Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

dacapo schrieb:
Als erstes möchte ich sagen:
Ich weiß nicht was du für eine Nase hast aber ich habe als Nichtraucher noch nie in meinem Leben durch irgendein Fenster von einer anderen Wohnung Nikotinrauch gerochen. Ehrlich gesagt halte ich das für Quatsch weil wenn in der Wohnung nicht 30 Mann gleichzeitig rauchen dürfte vom Tabakrauch von draußen nichts reinkommen geschweige denn zu riechen sein.

Ich bin schon dreimal umgezogen und in allen drei Wohnungen hatte ich irgendwann einen Raucher unter mir und der Rauch kam sehr wohl in mein Zimmer. Ich konnte ihn jedenfalls sehr gut riechen.

Also funktioniert entweder deine Nase nicht mehr, oder du arbeitest beruflich mit anderen Stoffen so dass du auch nichts mehr riechst oder ich kaufe dir schlichtweg nicht ab, das du Nichtraucher bist, den Quatsch ist das keineswegs, sondern realer Fakt.
Den Zigarettengeruch könnte ich sogar mit einem Messgerät noch messen.



Nun zum Cannabis, in der Tat riecht es ziemlich komisch, ob unangenehm oder nicht muss jeder selber entscheiden. Allerdings muss man dann nochmal klar sagen das Rauchen auch eine der ungesündesten Konsumformen ist, ist aber nicht alternativlos.
Ich mag weder Cannabisqualm noch Tabakqualm.
Tabakrauch relativiert den Cannabisrauch also nicht.

Und falls der Cannabisrauch durch passives inhalieren auch noch zu einem Rausch führt, dann geht das schonmal gar nicht.

Ein Blick über den Tellerrand hinaus lässt erkennen das es auch anders geht:
In den USA, wo viele Staaten für Medizinische Zwecke bzw. persönlichen Gebrauch Cannabis legalisiert haben gibt es THC-haltige Bonbons, Getränke, Butter,Kekse etc.
Also rauchen müsste man das dann nicht mehr wenn es einen legalen Markt geben würde, insofern ist dieses Argument von dir wieder nur ein vorgeschobenes Argument um eben deine Meinung zum Verbot zu rechtfertigen.
Sag doch gleich dass du Cannabis unbedingt konsumieren möchtest und dir daher automatisch alle Gegenargumente nicht gefallen, dann können wir uns nämlich auch die Diskussion sparen.

Zumal ich sowieso denke, dass die meisten hier, die sich an diesem Thread beteiligen, sowieso zu denen gehören, die das Zeugs unbedingt um jeden Preis haben wollen, denn Nichtkonsumenten haben in der Zeit sicher etwas besseres zu tun, als sich mit Drogenproblemen von Drogensüchtigen herumzuschlagen. Insofern sehe ich natürlich ein, dass ich hier in der Minderheit bin. Schließlich hat man die größte Motivation bei Sachen, die einem auch interessieren.


Und die möglichen gesellschaftlichen Probleme sind keineswegs ein vorgeschobenes Argument, das habe ich auch Anhand des Kat Beispiels begründet.



Bitte nimm den gleichen Maßstab für die Prohibition, nämlich ein fortlaufende Prohibition davon abhängig zu machen ob es gesellschaftliche Nachteile für die Gesellschaft hat, oder zumindest die Nachteile überwiegen.
Und dies, da sind sich Mediziner, Strafrechtsprofessoren, Sozialarbeiter usw. fast alle einig, ist bei Cannabis auf jeden Fall gegeben. Es kann nicht sein das die Prohibition mehr Schaden anrichtet als der Konsum selbst.
Es ist erwiesen, dass Cannabis die Gehirnfunktion ändert, das hat gesellschaftliche Auswirkungen.
Wenn daraus Antriebslosigkeit und Lethargie folgt, dann können wir bald nach so einer Einführung von Cannabis unseren Wohlstand abschreiben.
Dieses Übel wäre sicherlich größer, als die Gefängniskosten von Drogenhändlern.


Latente Psychosen können ausgelöst werden, und für diesen Personenkreis sollte Cannabis tabu sein, aber bei Alkohol gibt es auch Psychosen die ausgelöst werden (man denke nur an die Leute die aggressiv durch Alkohol werden).
Wie ermittelst du diesen Personenkreis bevor sie Psychosen entwickeln?

Und wenn es diese schweren Folgen gibt, dann wird man natürlich noch viel mehr betroffene haben, wenn die Droge erstmal legalisiert ist.
Denn momentan ist das Verbot auch ein Hürde, die erstmal überwunden werden muss und das macht kein anständiger Bürger der gesetzestreu bleiben will.



Und damit hast du dich als "Experte" völlig disqualifiziert! Apathisch, nichts auf die Reihe kriegen? Dann les mal hier einen Auszug:

" Der Konsum von Khat wirkt anregend. Er macht fröhlich und redselig und unterdrückt Müdigkeit und Hunger. Khatblätter werden deshalb gerne bei geselligen Zusammenkünften gekaut. Das geht oft bis zum Morgen so."
Ja ja, bla bla Aussagen eines Drogensüchtigen Khatkonsumenten der seine Droge schönredet.

Guck dir mal die Dokumentationen im ÖR Fernsehen zu dieser Droge an, da sieht man wie das in Afrika mit dem Khat aussieht und da ist genau das zu sehen, was ich vorher beschrieben habe.
Die Disqualifizierung weise ich also an dich zurück.
 
AW: Cannabis Legalisierung

PC_Geek schrieb:
Ich bin schon dreimal umgezogen und in allen drei Wohnungen hatte ich irgendwann einen Raucher unter mir und der Rauch kam sehr wohl in mein Zimmer. Ich konnte ihn jedenfalls sehr gut riechen.

Also funktioniert entweder deine Nase nicht mehr, oder du arbeitest beruflich mit anderen Stoffen so dass du auch nichts mehr riechst oder ich kaufe dir schlichtweg nicht ab, das du Nichtraucher bist, den Quatsch ist das keineswegs, sondern realer Fakt.
Ich kaufe dir nicht ab das du wirklich den Tabakrauch riechst.
Mal angenommen der Raucher raucht direkt am Fenster (ansonsten wäre der Rauch im Raum verteilt und würde noch weniger nach aussen gelangen).
Der Rauch geht aus dem Fenster. Draussen vermischt er sich mit der Luft. Bei geöffnetem Fenster deinerseits würden höchstens Bruchteile des Rauchs in deine Wohnung gelangen (und sich dort auch noch verteilen). Zuwenig um das noch riechen zu können, da riecht man eher den Qualm des Strassenverkehrs.
Wenn du natürlich am Fenster stehst, während der andere unter dir raucht, dann riechst du das natürlich auch. Sobald er die Kippe aber aus macht, ist das wieder vorbei.

Den Zigarettengeruch könnte ich sogar mit einem Messgerät noch messen.
Mit einem Messgerät kannst du das höchstens messen, wenn du auf dem Land lebst. In der Stadt misst du eher die Abgase.

Ich mag weder Cannabisqualm noch Tabakqualm.
Tabakrauch relativiert den Cannabisrauch also nicht.
Dann stell dich halt nicht ans offene Fenster während jemand raucht und warte die 5min bis es vorbei ist.

Und falls der Cannabisrauch durch passives inhalieren auch noch zu einem Rausch führt, dann geht das schonmal gar nicht.
Dazu müsste der Kiffer dich schon direkt mit dem Rauch anpusten (und das mehrfach), sonst merkst du von dem Rausch überhaupt nichts.
Oder aber im gleichen Raum sein und schlecht belüftet.

Sag doch gleich dass du Cannabis unbedingt konsumieren möchtest und dir daher automatisch alle Gegenargumente nicht gefallen, dann können wir uns nämlich auch die Diskussion sparen.
Es hat keiner was gegen Gegenargumente, aber was du hier schreibst ist eher lächerlich. Solange ich in der Wohnung und nicht direkt am Fenster kiffe, würdest du das nie bemerken, egal ob du über oder unter mir wohnst.

Zumal ich sowieso denke, dass die meisten hier, die sich an diesem Thread beteiligen, sowieso zu denen gehören, die das Zeugs unbedingt um jeden Preis haben wollen, denn Nichtkonsumenten haben in der Zeit sicher etwas besseres zu tun, als sich mit Drogenproblemen von Drogensüchtigen herumzuschlagen. Insofern sehe ich natürlich ein, dass ich hier in der Minderheit bin. Schließlich hat man die größte Motivation bei Sachen, die einem auch interessieren.
Es gibt auch viele Nichtkiffer die für eine Legalisierung sind. Schon alleine um die unnötigen Steuerausgaben für die Strafverfolgung zu sparen, oder weil sie den Gewinn der Dealer lieber in Hand des Staates (Steuern) sehen würden.

Und die möglichen gesellschaftlichen Probleme sind keineswegs ein vorgeschobenes Argument, das habe ich auch Anhand des Kat Beispiels begründet.
Die gesellschaftlichen Probleme sind imo irrelevant, da man an die Drogen so oder so rankommt.
Schon auf dem Schulhof wird gedealt.

Es ist erwiesen, dass Cannabis die Gehirnfunktion ändert, das hat gesellschaftliche Auswirkungen.
Wenn daraus Antriebslosigkeit und Lethargie folgt, dann können wir bald nach so einer Einführung von Cannabis unseren Wohlstand abschreiben.
Dieses Übel wäre sicherlich größer, als die Gefängniskosten von Drogenhändlern.
Da auch jetzt schon gekifft wird und das Beispiel Holland zeigt, dass der Konsum durch die Legalisierung nicht steigt, hätte das wohl eher positive Auswirkungen.

Wie ermittelst du diesen Personenkreis bevor sie Psychosen entwickeln?

Und wenn es diese schweren Folgen gibt, dann wird man natürlich noch viel mehr betroffene haben, wenn die Droge erstmal legalisiert ist.
Denn momentan ist das Verbot auch ein Hürde, die erstmal überwunden werden muss und das macht kein anständiger Bürger der gesetzestreu bleiben will.
Alles was verboten ist wird automatisch interessant. Eher dürfte es weniger Konsumenten geben.
 
AW: Cannabis Legalisierung

dacapo schrieb:
...
Unangenehme Wirkungen bei regelmäßigem Konsum: [/B]
...
Was ist hier ein "regelmäßiger Konsum? Einmal die Woche am Wochenende? Könnte sein und das wäre dann etwas vollkommen anderes als täglicher Konsum. Du berücksichtigst kein Stück, was ich geschrieben habe, sondern bleibst bei der Primärwirkung stehen, die eben schlussendlich bei täglichem Konsum nicht erhalten bleibt.
 
AW: Cannabis Legalisierung

WhiteShark schrieb:
Ich kaufe dir nicht ab das du wirklich den Tabakrauch riechst.
Mal angenommen der Raucher raucht direkt am Fenster (ansonsten wäre der Rauch im Raum verteilt und würde noch weniger nach aussen gelangen).
Der Rauch geht aus dem Fenster. Draussen vermischt er sich mit der Luft. Bei geöffnetem Fenster deinerseits würden höchstens Bruchteile des Rauchs in deine Wohnung gelangen (und sich dort auch noch verteilen). Zuwenig um das noch riechen zu können, da riecht man eher den Qualm des Strassenverkehrs.
Wenn du natürlich am Fenster stehst, während der andere unter dir raucht, dann riechst du das natürlich auch. Sobald er die Kippe aber aus macht, ist das wieder vorbei.

Es macht wenig Sinn hier dieses Thema jetzt hin und herzuschieben. Ich könnte meine Aussage genau dann beweisen, wenn wir uns treffen und du bei meinem Raucher unter mir klingelst und ihm dann sagst, dass er in seiner Wohnung (Balkon ist nicht erforderlich) bei geöffnetem Fenster (okay genaugenommen die Balkontüre, in der alten Wohnung war es das Fenster) rauchen soll und ich verbleibe bei geöffnetem Fenster (auch Balkontüre, in alter Wohnung ebenfalls nur Fenster) in meiner Wohnung und sage dir dann den ungefähren Zeitpunkt, wann er mit Rauchen angefangen hat.
Damit die Zeitspanne, wann er Rauchen könnte, groß genug ist, wählen wir 8 h in diesen 8 h soll er dann genau ein mal rauchen.
Als weitere Bedingung ist dann natürlich noch erforderlich, dass die Windrichtung stimmt.

Und bei diesen Bedingungen wette ich mit dir dann um 10000 €, dass ich den ungefähren Zeitpunkt, wann mein Raucher unter mir raucht, treffsicher bestimmen kann.

Korrektur: Eigentlich ist es der Raucher schräg unten von mir.

Insofern, ja, ich bin mir sehr sicher dass ich diese Wette gewinnen würde. Deswegen habe ich auch kein Problem die Gewinnsumme so hoch anzusetzen.




Mit einem Messgerät kannst du das höchstens messen, wenn du auf dem Land lebst. In der Stadt misst du eher die Abgase.
Ich schätze mal, dass Messgeräte die Schadstoffe in der Raumluft gut bestimmen können und Nikotin ist sicherlich etwas anderes als die Abgase eines Autos.
Richtig ist allerdings, dass im Zigarrettenrauch nochwesentlich mehr Zeugs drin ist als Nikotin.
Ich bin auf dem Gebiet kein Experte, aber da ich den Rauch riechen kann, müsste das Messgerät den eigentlich auch feststellen können.



Dann stell dich halt nicht ans offene Fenster während jemand raucht und warte die 5min bis es vorbei ist.
Ich sitze nur an meinem Computer, das Fenster muss natürlich offen sein, mehr muss ich nicht machen, und ich rieche den rauch.
Dann stehe ich auf, und mache ganz schnell das Fenster zu.

Genaugenommen mache ich das Fenster bzw. die Balkontüre mittlerweile* gar nicht mehr auf, sondern nimm stattdessen das andere Fenster wo der Rauch nicht reinkommt.
Es ist trotzdem doof, weil im Sommer könnte ich die größere Balkontüre gut gebrauchen und beim anderen Fenster höre ich den Straßenlärm, weil es auf der Seite ist, die näher zur Straße liegt.


EDIT:

*Das eigentlich Perfide an diesem Dilemma ist, das es eigentlich schon zu spät ist mit Balkontüre schließen, wenn ich den Rauch rieche, denn dann ist es schon zu spät und der Rauchgeruch ist bereits in meiner Wohnung. Das ist der Hauptgrund, warum ich die Balkontüre inzwischen ganz zu lasse.
So etwas ist sehr ärgerlich, denn im Sommer wird es hier dann entsprechen warm.



Es hat keiner was gegen Gegenargumente, aber was du hier schreibst ist eher lächerlich. Solange ich in der Wohnung und nicht direkt am Fenster kiffe, würdest du das nie bemerken, egal ob du über oder unter mir wohnst.
Und ob ich das bemerken würde.

Raucher (oder in diesem Fall halt die Cannabisraucher) überschätzen leider oft genug, wie gut Nichtraucher die Raucher riechen können.
Meist liegt das auch einfach daran, dass sie ihren Rauch selbst nicht mehr wahrnehmen.



Die gesellschaftlichen Probleme sind imo irrelevant, da man an die Drogen so oder so rankommt.
Schon auf dem Schulhof wird gedealt.
Tja auch eine traurige Entwicklung ist kein Grund den Effekt noch durch eine Legalisierung zu verstärken.


Alles was verboten ist wird automatisch interessant. Eher dürfte es weniger Konsumenten geben.

Eine Mär.
Das funktioniert vielleicht noch bei jungen Jugendlichen, aber Erwachsene die Beruf und Familie riskieren oder diese versorgen müssen und auch generell reifer sind, funktioniert ein Verbot nicht mehr als Interessenssteigerungsfaktor.
 
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AW: Cannabis Legalisierung

PC_Geek schrieb:
Als weitere Bedingung ist dann natürlich noch erforderlich, dass die Windrichtung stimmt.
Fassen wir mal zusammen, der Raucher muss am Fenster stehen, die Windrichtung muss passen und du musst auch noch deine Balkontüre offen haben.
Der Gestank der Abgase draussen stört dich aber nicht?

Ich sitze nur an meinem Computer, das Fenster muss natürlich offen sein, mehr muss ich nicht machen, und ich rieche den rauch.
Dann stehe ich auf, und mache ganz schnell das Fenster zu.
Die paar Rauchpartikel die reinkommen sind genausoschnell verflogen wie sie reingekommen sind.
Ne Zigarette zu rauchen dauert 5-10min.

Es ist trotzdem doof, weil im Sommer könnte ich die größere Balkontüre gut gebrauchen und beim anderen Fenster höre ich den Straßenlärm, weil es auf der Seite ist, die näher zur Straße liegt.
Was machst du wenn ein stinkendes Mofa vorbeikommt?

*Das eigentlich Perfide an diesem Dilemma ist, das es eigentlich schon zu spät ist mit Balkontüre schließen, wenn ich den Rauch rieche, denn dann ist es schon zu spät und der Rauchgeruch ist bereits in meiner Wohnung. Das ist der Hauptgrund, warum ich die Balkontüre inzwischen ganz zu lasse.
Wie gesagt, der Geruch ist genauso schnell verflogen wie er reingekommen ist.


Und ob ich das bemerken würde.

Raucher (oder in diesem Fall halt die Cannabisraucher) überschätzen leider oft genug, wie gut Nichtraucher die Raucher riechen können.
Meist liegt das auch einfach daran, dass sie ihren Rauch selbst nicht mehr wahrnehmen.
Cannabisrauch erkennt man auch als starker Kiffer, normalen Zigarettenrauch nimmt man wirklich kaum noch wahr.
Aber du hast nicht ganz verstanden was ich meine. Ich sitze auf der Couch. Zum Fenster sind es >2m. Wenn ich da kiffe, dann verbreitet sich der Rauch erstmal im Zimmer und geht nur langsam nach draussen.
Und draussen vermischt es sich noch mit der Luft, eher es bei dir reinziehen könnte.


Tja auch eine traurige Entwicklung ist kein Grund den Effekt noch durch eine Legalisierung zu verstärken.
Wieso verstärken? Der Konsum in Holland ist gesunken, nicht gestiegen.
Und wäre es nicht besser für die Jugend, wenn es die Drogen nicht mehr auf dem Schulhof, sondern nur noch gegen Ausweis im Shop gibt?
Vorallem weil man dann weniger Gefahr läuft mit Dealern zusammenzugeraten, die auch härtere Drogen verkaufen?

Eine Mär.
Das funktioniert vielleicht noch bei jungen Jugendlichen, aber Erwachsene die Beruf und Familie riskieren oder diese versorgen müssen und auch generell reifer sind, funktioniert ein Verbot nicht mehr als Interessenssteigerungsfaktor.
Das mag sein, aber die haben meist bereits ihre Meinung zu Drogen gefestigt und fangen nicht mit 40 auf einmal an zu kiffen, nur weil es jetzt legal ist.
 
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WhiteShark schrieb:
...
Cannabisrauch erkennt man auch als starker Kiffe ...
Wobei man anmerken kann, dass die Kräuterzigaretten aus der Apotheke, die nichts mit Rauschmitteln zu tun haben und manchmal Theaterbühnen benutzt werden, zum verwechseln ähnlich riechen.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Das was du schreibst ist lächerlich deswegen werde ich nur auf eine Sache eingehen :


PC_Geek schrieb:
Sag doch gleich dass du Cannabis unbedingt konsumieren möchtest und dir daher automatisch alle Gegenargumente nicht gefallen, dann können wir uns nämlich auch die Diskussion sparen.

Was soll das mir irgendwas zu unterstellen? Hör bitte damit auf, das ist nämlich dann das Totschlagargument wenn deine Argumente ausgehen!

100 Strafrechtsprofessoren wollen alle Kiffen oder sonstwie Cannabis konsumieren? http://deutsche-wirtschafts-nachric...-starten-petition-zur-freigabe-von-marihuana/

EU Kommision wollen alle Kiffen und Cannabis konsumieren? http://www.encod.org/info/Die-EU-scheinen-bereit-fur-ein.html

Ärzte die nie Drogen genommen haben und sich für eine Freigabe einsetzen wollen alle Kiffen? http://www.aerzteblatt.de/archiv/24785

Zig Sozialarbeiter und sonstige im öffentlichen Leben stehende Personen die nie Drogen genommen haben wollen Kiffen nur weil sie die Strafverfolgung als gescheitert ansehen?

Überleg mal was du da schreibst:rolleyes:
 
AW: Cannabis Legalisierung

Es gäbe nur eine Möglichkeit, um auch dem letzten Idioten klarzuimachen, dass Prohibition gerade KEINE Lösung für gesellschaftliche Drogenprobleme ist. Eine komplette Alkohol-Prohibition. In diesem Fall würde innerhalb kürzester Zeit ein staatlich unkontrollierbarer Schwarzmarkt entstehen (wie bei allen anderen momentan verfolgten Rauschmitteln), die gesundheitlichen Folgen wären durch die mangelnden staatlichen Kontrollen ebenfals nicht zu verachten - Qualitätskontrolle ist auf JEDEM Schwarzmarkt ein Problem. Schnaps, Wein und Bier aus heimischen Braukellern - Reinheitsgebot ade, sogar die laschen EU-Richtlinien kann man dann getrost vergessen, da sie nicht kontrolliert werden könnten.
Kurz: Es würde mit allen möglichen Mitteln ein Getränk gebraut, welches in Wirkung und Geschmack in etwa Wein, Schnaps oder Bier entspräche. Das Verhältnis zwischen dem, was man dann unter der Theke als "Bier" bekäme und dem, was heute in jedem Laden als "Bier" verkauft wird, wäre in etwa das Selbe, wie zwischen Heroin und "polnischer Suppe" (in ESSIG ausgekochte Mohnkapseln). Noch dazu könnte man Alkohol dann mit sehr hohem Gewinn absetzen, da auch eine staatliche Preiskontrolle auf einem illegalen Markt nicht funktionieren kann.
Das einzige, was die Kosten unseres Gesundheitssystems im Bezug auf Alkoholismus etwas bremst, ist die Tatsache, dass Alkohol legal hergestellt, vertrieben, beschafft und konsumiert werden kann - Schwarzmarkt-Alkohol wäre gesundheitstechnisch noch um einiges kostspieliger.
An der Geschichte der US-Mafia kann man recht gut sehen, dass die Alkohol-Prohibition für die eigentlich das beste gewesen ist, was ihnen hätte passieren können - vorher war die eigentlich nicht wirklich der Rede wert.
Im Prinzip kann man an der US-amerikanischen Alkohol-Prohibition einige der Grundgesetze des informellen Sektors (Illegalität) ablesen: Keine staatlichen Kontrollen (ersetzt durch ungeschriebene Gesetze, die allerdings NICHT dem Kundenschutz dienen, sondern nur der Zufriedenheit weniger Chefs), ein tatsächlich befreiter Markt, auf dem ausschließlich Angebot (inkl. Preisvorstellungen des Händlers) und Nachfrage (die sowieso größer ist, als das Angebot), und ein nur an Gewinnmaximierung oreientiertes Fertgungs- und Vertriebssystem, weches sich einen Scheißdreck um die Gesundheit der Konsumenten kümmert.
Warum sollte sich das bei anderen Drogen bitteschön anders verhalten? Durch eine Alk-Prohibition müsste man letztlich alle Argumente gegen Drogen-Legalisierung auch auf Alkohol anwenden, denn innerhalb kürzester Zeit wäre dort ein Markt entstanden, der heutigen Kokain-Großdealern Tränen in die Augen treiben würde.


Dass Cannabis NICHT abhängig macht, ist nebenbei bemerkt nur eine Halbwahrheit.
THC selbst macht nicht abhängig (wurde an Mäusen getestet), denn durch regelmäßigen THC-Konsum kam es zumindest bei den Versuchstieren nicht zu einer - theoretisch für Abhängigkeit charakteristischen - Entkoppelung körperchemischer Belohnungssysteme (ein entkoppeltes System reagiert nicht mehr auf "natürliche" Trigger, sondern auf dem system extern zugeführte Stoffe - z.B. Zucker). Bei THC-Konsum (auch dauerhaft und hochdosiert) kommt es nicht zu einer solchen Entkoppelung.
Allerdings ist dieser Befund stark zu relativieren, wenn man die primäre Darreichungsform berücksichtigt. THC wird meist in Kombination mit Tabak konsumiert. Tabak enthält Nikotin (und hunderte andere Gifte), und Nikotin führt bei Dauerndem Konsum sehr wohl zu einer Entkoppelung der Belohnungssysteme. Die Kombination mit THC kann hier u.U. sogar noch zu einer Verstärkung des Effekts führen (zumindest bei Mäusen - mit Menschen wurde das m.W.n. noch nicht getestet).

Bevor ihr also THC jegliches Suchtpotenzial absprecht, solltet ihr überlegen, wie hoch der Prozentsatz von Kiffern, die tatsächlich nur THC konsumieren wohl ist (THC ist nur einer von vielen Inhaltsstoffen des Cannabis). Ich kenne nur sehr wenige, die es pur rauchen (auch nicht gesünder - Verbrennungsrückstände usw.), vaporisieren (hier entstehen keine Verbrennungsstoffe, da keine Verbrennung stattfindet) oder essen/trinken. Und auch dabei kann ich nicht ohne weiteres von einer "Suchtgefährdung = 0" ausgehen, denn die ist bisher nur für reines THC bei Mäusen und Ratten nachgewiesen. Bei Menschen ist das noch ein bisschen kompizierter (Kreuzdependenzen, wir schüten so einige sachen gerne in uns hinein, die mit THC interagieren), ausserdem scheint die psychische Stabilität nicht unbedeutend zu sein - nicht nur für die ausbildung von Psychosen sondern auch für die Ausbildung einer "THC(+)-Abhangigkeit".
Das Suchtpotential von Cannabis zu bewerten, das bereitet auch den führenden Experten momentan echte Probleme - momentan sind genaugenommen nicht mal alle Wirkbestandteile der Pflanze bekannt, ganz zu schweigen von Wechselwirkungen mit anderen Substanzen oder der Reaktion der Umwelt des Konsumenten.
Letztlich konsumiert der Kiffer THC nicht in Reinform und nicht unter kontrollierten Laborbedingungen - Vielleicht ist das ja alles ganz anders , als bei Mäusen.

Kath:
Qat hat tiefgreifende gesellschaftliche Folgen z.B. im Jemen. Dort leidet der Großteiil der männlichen Bevölkerung über 40 an massiven Schlafstörungen. Dafür könnte man den Langzeitkonsum von Qat verantwortlich machen.
Was in modernen Insdustrienationen Krebs ist, das ist im Jemen die Schlafstörung älterer Männer, eine in der gesamten Gesellschaft verbreitete "Volkskrankheit".
Allerdings gibt es im Jemen nur sehr wenige Alkoholiker.

Edit:
Ich stehe THC nicht kritischer gegenüber als, Alkohol, Zucker, Nikotin oder Kaffee. Fast jedes Genussmittel kann zu Abhängigkeiten führen, was bedeutet, dass nur der verantwortungsvolle Umgang des Individuums mit "seinen Drogen" gesundheitsliche Schäden auf dauer vermeiden helfen kann (ganz gesund bekommt man Konsum mMn nicht). Allerdings ist es fraglich, ob man den verantwortungsvollen Umgang mit einem Stoff "lernen" kann, wenn der Stoff verboten ist.
Die USA hatten während ihrer Alk-Prohibition soweit ich weiß viel größere Probleme mit Alkoholismus, als davor oder danach. Ähnliche Erfahrungen haben viele Länder sammeln können - aber irgendwie scheint es schwer, diese Negativeffekte einer Prohibition von Alkohol auf "Drogen" zu übertragen. Wahrscheinlich liegt das an der Angst vor einem Dominoeffekt, die man sich seit Jahrhunderten auf verschiedenen Gebieten eingeredet hat.
 
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Also bezüglich Abhängigkeit muss man etwas differenzieren. Einerseits gibt es die körperliche Abhängigkeit = wenn man nicht konsumiert macht sich der Körper bemerkbar und die psyschiche Abhängigkeit.

Letzteres ist bei jeder Art Konsum möglich, auch Fernsehsucht, Internetsucht, usw.
Dies kann auch zu körperlichen Reaktionen bei Entzug führen.

Entzug von THC führt bei vielen zu Schlafproblemen. Ich persönlich glaube aber nicht das dies durch körperliche Abhängigkeit kommt. Eher ist es die Psysche die dafür sorgt.
Sind natürlich nur Mutmassungen. Aber ich kenne keinen Kiffer der bei Entzug irgendwelche Entzugserscheinungen hat. Höchstens Schlaflosigkeit und Aggressionen -> beides würde ich auch die psychische Abhängigkeit schieben oder auch auf das fehlende Nikotin.
 
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ich würde nicht direkt von schlafproblemen sprechen, sondern vielmehr von einschlafproblemen. wenn die wirkung von cannabis abklingt oder wenn man zu viel konsumiert hat, neigt man dazu stark schläfrig zu werden. es ist teilweise schwer überhaupt wach zu bleiben. auf dauer setzt so natürlich ein gewöhnungseffekt ein. setzt man cannabis dann komplett ab, fällt auch die von cannabis ausgelöste schläfrigkeit weg. man muss sich erst wieder daran gewöhnen wieder nüchtern in den schlaf zu finden. das kann mehrere tage dauern, bei manchen menschen ist diese umgewöhnung gar nicht nötig, da diese konkreten einschlafprobleme psychischer und nicht physischer natur sind. insofern ist das alles nur ne kopfsache.
 
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Ich kenne jede Menge Kiffer mit Entzugserscheinungen, allerdings tatsächlich größtenteils aufgrund psychischer Probleme, über die sie OHNE Droge wieder ständig nachgrübeln müssen. Mir geht das manchmal ähnlich - zum Glück nur recht selten.
Schlafstörungen habe ich auch manchmal, aber etwas anders, als man das normalerweise so kennt:
Eigentlich habe ich keine großen Probleme, um 6h oder 7h aufzustehen. Habe ich aber am Vortag NICHT gekifft, muss ich mich teilweise auch nach 10-12 Stunden schlaf regelrecht aus dem Bett quälen - 8 Stunden sind dann jedenfalls viel zu wenig Schlaf. Und das wurde bisher auch nach Wochen nicht besser. Einschlafen klappt hingegen nüchtern fast besser - und vor allem früher.
Aber wahrscheinlich ist auch das eher psychisch - und hat eher mit meiner individuellen "Drogenkarriere" zu tun. Ich würde jedenfalls Schlafstörungen bei einem Ex-Kiffer nicht pauschal auf den THC-Entzug zurückführen - das fände ich etwas zu einfach. Nur weil man sich müde kiffen kann, heißt das nicht zwingend, dass man ohne kiff automatisch Einschlafprobleme bekommt - die sind in der Tat oft schon vor Beginn des Konsums vorhanden und haben daher andere Gründe, die nach Ende des Konsums lediglich wieder hochkommen - wie alles weggedrückte dann eben etwas heftiger, was den Fokus der Begründung auf's Kiffen lenkt.

Aber es ist eben schön einfach - "Ich kann nicht schlafen, weil kein Kiff da ist", das nimmt einem wohl restlos jeder Kiffer ab. Welcher Kiffer hat noch nie aus "Mitleid" einen kleinen Krümel verschenkt - damit der betreffende auch gut schlafen konnte?
Bei einer so breit akzeptierten Erklärung, kann man die weitere Suche nach Schuldigen schön sein lassen - ist ja eh alles klar. Und die bestätigung bastelt man sich dann sogar noch selber. Wer denkt, er könne ohne Kiff schlechter einschlafen, der gibt sich jeden Abend, an dem er nicht geraucht hat, automatisch die Bestätigung nach art einer "self fulfilling prophecy" - ebenfalls alles nur Kopfkino. Wer beim einschlafen daran dekt, dass er nicht schlafen kann, weil er ja kein THC im Blut hat, der wundert sich allenfalls am nächsten Morgen, dass er irgendwann tatsächlich eingeschlafen ist - da denkt man kurz mal nicht an seine Schlafprobleme und - schwuuuuupps - ist auch schon Morgen.

Die meisten Kiffer mit Entzugserscheinungen machen sich mMn nur selbst verrückt - wer weiß, vielleicht klappt das mit Rest-THC im Blut sogar noch etwas besser.
 
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iliketurtles schrieb:
Alkohol greif die Leber an.. Tabak das Nervensystem..
Cannabis ist nur Psychoaktiv und daher eine sehr "gesunde" "Droge"

Auch wenn ich pro Cannabis bin, ist deine Aussage falsch. Cannabis, bzw. die Stoffe die beim verbrennen entstehen sind höchst toxisch. Somit bekommst du auch vom kiffen Krebs an Kehlkopf, Zunge, in der Lunge...

Billig für Krankenkassen ist die Behandlung nicht und muss über Steuern finanziert werden. Auch eine Steuer auf Cannabis müsste extrem hoch sein um die Ausfälle aufzufangen. Bekommt ein Mensch Lungenkrebs aufgrund Kifferei muss er behandelt werden, so lange kann er nicht arbeiten, kann evtl gar nicht mehr arbeiten und seine Ausbildung war auch fürn A...

Dadurch entstehen große volkswirtschaftliche Folgeschäden.

PS Obwohl die Zigarettensteuer pervers hoch ist wird damit kein Geld verdient. Der volkswirtschaftliche Schaden ist ca. genau so hoch wie die Steuereinnahmen.
 
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Der Violkswirtschaftliche Schaden durch gelegenheitskiffen ist sicherlich in keiner Weise so beachtlich, wie der volkswirtschaftliche Schaden durch eine Schachtel Zigaretten am Tag. Wenn man gegen das Kiffen argumentiert, ist es übertrieben, immer nur mit Täglichkonsumenten zu argumentieren, denn bei Alkohol tun wir genau das auch nicht. Täglciher Alkoholkonsum verursacht langfristig auch extreme Schäden, die Leber kann ziemlich schnell im Arsch sein....
 
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PS Obwohl die Zigarettensteuer pervers hoch ist wird damit kein Geld verdient. Der volkswirtschaftliche Schaden ist ca. genau so hoch wie die Steuereinnahmen.

gibts dazu konkrete zahlen? das hat mich immer schon interessiert, ob das ganze für vater staat wohl ein geschäft ist oder doch eher schaden... die einen sagen so, die anderen so...
 
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Ich habe noch nie eine konkrete Studie gesehen, denke aber auch, dass die verschiedenen, die es da geben wird, zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen werden, weil man nicht genau sagen kann, wie viel weniger Herzinfarkte, Schlaganfälle und Krebsbehandlungskosten es ohne Raucher geben würde. Man kann zwar klar sagen, dass das Risiko für diese Dinge durch Rauchen sehr stark erhöht wird, aber wieviel mehr Menschen nun genau erkranken und wieviel früher Menschen im Durchschnitt erkranken, ist nur feststellbar, wenn von einem Tag auf den anderen wirklich alle dauerhaft aufhören zu rauchen.

P.S.
Es gibt eben noch andere Risikofaktoren und die kann ich in einer Massenstudie schlecht alle ausschließen.
 
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Studien sind immer so eine Sache, da geb ich nie viel drauf.
Je nach Auftraggeber, befragter Gruppe, usw kann sowas sehr unterschiedlich ausfallen. Auch die Fragestellung ist da sehr wichtig.
Bspw bei der Sperre für Kinderpornografie. Fragt man die Leute ob sie dafür sind das Kinderpornos im Netz blockiert werden, so sind 90% dafür. Sagt man ihnen aber das die Sperre durch Proxys umgehbar ist und die Inhalte nicht entfernt werden, so sieht es ganz anders aus.

Die Tabaksteuer wird auch nur solange erhöht, wie der Gewinn dadurch nicht fällt (also wenn zuviele aufhören).
Und es gibt ja auch Krebskranke die nie geraucht haben. Und es gibt viele Raucher die nicht krank werden.
Und es wird ja auch Rente gespart. Wenn jemand durch das Rauchen mit 80 anstatt 100 stirbt, dann sind das 20 Jahre weniger Rente.


Auch wenn ich pro Cannabis bin, ist deine Aussage falsch. Cannabis, bzw. die Stoffe die beim verbrennen entstehen sind höchst toxisch.
Das mag ja stimmen, aber liegt wohl nicht am Cannabis selbst, sondern an der Verbrennung. Wenn ich mir ein Blatt Papier zusammenrolle, anzünde und inhaliere, dann ist das ebenfalls giftig.

Zumal ja derzeit für Cannabis keinerlei Steuern gezahlt werden, denn es ist ja Schwarzmarkt.
Folglich kommt da auch nichts in die Krankenkassen rein. Wenn es aber legal ist, können Steuern erhoben werden. Und es wird viel Geld für die Strafverfolgung gespart.
Und das eine Legalisierung für mehr Konsumenten sorgt, ist auch eher fraglich (siehe Niederlande). Am Anfang gibt es sicher einen kleinen "Boom", aber der flacht auch schnell wieder ab.
 
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MountWalker schrieb:
Man kann zwar klar sagen, dass das Risiko für diese Dinge durch Rauchen sehr stark erhöht wird, aber wieviel mehr Menschen nun genau erkranken und wieviel früher Menschen im Durchschnitt erkranken, ist nur feststellbar, wenn von einem Tag auf den anderen wirklich alle dauerhaft aufhören zu rauchen.
Natürlich kann man einen Risikofaktor ermitteln, welcher das Rauchen in Zusammenhange mit entsprechenden Erkrankungen bringt.
 
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Und du meinst, um volkswirtschaftlichen Schaden zu berechnen, reicht ein Faktor aus? Mein Risiko an Herzinfarkt zu sterben, ist dadurch um soundsoviel erhöht, mein Risiko an Herzinfarkt zu sterben, bevor ich 50 bin, um so und so viel, bevor ich 60 boin, bevor ich 70 bin usw. Klar kann ich das soweit sagen - aber eine große Gesamtrechnung zu entwerfen, in der ein gesamtvolkswirtschaftlicher Schaden berechnet werden soll, ist dann eben doch mit zu vielen Unsicherheiten besetzt, als dass eine Studie da ein ganz genaues Ergebnis liefern könnte, nach dem man dann die Tabaksteuer ausrichten könnte.

P.S.
Und dann muss man den Risikofaktor noch in Zusammenhang mit dem spezifischen Rauchverhalten setzen - da gibts ja alles zwischen zwei Schachtel am Tag und zwei zigaretten am Tag.
 
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Höre doch bitte auf, Leuten Aussagen in den Mund zu legen, die sie nicht gesagt haben...
Übrigens: Die Mehrzahl der Studien geht von einem höheren volkswirschaftlichen Schaden durch das Rauchen aus, als z.B. Einnahmen durch die Tabaksteuer oder Renteneinsparungen durch das verfrühte Ableben entstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seppuku schrieb:
... Die Mehrzahl der Studien ...
Steht alle Jahre wieder so in den Zeitungen - aber kannst du die Studien mal auflisten? Oder ist das am Ende doch nur Halbwissen?

Ergänzung:
Vielleicht sollten wir die volkswirtschaftlichen Schäden des Zigarettenkonsums durchschnittlcher Raucher trotz Tabaksteuer ausklammern. Bevor wir sagen könnten, dass die für unser Thema relevant seien, müssten wir anerkennen, dass gelegentlicher Cannabiskonsum zu typischem Zigarettenkonsum führe und das würde ich erstmal bezweifeln.
 
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