Nun weiß ich nicht, ob ich das richtig verstanden habe. Wenn ich mir die Arbeitszeiten aus dem ersten Beitrag ansehe, komme ich für Mo-Fr auf 41 Stunden (und zwar Mo, Di, Do und Fr jeweils 8 Stunden, mittwochs 9 Stunden). Dazu kommen zwei Samstage pro Monat mit jeweils 8 Stunden-
Nun heißt es im weiteren Verlauf, dass die 5-Tage-Woche nur 36 Stunden ausmachen würde. Das bedeutet dann wohl, dass in den 41 Stunden noch 5 Stunden Pause enthalten sind. Dadurch, dass pro Woche nur 36 statt 40 Stunden gearbeitet wird, kommt alle 14 Tage ein Samstag hinzu. So ergibt sich im Schnitt wieder eine 40-Stunden-Woche, wobei ich mich frage, ob die Pausenzeiten am Samstag dann auch schon enthalten sind.
Wie Brigitta schon schrieb, darf man gar nicht ohne Pause durcharbeiten. Wenn Du bei Ausbildungsbeginn noch nicht volljährig warst, gelten schärfere Regelungen.
Laut Arbeitszeitgesetz gilt immer noch die 6-Tage-Woche mit 48 Stunden Arbeitszeit. Das wäre an sich zulässig. Man muss aber betonen, dass für die ganz überwiegende Mehrzahl der Beschäftigten die 5-Tage-Woche üblich ist mit Arbeitszeiten um die 40 Stunden pro Woche.
Wenn Dein angeblicher IT-Betrieb nunmehr eine Lotto-Annahmestelle ist, dann ist das ein Thema für die IHK. Die Frage ist nämlich, ob der Laden in Zukunft überhaupt noch IT-Kräfte ausbilden darf.
Und mit dem Tag Deiner Abschlussprüfung endet Deine Ausbildung. Danach werden die Karten neu gemischt. Dann muss ein neuer Vertrag her. Es gilt das, was beide unterschrieben haben. Meist steht in solchen Verträgen noch, dass mündliche Abweichungen vom Vertrag ungültig sind und der Schriftform bedürfen.