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PCler oder Konsolero ?

PCler oder Konsolero ?


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- Konsolenspiele kann man gebraucht kaufen (z.B. Gamestop), bei PC-Spielen geht das nicht

stimmt nicht ganz, man braucht manchmal online pass für den mp, ( man kann ihn nur 1 einlösen)

Aber der Hauptvorteil der Konsole seh ich darin, dass man nicht lange installieren/konfigurieren muss und keine Abstürze hat.

mir stürzt bf3 andauernd ab, mindesten 1 mal am tag !
hab ps3 slim

und am pc was neues zu instalierenist ist echt kein problem , (..)
bei älteren spilen dagen hat man meisten probleme ( die vor vista raus waren )
 
Also am PC laufen auch alte Spiele meist sehr gut... im Gegensatz zu Konsolen... versuch mal ein PS2 Spiel auf einer aktuellen PS3 zu starten ;-)

Von daher kann ich inzwischen auch das Argument mit dem Verkaufen von Spielen verstehen (ich hab bisher nur ein einziges Spiel wieder verkauft, weil mich jemand explizit danach gefragt hat...) aber wenn man ne neue Konsole kauft kann man die alten Spiele ja verkaufen, laufen ja nicht mehr...

Ok, auf meiner PS3 laufen PS2 Spiele... hat aber auch 600€ gekostet das Teil... erst die Nachfolger ohne Emulator waren billiger. Aber was will man machen wenn einem in der PS2 das Laufwerk verreckt? Einfach im nächsten Laden ein neues Laufwerk kaufen und austauschen wie beim PC ist ja nicht...


Aber eigentlich ists doch auch egal ob PC oder Konsole... das die Spiele immer anspruchsloser werden ist ein generelles Problem. Das hat nichts mit der Plattform zu tun. Früher gabs auch für Konsolen durchaus richtig komplexe Spiele, das wird nicht durch die Hardware limitiert... selbst ne PS2 stemmt ein MMO das meiner Meinung nach WoW in die Tasche steckt (FFXI).

Aber die Spieleindustrie ist einfach zu einem Massenmarkt geworden bei dem es nicht mehr um Kunst (ja: Spiele sind für mich eine Kunstform, so wie auch Literatur oder Filme) sondern um möglichst viel Geld geht... die einzige Hoffung sind die kleinen Indie-Studios.
 
Jesterfox schrieb:
Aber die Spieleindustrie ist einfach zu einem Massenmarkt geworden bei dem es nicht mehr um Kunst (ja: Spiele sind für mich eine Kunstform, so wie auch Literatur oder Filme) sondern um möglichst viel Geld geht... die einzige Hoffung sind die kleinen Indie-Studios.
Ich gebe dir recht, dass das so ist. Jedoch stellen Spielehersteller keine Spiele her, die absolut niemand spielen will.
Also kann das Problem nur bei den Gamern liegen.

Zum allergrößten Teil glaube ich auch, dass das so ist. Es gibt durchaus noch komplizierte oder innovative Spiele, aber die spielt besonders hier in DE einfach keiner.

ZB kenne ich persönlich ne Menge Leute mit ner Wii. Nicht ein einziger davon hat auch nur mal von Wii Spielen wie "Calling", "Silent Hill", "Fragile Dreams", "Xenoblade" oder "Last Story" gehört!
Gleiches gilt für Disgaea auf der PS3.
Der beste Spruch war ~2008 mal, als jemand MegaMan X8 bei mir gesehen hat:"Das 2D noch hergestellt wird...."

Wer sich viel mit dem Drumherum von Gaming beschäftigt, wird bereits auf zig Interviews gestoßen sein, bei dem man sich nur noch an den Kopf fassen kann. Ich habe jetzt wirklich keine Links mehr, aber vielleicht glaubt man mir ja auch so.

Interview mit Bioware Mitarbeiter zu Dragon Age: Origins
  • "If you press a Button, something awesome has to happen!"
Interview zu Dead Space 2 und warum es einen animierten Film gibt:
  • "In the Game there is no Story, you just shoot"
Interview mit Naughty Dog zu Uncharted 3:
  • Inhalt: "Viele Leute glauben, wir würden uns erst die Story ausdenken und dann entscheiden, was an "Set Pieces" im Spiel passiert."
  • "Es ist aber genau anders herum. Wir überlegen uns erst, dass wir ein versinkendes Schiff und ein startendes Flugzeug haben wollen und dann machen wir uns Gedanken, wie Drake da überhaupt hinkommt."
Wie ich irgendwo schonmal sagte: Für mich übersetzt sich das in "3D Mark für die PS3"!
Und solche Spiele werden dann noch Spiel des Jahres!

Außerdem warum kommen denn so wenig neue Spielmarken? Trotz dass Bayonetta, Vanquish oder Demon's Souls/Dark Souls durchweg gut bewertet wurden, hat kein Spiel die 2 Mio Grenze druchbrochen.
Warum nicht? Ganz einfach:
  • Bayonetta ist den Leuten zu schnell.
  • Vanquish ist zu schwer und zu schnell.
  • Dark Souls ist zu kompliziert und viel zu schwer.
In einem offiziellen EA Forum gabs mal ne Umfrage zu Dead Space 1, bei dem heraus kam, dass nur 40% (oder 60?) aller Gamer das Spiel auch tatsächlich durchgespielt haben. Deshalb hat Dead Space 2 mehr Action bekommen. Weil die ganzen P***ys Angst hatten.

Man kann da Stunden drüber schreiben. Ich sage ganz bestimmt nicht, dass früher alles besser war. Das war es nämlich nicht. Auch früher gab es jede Menge Schrott auf dem Markt oder überbewertete Spiele.
Der Unterschied zu früher ist nur der, dass heute sich dieser Schrott verkauft.
(Ich mache mir schon wieder Feinde)

EDIT:
@Jesterfox:
Das geht jetzt nicht gegen dich. Ich habe dienen Text nur als Anstoß genommen. Vielleicht siehst du ja einiges auch so......
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz klar PCler :-) hab zwar eine Playstation 3 aber die nutze ich mehr als selten. Auf dem PC macht es einfach mehr Spass :-)
 
@Nova eXelon: ich geb dir größtenteils Recht, ist eigentlich genau das was momentan so passiert. Aber das es niemanden gibt der ein innovatives oder forderndes Spiel möchte ist falsch. Aber es sind zu wenig als dass es sich für die BWLer bei den Publishern lohnt über so ein Projekt nachzudenken. Man darf die "Gamer" nicht einfach alle in einen Topf werfen. Aber die größte Gruppe ist wohl diejenige die nach der Arbeit "Hirn aus Spiel an" haben wollen. Sollte man ihnen das zum Vorwurf machen? Ich denke nicht... es ist ihr gutes recht das zu wollen. Aber genauso sehe ich es als mein recht an anspruchsvollere Spiele zu fordern ;-)

Konkret stehen momentan auf meiner Wunschliste: n Hack/Slay mit vielen Charakteroptionen (mal sehen mit TL 2 wird), ein Action-Flugsimulator mit Jets der einen guten Mittelweg aus realistischem Flugverhalten und Action bietet (also nicht gerade DCS A10, aber auch kein HAWX) und n guter Fantasy 3D-Shooter so wie damals Heretic 2.


Vanquish ist so n Ding... hab die Demo angespielt, das Spiel hätt mir richtig Laune machen können... aber nicht mit nem Gamepad. Fürn PC mit Maus und Tastatur hätt ichs sofort gekauft.
 
Die Spiele von heute sind nicht "anspruchsloser" als die Spiele die ich auf dem Atari oder dem Amiga gespielt habe. Das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es bei vielen alten Spielen so vor, als wären die Entwickler gezwungen gewesen, das Spiel fortwährend zu erschweren, um Spieler bei der Stange zu halten. Plötzlich wird alles schneller, kürzer, mehr oder stärkere Gegner kommen, es gibt selten Speicherpunkte usw.
Das alles hat nicht wirklich was mit Anspruch zu tun.

Kleines Beispiel:
Ich liebte damals Lotus Turbo Challenge 2 und Test Drive auf meinem Amiga. Aber sie können doch noch nicht im Ansatz mit einem Forza mithalten. Ähnlich war es auch mit Dune 2000. Wirklich super - damals. Aber ein Anno 1404 ist um Welten komplexer und anspruchsvoller. Anderes Beispiel: Ich glaub es war in Maniac Mansion oder Zak McKracken. In den Müllschlucker konnte man das gesamte Inventar werfen...ein weiterspielen wurde dadurch unmöglich. Stunden, Tage und Wochen hat man rumprobiert (es gab kein Internet!) bis man endgültig aufgegeben hatte. Mit Anspruch hat das nichts zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, bei den ganz alten Schinken ists mit der Komplexität nicht so weit her... man muss aber auch überlegen, wie lange das schon her ist. Die Spiele haben sich von der Zeit aus gesehen weiterentwickelt. Allerdings haben wir momentan die Situation das wir den "Berg" überschritten haben und die Spiele wieder zunehmend einfacher und vor allem auch kürzer werden...

Und gerade ein Lotus 2 glänzt durch sehr geniales Streckendesign, das beim 3er leider völlig fehlte...
 
Ich würde mich nicht auf PC oder Konsole festlegen wollen. An sich spiele ich zwar lieber auf dem PC (Grafik, Genauigkeit der Maus...) aber einige Spiele, z.B. Fußball, machen auf ner Konsole einfach mehr Spaß.

Außerdem ist es manchmal auch entspannter sich auf die Couch zu hauen und Konsole zu zocken, wobei ich gerade dabei bin alle Konsolen am PC-Monitor anzuschließen ;)
Das größte PLUS der Konsolen ist definitiv die ältere Generation. Egal ob PS1/PS2, XBOX, NES/SNES/N64 - ich liebe diese alten Kisten :D Auch Emulatoren auf dem PC kommen da nicht im Ansatz ran.

Trotzdem sitze ich wohl die meiste Zeit vor dem PC und nehme ne Konsole nur mal für ne ganz entspannte Auszeit.
 
PC'ler!
Konsole nur für Tekken3 ;-) Hab ne alte PS1 im Schrank

Hatte mal HdR auf der Konsole bei nem Kollegen ausprobiert. Selbst mit der Schultersicht bin ich mit der Steuerung über diesen daumenjoystick nicht zu rechtgekommen. War damals schon bei shootern wie James Bond etc. so. Meiner Meinung nach sind Spiele in ner 3D Umgebung eher was für Maus und Tastatur.
 
belze083 schrieb:
Meiner Meinung nach sind Spiele in ner 3D Umgebung eher was für Maus und Tastatur.

Einspruch ! Nur 3D-EGO-Spiele !
Spiele aus der Third-Person-Ansicht kann man perfekt mit Joypad spielen, meiner Meinung nach sogar besser als mit M&T.
 
Die Frage ist nicht on 1st oder 3rd Person sondern ob man explizit über ein Fadenkreuz zielt... denn genau das ist das Problem mit dm Pad. Es gibt auch 3rd Person-Spiele die sowas benutzen und auch da funktioniert es einfach nicht...

1st Person RPGs mit eigenem Targeting und Skillbenutzung lassen sich prima mit einem Pad spielen.
 
Ok, darauf können wir uns einigen :)

Mitnichten ist ein Pad aber immer unterlegen ...
 
Habe beide Plattformen (also PC + Xbox 360 als Konsole)...

zum Thema Shooter kann ich aus meiner Sicht sagen:
Ein CoD oder Halo lässt sich auf einer Konsole ganz gut spielen (klar mit Zielhilfen), aber abgeneigt bin ich bei der Wort Kombination Shooter + Konsole nicht ;) .

Was sich in meinen Augen hingegen richtig grauenhaft auf der Konsole spielt (war bei nem Kumpel auf der PS3), ist BF3 - hatte immer das Gefühl alles würde sich so verzögert, grob und einfach "falsch" anfühlen... sogar er selbst war von dem Kauf sehr enttäuscht...

Im Endeffekt kommt es ohnehin wie bei jedem Spiel wieder darauf an, was der Entwickler daraus macht - ein durchdachtes Spiel, auch was die Steuerung angeht, hat sowohl auf dem PC als auch auf der Konsole Potential :)

Was mich der Zeit aber am meisten aufregt, sind die in meinen Augen fehlende Blockbuster auf PCs - ein Mass Effect oder auch BF3 sind das in meinen Augen nicht (1. Multiplattform; 2. meiner Meinung nach "ausgelutscht") - sowie das permanente Installieren von Zusatzsoftware ala Origin/Ubilauncher/Steam/etc. - letzteres bietet zwar noch halbwegs vernünftige Features, trotzdem könnte man ohne es auch gut auskommen. Sollte es so aber weitergehen werde ich mich in Zukunft vermehrt oder ausschließlich auf die Konsole konzentrieren oder das Zoggen vollständig an den Nagel hängen - habe auch andere wichtigere Dinge zu tun ;)

Solche tollen Spiele wie Uncharted, MGS, Red Dead Redemption erscheinen gar nicht oder erst mit sehr großzügiger Verspätung auf dem Rechner...

Unschlagbar wird der PC immer in Sachen Strategie-Spiele (Starcraft 2 :) ), MMOs, Hack´n´Slays (Diablo, Titan Quest, Torchlight) sein - eine Konsole kommt da zumindest derzeit nicht im Ansatz ran.


@Nova Exelon:
Kann dir nur voll und ganz zustimmen! :)

Was mir auch immer wieder auffällt - die Bewertungen der sogenanten "Fachpresse" bewerten Standard-Spiele, welche einen großen Namen tragen, mit Wertungen jenseits der 80 und loben jedes noch so kleine Detail!

Bsp:
WARUM hat ein CoD MW3 90% ? WARUM ein BF3 94%(!!)?
Beide Spiele haben das verloren, was sie früher ausgemacht haben:
Patches die auch noch Maps geliefert haben, MODDING-Tools, Ideen die von den Entwicklern aufgegriffen werden (Remember Desert Combat -> BF2!!), eine sich nicht immer nur beshwerende, sondern auch mitdenkende Community... stattdessen erscheinen halbgare DLCs mit einem Vietnam Pack (BC2), das genauso gut eine herzlose Mod hätte sein können - oh es gibt ja keine Modding-Tools, um vor Cheatern/Hackern/Raubkopierern/der Komplexität der Engine/neuen Ideen/DLC-losen Zeiten zu schützen.

Bei "gesichtslosen" Titeln, die versuchen mal neue Ansätze einfließen zu lassen, wird jeder Ausrutscher sofort mit Punktabzügen und Miesmacherei bewertet - wenn dann noch viele Leute, da sie eifnach nicht die Zeit haben alle möglichen Gameplay-Vids oder Foren durchzuwühlen, immer wieder bei den gleichen Titeln landen ist es doch nicht verwunderlich, dass die großen Marken Topseller sind, währned andere Titel im Nirgendwo verschwinden.
So wurde zum Beispiel LoL abgewertet, da es keinen LAN-Modus besitzt (gehts noch?) - bei oben genannten Titeln taucht eine derartige Aussage gar nicht auf!, bzw. wird nebenbei auf Origin & Co verwiesen, ohne dass es sich in der Bewertung bemerkbar machen würde - HL2 wurde damals stellenweise abgewertet!

Ich möchte hier nicht sagen, dass o.g. Spiele schlecht sind, sondern einfach nur, dass vieles schlichtweg überwertet ist, um (evtl. getrieben durch gute Kontakte zum Publisher) gute Verkaufszahlen zu erhalten, was ich extrem schade finde.
Genauso wenig kann ich es verstehen, dass viele Leute offensichtlich schlechte Spiele aufs Blut verteidigen, weil es ja der x-te Megashitstorm-Teil ist...
Man sollte auch mal loslassen können und sich Neuem zuwenden :D In Erinnerung kann man ja dabei bleiben, dass es ein echt gutes Spiel war/ist, aber jetzt einfach nicht mehr das liefert, was man sich erhofft hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich mir wirklich wünschen würde wäre eine Platform für alles, entweder eine Art "Standard-PC" oder eine Konsole.
Kompatibel mit normalen USB Geräten, mehreren Kontrollern, eventuell sogar für 2 Anzeigegeräte.
Einfache Officearbeiten sollten problemlos möglich sein, möglich über ein Linux das parallel läuft oder ein eigens Betriebssystem vom Hersteller.

In Zukunft könnte ich mir auch vorstellen eine "Videoencodierungsbox" wie bei Onlive oder eine App für die neuen TVs wo das alles per Stream ins Haus kommt.
Ich weiss, das hätte auch viele Nachteile, aber die Hardware würde fast nichts kosten und wäre einheitlich!
 
Es gibt ja das Gerücht um die "Steam-Box", auch wenn es sich eher unwarescheinlich anhört (alleine die angebliche Hardware... ein i7 für ne Game-Box...). Aber das wäre ja genau das: eine standardisierte Hardware auf PC-Basis.

@Hoot: die "Fachpresse" ist doch schon lange nichts weiter als eine Werbebroschüre für die großen Publisher... man schau sich doch einfach nur mal das Verhältnis zwischen Vorschau auf die nächsten Hypes vs. tatsächliche Tests an...
 
Weder noch. Ich zocke an beiden Geräten gern. Dabei ist das Genre fast egal.
Je nachdem wo das Game besser zu händeln ist oder welche sonstigen Möglichkeiten den Umfang des Games erweitern...
 
Jesterfox schrieb:
Sollte man ihnen das zum Vorwurf machen? Ich denke nicht... es ist ihr gutes recht das zu wollen. Aber genauso sehe ich es als mein recht an anspruchsvollere Spiele zu fordern ;-)
Es ist ihr gutes Recht ja. Jedoch ist es auch mein gutes Recht zu beurteilen, dass mir das Ergebnis ihres Rechts nicht passt. :D

Ganz ehrlich sollen die Leute doch zocken, was sie wollen. Von mir aus. Nur wenn ich mir dann im Feundeskreis anhören muss, wie toll doch einige aktuelle Spiele sind, dann kotzt mich das schon ab und zu an.

Ich habe jemanden, der mir ständig in den Ohren hängt, ich solle mir doch mal von ihm Assassin's Creed ausleihen.
An dieser Stelle möchte ich betonen, dass jeder Mensch und somit ich auch, von Vorurteilen geplagt ist und ich mit Sicherheit dem Spiel mehr Unrecht tue, als es verdient hat.

Allein der Name Assassin's Creed plus das, was ich bis jetzt gesehen habe, ruft eine extreme Unlust hervor.
Zuallerst mal: "Warum heißt es Assassin's Creed"? Man spielt keinen Attentäter, sondern einen Massenmörder! Ich kann zig Leute töten oder töten lassen und es im Spiel dann so hindrehen, dass nix passiert ist. Klar ist das eigentlich Kinderkram. Aber genau das stört mich eben, dass ich keine Lust habe, es anzufangen. Weil nun halt ein gewisses "Bild" in meinem Kopf ist. Der Titel passt schon nicht zu dem, was im Spiel passiert. Dazu kommt dann das "Korset", in dem sich fast alle Spiele heute bewegen müssen, weil der Gamer von heute nunmal ne sehr genaue Vorstellung davon hat, wie ein Spiel auszusehen hat und wie es abzulaufen hat.

Vielleicht trifft nicht alles zu, aber dann kann mich ja einer korrigieren:
  • Es wird coole Sprüche geben.
  • Es wird einige Kurzanspielungen auf gesellschaftskritische Umstände geben.
  • Es wird ein sehr überschaubares Kampfsystem geben.
  • Es wird eine sehr überschaubare Auswahl an Items geben.
  • Wahrscheinlich wird nichtmal der härteste Modus wirklich hart sein, es sei denn es wird den Gegner unrealistisch viel HP gegeben oder sie werden unverhältnismäßig viel gespawnt.
  • Es wird keine steile Lernkurve geben. Schnelle Erfolge sind sicher.
Das Ganze wird dann von einer OK Story begleitet und OK mäßig rübergebracht. Für mich ergibt das ein OK Spiel.
Das ist das Bild, was ich von Assassin's Creed habe, allein durch den Namen und die kurzen Spielminuten, von denen mich mein Freund nicht verschont hat.
Aus Eigeninitiative habe ich mich mit dem Spiel nicht befasst.

Gibt noch mehr solcher Beispiele. Mass Effect zB. Hier habe ich den ersten Teil durchgespielt und dann den zweiten Teil für ca. 3 Stunden angehabt. Dann merkte ich, dass man sich noch weiter von dem, was für mich ein RPG ausmacht, entfernt hat und hatte keine Lust mehr. Mass Effect 3 interessiert mich von daher schonmal null.

Alle anderen sind jedoch hin und weg von den beiden oben genannten Titeln. Für mich nur aus dem Grund nachvollziehbar, weil sie eben andere, vor allem ältere Spiele nicht kennen.

Steve81 schrieb:
Die Spiele von heute sind nicht "anspruchsloser" als die Spiele die ich auf dem Atari oder dem Amiga gespielt habe.
Man muss das schon im Verhältnis sehen. Damals war halt nicht so viel möglich, wie heute. Von daher ist es schon ne größere Untat, mit den heute gegebenen Mitteln und Erfahrungen Einheitsbrei rauszubringen, als vor 30 Jahren.
Steve81 schrieb:
Das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es bei vielen alten Spielen so vor, als wären die Entwickler gezwungen gewesen, das Spiel fortwährend zu erschweren, um Spieler bei der Stange zu halten. Plötzlich wird alles schneller, kürzer, mehr oder stärkere Gegner kommen, es gibt selten Speicherpunkte usw.
Das alles hat nicht wirklich was mit Anspruch zu tun.
Kommt drauf an, welche Art von Anspruch du meinst. Grade was den Schwiriegkeitsgrad angeht, sind heutige Spiele definitiv einfacher und somit anspruchsloser. Was heulen doch alle rum, dass Dark Souls unfär sei. "In dem Gebiet kann man gar nix sehen", "In dem Gebiet gibt es zuviele Fallen", "Durch den Gegner schlage ich immer durch" blablabla.
Einfach weil sie es nicht mehr abkönnen, dass es nicht alle 30 Sekunden Checkpoints gibt oder ich mir tausend Speicherpunkte selber machen kann. Oder weil das Kampfsystem eine andere Art von Tiefgang hat. Eben nicht, was skille ich als Nächstes? Welchen Move lerne ich als nächstes?

Ich würde mir mal in einem RPG wie Mass Effect wünschen, das es gar keine Erfahrungspunkte gibt, sondern ich sofort alles drauf habe, wie es auch als Universal Soldier sein sollte, den ich in zig Spielen personifiziere.

Von daher sehe ich das "bei der Stange halten" eher andersherum. Bloß den Gamer nicht zu sehr strapazieren, damit er auch ja weiterspielt und uns bei Metacritic 90% gibt.

Es gibt viele Arten von Anspruch. Ich glaube, dass Leuten wie mich die letzten Jahre nur deshalb so ankotzen, weil sich die Spiele in Richtungen entwickelt haben, die andere Schwerpunkte setzen und somit den Anspruch in den Bereichen anheben, die mir eher egal sind:
  • Komplexität verringern und dafür Zugänglichkeit steigern.
  • Lange Spielzeit durch "downtime" vermeiden und dafür kurzweilige, konstante Action.
  • Dichte, verwachsene, an-die-Hand nehmende Spielwelt tauschen, gegen große, offene, erkundungseinladene Spielwelt.
Dazu kommen noch andere Dinge, die es früher einfach nicht gab. Onlinegestützte Trophy's zB.
 
Ich bin seit kurzem beides. PCler und Konsolero:D Hab mir ne XBox 360 zugelegt, da ich vom PC auf Notebook umgestiegen bin und nur noch mit der Konsole spiele (na ja...meistens).
Bereuen tue ich nichts.
Gruss
 
@Nova eXelon
Wie recht Du doch hast... ich werfe inzwischen verstärkt ein Auge auf die Indieszene, weil mich die alten wiedergekäuten Konzepte dermaßen langweilen... :-)

und @Jesterfox
Der PC ist auch deshalb meine Plattform der Wahl, weil man alle Konsolen darauf simulieren kann und daher auch alte Perlen noch mal hervorkramen kann.
 
Inzwischen bin ich (wieder) PCler.

Hatte mir zu Release eine abwärtskompatible PS3 gekauft und diese wieder verkauft, als mir keine Spiele gefallen hatten - wohlgemerkt für fast 600€.

Zwischendurch gab es mal ne Xbox 360 (auch wieder verkauft).

Nun hab ich nen Guten PC und wieder eine PS3.
Ne Xbox interessiert mich nicht mehr, da die exklusiven Spiele für mich uninteressant sind - gleiches gilt fast auch scho für die PS3.

Zudem hab ich oft (nicht immer) auf meinem PC schönere Grafik, kann Quicksave benutzen (wieso gibbet sowas so selten bei Konsolenspielen) und kann auch oft einfach meinen Xbox-Controller für den PC einstöpseln, sollte ich die Steuerung bevorzugen.
Der Großteil meiner Lieblingsgenres ist allerdings besser auf dem PC zu spielen (meine Meinung^^).
 
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