Quo vadis BTMG?

Es ist natürlich klar, daß der Suchtfreie für Süchtige ein Feindbild ist.
Ist wie der Antialkohliker am Oktoberfest oder im Bierzelt.

Zur Anzahl der Drogentoten und dem Vorwurf ich würde ich nicht verlinken- nun gut hier ein paar links, das ist Internet ist voll davon. Nichts davon ist geheim oder neu!

http://www.spiegel.de/gesundheit/di...menschen-sterben-an-ueberdosis-a-1125119.html

http://www.focus.de/gesundheit/vide...enschen-als-heroin-oder-crack_id_4696915.html

http://www.spektrum.de/news/weltweit-sieben-millionen-drogentote/616064

52.000 Tote jährlich durch Überdosis (Vergiftung) in USA
74.000 Tote durch Alkoholmissbrauch jährlich in Deutschland
110.000 Tote durch Rauchen in Deutschland

7.000.000 Drogentote jährlich weltweit.
Tun wir mal so, als ob es das Problem erst seit 50 Jahren gäbe, also von 1960 bis 2010. Die Vergangenheit und die Zukunft setzen wir auf fiktiven Nullwert. Es sind grobe Werte, nach oben und unten ist Spielraum, es geht um die Tendenz.

7 Millionen Drogenopfer jährlich * 50 Jahre = 350 Millionen Drogentote.
Zum Vergleich: 1.WK ca 18 Millionen Tote, 2.WK ca 55 Millionen Tote =73 Millionen Tote.

Mit anderen Worten: Es wird schon lange ein Krieg gegen die Unterschicht und Naive geführt!
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Ich bin nicht der Böse!
Ich aber auch nicht der Naive, der sich Zeugs in den eigenen Körper holt.
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Ich hoffe, ich konnte damit Mißverständnisse auflösen.
 
Sologruppe schrieb:
Einige scheinen bereits Opfer zu sein und rationalisieren jetzt einfach ihre Sucht. Ich muss gestehen, ich das zu spät wahrhaben wollen. Alleine, das ich plötzlich derjenige bin, der sich für seine Ablehnung von Drogen rechtfertigen soll, stellt klar, woran ich geraten bin.
Sologruppe schrieb:
Das Problem ist im Grunde immer wieder das Gleiche: Wir haben keine absolute Wahrheit, kein absolutes Wissen- wollen uns dies aber nicht eingestehen.
​Ich lasse das mal so stehen.
 
Also in Sologruppes Welt will ich nicht leben. Alles verbieten was Spaß macht. Da könnte man ja gleich nach Saudi Arabien ziehen.

Da es ihm aber um die Menschen geht, müsste er eigentlich für eine Freigabe sein, denn schließlich war die Zahl der Akoholtogen höher, als man Alkohol in den USA zeitweise verboten hatte. Die Toten und Verletzten durch Bandenkriege sind da noch gar nicht mit drin.
 
Drogen machen Spaß? Echt?
Komische Einstellung.

Wie schon mehrfach gesagt, kann ich euch nicht verstehen!

Wir haben ein komplettes, wirkliches Universum vor unserer Nase- es gibt unendlich viel zu entdecken und ich bin diesbezüglich sehr neu und wissbegierig.

Ich müsste 1000 oder 10.000 Jahre leben, damit ich alles lesen/lernen könnte, was mich interessiert- was leider nicht möglich ist. Ich sterbe schlicht zu früh.

Sich freiwillig auszuknipsen bzw. zu betäuben ist für mich reine Zeitverschwendung und völlig nutzlos. Dazu noch der enorme finanzielle und gesundheitliche Aspekt- nein danke! Nicht mal wenn es umsonst wäre. Auch dann nicht, wenn ich dafür bezahlt würde.

Das heisst nicht, das ich niemals Zeit verschwende- ich verschwende genug Zeit mit zb Computerspielen. Aber sich selbst ausknipsen, vergiften, halluzinieren im Giftrausch... niemals! Das ist kein höherer Zustand oder eine Weiterentwicklung- solche Vorstellungen sind nur romantischer Unsinn. Man muss es als das sehen als was es ist: Chemische Reaktionen auf chemische Stoffe.
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Nimmst du die richtige Menge: Rauschzustand/Halluzinationen.

Nimmst du zu wenig: kein Rauschzustand/Halluzinationen.

Nimmst du zu viel davon: Tod durch Vergiftung/goldener Schuß (52.000 jährlich in USA).
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Der goldene Schuss passiert meistens, weil das Zeug eine unterschiedliche Qualität hat. Und nicht, weil man selbst falsch dosiert
 
Das stimmt; dadurch hat die Dosierung jedesmal einen hohen Unsicherheitsfaktor.
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Gelangt ein Gramm oder ein Milligramm? zuviel davon ins Blut... aus die Maus!
 
Wie, was nun?

Erstens bin ich kein THC Experte, ich habe also gegoogelt was das Ding überhaupt ist.
Zweitens halte ich mich an Wiki und vermute das sie korrekt eintragen, weil ein Nichtmediziner/Laie so etwas gar nicht schreiben kann.
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Und siehe da: Man kann daran sehr wohl sterben, allerdings benötigt man dafür die 1000fache Menge eines üblichen Joints; keine Ahnung ob man das zB so in ein Getränk mischen könnte. Ich könnte aufgrund der bekannten Nebenwirkungen (Langsamkeit im bewegen und denken) keine Vorteile entdecken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tetrahydrocannabinol
Kapitel Toxität
Nimmt man in einer groben (und niedrig angesetzten) Schätzung, den potentiellen peroralen LD50-Wert für Menschen mit 150 mg/kg Körpergewicht an, dann würde eine 70 kg schwere Person nach oralem Akut-Konsum von 10,5 g THC mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % sterben.

Zitat "Andere Wirkungen"; ich sag mal salopp unerwünschte Nebenwirkungen. Und nein, ich habe nicht gegoogelt, was das alles heisst- klingt aber nicht hilfreich.

Beeinträchtigung des Denk-, Lern- und Erinnerungsvermögens
Beeinträchtigung des Konzentrationsvermögens
Beeinträchtigung der psychomotorischen Leistung, Ataxie, Tremor
Gefühle von Unwirklichkeit, Depersonalisation und Distanziertheit
Unterbrechung von Gedankengängen
Panik, Angst, Dysphorie
Begünstigt psychotische Symptome, Paranoia
Auswirkungen auf kardiovaskuläre Funktionen, einschließlich Tachykardie und Haltungshypotonie
Bindehautrötung, verminderter Tränenfluss, Mundtrockenheit
Wirkungen auf endokrine und reproduktive Funktionen
Wirkungen auf die Thermoregulation
Mydriasis
 
Du kannst 100g rauchen und wirst nicht sterben. Du wirst entweder einschlafen oder nen Fressflash (einfach mordsmäßigen Hunger) kriegen und (vielleicht) am Essen ersticken weil du dir alles reingeschoben hast.

Und STRENGGENOMMEN sind auch viele andere Drogen wie LSD, XTC usw. nicht tödlich. Wie bei allen illegalen Substanzen ist das Problem, dass diese massiv gestreckt werden und dass Menschen damit falsch umgehen (Kein Safer-Use).

Cannabis u.a. mit Haarspray, Brix (flüssige Plastikmischung), PK13/14 (Dünger)

Auch bei Opiaten ist das der Fall. Der reine Stoff selbst löst einen Rauschzustand aus und sorgt nicht dafür, dass Zähne rausfallen, dass die Haut abfällt, dass sind die Streckmittel (Amoniak, Aceton, ..).

Pillen (XTC) bestehen zu 10% aus dem Hauptwirkstoff, rest Streckmittel.
Heroin und Konsorten bestehen bis zu 15% aus dem Hauptwirkstoff, rest Streckmittel.. teilweise sind es sogar andere ähnliche Stoffe (Research Chemicals), die deutlich gefährlicher sind.

Und das gilt einfach für jede Droge:
Wer mental nicht stabil ist, wer eine schlechte Phase hat (genau wie beim Alkohol) sollte zu keiner Substanz greifen.
Drogengegner vergessen immer die Millionen an Konsumenten, die immernoch leben und ihr Leben genießen können.

In der Schweiz kann man bspw. sein Zeug testen lassen.
 
Schön wie du dir das so zurecht bastelst.

Du unterschlägst hal mal ganz locker den Satz:

"Da THC über den Darm nur zu etwa 6 % und über die Lunge zu rund 20 % resorbiert wird,[1][18] ist es praktisch unmöglich, letale Mengen THC durch den Konsum natürlicher Cannabisprodukte zuzuführen, zumal die erforderliche Menge um etwa den Faktor 1000 über der üblichen Konsummenge liegt. Es ist beim Menschen kein Fall einer Überdosis mit Todesfolge durch Aufnahme natürlicher Cannabisprodukte bekannt.

Was is eigentlich mit Wasser? Is ja auch letal bei zu hoher Dosierung? Verbieten?
 
Sologruppe schrieb:
Das stimmt; dadurch hat die Dosierung jedesmal einen hohen Unsicherheitsfaktor.
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Gelangt ein Gramm oder ein Milligramm? zuviel davon ins Blut... aus die Maus!
Also doch legalisieren. Da hat man dann gleichbleibende Qualität.
 
@Sologruppe:

Du musst nicht verstehen weshalb Menschen Drogen konsumieren.

Ich war dutzende Male mit Freunden im Park oder sonst wo unterwegs.. nüchtern, mit Alk, Cannabis oder etwas anderem.. und letztendlich ist diese Entscheidung jedem selbst überlassen.

Wenn man bedenkt, dass der Cannabiskonsum in Portugal und den Niederlanden kaum angestiegen ist, dann wird das bei allen anderen Drogen auch der Fall sein, vor allem wenn man bedenkt wie vorbelastet diese sind. Der Vorteil einer Legalisierung wäre einfach, dass keine Streckmittel mehr in diesen Substanzen sind, dass man Konsumenten über SaferUse etc. aufklären könnte.

Alkohol kann genau so gut sein wie ein Abend mit Weed oder XTC, vor allem mit Freunden, bei guter Stimmung, guter Umgebung etc.
Es kann genau so Scheisse sein wie Weed und XTC.. mit schlechten Freunden, bei schlechter Stimmung, falscher Dosierung..

Selbstverständlich gibt es höhere Risiken bspw. bei Psychedelika oder potenten Opiaten. Wie ich aber bereits sagte, ist nicht jede Droge für jede Person bestimmt. Meine Mutter verträgt 1-2 Gläser Bier und das war es dann auch. Andere saufen sich ins Koma.

Einige vertragen eine XTC Pille, andere werfen sich fünf rein und landen im Krankenhaus.
Einige nehmen seit Jahren LSD und alle Trips verlaufen gut, einer nimmt seine erste und landet im Krankenhaus.
 
Sologruppe schrieb:
Zur Anzahl der Drogentoten und dem Vorwurf ich würde ich nicht verlinken
Der "Vorwurf" steht noch, bitte lies was vorgeschlagen wurde. Hier weichst du wieder aus und postest irgendwas völlig zusammenhangsloses. So kannst du keine Diskussion führen, nur Monologe.

Auf alles andere reagierst du ebenfalls nicht ... wie gesagt: Monolog.
 
Sologruppe schrieb:
Wir haben ein komplettes, wirkliches Universum vor unserer Nase- es gibt unendlich viel zu entdecken und ich bin diesbezüglich sehr neu und wissbegierig.
Dafür bist Du aber gegenüber Argumenten, die Deinem subjektiven Weltbild widersprechen, vorsichtig formuliert, ziemlich verschlossen. Du antwortest nicht auf Fragen, weichst auf andere Aspekte des Themas aus, wenn Du erkennbar falsch liegst und postulierst bisher in all Deinen Beiträgen, die absolute Wahrheit bzgl. Drogen erkannt zu haben. Jeder, der dir nicht zustimmt bzw. anderer Meinung ist, den wirfst Du automatisch in einen Topf mit Süchtigen.

Dass Du dich dann allen Ernstes hinstellst und behauptest, Wissen sei nicht absolut, mutet mehr als nur unfreiwillig komisch an. In aller Deutlichkeit: Du machst dich mit jedem Deiner Beiträge in diesem Thread lächerlich - völlig unabhängig von Deiner anlehnenden Haltung gegenüber einer mögliche Legalisierung von Drogen!
 
@zet
Das habe ich eben nicht unterschlagen; wozu auch? Ich zitiere mich mal selbst aus Beitrag 4152

Und siehe da: Man kann daran sehr wohl sterben, allerdings benötigt man dafür die 1000fache Menge eines üblichen Joints; keine Ahnung ob man das zB so in ein Getränk mischen könnte. Ich könnte aufgrund der bekannten Nebenwirkungen (Langsamkeit im bewegen und denken) keine Vorteile entdecken.
Ergänzung ()

@comfort Zu Beitrag 4153

Stimmt ich muss es nicht verstehen. Ich kann meine Gründe erklären, warum ich vom dem Zeugs gar nichts halte. Warum Schule, Medizin, Polizei, Parteien, Politik und das Paralment nichts davon hält. Wenn das nicht reicht- auch gut, nicht meine Schuld. Aber ich möchte auch nichts für jemanden Zahlen, der vor den Folgen gewarnt wurde und dann den Staat wie ein unmündiges Kleinkind um Hilfe anbettelt.
Ergänzung ()

@diram
Schön das du das glaubst- ich glaube etwas anderes.
Und sorry: Drogen sind objektiv Blödsinn. Sie machen den Dealer reich und die eigene Famile/Geldbörse arm, dazu kommen noch die diversen Nebenwirkungen. Sie heissen Rausch GIFT weil sie einen GIFT Rausch erzeugen. Ich würde sagen, das klingt nicht besonders gut, oder?
 
Es gibt genau so Politiker, Polizisten, Mediziner und Parteien, die für die Legalisierung sind.. und die Zustimmung ist im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen.

Was ich konsumiere geht weder dich, meinen Nachbarn noch den Staat etwas an. Du stellst wirklich alle Konsumenten als Junkies dar, die nur Kosten verursachen. In diesem System verursacht jeder Mensch zu jeder Zeit Kosten. Ich könnte jetzt auch sagen, dass alle aufhören sollten übermässig viel Salz, Zucker, Nikotin, Alkohol etc. zu konsumieren weil ich keine Lust hab für andere zu blechen.
 
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