Quo vadis BTMG?

7LZ schrieb:
Nicht dieses Hochgezüchtete Skunk/Trainwreck Zeug.
Leider ist das genau das, was sich die meisten von den "Coffeeshops" erhoffen.
Die "alten Landrassen" werden dort weiterhin den Nimbus der "deutschen Hecke" haben ... leider.

Vielleicht gibts ja irgendwann den legalen Bio-Dealer ... vorerst glaube ich, dass der Handel auch in Deutschland auf die hochpotenten Hybriden setzen wird.

Wie gesagt ... leider glaube ich das.
 
News vom DHV: Es wurden weitere drogenpolitischen Sprecher benannt; DIE LINKE bringt Gürpinar Ates ins Spiel und CDU/CSU Simone Borchardt.
Des Weiteren hat Marco Buschmann (FDP, Justizminister) wohlklingende Worte geäußert:
Die Legalisierung von Cannabis wird also kommen.
https://www.abgeordnetenwatch.de/pr...umenten-illegaler-substanzen-die-amg-btmg-und

Und die drogenpolitische Sprecherin von B90/Die Grünen spricht sich gegen eine vorzeitige Entkriminalisierung von Cannabis aus, da dieses die vollständige Legalisierung negativ beeinflussen könnte.
 
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Obwohl bereits beschlossen wurde, den Status Quo abzuschaffen, gibt es weiterhin Strafermittlungen, Hausdurchsuchungen und Einzüge von Fahrerlaubnissen.

Jüngstes, poluläreres Beispiel bei dem sogar noch Glück im Unglück im Spiel war: https://www.br.de/nachrichten/bayer...m-cannabis-strafbefehl-zurueckgezogen,SwH2jhF

Wie kann sowas sein? Zumindest von Konsumenten könnte man doch jetzt wirklich mal die Finger lessen. Da werden weiterhin Existenzen zerstört - mag sein, dass die notwendigen Gesetzesänderungen noch nicht in Kraft sind und das rechtlich so seine Richtigkeit hat - gerecht ist das spätestens seit dem Koalitionsvertrag doch aber nicht mehr. Die kleinen Konsumenten sollten ab sofort Amnestie haben. Die Bekämpfung des Schwarzmarktes darf ja gerne weitergehen. Aber wegen 0,2g...
 
€900,- Strafe wegen 0,2g?
Na so ein Urteil hätte doch sicherlich tausende Cannabistote verhindert :lol:

Gehts eigentlich noch?
Das reicht ja nichtmal für eine ansrtändige Tüte (die Eigenbedarfregelung greift hier also nicht ... das ist sogar dafür einfach zu wenig).

Die Meldung erinnerte mich sehr an eine Schlagzeile aus den USA (mindestens 25 Jahre her).
Eine Oma war mit 50g Gras erwischt worden (das ist sicherlich keine geringe Menge ... aber auch nicht wirklich viel) und der Verantwortliche der DEA hat sich aufgeführt, als wäre ihm Pablo Escobar ins Netz gegangen.

Die Schlagzeile lautete "großer Schlag gegen Drogenring" ... der Artikel selbst war die reinste Realsatire (wie gesagt ... es waren 50g ... und nicht 500kg oder 5 Tonnen).
Ergänzung ()

Der Grund für die Verurteilung in den USA ist nebenbei recht simpel, wie ich gehört habe.
Damals machte es keinen Unterschied, mit welcher (illegalen) Droge man erwischt wurde ... relavant war wohl allein die beschlagnahmte Menge.

"5g Gras ... 5g Heoin ... 5g Chrystal Meth ... ist doch alles das gleiche Teufelszeug ... "prösterchen".
Die immerhin 25g reiner Alkohol in einem 0.5er Bier sind allerdings kein Problem ... war es nie ... das ist ja schließlich Kultur.

An der Tanke verticke ich jeden Tag mehrere 100g Alkohol ... ein fucking Großdealer ... und der lebt auch noch primär von Verkauf von Zucker (Süßigkeiten) und Alkohol - an Sprit, Zigarretten und Zeitschriften/Zeitungen verdienen wir kaum was.

Schon interessant was Legalität für einen Unterschied macht. Wenn Cannabis genau wie Alkohol zur Kultur dazugehören würde, dann wäre Alkohol eindeutig die gefährlichere Droge von beiden, wenn man vom Mischkonsum mit Tabak absieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
dann wäre Alkohol eindeutig die gefährlichere Droge von beiden, wenn man vom Mischkonsum mit Tabak absieht.
Ich weiß aus eigener Erfahrung das man bestraft wird, wenn man die Wahrheit sagt, aber ES LEBE DIE FREIHEIT! Alkohol ist natürlich super gefährlich egal was die Nationalisten sagen/propagieren!
Also lasst euch doch nicht so manipulieren, denn sonst haben nur die Nationalisten was zu lachen:
index.jpg
 
DerOlf schrieb:
Gehts eigentlich noch?

Justizia ist nicht Blind. Wenn machtgeile Leute das sagen haben kommt sowas dabei raus. In Bayern herrscht noch Zucht und Ordnung.

In Hamburg stehen Hausdurchsuchungen bei mehreren Leuten und monatelange Drangsalierung an weil ein Typ einen Lokalpolitiker als "1 XXXXXX" auf Twitter bezeichnet hat.
 
DerOlf schrieb:
Wenn Cannabis genau wie Alkohol zur Kultur dazugehören würde, dann wäre Alkohol eindeutig die gefährlichere Droge von beiden, wenn man vom Mischkonsum mit Tabak absieht.
Eigentlich gehört Cannabis seit Jahrhunderten zur Kultur. Das passte den konservativen Ideologen nur nicht.
 
Nur weil einige junge Mitbürger meinen Kiffen sei cool, gehört Cannabis noch lange nicht zur Kultur.
Ein weiteres Rauschmittel zu legalisieren ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Die Büchse der Pandora bekommen wir bei Alkohol und Tabak schon nicht mehr zu. Bei Cannabis sollte sie dringendst geschlossen bleiben.
 
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TheManneken schrieb:
Und die Gründe dafür aus deiner Sicht?
Die Frage läßt schon tief blicken! Hier sind Gründe:
Mehr Krankenhausbehandlungen infolge von Cannabiskonsum

Kiffer sind häufiger psychisch krank

Opioid-Krise in den USA noch schlimmer als zuvor

Cannabis und ähnlicher Dreck sind seit Jahrzehnten als Einstiegsdroge bekannt, und dann kommt so eine Frage. Aber das ist typisch für die Kifferszene.

Die Kommentare unter den ZON-Artikeln . . . mündige Bürger. Mir fällt da nur noch ein etwas abgewandelter Spruch ein: Das beste Argument gegen die Demokratie ist es, zehn Tage in solchen Foren mitzulesen.
Ergänzung ()

chartmix schrieb:
Eigentlich gehört Cannabis seit Jahrhunderten zur Kultur. Das passte den konservativen Ideologen nur nicht.
Der Mensch berauscht sich seitdem er in der Lage war, sich in einen Rausch zu versetzen, aber wo soll das zur Kultur gehören? Die einzigen die mir da einfallen sind ein Stamm im Amazonasgebiet, wo sich die Männer regelmäßig in eine Rausch versetzen, mit zum Teil üblen Folgen. - Das war mal ein Film auf Arte, wenn ich mich nicht irre.
Ansonsten gibt es keine Cannabis-Kultur. Das ist Gerede aus der Kifferszene.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich dachte, das hier sei eine objektive, sachliche Diskussion aber alle paar Seiten kommen mal die Cannabisgegner mit ihrer Voreingenommenheit und Stammtischparolen und stören diese... okay.

Dann liefere ich als Widerspruch zu deinen ersten beiden Links eben diese Quelle:
tl,dr: "Statistisch gesehen steigt mit dem Cannabiskonsum die Wahrscheinlichkeit an einer Psychose zu erkranken etwa so stark, wie durch das Wohnen in einer Großstadt."

Vielleicht sollten Menschen, die zu Psychosen neigen oder psychische Probleme haben, generell keine Rauschmittel zu sich nehmen. Und sauberes Cannabis würde sein Übriges tun. Ergo Argument pro Legalisierung und mehr Aufklärung. Ein anhaltendes Verbot schadet mehr als dass es nützt.

Dein dritter Link hat mit dem Thema nichts zu tun... hast du dich wohl geirrt.

Der Mythos als Einstiegsdroge ist auch vielfach widerlegt - scheint aber noch nicht bei allen angekommen zu sein. Doch dafür müsste man sich auch ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen.

Was ist dran am Mythos «Einstiegsdroge Cannabis»?

Im Zweifel würde es helfen, wenn Cannabis nicht so marginalisiert würde und man statt beim Dealer um die Ecke, der vermutlich ein ganzes Repertoire an Rauschmitteln dabei hat und anbieten kann, lieber im qualifizierten Shop mit zertifizierten Beratern/Fachleuten kaufen könnte.

KernelpanicX schrieb:
Frage läßt schon tief blicken
KernelpanicX schrieb:
Cannabis und ähnlicher Dreck
KernelpanicX schrieb:
dann kommt so eine Frage
KernelpanicX schrieb:
typisch für die Kifferszene
KernelpanicX schrieb:

Aber was soll man bei einer solchen Diskussionsgrunde schon erwarten. Oder anders gefragt: was hast du genommen?
 
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Incanus schrieb:
Nur weil einige junge Mitbürger meinen Kiffen sei cool, gehört Cannabis noch lange nicht zur Kultur.
Warum ... nur weil ein paar Scheintote glauben, das wäre nicht schon seit Jahrtausenden Bestandteil unserer Kultur?

Alkohol spielte in der Frühzeit der menschlichen Zivilisation vor allem als Konservierungsmittel eine Rolle ... Bier und Wein enthalten nunmal weit weniger Keime, als stinknormales Wasser.
Diesen Zweck erfüllt Alkohol allerdings in unserem Kulturkreis spätestens seit dem 20. Jahrhundert nicht mehr.

Medizinische Anwendungen von Canabis, Opium und vielen anderen Drogen sind schon für die späte Bronzezeit dokumentiert.
Der Rausch war ein ständiger Menschheitsbegleiter ... und das ist nichtmal auf die Menschen beschränkt.
 
TheManneken schrieb:
Ich dachte, das hier sei eine objektive, sachliche Diskussion aber alle paar Seiten kommen mal die Cannabisgegner mit ihrer Voreingenommenheit und Stammtischparolen und stören diese... okay.
Was ist bitte an dieser Eröffnung sachlich? Oder an diesem Satz?
DerOlf schrieb:
Warum ... nur weil ein paar Scheintote glauben, das wäre nicht schon seit Jahrtausenden Bestandteil unserer Kultur?
Ich erkenne eher, dass ein paar Teilnehmer in diesen Diskussionen nicht auf ihre Rauschzustände verzichten wollen und daher jedes auch noch so abstruse Argument hervorholen, um sie zu verteidigen.

Die objektiv nachprüfbaren negativen Folgen werden aber geflissentlich unter den Tisch gekehrt. Ich habe leider im Bekanntenkreis genug Menschen, die sich ihre Zukunft verbauen, weil sie die Finger nicht davon lassen können. Ihnen nun noch einzuflüstern, das sei ja alles gar nicht so schlimm, weil legal beschaffbar ist der völlig falsche Weg.
 
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KernelpanicX schrieb:
Opioid-Krise in den USA noch schlimmer als zuvor
Was haben Oxycodon und Opiate mit Cannabis zu tun?

Bist du nicht der Kerl, der sich als wundert, warum seine Beiträge versenkt werden? Bei solchen Beiträgen kein wunder...

@Incanus
Ich habe das letzte mal vor ka 20 Jahren gekifft. UNd bin trotzdem für eine Legalisierung. Wenn Rauchen und Alkohol legal sind, dann bitte auch Cannabis. Weitere Gründe wurden Im Thread schon zu auf genannt und ich m,öchte sie nicht erneut aufzählen, nur damit sie weiter ignoriert werden.
 
Erkekjetter schrieb:
Wenn Rauchen und Alkohol legal sind, dann bitte auch Cannabis.
Im Gegenteil. Nicht noch ein Problem mehr. Ich habe für mich noch kein valides Argument dafür erkennen können. Am abstrusensten ist immer das mit der Entlastung der Justiz. Auf der Grundlage könnten wir ja noch ganz andere Dinge legalisieren.
 
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Incanus schrieb:
Ich habe für mich noch kein valides Argument dafür erkennen können.
Dann ignorierst du sie. Die Polizei zu entlasten und dem illgalen Handel den Hahn abzudrehen und damit zig Syndikaten auf der Welt zumindest etwas das Einkommen zu vermiesen sind definitiv valide Argumente. Im Falle der Polizei sieht das eben genau jene auch so...

Man kann natürlich jedes valide Argument als "nichtig" erklären, weil man selbst eine andere Meinung dazu hat. Nur eine Meinung entkräftet kein Argument. Ein Argument entsteht dadurch, das Fakten geschaffen werden. und wenn die Polizei klar sagt, dass sie das massiv entlastet, der Schaden in der GEsellschaft dabei aber im prinzip nicht existent ist, dann sind das Fakten, die ein Argument stützen.
 
Interessant, was du so alles "erkennst". Kommst aus dem Nichts in diesen 237 Seiten langen Thread nachdem die BuReg bereits die Legalisierung in ihrem Koalitionsvertrag festgesetzt hat, offenbar emotional aufgeladen oder vorbelastet, äußerst teils längst widerlegte und falsche Vorurteile und wirfst den Befürworten "abstruse Argumentation" und "Rauschzustände" vor.

Ich möchte an dieser Stelle mal auf die Regeln zu Themen im PuG hinweisen.

Und was in deinem Bekanntenkreis passiert, tut mir zwar Leid, aber einerseits finde ich es schon seltsam, dass ausgerechnet Legalisierungsgegner immer auffällig viele "Negativbeispiel" kennen (möglicherweise kein kausaler Zusammenhang), andererseits geben diese auch kein representative Beispiel pro/contra ab, denn dazu fehlen weitere Informationen, z.B. Konsumverhalten, chemische Zusammensetzung der Substanzen, Frage des Mischkonsums, soziale Situation, psychische Vorbelastungen etc.

Aber deine Meinung steht halt fest. Das ist klar erkennbar und wirst du wohl auch kaum abstreiten. Dann frage ich mich, warum du dich in diesem Thread äußerst - soll ja eine Diskussion sein, aber inhaltlich kam von dir jetzt noch nix. Deshalb muss ich davon ausgehen, dass es dir nur um eine Agenda geht.
 
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Nein, der richtige Weg ist den Konsum zu unterbinden. Alles andere ist doch nur eine Bankrotterklärung. Wenn man des Diebstahls nicht mehr Herr wird legalisiert man ihn doch auch nicht, um die Polizei zu entlasten.

Abseits der medizinischen Verwendung gibt es keinen Grund, warum Cannabis-Konsum nötig oder sinnvoll wäre. Wenn wir ihn legalisieren öffnen wir dem verstärkten Missbrauch doch Tür und Tor.

TheManneken schrieb:
Kommst aus dem Nichts in diesen 237 Seiten langen Thread nachdem die BuReg bereits die Legalisierung in ihrem Koalitionsvertrag festgesetzt hat, offenbar emotional aufgeladen oder vorbelastet
Aha, dürfen sich neue Forenteilnehmer nicht äußern? Der Thread ploppte halt heute hoch, weil jemand etwas hinzugefügt hat.
 
Die impfgegner haben auch immer einen Schwager vom Kumpel der an der Impfung fast gestorben ist.
 
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