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Quo vadis BTMG?
- Ersteller iliketurtles
- Erstellt am
Lumin
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Nov. 2011
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- 467
AW: Cannabis Legalisierung
Wurde hier eigentlich schon ein Argument gegen die Legalisierung genannt?
Ich habe mich mit dem Thema etwas beschäftigt und konnte bisher kein Argument gegen die Legalisierung finden (auch nicht hier auf den letzten Seiten). Mich würde wirklich interessieren ob es welche gibt.
Wurde hier eigentlich schon ein Argument gegen die Legalisierung genannt?
Ich habe mich mit dem Thema etwas beschäftigt und konnte bisher kein Argument gegen die Legalisierung finden (auch nicht hier auf den letzten Seiten). Mich würde wirklich interessieren ob es welche gibt.
MusicJunkie666
Commander
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- 2.757
AW: Cannabis Legalisierung
Schwer zu sagen. Wenig vernünftige und beweisbare Gegenargumente. Manche behaupten, der Konsum würde drastisch steigen und den Staat eine Menge Behandlungskosten kosten, etc.
Schwer zu sagen. Wenig vernünftige und beweisbare Gegenargumente. Manche behaupten, der Konsum würde drastisch steigen und den Staat eine Menge Behandlungskosten kosten, etc.
YesWeedCan
Banned
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- Okt. 2004
- Beiträge
- 2.920
AW: Cannabis Legalisierung
Ich frage mich immer wieder wenn ich so etwas lese welche Auswirkungen noch erforscht werden sollen? Man kann doch einfach mal die Niederländer nehmen welche im Wesen und der Mentalität den Deutschen ähnlich sind.
Welche Auswirkungen hatte denn dort die Einführung der Coffeeshops auf die Gesellschaft? Gibt es dort mehr Konsumenten als in Deutschland.
Sind dort mehr Menschen hilfebedürftig und konsultieren öfters einen Arzt wegen Cannabiskonsum als in Deutschland?
Es gibt nun auch ein paar Probleme mit den Coffeeshops dort welche aber ausschließlich mit der Prohibition zusammenhängen:
Drogentourismus und Belästigungen von Kiffern aus Ländern wo eine repressive Schiene gefahren wird oder das sogenannte "Hintertürproblem", welches die Coffeeshops immer noch zwingt ihre Ware auf dem illegalen Markt einzukaufen.
Zu dem Drogentourismus haben die einzelnen Städte nun die Möglichkeit einen Wietpas einzuführen, welche mit dem I-Kriterium (Ingezetenkriterium) ausländische Drogentouristen ausschließen können.
Machen einige Städte aber nicht alle, ist wie so oft eine politische Frage bzw. der Sichtweise.
Das zweite Problem ist der Einkauf für die Coffeeshops, und dort ist es in der Tat so das immer noch das organisierte Verbrechen prächtig an den Coffeeshops mitverdienen.
Liegt aber nicht an die Coffeeshops da wie wir ja aus Deutschland wissen das organisierte Verbrechen auch ohne Coffeeshops prächtig an Drogen bzw. hier Cannabis verdienen.
Nun gibt es nicht wenige Städte die den Cannabisanbau unter städtischer Verwaltung nehmen möchten und die Coffeeshops kontrolliert beliefern möchte.
Leider ist die derzeitige Regierung dafür nicht zu haben und möchte den Status Quo beibehalten.
Aber und nun kommt das wichtigste: Zu keiner Zeit und ich betone zu keiner Zeit wurden irgendwelche Maßnahmen gegenüber niederländische Kiffer in Erwägung gewogen. Dies deshalb weil Cannabis natürlich nicht gut für den einzelnen ist, aber auch nicht die Gefahren birgt die eine Gesellschaft nicht vertragen könnte.
Zusammenfassend bleibt gesagt: Auswirkungen auf die Gesellschaft kann man an dem Experiment Coffeeshops ableiten, und auch wie man es besser machen könnte (Drogentourismus,Regulierung des Handels).
Ansonsten wüsste ich nicht was noch erforscht werden sollte? Die negativen Auswirkungen der Prohibition sehen wir alle jeden Tag, und die positiven einer zumindest "Fastfreigabe" kann man in den Niederlanden sehen.
Onkelhitman schrieb:3. Die gesellschaftlichen Auswirkungen durch die Legalisierung von Cannabis müsste untersucht und bewertet werden.
............
Und: Inwiefern würde eine Cannabis Legalisierung zur Veränderung der Gesellschaft führen, und wäre dies ein negativer Aspekt?
Ich selbst halte das für eine "Hätte-Wäre-Wenn"- Frage. Selbst wenn Cannabis in anderen Ländern und Gesellschaften akzeptiert sein würde oder auch nicht, die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft ist nicht abzuschätzen. Abzuschätzen ist aber die Anzahl der Fälle an rechtlichen Überschreitungen und ärztlichen Konsultationen im Sinne der legalen Drogen und deren Missbrauch. Es ist kein Argument für Cannabis. Sondern es ist ein: Entweder ich lasse die Menschen entscheiden, ob sie die Droge nehmen. Und bei einem Verstoß, bei einem Missbrauch sollen sie härter bestraft werden (das ist jetzt so) ODER aber ich verbiete auch alle anderen Drogen.
"
Ich frage mich immer wieder wenn ich so etwas lese welche Auswirkungen noch erforscht werden sollen? Man kann doch einfach mal die Niederländer nehmen welche im Wesen und der Mentalität den Deutschen ähnlich sind.
Welche Auswirkungen hatte denn dort die Einführung der Coffeeshops auf die Gesellschaft? Gibt es dort mehr Konsumenten als in Deutschland.
Sind dort mehr Menschen hilfebedürftig und konsultieren öfters einen Arzt wegen Cannabiskonsum als in Deutschland?
Es gibt nun auch ein paar Probleme mit den Coffeeshops dort welche aber ausschließlich mit der Prohibition zusammenhängen:
Drogentourismus und Belästigungen von Kiffern aus Ländern wo eine repressive Schiene gefahren wird oder das sogenannte "Hintertürproblem", welches die Coffeeshops immer noch zwingt ihre Ware auf dem illegalen Markt einzukaufen.
Zu dem Drogentourismus haben die einzelnen Städte nun die Möglichkeit einen Wietpas einzuführen, welche mit dem I-Kriterium (Ingezetenkriterium) ausländische Drogentouristen ausschließen können.
Machen einige Städte aber nicht alle, ist wie so oft eine politische Frage bzw. der Sichtweise.
Das zweite Problem ist der Einkauf für die Coffeeshops, und dort ist es in der Tat so das immer noch das organisierte Verbrechen prächtig an den Coffeeshops mitverdienen.
Liegt aber nicht an die Coffeeshops da wie wir ja aus Deutschland wissen das organisierte Verbrechen auch ohne Coffeeshops prächtig an Drogen bzw. hier Cannabis verdienen.
Nun gibt es nicht wenige Städte die den Cannabisanbau unter städtischer Verwaltung nehmen möchten und die Coffeeshops kontrolliert beliefern möchte.
Leider ist die derzeitige Regierung dafür nicht zu haben und möchte den Status Quo beibehalten.
Aber und nun kommt das wichtigste: Zu keiner Zeit und ich betone zu keiner Zeit wurden irgendwelche Maßnahmen gegenüber niederländische Kiffer in Erwägung gewogen. Dies deshalb weil Cannabis natürlich nicht gut für den einzelnen ist, aber auch nicht die Gefahren birgt die eine Gesellschaft nicht vertragen könnte.
Zusammenfassend bleibt gesagt: Auswirkungen auf die Gesellschaft kann man an dem Experiment Coffeeshops ableiten, und auch wie man es besser machen könnte (Drogentourismus,Regulierung des Handels).
Ansonsten wüsste ich nicht was noch erforscht werden sollte? Die negativen Auswirkungen der Prohibition sehen wir alle jeden Tag, und die positiven einer zumindest "Fastfreigabe" kann man in den Niederlanden sehen.
WhiteShark
Admiral
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- Mai 2002
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- 9.949
AW: Cannabis Legalisierung
Aus genau diesem Grund ist der Konsum auch nicht verboten.
Auch kann es sein, dass man zum Alkoholkonsum gezwungen wird.
Schon wäre nicht die doppelte Strafe, sondern gar keine Strafe angemessen.
Wenn man die anderen Länder anschaut, dann sinkt der Konsum eher.
Alkohol verbieten ist aber nicht möglich. Erstens ist es gesellschaftlich ziemlich etabliert und zweitens steht eine sehr große Lobby dahinter. Zumal die Vergangenheit gezeigt hat, das hier ein Verbot nicht wirkt.
Es gilt daher eher abzuwägen wie gefährlich die Droge ist und wie wirksam ein Verbot.
Bei Heroin würde ich das Verbot als wirksam betrachten. Da kommt man, denke ich, nicht so einfach ran.
Exctasy aber bekommt man in jeder Disco. Hier ist das Verbot unwirksam und eine Freigabe würde für saubere Drogen sorgen, wodurch auch die Gefährlichkeit sinkt.
Cannabis bekommt man auf dem Schulhof. Verbot also vollkommen unwirksam. Gefährlichkeit eher gering.
Ich finde dies muss man etwas differenzierter sehen. Es muss einem nur jemand etwas ins Glas mischen und man kann nichts dafür.Punkt 2:Ist man unter dem Einfluss einer Droge und wird straffällig, so sollte man eine höhere Strafe bekommen, als jemand, der keine Droge zu sich genommen hat. Dies erkannte schon Aristoteles (ca. 350v. Christus), der es folgendermaßen beschrieb:
"So wird dem Betrunkenen das Strafmaß verdoppelt, denn das bewegende Prinzip ist in ihm selbst: es stand ganz bei ihm, sich nicht zu betrinken."
Aus genau diesem Grund ist der Konsum auch nicht verboten.
Auch kann es sein, dass man zum Alkoholkonsum gezwungen wird.
Schon wäre nicht die doppelte Strafe, sondern gar keine Strafe angemessen.
Genauso kann man behaupten, das der Konsum sinkt, denn Verbotenes wird interessant.Schwer zu sagen. Wenig vernünftige und beweisbare Gegenargumente. Manche behaupten, der Konsum würde drastisch steigen und den Staat eine Menge Behandlungskosten kosten, etc.
Wenn man die anderen Länder anschaut, dann sinkt der Konsum eher.
Das ist ein Punkt über den man streiten kann. Ein Verbot von Heroin dient zum Schutz vor einem selbst. Denn bekanntermaßen macht dieses Zeug einen ziemlich kaputt. Etwas was man von Cannabis nicht wirklich behaupten kann. Aber von Alkohol könnte man das widerrum behaupten.Muss man das dann nicht auch auf die harten Drogen ausweiten? Ich kann doch nicht sagen: Cannabis ist was anderes als Heroin. Beides sind abhängig machende Drogen und gehören sich weiterhin verboten, ebenso wie - ...- Alkohol.
Alkohol verbieten ist aber nicht möglich. Erstens ist es gesellschaftlich ziemlich etabliert und zweitens steht eine sehr große Lobby dahinter. Zumal die Vergangenheit gezeigt hat, das hier ein Verbot nicht wirkt.
Es gilt daher eher abzuwägen wie gefährlich die Droge ist und wie wirksam ein Verbot.
Bei Heroin würde ich das Verbot als wirksam betrachten. Da kommt man, denke ich, nicht so einfach ran.
Exctasy aber bekommt man in jeder Disco. Hier ist das Verbot unwirksam und eine Freigabe würde für saubere Drogen sorgen, wodurch auch die Gefährlichkeit sinkt.
Cannabis bekommt man auf dem Schulhof. Verbot also vollkommen unwirksam. Gefährlichkeit eher gering.
DerOlf
Admiral
- Registriert
- März 2010
- Beiträge
- 9.524
AW: Cannabis Legalisierung
Ein Argument gegen die Legalisierung?
Eigentlich sollte ich sowas verweigern (bin ja doch eher dafür), aber dennoch:
Auf einer MC (tape) einer mir Bekannten Band stand mal: "don't Legalize it" (im Hintergrund war ein durchgestrichenes Hanfblatt) - und hinten drauf war die Begründung: "Cannabis zu legalisieren würde bedeutende Umsatzeinbußen für einen nicht unbedeutenden Teil des informellen Sektors bedeuten, und somit die Wirtschaftskraft dieser Bevölkerungsgruppe angreifen". Das war ungefähr 1993.
Der erste Song hieß übrigens "Ich schenk' dir Blumen und du rauchst Gras (s'soll'n das?)", und der letzte "legalize himbeereis".
Im Prinzip also das Argument: "Wenn man den giftigen, aber billigen Werkstoff X verbietet, bedeutet das für die damit arbeitenden Wirtschaftszweige Umsatzeinbußen".
Nur wurde das eben übertragen auf den informellen Sektor, wo den stärksten Gewinnfaktor die Illegalität und die darüber dem Käufer gegenüber legitimierbare "Gefahrenzulagen" darstellen. Diese Zusatzgewinne würden den momentanen Dealern bei einer Legalisierung wegbrechen.
Allerdings ist das auch damals schon eher ironisch gemeint gewesen. Es ging den Jungs dabei eher um ein "Pro-Argument", denn eine Legalisierung würde einer "Berufsklasse" ganz sicher schaden - den Dealern.
Sie hätte also schonmal einen Effekt, den das Verbot auch damals schon seit Jahrzehnten für Jederman offensichtlich NICHT hatte.
Der kreative Kopf der Band war übrigens Ökonom (BWL-Studi) ... und Grasdealer.
Lumin schrieb:Wurde hier eigentlich schon ein Argument gegen die Legalisierung genannt?
Ein Argument gegen die Legalisierung?
Eigentlich sollte ich sowas verweigern (bin ja doch eher dafür), aber dennoch:
Auf einer MC (tape) einer mir Bekannten Band stand mal: "don't Legalize it" (im Hintergrund war ein durchgestrichenes Hanfblatt) - und hinten drauf war die Begründung: "Cannabis zu legalisieren würde bedeutende Umsatzeinbußen für einen nicht unbedeutenden Teil des informellen Sektors bedeuten, und somit die Wirtschaftskraft dieser Bevölkerungsgruppe angreifen". Das war ungefähr 1993.
Der erste Song hieß übrigens "Ich schenk' dir Blumen und du rauchst Gras (s'soll'n das?)", und der letzte "legalize himbeereis".
Im Prinzip also das Argument: "Wenn man den giftigen, aber billigen Werkstoff X verbietet, bedeutet das für die damit arbeitenden Wirtschaftszweige Umsatzeinbußen".
Nur wurde das eben übertragen auf den informellen Sektor, wo den stärksten Gewinnfaktor die Illegalität und die darüber dem Käufer gegenüber legitimierbare "Gefahrenzulagen" darstellen. Diese Zusatzgewinne würden den momentanen Dealern bei einer Legalisierung wegbrechen.
Allerdings ist das auch damals schon eher ironisch gemeint gewesen. Es ging den Jungs dabei eher um ein "Pro-Argument", denn eine Legalisierung würde einer "Berufsklasse" ganz sicher schaden - den Dealern.
Sie hätte also schonmal einen Effekt, den das Verbot auch damals schon seit Jahrzehnten für Jederman offensichtlich NICHT hatte.
Der kreative Kopf der Band war übrigens Ökonom (BWL-Studi) ... und Grasdealer.
Zuletzt bearbeitet:
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Onkelhitman
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
@Whiteshark
Dir kann man auch K.O. Tropfen ins Getränk mixen und du bist nicht Schuld. Das ist dann aber der Drogenmissbrauch. Auf diese Ausnahmesituationen brauchen wir uns doch nicht bei einer allgemeinen Diskussion einlassen.
Also rein an dem Wirkstoff liegt es auch nicht nur.
Ferner finde ich diese Aussage sehr.... nunja, falsch nicht direkt, aber wagemutig:
@dacapo
Mit dem Satz:
Sollte also die Gesellschaft wirklich die Frage ernst nehmen und als politisches Thema durchboxen wollen, ist eine Diskussion über alle anderen Drogen ein Muss. Sollte Cannabis illegal bleiben, so sollte man dies auch auf die anderen Drogen ausweiten. Sollte Cannabis auf Eigenverantwortung freigegeben werden, dann sollte dies wohl auch für andere Drogen gelten.
@Whiteshark
Dir kann man auch K.O. Tropfen ins Getränk mixen und du bist nicht Schuld. Das ist dann aber der Drogenmissbrauch. Auf diese Ausnahmesituationen brauchen wir uns doch nicht bei einer allgemeinen Diskussion einlassen.
Auch das ist Quatsch. Nehm nur dein eigenes Beispiel. Es würde erlaubt werden. Schwupps gäbe es Nachfrage, Angebot und demnach eine funktionierende Handelskette inkl. Verkaufschargen. Und demnach wäre es nicht mehr gewichtet nach den gesundheitlichen Auswirkungen, sondern nur daran gemessen, was die Gesellschaft akzeptiert oder nicht.Es gilt daher eher abzuwägen wie gefährlich die Droge ist und wie wirksam ein Verbot.
Das ist Unsinn. Wenn du zuviel Alkohol kippen würdest (trinkst eine Flasche Spiritus) bist du auch hinüber. Wenn du jeden Tag 100 Zigaretten rauchst, bist du evtl. auch schneller tot. Aber es ist deine Entscheidung ob du es tust. Wie Wirksam sie ist, ist ebenfalls fraglich, da, wie schon erwähnt wurde, dass bei einem Menschen Rauchen Krebs verursachen kann (sämtliche Inhaltsstoffe), bei anderen Menschen nicht. Eine Person ist nach einem Bier weg, ein anderer dagegen hat überhaupt keine Auswirkungen. Einer nimmt eine Schmerztablette und fällt vor Schmerzen immer noch halbtot ins Bett, der Andere merkt gar nichts mehr.Es gilt daher eher abzuwägen wie gefährlich die Droge ist und wie wirksam ein Verbot.
Bei Heroin würde ich das Verbot als wirksam betrachten.
Also rein an dem Wirkstoff liegt es auch nicht nur.
Ferner finde ich diese Aussage sehr.... nunja, falsch nicht direkt, aber wagemutig:
Definiere kaputt. Es wird mit Sicherheit Menschen geben, die wegen dem Konsum eine andere Lebenseinstellung haben, eine andere Bewustseinsstruktur, als wenn sie es nicht zu sich nähmen. Das geht in beide Richtungen. Dem einen kanns helfen, dem Anderen nicht. Auswirkungen hat es wohl auch nicht bei jedem. Wie halt oben erwähnt.Denn bekanntermaßen macht dieses Zeug einen ziemlich kaputt. Etwas was man von Cannabis nicht wirklich behaupten kann.
@dacapo
Das ist reine Psychohistorik. Du kannst die Niederlande nicht mit Deutschland gleichsetzen. Auch kommt es auch auf die Jahre an, wann etwas eingeführt wurde, zu welchem geschichtlichen, wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen Zeitpunkt. Eine jetzt eingeführte Legalisierung ist ein Schritt in eine unwägbare Situation, die es eben noch nie gab.Man kann doch einfach mal die Niederländer nehmen welche im Wesen und der Mentalität den Deutschen ähnlich sind.
Welche Auswirkungen hatte denn dort die Einführung der Coffeeshops auf die Gesellschaft? Gibt es dort mehr Konsumenten als in Deutschland.
Sind dort mehr Menschen hilfebedürftig und konsultieren öfters einen Arzt wegen Cannabiskonsum als in Deutschland?
Nichts. Du kannst in der Hinsicht nicht erraten was kommen würde. Reines Spekulatius in beide Richtungen.Ansonsten wüsste ich nicht was noch erforscht werden sollte?
Mit dem Satz:
meine ich, dass wenn man davon ausgeht, dass Cannabis legalisiert würde, die Diskussion kommen wird, was mit anderen Drogen passiert. Denn bei diesen stellt sich genau dieselbe Frage wieder. Legal oder illegal? Wieso bekommen einige Drogen Ausnahmen, andere wiederum nicht. Natürlich kann ich, wie WhiteShark schreibt, auch diese Drogen missbrauchen und Menschen einfügen. Aber ist das realistisch? Wird dieser Missbrauch exponentiell mit einer Legalisierung von Cannabis steigen? Bei einem Markt, in welchem man dafür vielfältige Möglichkeiten hat? Fragwürdig.Die gesellschaftlichen Auswirkungen durch die Legalisierung von Cannabis müsste untersucht und bewertet werden.
............Und: Inwiefern würde eine Cannabis Legalisierung zur Veränderung der Gesellschaft führen, und wäre dies ein negativer Aspekt?
Sollte also die Gesellschaft wirklich die Frage ernst nehmen und als politisches Thema durchboxen wollen, ist eine Diskussion über alle anderen Drogen ein Muss. Sollte Cannabis illegal bleiben, so sollte man dies auch auf die anderen Drogen ausweiten. Sollte Cannabis auf Eigenverantwortung freigegeben werden, dann sollte dies wohl auch für andere Drogen gelten.
WhiteShark
Admiral
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AW: Cannabis Legalisierung
Also ich muss natürlich zugeben, dass es wirklich schwierig ist die anderen Drogen aussen vor zu lassen.
Darum hatte ich kurz mal aufgeführt, wie ich manche Drogen einschätzen würde. Das war natürlich ein wenig gewagt.
Denn wenn man argumentiert, das man Cannabis freigeben sollte, weil das Verbot gescheitert ist, dann gilt das gleiche Argument auch für andere Drogen.
Warum manche Drogen, wie das genannte Heroin, verboten bleiben sollten, würde ich mit der Gefahr für einen selbst begründen, quasi als Schutz.
Und an dieser Stelle wird es dann richtig schwierig.
Wie du schon richtig angemerkt hast, reagieren die Menschen unterschiedlich auf die Drogen. Wo zieht man die Grenze?
Da Alkohol schon recht gefährlich ist, ist da die Messlatte recht hoch.
Bzgl kaputt durch Heroin meinte ich die körperliche Verfassung eines Konsumenten.
Jemandem der jahrelang Cannabis konsumiert hat, sieht man das nicht an. Jemand der Heroin (oder auch Alkohol) sieht man das meist recht deutlich an.
Also ich muss natürlich zugeben, dass es wirklich schwierig ist die anderen Drogen aussen vor zu lassen.
Darum hatte ich kurz mal aufgeführt, wie ich manche Drogen einschätzen würde. Das war natürlich ein wenig gewagt.
Denn wenn man argumentiert, das man Cannabis freigeben sollte, weil das Verbot gescheitert ist, dann gilt das gleiche Argument auch für andere Drogen.
Warum manche Drogen, wie das genannte Heroin, verboten bleiben sollten, würde ich mit der Gefahr für einen selbst begründen, quasi als Schutz.
Und an dieser Stelle wird es dann richtig schwierig.
Wie du schon richtig angemerkt hast, reagieren die Menschen unterschiedlich auf die Drogen. Wo zieht man die Grenze?
Da Alkohol schon recht gefährlich ist, ist da die Messlatte recht hoch.
Bzgl kaputt durch Heroin meinte ich die körperliche Verfassung eines Konsumenten.
Jemandem der jahrelang Cannabis konsumiert hat, sieht man das nicht an. Jemand der Heroin (oder auch Alkohol) sieht man das meist recht deutlich an.
MountWalker
Fleet Admiral
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- Juni 2004
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AW: Cannabis Legalisierung
Ich denke mal bei Heroin spielt ein ganz anderer Aspekt eine Rolle: Heroin hat einen sehr sehr dünnen Bereich zwischen angenehmer Wirkung und tödlicher Dosis. Keine andere schwarzmarktlich etablierte Droge ist dermaßen von Überdosis gefährdet. um mich ins Delirium zu saufen, muss ich schon einiges schmerzlich mehr tun, als die Spritze aus Versehen einen Millimeter zu weit aufziehen. Bei Heroin ist also die akute Überdosis die große Gefahr, während die chronische Zuvieleinnahme eben bei Methamphetamin wesentlich schlimmer sein soll.
Eine tödiche Dosis Cannabis ist dagegen, soweit ich weiß, praktisch noch nie aufgezeichnet worden.
Ich denke mal bei Heroin spielt ein ganz anderer Aspekt eine Rolle: Heroin hat einen sehr sehr dünnen Bereich zwischen angenehmer Wirkung und tödlicher Dosis. Keine andere schwarzmarktlich etablierte Droge ist dermaßen von Überdosis gefährdet. um mich ins Delirium zu saufen, muss ich schon einiges schmerzlich mehr tun, als die Spritze aus Versehen einen Millimeter zu weit aufziehen. Bei Heroin ist also die akute Überdosis die große Gefahr, während die chronische Zuvieleinnahme eben bei Methamphetamin wesentlich schlimmer sein soll.
Eine tödiche Dosis Cannabis ist dagegen, soweit ich weiß, praktisch noch nie aufgezeichnet worden.
Zuletzt bearbeitet:
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Onkelhitman
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
@WhiteShark
Jetzt nimmt jemand Cannabis zu sich. Wer weiss, welche Auswirkung das bei dieser Person hat? Vielleicht fühlt sie sich gut. Vielleicht verdrängt sie damit aber alles Schlechte und macht damit das eigene Bewusstsein für etwas "schlechtes" kaputt. Er erkennt gar nicht mehr, was gut und schlecht ist, sondern blendet ja das Schlechte aus.
Somit ergibt sich nach und nach eine Veränderung des Gehirns, der Wahrnehmung und des eigenen Bewusstseins durch die permanente Zuführung von Cannabis. Ich weiss das nicht. Dasselbe kann passieren wenn jemand Zuckersüchtig ist, Sucht für sich genommen. Aber möglich ist es. Und Auswirkungen hat es. Man macht damit jedoch sich selber kaputt über einen langen Zeitraum. Wissentlich am Anfang. Später in der Sucht selbst gefangen. Ob also der Konsum gut oder schlecht ist, das ist völlig Wurst, denn die Auswirkungen bei Alkohol sind ja auch bekannt. Die Auswirkungen von Zigaretten sind auch bekannt (mal davon ab, dass eine Zigarette überhaupt keinen direkten Einfluss auf das Gehirn hat. Das Rauchen von Zigaretten lindert nicht die Nervösität oder gibt das positive Gefühl, sondern die Gewohnheit der positiven Empfindung und die Suchtbefriedigung geben ein gutes Gefühl. Genausogut könnte man sich einreden, wenn man eine Banane isst gehts einem super. Macht man das lange genug, so wird man nach Bananen süchtig. Was wahrscheinlich weniger gefährlich wäre). Dennoch ist dies Eigenverantwortung.
@MountWalker
Gefahrenpotential bei Missbrauch? Ist wahrscheinlich auch nicht drin. Wer dir eine Spritze setzen möchte, der wird dies nicht mit Heroin machen, sondern der wird dich mit einer halben Ampulle Insulin umnieten. Die ist einfacher zu bekommen.
Das heißt, hier sind wir wieder beim selben. 1. Was würde der legale Besitz ändern, 2. Welche rechtlichen Konsequenzen müsste man durchführen bei Missbrauch oder Überdosis 3. Welche Gesellschaftliche Auswirkung hätte die Legalisierung von Heroin.
@WhiteShark
Das stimmt. Du siehst einem auch keine Computersucht an, oder irgendwelche psychischen Leiden. Wissen kann man das allgemein nicht, sondern nur individuell.Jemandem der jahrelang Cannabis konsumiert hat, sieht man das nicht an.
Jetzt nimmt jemand Cannabis zu sich. Wer weiss, welche Auswirkung das bei dieser Person hat? Vielleicht fühlt sie sich gut. Vielleicht verdrängt sie damit aber alles Schlechte und macht damit das eigene Bewusstsein für etwas "schlechtes" kaputt. Er erkennt gar nicht mehr, was gut und schlecht ist, sondern blendet ja das Schlechte aus.
Somit ergibt sich nach und nach eine Veränderung des Gehirns, der Wahrnehmung und des eigenen Bewusstseins durch die permanente Zuführung von Cannabis. Ich weiss das nicht. Dasselbe kann passieren wenn jemand Zuckersüchtig ist, Sucht für sich genommen. Aber möglich ist es. Und Auswirkungen hat es. Man macht damit jedoch sich selber kaputt über einen langen Zeitraum. Wissentlich am Anfang. Später in der Sucht selbst gefangen. Ob also der Konsum gut oder schlecht ist, das ist völlig Wurst, denn die Auswirkungen bei Alkohol sind ja auch bekannt. Die Auswirkungen von Zigaretten sind auch bekannt (mal davon ab, dass eine Zigarette überhaupt keinen direkten Einfluss auf das Gehirn hat. Das Rauchen von Zigaretten lindert nicht die Nervösität oder gibt das positive Gefühl, sondern die Gewohnheit der positiven Empfindung und die Suchtbefriedigung geben ein gutes Gefühl. Genausogut könnte man sich einreden, wenn man eine Banane isst gehts einem super. Macht man das lange genug, so wird man nach Bananen süchtig. Was wahrscheinlich weniger gefährlich wäre). Dennoch ist dies Eigenverantwortung.
@MountWalker
Und das bedeutet was genau? Höheres Gefahrenpotential bei Überdosierung? Wenn du 3 Schlaftabletten nimmst bist du evtl. auch weg. Dennoch werden sie verkauft. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht auszuschließen. Ebenfalls könntest du Schmerzmittel mit Alkohol zu dir nehmen.Keine andere schwarzmarktlich etablierte Droge ist dermaßen von Überdosis gefährdet.
Gefahrenpotential bei Missbrauch? Ist wahrscheinlich auch nicht drin. Wer dir eine Spritze setzen möchte, der wird dies nicht mit Heroin machen, sondern der wird dich mit einer halben Ampulle Insulin umnieten. Die ist einfacher zu bekommen.
Das heißt, hier sind wir wieder beim selben. 1. Was würde der legale Besitz ändern, 2. Welche rechtlichen Konsequenzen müsste man durchführen bei Missbrauch oder Überdosis 3. Welche Gesellschaftliche Auswirkung hätte die Legalisierung von Heroin.
chrigu
Fleet Admiral
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- 33.609
AW: Cannabis Legalisierung
1. alkohol und cannabis in kleinen mengen ist unbedenklich.
2. cannabis ist erwiesenermassen für manche krankheiten heilungsfördernd.
3. beides kann bei übermässigen konsum schwerwiegende psychische und physische schäden verursachen, temporär oder dauerhaft.
deshalb: entweder beides verbieten oder beides staatlich kontrolliert verkaufen.
über andere drogen reden wir mal nicht... ist erwiesen das diese mehr kaputt machen als nutzen bringen..
1. alkohol und cannabis in kleinen mengen ist unbedenklich.
2. cannabis ist erwiesenermassen für manche krankheiten heilungsfördernd.
3. beides kann bei übermässigen konsum schwerwiegende psychische und physische schäden verursachen, temporär oder dauerhaft.
deshalb: entweder beides verbieten oder beides staatlich kontrolliert verkaufen.
über andere drogen reden wir mal nicht... ist erwiesen das diese mehr kaputt machen als nutzen bringen..
DerOlf
Admiral
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AW: Cannabis Legalisierung
Nur ein kleiner Einschub zu Heroin und Überdosis:
Soweit ich weiß kommen die meisten Überdosen bei Heroin dadurch zustande, dass die Droge nur selten den Großteil dessen ausmacht, was man sich da reinballert.
Schwarzmarkt, das bedeutet Streckmittel in unterschiedlicher Menge. Ein Beispiel:
Gekauft wurden 10g Heroin, gestreckt wurde das ganze auf 100g (es sind also noch ca. 10% Heroin im Verkauffertigen Präparat).
Ich setze mal einfach diese 10% als Marktstandard (k.A. wie die Wertte tatsächlich sind, da habe ich zum Glück nie wirklich dringesteckt), an den sich die Kundschaft über Jahre hginweg gewöhnt hat. Hin und wieder kommt es vor, dass weniger stark gestreckter Stoff auf den Markt kommt (weil z.B. die ursprünglichen 10g ausnahmsweise tatsächlich "REIN" waren). Der Junkie beikommt seinen Stoff, bereitet ihn wie gewohnt zu und setzt sich einen goldenen Schuss, weil es eben statt der 10% reinem Wirkstoff plötzlich 15% waren.
Diese Risikoquelle ist z.B. in den Niederlanden durch die "Fixerstuben" nahezu eliminiert worden, da dort die Qualität des Stoffes viel besser kontrolliert werden kann, als das Dealern oder Konsumenten in den meisten Fällen überhaupt möglich ist.
Das Risiko des Stoffes selber ist verbotsunabhängig, aber ein guter Teil der Goldschuss-Toten ist mMn Folge der Illegalität der gesamten Drogenlogistik.
Nur ein kleiner Einschub zu Heroin und Überdosis:
Soweit ich weiß kommen die meisten Überdosen bei Heroin dadurch zustande, dass die Droge nur selten den Großteil dessen ausmacht, was man sich da reinballert.
Schwarzmarkt, das bedeutet Streckmittel in unterschiedlicher Menge. Ein Beispiel:
Gekauft wurden 10g Heroin, gestreckt wurde das ganze auf 100g (es sind also noch ca. 10% Heroin im Verkauffertigen Präparat).
Ich setze mal einfach diese 10% als Marktstandard (k.A. wie die Wertte tatsächlich sind, da habe ich zum Glück nie wirklich dringesteckt), an den sich die Kundschaft über Jahre hginweg gewöhnt hat. Hin und wieder kommt es vor, dass weniger stark gestreckter Stoff auf den Markt kommt (weil z.B. die ursprünglichen 10g ausnahmsweise tatsächlich "REIN" waren). Der Junkie beikommt seinen Stoff, bereitet ihn wie gewohnt zu und setzt sich einen goldenen Schuss, weil es eben statt der 10% reinem Wirkstoff plötzlich 15% waren.
Diese Risikoquelle ist z.B. in den Niederlanden durch die "Fixerstuben" nahezu eliminiert worden, da dort die Qualität des Stoffes viel besser kontrolliert werden kann, als das Dealern oder Konsumenten in den meisten Fällen überhaupt möglich ist.
Das Risiko des Stoffes selber ist verbotsunabhängig, aber ein guter Teil der Goldschuss-Toten ist mMn Folge der Illegalität der gesamten Drogenlogistik.
Lumin
Lt. Junior Grade
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AW: Cannabis Legalisierung
Was sind "andere Drogen"? Kaffee, MDMA, Pilze, Heroin?
Wo ist denn erwiesen, dass "andere Drogen" mehr kaputt machen als sie nutzen bringen? Eigentlich stimme ich dieser Aussage zu wenn man es auf die Gesundheit bezieht, doch das selbe gilt auch für Alkohol und Cannabis, auch sie machen mehr kaputt als sie gesundheitlichen Nutzen bringen. Doch der Nutzen ist nicht nur auf die Gesundheit beschränkt.
Es gibt so viele Drogen, die als hart gelten, jedoch ungefährlicher sind als Alkohol, Tabak und Cannabis. Man kann die Legalitätsgrenze nicht einfach um Alkohol+Tabak oder um Cannabis+Alkohol+Tabak ziehen, Pilze, LSD, MDMA, usw. müssen dann auch erlaubt sein.
Eine Cannabislegalisierung ist nur der erste Schritt zum richtigen Umgang mit Drogen, damit fängt alles erst an.
Es fehlt einfach das Etikett wie auf Alkoholflaschen. Das sollte es aber geben, für alle Drogen. Dazu müssen diese aber staatlich kontrolliert werden.
Das ist gelegentlich ein Problem bei denen Befürwörtern der Cannabislegalisierung: die anderen Drogen werden falsch bewertet.chrigu schrieb:1. alkohol und cannabis in kleinen mengen ist unbedenklich.
2. cannabis ist erwiesenermassen für manche krankheiten heilungsfördernd.
3. beides kann bei übermässigen konsum schwerwiegende psychische und physische schäden verursachen, temporär oder dauerhaft.
deshalb: entweder beides verbieten oder beides staatlich kontrolliert verkaufen.
über andere drogen reden wir mal nicht... ist erwiesen das diese mehr kaputt machen als nutzen bringen..
Was sind "andere Drogen"? Kaffee, MDMA, Pilze, Heroin?
Wo ist denn erwiesen, dass "andere Drogen" mehr kaputt machen als sie nutzen bringen? Eigentlich stimme ich dieser Aussage zu wenn man es auf die Gesundheit bezieht, doch das selbe gilt auch für Alkohol und Cannabis, auch sie machen mehr kaputt als sie gesundheitlichen Nutzen bringen. Doch der Nutzen ist nicht nur auf die Gesundheit beschränkt.
Es gibt so viele Drogen, die als hart gelten, jedoch ungefährlicher sind als Alkohol, Tabak und Cannabis. Man kann die Legalitätsgrenze nicht einfach um Alkohol+Tabak oder um Cannabis+Alkohol+Tabak ziehen, Pilze, LSD, MDMA, usw. müssen dann auch erlaubt sein.
Eine Cannabislegalisierung ist nur der erste Schritt zum richtigen Umgang mit Drogen, damit fängt alles erst an.
Liegt auch daran, dass Heroin illegal ist. Weil Heroin illegal ist, ist es nicht kontrolliert. Weil es nicht kontrolliert ist, wird es gestreckt. Der Streckungsgrad ist unterschiedlich. Der Wirkstoffanteil schwankt zwischen 5 und 20%, kommt ein Konsument an relativ reinen Heroin, sagen wir mal 50% und ist sonst 5% gewohnt, ist es möglich, dass er ohne es zu wissen die 10fache Dosis nimmt.MountWalker schrieb:Keine andere schwarzmarktlich etablierte Droge ist dermaßen von Überdosis gefährdet.
Es fehlt einfach das Etikett wie auf Alkoholflaschen. Das sollte es aber geben, für alle Drogen. Dazu müssen diese aber staatlich kontrolliert werden.
Zuletzt bearbeitet:
Lübke
Fleet Admiral
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AW: Cannabis Legalisierung
pilze, engelstrompete und co. sind hochgradig gefährlich, da die dosierung nicht abgeschätzt werden kann. die menge des enthaltenden wirkstoffes schwankt stark, weshalb eine überdosis jederzeit möglich ist. soetwas wäre wenn überhaupt nur bei industrieller fertigung kontrollierbar.Pilze,...usw. müssen dann auch erlaubt sein.
O
Onkelhitman
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Demnach müsste man Drogen nur staatlich kontrollieren, wenn ich die letzten Posts mal so zusammenfassen darf? Sodass man den Wirkstoff eben kontrolliert kaufen kann, dann jedoch selbstständig natürlich Missbrauch betreiben könnte wenn man zuviel nimmt?
Man könnte ja auch im Wald Pilze sammeln und konsumieren, wer soll das kontrollieren?
Das Gepansche kommt ja nur durch die Illegalität und ohne Kontrolle.
Wobei man anmerken muss, das Kontrollen auch starken Schwankungen unterliegen. Man denke nur an EHEC oder dem Pferdefleisch im Gehacktes.
Demnach müsste man Drogen nur staatlich kontrollieren, wenn ich die letzten Posts mal so zusammenfassen darf? Sodass man den Wirkstoff eben kontrolliert kaufen kann, dann jedoch selbstständig natürlich Missbrauch betreiben könnte wenn man zuviel nimmt?
Man könnte ja auch im Wald Pilze sammeln und konsumieren, wer soll das kontrollieren?
Das Gepansche kommt ja nur durch die Illegalität und ohne Kontrolle.
Wobei man anmerken muss, das Kontrollen auch starken Schwankungen unterliegen. Man denke nur an EHEC oder dem Pferdefleisch im Gehacktes.
Lumin
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AW: Cannabis Legalisierung
Genau, und nur bei Legalität ist eine genaue Prüfung und verlässliche Angabe der Dosierung möglich. Durch die Illegalität schwankt die Menge des Wirkstoffes und ist nicht abschätzbar.
Lübke schrieb:pilze, engelstrompete und co. sind hochgradig gefährlich, da die dosierung nicht abgeschätzt werden kann. die menge des enthaltenden wirkstoffes schwankt stark, weshalb eine überdosis jederzeit möglich ist. soetwas wäre wenn überhaupt nur bei industrieller fertigung kontrollierbar.
Genau, und nur bei Legalität ist eine genaue Prüfung und verlässliche Angabe der Dosierung möglich. Durch die Illegalität schwankt die Menge des Wirkstoffes und ist nicht abschätzbar.
DerOlf
Admiral
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AW: Cannabis Legalisierung
Der Konsument selber natürlich. Wer einfach ohne jedes Vorwissen in den Wald latscht, sich irgendwelche Pilze zusammensammelt und die zu sich nimmt (egal mit welcher Intention), kann fast sicher davon ausgehen, dass er davon mindestens Bauchschmerzen bekommt.
Auch wenn man genau weiß, was man da sammelt, muss man noch um einige andere Gefahren wissen (z.B. Fuchsbandwurm u. Ä.) und um die Möglichkeiten, diese Gefahren zu entschärfen (es gibt sie, aber man muss sie eben kennen).
Momentan (in der Illegalität) ist der Konsument damit komplett alleine gelassen (kein Apotheker, Arzt oder Botaniker wird einem sagen, woran man "magic mushrooms" erkennt, oder wie man sie risikoarm zubereiten und nehmen kann), und kann diese Informationen bestenfalls aus informellen Netzwerken beziehen (von anderen Konsumenten).
Informationen dazu, wie Risiken minimiert werden können, sind allerdings momentan eher ein "Verdachtsmoment" (woher sollte dieses Wissen kommen, wenn nicht aus einer illegalen Handlung?), womit eines ganz sicher ist - wenn diese Infos kursieren, dann unter der Hand, ohne Qualitätskontrolle (abgesehen vom Schaden aus dem man bekanntlich klug wird) und vermischt mit viel Halbwissen und Mythologie.
Dabei gibt es zu all dem fundiertes Wissen - aus Mediizin, Botanik, Chemie, Biologie, Pharmakologie u.v.m., man muss es sich nur eben aus vielen kleinen Schnipseln selbst zusammensuchen.
Man sollte nicht vergessen, dass fast alle Drogen ihre Karriere als Medikamente begonnen haben. das Wissen über LSD gibts z.B. im Archiv von Sandoz in Basel, die Entwicklung von Penicilin hat sicherlich einige Informationen zu Pilzen zu liefern, und bei Bayer (Heroin) sollte es sehr viel Material zu Opiaten geben. Die ganze Pharma-Geschichte ist voll von Informationen zu Drogen, ihren Folgen, evtl. Langzeitschäden und sogar mit Versuchen zur Suchtprävention. Sogar das Militär hat darüber Studien anfertigen lassen.
Material für Aufklärung gibt es zu Hauf, aber solange die Stoffe illegal sind, werden diese Informationen eben nicht im Bezug auf Drogen und ihre Risiken aufbereitet oder verbreitet.
Onkelhitman schrieb:Man könnte ja auch im Wald Pilze sammeln und konsumieren, wer soll das kontrollieren?
Der Konsument selber natürlich. Wer einfach ohne jedes Vorwissen in den Wald latscht, sich irgendwelche Pilze zusammensammelt und die zu sich nimmt (egal mit welcher Intention), kann fast sicher davon ausgehen, dass er davon mindestens Bauchschmerzen bekommt.
Auch wenn man genau weiß, was man da sammelt, muss man noch um einige andere Gefahren wissen (z.B. Fuchsbandwurm u. Ä.) und um die Möglichkeiten, diese Gefahren zu entschärfen (es gibt sie, aber man muss sie eben kennen).
Momentan (in der Illegalität) ist der Konsument damit komplett alleine gelassen (kein Apotheker, Arzt oder Botaniker wird einem sagen, woran man "magic mushrooms" erkennt, oder wie man sie risikoarm zubereiten und nehmen kann), und kann diese Informationen bestenfalls aus informellen Netzwerken beziehen (von anderen Konsumenten).
Informationen dazu, wie Risiken minimiert werden können, sind allerdings momentan eher ein "Verdachtsmoment" (woher sollte dieses Wissen kommen, wenn nicht aus einer illegalen Handlung?), womit eines ganz sicher ist - wenn diese Infos kursieren, dann unter der Hand, ohne Qualitätskontrolle (abgesehen vom Schaden aus dem man bekanntlich klug wird) und vermischt mit viel Halbwissen und Mythologie.
Dabei gibt es zu all dem fundiertes Wissen - aus Mediizin, Botanik, Chemie, Biologie, Pharmakologie u.v.m., man muss es sich nur eben aus vielen kleinen Schnipseln selbst zusammensuchen.
Man sollte nicht vergessen, dass fast alle Drogen ihre Karriere als Medikamente begonnen haben. das Wissen über LSD gibts z.B. im Archiv von Sandoz in Basel, die Entwicklung von Penicilin hat sicherlich einige Informationen zu Pilzen zu liefern, und bei Bayer (Heroin) sollte es sehr viel Material zu Opiaten geben. Die ganze Pharma-Geschichte ist voll von Informationen zu Drogen, ihren Folgen, evtl. Langzeitschäden und sogar mit Versuchen zur Suchtprävention. Sogar das Militär hat darüber Studien anfertigen lassen.
Material für Aufklärung gibt es zu Hauf, aber solange die Stoffe illegal sind, werden diese Informationen eben nicht im Bezug auf Drogen und ihre Risiken aufbereitet oder verbreitet.
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YesWeedCan
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AW: Cannabis Legalisierung
Es werden einige wieder entsetzt aufschreien aber ein paar Anmerkungen zum Heroin möchte ich auch noch los werden.
Zu aller erst was ist eigentlich Heroin und wofür wurde es denn entwickelt. Nun Wikipedia sagt das Heroin ein Mittel hergestellt von Bayer als Schmerz und Hustenmittel eingesetzt wurde. Hier mal ein Foto von der damaligen Produktflasche.

Übrigens war Heroin wie ich erstaunt nachlesen konnte bis 1958 in Deutschland legal erhätlich.
Ich habe in den neunziger Jahren knapp 8 Jahre in Zürich gelebt, und einige wissen vielleicht das es dort damals Europas größte offene Drogenszene gab (Platz Spitz und später dann Bahnhof Letten).
Irgendwann hatte die Politik zurecht das Bedürfnis diese Szene zu zerschlagen und aus der Not wurde die Heroinabgabe eingeführt. Damals konnte man sehr deutlich sehen wie sich aus vorherigen Elendsgestalten wieder normale Menschen entwickelten.
Die Heroinsucht war nicht überwunden, aber eine Entscheidende Sache gab es: Sie bekamen reines Heroin und hatten diesen Beschaffungsdruck nicht mehr.
Dadurch konnten diese Süchtigen mehr für ihren Körper und mehr für ihr Leben tun. Insbesondere regelmäßig wieder Vitamine oder Nahrung zu sich nehmen damit der Körper sich erholt.
Das Heroin selber ist nämlich in der richtigen Anwendung nicht toxisch und auch nicht schädlich für den Körper. Die einzige Entscheidende Nebenwirkung die Heroin hat ist die relativ schnell einsetzende Abhängigkeit.
Nun werde natürlich wieder einige sagen, moment mal Heroin ist doch tödlich. Es wurden und werden immer mal wieder Junkies auf Toiletten mit einer Überdosis Heroin gefunden.
Ja aber wie es vorher hier beschrieben wurde liegt auch diese Auswirkung nur begründet durch die Illegalität und fehlendem Konsumentenschutz. Der Reinheitsgrad schwankt ungemein und eigentlich kann man bei einem Strassenheroin nicht mehr von Heroin sprechen da es ca. 5-10% Heroin enthält.
Der Rest sind Streckmittel und Fremdstoffe und der Name Heroingemisch passt wohl besser dazu.
Was passiert wenn aus irgendeinem Grund das Heroin zu wenig gestreckt wurde brauche ich nicht zu erläutern. Die Menschen bekommen eine Überdosis.
Auch hier wird wieder die Auswirkung der Illegalität als Begründung für die Illegalität genommen.
Ich kann verstehen wenn man sagt : Wir verbieten Heroin weil es extrem stark abhängig macht, ich schüttel aber den Kopf wenn einer sagt: „Heroin muss verboten sein weil es so gefährlich ist.“
Heroin ist nämlich nicht toxisch wenn es rein und in der richtigen Dosierung angewendet wird, die Auswirkungen der Illegalität machen das dieser Stoff extrem gefährlich und gesundheitsschädlich wird.
Aber ich kann hier verstehen wenn die Gesellschaft bereit ist diesen Preis zu bezahlen nur dann sollte man das auch ehrlich zugeben und nicht so darstellen als ob Heroin so ein Teufelszeug ist und die Menschen umbringt.
Tödlich ist nur das Zusammenspiel von Heroin und der Illegalität. Ein Mensch kann mit reinem Heroin 90 Jahre alt werden wenn er es auch ohne geworden wäre. Er wäre halt nur sein ganzes Leben süchtig.
Es werden einige wieder entsetzt aufschreien aber ein paar Anmerkungen zum Heroin möchte ich auch noch los werden.
Zu aller erst was ist eigentlich Heroin und wofür wurde es denn entwickelt. Nun Wikipedia sagt das Heroin ein Mittel hergestellt von Bayer als Schmerz und Hustenmittel eingesetzt wurde. Hier mal ein Foto von der damaligen Produktflasche.

Übrigens war Heroin wie ich erstaunt nachlesen konnte bis 1958 in Deutschland legal erhätlich.
Ich habe in den neunziger Jahren knapp 8 Jahre in Zürich gelebt, und einige wissen vielleicht das es dort damals Europas größte offene Drogenszene gab (Platz Spitz und später dann Bahnhof Letten).
Irgendwann hatte die Politik zurecht das Bedürfnis diese Szene zu zerschlagen und aus der Not wurde die Heroinabgabe eingeführt. Damals konnte man sehr deutlich sehen wie sich aus vorherigen Elendsgestalten wieder normale Menschen entwickelten.
Die Heroinsucht war nicht überwunden, aber eine Entscheidende Sache gab es: Sie bekamen reines Heroin und hatten diesen Beschaffungsdruck nicht mehr.
Dadurch konnten diese Süchtigen mehr für ihren Körper und mehr für ihr Leben tun. Insbesondere regelmäßig wieder Vitamine oder Nahrung zu sich nehmen damit der Körper sich erholt.
Das Heroin selber ist nämlich in der richtigen Anwendung nicht toxisch und auch nicht schädlich für den Körper. Die einzige Entscheidende Nebenwirkung die Heroin hat ist die relativ schnell einsetzende Abhängigkeit.
Nun werde natürlich wieder einige sagen, moment mal Heroin ist doch tödlich. Es wurden und werden immer mal wieder Junkies auf Toiletten mit einer Überdosis Heroin gefunden.
Ja aber wie es vorher hier beschrieben wurde liegt auch diese Auswirkung nur begründet durch die Illegalität und fehlendem Konsumentenschutz. Der Reinheitsgrad schwankt ungemein und eigentlich kann man bei einem Strassenheroin nicht mehr von Heroin sprechen da es ca. 5-10% Heroin enthält.
Der Rest sind Streckmittel und Fremdstoffe und der Name Heroingemisch passt wohl besser dazu.
Was passiert wenn aus irgendeinem Grund das Heroin zu wenig gestreckt wurde brauche ich nicht zu erläutern. Die Menschen bekommen eine Überdosis.
Auch hier wird wieder die Auswirkung der Illegalität als Begründung für die Illegalität genommen.
Ich kann verstehen wenn man sagt : Wir verbieten Heroin weil es extrem stark abhängig macht, ich schüttel aber den Kopf wenn einer sagt: „Heroin muss verboten sein weil es so gefährlich ist.“
Heroin ist nämlich nicht toxisch wenn es rein und in der richtigen Dosierung angewendet wird, die Auswirkungen der Illegalität machen das dieser Stoff extrem gefährlich und gesundheitsschädlich wird.
Aber ich kann hier verstehen wenn die Gesellschaft bereit ist diesen Preis zu bezahlen nur dann sollte man das auch ehrlich zugeben und nicht so darstellen als ob Heroin so ein Teufelszeug ist und die Menschen umbringt.
Tödlich ist nur das Zusammenspiel von Heroin und der Illegalität. Ein Mensch kann mit reinem Heroin 90 Jahre alt werden wenn er es auch ohne geworden wäre. Er wäre halt nur sein ganzes Leben süchtig.
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AW: Cannabis Legalisierung
Dem Körper ist es egal, ob eine körperfremde Substanz über Enzyme katalysiert oder im Reagenzglas synthetisiert wurde. Woher soll der Organismus bei einer körperfremden Substanz auch wissen, woher sie kommt?
Damit ein Faktor (hier Substanz) auf die Evolution einen Einfluss haben kann, muss er generationsübergreifend einen Selektionsdruck auf den entsprechenden Organismus ausüben. Dies geschieht unabhängig davon, ob es ein synthetischer oder "natürlicher" Stoff ist...
Ist dir schon mal aufgefallen, dass die giftigsten Substanzen die man kennt aus der der Natur kommen?
Ich weiß nicht, warum sich dieser Irrglaube immer so stark in den Köpfen festsetzt:DerOlf schrieb:"Der menschliche Körper kann mit Alkohol umgehen" auch das trifft auf alle nicht vollsynthetischen Rauschmittel zu.
Der Umgang mit natürlich vorkommenen Giften ist fester Bestandteil des Evolutionsprozesses jeder Spezies.
Dem Körper ist es egal, ob eine körperfremde Substanz über Enzyme katalysiert oder im Reagenzglas synthetisiert wurde. Woher soll der Organismus bei einer körperfremden Substanz auch wissen, woher sie kommt?
Damit ein Faktor (hier Substanz) auf die Evolution einen Einfluss haben kann, muss er generationsübergreifend einen Selektionsdruck auf den entsprechenden Organismus ausüben. Dies geschieht unabhängig davon, ob es ein synthetischer oder "natürlicher" Stoff ist...
Ist dir schon mal aufgefallen, dass die giftigsten Substanzen die man kennt aus der der Natur kommen?
Deswegen kommt es durch Alkoholkonsum auch niemals zu Todesfällen oder Einlieferungen in die Notaufnahme wegen akuter Alkoholvergiftung, weil Alkohol ja legal und gut kontrolliert ist (es steht sogar die exakte Alkoholmenge auf jedem alkoholischen Getränk)...dacapo schrieb:Ja aber wie es vorher hier beschrieben wurde liegt auch diese Auswirkung nur begründet durch die Illegalität und fehlendem Konsumentenschutz. Der Reinheitsgrad schwankt ungemein und eigentlich kann man bei einem Strassenheroin nicht mehr von Heroin sprechen da es ca. 5-10% Heroin enthält.
Auf welchen Stoff trifft das denn nicht zu...Heroin ist nämlich nicht toxisch wenn es rein und in der richtigen Dosierung angewendet wird, [...]
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