keine Aussagen über die Langlebigkeit treffen. Und ja, 2026 käme mir auch in keinen PC ein Netzteil von 2014, selbst wenn es noch lieferbar wäre.

@MeisterJoda Wenn nach dem Absturz erst ein Ausstecken nötig wäre, damit der PC wieder bootet, wäre mein Verdacht auf eine Schutzschaltung des Netzteils gegangen.
Bei dem Alter ist aber fast alles verdächtig. Irgendein Kondensator, der zu weit gealtert ist o.ä., kann auf jeder Platine sitzen.

Da im Inneren des PC gearbeitet wurde, vermute ich, dass der PC mal vom Strom genommen wurde, und wieder eingesteckt auch noch nicht läuft?
Es ist auch wirklich die GPU, die im Testsystem das Bild ausgibt? (Nicht, dass im Testsystem eine APU sitzt und der MB-HDMI-Ausgang genutzt wird. Dann wäre es nicht aussagekräftig. ;) )

Wenn das MB keinen Hardwareschaden hat, bin ich am Überlegen, ob das ROM des BIOS korrumpiert sein kann (zufälliger Bit-Flip o.ä.) und deswegen nicht richtig initialisiert.

In jedem Fall, Mainboard klingt am verdächtigsten, ist aber natürlich auch am aufwendigsten zu testen. Erst mal mit der Nullmethode probieren: https://www.computerbase.de/forum/t...rm-rechner-bootet-nicht-null-methode.1550968/
 
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Fortatus schrieb:
Wenn nach dem Absturz erst ein Ausstecken nötig wäre, damit der PC wieder bootet, wäre mein Verdacht auf eine Schutzschaltung des Netzteils gegangen.
Er hat den PC direkt wieder eingeschaltet ohne das PSU manuell vom Strom zu trennen und er ist wieder "angegangen". Hochfahren kann man das ja eher nicht nennen...
Ergänzung ()

Fortatus schrieb:
Es ist auch wirklich die GPU, die im Testsystem das Bild ausgibt? (Nicht, dass im Testsystem eine APU sitzt und der MB-HDMI-Ausgang genutzt wird. Dann wäre es nicht aussagekräftig. ;) )
1. Die CPU hat keine iGPU
2. Das Kabel war in der Grafikkarte ;)
 
MeisterJoda schrieb:
AMD FX 6300 Six Core
Ich hoffe, die Ertüchtigung dieses 13 Jahre alten Systems rentiert sich noch. Ein gutes Netzteil lohnt natürlich immer. Sofern das Hobby beibehalten wird. Dieses übernimmt man dann in einen etwaigen, nächsten Rechner.

MeisterJoda schrieb:
Ich habe das System vor ca. einem halben Jahr auf Ebay für meinen kleinen Bruder gekauft.
Hoffentlich günstig. :(
 
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Fortatus schrieb:
Hinterher ist man immer schlauer.
Ja, das Teil war im Juli letzten Jahres ein Geschenk für meinen Bruder von Ebay für 80€, da achte ich nicht darauf, dass da ein extra langlebiges PSU drin ist...
Ergänzung ()

Das Teil war nur dafür gedacht, dass er damit ein bisschen Minecraft und Rocket Ligue spielen kann. Und dafür war es eigentlich perfekt.
 
Ich habe jetzt natürlich über einen Austausch gedacht, sofern es am Mainboard liegt. Noch einmal AM3 halte ich für quatsch. Ich bin jetzt bei Neukomponenten bei einem ASUS TUF Gaming B450 und einem Ryzen 5 3600 zusammen mit 16GB Ram von Corsair. Ein Freund steigt wahrscheinlich in ca. einem Jahr auf AM5 um und dann könnten wir kostenlos auch noch die 32GB bekommen. Zusammen wäre man bei einem Preis von ca. 270€. Dann könnte er noch meine alte 3060Ti haben. Die ist noch bis Ende diesen Jahres an einen Freund verliehen aber bis dahin kann er ja weiter seine R7 370 nutzen.
 
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Ich würde versuchen, auf PCIe-4.0 zu gehen. Also mindestens ein B550. Der Ryzen 3600 kann 4.0.
Besser, natürlich auch teurer, wäre ein 5600. Liegt auf der Hand :P

B450 hat noch 3.0. Auch wenn das bei einer x16 angebundenen 3060ti nicht DAS Thema ist.

Oder im Falle von Intel, ein Sockel 1700 Mainboard für DDR4, das PCIe-5.0 hat und eine passende CPU dazu. Gebraucht würde ich beim Mainboard allenfalls von Freunden - also einer sicheren Quelle - riskieren.
 
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Teste die RAM-Module einzeln in Steckplatz A2.
Wenn der PC startet, die RAM-Module mit Memtest prüfen:
https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/memtest86-plus/

SSDs mit Crystal Disk Info prüfen:
https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/festplatten/crystaldiskinfo/

Kauf ein neues Netzteil und versuche es damit.
Wenn es das nicht ist, hat man kein Geld zum Fenster rausgeworfen, da man es weiter nutzen kann.
Für neue Hardware ist das alte Thermaltake-Netzteil eh nicht geeignet (Lastwechsel).

Be Quiet Pure Power 12 550W ATX 3.1
 
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Update: Ich habe heute den ganzen Tag gebastelt. Alles zerlegt und wieder zusammengebaut. Ein anderes Netzteil bewirkt keinen Unterschied. Auch die einzelnen RAM-Rigel machen keinen Unterschied. Debug-LEDs hat das Board nicht, aber der Sound, der stattdessen bei einem Fehler kommen sollte, bleibt aus.
IMG_5656.jpeg

Auf der Rückseite des Mainboards ist mir etwas aufgefallen. Auf der Rückseite der VRMs erkennt man aus bestimmten Blickwinkel so eine Art braunen Schleier um die Lötstellen.
Ergänzung ()

Zwirbelkatz schrieb:
Ich würde versuchen, auf PCIe-4.0 zu gehen. Also mindestens ein B550. Der Ryzen 3600 kann 4.0.
Besser, natürlich auch teurer, wäre ein 5600. Liegt auf der Hand :P
Das halte ich für weniger Sinnvoll. Der PC ist wirklich ausschließlich für Rocket Ligue und Minecraft und eventuell irgendwann Fortnite gedacht. Mein Bruder ist 10 Jahre alt und möchte einfach nur irgendwie in den genannten Spielen auf die 60FPS kommen. Und bei seinem Taschengeld sind auch die ~300€ schon echt eine Menge.
 
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Dann bleibt nur der Neukauf.

Die Idee mit dem Ryzen 3600 find ich gut, dann kann man in drei Jahren, wenn es erforderlich ist, einen gebrauchten Ryzen 5700X3D auf das Board stecken.
Beim Board würde ich auch kein gebrauchtes kaufen wollen.
Prüfe bei dem Be Quiet Kühler, ob der auch auf Sockel AM4 passt.

Aber wie ich schon schrieb, bitte nicht das alte Netzteil für die neue Hardware benutzen, das hat nicht genug Schutzschaltungen.
Ein Minus-Punkt verdient sich das Thermaltake bzgl. der dürftigen Schutzschaltungen. Ein 80-Euro-Netzteil mit Anspruch sollte hier besser aufgestellt sein.
Quelle
 
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