Quo vadis BTMG?

Ist das nun ein Beispiel für den objektiven Diskussionsstil der Legalisierungsbefürworter?
 
Ach ist das der richtige Weg? Wie kommst du darauf? Das hat man offenbar versucht und ist bisher gnadenlos gescheitert. Denn Cannabis wurde in Deutschland erst 1929 offiziell verboten. Übrigens hier ein interessanter Aritkel, wie es überhaupt dazu kam.

Die Legalisierung kommt auch nicht, weil die Verbotspolitik gescheitert ist - okay, nicht nur. Denn immerhin ist sie auf ganzer Linie gescheitert. Das würde nicht 3,7 Millionen Konsumenten erklären... sie kommt, weil sich nach heutigen wissenschaftlichen Daten und gesellschaftlichen sowie sozialen Entwicklungen kein Verbot mehr begründen lässt. Die Bundesregierung hat das erkannt.

LochinSocke schrieb:
Die impfgegner haben auch immer einen Schwager vom Kumpel der an der Impfung fast gestorben ist.
Incanus schrieb:
Ist das nun ein Beispiel für den objektiven Diskussionsstil der Legalisierungsbefürworter?

Nein, ist es nicht, aber ich glaube ich nicht, dass du als derjenige, der den ersten Stein geworfen hat, darüber urteilen solltest. Ich werde hier als (befangener) Diskussionsteilnehmer natürlich nicht gleich meine Modrechte missbrauchen, das kann dann ein Kollege machen.

Dennoch bitte ich hiermit nun eindringlich, sachlich beim Thema zu bleiben.
 
Das sehe ich weiterhin anders. Die aktuelle Regierung besteht zum Teil aus Parteien, die den Konsum tatsächlich legalisieren wollen und zum Teil aus Parteien, die damit nur Stimmen fischen wollten. Das ganze wird jetzt solange auf kleiner Flamme gekocht, bis sich die Mehrheitsverhältnisse wieder ändern, Mal sehen, was davon übrig bleibt.
 
Du hast schlicht keine genannt. Soviele Beiträge hast du hier nicht verfasst, dass man das nicht ziemlich schnell erfassen könnte.

Gern darfst du aber auf einen Beitrag verweisen, der einen Fakt oder ein Argument beinhaltet, der mehr ist, als deine reine Meinung.
 
Der illegale Markt besteht, da konnte irgendeine Politik (ob links, rechts, Mitte) nichts dran ändern. Auch der Konsum besteht.

Mit der Legalisierung kann man den Markt kontrollieren, illegale Machenschaften den Wind aus den Segeln nehmen und den "Stoff" in einwandfreier Qualität anbieten.

In Deutschland gibt es kein Problem mit gepunshten Alkohol oder Tabak, weil es eben legal ist mit entsprechenden Vorteilen.

Eine Legalisierung bedeutet ja nicht, dass jedes Kind an der Quängelkasse einen Kinderjoint angeboten bekommt.
 
Ich sehe ebensowenig Fakten oder Argumente, die eine Legalisierung schlüssig begründen würden. Natürlich ist alles durch die eigene Wahrnehmung und Erfahrung gefärbt und ausgelegt. So wie der eine seine bisherigen Rauschzustände gerne legalisieren möchte, so sieht der andere die negativen Auswirkungen, die das auf unsere Gesellschaft haben wird.

So wie wir den Tabakkonsum durch Aufklärung, Preiserhöhungen, Werbeverbote etc. in den letzten Jahren ein wenig verringern konnten, obwohl auch da eine mächtige und einflussreiche Industrie dahintersteht, wünsche ich mir weitere Maßnahmen um Menschen vom Konsum wegzubekommen und nicht durch eine Legalisierung noch dahinzuführen. Denn so wie Kinder und Jugendliche auch leider immer wieder Zugang zu Alkohol und Tabak erhalten, werden sie ihn auch zu Cannabis bekommen, wenn es legal verfügbar ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Incanus schrieb:
Ich sehe ebensowenig Fakten oder Argumente, die eine Legalisierung schlüssig begründen würden.

Weil du offenbar erst auf Seite 237 ins Thema eingestiegen bist. Entweder du liest dich selbst mal ins Thema ein, statt dir von uns alles zum x-ten Male vorkauen und wiederholen zu lassen oder du bist in der Diskussion hier sowieso falsch. Es wurde alles bereits zig Mal erklärt und niedergeschrieben, es steht alles bereits hier in diesem Thread. :confused_alt:
 
Die Diskussion über das Thema läuft doch nicht nur in diesem Thread, man kann sich da durchaus auch woanders informieren.
Und das andere Meinungen hier nicht erwünscht sind, lässt gerade bei einem Moderator tief blicken.
 
Da ist es schon wieder... dieses "tief blicken". Nein, offenbar wird der Thread in den letzten Stunden von zwei Usern gekapert, die sich weder mit der Sachlage auseinandergesetzt noch sich ins Thema eingelesen haben und ebenso keine Argumente für ihre Behauptungen haben. Und deine Meinung ist schön und gut - sie hilft der Diskussion nur nicht, da hier Fakten zählen.
 
Ich dachte immer eine Diskussion sei ein Meinungsaustausch. Hier wird nichts gekapert, sondern Benutzer dieses Forums beteiligen sich an einer Diskussion. Wenn keine weitere Beteiligung, trotz besonderer Aktualität gewünscht ist, kann er ja geschlossen werden.
 
Auch eine Meinung sollte man begründen können. Wenn deine Meinung mehr auf Glauben als Wissen, auf Vorurteilen, Halbwissen und schlicht Fehlinformationen beruht, ist sie - gelinde gesagt - nicht viel wert. Deine Meinung wäre viel interessanter, wenn du durchblicken lassen würdest, woher diese kommt. Wie @Erkekjetter schon ziemlich deutlich sagte: Du lieferst keine Argumente. Wenn du das nicht tust, hast du ja im Grunde alles gesagt, denn deine Meinung kennen wir ja jetzt. Was möchtest du noch - Applaus? Bevor der Thread deshalb geschlossen wird, stehen andere Maßnahmen zur Verfügung.
 
Incanus schrieb:
so sieht der andere die negativen Auswirkungen, die das auf unsere Gesellschaft haben wird.
Und da fängt es eben an. Wo sind deine Fakten dafür? Tatsache ist doch, dass Cannabis in großen Mengen bereits konsumiert wird in DE. Ein großer Teil der Bevölkerung kommt damit in berührung, es gibt Millionen regelmässige Konsumenten und noch viel mehr, die mindestens einmal im Leben Gras konsumiert haben.

Und wo ist da der große gesellschaftliche Schaden? Der müsse dann nämlich längst da sein und dir somit ein leichtes, dazu harte Fakten zu liefern.
 
TheManneken schrieb:
Dein dritter Link hat mit dem Thema nichts zu tun... hast du dich wohl geirrt.
Der Link hat mit dem Thema durchaus was zu tun, denn das hier:
In den 1990er-Jahren drängte die Firma Purdue Pharma mit ihrem Oxycodon-haltigen Schmerzmittel Oxycontin auf den Markt – das gilt als der Urknall der derzeitigen Krise. Purdue gab das Suchtpotenzial von Oxycontin fälschlicherweise als niedrig an. Während Oxycodon in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, verschrieben Ärzte in den USA die Mittel selbst bei moderaten Schmerzen freizügig. Patienten wurden massenweise abhängig.
ist eine nur allzugut bekannte Geschichte, die sich ähnlich auch mit Heroin oder Pervitin (Methamphetamin) abgespielt hat.
Auch diese beiden Mittel wurden von Pharmakonzernen entwickelt, und sehr umfangreich als "cure it alls" angepriesen. Heroin wurde sogar als Morphium-Substitut entwickelt ... leider war das Suchtpotenzial bei Heroin eben noch größer, als bei Morphium.
LSD (Lysergsäurediethylamid) wurde als Herzmedikament entwickelt ... ebenfalls von einem Pharmaunternehmen.

Mehr als die Hälfte der Substanzen, mit denen unsere Gesellschaft "Drogenprobleme" hat, kommen aus der Pharmaforschung.

Cannabis als Einstiegsdroge ... ja klar.
Meine Einstiegsdrogen kenne ich ganz genau ... keine davon steht im BTMG, denn die stehen in jedem Supermarkt im Regal (Alkohol, Zigarretten, Zucker, Koffein).
Seinen ersten Vollrausch hat in meiner Generation JEDER mit Alkohol erlebt ... wenn man also eine Einstiegsdroge sucht, dann wäre das der Alk.

Dass illegale Drogen zu anderen illegalen Drogen führen können, hat auch nichts mit irgendwelchen Rauschbedürfnissen zu tun, sondern mit der Illegalität. Die Grenze zur Illegalität überschreitest du schon beim Kauf von Gras ... da kannst du auch gleich noch ne Nase Koks mitnehmen oder ein paar Tabletten ... strafbarer machst du dich damit dann auch nicht mehr.

Da hat @TheManneken auf jeden Fall Recht ... als "Einstiegsdroge für harte Drogen" funktioniert Cannabis nur, solange es, wie die härteren Drogen, nur auf einem unkontrollierbaren Schwarzmarkt gehandelt werden kann.
Beim ohnehin illegalen Dealer läuft dann der Verkauf von Kokain, Heroin oder Chrystal Meth genauso, wie du in einem Supermarkt neben dem Radler und dem Bier auch Wein und Schnapps kriegst.
Das ist das gleiche Prinzip ... und dieses Prinzip macht Cannabis zur Einstiegsdroge ... aber nur für Menschen, die dieses Prinzip nicht kapiert haben.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Oder an diesem Satz?
... der als Retouerkutsche gedacht war.
Incanus schrieb:
Nein, der richtige Weg ist den Konsum zu unterbinden. Alles andere ist doch nur eine Bankrotterklärung.
Nein. Gerade die Verbotsschiene ist das Fass ohne Boden.
Heute ist es Cannabis, morgen dann der Alkohol ... dann Nikotin, dann Koffein, Teein, Guarana, Zucker (was ist mit Schnüffelstoffen ... also Lösungsmittel und Kraftstoffe wie z.B. Benzin? ... auch damit kann man Rauschzustände herbeiführen ... alles verbieten?).

Irgendwann sind wir dann alle stocknüchtern (ausser denen, die aus medizinischen Gründen zugedröhnt werden) ... aber die Rate der Depressionen oder die der Selbstmorde wird bis dahin nicht signifikant gesunken sein.
Ich hätte mich dem eine weile sogar anschließen können (Verbot aller bewusstseinsverändernden Substanzen), leider kam dann so langsam die Erkenntniss, dass Verbote nur dem Schwarzmarkt dienen und dass dieser Schuss nur nach hinten losgehen kann.
Bevor sowas funktionieren würde, bräuchte es eine sehr lange Periode der flächendeckenden Gehirnwäsche.
LochinSocke schrieb:
Die impfgegner haben auch immer einen Schwager vom Kumpel der an der Impfung fast gestorben ist.
Da bin ich doch mal relativ froh, dass ich in meinem Bekanntenkreis nur noch Leute habe, die Corona hatten, oder die Tatsache, dass sie es noch nicht hatten, auf Vorsicht und ihre Impfung zurückführen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erkekjetter schrieb:
Tatsache ist doch, dass Cannabis in großen Mengen bereits konsumiert wird in DE.
Und all das ist für Dich kein Alarmzeichen, sondern ein Grund den Zugang noch zu erleichtern?
Aber die Meinungen sind hier klar verfasst, eine weitere Diskussionsbeteiligung daher weder hilfreich noch zielführend.
 
Warum sollte das ein Alarmzeichen sein? Die absolute Mehrheit der Cannabiskonsumenten hat ja auch kein Problem. Die Probleme beginnen meistens mit der Strafverfolgung. Und außerdem muss man es auch nicht rauchen zum Konsum, es bieten sich ja noch einige andere Darreichungsformen, z.B. Verdampfen oder als Backzutat.

Der einzige, der sich hier völlig verschlossen zeigt und nur seine vorgefasste Überzeugung bestätigt haben will, bist du, von daher ja, eine Diskussionsbeteiligung deinerseits ist weder für dich noch sonstjemanden hilfreich oder zielführend.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: niteaholic, chartmix und Eldok
Incanus schrieb:
Und all das ist für Dich kein Alarmzeichen, sondern ein Grund den Zugang noch zu erleichtern?
Die Legalisierung erleichtert zwar den Zugang zu Cannabisprodukten ... sie erschwert aber den Zugang zu all den Substanzen, die weiterhin illegal bleiben.

Der Grund ist sehr simpel ... der zertifizierte Ladenbesitzer wird sich hüten, seine Geschäftslizenz und wahrscheinlich auch seine Freiheit zu gefährden, indem er neben dem Gras auch noch illegale Drogen anbietet.

Der illegale Dealer riskiert ohnehin alles. Er lebt unter Umständen auch von diesem Geschäft, aber da es ohnehin illegal ist, kann er eben auch noch Koks und Heroin verkaufen und davon noch besser leben.
DAS ist der entscheidende Unterschied.

Mal ganz davon ab ... wenn die Kampagnen der letzten 70 Jahre Erfolg gehabt hätten, dann gäbe es nicht eine immer weiter steigende Anzahl von Menschen, die damit Kontakt haben.
Die Prohibition hat eine sehr sehr lange Geschichte ... in der es von Misserfolgen wimmelt.
 
@Incanus Hast du auch Argumente, Daten und/oder Fakten für deine Meinungen oder wolltest du hier nur mal kurz deine abwertende Haltung gegenüber Cannabis und "Kiffern" präsentieren?

Dein Haltung ist eindeutig und du hast auch offensichtlich kein Interesse an einer objektiven Diskussion.
 
Incanus schrieb:
Und all das ist für Dich kein Alarmzeichen, sondern ein Grund den Zugang noch zu erleichtern?
Warum sollte es denn das sein? Oo Weil etwas viel konsumiert wird ist es schlecht?

Halten wir fest, auch auf expliziten Bezug auf deine Aussagen mit konkreten Nachfragen kannst du keine Fakten/Argumente liefern sondern verlierst dich in polemischen Gegenfragen... Um mal deine Worte zu nutzen: Das lässt tief blicken...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: niteaholic und TheManneken
Zurück
Oben