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Quo vadis BTMG?
- Ersteller iliketurtles
- Erstellt am
M
Mustis
Gast
Was hat das mit Tellerrand zu tun? Wir reden über harte Drogen, worunter Cannabis nicht fällt und du pickst dir einen Satz heraus, beziehst ihn auf Cannabis und meinst, ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt. Sorry, du liest offensichtlich nicht richtig und weigerst dich, simpelste Textzusammenhänge zu begreifen und kommst dann zu kruden Aussagen. Ja, wenn du meinst, dass sei Diskussion, dann unterlasse es bitte. Lege ich keinen Wert darauf, meine Zeit mit solchem Unfug zu verbringen.
gaunt
Lt. Commander
- Registriert
- Aug. 2007
- Beiträge
- 2.016
@Mustis
Wirf bitte nicht anderen Leuten Fehler vor welche du selber machst.
Mal generell: Es geht in einer Diskussion wie hier nicht drum rethorisch den anderen an die Wand zu spielen. Das können meinetwegen Politiker machen, aber hier nervts einfach nur. Gebt euch (plural) doch bitte mal ein bisschen Mühe zu verstehen was der andere ausdrücken will und reitet nicht so auf zweideutigen Formulierungen rumm. Nicht jeder (genau genommen kaum jemand) ist so geschickt alles so auszudrücken, dass kein Interpretationsspielraum bleibt.
BTT:
Natürlich fangen die Leute aus diversen, meist irrationalen, Gründen an (harte) Drogen zu nehmen. Dabei ist der eine ist empfänglicher der andere weniger. Aber irgendwann ist ein Punkt erreicht wo die Leute einfach krank sind und Hilfe brauchen. Und dann muss man eben entscheiden ob man ihnen den Fehler anzufangen verzeiht und versucht ihnen möglichst effektiv zu helfen, oder ob man sie einfach mit ihrem Problem alleine lässt.
Ich sehe eben bei vielen Drogenkarieren das soziale Umfeld und die Lebenssituation als wichtigstes Hemmnis für einen Ausstieg. Wenn man über die Abgabe des Suchtmittels diese Person dort etwas herauslösen und in einen Dialog bringen kann, dann ist das ein vielversprechender Ansatz welcher in Modellversuchen gute Ergebnisse zeigt. Das hat aber nichts damit zu tun, harte Drogen mal eben im Supermarkt anzubieten.
In meinen Augen muss man zwischen zwei Arten von Drogen unterscheiden:
- Die einen können mit vertretbarem Risiko in Maßen konsomiert werden. Hier sind die klassischen Vertreter Canabis und Alkohol. Und hier bin ich für eine regulierte Legalisierung inkl. dem Aufbau einer "Konsumkultur*" welche ich für sehr wichtig halte.
- Andere Drogen haben ein hohes Suchtpotential und ein gemäßigter Konsum ist kaum möglich. Heroin und Crack könnte man hier als Beispiel nennen. Hier halte ich ein Legalisierung für falsch. Das hat aber nichts mit einer Straffreiheit für Konsumenten oder der kontrollierte Abgabe zu Therapiezwecken zu tun. Und die Abgabe an Abhängige um überhaupt in einen Dialog eintreten zu können zählt für mich schon zur Therapie.
* Erklärung zum Begriff "Konsumkultur": Alle Kulturen der Welt (bis auf wenige kleine Ausnamen) kosumieren Drogen. Der Konsum ist aber i.d.R. kulturell reglementiert. Oft gibt es eine "Volksdroge" welche frei verfügbar ist. Meist Alkohol, da der weltweit traditionell verwendet wurde um haltbare Nahrungsmittel (Bier!) herzustellen und somit überall verfügbar ist. Aber auch Canabis, Kokablätter (hat nixs mit Koks zu tun!), Khat oder Betelnuss gehören dazu.
Andere werden nur durch "Experten" also traditionell Schamenen, Priester oder ähnliche Respektspersonen zum Konsum freigegeben und die Konsumenten werden i.d.R. bei ihrem Konsum auch begleitet. Warum? Na weil die Leute schon vor tausenden von Jahren wussten das der ungezügelte Konsum sehr gefährlich ist.
Aber auch bei der ersten Gruppe ist die Kultur immens wichtig. Bestes Beispiel ist Alkohol. In fast allen Familien wird Alkohol getrunken und Kinder sehen den Konsum sehr früh. Lernen die Kinder von ihren Eltern aber den moderaten Konsum kennen ist ihr Risiko ihn zu Misbrauchen deutlich geringer, als in Familien in welchen Alkoholiker leben.
Wirf bitte nicht anderen Leuten Fehler vor welche du selber machst.
Mal generell: Es geht in einer Diskussion wie hier nicht drum rethorisch den anderen an die Wand zu spielen. Das können meinetwegen Politiker machen, aber hier nervts einfach nur. Gebt euch (plural) doch bitte mal ein bisschen Mühe zu verstehen was der andere ausdrücken will und reitet nicht so auf zweideutigen Formulierungen rumm. Nicht jeder (genau genommen kaum jemand) ist so geschickt alles so auszudrücken, dass kein Interpretationsspielraum bleibt.
BTT:
Natürlich fangen die Leute aus diversen, meist irrationalen, Gründen an (harte) Drogen zu nehmen. Dabei ist der eine ist empfänglicher der andere weniger. Aber irgendwann ist ein Punkt erreicht wo die Leute einfach krank sind und Hilfe brauchen. Und dann muss man eben entscheiden ob man ihnen den Fehler anzufangen verzeiht und versucht ihnen möglichst effektiv zu helfen, oder ob man sie einfach mit ihrem Problem alleine lässt.
Ich sehe eben bei vielen Drogenkarieren das soziale Umfeld und die Lebenssituation als wichtigstes Hemmnis für einen Ausstieg. Wenn man über die Abgabe des Suchtmittels diese Person dort etwas herauslösen und in einen Dialog bringen kann, dann ist das ein vielversprechender Ansatz welcher in Modellversuchen gute Ergebnisse zeigt. Das hat aber nichts damit zu tun, harte Drogen mal eben im Supermarkt anzubieten.
In meinen Augen muss man zwischen zwei Arten von Drogen unterscheiden:
- Die einen können mit vertretbarem Risiko in Maßen konsomiert werden. Hier sind die klassischen Vertreter Canabis und Alkohol. Und hier bin ich für eine regulierte Legalisierung inkl. dem Aufbau einer "Konsumkultur*" welche ich für sehr wichtig halte.
- Andere Drogen haben ein hohes Suchtpotential und ein gemäßigter Konsum ist kaum möglich. Heroin und Crack könnte man hier als Beispiel nennen. Hier halte ich ein Legalisierung für falsch. Das hat aber nichts mit einer Straffreiheit für Konsumenten oder der kontrollierte Abgabe zu Therapiezwecken zu tun. Und die Abgabe an Abhängige um überhaupt in einen Dialog eintreten zu können zählt für mich schon zur Therapie.
* Erklärung zum Begriff "Konsumkultur": Alle Kulturen der Welt (bis auf wenige kleine Ausnamen) kosumieren Drogen. Der Konsum ist aber i.d.R. kulturell reglementiert. Oft gibt es eine "Volksdroge" welche frei verfügbar ist. Meist Alkohol, da der weltweit traditionell verwendet wurde um haltbare Nahrungsmittel (Bier!) herzustellen und somit überall verfügbar ist. Aber auch Canabis, Kokablätter (hat nixs mit Koks zu tun!), Khat oder Betelnuss gehören dazu.
Andere werden nur durch "Experten" also traditionell Schamenen, Priester oder ähnliche Respektspersonen zum Konsum freigegeben und die Konsumenten werden i.d.R. bei ihrem Konsum auch begleitet. Warum? Na weil die Leute schon vor tausenden von Jahren wussten das der ungezügelte Konsum sehr gefährlich ist.
Aber auch bei der ersten Gruppe ist die Kultur immens wichtig. Bestes Beispiel ist Alkohol. In fast allen Familien wird Alkohol getrunken und Kinder sehen den Konsum sehr früh. Lernen die Kinder von ihren Eltern aber den moderaten Konsum kennen ist ihr Risiko ihn zu Misbrauchen deutlich geringer, als in Familien in welchen Alkoholiker leben.
Lumin
Lt. Junior Grade
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- 467
Dass harte Drogen nicht frei verfügbar sein sollten, ist klar. Sie können aber legal und z.B. nur über Rezept verfügbar sein, damit wären sie legal. Du schreibst aber eine Legalisierung ist falsch, weswegen mich interessiert: wer soll die Drogen herstellen, wenn sie illegal bleiben sollen? (die Herstellung ist damit auch illegal)gaunt schrieb:- Andere Drogen haben ein hohes Suchtpotential und ein gemäßigter Konsum ist kaum möglich. Heroin und Crack könnte man hier als Beispiel nennen. Hier halte ich ein Legalisierung für falsch. Das hat aber nichts mit einer Straffreiheit für Konsumenten oder der kontrollierte Abgabe zu Therapiezwecken zu tun. Und die Abgabe an Abhängige um überhaupt in einen Dialog eintreten zu können zählt für mich schon zur Therapie.
gaunt
Lt. Commander
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- Beiträge
- 2.016
Unter einer Legalisierung versteht der normale Sprachgebrauch eine weitestgehende Freigabe. Sprengstoffe sind für den Privatmenschen auch illegal, können aber von Berechtigten Personen sehr wohl hergestellt, vertrieben und verwendet werden. Gleiches gillt bereits jetzt für Opiate.
Lasst doch mal die Wortklauberei. Wenn jemand schreibt das es eine kontrollierte Abgabe geben soll, dann schließt das ja wohl die beinhaltenden Schritte wie Herstellung und Distribution mit ein.
Lasst doch mal die Wortklauberei. Wenn jemand schreibt das es eine kontrollierte Abgabe geben soll, dann schließt das ja wohl die beinhaltenden Schritte wie Herstellung und Distribution mit ein.
Heffertonne
Ensign
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- Okt. 2011
- Beiträge
- 206
Drogen haben KEINERLEI anderen Sinn als Genuss/Kick.
Ich werfe mal dieses Video in den Raum
(Everything You Think You Know About Addiction Is Wrong | Johann Hari | TED Talks)
https://www.youtube.com/watch?v=PY9DcIMGxMs
Damit der ein oder andere mal über seinen Tellerrand hinausguckt oder zumindest den Teller vergrößert. Und hoffentlich erkennt, dass die anhaltende Sicht auf "Drogen und Sucht", die seit Jahrzehnten in den Köpfen vieler Menschen und Politiker festgefahren ist, falsch und überholt ist. Und solange man sich von dieser altmodisch Sicht nicht verabschiedet, ist eine Diskussion und Weiterentwicklung schwierig.
Zuletzt bearbeitet:
Hagen_67
Commodore
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- Sep. 2009
- Beiträge
- 4.278
Ich bin gegen eine grundlegende Legalisiereung von Cannabis. Die Konsumenten von Cannabis allerdings zu kriminaisieren und mit fremdschädigenden kriminellen Verhalten auf etwa eine Stufe zu stellen ist m.M.n. auch nicht der richtige Weg.
Als Beispiel in einer ganz anderen Thematik:
Wir haben als 15-jährige, damals in den 80ern alle Mofas gehabt. Und bei keinem von uns in der Clique lief eine der Mofas mehr als 2 Monate mit den erlaubten 25 km/h. Wir haben alle "frisiert". Danach lefen die Dinger je nachdem was ging, zwischen 50 und 70 km/h.
Im Lauf der Zeit ist so ziemlich jeder mal erwischt worden und vor Gericht gekommen. Ja, im Ernst, ich hatte da eine richtige Gerichtsverhandlung (Herrje, was hab ich da bei der Verhandlung Schiss gehabt
).
Vorwurf:
Wie gesagt, ganz andere Thematik, aber so sollte der Umgang mit Cannabis bei jungen Leuten auch sein. Wirst Du erwischt- z.B. Führerschein für laaaaaange Zeit adé.
Der "Täter" wird somit nicht "kriminalisiert", bekommt aber nen fetten Denkzettel. Dies sollte vor allem bei jungen Leuten angewendet werden. Hier wäre der Gesetzgeber durchaus in der Lage Gesetze zu schaffen, die junge Leute bis z.B. zum 25. Lebensjahr ggf. "härter" zu bestrafen als z.B: einen 40 jährigen, der ausgereift ist.
Warum denke ich so?
Ich arbeite seit rund 20 Jahren in der Psychiatrie. Etwa 10 Jahre davon in der Suchtbehandlung (alle Substanzen von Alk, über Cannabis, Speed, Koks, Xtasy bis hin zu Crack und Heroin - ich durfte sie alle erleben). Und seit etwa 8 Jahren arbeite ich auf einer geschlossenen Aufnahmestation in der Allgemeinpsychiatrie.
Nach Ausbildung zum Krankenpfleger habe ich sehr schnell die Fachweiterbildung zum Sozialtherpeuten für Sucht gemacht.
Ich maße mir also an ein Fachmann auf dem Gebiet zu sein.
Ich habe einfach viel zu oft erlebt, wie junge Menschen aufgrund von übermäßigem Cannabis- Konsum in eine erheblich schwere psychische Erkrankung gerutscht sind, die sie in ihrer sozialen, menschlichen und beruflichen Entwicklung um Jahre nach hinten geworfen hat, oder auch leider teils vollkommen ruiniert hat.
Belegbare Tendenz hier übrigens steigend.
Wenn ich sonntags Frühdienst habe und zur Arbeit komme und da liegt dann ein junger Kerl im Bett. An Armen und Beinen festgeschnallt, weil man ihm anders nicht mehr Herr werden kann. Wenn man diesem Menschen dann vllt. auch noch harte Psychopharmaka geben muss, weil er sonst nicht mehr klar wird im Kopf, Leute, dann könnte ich das große Kotzen kriegen.
Hinzu kommt bei jungen Menschen, das die Reifeentwicklung bei regelmäßigem Konsum erheblich gestört werden kann. Der Mensch "reift" in seiner Persönlichkeit ja anhand der Erfahrungen, die er macht. Mensch handelt, bewegt sich in seiner Umwelt und das hat Konsequenzen. Diese Konsequenzen erkennt Mensch, bewertet sie und ordnet sie ein. Das nennt man lernen/ erfahren oder reifen. Im Laufe unseres Lebens nimmt dies immer mehr ab. Ganz normaler Verlauf.
Wenn ein Mensch nun diesen Reifeprozess nun unter regelmäßigem Enfluss von Substanzen erlebt, die seine Wahrnehmung derart beeinflusst, wie Cannabis verändert dies auch die Bewertung von wahrgenommenen Ereignissen. Mit dem Ergebniss das es zu, einfach ausgedrückt, falschen Verknüpfungen zwischen Handeln und Konsequenz kommt. Die Kausalitäten werden verändert.
Das kann durchaus gut gehen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass dabei was schief läuft ist relativ hoch. Und da hier ja auch immer wieder das Beispiel, bzw. der Vergleich zu Alkohol gezoegen wird. Hierbei gibt es einen nicht zu unterschätzenden Unterschied. Im Gegensatz zum Alkohol gehört Cannabis, so, wie LSD, Xtasy, etc. zu den sog. halluzinogenen Substanzen. Die Gefahr das es hierbei zu einem pathologischen Verlauf kommt um um einiges höher als bei den nicht- halluzinogenen Substanzen.
Das ist die eine Geschichte.
Aber da gibt es noch mehr.
Regelmäßiger Konsum von Cannabis führt zu Konzentrationsstörungen, Merkfähigkeitsstörungen (hier insbesondere beim Kurzzeitgedächtnis) und zu einer Minderung des Antriebs (also morgens seinen Arsc... aus dem Bett zu bekommen, z.B.).
Wird der Konsum über längere Zeit betreiben bleiben diese Störungen unter Umständen dauerhaft bestehen, auch wenn die Substanz nicht mehr konsumiert wird. Es entsteht also ein bleibender Schaden.
Um die selbe Schädigung bei Alkohol zu erreichen muss man sich um ein Vielfaches mehr anstrengen. Für diese Schädigung muss man schon 10 und mehr Jahre intensiv und regelmäßig saufen.
Allem oben beschriebenen muss allerdings noch hinzu gefügt werden:
"Allein die Dosis macht das Gift." (frei nach Paracelsus)
Bei allen Substanzen, die berauschenden Enfluss auf uns nehmen muss man in Diskussionen um sie berücksichtigen, in welchem Mass sie konsumiert werden. Und man muss das Alter, den persönlichen Reifegrad eines Menschen mitbedenken.
Ein 40-jähriger, der Sonntagnachmittag im Garten hockt und nen kleinen "Stick" raucht ist natürlich deutlich geringer gefährdet als ein 15-jähriger, der jeden Morgen mit seinen Kumpels vor der Schule erstmal ne Bong durchzieht.
Und noch etwas gibt es zu bedenken. Da ja hier immer wieder ein Vergleich mit Alkohol gemacht wird.
Es steckt in jedem bewusten Wesen, sich berauschen zu wollen. Nicht nur im Menschen. Affen, die vergorene Früchte futtern um besoffen zu werden. Und haltet Euch fest, Delphine. Ja, auch Delphine stehen da drauf. Wenn sie in der Nähe von Kugelfischen leben, provozieren sie diese. die Kugelfische setzen dann ihr Gift frei und die Delphine berauschen sich daran.
Man kann also sagen, dass der Wunsch nach "Rausch" etwas ganz natürliches ist.
Allerdings jedem das seine. Asiaten konsumieren Opium und das seit Jahrtausenden. Süd- Amrerikaner berauschen sie genauso lange schon an der Wirkung von Koka- Blättern und wir Europäer habe den Alkohol gefunden vor genauso langer Zeit. Jede Kultur hat ihre eigenen Rausch- Substanzen. Wenn wir Drogen von anderen Kulturen konsumieren kann das durchaus größere Probleme machen. Dnekt mal an das "Feuerwasser" bei den Indianern. Unddas der Alkohol bei den Menschen im nahen Osten (muslimischer Glaube) so verteufelt wird hat, bei ganz objektiver Betrachtung, ganz normale und nachvollziehbare Gründe.
Unter dieser Betrachtung muss man sich nun sehr genau überlegen, ob Cannabis zu "unseren" Drogen gehört?!?
Mit all meinem Wissen und meinen Erfahrungen zu diesem Thema bin ich der Meinung, das Cannabis nicht legalisiert werden sollte.
Allerdings sollte man es für medizinische Zwecke frei machen. Und weiter sollte man diese Substanz nicht "verteufeln".
Die Amerikaner haben es uns ja in der Zeit der Prohibition vorgemacht. Mit dem Ergebnis "Bringt nix".
Bei einer Legalisierung von Cannabis hätte ich allerdings die Sorge, das es zu einer gesellschaftlichen Verharmlosung der Substanz kommt. Und das kann nicht gut sein.
Von daher finde ich den von mir oben beschriebenen Weg als richtig.
Als Beispiel in einer ganz anderen Thematik:
Wir haben als 15-jährige, damals in den 80ern alle Mofas gehabt. Und bei keinem von uns in der Clique lief eine der Mofas mehr als 2 Monate mit den erlaubten 25 km/h. Wir haben alle "frisiert". Danach lefen die Dinger je nachdem was ging, zwischen 50 und 70 km/h.
Im Lauf der Zeit ist so ziemlich jeder mal erwischt worden und vor Gericht gekommen. Ja, im Ernst, ich hatte da eine richtige Gerichtsverhandlung (Herrje, was hab ich da bei der Verhandlung Schiss gehabt
Vorwurf:
- Fahren ohne Führerschein (ich hatte ja nur einen Mofa- Führerschein und meine Karre war nun mal nach der "Leistungsoptimierung" kein Mofa mehr
- Fahren ohne Versicherungsschutz (es wurde ja nur ein Mofa versichert). Der Richter hat mir mal eben nen Bagatell- Unfall vorgerechnet. Annahme, ich fahre aus Versehen in ein stehendes Auto ohne Personenschaden. Mit allem drum un dran war er da in der Rechnung ganz schnell bei irgenwo zwischen 5.000 und 10.000 DM. Zu zahlen vom Taschengeld, bitte.
- Versicherungs- bzw. Kennzeichenbetrug ( ich hatte ja ein Kennzeichen für ein Mofa an ein wesentlich schnelleres KRAD montiert)
- Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr mit einem motorisierten Fahrzeug ohne gültige Strßenzulassung
Wie gesagt, ganz andere Thematik, aber so sollte der Umgang mit Cannabis bei jungen Leuten auch sein. Wirst Du erwischt- z.B. Führerschein für laaaaaange Zeit adé.
Der "Täter" wird somit nicht "kriminalisiert", bekommt aber nen fetten Denkzettel. Dies sollte vor allem bei jungen Leuten angewendet werden. Hier wäre der Gesetzgeber durchaus in der Lage Gesetze zu schaffen, die junge Leute bis z.B. zum 25. Lebensjahr ggf. "härter" zu bestrafen als z.B: einen 40 jährigen, der ausgereift ist.
Warum denke ich so?
Ich arbeite seit rund 20 Jahren in der Psychiatrie. Etwa 10 Jahre davon in der Suchtbehandlung (alle Substanzen von Alk, über Cannabis, Speed, Koks, Xtasy bis hin zu Crack und Heroin - ich durfte sie alle erleben). Und seit etwa 8 Jahren arbeite ich auf einer geschlossenen Aufnahmestation in der Allgemeinpsychiatrie.
Nach Ausbildung zum Krankenpfleger habe ich sehr schnell die Fachweiterbildung zum Sozialtherpeuten für Sucht gemacht.
Ich maße mir also an ein Fachmann auf dem Gebiet zu sein.
Ich habe einfach viel zu oft erlebt, wie junge Menschen aufgrund von übermäßigem Cannabis- Konsum in eine erheblich schwere psychische Erkrankung gerutscht sind, die sie in ihrer sozialen, menschlichen und beruflichen Entwicklung um Jahre nach hinten geworfen hat, oder auch leider teils vollkommen ruiniert hat.
Belegbare Tendenz hier übrigens steigend.
Wenn ich sonntags Frühdienst habe und zur Arbeit komme und da liegt dann ein junger Kerl im Bett. An Armen und Beinen festgeschnallt, weil man ihm anders nicht mehr Herr werden kann. Wenn man diesem Menschen dann vllt. auch noch harte Psychopharmaka geben muss, weil er sonst nicht mehr klar wird im Kopf, Leute, dann könnte ich das große Kotzen kriegen.
Hinzu kommt bei jungen Menschen, das die Reifeentwicklung bei regelmäßigem Konsum erheblich gestört werden kann. Der Mensch "reift" in seiner Persönlichkeit ja anhand der Erfahrungen, die er macht. Mensch handelt, bewegt sich in seiner Umwelt und das hat Konsequenzen. Diese Konsequenzen erkennt Mensch, bewertet sie und ordnet sie ein. Das nennt man lernen/ erfahren oder reifen. Im Laufe unseres Lebens nimmt dies immer mehr ab. Ganz normaler Verlauf.
Wenn ein Mensch nun diesen Reifeprozess nun unter regelmäßigem Enfluss von Substanzen erlebt, die seine Wahrnehmung derart beeinflusst, wie Cannabis verändert dies auch die Bewertung von wahrgenommenen Ereignissen. Mit dem Ergebniss das es zu, einfach ausgedrückt, falschen Verknüpfungen zwischen Handeln und Konsequenz kommt. Die Kausalitäten werden verändert.
Das kann durchaus gut gehen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass dabei was schief läuft ist relativ hoch. Und da hier ja auch immer wieder das Beispiel, bzw. der Vergleich zu Alkohol gezoegen wird. Hierbei gibt es einen nicht zu unterschätzenden Unterschied. Im Gegensatz zum Alkohol gehört Cannabis, so, wie LSD, Xtasy, etc. zu den sog. halluzinogenen Substanzen. Die Gefahr das es hierbei zu einem pathologischen Verlauf kommt um um einiges höher als bei den nicht- halluzinogenen Substanzen.
Das ist die eine Geschichte.
Aber da gibt es noch mehr.
Regelmäßiger Konsum von Cannabis führt zu Konzentrationsstörungen, Merkfähigkeitsstörungen (hier insbesondere beim Kurzzeitgedächtnis) und zu einer Minderung des Antriebs (also morgens seinen Arsc... aus dem Bett zu bekommen, z.B.).
Wird der Konsum über längere Zeit betreiben bleiben diese Störungen unter Umständen dauerhaft bestehen, auch wenn die Substanz nicht mehr konsumiert wird. Es entsteht also ein bleibender Schaden.
Um die selbe Schädigung bei Alkohol zu erreichen muss man sich um ein Vielfaches mehr anstrengen. Für diese Schädigung muss man schon 10 und mehr Jahre intensiv und regelmäßig saufen.
Allem oben beschriebenen muss allerdings noch hinzu gefügt werden:
"Allein die Dosis macht das Gift." (frei nach Paracelsus)
Bei allen Substanzen, die berauschenden Enfluss auf uns nehmen muss man in Diskussionen um sie berücksichtigen, in welchem Mass sie konsumiert werden. Und man muss das Alter, den persönlichen Reifegrad eines Menschen mitbedenken.
Ein 40-jähriger, der Sonntagnachmittag im Garten hockt und nen kleinen "Stick" raucht ist natürlich deutlich geringer gefährdet als ein 15-jähriger, der jeden Morgen mit seinen Kumpels vor der Schule erstmal ne Bong durchzieht.
Und noch etwas gibt es zu bedenken. Da ja hier immer wieder ein Vergleich mit Alkohol gemacht wird.
Es steckt in jedem bewusten Wesen, sich berauschen zu wollen. Nicht nur im Menschen. Affen, die vergorene Früchte futtern um besoffen zu werden. Und haltet Euch fest, Delphine. Ja, auch Delphine stehen da drauf. Wenn sie in der Nähe von Kugelfischen leben, provozieren sie diese. die Kugelfische setzen dann ihr Gift frei und die Delphine berauschen sich daran.
Man kann also sagen, dass der Wunsch nach "Rausch" etwas ganz natürliches ist.
Allerdings jedem das seine. Asiaten konsumieren Opium und das seit Jahrtausenden. Süd- Amrerikaner berauschen sie genauso lange schon an der Wirkung von Koka- Blättern und wir Europäer habe den Alkohol gefunden vor genauso langer Zeit. Jede Kultur hat ihre eigenen Rausch- Substanzen. Wenn wir Drogen von anderen Kulturen konsumieren kann das durchaus größere Probleme machen. Dnekt mal an das "Feuerwasser" bei den Indianern. Unddas der Alkohol bei den Menschen im nahen Osten (muslimischer Glaube) so verteufelt wird hat, bei ganz objektiver Betrachtung, ganz normale und nachvollziehbare Gründe.
Unter dieser Betrachtung muss man sich nun sehr genau überlegen, ob Cannabis zu "unseren" Drogen gehört?!?
Mit all meinem Wissen und meinen Erfahrungen zu diesem Thema bin ich der Meinung, das Cannabis nicht legalisiert werden sollte.
Allerdings sollte man es für medizinische Zwecke frei machen. Und weiter sollte man diese Substanz nicht "verteufeln".
Die Amerikaner haben es uns ja in der Zeit der Prohibition vorgemacht. Mit dem Ergebnis "Bringt nix".
Bei einer Legalisierung von Cannabis hätte ich allerdings die Sorge, das es zu einer gesellschaftlichen Verharmlosung der Substanz kommt. Und das kann nicht gut sein.
Von daher finde ich den von mir oben beschriebenen Weg als richtig.
Heffertonne
Ensign
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- 206
Vorweg:
Kannst du mir als Experte (nicht böse gemeint ^^) vielleicht sagen, in wie fern die Verunreinigungen in den Substanzen (Streckmittel etc) eine Rolle bei der Gesundheitsgefährung oder Suchtpotential spielen?
Und: Ob die Patienten freiwillig oder richterlich angeordnet therapiert werden oder wie läuft das?
Es gibt extra ein Jugendstrafrecht, dass junge Menschen milder bestraft. Und du willst genau das Gegenteil davon? Kinder vor Drogen schützen und schutzlos dem Gesetz ausliefern. Kein guter Tausch. Man sollte eher härter gegen die Verkäufer angehen und nicht den Konsumenten kriminalisieren oder bestrafen.
Dass Drogen gesundheitliche Probleme auslösen können, das ist klar.
Deine Patienten sind aber wohl illegal an ihre Drogen gekommen. Es gibt bereits viele Menschen, die Drogen nehmen. Jetzt muss man sich die Frage stellen, wie man damit umgehen sollte.
Man sollte sich auch die Frage stellen, ob die Substanzen per se für die Probleme verantwortlich sind, oder die Probleme woanders herkommen. Ich meine, wenn ein Schüler morgens mittags abends kifft, und das permanent, dann gibts wohl eher Probleme in der Familie, dem sozialen Umfeld, Probleme in der Schule, Perspektivlosigkeit, der Schüler "hat nichts besseres zutun" etc. Diese Probleme wirst du nicht los, wenn du die Substanzen verteufelst und irgendwelche "Signale" setzt. Stattdessen wird ein offener Umgang mit der Situation erschwert durch die Kriminalität.
Als Beispiel vielleicht dieser haarsträubende Fall:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/w...euro-fuer-hinweise-auf-drogendealer-1.2910568
Dadurch, dass das Zeug verboten und nur durch Schwarzmarkt erhältlich ist, fällt jegliche Kontrolle und Jugenschutz weg. Kinder kommen mancherorts leichter an Gras ran (und dadurch theoretisch auch an alles andere) als an Alkohol. DAS sollte ein Signal an uns sein, dass wir an dieser Sache etwas ändern müssen. Weg vom Schwarzmarkt, dafür mehr Aufklärung und Hilfe.
Ich schaue gerade den Gesundheitssauschuss zum Cannabiskontrollgesetz.
http://www.bundestag.de/mediathek?c...&mask=search&contentArea=common&instance=m187
Da sagt ein Experte (weiß nicht mehr welcher), dass für die Strafverfolgung ca. 4 Milliarden Euro jährlich ausgegeben wird. Für die Hilfe und Versorgung von "Drogenopfern" gerade mal ein Zehntel davon. Diese Tatsache sollte doch auch gerade dir zu Denken geben, da du ja in diesem Versorgungssektor arbeitest.
Cannabis gehörte einmal zu unserer Kultur. Es wurde als Allheilmittel in Apotheken verkauft. Auch als Faser/Nutzpflanze für Materialien, Textilien, Papier etc. Ab den 30ern fing dann die Verbotskampagne an, angetrieben durch die USA. Da wurde mit Lügen, Lobbyismus und Rassismus (Dope als Droge der schwarzen Untermenschen etc) gegen Cannabis fast schon gehetzt. Zu diesem Thema gibt es massig Lesestoff, wer interessiert ist, dem biete ich gerne weiterführende Links.
Es wäre doch richtig schön "Deutsch", wenn man diesen Teil seiner Kultur wieder zurück bekommen könnte.
Außerdem gibt es in Deutschland bereits eine "Kifferkultur" mit mehreren Millionen anhängern, nur ist es etwas problematisch, weil diese Leute ja eigentlich alle in den Knast gehören :|
Meiner Meinung nach sollte auch Werbung für Tabak und Alkur bohol KOMPLETT verboten werden. Und solche Sachen nur in speziellen Läden verkauft werden. Da wird von Alkhol als Kultur gesprochen, während das Produkt als Werkzeug zur Sozialisierung beworben wird (trinke Bier mit deinen Freunden!), eng verknüpft mit Sport, Erfolg und Freiheit. Während jährlich hunderte von tausenden Menschen daran krepieren. Wenn man Signale setzen möchte, dann bitte dort.
Sehe meinen Betrag nicht als Angriff an. Wir wollen ja beide eigentliche das gleiche, nur auf einem anderen weg. Und nicht alles ist an dich gerichtet, sondern einfach nur mein Senf zu dieser ganzen Geschichte.
Kannst du mir als Experte (nicht böse gemeint ^^) vielleicht sagen, in wie fern die Verunreinigungen in den Substanzen (Streckmittel etc) eine Rolle bei der Gesundheitsgefährung oder Suchtpotential spielen?
Und: Ob die Patienten freiwillig oder richterlich angeordnet therapiert werden oder wie läuft das?
Es gibt extra ein Jugendstrafrecht, dass junge Menschen milder bestraft. Und du willst genau das Gegenteil davon? Kinder vor Drogen schützen und schutzlos dem Gesetz ausliefern. Kein guter Tausch. Man sollte eher härter gegen die Verkäufer angehen und nicht den Konsumenten kriminalisieren oder bestrafen.
Dass Drogen gesundheitliche Probleme auslösen können, das ist klar.
Deine Patienten sind aber wohl illegal an ihre Drogen gekommen. Es gibt bereits viele Menschen, die Drogen nehmen. Jetzt muss man sich die Frage stellen, wie man damit umgehen sollte.
Man sollte sich auch die Frage stellen, ob die Substanzen per se für die Probleme verantwortlich sind, oder die Probleme woanders herkommen. Ich meine, wenn ein Schüler morgens mittags abends kifft, und das permanent, dann gibts wohl eher Probleme in der Familie, dem sozialen Umfeld, Probleme in der Schule, Perspektivlosigkeit, der Schüler "hat nichts besseres zutun" etc. Diese Probleme wirst du nicht los, wenn du die Substanzen verteufelst und irgendwelche "Signale" setzt. Stattdessen wird ein offener Umgang mit der Situation erschwert durch die Kriminalität.
Als Beispiel vielleicht dieser haarsträubende Fall:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/w...euro-fuer-hinweise-auf-drogendealer-1.2910568
Dadurch, dass das Zeug verboten und nur durch Schwarzmarkt erhältlich ist, fällt jegliche Kontrolle und Jugenschutz weg. Kinder kommen mancherorts leichter an Gras ran (und dadurch theoretisch auch an alles andere) als an Alkohol. DAS sollte ein Signal an uns sein, dass wir an dieser Sache etwas ändern müssen. Weg vom Schwarzmarkt, dafür mehr Aufklärung und Hilfe.
Ich schaue gerade den Gesundheitssauschuss zum Cannabiskontrollgesetz.
http://www.bundestag.de/mediathek?c...&mask=search&contentArea=common&instance=m187
Da sagt ein Experte (weiß nicht mehr welcher), dass für die Strafverfolgung ca. 4 Milliarden Euro jährlich ausgegeben wird. Für die Hilfe und Versorgung von "Drogenopfern" gerade mal ein Zehntel davon. Diese Tatsache sollte doch auch gerade dir zu Denken geben, da du ja in diesem Versorgungssektor arbeitest.
Cannabis gehörte einmal zu unserer Kultur. Es wurde als Allheilmittel in Apotheken verkauft. Auch als Faser/Nutzpflanze für Materialien, Textilien, Papier etc. Ab den 30ern fing dann die Verbotskampagne an, angetrieben durch die USA. Da wurde mit Lügen, Lobbyismus und Rassismus (Dope als Droge der schwarzen Untermenschen etc) gegen Cannabis fast schon gehetzt. Zu diesem Thema gibt es massig Lesestoff, wer interessiert ist, dem biete ich gerne weiterführende Links.
Es wäre doch richtig schön "Deutsch", wenn man diesen Teil seiner Kultur wieder zurück bekommen könnte.
Außerdem gibt es in Deutschland bereits eine "Kifferkultur" mit mehreren Millionen anhängern, nur ist es etwas problematisch, weil diese Leute ja eigentlich alle in den Knast gehören :|
Meiner Meinung nach sollte auch Werbung für Tabak und Alkur bohol KOMPLETT verboten werden. Und solche Sachen nur in speziellen Läden verkauft werden. Da wird von Alkhol als Kultur gesprochen, während das Produkt als Werkzeug zur Sozialisierung beworben wird (trinke Bier mit deinen Freunden!), eng verknüpft mit Sport, Erfolg und Freiheit. Während jährlich hunderte von tausenden Menschen daran krepieren. Wenn man Signale setzen möchte, dann bitte dort.
Sehe meinen Betrag nicht als Angriff an. Wir wollen ja beide eigentliche das gleiche, nur auf einem anderen weg. Und nicht alles ist an dich gerichtet, sondern einfach nur mein Senf zu dieser ganzen Geschichte.
Zuletzt bearbeitet:
Hagen_67 schrieb:Es steckt in jedem bewusten Wesen, sich berauschen zu wollen. [...]
Man kann also sagen, dass der Wunsch nach "Rausch" etwas ganz natürliches ist.
Hier sollte man aber schon unterscheiden was "Rausch" eigentlich ist. Ist der Adrenalin Ausstoß im Zuge von spaßigen Tätigkeiten bzw. auch gefährlichen Tätigkeiten ebenfalls ein Rausch? Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich habe keinen Wunsch nach einem "Rausch" wie sie Drogen hervorrufen (egal ob Nikotin, Koffein, Alkohol oder Morphine bzw. Opiate usw.).
Beim Adrenalin und anderen Hormonen müsste ich lügen, da das unter anderem nunmal biologisch die Belohnung für einen gewonnen "Kampf" (Sport/Spiel) ist.
Hagen_67 schrieb:Allerdings jedem das seine. Asiaten konsumieren Opium und das seit Jahrtausenden.
Im 19. Jhdt wurde Opium von den Briten nach China importiert und nach dem ersten Opiumkrieg schließlich in China auch angebaut. Wie kommst du auf Jahrtausende?
Heffertonne
Ensign
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- 206
hallo7 schrieb:Hier sollte man aber schon unterscheiden was "Rausch" eigentlich ist. Ist der Adrenalin Ausstoß im Zuge von spaßigen Tätigkeiten bzw. auch gefährlichen Tätigkeiten ebenfalls ein Rausch? Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich habe keinen Wunsch nach einem "Rausch" wie sie Drogen hervorrufen (egal ob Nikotin, Koffein, Alkohol oder Morphine bzw. Opiate usw.).
Beim Adrenalin und anderen Hormonen müsste ich lügen, da das unter anderem nunmal biologisch die Belohnung für einen gewonnen "Kampf" (Sport/Spiel) ist.
Egal ob du psychoaktive Substanzen (natürliche Pflanzen, Pilze, ...) konsumierst, oder als Extremsportler an einem Gummiseil eine Brücke runter springst oder als Zocker vor dem Spielautomaten sitzt. Im Körper laufen fast die gleichen Prozesse ab, Stichwort Glückshormone. Der Mensch (und wie gesagt auch andere Lebewesen) besitzt die angeborene Eigenschaft, einen Rausch (Ekstase, Trance, nenn es wie du möchtest) zu erfahren. Das ist etwas ganz Natürliches.
Auf welche Weise ich mich in diesen Rauschzustand versetzen möchte, sollte doch ganz meine Sache sein. Wenn ständig argumentiert wird, dass bestimmte Substanzen "gefährlich" sind und darum verboten gehören, dann sollte auch Fallschirmspringen und solche Geschichten verboten werden. Wievielen Familien wurde schon durch ein verunglückten Fallschirmspring ein Vater oder Mutter geraubt?
Wieviele Kinder und Jugendliche haben dem Baumgärtner die Daumen gedrückt beim Versuch, sich vielleicht selbst umzubringen als er aus über 30km aus einem Ballon sprang. Alles nur wegen des Rausches, Geldes und der Publicity. Welches Signal soll das an Kinder und Jugendliche senden? Bringt euch in Gefahr und ihr werdet zum Star.
Man merkt, dieses Thema wird absurd, wenn man es zuende denkt.
Der Rausch ist etwas Gottgegebenes, wenn man es so sagen möchte. Und jeder Mensch hat das Recht selbst zu bestimmen, wie er damit umgeht. Natürlich unter der Prämisse, durch sein tun anderen keinen Schaden zuzufügen (Art 2, Grundgesetz).
Ein interessanter Beitrag zu diesem Thema
Ein Leben im Rausch - Braucht der Mensch die Grenzerfahrung? (3sat Delta 09.2007)
https://www.youtube.com/watch?v=rzYKGtd97_4
ps: viele werden diesen langhaarigen "Hippie" für nicht ganz dicht halten. Aber hört ihm einfach mal zu und lasst euch auf ihn ein und denkt wirklich mal darüber nach, was er sagt. Ich finde das nämlich sehr interessant und bin ein großer Fan von Dr. Christian Rätsch.
Zuletzt bearbeitet:
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Mustis
Gast
Durch fallschirmspringen sind weitaus weniger väter/mütter gestorben als durch drogen. Argumente statt bestürzung und fragwürdiger behauptungen. Zudem ist mir noch kein fallschirmspringer bekannt der in seinem "rausch" andere verletzt, bedroht oder sonstwie beeinflusst hat. Ebensowenig ist mir einer bekannt, der um seinen "rausch" zu finanzieren kriminell wurde...
Völlig an den haaren herbei gezogener vergleich.
Völlig an den haaren herbei gezogener vergleich.
crashbandicot
Captain
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Mustis schrieb:Durch fallschirmspringen sind weitaus weniger väter/mütter gestorben als durch drogen.
Hast du dafür Zahlen oder ist das ein an den Haaren herbeigezogener Vergleich?
M
Mustis
Gast
Hab ich den Vergleich ohne Zahlen aufgestellt? Nö, habe ich nicht. Warum soll ich Quellen bieten um etwas zu widerlegen, was überhaupt nicht belegt wurde? Das ist gelinde gesagt Irrsinn! Unabhängig davon bleibt der Vergleich idiotisch. Auto fahren, im Bus reisen, mit der Bahn fahren, ja vermutlich selbst mit dem Flugzeug fliegen ist tödlicher und trotzdem wird diesen Vergleich keiner anstellen. Warum auch, bei dem einen ist das gesundheitliche Risiko immer da, bei Fallschirmspringen und anderen Extremsportarten sind es Unfälle und nicht dem Sport als solchem inne. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass der Fallschirmsprung als solcher in irgendeiner Art und Weise gefährlich wäre.
Solche Vergleiche haben in der Diskussion nicht zu suchen, egal welche Seite man vertritt. Es zeigt höchstens, auf welch argumentativ dünnen Eis man wohl steht, wenn man solche merkwürdigen Vergleiche anstellt. Schließlich sind auch schon Mütter und Väter geraubt (was ein Wort in dem Zusammenhang -.-) worden, während sie spazieren waren.
Solche Vergleiche haben in der Diskussion nicht zu suchen, egal welche Seite man vertritt. Es zeigt höchstens, auf welch argumentativ dünnen Eis man wohl steht, wenn man solche merkwürdigen Vergleiche anstellt. Schließlich sind auch schon Mütter und Väter geraubt (was ein Wort in dem Zusammenhang -.-) worden, während sie spazieren waren.
gaunt
Lt. Commander
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- Beiträge
- 2.016
@Hagen_67
Schön wenn sich mal jemand aus der ersten Reihe meldet. Und ich glaube dir gerne, das du in deinem Job extrem Abschreckende Beispiele zu sehen bekommst. In den 90ern kannte ich auch den einen oder anderen den se in die Geschlossene verfrachtet haben. Alle von denen haben gekifft, aber in meinen (Laien) Augen war das Kiffen selten der einzige Grund. Eher der Kanal andere Probleme zu überdecken. Der eine hatte schon als Kind massive Probleme in der Familie, der nächste hats nebenbei mit Koks und LSD (Techno Zeit) übertrieben, und wieder einer war schlicht und ergreifend ein aggressives Arschloch (auch schon vor der Kifferzei) mit dem Hang zum Autos aufbrechen, der in der Geschlossenen bzw. im Knast genau richtig war.
!!!Aber!!! Ich will in keinster Weise anzweifeln, dass es Fälle gibt in denen Canabismissbrauch, vor allem im Jugendalter, zu massiven psychischen Störungen führen kann. Insbesondere Entwicklungsstörungen wird wohl kaum noch einer wegdiskutieren können!
Ein paar Dinge solltest du bei deinen Beobachtungen aber bedenken:
- Du stehst in der ersten Reihe. Also siehst du tagtäglich genau die Leute bei denen (warum auch immer) wirklich alles schief läuft. Was du nicht siehst sind die hunderttausende die völlig Problemlos mit Dope leben. Denn die tauchen logischerweise nie bei dir auf.
- Der Zusammenhang zwischen Kiffen und psychischen Auffälligkeiten ist statistisch bewiesen. Kiffer zeigen fast doppelt so häufig Auffälligkeiten wie Abstinezler. Das ist aber bei allen anderen Drogen ähnlich. Was aber keiner beweisen kann ist ob dies durch Kiffen ausgelöst wird, oder ob auffällige Personen gerne zu psychoaktiven Mitteln greifen. Den nachweis kann niemand führen, da man Menschen die Drogen explizit ablehnen unter Dope setzen müsste. Das ist nunmal medizinisch nicht vertretbar. Was mir in den 90ern aufgefallen ist: Klassenkameraden welche man heute als ADHS'ler bezeichnen würde haben als sie älter wurden verstärkt begonnen zu Kiffen.
- Kultureller Hintergrund. Hanf wurde in Europa schon immer angebaut in D aber nicht/selten geraucht (ausschließen will ichs nicht). Warum? Der im Mittelalter in nordeuropa wachsende Hanf war einfach ungeeignet und potente Sorten kamen mit dem Klima nicht klar. Andere Sachen (Pilze, Bilsenkraut...) wurden aber gerne genommen. In Südeuropa und dem mittleren Osten sieht das komplett anders aus. Eigentlich überall wo potenter Hanf natürlich vorkommt wird er auch geraucht. Und genetisch unterscheiden wir uns von denen so gut wie garnicht. Das klassische Rauchen inkl. dem Kiffen wurde erst in der Neuzeit in Nordeuropa mit der Einführung von Tabak üblich. Seit dem gillt Canabis als Tabak der armen Leute. Das knistern und knacken der Samen beim Rauchen gab ihm den Namen Knaster.
- Genetische Verträglichkeit. Du hast das Beipiel der Indianer mit Alkohol gebracht. Tatsächlich scheint es eine genetische Veranlagung zu geben mit Alk nicht so gut klar zu kommen. Das ist bei Canabis nicht bekannt und es gibt auch keine Hinweise drauf. Der Mensch hat sich von west nach ost über den Globus ausgebreitet. Dabei wurden die diversen Rassen quasi über Inzuchtselektion ausgebildet. Ein normaler Vorgang. Ein Lebewesen passt sich an neue Gegebenheiten an, verliert dabei aber oft alte Eigenschaften. Dazu zählt die Fähigkeit Alkohol zu vertragen ebenso wie teile der Immunabwehr. Deshalb wurden Krankheiten im wesentlichen von Europäern an Indigene Völker weiter gegeben, anders herum aber nur selten.
Schön wenn sich mal jemand aus der ersten Reihe meldet. Und ich glaube dir gerne, das du in deinem Job extrem Abschreckende Beispiele zu sehen bekommst. In den 90ern kannte ich auch den einen oder anderen den se in die Geschlossene verfrachtet haben. Alle von denen haben gekifft, aber in meinen (Laien) Augen war das Kiffen selten der einzige Grund. Eher der Kanal andere Probleme zu überdecken. Der eine hatte schon als Kind massive Probleme in der Familie, der nächste hats nebenbei mit Koks und LSD (Techno Zeit) übertrieben, und wieder einer war schlicht und ergreifend ein aggressives Arschloch (auch schon vor der Kifferzei) mit dem Hang zum Autos aufbrechen, der in der Geschlossenen bzw. im Knast genau richtig war.
!!!Aber!!! Ich will in keinster Weise anzweifeln, dass es Fälle gibt in denen Canabismissbrauch, vor allem im Jugendalter, zu massiven psychischen Störungen führen kann. Insbesondere Entwicklungsstörungen wird wohl kaum noch einer wegdiskutieren können!
Ein paar Dinge solltest du bei deinen Beobachtungen aber bedenken:
- Du stehst in der ersten Reihe. Also siehst du tagtäglich genau die Leute bei denen (warum auch immer) wirklich alles schief läuft. Was du nicht siehst sind die hunderttausende die völlig Problemlos mit Dope leben. Denn die tauchen logischerweise nie bei dir auf.
- Der Zusammenhang zwischen Kiffen und psychischen Auffälligkeiten ist statistisch bewiesen. Kiffer zeigen fast doppelt so häufig Auffälligkeiten wie Abstinezler. Das ist aber bei allen anderen Drogen ähnlich. Was aber keiner beweisen kann ist ob dies durch Kiffen ausgelöst wird, oder ob auffällige Personen gerne zu psychoaktiven Mitteln greifen. Den nachweis kann niemand führen, da man Menschen die Drogen explizit ablehnen unter Dope setzen müsste. Das ist nunmal medizinisch nicht vertretbar. Was mir in den 90ern aufgefallen ist: Klassenkameraden welche man heute als ADHS'ler bezeichnen würde haben als sie älter wurden verstärkt begonnen zu Kiffen.
- Kultureller Hintergrund. Hanf wurde in Europa schon immer angebaut in D aber nicht/selten geraucht (ausschließen will ichs nicht). Warum? Der im Mittelalter in nordeuropa wachsende Hanf war einfach ungeeignet und potente Sorten kamen mit dem Klima nicht klar. Andere Sachen (Pilze, Bilsenkraut...) wurden aber gerne genommen. In Südeuropa und dem mittleren Osten sieht das komplett anders aus. Eigentlich überall wo potenter Hanf natürlich vorkommt wird er auch geraucht. Und genetisch unterscheiden wir uns von denen so gut wie garnicht. Das klassische Rauchen inkl. dem Kiffen wurde erst in der Neuzeit in Nordeuropa mit der Einführung von Tabak üblich. Seit dem gillt Canabis als Tabak der armen Leute. Das knistern und knacken der Samen beim Rauchen gab ihm den Namen Knaster.
- Genetische Verträglichkeit. Du hast das Beipiel der Indianer mit Alkohol gebracht. Tatsächlich scheint es eine genetische Veranlagung zu geben mit Alk nicht so gut klar zu kommen. Das ist bei Canabis nicht bekannt und es gibt auch keine Hinweise drauf. Der Mensch hat sich von west nach ost über den Globus ausgebreitet. Dabei wurden die diversen Rassen quasi über Inzuchtselektion ausgebildet. Ein normaler Vorgang. Ein Lebewesen passt sich an neue Gegebenheiten an, verliert dabei aber oft alte Eigenschaften. Dazu zählt die Fähigkeit Alkohol zu vertragen ebenso wie teile der Immunabwehr. Deshalb wurden Krankheiten im wesentlichen von Europäern an Indigene Völker weiter gegeben, anders herum aber nur selten.
Genau das sehe ich anders. Denn heute fühlen sich insbesondere junge Menschen von der Drogenpolitik belogen und das werden sie teilweise auch, also sitzen sie dann denen auf, die Canabis verharmlosen und als völlig ungefährlich hinstellen. Was fehlt ist ein ehrlicher Umgang und eine Aufklärung statt einer Verteufelung auf der einen und eine Verharmlosung auf der anderen Seite.Bei einer Legalisierung von Cannabis hätte ich allerdings die Sorge, das es zu einer gesellschaftlichen Verharmlosung der Substanz kommt.
~H!ld3~
Lieutenant
- Registriert
- Dez. 2007
- Beiträge
- 802
Natürlich hast du den Vergleich aufgestellt.
Und was wurde bitte nicht belegt?
Dass es Väter und Mütter gibt, die beim Fallschirmspringen sterben?!
Ich bezweifele, dass wir das Belegen müssten...
Also was genau willst du weintrinkender Wasserprediger?
Durch fallschirmspringen sind weitaus weniger väter/mütter gestorben als durch drogen.
Und was wurde bitte nicht belegt?
Dass es Väter und Mütter gibt, die beim Fallschirmspringen sterben?!
Ich bezweifele, dass wir das Belegen müssten...
Also was genau willst du weintrinkender Wasserprediger?
Heffertonne schrieb:Egal ob du psychoaktive Substanzen (natürliche Pflanzen, Pilze, ...) konsumierst, oder als Extremsportler an einem Gummiseil eine Brücke runter springst oder als Zocker vor dem Spielautomaten sitzt. Im Körper laufen fast die gleichen Prozesse ab, Stichwort Glückshormone.
Ähm nein. Das ist nicht ganz das selbe. Viele Rauschmittel wirken sekundär und sind primär sehr wohl schädlich (dein Beispiel mit den Delphinen und dem Gift, du brauchst nicht glauben, dass dieses Gift keinen Schaden verursacht), egal ob sie die Synapsen angreifen oder eben Psychedelika, welche Psychosen oder Wahrnehmungsstörungen auslösen können.
Schau dir auch mal die Zähne und das Zahnfleisch der Menschen an, die Koka Blätter kauen...
Heffertonne schrieb:Der Rausch ist etwas Gottgegebenes, wenn man es so sagen möchte. Und jeder Mensch hat das Recht selbst zu bestimmen, wie er damit umgeht. Natürlich unter der Prämisse, durch sein tun anderen keinen Schaden zuzufügen (Art 2, Grundgesetz).
Gar nichts ist Gottgegeben, aber das ist eine andere Diskussion
Der zweite Satz ist hier wichtiger, denn das ist eben im Allgemeinen nicht gegeben. Auch bei Alkohol und Nikotin nicht. Diese Eigenschaft würde ich noch am ehesten Cannabis zuschreiben, aber keinesfalls härtere Drogen.
Und zum Fallschirmsprung: Das Risiko ist immanẹnt. Sprich anders als bei Drogen hängt es nicht von deinem pathologischen Zustand ab, welchen man eben nicht kennt. Somit ist es kein diffuses Risiko welches 30 Jahre später schlagend werden kann sondern es ist nur während des Sprunges existent. Sprich, das Risiko eines Fallschirmsprunges kann jeder abschätzen, jeder kennt die Folgen. Bei Drogen ist das nicht so.
7LZ
Lieutenant
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- Feb. 2012
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- 542
Bei Cannabis ist die Gefahr größer als bei Alkohol, dass es zu einem pathologischen Verlauf kommt?Im Gegensatz zum Alkohol gehört Cannabis, so, wie LSD, Xtasy, etc. zu den sog. halluzinogenen Substanzen. Die Gefahr das es hierbei zu einem pathologischen Verlauf kommt um um einiges höher als bei den nicht- halluzinogenen Substanzen.
Das mag ich zu bezweifeln, denn ich habe gerade neulich das (starke) Gegenteil gelesen. Da ging es auch um die Psychatrie. Vielleicht finde ich den Artikel noch.
bad guy schrieb:Bei Cannabis ist die Gefahr größer als bei Alkohol, dass es zu einem pathologischen Verlauf kommt?
Das bezweifel ich auch, allerdings muss du hier aufpassen was mit pathologischem Verlauf gemeint ist. Hier wird sicher nicht auf die körperliche Komponente (Leberschäden etc.) angespielt sondern auf die Psyche. Und hier ist es nunmal so, dass z.B. ein Gewaltausbruch im Zuge von Alkohol allg. nicht dem Alkohol zugeordent wird.
Bei Drogen sieht das anders aus
Außerdem wird hier der Verlauft erwähnt. Sprich hier könnte nicht der Cannabis Anwender mit einem Alkohol Anwender verglichen werden sondern auch all jene die zuerst Cannabis konsumieren und danach zu härteren Drogen greifen. Sprich, jemand der Cannabis konsumiert greift statistisch auch eher zu härteren Drogen, welche wiederum häufiger einen pathologischem Verlauf zeigen als Menschen die Alkohol trinken.
Nur um eine alternative Deutung aufzuzeigen. Deine Interpretation ist natürlich weitaus näher am Geschehen
M
Mustis
Gast
http://de.statista.com/statistik/da...schirmspruenge-todesfolge-anzahl-deutschland/
Für die paar unverbesserlichen Ignoranten. So viele Tote gabs duchs Fallschirmspringen.
Also in 15 Jahren weniger als in einem Jahr durch harte Drogen....
Und bevor jetzt wer mit Skifahren anfängt: https://de.wikipedia.org/wiki/Skiunfall
es wird nicht mal eine 1% Rate beim Verhältnis ausübende Personen zu Unfällen erreicht. Tödliche Unfälle erreichen nicht mal 0,01 Promille!
Es sind und bleiben völlig unterschiedliche Sachen und ein VErgleich ist an den HAaren herbeigezogen.
Für die paar unverbesserlichen Ignoranten. So viele Tote gabs duchs Fallschirmspringen.
Also in 15 Jahren weniger als in einem Jahr durch harte Drogen....
Und bevor jetzt wer mit Skifahren anfängt: https://de.wikipedia.org/wiki/Skiunfall
es wird nicht mal eine 1% Rate beim Verhältnis ausübende Personen zu Unfällen erreicht. Tödliche Unfälle erreichen nicht mal 0,01 Promille!
Es sind und bleiben völlig unterschiedliche Sachen und ein VErgleich ist an den HAaren herbeigezogen.
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crashbandicot
Captain
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- Dez. 2013
- Beiträge
- 3.224
Hast du das hochgerechnet? Wie viele Drogennutzer gibt es, wie viele nehmen mehrmals täglich Drogen. Wie viele Fallschirmspringer gibt es dagegen und wie viele Sprünge springen die am Tag? Ansonsten ist die Statistik leider Käse.
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