Quo vadis BTMG?

Natürlich kannst du das sagen- und es wäre auch richtig!
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Was deinen privaten Konsum angeht, hättest du recht, wenn du wirklich keine zusätzlichen drogenspezifischen Kosten verursachen würdest. Aber es ist ja bekannt, das irgendwann der Körper das nicht mehr aushält und dann wird der Staat anbettelt. Es sollen dann die mit ihrer Arbeitskraft/Steuern zahlen, die sich bemüht haben, den Drogen auszuweichen oder die Dealer zu bestrafen. Ziemlich unfair, oder?
 
Sologruppe schrieb:
Stimmt ich muss es nicht verstehen. Ich kann meine Gründe erklären, warum ich vom dem Zeugs gar nichts halte. Warum Schule, Medizin, Polizei, Parteien, Politik und das Paralment nichts davon hält.

Nur um dir mal zu zeigen wie undifferenziert Deine Meinung und wie differenziert hingegen die anderer ist, die Du alle auf "Deiner Seite" wähnst:
"Der Chef der Frankfurter Schutzpolizei zeigt sich offen für einen Modellversuch zur Legalisierung 'weicher Drogen' für den Eigengebrauch. Aktuell sei der Besitz strafbar, 'das Verfahren wird aber so gut wie immer eingestellt', sagte Michael Hallstein am Donnerstag auf einer internationalen Drogenkonferenz in Frankfurt. [...] Der 'Frankfurter Weg' sei fortschrittlich und beispielgebend für andere Länder, sagte Deanna Nollette von der Polizei Seattle. Auch für die Stadt im US-Bundesstaat Washington hat der 'Frankfurter Weg' Vorbildfunktion."
Quelle: https://www.op-online.de/region/fra...uch-legalisierung-weicher-drogen-3220444.html

"Es ist knapp zwei Jahre her, da erklärte die 'Global Commission on Drug Policy', ein interationales Gremium um den früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan, den weltweiten Kampf gegen Drogen für gescheitert. Die Repression habe sich überholt. Stattdessen sollten Staaten mit der Legalisierung experimentieren. Nur so ließen sich kriminelle Strukturen schwächen und kritische Konsummuster vermindern. [...] 'Frankfurt ist uns 25 Jahre voraus', sagt Deanna Nollette von der Polizei Seattle. 'Bei uns ging es bisher darum, die Leute ins Gefängnis zu bringen. Das hat nicht funktioniert. Wir bewundern die fortschrittliche Politik hier.' [...] Heino Stüver, Professor für Suchtforschung an der FH Frankfurt, sagt, dass der Frankfurter Weg besonders nachhaltig sei, weil er schon viele politische Wechsel überstanden habe. 'Aber wir müssen Drogen endlich regulieren, statt sie dem Schwarzmarkt zu überlassen.'"
Quelle: https://www.welt.de/print/welt_kompakt/frankfurt/article121917488/Ihr-seid-25-Jahre-voraus.html
 
Ha, diese Frage trifft sich gut, habe ich vor kurzen schon beantwortet und dabei etwas über THC gelernt.
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Ich weis nicht, wieso Physiker unbedingt über Gehirne und Medizin sprechen wollen- das ist wirklich seltsam!

Einsteins berühmtes: "Wir nutzen nur 10% des Gehirns" ist zB eine völlige Laienmeinung. Einstein hatte keine Ahnung über Medizin oder die funktionsweise von Gehirnen. Er hat übringens auch sonst viel Unsinn verzapft- ausser auf seinen Fachgebiet der Physik, da war er ein Genie.

Jetzt probiert das auch der Lesch. Was würden wir sagen, wenn ein Mediziner über Physik sprechen würde? Würde wohl auch ein wenig komisch aussehen.

Eines stimmt: Man kann sich mit Hanfrauchen sicher keinen goldenen Schuß verpassen. Bei jahrelanger Anwendung wirst du aber Herz und andere Beschwerden bekommen- hier der Link über Thc, das offenbar die Hauptsubstanz der Hanfwirkung ausmacht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tetrahydrocannabinol


Beeinträchtigung des Denk-, Lern- und Erinnerungsvermögens
Beeinträchtigung des Konzentrationsvermögens
Beeinträchtigung der psychomotorischen Leistung, Ataxie, Tremor
Gefühle von Unwirklichkeit, Depersonalisation und Distanziertheit
Unterbrechung von Gedankengängen
Panik, Angst, Dysphorie
Begünstigt psychotische Symptome, Paranoia
Auswirkungen auf kardiovaskuläre Funktionen, einschließlich Tachykardie und Haltungshypotonie
Bindehautrötung, verminderter Tränenfluss, Mundtrockenheit
Wirkungen auf endokrine und reproduktive Funktionen
Wirkungen auf die Thermoregulation
Mydriasis
 
Nichts davon is wirklich belegt.

Wie gesagt, fahr mal nach Jamaika oder Holland... alles kaputte Psychopathen. ^^
 
@diram

Klingt als würden sie vor den Süchtigen kapitulieren- was sehr schade wäre.
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Freud hat von einer Art Todestrieb gesprochen- das könnte auch auf Süchtige zutreffen. Für selbstverletzend und selbstmörderisch halte ich Drogeneinahme sowieso. Wobei ich geringe Mengen Hanf für weniger schädlich als geringe Mengen von Alkohl und Zigaretten halte. Grundsätzlich sind alle drei aber weder klug, noch notwendig oder hilfreich. Grundsätzlich wird die Natur auch hier machen, was sie immer und andauernd macht: Selektieren.
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Als Wiener bin ich natürlich an Freud interessiert https://de.wikipedia.org/wiki/Todestrieb
Ergänzung ()

ZeT schrieb:
Nichts davon is wirklich belegt.

Wie gesagt, fahr mal nach Jamaika oder Holland... alles kaputte Psychopathen. ^^
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Echt? Woher kommt dieses Wissen?
Denkst du wirklich, die wissen nicht, wie ihre Patienten in den Entzugsanstalten aussehen?
 
Sologruppe schrieb:
Klingt als würden sie vor den Süchtigen kapitulieren- was sehr schade wäre.
Klingt eher danach, als würdest Du Blinder nicht nur von der Farbe sprechen, sondern auch die Sehenden darüber belehren wollen, dass Grün nicht grün (in all seinen Varianten) sondern definitiv neongelb ist.
 
Sologruppe schrieb:
Echt? Woher kommt dieses Wissen?
Denkst du wirklich, die wissen nicht, wie ihre Patienten in den Entzugsanstalten aussehen?

Der Blick in Länder die niemals ein Verbot bezüglich Hanf verhängt haben.

Hab ich übrigens geschrieben. Aber das interessiert dich halt nicht. Daher bin ich jetzt raus. Ein Blick nach Jamaika genügt um zu sehen das 99% aller Studien über Hanf totaler Blödsinn sind.

Allein das du Hanf in einem Satz mit Entzugsanstalten nennst disqualifiziert dich als ernstzunehmenden Diskussionsteilnehmer.
 
@Sologruppe
Übersetzung: Du hast in diesem Thread bewiesen, dass Du vom Thema weitestgehend keine Ahnung hast und maßt dir dennoch ein Urteil über unliebsame Gegenmeinungen an ("kapitulieren"). Auch dann, wenn diese von Vertretern kommen, deren Berufsgruppe Du vorher auf Deiner Seite wähntest.

Kannst Du gerne so handhaben (nur ohne mich), zeigt aber deutlich, dass für dich Deine Meinung eben doch absolut ist - entgegen Deiner anderslautenden Behauptung.
 
Wenn jemand nicht gegen Drogen ist, ist er ein Junky. Und diese versammeln sich immer an bestimmten Orten im Internet. Es sind immer die gleichen Leute. Sowas in der Art hat Mortler auch schon von sich gegeben. Don't feed the CDU/CSU Troll!

PS: Die sind doch nur frustriert, weil die Wähler anfangen denen weg zu sterben ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Sologruppe schrieb:
Ich weis nicht, wieso Physiker unbedingt über Gehirne und Medizin sprechen wollen- das ist wirklich seltsam!
Ist das so? Du warst doch derjenige der hier ständig auf Grundlage seines Naturverständnisses argumentiert.
Gerade dann solltest du doch H. Leschs Meinung besonders honorieren.
​Im Gegensatz zu dir unterrichtet er Naturphilosophie.
 
Es ist ein relativ altes Lied und es geht nicht um Musikgeschmack oder Musik an sich, sondern vor allem um die Lyrik. Drogen (Cannabis, Alkohol und anderes) kommen auch im Video vor, stehen aber nicht unbedingt im absoluten Vordergrund: https://www.youtube.com/watch?v=I-GUVYbSxgI&feature=youtu.be

Sologruppe als Babylon System Anhänger (aus Sicht der Rastafari Bewegung gemeint: https://de.wikipedia.org/wiki/Rastafari), wird das nicht schmecken. Aber genau so sieht es schon lange aus, wie es im Text beschrieben wird.
 
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Also ich musste jetzt doch länger für babylon system googeln- eine gute erklärung fand ich auf einer art esoterik site.
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Letztlich ist es immer das Gleiche: Hippies und Romantiker wollen die Welt erklären und alle sollen sich bitte, bitte sehr, endlich voller Liebe umarmen. Der Löwe soll mit dem Rehkitz schmusen und der Bär soll den Lachs die Wasserläuse abstreicheln. Wäre doch sooooooooooooo schön!

Leider hat das noch nie funktioniert.

Aber was solls, was seit 100.000 Jahren nicht funktioniert, funktioniert durch ein Wunder ja vielleicht heute abend oder morgen früh? Vielleicht fällt schon morgen ein Stein nach oben und wir können mit Muskeltraining einfach zum Mond springen und dort ein Haus bauen? Falls es nicht funktioniert, ist natürlich die sozialdemokratisch/kapitalistische/gewerkschaftliche Gesellschaft schuld; das ist völlig klar. Keinesfalls ist das schöne, romantische Ziel "ein wenig" überzogen.
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Komischerweise wollen Hippies nur in warmen Ländern leben, wo das Leben leicht ist, wo man nicht viel für Essen arbeiten muss, wo man keine guten Häuser braucht weil es immer warm ist und wo man für den Winter nicht vorsorgen und vordenken muss. Altern will man eigentlich auch nicht. Man sieht dann nicht mehr hübsch und jung aus, braucht hochwertige, industrielle Medizin und der Sex funktioniert auch nicht mehr so gut.
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Man könnte quasi sagen, die Spezis der Hippies kann nur in tropenähnlichen Klima überleben. Aber auch nur dann, wenn 10km weiter eine industrielle Zivilisation existiert, bei der man sich notfalls mit allen notwendigen versorgen kann.
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Ich bin sowieso der Meinung, man sollte irgendwo eine Insel für alternatives Leben einrichten. Kuba würde sich zB anbieten; wegen der Geographie, nicht wegen der Regierung. Dort kann dann die neue Zivilisation mit den neuen, liebenden Menschentyp erprobt werden.
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Damit es nicht zu einfach wird und wir den Aufbauwillen des neuen Menschen erleben, könnte zB sämtliche Infrastrutur entfernt werden. Also Kraftwerke, Kanal, Wasser, Strom, Spitäler, Eisenbahn. Als Startpaket bleiben Wohnungen, Schulen, Straßen und Brücken bestehen, die neuen Einwohner brauchen nur einzuziehen und können gleich zu arbeiten beginnen. Heizungen braucht man nicht, das Klima ist warm genug. Das alles ist viel, viel mehr, als Deutschland nach dem Krieg hatte.
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Dann gucken wir zu, mit welch enormer Kraft und eisenharten Willen die neuen Menschen alles neu und besser aufbauen werden! Kraftwerke, Kanal, Wasserleitungen, Telefon, immer volle Supermärkte, Landwirtschaft, Bergbau und Industrie, Chemie, Internet, Glasfaser und Computer. Die Hippies werden das alles aufbauen und sich dabei immer verliebt ansehen. Selbstverständlich wird es auch eine vorbildliche Demokratie und niemals Streit geben- daher gibt es auch keine Polizei. Die Kinder werden niemals rebellieren/nerven und Eheleute sich immer treu sein. An Korruption und Machtmissbrauch wird man sich nichteinmal mehr erinnern können.
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Wollen wir das ausprobieren und die ganze Welt zusehen lassen?
Ich wäre dafür!
 
Neee, das stimmt vorne und hinten nicht.

Menschen die kiffen oder Psychedelika nehmen mutieren NICHT zu Hippies. Wenn dann nur ein Bruchteil.. die Sache ist einfach, dass Menschen die kiffen oder andere Drogen konsumieren aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Es geht nicht darum, dass jetzt alle Nichtkonsumenten alle Drogen tolerieren müssen, sondern darum, dass Konsumenten nicht als Hänger und Junkies abgestempelt werden.
Aber genau das führt dazu, dass einige Konsumenten bspw. alleine für sich bleiben oder eben anfangen davon zu schwärmen woanders zu leben, wo die Menschen nicht so "kalt" sind wie hier. Hippies sind nach wie vor ne Randgruppe.

Ich glaube du vergisst viele Millionen von Konsumenten denen es nachwievor gut geht, die arbeiten, studieren, eine Familie/Lebenspartnerin haben..


Ich kenne bspw. ein paar Cannabiskonsumenten, die überwiegend in ihren Zimmern hocken und nichts mehr gebacken kriegen, genau so wie Alkoholkonsumenten. Ich kenne deutlich viel mehr Menschen die beides konsumieren und völlig klar kommen.. entweder gibt es n Feierabendbier in der Kneipe oder im Park wird geraucht. Du musst mal in ner Studentenstadt einen Park aufsuchen :)
Aachen-Westpark, Köln-Lindenthal, viele Orte in Berlin wo vor Cafes geraucht wird.. da fahren die Ordnungshüter bewusst nicht mehr durch, einfach weil es keine Sau mehr interessiert.


Nichtsdestotrotz sollte natürlich ALLES mit Vorsicht konsumiert werden. Drogen wie LSD und XTC sind keine reine Spaßdrogen (auch wenn es so vermittelt wird), es ist immer wichtig sich vorher intensiv damit auseinanderzusetzen. Dann macht das ganze genau so viel Spaß wie wenn man Alkohol trinkt mit seinen Freunden.

Und den Konsum selbst kann kein Mensch einem verbieten.. das war unmöglich und wird auch so bleiben. Dazu kommt das körperliche Selbstbestimmungsrecht..
 
Zuletzt bearbeitet:
Sologruppe schrieb:
Eines stimmt: Man kann sich mit Hanfrauchen sicher keinen goldenen Schuß verpassen. Bei jahrelanger Anwendung wirst du aber Herz und andere Beschwerden bekommen- hier der Link über Thc, das offenbar die Hauptsubstanz der Hanfwirkung ausmacht.

So wie bei Alkohol und Tabak auch, dennoch sind sie Legal. ach ja das ist halt "Tradition". Ich nenn's Willkür.
 
@tensai zoo
Das sehe ich auch so. Ich bin KEIN FREUND von Zigaretten oder Alkohol. Bei mir hätte beide Konsumentengruppen einen schweren Stand, bzw. würden die mich bald killen...LOL. Ich würde auch sagen, das Hanf mässig genossen ziemlich sicher weniger Nachteile als Alkohol oder Zigarrten hat. Allerdings ist mir nicht klar, wofür das alles gut sein soll. Der beste, der optimale Zustand ist doch, wenn keines dieser Dinger konsumiert wird? Und das geht ganz leicht! Ich werde diese Konsumenten wohl nie versehen.

@comfort
Dein 4176 ist ein sehr guter Beitrag!
Bis jetzt gings eigentlich immer um die Biologie, um die Frage wie schädlich das Ganze ist. Die Soziale Seite muss auch betrachtet werden. Hanf ist sicher mindergefährlich, besonders für intelligente Menschen die damit umgehen können. Das Problem ist, das einige irgendwie in eine steile Abwärtsspirale gezogen werden und nur mit teurer Hilfe und biologischen Schäden wieder rauskommen- wenn überhaupt.
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Im Selbstversuch habe ich mich mal bei einer anderen Sucht getestet. Nämlich der Automatenspielsuch, ob ich von einarmige Banditen gefährdet bin. Ich habe mich also hingesetzt und habe eine Stunde gespielt und gewartet, das vier Kirschen, Melonen, etc kommen, um einen Gewinnen zu haben.
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Danach war ich schweißgebadet!
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Das war so fade, so blöd, so uninteressant, das ich das nur mit äusserster Willenskraft eine Stunde durchgehalten habe. Ich kann mir kaum etwas dümmeres und faderes vorstellen. Natürlich habe ich mich auch wieder umgesehen. Was soll ich sagen: Es gibt Leute, die völlig gebannt auf die Rollen starren und ganze Nachmittage davor verbringen und Unmengen Geld verspielen.
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Roulette bin ich ebenfalls nicht gefährdet, Blackjack und Poker erweckt ein kleines Interesse, alles andere im Casino habe ich inzwischen sogar vergessen.
 
Oh ein kleiner Übermensch (nach Nietzsche, bevor du den Beleidigten spielen willst). Keinerlei Suchtgefahr, kann sich problemlos selbst beschäftigen, hat dafür aber keine Ahnung von Drogen und deren Wirkungsweise und ignoriert auch alle negativen Folgen der Prohibition.

Ach und btw hart arbeitende Menschen? (Achtung jetzt folgt Polemik). Die Millionen, deren Produktivität sofort um 90% sinkt, wenn mal für einen Tag die Kaffeemaschine nicht funktioniert (die DDR hat übrigens wertvolle Devisen für Kaffee ausgegeben, weil bei einem Mangel eine Revolution drohte), die Hunderttausende, die ohne Stimmungsaufheller oder Antideoressiva nicht aus dem Bett kommen? Ritalin kommt bei Studenten auch immer mehr im Mode um das Studium überhaupt zu schaffen.

Das ist aber alles legal.
 
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