Quo vadis BTMG?

AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Die Legalisierung in einigen US Regionen hat wohl den illegalen Import hart getroffen und zu Überkapazitäten geführt.
ja die böse legalisierung zerstört die absatzmärkte und somit arbeitsplätze! denkt doch auch mal an die armen drogenhändler und produzenten! wenn das zeug jetzt auf legalem wege und auch noch unter qualitätskontrolle von wegen lebensmittelgesetzen steht, das ruinert doch die traditionellen unabhängigen betriebe, die damit ihre waffen finanzieren müssen! wie kann man das nur gutheißen?
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

@gaunt
Das macht sich nur nicht so gut als Wahlkampfthema: Gras verkaufen um davon Lehrkräfte zu bezahlen.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

@Lübke Ironie oder verstehste da was falsch?

@gaunt
Das ne Milchmädchenrechnung. Die 2 Milliarden werden nicht einfach frei nur weil Gras legal wird. Erstens wird es weiterhin illegales Gras geben (siehe Zigaretten), 2 wird damit auch andere Drogen bekämpft. Und 1 Milliarde Umsatz wie kommst du auf die Zahl? Davon abgesehen kostet ein Lehrer mehr als 100k im Jahr. Die Besoldung allein ists ja nicht. Da kommen Krankenkosten dazu, Weiterbildung und vorallem die Pension hinzu.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

natürlich ironie ^_^
hatte angenommen das sei offensichtlich genug.
außerdem: das legale gras muss ja genauso hergestellt und vertrieben werden. nur dass da noch kontrollinstanzen dazukommen. also von seiten des arbeitsmarktes ist das wohl klar pro legalisierung.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Es müsste aber nicht nur Cannabis legalisert werden, sondern alle Drogen.

Es gibt keine rationalen Gründe, warum ein Staat einem mündigen volljährigen Bürger vorschreibt, was er konsumieren darf und was nicht.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

nein es gibt durchaus substanzen die verboten gehören. der konsument kann und muss nicht alles kennen. aber speziell bei kanabis ist halt fraglich, warum das verboten ist, da es nicht toxisch ist, nicht körperlich abhängig macht und auch sonst keine gravierenden gefahren birgt. natürlich hat die substanz bei missbrauch auch schädliche wirkung, aber wir reden hier von einer gefährdung die geringer ist als bei taback oder alkohol.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Lübke schrieb:
nein es gibt durchaus substanzen die verboten gehören. der konsument kann und muss nicht alles kennen. aber speziell bei kanabis ist halt fraglich, warum das verboten ist, da es nicht toxisch ist, nicht körperlich abhängig macht und auch sonst keine gravierenden gefahren birgt. natürlich hat die substanz bei missbrauch auch schädliche wirkung, aber wir reden hier von einer gefährdung die geringer ist als bei taback oder alkohol.

Nein in einer freien Gesellschaft hat der Staat nicht zu bestimmen, was ein mündiger Bürger konsumiert.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

ja aber zum glück haben wir keine anarchie und der staat hat den auftrag seine bürger zu schützen. über die genauen grenzen lässt sich streiten, über die aufgabe als solches wohl eher nicht.

willst du dass dir wurst verkauft wird, die zur hälfte aus scheiße besteht weils keine gesetze dafür gibt? du bist doch mündiger bürger, wenn du nicht weist was drin ist kannte ja frei entscheiden ob du das isst oder nicht. und wenn suchtmittel drin sind? bist ja mündig, du musst deiner sucht ja nicht nachgeben.
natürlich muss der staat den konsumenten schützen. das gilt auch für gefährliche rauschmittel.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Lübke schrieb:
ja aber zum glück haben wir keine anarchie und der staat hat den auftrag seine bürger zu schützen. über die genauen grenzen lässt sich streiten, über die aufgabe als solches wohl eher nicht.

willst du dass dir wurst verkauft wird, die zur hälfte aus scheiße besteht weils keine gesetze dafür gibt? du bist doch mündiger bürger, wenn du nicht weist was drin ist kannte ja frei entscheiden ob du das isst oder nicht. und wenn suchtmittel drin sind? bist ja mündig, du musst deiner sucht ja nicht nachgeben.
natürlich muss der staat den konsumenten schützen. das gilt auch für gefährliche rauschmittel.

Aber der Staat muss den Bürger nicht vor sich selbst schützen. Das geht den Staat nichts an.

Suizid ist nicht strafbar, aber der Konsum von Drogen?

Tut mir leid, das ist höchst unlogisch.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Kaaruzo schrieb:
Aber der Staat muss den Bürger nicht vor sich selbst schützen. Das geht den Staat nichts an.

Suizid ist nicht strafbar, aber der Konsum von Drogen?

Tut mir leid, das ist höchst unlogisch.

Ist es nicht. Wie bereits mehrfach angemerkt sind Drogen eben nicht nur Selbstschädigung. Drogen sind eine Gefahr auch für unbeteiligte eben weil Drogen enthemmen, aggresiv machen, die Hemschwelle herabsetzen und generell einem die Sinne derart benebelt das man zum Teil nicht Herr seiner selbst ist. Von den Folgekosten durch Drogenkonsum für die Allgemeinheit (Krankenkosten etc.) ganz zu schweigen. Ergo hat der Staat sehr wohl hier eine Kontrollfunktion, nämlich auch zum Wohle der Gemeinschaft. Wer die Gefahren durch Drogen dahingehend ausblendet, hat sich mit dem Thema wohl kaum hinreichend beschäftigt. Im übrigen ließe sich so auch eine Legalisierung von Schusswaffen argumentieren. Ist diesem Argumentationsweg nach nämlich auch unlogisch.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Mustis schrieb:
Ist es nicht. Wie bereits mehrfach angemerkt sind Drogen eben nicht nur Selbstschädigung. Drogen sind eine Gefahr auch für unbeteiligte eben weil Drogen enthemmen, aggresiv machen, die Hemschwelle herabsetzen und generell einem die Sinne derart benebelt das man zum Teil nicht Herr seiner selbst ist. Von den Folgekosten durch Drogenkonsum für die Allgemeinheit (Krankenkosten etc.) ganz zu schweigen. Ergo hat der Staat sehr wohl hier eine Kontrollfunktion, nämlich auch zum Wohle der Gemeinschaft. Wer die Gefahren durch Drogen dahingehend ausblendet, hat sich mit dem Thema wohl kaum hinreichend beschäftigt. Im übrigen ließe sich so auch eine Legalisierung von Schusswaffen argumentieren. Ist diesem Argumentationsweg nach nämlich auch unlogisch.

Dafür muss ich den Konsum der Droge nicht unter Strafe setzen. Sobald ich in die Rechte anderer Bürger eingreife, greift das Strafgesetzbuch.

Ich kann auch unter Alkoholeinfluss eine Gefahr für meine Mitbürger darstellen.

Und zum Thema Schusswaffen. Die sind in Deutschland legal. Man kriegt sie nur nicht so leicht wie in anderen Staaten.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Mustis schrieb:
Alkohol ist eine Gefahr auch für unbeteiligte eben weil Alkohol enthemmt, aggresiv macht, die Hemschwelle herabsetzt und generell einem die Sinne derart benebelt das man zum Teil nicht Herr seiner selbst ist.

Ich habe es mal angepasst. ;)
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Alkohol und Tabak sind ebenfalls Drogen, nur halt legal erhältlich - aber beides macht auch abhängig.
Und Alkohol macht teilweise sehr aggressiv - Cannabis dagegen gar nicht.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Wieso kontert ihr immer mit legalen Drogen? Nur weil diese kulturell bedingt bei uns legal erhältlich sind muss ich weitere, teils härtere Drogen legalisieren? Dieses Argument könnte auch genau andersherum genutzt werden: Legalisiert Cannabis, Koks und LSD, verbietet Nikotin und Alkohol, den erstere sind definitiv weniger eine GEfahr für die Allgemeinheit als letztere.

Man kann doch nicht etwas negatives mit einem anderen Negativbeispiel begründen. Das ist argumentatorischer Blödsinn. Es ist schlimm genug, dass Alkohol und Tabak bei uns legal sind, da braucht es etwas mehr an Argumenten um weitere schwere Drogen zu legalisieren.

BEzüglich Schusswaffen: Sie sind eben nicht legal für jedermann in DE erhältlich. Das ist schlicht nicht wahr. Ich muss zwingend! einen gewichtigen Grund für den Waffenbesitz haben. Ich muss Jäger, Sportschütze im Verein oder einen Beruf haben, der Waffen vorraussetzt. Ansonsten habe ich keinerlei Chancen eine Waffenkarte zu bekommen. Im Vergleich dazu müssten Drogen ausschließlich an jene ausgegeben werden, die es zwingend benötigen. Und dazu kann irgendwann ja keiner mehr gehören, den neue abhängige wird es demnach nicht geben.

"Dafür muss ich den Konsum der Droge nicht unter Strafe setzen. Sobald ich in die Rechte anderer Bürger eingreife, greift das Strafgesetzbuch."

Demnach müsste es überhaupt keine Strafen geben. Zwangsläufig würde das bedeuten, dass alles erlaubt ist und erst dann geahndet wird, wenn etwas passiert. Das ist rechtstaatlich gesehen auch ziemlicher Käse weil ich keinerlei Prävention habe und ausschließlich reagieren kann, nie aber agieren. Davon abgesehen greift das Strafgesetzbuch auch bei vielen anderen Beispielen ohne das ich in die Rechte anderer Bürger eingreife... :rolleyes:

andererseits muss man ja froh sein. Mit derart schwachen Argumenten pro Drogenlegalisierung wird dies aus meiner Sicht Gott sei Dank ohnehin nie Realität.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Mustis schrieb:
Wieso kontert ihr immer mit legalen Drogen? Nur weil diese kulturell bedingt bei uns legal erhältlich sind muss ich weitere, teils härtere Drogen legalisieren? Dieses Argument könnte auch genau andersherum genutzt werden: Legalisiert Cannabis, Koks und LSD, verbietet Nikotin und Alkohol, den erstere sind definitiv weniger eine GEfahr für die Allgemeinheit als letztere.

Man kann doch nicht etwas negatives mit einem anderen Negativbeispiel begründen. Das ist argumentatorischer Blödsinn. Es ist schlimm genug, dass Alkohol und Tabak bei uns legal sind, da braucht es etwas mehr an Argumenten um weitere schwere Drogen zu legalisieren.

Wieso ist das schlimm genug?

Du kannst heute auch in den Laden gehen und dir Abflussreiniger oder Feuerzeugbenzin reinziehen. Und niemand wird dich dafür bestrafen.

Warum soll ich jemanden dafür bestrafen, wenn er sich Crack nimmt, wenn er niemanden anderen in seinen Rechten einschränkt? Das ist schlicht unlogisch.

Mustis schrieb:
BEzüglich Schusswaffen: Sie sind eben nicht legal für jedermann in DE erhältlich. Das ist schlicht nicht wahr. Ich muss zwingend! einen gewichtigen Grund für den Waffenbesitz haben. Ich muss Jäger, Sportschütze im Verein oder einen Beruf haben, der Waffen vorraussetzt. Ansonsten habe ich keinerlei Chancen eine Waffenkarte zu bekommen.

Und ich darf nur Autofahren, wenn ich einen Führerschein haben.

Ist Autofahren jetzt auch nicht legal für jedermann in Deutschland möglich? Fakt ist, jeder mündige deutsche Bürger, der nicht vorbestraft ist, kann in Deutschland legal eine Waffe bekommen.

Es ist halt nur stärker reglimentiert, als in anderen Ländern.

Mustis schrieb:
Im Vergleich dazu müssten Drogen ausschließlich an jene ausgegeben werden, die es zwingend benötigen. Und dazu kann irgendwann ja keiner mehr gehören, den neue abhängige wird es demnach nicht geben.

Nein, in einer freien Gesellschaft soll ein jeder volljährige mündige Bürger tun, was er möchte, solange er andere damit nicht in ihren Rechte einschränkt.

Mustis schrieb:
Demnach müsste es überhaupt keine Strafen geben. Zwangsläufig würde das bedeuten, dass alles erlaubt ist und erst dann geahndet wird, wenn etwas passiert. Das ist rechtstaatlich gesehen auch ziemlicher Käse weil ich keinerlei Prävention habe und ausschließlich reagieren kann, nie aber agieren.

Unser Strafrecht reagiert immer. Solange du nichts strafbares tust, wirst du auch nicht geahndet und erst wenn du etwas getan hast, kann es geahndet werden.

Minorty Report ist noch nicht die Realität :lol::

Mustis schrieb:
Davon abgesehen greift das Strafgesetzbuch auch bei vielen anderen Beispielen ohne das ich in die Rechte anderer Bürger eingreife... :rolleyes:

Was in einer freien Gesellschaft unwürdig ist.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Also natürlich hat der Staat eine Funktion die Büger zu beschützen, aber meiner Meinung nach darf der Staat dies nicht erzwingen. Er kann Aufklären, er kann Warnen, doch wenn Menschen sich nicht beschützen lassen möchten, dann muss der Staat das akzeptieren und darf nicht mit dem Strafrecht nach helfen.

Im übrigen macht er das ja auch bei allen Sachen die gefährlich sein könnten, nur bei Drogen gibt es eine Ausnahme.
Obwohl das ist falsch, es müsste besser heißen "bei manchen Drogen macht der Staat eine Ausnahme".

Nehmen wir um mal ein aktuelles Beispiel aufzugreifen, Ski fahren oder Bergsteigen oder Paragliding, o.ä. Es passieren jedes Jahr tausende Todesfälle wegen eben genannten Sportarten, und was macht der Gesetzgeber?
Verbietet er diese Sportarten um die Menschen vor sich selbst zu schützen, oder gibt er Tipps wie man möglichst risikoarm diese Sportarten betreiben kann?

Sonnenstudio, wie jeder weiß kann das bei zu häufigem Gebrauch die Haut irreparabel zerstören, Hautkrebs verursachen, usw., aber was macht der Staat? Er verbietet es unter 18 jährigen und gibt Tipps und Hinweise wie man möglichst unbeschadet aus dem Sonnenstudio kommt.

Und das ließe sich mit unendlich vielen Sachen fortführen, deswegen kommen wir zum Thema Drogen:
Es gibt Drogen, die angeblich tief in der Gesellschaft verwurzelt sind, da praktiziert der Staat Schadensminimierung. Er warnt vor Tabak, er warnt vor Alkohol und er warnt vor übermäßigem Zuckerkonsum (ja auch Zucker ist eine Droge und bewirkt im Gehirn das gleiche wie Kokain und soll auch ähnlich süchtig machen http://www.rp-online.de/leben/gesun...er-macht-so-suechtig-wie-kokain-aid-1.2997220 ).

Kein Wort von "der Staat muss seine Bürger schützen deswegen verbieten wir alles was potentiell Gefährlich sein könnte", aber diese Maßstäbe gelten nicht immer, wozu wir nun zu den illegalen Drogen kommen:
Hier muss der Staat auf einmal alle Bürger vor sich selbst schützen, und bist du nicht willig dann wende ich Gewalt an und zwinge dich zu deinem Glück^^
Hört sich sarkastisch an, ist es auch denn anders kann man das nicht mehr darstellen.

Gerne möchte ich den Grund wissen warum der Staat diese eklatanten Unterschiede macht. Warum muss nun ein Mensch vor XTC geschützt werden, aber vor einer Flasche Wodka nicht? Warum muss der Mensch vor Cannabis geschützt werden, aber kann sich Tabak reinpfeifen bis er Lungenkrebs bekommt. Warum dürfen Menschen Fett und Zückersüchtig sein und mit 30 Jahren an Herzverfettung sterben, aber ein Heroinsüchtiger muss vor sich selbst geschützt werden?

Diese Fragen hätte ich gerne mal konkret beantwortet, doch befürchte ich keine vernünftige Antwort dazu zu bekommen.....
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Und genau das ist der Knackpunkt.

Der Staat muss seine Bürger schützen. Vor innerer und äußerer Gewalt.

Aber eben nicht vor sich selbst.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Man kann doch nicht etwas negatives mit einem anderen Negativbeispiel begründen. Das ist argumentatorischer Blödsinn.
Womit du durchaus recht hast. Das Problem ist nur: Die Menschen wollen numal Drogen nehmen. Ich wüsste keine größere Kultur welche Drogenfrei lebt (von einigen kleinen Sekten mal abgesehen). Und wenn sie es schon wollen dann doch vielleicht besser solche, die nicht ganz so schädlich sind. Welche Drogen genommen werden hängt von Kulturkreis und dem Zeitgeist ab. Was meinst du warum zur Zeit Leistungssteigernde Drogen wie Meth oder auch Anabolika so beliebt sind und Cannabis zurück gedrängt wird? Oder diverse Medikamente bei Hobby Sportlern?

Das ne Milchmädchenrechnung.
Die zwei Mrd beziehen sich ausschließlich auf Cannabis. Bei der andern Mrd musst du ziehmlich viel mit einrechnen. Der Verkauf des Produkts, die Mitarbeiter im Anbau und Vertrieb, Logistik... Und noch einen Bereich: Der Anbau von nicht dröhnendem Hanf. Viele Landwirte scheuen sich davor, weil sie Angst vor Verfolgung und dem Bürokratischen Monster haben. Wegen dem Dope Verbot existiert keine normale "Hanfwirtschaft". Also Fasern für Klamotten, Öl, Brennstoff... Halt der ganze Mist den man noch draus Herstellen kann. Nimmst du das alles zusammen kommt ein stattliches Sümmchen zusammen.
Und zu den Lehrern: Die werden nichtmehr Verbeamtet. Wenn der Pauker 50k bekommt landet das selbe im Sozialtopf (Lohnnebenkosten). Und selbst wenns nur die Hälfte wären so wäre das Geld hier immer noch besser investiert.

Ich finde es ja gut das du ohne Drogen lebst. Ich selber trinke auch nur selten Alk (und nie in dem Maße das ich besoffen wäre!) und kann mit Dope garnix anfangen. Aber das ist eben meine und deine Entscheidung. Deswegen muss man sie doch nicht anderen aufzwingen. Ich tolleriere lieber ein paar Kiffer (außer leichter Geruchsbelästigung hat mir von denen noch nie einer was getan;-) ), als in einer Gesellschaft zu leben in der jeder Mückenschiss gleich verboten wird.

Viel schlimmer finde ich da ehrlich gesagt Eltern, die in Gegenwart ihrer Kinder prahlen wie sie sich am WE die Kante gegeben haben. Wichtiger als Verbote sind in meinen Augen Eltern die ihre Kinder zu Wesen mit gesundem Menschenverstand erziehen. Und dazu zählt eben das man bei solchen Dingen Maß hält. Dann geht das auch.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Ist bereits beantwortet. Deine genannten beispiele sind bei uns seit teils jahrtausenden bestandteil des alltags und der kultur. Ein verbot daher schwierig. Crack, meth etc haben diese kulturelle prägung nicht. Daher macht der staat hier notgedrungen eine ausnahme.

Bezüglich der toten bei sportarten. Bitte erzähle nicht wieder solchen blödsinn. Da sterben keine tausende und verhältnis zu den ausübenden ist die todesrate sehr gering. Ich paraglide, boarde und bin geklettert.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Mustis schrieb:
Ist bereits beantwortet. Deine genannten beispiele sind bei uns seit teils jahrtausenden bestandteil des alltags und der kultur. Ein verbot daher schwierig. Crack, meth etc haben diese kulturelle prägung nicht. Daher macht der staat hier notgedrungen eine ausnahme.

Bezüglich der toten bei sportarten. Bitte erzähle nicht wieder solchen blödsinn. Da sterben keine tausende und verhältnis zu den ausübenden ist die todesrate sehr gering. Ich paraglide, boarde und bin geklettert.

Es ist doch völlig egal, ob eine Droge eine "kulturelle" Prägung hat oder nicht.

Der Staat hat einem mündigen Bürger nicht vorzuschreiben, was er zu konsumieren hat.

Wenn du dir heute 3 Liter Abflussreiniger gönnen willst, dann kannst du das tun. Aber du darfst dir nicht Crack oder Meth gönnen? Klingt logisch.
 
Zurück
Oben