Quo vadis BTMG?

AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

@YesWeedCan
Schöner Beitrag ... ich hatte die Geschichte erst ab den 90ern verfolgt (und auch nur aus Deutschland), und habe daher die lächerlichen Hetzkampagnen von (fuck)Chirac und Birne Kohl mitbekommen ... größtenteils bestand das mMn aus Falschinformationen, mit denen Angst geschürt wurde. Ich war richtig betroffen, als die Niederlande diesem Druck nachgaben.

Der Wietpas ist daran gescheitert, das er die Errungenschaften mehrerer Jahre liberaler Drogenpolitik innerhalb weniger Monate zunichte machte - der Schwarzmarkt war wieder da, er war öffentlöich und störend und brachte Kiffer wiedermal in Kontakt mit Heroin, Koks u.Ä.. Vor allem deswegen wurde das Programm aufgegeben, denn es torpedierte die bereits erreichte Trennung der Konsumentenmärkte.

Letztlich ist die Situation in NL nicht viel anders als in DE. Auch hier ist der Besitz von kleinen Mengen THC-haltiger Produkte straffrei (ermittelt werden muss trotzdem), allerdings sind Anbau, Verkauf UND Erwerb faktisch noch Straftaten ... ganz genau genommen gibt es also in DE keinen Weg, an Cannabis zu kommen, ohne dabei straffällig zu werden - da liegt der Unterschied, denn in NL ist wenigstens der Kauf und Verkauf in Coffeshops straffrei ... auch wenn der Stoff da nicht legal hinkommen kann.

Modellversuche gab es in DE in den 90ern auch. So gab es z.B. in Kiel mehrere Jahre lang einzelne Kneipen, in denen der Verkauf von Cannabis geduldet wurde ... genutzt wurde das allerdings nur im Notfall, da allen potentiellen Kunden klar war, dass diese Läden polizeilich bekannt sind und daher überwacht werden. Die Drogenkriminalität nam trotzdem leicht ab.
Ich habe keine Ahnung, ob das Modell weiterverfolgt wurde ...

Die Niederländer, die in den 70ern schon dachten, es werde bald eine europaweite Cannabislegalisierung stattfinden müssen aber ganz schön dicht gewesen sein. Das wird vielleicht in ein paar hundert Jahren kommen, wenn endlich realsiert wrd, dass auch Kiff Teil der abendländischen Kultur ist ... seit Jahrtausenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Hast du für deinen letzten Absatz Quellen? Würde mich interessieren. Ich kenne eine Kiffkultur nur aus dem nahen Osten (Assassinen z.B.). Im Okzident wäre es mir neu.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Naja ein paar hundert Jahre wird es nicht mehr dauern, zum Glück ist Amerika in dieser Sache wieder vorne dabei, Kanada wird bald nachziehen und dann gibt's eigentlich keinen logischen Grund mehr das in Deutschland nicht auch zu tun!

Kiffkulturen Rastafari oder die Bam Bam Bhole Anhänger in Indien, es waren eher kleine und oder religiöse Gruppen die das praktiziert haben! Mustis brauch schon wieder Quellen, ich kann nicht mehr :lol:
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Ja im Gegensatz zu dir lese ich mir Wissen gerne an. Von einer Jahrtausendalter Kiffkultur im Okzident weiß ich nichts. Haltlose Behauptungen bar jeder Realität hast insbesondere du ja auch massenweise hier fabriziert und damit gebe ich mich nicht zufrieden, den welchen Wert Behauptungen hier haben, hat man an deinen gesehen. Sie haben nämlich so gut wie keinen.

Sieht man ja auch an dem Beitrag wieder. In den meisten Bundesstaaten der USA ist es nach wie vor illegal. Davon zu reden, in Amerika (Nord und Süd? :rolleyes:) sei es legal ist mal wieder nur ein eher kleiner Teil der Wahrheit...

PS: Mir sind übrigens nur 2 Länder bekannt, wo Cannabis vollständig legal ist. Eines ist seit 2013 Uruguay, dass andere Nordkorea...

In Uruguay läuft es so ab, wie ich es mir vorstelle und ist damit das einzige Land weltweit (so weit mir detaillierter bekannt), wo Cannabiskonsum/-handel/-herstellung komplett legal ist. In Nordkorea weiß ichs nicht, dort wird es schlicht nicht als illegale Droge gelistet. Gibt sicherlich noch Länder wo es nicht weiter bekannt/verfolgt wird oder die staatlichen Strukturen ohnehin nicht so gefestigt sind, als das sich dort darum sorgen gemacht wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

@Mustis
Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt oder wie darf ich das verstehen?

Amsterdam hat in der Tat mehrere Shops geschlossen, und es sollen noch ein paar weitere dazu kommen. Dies ist nicht weil die Coffeeshops generell in Frage gestellt werden, sondern um Ordnungspolitisch dagegen vorzugehen. Ein ordnungspolitisches Ziel ist eben in einem gewissen Umkreis von Schulen oder Kindergärten keine Coffeeshops zu dulden, und die jetzigen Shops die eben das Pech haben darunter zu fallen werden langsam und schrittweise geschlossen.
Das gleiche sieht man auch im Rotlichtviertel, die Zahl der Prostituierten sollen auch weniger werden, aber mein Gott das stellt doch nicht die ganze Prostitution in Frage?

Merkst du wie du dir das alles zurecht biegst, bis du irgendwie deine Meinung bestätigt bekommst?

Und natürlich ist Amsterdam, genauso wie Spanien, Frankfurt oder London von Drogenschmuggel betroffen. Ich glaube du warst noch nie in London oder? Wenn ja dann wüsstest du, dass du harte Drogen und insbesondere Kokain in London besser und billiger bekommst wie in Amsterdam. In Antwerpen kommen auch eine große Menge harte Drogen an, und niemand spricht da von einem Drogenparadies.
Amsterdam ist ein internationaler Dreh und Angelpunkt, die Niederlande hat bedingt durch die ehemaligen Kolonien (Suriname, niederländische Antillen) einen besonderen Draht zu Kokain. Spanien aber ebenso, was nicht an der Drogenpolitik liegt, sondern daran, dass viele Menschen aus Südamerika nach Spanien fliegen.
Die Drogenpolitik eines Landes hat da wenig Einfluss drauf, warum soll die Niederlande eine Ausnahme sein? Meiner Meinung nach bekommt man in selbst in Frankfurt leichter harte Drogen wie in Amsterdam. In Amsterdam ist es nicht mehr so offensichtlich wie es noch in den achtziger Jahren war, in Frankfurt aber ja!

Eine Kausalität zwischen Liberalergesetzgebung von Cannabis und dem Schmuggel bzw. Verfügbarkeit von harten Drogen zu ziehen, ist starker Tobak und total falsch. Hier mal die Wege die das Kokain nimmt:


http://www.welt.de/wissenschaft/art...ter-Kampf-gegen-Drogen-vor-dem-Scheitern.html

Wenn du recht hättest, dann müsste die Niederlande und insbesondere Amsterdam voll von Junkies sein, ist es aber nicht wenn man dieser Grafik trauen kann:

http://www.welt.de/gesundheit/artic...nen-Menschen-konsumieren-illegale-Drogen.html

Wie du siehst wird selbst in Deutschland mehr Kokain konsumiert, es kann sein, dass in Amsterdam eine Art Hotspot für Drogen besteht, im ganzen gesehen werden aber in Deutschland mehr Cannabis und Kokain konsumiert!


Die Strafen für Besitz bis 30gr sind bei Verkauf, Verarbeitung, Besitz bis 30 Gramm 1 Monat Gefängnis oder bis zu 3.700 Euro Geldstrafe. Die Polizei ist aber angehalten diese Vergehen nicht zu verfolgen und auch nicht zu beschlagnahmen wenn gewissen Richtlinien eingehalten werden.
Die Polizei darf selbst entscheiden ob sie eingreifen muss oder nicht. Beispiel: Wer in der Öffentlichkeit einen Joint raucht kann von der Polizei bestraft werden. Ebenso kann jeder Besitz bis 30 Gr. in diesem Zusammenhang zu obengenannten Strafen führen.

Wer aber als Niederländer ohne öffentlichen Konsum oder Belästigung mit bis zu 30gr. Cannabis in der Tasche angetroffen wird, darf es ohne Strafe behalten und zuhause oder im Coffeeshop konsumieren.Im Coffeeshop ist die Abgabe auf max. 5gr pro Tag beschränkt.

An diese Richtlinien halten sich alle Gemeinden in den Niederlanden, selbst da wo keine Coffeeshops zugelassen sind.

@DerOlf

Ja in den siebziger Jahren gab es noch Hoffnungen, die aber spätestens mit Nixons "War on Drugs" zunichte gemacht wurden. Dies erklärt aber warum die Niederländer nicht direkt legalisiert hatten sondern diese Duldungspolitik einführten. Man erhoffte sich auch, dass andere Länder sich ein Beispiel an diesem "ich nenne es Modellprojekt" nehmen und ähnliches einführen. Wie die Geschichte ja zeigte, hatte kein Land ernstes Interesse daran, im gegenteil spitzte sich die Lage in den neunziger Jahre sogar zu, was zu den Veränderungen in der Duldungspolitik führte.

Ich bin aber sicher, in der Zukunft wird alles besser werden. Positive Beispiele kann man schon im echten Leben sehen, der Tatort zeigt ganz selbstverständlich Hanfkonsumenten die nicht in das Klischee des kaputten Drogensüchtigen passen, in einer anderen Krimiserie spielt ein älterer Schauspieler einen Hardcore Kiffer der trotzdem nicht kaputt ist, und sogar gut mit dem Kommisar befreundet ist der natürlich von der Kifferei weiß.

Vielen Menschen wird nun bewusst, dass sie im Endeffekt die ganzen Jahre belogen wurden, und die die damals am lautesten geschrien haben sind auch heute noch diejenigen die alles daran versuchen Cannabis schlecht zu reden und zu dramatisieren. Es ist die Angst, dass denen ihre Lebenslüge um die Ohren fliegt. Nicht viel besser wie ein Honecker oder anderen aus der DDR und dritten Reich die an ihrer Ideologie glauben und unbelehrbar bis zum Schluß sind :(
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Du hast gesagt, es gäbe keinen Gedanken Coffeeshops zu schließen. Das ist schlicht nicht wahr und das mit den Schulen war EIN Kriterium. Amsterdam wollte grundsätzlich die Zahl der Shops verkleinern und damit die Drogenabgabe verkleinern.

Und wie du selbst zugibst, ist Amsterdam ein Hotspot für Kokain und andere Drogen. Ich habe nirgends behauptet, dass in GANZ Holland mehr konsumiert wird als anders wo, ich bezog mich explizit auf Amsterdam.

Und ja in London gibt's auch viel Kokain. Ebenso in Frankfurt. Eben da wo viel Geld ist. und was ist in Frankfurt und London sehr stark vertreten? Börsen, Banken, internationaler Geldhandel. Das sind die Abnehmer für Koks. Das erklärt den Konsum dort. Wo aber kommt es her? Und da kommt nun wieder Amsterdam ins Spiel. Denn wie deine Grafik schön zeigt kommt das meiste Kokain nach Europa per Schiff. Und was haben wir in Amsterdam? Einen der größten Häfen Europas. Neben ANtwerpen, den du hier ja auch angibst. Übrigens auch Hamburg und Bremerhaven, wo auch regelmässig größere Funde gemacht werden. Und nein, es ist kein harter Tobak, zwischen leicht einzuführenden weichen Drogen und harten Drogen einen Vergleich zu ziehen. Ein illgealer Handelsweg für das eine ist genauso einer für das andere. Die Drahtzieher im internationalen Drogenhandel sind eine relativ überschaubare Anzahl Gruppen...

@Bucklava
Du schreibe Amerika ist vorne mit dabei, Kanada zieht jetzt nach. Woebi den? Erzähl mir bitte jetzt nicht, dass du nicht die Legalität von Cannabis meinst...
Und ja Yesweedcan weiß einiges mehr als du und gibt auch Quellen an. Aus gutem Grund.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Ich habe auch noch nie gehört das relevante Mengen Marihuana aus Mexiko in Europa konsumiert werden. Ebenso wird auch recht wenig Haschisch aus Marokko in die USA geschmuggelt.
Cannabis wird in Europa mittlerweile zum Größtenteil in den Ländern selbst angebaut. Deutschland ist ein wichtiges Erzeugerland für Cannabis geworden, was auch die aufgefundenen Riesenplantagen beweisen.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

@Bucklava

Die Erklärung leuchtet ein, jetzt seh ich das auch so. Hättest du die gleich unter die Behauptung gesetzt, hätte ich nicht nachgefragt ;)
Das hat auch nichts mit Logik zu tun, ich habe von der Thematik wenig Ahnung und lese hier aus Spaß mit. Begründete Behauptungen helfen mir also und sollten auch Teil einer Diskussion sein, eben weil nicht nur Menschen diskutieren sollten die eh schon alles über das Thema wissen.

Die Beiträge von YesWeedCan oder derOlf beispielsweise finde ich sehr informativ.

@Mod: Da hast etwas zu viel weggeräumt meiner Meinung nach.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

DerOlf schrieb:
Die Niederländer, die in den 70ern schon dachten, es werde bald eine europaweite Cannabislegalisierung stattfinden müssen aber ganz schön dicht gewesen sein. Das wird vielleicht in ein paar hundert Jahren kommen

Ich denke eher, dass die dem Rest zuviel Bürgernähe unterstellt haben. Verbot ist kontraproduktiv, nicht durchsetzbar (mehr als offensichtlich) und diente damals nur der Kunststoffindustrie, weil die Hanf gefürchtet haben, das wächst wie verrückt.

Ich finde es so schade, wie massiv sich hier vereinzelte gegen die Freigabe wehren, obwohl sich für sie persönlich gar nichts ändern würde.

Da wird dann beim Feierabendbier über Drogen abgelästert...

Ich bin aber sicher, in der Zukunft wird alles besser werden. Positive Beispiele kann man schon im echten Leben sehen

und in amerikanischen Sitcoms. Da ist in quasi jeder mittlerweile irgendwer am kiffen.

Mike und Molly, er n fetter Cop, hat auch schon vom "Kuchen" der Schwester genascht und dass die ständig stoned ist ist völlig normal - im Haushalt eines Cops.
Ach was sag ich normal... das wird als cool-lustig verkauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Mustis schrieb:
Und ja in London gibt's auch viel Kokain. Ebenso in Frankfurt. Eben da wo viel Geld ist. und was ist in Frankfurt und London sehr stark vertreten? Börsen, Banken, internationaler Geldhandel. Das sind die Abnehmer für Koks. Das erklärt den Konsum dort.
eigentlich nicht wirklich. das etwas vorhanden ist erklärt nicht zwingend den Konsum. nach deiner milchmädchenerklärung müsste also jeder Weißbrot essen, nur weil es überall erwerblich ist. koks wird überall verbraucht. egal ob 600 Einwohner kaff oder 600.000 .
ich glaub auch kaum das es dazu statistiken geben wird...


Mustis schrieb:
kommt das meiste Kokain nach Europa per Schiff.
da brauch man keine grafik zu - wird ja keiner bis Europa schwimmen und Luftpost ist teurer. klar das das meiste per schiff kommt. teilweise läufts aber auch über Afrika, türkei, Griechenland ist auch gut dabei. (ich würd sogar behaupten das die große masse nicht mehr über Amsterdam/Hamburg & co läuft)
die länder werden immer gerne mal vergessen, dabei sind die Kontrollen in den EU Grenzländern extra lasch...

Mustis schrieb:
Die Drahtzieher im internationalen Drogenhandel sind eine relativ überschaubare Anzahl Gruppen...
halte ich für ein gerücht. es wird massenhaft kleinere "firmen" geben. das mit den großen Kartellen, die alles regieren ist ein märchen. klar gibt es große Kartelle, aber gibt auch duzende bis tausende kleinerer "ringe".
in Bolivien ist das zeug (teil)legal, das land ist rießig (3x so groß wie DE), die Anbauflächen endlos.

http://www.vice.com/de/read/eine-nacht-in-boliviens-beruechtigter-koksbar-241
http://www.drogenmachtweltschmerz.de/2014/08/kokain-coffeeshops-expandieren-in-bolivien/
(auf nach Bolivien!)

HongKong Fui schrieb:
Ich finde es so schade, wie massiv sich hier vereinzelte gegen die Freigabe wehren, obwohl sich für sie persönlich gar nichts ändern würde.
so true !
die Marlene als Gallionsfigur der deutschen Drogenpolitik segelt mit starkem Gegenwind Richtung Jugendschutz, den sie aber nie erreichen wird.
Ergänzung ()

YesWeedCan schrieb:
Ich habe auch noch nie gehört das relevante Mengen Marihuana aus Mexiko in Europa konsumiert werden. Ebenso wird auch recht wenig Haschisch aus Marokko in die USA geschmuggelt.
lohnt auch nicht, das war vielleicht früher mal. heute bekommt man growsets in jedem headshop - geliefert von deutschen firmen.
1 Kilo gras ist vom Volumen ungefähr soviel wie ein "normales" Postpaket. vielleicht 4 quelle Kataloge übereinander ^^
das ist zuviel Volumen für den Umsatz/gewinn den es bringt. zudem müsste man bei dem verbrauch mehrere schiffe komplett damit füllen und jeden tag lossenden. da wär ein hafen ja nur mit dem cannabis umschlag beschäftigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Hab heute was zum Thema gefunden, auch wenn es nicht um eine generelle Legalisierung geht, betrifft es die Diskussion:

QUELLE: N-TV

Landwirte wollen Hanf anbauen

Eröffnet sich den deutschen Landwirten etwa ein neues Geschäftsfeld? Laut "Wirtschaftswoche" gibt es großes Interesse am kommerziellen Cannabis-Anbau. Hintergrund ist der Plan der Bundesregierung, schwerkranken Patienten künftig medizinisches Hanf bereitzustellen. Aktuell stellt sich die Lage wie folgt dar:
•Cannabis wird unter anderem zur Behandlung von chronischen Schmerzen und Krämpfen bei Multipler Sklerose eingesetzt.
•Die Präparate sind teuer und werden von den Krankenkassen meist nicht übernommen.
•Patienten, die selbst Hanf anbauen, droht ein Ermittlungsverfahren.

Der Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht vor, dass Betroffene sich künftig auf Kassenrezept mit Medizinalhanf und Arzneimitteln versorgen dürfen. Außerdem soll eine Cannabis-Agentur aufgebaut werden, die den Hanfanbau überwacht. Mit der ersten Aussaat wird frühestens 2017 gerechnet.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

@Bucklava
outdoor lohnt in DE nur für wenige Monate, aber das ist ja bei anderen Pflanzen ähnlich ;)

Sehe aber sehr sehr großes Potential für Indoor (mit Mega Hallen)

Sobald das hier in DE erlaubt wird bin ich der erste, der bei der Bank nach einem Kredit bettelt ^^

@crashbandicot
die jungs haben alles an Drogen genommen. der erste hat sein halbes leben in psychatrien zugebracht, der 2. fühlte sich danach schuldig und hatte Depressionen.
Der Artikel ist etwas einseitig und geht auffällig eindeutig Richtung Cannabis only.
Das Cannabis das Gedächnis nachträglich stark beeinträchtigt will ich hier nicht unerwähnt lassen, aber gegen adhs & co wird oft Ritalin verschrieben - 100% amphe und das sorgt für wesentlich mehr Psychosen bei dauerkonsum.
Für mich sind die schuldigen die Psychotherapeuten, ihre Medikamente und der geringe bis gar keine Rückhalt.

die Kommentare zu dem text sagen auch alles...
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Auch Alkohol fördert die Gewaltbereitschaft:
http://www.aktionswoche-alkohol.de/hintergrund-alkohol/gewalt.html
Misst man die erlittene Gewalt, dann ist für Frauen und Kinder die Familie der gefährlichste Lebensraum. Mehr als jede dritte Frau in Deutschland wird mindestens einmal im Leben Opfer von Gewalt
Und:
Oft sind die Täter alkoholisiert: 51% der Männer, die gegenüber ihrer Partnerin körperlich und/oder sexuell gewalttätig sind oder waren, trinken zu viel Alkohol. In Fällen von sexueller und sehr schwerer körperlicher Gewalt sind sogar zwei Drittel der Männer stark alkoholisiert
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Wow, Ichinose fuehrt ja ein ganzes Arsenal von Argumenten an.... einen alten TV-Beitrag.

Wurde in diesem Thread auch schon tausend Mal diskutiert, sogar mit verlinkten Studien dazu. Aber hey, wer sein Urteil aufgrund eines schlechten TV-Beitrags faellt, der muss wohl schon vorher ganz andere Gruende fuer die Ablehnung gehabt haben und hat nur auf Bestaetigung fuer seine Weltanschauung gewartet.

Der grottige TV-Beitrag verschweigt allerdings die vergleichende Gefaehrlichkeit von tausend anderen legalen Umwelteinfluessen. Wenn man die Folgen und Spaetfolgen von z.B. Lohnarbeit dem von Cannabiskonsum gegenueberstellt, sieht es ganz schlecht fuer die Arbeit aus.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Aha Lohnarbeit hat Spätfolgen. Soso. Wo die Vergleichbarkeit von Lohnarbeit und kiffen ist, muss man mir aber auch mal erklären... Oo
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

100% der Menschheit stirbt durchs Atmen. Und? Muss ich kiffen um zu leben? Nö. Muss ich arbeiten um zu leben. ja. Wo ist der Zusammenhang zwischen Lohnarbeit und Kiffen? Dein Link erklärt nicht die grundlegende Frage.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Ich habe auch noch nie gehört das relevante Mengen Marihuana aus Mexiko in Europa konsumiert werden.
Angeblich suchen die gerade nach neuen Absatzmärkten. Die Legalisierung in einigen US Regionen hat wohl den illegalen Import hart getroffen und zu Überkapazitäten geführt. Also wird aus Gras Hasch gemacht und versucht es nach Europa zu verschiffen.

Ich kann zwar selber mit Dope nix anfangen (und trinke auch nur sehr selten Alk), habe über die Jahre aber etliche Kiffer und Suffköp kennen gelernt. Und unabhängig von allen wie auch immer erstellten Studien muss ich rein subjektiv feststellen das Kiffer keinesfalls schlimmer drauf sind als Alkis. Und für beides gillt: Die Dosis macht das Gift!!!

Irgendwie ists doch so das fast jeder irgendwo nen Kick sucht. Die einen Saufen die anderen Kiffen und wieder andere Springen mit dem Fallschirm aus dem Flieger, Tauchen oder treten sich beim Fußball die Knochen kaputt (das Zahlen ja auch alle Nichtfußballer mit). En bissel Ruhe und Gelassenheit würde einigen gut tun. Nur weil vielleicht ein viertel der Bevölkerung lieber kifft als säuft geht doch die Welt nicht gleich unter.

Natürlich wäre eine Welt ohne Drogen das beste. Ist nur leider nicht realistisch. Das Drogen konsumiert werden ist also einfach so und wird sich nicht ändern. Wenn ich aber sehe das D 2mrd € im Jahr fürs Kifferscheuchen ausgibt, es aber nirgendwo einfacher ist an Dope zu kommen als auf einem Schulhof dann läuft doch was schief. Wir geben Geld für Polizei, Justitz usw. aus, haben aber kein Geld um Kindergärtner oder Lehrer einzustellen. Gerade in Problembezirken wäre es wichtiger Geld für sinnvolle Angebote an Jugendliche zu haben, als sie duch Verfolgung direkt in die richtige Kriminalität zu treiben.

Ne einfache Rechnung:
Kifferjagen kostet 2mrd und bei einer legalisierung wäre ein volkswirtschaftliches plus von einer zu erwarten. Sind 3mrd€. Ein Lehrer kostet sagen wir 100k€ im Jahr macht laut Adam Riese 30000 Lehrer. Würde in meinen Augen mehr Sinn machen.
 
Zurück
Oben