Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Vielleicht solltest du bei Themen, in denen du dich überhaupt nicht auskennst, einfach einmal die Finger still halten. Sonst stellt man letztendlich sich nur selbst bloß...

;)

Also soweit ich weiß muss ich erst mal essen, trinken oder atmen um "Stoffe" aufnehmen zu können.
Ich muss kein Biologe sein um zu wissen. Das die Natur besser schmeckt als "Künstlich" und bei weitem gehaltvoller und gesünder ist.

Aber hey, dir braucht man ja wohl nichts über Denaturierung erzählen. :)
 
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Also ich kenne ebenfalls Leute die täglich kiffen. Manche haben beruflich Erfolg, manche nicht.
Genauso kenne ich aber auch Leute die nicht kiffen, aber keinerlei Erfolg im Beruf haben.

Aus medizinischer Sicht ist THC weit weniger bedenklich als zb Alkohol und Tabak. Letztere beiden verändern jedoch nicht deinen Charakter, was THC, regelmäßig konsumiert, sehr wohl tut.
Da muss ich aber widersprechen. Natürlich verändert Alkoholkonsum den Charakter.

Aber eine Charakteränderung ist ja erstmal nichts schlimmes, kann ja auch positiv sein.

Ich finde es unfair, wenn es einem verboten werden soll, abends nach der Arbeit einen Joint zur Entspannung zu rauchen, obwohl man dadurch glücklicher im Leben ist.
 
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Hallo, ich bin neu hier im Forum und war gerade ein bisschen am stöbern und habe diesen Thread entdeckt. Sehr cool.

Würde auch gerne meinen Senf dazu geben ;)

Erst einmal zu meiner Person. Ich bin 27 Jahre alt, arbeite im 3-Schicht Betrieb. Auch am Wochenende und an Feiertagen.
Früher habe ich öfters mal was geraucht und kam auch immer prima damit zurecht. Meistens auch wie hier schon erwähnt Abends zum Entspannen.
Da bei uns die Verkehrskontrollen durch die Polizei stark zugenommen haben, rauche ich seit ein paar Jahre nichts mehr.
Ist mir einfach zu riskant, da selbst 3 Wochen nach dem Konsum noch Abbaustoffe im Urin feststellbar sind. Und schwuppdiewupp hat man den Lappen weg und eine MPU am Hals. Also, keine Lust drauf.
Habe das Kiffen eigentlich auch nicht vermisst.

Jetzt kommen wir aber zum Knackpunkt. Ich leide an Morbus Bechterew. Das ist eine rheumatische Erkrankung, welche in Schüben auftritt. Diese Schübe sind mit extrem starken Schmerzen verbunden.
Wen es interessiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Spondylitis_ankylosans

Da ich festgestellt habe, dass mir Cannabis wirklich besser als jedes herkömmliche Schmerzmedikament hilft, ist es eine Schande dass ich keinerlei legale Möglichkeit habe, mich damit selbst zu behandeln.
Würde es ja gerne tun, aber dann kann ich mir sicher sein, bald den Führerschein abgeben zu müssen.


Ich bin auch der Meinung dass man Cannabis nicht grundsätzlich für alle legalisieren sollte.
Der Erwerb sollte in erster Linie Meschen mit gewissen Krankheitsbildern zur Verfügung stehen um sich damit zu selbst zu behandeln, aber auch allen anderen ab einem Alter von 21 Jahre. Ich finde einfach dass das Gerhirn mit 18 Jahren noch nicht komplett ausgewachsen ist um in diesem Alter schon konsumieren zu können.

Würde mich über eure Meinung freuen. Gruß
 
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Willkommen im Forum. Mein Beileid. Da hast du ziemliches Pech, Tetrazepam, was muskelrelaxierend aber nicht ganz so sedierend wie andere Benzodiazepine wirkt und bei Schüben gut hilft, wurde im Sommer bis 2015 vom Markt genommen.

Das soll jetzt kein Zuspruch sein, aber wenn du unauffällig und erwachsen rüberkommst, dich anständig und überzeugend ausdrücken kannst und nicht gerade wenige Stunden nach dem Konsum fährst, brauchst du dir nicht sooo einen Kopf drum machen. Wenn du natürlich schnell verunsichert bist und Panik bekommst, sieht das anders aus. Ich kenne einige Leute die seit Ewigkeiten high fahren und auch mehrmals angehalten, ja sogar gefragt wurden, und nie getestet wurden. Wer das regelmäßig macht sieht auch nicht mehr so schlimm aus. Du kommst ja auch langsam in ein Alter in dem du nicht mehr pauschal als Gesetzesverletzer in Frage kommst. Einzelfälle können natürlich immer anders aussehen.

Ich will noch einmal ausdrücken, dass ich das keinesfalls legitimieren, geschweige denn dir, raten will und es auch nicht für gut befinde im akuten Rauschzustand zu fahren.
 
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das ist in der tat eine verzwickte situation. man hat leicht reden, wenn man nicht auf ein pkw angewiesen ist. kommt man allerdings ohne pkw nicht mehr zur arbeit... tja, auch wenn ich mich nur ungern vulgär ausdrücke aber da hat man dann tatsächlich die arschkarte.

auf keinen fall sollte man unter akutem drogeneinfluss auto fahren. sollte man mal in eine allgemeine verkehrskontrolle kommen, sind sämtliche tests freiwillig. in der regel muss auch ein grund vorliegen, warum man angehalten wurde. gründe sind z.b., dass ein autofaher schlangenlinien fährt, extrem langsam fährt oder allgemein auffällig ist. auch sollte man nicht vergessen, dass die sog. drogen-schnelltests nicht immer korrekte ergebnisse liefern. alleine aus diesem grund sollte man es schon prinzipiell ablehnen, so einen test zu machen.

(auch sollte man wissen, dass ein polizist nicht wegen des äußeren erscheinungsbildes einen drogentest anordnen darf. als beispiel, dreadlocks gehören immer noch zum recht der persönlichen selbstentfaltung.)

also noch mal zur unterstreichung... sämtliche drogentests sind freiwillig. der beamte muss schon einen triftigen grund haben, um einen drogentest anzuordnen. schnelltests neigen zu fehlern. wenn ein beamter tatsächlich einen drogentest anordnet, sollte dieser direkt auf der polizeistation in form eines bluttests stattfinden. dafür muss aber erst mal ein grund vorliegen...
 
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Die Schnelltests dienen aber zur Entlastung. Bspw hat der Polizist einen Verdacht wegen glasigen Augen oder Ausfall Erscheinungen.
Lehnt man den Test ab, so kann es passieren das man auf die Wache zum Bluttest mitgenommen wird.
Der schnell Test kann auch negativ sein, obwohl man vorher gekifft hat. Spätesten wenn der Polizist einen ohne Zweifel mitnehmen will sollte man dem Test zustimmen.
Mir Glück ist er negativ und die Sache erledigt. Ist er positiv ist nix verloren, der Bluttest wäre ja ohne hin gemacht worden.
 
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Also dat mit den Tests ist immer so ne Sache.
Kenne genügend Leute, die ihn 'dicht' machen mussten, war negativ.

Aber ich kenne auch das Gegenteil von mir selbst aus dummen Tagen: Geraucht und in eine Kontrolle gekommen -> Hat keiner gecheckt. :evillol:

Wobei ich die Tests immer noch für reichlich dämlich halte.

Erstens, weil sie nachweislich nicht vernünftig funktionieren und zweitens, weil es immer noch keinen Richtwert gibt, wie beim Alk.
Entweder setzen sie beides gleich -> 0,0 Alk und gar nicht rauchen, oder sie setzen sich mal endlich mit dem Thema anständig auseinander und definieren ein klaren, nachvollziehbaren Wert, wie bei Alk.

In Fällen wie von DerMetzFetz ist man doch auch aufgeschmissen...
Vor allem, da man unter "Hammermedikamenten" auch nicht fahren darf/sollte.
Da bleibt ein nur, das Rauchen, wenn man zuhause angekommen, oder wenn man es über den Tag wirklich benötigt, nur noch die öffentlichen Verkehrsmittel.
 
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Erstens, weil sie nachweislich nicht vernünftig funktionieren und zweitens, weil es immer noch keinen Richtwert gibt, wie beim Alk.
Entweder setzen sie beides gleich -> 0,0 Alk und gar nicht rauchen, oder sie setzen sich mal endlich mit dem Thema anständig auseinander und definieren ein klaren, nachvollziehbaren Wert, wie bei Alk.

Ich denke das wird bewusst so gehalten, da es abschreckender wirkt, wenn man nicht weiß, was auf einen zukommen könnte.
Andernfalls könnten sich die Konsumenten wie beim Alkohol drauf einstellen, was ja nicht im Sinne einer vollständigen Restriktion liegt.
 
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China schrieb:
[...] und definieren ein klaren, nachvollziehbaren Wert, wie bei Alk.
Wo ist denn in Deutschland das Fahren unter Alkoholeinfluss nachvollziehbar geregelt? Die einzige nachvollziehbare Regelung wären 0 Promille + einer gewissen Toleranz für den oft als Gegenargument angeführten Apfelsaft...
Es ist schon schlimm genug, dass der Konsum einer Droge gesellschaftlich so stark verankert ist, dass man als Nichtkonsument schief angesehen wird und die Einnahme durch eine Omnipräsenz an Werbung auch noch forciert wird. Was diese Droge dann im Straßenverkehr zu suchen hat, wenn diese auch schon unter der aktuell akzeptierten Promillegrenze nachweislich die Sehleistung, das Reaktionsvermögen, Selbsteinschätzung,... negativ beeinflusst, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Aber nach Logik sucht man ja in politischen, durch Lobbyisten aufgeweichten Beschlüssen vergebens.


@ culo

Man nimmt auch Stoffe über die Haut auf...
Da du mit jedem Post deinen Mangel an Wissen preis gibst, wäre es vielleicht doch an der Zeit sich meinen Ratschlag zu Herzen zu nehmen...
Aber wenn man schon nichts Konstruktives zu einem Thema beitragen kann, dann kommt man einfach mit Provokationen...
 
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Drogen und Autoofahren, das ist ohnehin so eine Sache. Bei manchen klappt das über Jahrzehnte recht gut - und vollkommen unfallfrei.
Allerdings kenne ich auch Leute, die schon vollkommen nüchtern eigentlich nicht in der Lage sind, sicher zu fahren.
Es ist eben relativ und vom Individuum abhängig, ob jemand auch im Rausch noch sicher fahren kann, den Straßenverkehr im Auge behält und allgemein als "fahrtüchtig" bezeichnet werden kann/sollte.
Bei Alkohol ist es wohl das gleiche. Manche sind schon nach einem kleinen Glas Bier (0,2l) nicht mehr in der Lage ordentlich zu fahren, andere haben auch nach 2l keine großen Probleme.
Eine pauschale Promille-Regel oberhalb der 0.0 ist daher eigentlich unsinnig.
Genauso halte ich eine Pauschalregelung in Form eine Obergrenze bei THC für Blödsinn, da es unterschiedliche Toleranzschwellen für die Beeinträchtigung durch diesen Stoff gibt. Auch da sollte uneingeschränkt gelten: "Kiffen ODER fahren".
Allerdings halte ich es ebenso für unsinnig, jemandem Fahrtuntüchtigkeit zu unterstellen, nur weil der "Abbaustoffe" im Urin hat. Die halten nämlich nachgewiesenermaßen um einiges länger, als die Beeinträchtigung durch den Rausch, gleiches gilt für Reststoffe, die in Bluttests und Haarproben nachgewiesen werden können.

Wenn allerdings - wie in diesem Fall - die Alternative zum Kiffen in Benzodiazepinen besteht, so ist das Verkehrsrisiko durch derart "eingelullte" Menschen ganz sicher größer, als durch jemanden, der ab und zu mal kifft, und wer so'n Zeugs mal genommen hat, der weiß auch, dass die Beeinträchtigung NICHT nach ein paar Stunden zurückgeht. Meine Meinung.

Zum Glück kann in einigen Staaten seit einiger Zeit an Medikamenten auf Cannabis-Basis wenigstens geforscht werden, und daher werden rauschfreie Cannabis Derivate sicherlich irgendwann auch in unseren Apotheken auftauchen. Novo- oder Lidokain (zwei Betäubungsmittel, die bei Zahnärzten verwendung finden) basieren auch auf Kokain, isolieren allerdings dessen betäubende Bestandteile - so etwas ist mit Cannabinoiden auch möglich, diesbezügliche Forschung wurde aber lange Zeit durch eine absoolute Hanf-Tabuisierung unterbunden. Ausserdem ist die Isolation bei einem naturbelassenen Pflanzenprodukt um einiges schwiieriger, als bei Kokain, welches ja schon als Droge ein Pflanzenextrakt ist, das nicht annähernd alle Bestandteile der Pflanze beinhaltet. Bei Gras müsste man erstmal ermitteln, welche der paar tausend Inhaltsstoffe für den Rausch sorgen, und welche medizinisch wirksam sind.

Auch sollte nicht vergessen werden, dass einige der suchtgefährlichsten Drogen ihr Dasein als Medikament begonnen haben (z.B. Morphium, Heroin). Medikamente SIND in den meisten Fällen etwas entschärfte Drogen. Ich fand es dementsprechend recht amüsant, als der Aphotekerbund in DE die Idee, Cannabisprodukte gegen Rezept in Apotheken beziehen zu können, mit dem Satz "Wir sind doch keine Drogendealer" abgelehnt hat. Ein wiirklich guter Witz meine Herren Giftmischer.

@andiac
Dass eine Prohibition den Schwarzmarkt stärkt (und ganz nebenbei die Preise vervielfacht - "Risikozuschlag" bei illegalem Handel, Schmiergelder etc. pp.), ist spätestens seit der Alk-Priohibition in den USA ein alter Hut. Warum sollte das bei anderen Drogen irgendwie anders sein?
Was meinst du, was ein Pfund Kaffee oder Zucker kosten würde, wenn man es auf dem Schwarzmarkt kaufen müsste?
Damit ist ein Verbot eigentlich fast das Beste, was der Produktionskette eines Stoffes passieren kann, nur der Endkunde hat dabei das Nachsehen, denn auf den werden die Kosten abgewälzt, wie bei jeder anderen Ware.
 
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Bekifft Fahren kann theoretisch auch vorteilhaft sein. Denn man fährt dann eher ruhiger und gelassener, was natürlich automatisch die Unfallgefahr senkt. Aber es senkt natürlich auch die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit.
Deswegen sollte man es unbedingt unterlassen breit zu fahren.
Blöd ist halt nur, das wenn man Samstags was kifft und Montags wieder Auto fährt und kontrolliert wird. Obwohl man absolut nüchtern gefahren ist, kann man den Lappen verlieren.
Wenn man dagegen nur 3h Schlaf hatte und total übermüdet Auto fährt, dann passiert einem in der Kontrolle nichts, obwohl der Schlafmangel wirkliche Auswirkungen hat.

An den Testverfahren muss also noch gearbeitet werden.
 
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Dem Staat geht es nicht um Deine gedankliche Gesundheit ! Sondern um Deine Arbeitsfähigkeit und Kosten im Gesundheitssystem.
Man hat die Arbeitsfähigkeitsschädigenten Drogen halt verboten. Alkohol wird die nächste sein. mfg
 
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I)n Deutschland kannst du bei schimmer Neurodermitis auch eine Joint verschrieben bekommen. Deutschland ist einfach ein Hauptumschlagplatz für alle Drogen. Der Staat will sich das dort etwas einfacher machen und alles über einen Kamm scheren. Die UNfälle die auf Drogenmissbrauch zurück zu führen, sind sind nicht unerheblich. An Nikotin und Alkohol verdient der Staat Millionen an Steuergeldern an Canabis nichts.......
 
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Gamer2013 schrieb:
An Nikotin und Alkohol verdient der Staat Millionen an Steuergeldern an Canabis nichts.......
Und der Volkswirtschaftliche Schade durch Alkohol und Nikotin ist kaum zu beziffern...
 
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DerOlf schrieb:
...
Eine pauschale Promille-Regel oberhalb der 0.0 ist daher eigentlich unsinnig.
...
Du brauchst gerade bei Alkohol eine Grenze oberhalb von 0,0, weil man durch viele andere Umstände als Alkoholtrinken Alkohol im Blut haben kann. Das fängt bei Mitarbeitern von Destillerien und Brauereien, die verdunsteten Alkohol einatmen, an und endet bei Omas Kirschkuchen, der über Nacht ein bisschen Alkohol angesetzt hat, oder auch einfach ganz leicht, kaum merklich, angegorhrenem Saft. Durch solche Dinge können wir häufig messbare Alkoholwerte im Blut haben, von denen wir gar nichts mitbekommen. Ein Wert von 0,2 Promille, der ja praktisch der aktuelle deutsche Grenzwert ist (siehe Schuldzusprechung bei Unfällen), kann solche Dinge besser ausschließén, als ein 0,0-Wert, bei dem man den Fahrer von Frau Merkel aus dem Verkehr ziehen müsste, weil der ausversehen ein bisschen Rotweinsauße in seinem Mittagessen hatte.

Ob es sowas bei Cannabinolen auch gibt, weiß ich jetzt nicht. Aber manchmal verstecken sich solche Wirkstoffe auch in normaler Nahrung, ohne, dass jemand daran denkt. Wer denk beispielsweise schon daran, dass Avocado Nikotin enthält?
 
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@Mountwalker
Guter Einwand, das mit Omas Kirschkuchen.
Brauerrei- oder Destilleriemitarbeiter könnten sich allerdings als solche Ausweisen, und hätten damit eine gute "Entschuldigung" für den Pegel im Blut, das gleiche gilt für alle, die berufsbedingt mit Alkohol in Berührung kommen.
Aber gegen den Saft und Omas Kuchen fällt mir echt nichts ein - Wie machen das denn die Skandinaven? Da gilt soweit ich weiß flächendeckend 0,0 Promille.

Ich habe auch keine Ahnung, ob THC in irgendwelchen anderen Pflanzen oder Lebensmitteln vorkommt. Da müsste man mal Verwandte der beiden potenteren Cannabis-Stämme testen genau wie andere Lebensmittel - aber da es nicht das Produkt eines chemischen Prozesses (Gährung) ist, für den es außer Wasser, Hefe und Zucker nicht viel braucht, wird es sicher nicht so weit verbreitet sein.
Mit erscheint es in etwa so: Wer das Zeug im Blut hat, der hat es geraucht oder sonstwie zu sich genommen und solange das freiwillig geschah, hat er das auch gewusst.

Prost
 
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Bitte mit der Argumentation der fehlenden Umsetzbarkeit aufhören... Die Umsetzung gelingt in vielen anderen Ländern und selbst in Deutschland bei unter 21jährigen. Warum sollte es in Deutschland bei älteren Leuten nicht mehr funktionieren? Das Geheimnis liegt in der Toleranz...
Ich würde gerne einmal die Umstände sehen unter denen jemand durch einatmen einen nennenswerten Blutalkoholspiegel erreicht hat. Genauso würden mich mal die Lebensmittel und die Mengen interessieren, von denen hier ständig ausgegangen wird um nennenswert Betrunken zu werden.
Und wer wider Erwarten doch durch Lenbensmittel einen Blutalkoholspiegel von 0,3 Promille oder höher erreichen sollte, erhöht das genauso das Unfallrisiko wie bei "reinem" Alkoholkonsum.
Übrigens wurde von Preusser (falls es jemanden interessiert: Preusser, D.F. (2002) BAC and fatal crash rate.) gezeigt, dass auch unter 0,3 Promille ein erhöhtes Unfallrisiko besteht.
 
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