Heffertonne
Ensign
- Registriert
- Okt. 2011
- Beiträge
- 206
Mustis schrieb:Na ja wenn man dir sagt, rausch ist nicht rausch weil es eben auch nicht fast das selbe ist und du trotzdem darauf beharrst, nun ja. Was du nicht verstehen willst ist, dass deiner definition von rausch jeder biochemische vorgang ein solcher ist. Egal was im körper passiert, ob hunger, angst, aufregung, müdigkeit, etc. wird über solche notensoffkaskaden gesteuert. Würdest du das als rausch bezeichnen?
Das zeigt vielleicht mehr, wie sehr Rausch etwas "normales" und "natürliches" ist
Ich habe den Begriff "Rausch" per se nicht definieren wollen, sondern nur anmerken, dass es keine wirklichen Unterschiede zwischen "Rauscharten" gibt.
Dann hau du mal eine bessere Definition raus.
Mustis schrieb:Und schön das du einzelfälle angibst, diese nicht detailliert betrachtest und dann daraus anleitest irgendein vorgehen sei standard. Das macht aber keine rechtsgrundlage aus...
Das ist auch ein Teil des Problems. Man ist einer Willkür ausgesetzt. Mal wird da so gehandhabt, mal so. Jetzt tacker mich auf solchen Sachen nicht fest. Zahlreiche Kriminologen, Richter, etc. sind auch dieser Ansicht.
zB Richter Müller:
https://www.youtube.com/watch?v=VrKP7nz63zU
Mustis schrieb:Zum thema afghanistan. Du weisst wie groß das land ist? Das es schlecht erschlossen ist? Sehr gebirgig ist? Das die usa nur in einem kleinen teil aktiv und zuständig ist? Du hast glaube ich keine ahnung was das für ne logistische herausforderung das ist.
AFG ist 2x so groß wie Deutschland.
Mit Satelliten und Drohnen kann man riesige Gebiete überwachen. Es ist sicher keine einfache Aufgabe, aber auch kein Ding der Unmöglichkeit, siehe Vietnam+Entlaubungsmittel.
Aber was willst du damit jetzt sagen? Dass man dort unten wirklich sein "Allerbestes" tut, um die Drogenproduktion einzudämmen? Warum wird dann immer mehr produziert? Hat der Krieg gegen Drogen etwa keinen Effekt oder ist verloren?
Dazu ein kleines YT Video
Why The War on Drugs Is a Huge Failure (in a nutshell)
https://www.youtube.com/watch?v=wJUXLqNHCaI
Man hat damals "erkannt", dass Drogen schlecht sind und man diese mit einem Verbot abschaffen kann.
Sowohl die Grundannahme als auch Reaktion waren falsch.
Warum sollte man an dieser Strategie denn noch festhalten?
http://www.theguardian.com/society/...xperts-call-for-global-drug-decriminalisation
Medical experts call for global drug decriminalisation
An international commission of medical experts is calling for global drug decriminalisation, arguing that current policies lead to violence, deaths and the spread of disease, harming health and human rights.
The commission, set up by the Lancet medical journal and Johns Hopkins University in the United States, finds that tough drugs laws have caused misery, failed to curb drug use, fuelled violent crime and spread the epidemics of HIV and hepatitis C through unsafe injecting.
“The goal of prohibiting all use, possession, production, and trafficking of illicit drugs is the basis of many of our national drug laws, but these policies are based on ideas about drug use and drug dependence that are not scientifically grounded,” says Dr Chris Beyrer of the Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, a member of the commission.
Noch mehr dazu:
http://deutsche-wirtschafts-nachric...fghanistan-zur-nummer-1-der-opium-produktion/
Nato-Krieg macht Afghanistan zur Nummer 1 der Opium-Produktion
Afghanistan steigert den Anbau von Schlafmohn und bleibt weltweit führend in der Opiumproduktion. Der ehemalige Chef der UNODC hält den Drogenkrieg für eine reine Inszenierung. In Afghanistan blühe die Korruption Die internationalen Banken profitieren durch Geldwäsche massiv am Drogenhandel.
http://www.spiegel.de/panorama/just...inaloa-kartell-kooperiert-haben-a-943484.html
Eine mexikanische Zeitung erhebt schwere Vorwürfe gegen die US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA: Deren Fahnder sollen mit dem berüchtigten Sinaloa-Kartell zusammengearbeitet haben. Für Informationen über rivalisierende Mafia-Gruppen boten sie angeblich Straffreiheit an.
Anders ausgedrückt: Die DEA (amerikanische Drogenfahndungsbehörde) hat den Kartellen beim schmuggeln geholfen. Manche sagen, dass dies die DEA zum größten Drogenimporteur der USA macht.
Aber nicht nur in Mexiko spielen sich solche Geschichten ab:
Das Vorgehen der US-Behörden stelle eine Verletzung internationalen Rechts dar und führe zu einer Erhöhung der Gewalt und zu Menschrechtsverletzungen, kritisiert der Drogen- und Kriminalitätsexperte Edgardo Buscaglia. Die Regierung in Washington wende eine ähnliche Strategie seit zehn Jahren auch in Afghanistan an, wird der Leiter des International Law and Economic Development Centre in Mexiko zitiert.
Wer das Verbot von Drogen im Zusammenhang mit internationalen Problemen, Menschenrechtsverletzungen, Terror, Mord und Totschlag, Verschwendung von Milliarden $ und €, etc. nicht erkennt
a) versteht die Probleme und Zusammenhänge/Ursachen immernoch nicht oder
b) findet Menschenleben und -Rechte nicht schützenswert und befürwortet sinnlose Kriege.
Zuletzt bearbeitet:
