Quo vadis BTMG?

AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Ich paraglide, boarde und bin geklettert
Ich steh auch gern aufm Board, Tauche, fahre MTB... Bin also sicher kein Kind von Traurigkeit. Paragliding wäre ein Traum geht aber nicht weil ich mir mit Fußbal die Schulter gekillt habe. Was ich sagen wollte: Nimm z.B. Fußball. Ich keine kaum jemanden der ein paar Jahre ambitioniert Fußbal gespielt hat und keine Verletzungen (von Toten rede ich nicht. Die sind billig;-) ) davon getragen hat. Die Kosten hierfür übernimmt auch die Solidargemeinschaft.

Wobei ich härtere Drogen mit hohem Sucht und Schadpotential sicher nicht komplett freigeben würde! Den Konsum sollte man jedoch niemals unter Strafe stellen. Denn das verhindert einfach nur das sich die Leute Hilfe suchen.
 
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@ Mustis

Es gibt aber Todesfälle und auch lebensgefährliche Unfälle beim Bergsteigen oder Paragliding. Wenn vielleicht nicht so häufig wie bei Drogen, wobei das alles relativiert werden müsste. Denn um die Todesfälle exakt zu vergleichen, müsste man die Illegalität außen vor lassen. Denn ich bin sicher, das Todesfälle oder auch Unfälle mit Drogen (Überdosis, etc.) bei einer Regulierung von harten Drogen gegen 0 gehen. Heroin tötet richtig dosiert und als reiner Stoff nicht den Menschen. Er verursacht eine Sucht, aber ist nicht toxisch wenn nicht über dosiert wird.

Beweisen kann ich diese These insofern, dass selbst in der Illegalität dort wo es Drogenkonsumräume gibt, niemals ein Mensch gestorben ist. Nehmen wir ein prominentes Beispiel, Christiane F. ; die hat in den letzten 40 Jahren so viel Heroin genommen dass die Chance groß wäre davon zu sterben. Sie bekommt aber Ersatzdrogen und lebt immer noch mit über 50 oder fast 60 Jahren. Heroin spritzt sie allerdings immer noch, wenn wohl auch nicht mehr so viel.

Mir geht es aber nicht darum Erbsen zu zählen, ob das eine nun mehr Tote verursacht oder nicht. Sich daran aufzugeilen ist fehl am Platze, mir geht es um die Unterschiedliche Behandlung.
Auf der einen Seite wird begründet, dass (harte) Drogen verboten bleiben sollen um die Bevölkerung vor sich selbst zu schützen, aber andere gefährliche Aktivitäten erlaubt sind?!
Jedes Jahr sterben über 75000 Menschen an Fettleibigkeit, was machen wir nun? Wenn man die gleichen Maßstäbe wie bei BTM anwendet, dann müsste jeder der einen BMI höher wie 30 hat ins Gefängnis oder zumindest strafrechtlich verfolgt werden, denn auch diese Gruppe muss vor sich selbst geschützt werden, so viele wie daran zugrunde gehen :
http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2002/020122.html

Du siehst Mustis, das ist alles nicht so einfach, warum aber da ja und dort nicht beschützt werden muss.........auf diese Antwort warte ich schon so lange^^
 
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Warum gibt's es mit legalen Drogen keine Überdosis mehr? Wieso? Weil du ein Beispiel kennst? Bzw. Drogenkonsumräume findet es unter Aufsicht statt bzw. kann sofort geholfen werden. komplett anderer Sachverhalt und nicht vergleichbar. Bei Legalisierung ist nicht gewährleistet, dass der Konsum nur unter Aufsicht stattfindet. Überdosen sind damit genauso wahrscheinlich wie heute.

Und diese Äpfel/Birnen Vergleiche nerven...

Abflussreiniger brauch ich wohl eher für was anderes, Drogen nur aus einem Grund. Bei Essen gilt das selbe. Sport hat viele positive Eigenschaften neben den Risiken. Ihr vergleicht nützliches, das missbraucht werden kann bzw. Risiken birgt mit Drogen, die nur einem Zweck dienen und fragt allen ernstes warum der Staat das eine verbietet und das andere nicht? Wer so eklatante Unterschiede nicht erkennt will einfach recht haben und fischt nach jedem Scheinargument.

Straffreiheit bei Konsum kann man diskutieren, dass hat aber nichts mit Legalisierung zu tun. Legalisierung bedeutet auch straffreie Herstellung und straffreien Vertrieb.
 
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Mustis schrieb:
Warum gibt's es mit legalen Drogen keine Überdosis mehr? Wieso? Weil du ein Beispiel kennst? Bzw. Drogenkonsumräume findet es unter Aufsicht statt bzw. kann sofort geholfen werden. komplett anderer Sachverhalt und nicht vergleichbar. Bei Legalisierung ist nicht gewährleistet, dass der Konsum nur unter Aufsicht stattfindet. Überdosen sind damit genauso wahrscheinlich wie heute.

Ach man kann sich mit Alkohol nicht totsaufen? Alkoholvergiftung ist also nur ein Mythos?

Mustis schrieb:
Abflussreiniger brauch ich wohl eher für was anderes, Drogen nur aus einem Grund. Bei Essen gilt das selbe. Sport hat viele positive Eigenschaften neben den Risiken. Ihr vergleicht nützliches, das missbraucht werden kann bzw. Risiken birgt mit Drogen, die nur einem Zweck dienen und fragt allen ernstes warum der Staat das eine verbietet und das andere nicht? Wer so eklatante Unterschiede nicht erkennt will einfach recht haben und fischt nach jedem Scheinargument.

Es geht einfach darum, dass der Staat nicht die Aufgabe und vorallem nicht das Recht hat, Bürger vor sich selbst zu schützen.

Wer sich selbst vernichten will (ohne dabei anderen zu schaden), der soll das bitte tun, wenn es ihn glücklich macht.

Mustis schrieb:
Straffreiheit bei Konsum kann man diskutieren, dass hat aber nichts mit Legalisierung zu tun. Legalisierung bedeutet auch straffreie Herstellung und straffreien Vertrieb.

Wäre ich auch dafür. Unter gesetzlichen Vorgaben versteht sich.
 
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Mustis schrieb:
Ich muss zwingend! einen gewichtigen Grund für den Waffenbesitz haben. Ich muss Jäger, Sportschütze im Verein oder einen Beruf haben, der Waffen vorraussetzt. Ansonsten habe ich keinerlei Chancen eine Waffenkarte zu bekommen.
Es reicht Sammler zu sein um Waffen besitzen zu dürfen.
 
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@Crash

Das gilt nur beim Sammeln von Waffen nach kulturhistorisch bedeutsamen Gesichtspunkten oder wissenschaftlich-technischen. Einfach "Waffensammler" zieht nicht. Siehe WaffG, §17
@Kaaruzo
Hab ich das behauptet? Nö, aber zum Thema Alk hab ich genug gesagt. Mit Alk und Tabak gibt's genug schlimme Drogen, da brauchts nicht mehr.
Wenn der Staat diese Aufgabe nicht hat, dann bitte keine Sozialsysteme mehr, Selbstmord und Sterbehilfe wie ich will, keinerlei Geschwindigkeitsbegrenzungen mehr, Waffen frei zugänglich für jeden ohne auflagen, keine Indizierungen mehr, kein Verbot von Nazisymbolik, etc. Wenn ich andere versehentlich schade gibt's ja das StGB ne?
 
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Also was denn nun Mustis? Entweder man ist für eine Straffreiheit des Konsums, dann muss man sich aber auch Gedanken über eine Abgabe machen. Das eine und das andere muss zusammen einhergehen, ansonsten haben wir nur eine riesige Subvention für das organisierte Verbrechen.
Noch einmal: Niemand möchte harte Drogen unkontrolliert unters Volk bringen. Niemand möchte harte Drogen wie Schokolade legalisieren, verstehe nicht warum dies immer angenommen wird. Wenn aber auf der einen Seite gesagt wird, Drogen sind verboten weil die Gesellschaft vor sich selbst beschützt werden muss, dann stellt sich zurecht die Frage warum da ja und dort nicht? Aber da du dich windest und wendest wie ein Aal, gehe ich davon aus das du auch keine Antwort darauf hast.
Was haben 75000 Menschen die an Fettleibigkeit sterben was ein Junkie nicht hat? Warum werden diese Menschen nicht strafrechtlich verfolgt und vor sich selber geschützt?
Alles andere ist Quatsch und geht an dem Thema vorbei, denn entweder ich schütze die "Volksgesundheit" (was für ein Nazibegriff) oder ich picke mir nur einzelne Sachen heraus und tu mal so, dass es dem Schutz der Bevölkerung dient. In Wirklichkeit sorgt der Staat nur dafür, dass das Geschäft mit Drogen lukrativ bleibt. Das ist auch eine Kunst das erst mal zu verstehen und zu begreifen,was einigen hier wohl schwer fällt ;)
 
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Mustis schrieb:
@Kaaruzo
Hab ich das behauptet? Nö, aber zum Thema Alk hab ich genug gesagt. Mit Alk und Tabak gibt's genug schlimme Drogen, da brauchts nicht mehr.
Wenn der Staat diese Aufgabe nicht hat, dann bitte keine Sozialsysteme mehr, Selbstmord und Sterbehilfe wie ich will, keinerlei Geschwindigkeitsbegrenzungen mehr, Waffen frei zugänglich für jeden ohne auflagen, keine Indizierungen mehr, kein Verbot von Nazisymbolik, etc. Wenn ich andere versehentlich schade gibt's ja das StGB ne?

Du versteht es nicht, oder?

Bei den von dir genannten Beispiele, geht es nicht darum, denn Bürger vor sich selbst zu schützen, sondern vor anderen. Das ist auch eine der Kernaufgabe des Staates. Den Bürger vor äußeren und inneren Bedrohungen zu schützen. Aber nicht vor sich selbst.

Und jetzt musst du ganz stark sein, denn eines deiner Beispiele ist ganz legal.

Suizid. Der ist in Deutschland straffrei. Genauso wie Anstiftung und Beihilfe dazu.

Aber wenn ich Hasch, Crack oder Heroin konsumiere, dann begehe ich in Deutschland eine Straftat. Bitte welches Rechtsgut, dass geschützt werden muss, habe ich mit dem reinen Konsums verletzt?

Das ist doch das unlogische daran.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Nö, Straffreiheit bedeutet eben NICHT das man sich Gedanken macht über die Abgabe. Das ist das System Holland. und Straffreiheit bei Konsum ist keine Legalisierung! Ich winde mich nicht, du willst grundlegende Unterschiede nicht verstehen. Essen ist ein Grundbedürfnis, Fettleibigkeit ist ein Risiko davon, vor dem auch gewarnt wird. Drogen braucht absolut niemand. Äpfel und Birnen, du verstehen? Im übrigen wird Fettleibigkeit bereits "bestraft". In der PKV zahlt man Zuschläge, in der GKV bekommt man keine Boni. Es wird eben da sanktioniert, wo es Kosten verursacht.

Und sorry, wenn du jetzt mit Verschwörungstheorien anfängst, verlierst du jede Glaubwürdigkeit... Der Staat hat Interesse am illegalen Drogenkonsum/-handel. Ist klar...

@Kaaruzo
Wo beschützt der Staat mit den Sozialsystem die Gemeinschaft vor mir als Individuum? Wo bei Waffenbesitz? Wo bei Nazisymbolik? Wo bei Indizierung? Bitte erkläre mir wo darin der direkte Schutz der anderen steht außer dem, dass es potentiell gefährlich sein könnte, wie eben bei Drogen auch? Zudem sagte ich bereits, Konsum unter Straffreiheit ist ein diskussionswürdiger Punkt. Hier wird aber immer wieder die Legalisierung aller Drogen gefordert und das ist ne ganz andere Tragweite. Eben weil das auch legale Produktion und Vertrieb bedeutet. Oder ist euch der definitorische Unterschied zwischen Legalität und Straffreiheit nicht geläufig?

In Colorado ist Cannabis legal, in den Niederlanden der Konsum Straffrei. Und nun schaut euch bitte an, wo die Unterschiede zwischen den beiden Staaten liegen und was das bedeutet, wenn man Drogen aller Art legalisiert.
 
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Mustis schrieb:
Und sorry, wenn du jetzt mit Verschwörungstheorien anfängst, verlierst du jede Glaubwürdigkeit... Der Staat hat Interesse am illegalen Drogenkonsum/-handel. Ist klar...

Les mal richtig: Das Verbot sorgt dafür das durch das Verbot der Drogenhandel lukrativ bleibt, fern von Verschwörungstheorien ist das eine Tatsache!
In wie weit der Staat oder einzelne Politiker darin involviert sind, kann nicht belegt werden und habe ich auch nie behauptet, weswegen ich dich bitte mir nichts in den Mund zu legen.

Wie sagte Mark Twain:
Nichts bedarf dringender der Verbesserung als die Angewohnheiten anderer Leute.
Fanatiker werden es nie lernen, und stünde es in goldenen Lettern am Himmel: Durch Verbot wird alles kostbar.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Drogen braucht absolut niemand?
Gut, dann können wir ja auch Alk&Tabak verbieten. Sind beides genauso Drogen, schlimmer als Gras und können dich umbringen (im Gegensatz zu Gras).

Nur weil etwas legal ist, heißt das nicht, dass es gut ist und nur weil etwas illegal ist, bedeutet es nicht, dass es schlecht ist.

Der Bürger wird durch das Verbot von Gras kein bisschen geschützt.
Für Jugendliche ist es leichter an Gras zu kommen als an Alk.
Und wer sorgt dafür, dass das jetzt sauberes Gras ist?

Der Staat hat Interesse am illegalen Drogenkonsum/-handel. Ist klar...

Schon mal an die Chemie- Pharmaindustrie gedacht?
Anstatt eine von diesen lustigen chemisch hergestellten Pillen zu fressen wird Gras geraucht und die Schmerzen gehen weg.
Wer glaubt, dass hier keine Lobby Arbeit betrieben wird ist naiv.
 
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und wer glaubt du Pharmaindustrie interessiert sich für Hanf und sieht nicht das Geschäft mit chemischen Drogen, die sie bei Legalität produzieren könnte sollte mal den Aluhut putzen...

@YesWeedcan
Deine AUssage war, der Staat sorgt dafür, das es lukrativ bleibt. Das ist Unsinn. Wären Drogen legal, wäre der MArkt viel stabiler, es gäbe keine Ausfälle in Milliardenhöhe bei entdeckten Schuggelgut, etc. Der MArkt wäre weitaus lukrativer bei Legalität, ganz insbesondere für den Staat, der dann neben der Umsatzsteuer noch jede Menge Genusssteuern erheben könnte wie es auch bei Tabak und Alkohol der Fall ist.
 
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AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Wie kann man nicht kapieren, dass LSD, Meth und Amphetamine chemische Erzeugnisse sind? Warum sollte die Pharmaindustrie was dagegen haben, so was zu produzieren? Und Cannabis ist ne weitere Alternative zu zig sonstigen mehr oder minder esoterischen Mittelchen, ersetzt aber kein pharmazeutisches Mittel. Zumal auch THC extrahiert und in Pillen gepresst werden kann, was die Industrie seit langem gern tun würde...
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Lies einfach mal die Berichte.
Wenn dir aber das Verstehen der Zusammenhänge Probleme bereitet, kannst du gerne nachfragen.

Ich habe nie behauptet, dass die Pharma Industrie was dagegen hat Pillen zu produzieren.
Ich habe gesagt, dass sie nicht will, dass Gras legal wird...
 
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@ Mustis das ist falsch was du da sagst.

Deine These würde stimmen, wenn die illegalen Drogen wie in der Legalität hergestellt und verkauft werden. Das ist nicht vergleichbar, denn du hast den Faktor Streckmittel vergessen.
Nehmen wir 1 Gramm reines Heroin, kostet in der Herstellung ein paar Cent oder wenige Euro. In den Erzeugerländer wird es noch pur verpackt, und bei jedem Zwischenhändler gestreckt. Am Ende kommt etwas beim Süchtigen an, was wir zwar als Heroin bezeichnen, in Wirklichkeit aber nur ca. 10% Heroin enthält.
Der Rest ist gestreckt, und somit Gewinn für die illegalen Banden.
Ein legaler Markt kann da nicht mithalten, im Gegenteil die Kosten für Qualitätskontrolle wären höher und der Gewinn niedriger. Wo sonst hat der illegale Händler so viele Möglichkeiten seinen Gewinn durch Streckmittel mal eben zu verdreifachen oder zu vervierfachen?
Wie kann ein legaler Markt da mit halten?
 
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Mustis schrieb:
@Kaaruzo
Wo beschützt der Staat mit den Sozialsystem die Gemeinschaft vor mir als Individuum?

Da geht es darum, den sozialen Frieden zu erhalten. Also geht es mittelbar darum.

Mustis schrieb:
Wo bei Waffenbesitz?

Du musst einen Sachkundenachweis und einen Bedarf nachweisen. Damit sollen nur verantwortungsbewusste Bürger Waffe bekommen.

Ergo schützt dich der Staat davor, dass verantwortungslose Bürger Waffen bekommen.

Mustis schrieb:
Wo bei Nazisymbolik?

Das kann man durchaus kritische betrachten. In den USA z.b. kann man ganz legal alle Nazisymbole zeigen und trotzdem ist die Demokratie nicht in Gefahr.

Allerdings kann ich angesichts unserer Geschichte die Absicht hinter dem Verbot voll und ganz nachvollziehen.

Mustis schrieb:
Wo bei Indizierung?

Halte ich genauso für überholt wie das Drogenverbot.

Mustis schrieb:
Bitte erkläre mir wo darin der direkte Schutz der anderen steht außer dem, dass es potentiell gefährlich sein könnte, wie eben bei Drogen auch?

Weil der Staat bei anderen Beispiel sich dumm verhält, ist es gerechtfertigt, dass er das auch bei Drogen tut? Ehrlich, dass ist dein Argument?

Großes Kino. Ernsthaft.

Mustis schrieb:
Zudem sagte ich bereits, Konsum unter Straffreiheit ist ein diskussionswürdiger Punkt. Hier wird aber immer wieder die Legalisierung aller Drogen gefordert und das ist ne ganz andere Tragweite. Eben weil das auch legale Produktion und Vertrieb bedeutet. Oder ist euch der definitorische Unterschied zwischen Legalität und Straffreiheit nicht geläufig?

Natürlich ist mir der geläufig. Und ich sehe darin auch kein Problem. In einer freien Gesellschaft, sollte der Staat sowas halt nicht verbieten, sondern unter staatlichen Richtlinien legalisieren.

Mustis schrieb:
In Colorado ist Cannabis legal, in den Niederlanden der Konsum Straffrei. Und nun schaut euch bitte an, wo die Unterschiede zwischen den beiden Staaten liegen und was das bedeutet, wenn man Drogen aller Art legalisiert.

Guck du dir doch mal im Gegenzug die Prohibition in den USA an und was es gebracht hat. Richtig, gar nichts.

Es hat nur gekostet und der Staat war mit überflüssigen Polizei und Rechtsverfahren beschäftigt, nur um Bürger zu kriminalisieren, die Drogen konsumiert haben.

Total überflüssig.
 
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@Hilde
Der Bericht, der viel vermutet, aber absolut keine Beweise hat? Aha... Das eine gewisse Lobbyarbeit stattfindet ist weder ungewöhnlich noch verwerflich.

@Kaaruzo
"Da geht es darum, den sozialen Frieden zu erhalten. Also geht es mittelbar darum."
Mein sozialer frieden ist gefährdet, wenn ich dafür zahlen darf, dass es heutige Rentner fett haben und ich im Gegensatz dafür deutlich weniger habe und auch noch selbst vorsorgen darf. Gleiche Bevormundung wie bei Drogen.

"Du musst einen Sachkundenachweis und einen Bedarf nachweisen. Damit sollen nur verantwortungsbewusste Bürger Waffe bekommen.

Ergo schützt dich der Staat davor, dass verantwortungslose Bürger Waffen bekommen."

Gut, und ich will das der Staat mich davor schützt, dass verantwortungslose Bürger Drogen bekommen unter deren Einfluss sie mein körperliches Wohl potentiell gefährden.

"Weil der Staat bei anderen Beispiel sich dumm verhält, ist es gerechtfertigt, dass er das auch bei Drogen tut? Ehrlich, dass ist dein Argument?

Großes Kino. Ernsthaft."

Nur weil es bereits gefährliche Drogen legal gibt (man sich dumm verhält), muss man alle anderen legalisieren (sich noch dümmer verhalten)? Wie jetzt? Ich darf die gleichen Argumentation wie ihr nicht gegen euch verwenden? Großes Kino! Ernsthaft!

"Guck du dir doch mal im Gegenzug die Prohibition in den USA an und was es gebracht hat. Richtig, gar nichts.

Es hat nur gekostet und der Staat war mit überflüssigen Polizei und Rechtsverfahren beschäftigt, nur um Bürger zu kriminalisieren, die Drogen konsumiert haben.

Total überflüssig. "

Guck dir viele islamische Länder an. Funktioniert da super. Die Beispiele, wo es funktioniert, überwiegt das eine, wo es fehlschlug. Übrigens hat man sich da auch nur dem organisierten Verbrechen gebeugt....

@Crashbanidcot
Du glaubst einem Youtubevideo eines privaten Channels mehr als dem direkten GEsetzestext? lol... Im Gesetz steht wortwörtlich dieser Definition für Sammler...
 
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Mustis schrieb:
Guck dir viele islamische Länder an. Funktioniert da super. Die Beispiele, wo es funktioniert, überwiegt das eine, wo es fehlschlug. Übrigens hat man sich da auch nur dem organisierten Verbrechen gebeugt....

HAHA ... reingefallen ... schau dir mal die Berichterstattung über Prohibitionserfolge aus den USA an (ja die gab es tatsächlich ... nicht die Erfolge sondern die Presse dazu) ... und nun Frage dich, wie viel an der Berichterstattung dieser islamischen Saubermnann-Staaten wohl dran ist.
Wenn du glaubst, dass die mit ihrer Prohibition erfolgreich sind, dann kannst du auch glauben, dass es in der DDR keine Arbeitslosen gab (was NICHT daran lag, dass alle arbeiten durften/konnten/mussten, sondern daran, dass diese Leute ohne Job im Kurzverfahren für arbeitsunfähig bzw. -willig erklärt wurden).
Abgesehen davon ist die Alkohol-Prohibition in diesen Ländern nicht kriminalistisch motivert und legitimiert sondern fußt allein auf Religiösen Überzeugungen.

Sag mir, dass Gott keine Kiffer mag, und du kannst höchstens erleben, wie egal mir Gott ist. Und das bedeutet, dass die Angst vor bzw. Freude auf postmortale Strafe/Belohnung in Europa keine Wirkung zeigen wird ... und nur auf die ist der Erfolg zurückzuführen (der allerdings um einiges größer dargestellt wird, als er tatsächlich ausfällt).
 
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