Quo vadis BTMG?

Incanus schrieb:
Wenn der Zugang zu Betäubungsmitteln erleichtert wird, sehe ich schon Probleme auf uns zu kommen. So wie wir sie mit anderen Drogen schon haben, die legal zu erwerben sind.
selten so einen Mist bei dem Thema gelesen
 
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Incanus schrieb:
Du wiederholst Dich.
Weil du wiederholt unfähig bist, konkrete Probleme zu benennen die dir so angeblich vorschweben.
Also halt doch nur Kopfkino (=Fantasie).
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Wenn der Zugang zu Betäubungsmitteln erleichtert wird, sehe ich schon Probleme auf uns zu kommen..
Gibt's dazu auch mal ne Begründung? ;)
 
Buddha1337 schrieb:
selten so einen Mist bei dem Thema gelesen
Dito! Deshalb bewerte ich jetzt mal, von wem das ausging und ergreife Maßnahmen.

Incanus schrieb:
Du wiederholst Dich.
Vor allem die Kritiker der Legalisierung neigen dazu, sich ausgiebig zum Thema zu wiederholen - oft ungefragt.
 
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Was Cannabis mit dem Körper und der Psyche anrichten kann ist doch hinlänglich bekannt. Wenn wir den Zugang dazu erleichtern und somit suggerieren, es wäre normal und gar nicht so schlimm regelmäßig zu konsumieren, verstärken sich diese Probleme.
Das erleben wir doch schon bei den erlaubten Drogen Alkohol und Nikotin. Was ist daran so schwer zu verstehen oder abwegig?
 
Wie mit allem, ist auch hier immer die Dosis das Problem. Wer als gefestigter, erwachsener Mensch abends 'ne kleine Tüte raucht, kann das lange ohne Schäden durchhalten. Wer sich als Jugendlicher schon morgens vollballert, dem wird Cannabis irgendwann nicht mehr genügen, ich habe das Ende der '70, Anfang der '80 erlebt, als plötzlich 20 von ~30 Jugendlichen bei uns in der Kleinstadt auf H waren.
 
Incanus schrieb:
Was ist daran so schwer zu verstehen oder abwegig?
Genau darum geht und ging doch die ganze Diskussion schon seit Jahrzehnten(!)..
Fazit: Prävention ist gescheitert (habs extra fett markiert!)

Nachdem das festgestellt wurde kommt "ihr"(sind ja mehrere, die den Standpunkt immer noch vertreten) und tretet das weiterhin breit.
Ihr betrachtet es zu oberflächlich. Das Ding ist durch und ihr dreht euch weiterhin im Kreis -> sinnfrei.
 
Incanus schrieb:
Was Cannabis mit dem Körper und der Psyche anrichten kann ist doch hinlänglich bekannt.
Quark... ;)
Cannabis tut dem Körper nichts. Was meinst du denn, würde es dem Körper anrichten? Belege?

Für Heranwachsende respektive für die Entwicklung des Gehirns ist der regelmäßige Konsum freilich nichts - aber darum geht's halt auch nicht und ging es nie, sondern um die Freigabe für Erwachsene.
Was richtet bei Erwachsenen Cannabis psychisch an? In der Regel nichts und in Ausnahmefällen kanns der Auslöser für eine (ohnehin bevorstehende) Psychose sein - daran aber wiederum wird eine Legalisierung nichts ändern, das kommt auch jetzt schon vor.

Dass deine Sorgen und Ängste unbegründet sind sieht man doch am besten in jenen Ländern, die einfach schon nen Schritt weiter sind.
 
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Novar schrieb:
Was meinst du denn, würde es dem Körper anrichten? Belege?
Gedächtnisverlust usw. Ist nix neues, mehrfach belegt.

Ein dauerhafter Konsum von Cannabis beeinträchtigt Konzentration, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit sowie die Lungenfunktion.
kognitive Einbußen (Lernvermögen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit), die auch nach Konsumende anhalten können
Sowas findet man quasi überall, wenn man danach sucht. Kann man bei quasi jedem "Langzeitkiffer" auch beobachten. Da braucht man jetzt keine "belege" zu verlinken, das verbuche ich bei dem Thema unter Allgemeinwissen.
Novar schrieb:
In der Regel nichts
Leider falsch.
 
@cruse: Ernsthaftes interesse, viel beschaeftigt habe ich mich damit aber noch nicht.

Insbesondere die Geschichte mit der Lungenfunktion.... Gibt es Studien die belegen dass das explizit vom THC ausgeloest wird, oder ob das als Nebenwirkung durch das Rauchen entsteht?
Bei der Verbrennung entsteht ja ne Menge Kram als Nebenprodukt...
Und bei Sachen die auf die Lunge wirken, und damit ggf. auf die Sauerstoffaufnahme wirken kann ich mir gut die beschriebenen Effekte als Nebenwirkungen vorstellen.

In wie weit ist das bei Cannabisprodukten die nicht geraucht werden belegt?
 
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cruse schrieb:
Gedächtnisverlust usw. Ist nix neues, mehrfach belegt.
Ist es eben nicht.

cruse schrieb:
Sowas findet man quasi überall, wenn man danach sucht.
Wenn man explizit danach sucht, findet man jeden Käse.

cruse schrieb:
Kann man bei quasi jedem "Langzeitkiffer" auch beobachten.
Offensichtlich nicht.

Andernfalls man in einer Aufzählung auch nicht "Aufmerksamkeit" und "Konzentration" - zwei Synonyme - verwenden müsste, um Gleiches mehrmals zu benennen.

Ich warte aber dann mal z.B. auf den wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Cannabis/THC die Lungenfunktion negativ beeinträchtigt. Ist doch auch nichts weiter als ein Märchen.
Wenn man Cannabis mit Tabbak einnimmt mag das sein, dann liegts aber halt erstmal am Tabbak. Und beim Verbrennnen entstehende Schadstoffe haben wiederum nix mit Cannabis als solches zu tun, ne Alternative wäre der Konsum mittels Vaporizer. Diese Konsumart wird Patienten, die medizinisches Cannabis erhalten, auch von Ärzten am ehesten empfohlen.
 
Novar schrieb:
Ist es eben nicht.

ist es eben doch.

und da vor allem junge erwachsene und jugendliche oft Cananbis konsumieren,

"Wer Cannabis zum ersten Mal konsumiert, ist im Durchschnitt 15,3 Jahre alt. Dies ist aber bevölkerungsstatistisch betrachtet, der Konsum findet in Risikopopulationen, also Gruppen, die anfällig für Drogen sind, deutlich früher statt, etwa mit zwölf oder dreizehn Jahren. Cannabis ist mehr eine Übergangs- als eine Einstiegsdroge, da die ersten konsumierten Substanzen meist Alkohol und Tabak sind. Cannabis steht also an dritter Stelle in der Konsumabfolge. Zehn bis 20 Prozent nehmen ergänzend oder ausschließlich andere illegale, harte Drogen wie etwa Stimulanzien, Amphetamine, Kokain oder Halluzinogene. Opiate wie Heroin werden heute von Jugendlichen nur noch sehr selten konsumiert."

und diese Bevökerungsgruppe durch die nicht abgeschlossene Gehirnentwicklung am stärksten von potentiellen Schäden betroffen ist:

"Darunter fallen Psychosen, Depressionen und Intelligenzminderung."

zudem gilt heutzutage:

"Cannabis hat einen höheren THC-Gehalt als früher. Dadurch steigt die Suchtgefahr. Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Suchtpotenzial sowie den dokumentierten Störungen und dem Anstieg des THC-Gehalts. Tetrahydrocannabinol ist die psychoaktiv wirksame Hauptsubstanz in Cannabisprodukten."

mal ein bissel über den eignen Tellerrand schauen, wenn man 24/7 den Konsum von Cannabis verharmlost, wie es in diesem Thread SEIT DEM ERSTEN BEITRAG geschieht.

Das ist nicht alles so easy-peasy. Das ist KEINE GESUNDE Droge.

Welche Folgen kann der Cannabiskonsum haben?​

Akute Wirkungen, die eintreten können, sind:
  • Panikattacken
  • psychotische Symptome
  • Aufmerksamkeits-, Konzentration- und Koordinationsstörungen
  • Übelkeit
Zu den Langzeitfolgen zählen:
  • Psychotische Störungen, wie cannabisinduzierte Psychosen oder Schizophrenien. Die Wahrscheinlichkeit, eine solche Erkrankung zu entwickeln, steigt bei Konsumenten um 40 bis 100 Prozent gegenüber Nicht-Konsumenten.
  • Affektive Störungen wie Depressionen, Angststörungen, bipolare Störungen und Suizidalität. Die Wahrscheinlichkeit, eine Depression zu entwickeln, liegt bei Konsumenten im Vergleich zu Nicht-Konsumenten um 30 bis 60 Prozent höher.
  • Beeinträchtigung der Kognition bei Konsum im Jugendalter: Gedächtnisfunktionen, Lernleistung, Aufmerksamkeit, die Fähigkeit zum Problemlösen und Intelligenz vermindern sich. Das führt bei Abhängigen häufig zu einem Leistungsknick in der Schule und zum Abbruch der Ausbildung. Jugendliche verlieren außerdem frühere Freizeitinteressen und ziehen sich in die Gemeinde der ebenfalls Konsumierenden zurück.
  • Körperliche Folgen: Möglich sind Lungen- und Atemwegserkrankungen, Hodenkrebs, außerdem Frühgeburten und Entwicklungsstörungen des Kindes bei Konsum in der Schwangerschaft.
Die Ursache für die kognitiven Auswirkungen ist die hohe Verwundbarkeit des jugendlichen Gehirns. Es ist sehr empfindlich für den erhöhten THC-Gehalt in den heute konsumierten Substanzen. Es gibt einen Forschungszuwachs an neuen internationalen Studien, die belegen, dass sich hirnstrukturelle Veränderungen im zentralen Nervensystem ereignen, wenn Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung Cannabis konsumieren.
Bis zum 22. Lebensjahr befindet sich das Gehirn im Umbauprozess. THC stört diesen Prozess: Es bildet sich nicht ausreichend Ummantelungssubstanz. Das kann dann eben erwähnte Folgen haben. Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Intelligenz leiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Incanus schrieb:
Was Cannabis mit dem Körper und der Psyche anrichten kann ist doch hinlänglich bekannt. Wenn wir den Zugang dazu erleichtern und somit suggerieren, es wäre normal und gar nicht so schlimm regelmäßig zu konsumieren, verstärken sich diese Probleme.
Das erleben wir doch schon bei den erlaubten Drogen Alkohol und Nikotin. Was ist daran so schwer zu verstehen oder abwegig?
Dann les dir doch mal bitte durch was die Bundesregierung zu dem Thema zu sagen hat:
Legalisierung von Cannabis Auswirkungen auf die Zahl der Konsumenten in ausgewählten Ländern

Unterm Strich sinkt die Zahl der Konsumenten “härterer Drogen” enorm, es gibt entweder keinen oder einen minimalen Anstieg der Cannabiskonsumenten nach Legalisierung(teils Ausnahmen in Form einzelner Länder, vor allem steigt hier aber die Anzahl an Erstkonsumenten nachdem sie die Droge jetzt legal konsumieren dürfen) es gibt aktiven Jugendschutz, die Zahl der Drogentoten sinkt, man hat Qualitätskontrollen, man hat massive Steuereinnahmen, die Polizei wird entlastet und können sich um richtige Straftaten kümmern, ebenso Staatsanwaltschaften

Könnte die Liste der Vorteile noch ewig weiter führen, aktuell aber keine Zeit ;)
 
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Melu76 schrieb:
ist es eben doch.
Nö; Belege? ;)

Melu76 schrieb:
und da vor allem junge erwachsene und jugendliche oft Cananbis konsumieren
Irrelevant, dein gesamtes vorgebrachtes Zitat bezieht sich auf Menschen mit im Schnitt 15 Jahre und darunter - doch darum geht es hier überhaupt nicht. Schon deshalb nicht, weil sich für diese Menschen mit einer Freigabe für Erwachsene schlichtweg nichts ändert. Da bleibts beim Status Quo.

Und auch in diesem Alterskreis geht der Konsum mit einer Freigabe für Erwachsene NICHT nach oben, wie in sämtlichen Ländern zu sehen ist, die diesen - vernünftigen - Schritt bereits gegangen sind.
 
Novar schrieb:
https://www.bundesgesundheitsminist...erichte/Broschuere/BMG_CaPris_A5_Info_web.pdf
Novar schrieb:
;)

Irrelevant, dein gesamtes vorgebrachtes Zitat bezieht sich auf Menschen mit im Schnitt 15 Jahre und darunter -

nein, es geht nur nicht um Menschen < 15
es geht vor allem um junge erwachsene < 22

Novar schrieb:
Und auch in diesem Alterskreis geht der Konsum mit einer Freigabe für Erwachsene NICHT nach oben, wie in sämtlichen Ländern zu sehen ist, die diesen - vernünftigen - Schritt bereits gegangen sind.

Wissenschaftlich haltbare, durch Studien untermauterte Belege zu deiner Aussage verfügbar?
Ergänzung ()

iliketurtles schrieb:
Cannabis ist nur Psychoaktiv und daher eine sehr "gesunde" "Droge"
und sowas kann man einfach nicht unwidersprochen stehenlassen, weil es unwahr ist, und extrem gefährlich gerade in einer Zeit in der Psychische Erkrankungen unter jungen Erwachsenen immer weiter zunehmen, und da wird auch der steigende Cannabis Konsum eine Rolle spielen.

Wird ja gerne auf "Corona" geschoben, doch verantwortlich sind wohl ursächlich andere Dinge:

https://www.drugcom.de/newsuebersicht/topthemen/zunahme-des-cannabiskonsums-in-der-corona-krise/
Zur Bewältigung der Corona-Krise sind die Menschen dazu aufgerufen, ihre Kontakte zu reduzieren. Da kann sich schon mal Langeweile breit machen. Studien zeigen auf, dass Cannabiskonsumierende in dieser Situation verstärkt zum Joint greifen.

https://www.neurologen-und-psychiat...depressionen-und-angststoerungen-durch-corona

Die Corona-Pandemie stellt nicht nur ein Risiko für die körperliche Gesundheit dar, sondern könnte auch schwerwiegende Folgen für die psychische Gesundheit von Menschen rund um den Globus haben.

Stell mal Zusammenhänge her.

Altergruppe 20 Jahre:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/...rankungen-vor-dem-24-lebensjahr/25900350.html

75 Prozent der psychischen Erkrankungen vor dem 24. Lebensjahr​


Angsterkrankungen sind bei Kindern und Jugendlichen am weitesten verbreitet. Doch man kann etwas dagegen tun, sagt Christoph Correll von der Charité.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist doch nicht, ob Cannabis schädlich ist oder nicht. Das ist wohl genau wie bei Tabak und Alkohol geklärt. Die Frage ist, gibt es durch die Legalisierung mehr oder weniger schädliche Effekte. Und dazu gehört die Gesundheit, die Kriminalisierung von Personen, die organisierte Kriminalität, etc.
 
Das Argument habe ich noch nie nachvollziehen können. Natürlich sinkt die Zahl der Drogenstraftaten, wenn es legal ist Drogen zu kaufen. Aber es sänke auch die Zahl der Eigentumsdelikte, wenn wir Diebstahl legalisierten.
 
Bei der Legalisierung geht es trotzdem mehr um die Entkriminalisierung.
Cannabis ist gefährlich, ja, allerdings weniger gefährlich wie Alkohol.

Das wurde hier auf den 245 Seiten inzwischen doch schon endlos breitgetreten^^

Man muss den praktischen Hintergrund sehen: Person X wird angehalten von der Polizei, es wird Betäubungsmittel beschlagnahmt: sagen wir mal 3g. Das wird protokolliert, mega Rattenschwanz und am Ende wird das Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt. Viele Leute beschäftigt für nada.

Genau DAS ist der Hauptgrund für die Legalisierung.

Wenn man es richtig macht, also nicht so wie in Holland, sinkt auch das organisierte Verbrechen, da sie eine Einnahmequelle verlieren.
 
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