Quo vadis BTMG?

Novar schrieb:
Ja; und eure "Angst", der Konsum würde ansteigen wird in dieser Studie sowie in sämtlichen anderen weltweit entkräftet.
Tja... dumm gelaufen... ;)

Der Cannabis Konsum steigt WELTWEIT seit Jahren an, und das hat sich seit Covid noch weiter verschlechtert.

Gleichzeitig zeigen weitere Studien auf das einhergehend damit Suizidalität und Krankenhausaufenthalte ansteigen.

https://www.geo.de/wissen/gesundheit/krankenhausaufenthalte-wegen-cannabis-steigen-an--31585204.html

Die Zahl der Krankenhausbehandlungen in Folge von Cannabis-Konsum hat sich deutschlandweit deutlich erhöht. Dies zeigen Behandlungsdaten des Statistischen Bundesamts für die Jahre 2000 bis 2018

https://www.faz.net/aktuell/gesells...sum-belastet-gesundheitssysteme-18131195.html

Der zunehmende Konsum von Cannabis führt laut einem Bericht der Vereinten Nationen (UN) zu einer zusätzlichen Belastung von Gesundheitseinrichtungen. In der Europäischen Union (EU) seien Hanf-Drogen die Ursache für rund 30 Prozent der Drogentherapien, hieß es im Jahresbericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien, der am Montag veröffentlicht wurde.

https://www.wiwo.de/technologie/for...cannabis-konsum-so-stark-steigt/12325624.html

In Deutschland ist die Zahl der jungen Cannabis-Konsumenten stark gestiegen. Das geht aus einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Köln) hervor, für die bundesweit 7000 Menschen repräsentativ befragt wurden. Demnach breitete sich der Konsum in diesen Altersgruppen in den vergangenen sechs Jahren um rund 50 Prozent aus.

https://www.drugcom.de/news/cannabiskonsum-und-suizidalitaet-steigen-in-den-usa/
und hier auch mal was aus dem USA:

Immer mehr Erwachsene in den USA greifen regelmäßig zum Joint. Zwischen 2008 und 2019 hat sich die Zahl der Konsumierenden von rund 23 Millionen auf 45 Millionen etwa verdoppelt. Die Zahl der täglich Kiffenden hat sich von 3,6 Millionen auf 9,8 Millionen Erwachsene sogar nahezu verdreifacht.

Es ist also reichlich seltsam das du glaubst in den USA würde seit der Legalisierung der Konsum sinken, und das würden sämtliche Studien belegen, wenn tatsächlich der Konsum seit Jahren kontinuierlich steigt, und sich innerhalb von 10 Jahren i den USA verdoppelt hat. Und in D auch die Legalisierungs (und Verharmlosungsdebatte) damit in Verbindung gebracht wird. Gleichzeitig steigen in dem Zusammenhang auch Therapien und psychische Erkrankungen.

Das ist wohl doch nicht alles so rosig und gesund mit dem in aller Ruhe zudröhnen jeden Tag.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Incanus
Melu76 schrieb:
Der Cannabis Konsum steigt WELTWEIT seit Jahren an
Du solltest schon etwas weiter denken als 2 Meter Feldweg... ;)
Es ging um die "Sorge", eine Legalisierung würde zu einem Konsumanstieg führen - und das ist falsch, wie man in sämtlichen Ländern weltweit beobachten kann, in denen es bereits zur Legalisierung kam.

Melu76 schrieb:
Ja und?
Natürlich geht der Konsum in Deutschland seit Jahren nach oben, das hat auch niemand bestritten.
Damit lässt sich aber halt nicht "feststellen", dass der Konsum durch eine Legalisierung steigen würde. Bei uns wurde die Legalisierung nicht durchgeführt - und Länder bzw. Staaten, die das getan haben zeigen, dass dem halt nicht so ist.

Melu76 schrieb:
Es ist also reichlich seltsam das du glaubst in den USA würde seit der Legalisierung der Konsum sinken
Habe ich so nicht geschrieben.
Ich schrieb, dass der Konsum innerhalb der USA in jenen Staaten, in denen Cannabis legalisiert wurde, nicht angestiegen ist. Es gibt davon Staaten, in denen ist(!) der Konsum danach gesunken - und in anderen blieb er unverändert. Für beide Fälle liegen bereits Quellen vor.

Das hat mit Glaube insofern also mal überhaupt nichts zu tun.
 
Novar schrieb:
Du solltest schon etwas weiter denken als 2 Meter Feldweg... ;)
Es ging um die "Sorge", eine Legalisierung würde zu einem Konsumanstieg führen - und das ist falsch, wie man in sämtlichen Ländern weltweit beobachten kann, in denen es bereits zur Legalisierung kam.

Nun, die Sache ist die:

Jedem, der weiter als 2m Feldweg denken kann, und sich halbwegs bemüht seriös zu sein, ist von vorneherein klar, das solche absoluten Aussagen, wie in deinem obigen Zitat, niemals haltbar sind oder überhaupt wahr sein können.

https://www.bundestag.de/resource/b...9633685a1cdc2d823525/WD-9-072-19-pdf-data.pdf

Auszüge:
-----------

Belgien:
So ist der Wert zwischen
den Jahren 2003 und 2011 von 31 Prozent auf 24 Prozent gesunken; im Jahr 2013 lag dieser bei
18 Prozent und damit erneut auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Diese Entwicklung wird als
Zeichen dafür gewertet, dass die Entkriminalisierung von Cannabis keinen negativen Einfluss auf
das Konsumverhalten von Jugendlichen hatte.

Kanada:
Im ersten Quartal 2019 stieg danach die Zahl der neuen Cannabiskonsumenten im Vergleich zum
selben Zeitraum im Vorjahr deutlich an. Bei einem Teil der neuen Cannabiskonsumenten handelt
es sich um Erstkonsumenten, andere hingegen hatten bereits zu einem früheren Zeitpunkt Canna-
bis konsumiert und nunmehr nach der Legalisierung erneut Cannabis ausprobiert. Die Anzahl
der Erstkonsumenten hat sich von 327.000 im ersten Quartal 2018 auf 646.000 im ersten Quartal
2019 nahezu verdoppelt. Nach Angabe von SC hätten im ersten Quartal des Jahres 2019 insge-
samt circa 5,3 Millionen Kanadier im Alter von mindestens 15 Jahren Cannabis konsumiert. Dies
entspricht 18 Prozent der Bevölkerung. Der Wert liegt damit vier Prozent über dem ein Jahr zuvor
(und damit vor der Legalisierung) ermittelten Wert, der bei 14 Prozent lag.

Niederlande:
Die Ermittlung der Auswirkungen der niederländischen Drogenpolitik im Vergleich zu anderen
europäischen Ländern und den USA war Gegenstand einer weiteren Studie23, die im Jahr 2011
veröffentlicht wurde. Ausgangspunkt der Untersuchung waren Daten, die vom EMCDDA sowie
dem European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs (ESPAD) gesammelt wurden;
für den Vergleich mit den USA wurde u. a. auf Daten des Monitoring the Future (MTF) zurückge-
griffen. Die Auswertung der verfügbaren Daten zeigte nach Ansicht der Autoren, dass die Anzahl
der Coffeeshops in den Niederlanden einen moderaten Einfluss auf die Prävalenzraten gehabt
habe, jedoch nicht zu einer Eskalation des Drogenkonsums geführt hätten – im Hinblick auf die
Dauer und Intensität des Konsums. Lediglich die Behandlungsraten von Cannabiskonsumenten
seien höher als in den übrigen Ländern Europas. Insgesamt entsprächen die für die Niederlande
ermittelten Werte denen anderer europäischer Länder. Die Trennung der Drogenmärkte könnte
tatsächlich zu einer Schwächung der Verbindung zwischen dem Konsum von Cannabis und dem
Konsum von Kokain oder Amphetaminen geführt haben. Die Autoren kommen insgesamt zu dem
Schluss, dass der Cannabiskonsum in den Niederlanden auf einem niedrigeren Niveau liege, als
der liberale Markt habe erwarten lassen

Ich hab jetzt mal zwei Beispiele rausgepickt, die sich widersprechen. In Kanada ist z.b. der Anteil an Cannabiskonsumenten seit der Legalisierung angestiegen.
In den Niederlanden sind die Prävalenzdaten auch gestiegen, was auf die steigende Anzahl an Coffeeshops zurückgeführt wurde, die überall in den Niederlanden entstanden sind, und damit quasi einen Werbung für Cannabiskonsum machten.

-------------------------------

Aber es gibt noch weitere Aspekte, bzgl. einer liberalen Drogenpolitik:
In den Niederlanden haben sich dort z.b. massiv kriminelle Strukturen eingenistet, die u.a. öffentlich Morde begehen, und die Gesellschaft insgesamt bedrohen, indem die horrenden Gewinne des Drogengeschäftes dazu benutzt werden Immobilien zu erwerben, oder sich in die Wirtschaft und Unternehmen einzukaufen, also reinvestiert werden. Dadurch wird das Fundament der Gesellschaft unterminiert.

https://www.dw.com/de/niederlande-liberale-drogenpolitik-mit-folgen/a-51443345

Ursächlich dafür ist einerseits der Zustand, das man in den Niederlanden in Coffeeshop Cannabis an Kunden abgeben darf, aber diese Coffeeshops dieses Cannbis nicht legal erwerben können und diese Lücke von Illegalen Banden gefüllt wurde.

Ein anderer Grund ist aber auch "die tolerante Haltung der Regierung und der Gesellschaft gegenüber Drogen und deren Konsum. 'Infolgedessen investieren wir nicht in starke Strafverfolgungsbehörden, um die Illegalität zu bekämpfen. In den Niederlanden sterben derzeit nur relativ wenige Menschen an einer Überdosis Drogen: Im Jahr 2016 waren es 250. "In einem Land mit 17 Millionen Einwohnern ist das fast nichts'"

Und Drogenanbau/Drogenverarbeitungs-Experten werden auch in den legalen Bereich vordringen und dort massiv investieren, denn das Kapital und die Expertise ist vorhanden.

Wir sollten es uns als Gesellschaft gut überlegen, ob wir uns gegenüber Drogenkonsum wirklich ein tolerantes Mindset nach dem Motto "Kiffen ist Gesund" zulegen, denn dies hätte mit Sicherheit katastrophale Folgen -

in Portugal hingegen wurde die Straffreiheit für Konsumenten mit einer massiven Aufklärungskampagne gekoppelt, das Ziel war es nicht Drogenmißbrauch gesellschaftsfähig zu machen, wie es die aktuelle Agenda bestimmter Kreise in D vermuten lässt, sondern dem massiven Mißbrauch etwas entgegenzusetzen und Drogenabhängige zu entkriminalisieren.

Das müsste man erstmal klären, mit welcher Zielsetzung und welchen Informationen eine etwaige Legalisierungskampagne versehen wird.

Aus dem Boden schießende Coffeeshops würden mit ziemlicher Sicherheit zu einem Anstieg der Prävalenzdaten führen. Und bis dahin kriminelle Strukturen würden ganz sicher in diesen Bereich hineinstoßen, gedeckt von Milliarden, stammend aus dem Verkauf anderer illegaler Substanzen.

MIt illegalem Drogenhandel werden Miliarden weltweit verdient und wenn man sich diesen Geschäft gegenüber ein positives Mindset zulegt, und dieses Millieu azkeptiert, dann kauft sich dieses Klientel überall ein, dann arbeiten wir bald alle für Drogenbarone und rauchen unser täglich Gras und schauen zu wie unsere Kinder verblöden.


Ist halt letzlich die Frage nach der Motivation:

Wollen wir die Legalisierung, weil wir ungeniert Drogen nehmen wollen, oder wollen wir dem Drogenmißbrauch etwas entgegensetzen?

Beides erfordert völlig andere Kampagnen, aber vor allen Dingen sollten wir bedenken das gut gemeint nicht immer gut gemacht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Incanus
Melu76 schrieb:
Wir sollten es uns als Gesellschaft gut überlegen, ob wir uns gegenüber Drogenkonsum wirklich ein tolerantes Mindset nach dem Motto "Kiffen ist Gesund" zulegen, denn dies hätte mit Sicherheit katastrophale Folgen

Nein, keiner sagt "Kiffen ist gesund".
Ich bin mir jederzeit dem Risiko bewusst und mache auch Pausen, wenn ich merke es tut mir grad nicht gut.
Das ist beim Alkohol übrigens das Gleiche.
Oder kennst du Menschen, die sagen: Saufen ist gesund!

Wir in Deutschland bieten aber generell keinerlei Freiraum für Cannabis.

Ich war dieses Jahr in Barcelona, da ist Kiffen per se auch nicht legal.
Trotzdem gibt es Social Clubs die geduldet werden und wo auch keine Polizei eintreten darf...
Man meldet sich dort an und bekommt geprüfte Qualität.

Viele Menschen arbeiten dort auch. Ja tatsächlich die setzen sich mit ihrem Laptop hin, kiffen einen, trinken Kaffee und gehen nach 2-3 Stunden wieder.
Man hat seine Ruhe und es gibt auch Cannabissorten die dich konzentrierter und kreativer arbeiten lassen.

Auf der Straße sollte man es nicht öffentlich machen, aber wenn man eine ruhige Parkbank findet und keine bis wenig Menschen in Sichtweite sind, ist das kein Problem.

Wir wurden in 1 Woche Barcelona nicht einmal von der Polizei aufgehalten, obwohl die uns mehrmals beim Konsumieren gesehen haben. Die juckt das einfach nicht, solang sich keiner auf die Fresse gibt, schauen die nur nach dem Rechten.

Ich würde mir gerne für Deutschland ein ähnliches Modell wünschen.
Die jetztige deutsche Staatsgewalt - gegen diese doch etwas harmlosere Dorge - ist etwas zu viel.
Mir fällt dazu immer ein Beispiel ein:

Starnberger See (südlich von München). Zwei Jungs, glaube 18-19 Jahr alt, haben am See auf der Parkbank einen gekifft. Polizei im Auto hat das gesehen und ist zu denen. Die Jungs haben das auch gesehen, haben fertig geraucht und den Stummel in den See geschnippst. Am Ende hat ein Polizist des Ding echt aus dem See gefischt und hat den Jungen, wegen dem nassen Stummel, sein Leben zerstört. Also sorry, das ist einfach eine viel zu hohe Strafe für so ein Vergehen. Das steht einfach in keiner Relation zueinander...


Am Ende ist Cannabis auch nur mit dem Hopfen verwandt bzw. ein Hanfgewächs und löst eine andere Wirkung als sein Bruder (Bier) aus :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: TheManneken
Melu76 schrieb:
Der Cannabis Konsum steigt WELTWEIT seit Jahren an, und das hat sich seit Covid noch weiter verschlechtert.
Wie Novum schon schrieb, geht es nicht um den Konsum insgesamt, sondern ob sich durch eine Legalisierung etwas ändert.
Melu76 schrieb:
Ursächlich dafür ist einerseits der Zustand, das man in den Niederlanden in Coffeeshop Cannabis an Kunden abgeben darf, aber diese Coffeeshops dieses Cannbis nicht legal erwerben können und diese Lücke von Illegalen Banden gefüllt wurde.
Das ist der Riesen Fehler der Niederlande.
 
fishraven schrieb:
Wie Novum schon schrieb, geht es nicht um den Konsum insgesamt, sondern ob sich durch eine Legalisierung etwas ändert.
Das kommt wie gesagt auf den Kontext an und wie etwas beworben wird.
Da sollte einleuchten.

In Portugal, haben nicht Coffeeshops an jeder Ecke aufgemacht und "Kiffen ist gesund" geisterte durch die Medien. Sondern der straffreie Konsum wurde von einer massiven Aufklärungskampagne begleitet. Das zIel war die Eindämmung des Drogenkonsums und nicht dessen Förderung. Das ist in gewisser Weise gelungen

Im übrigen ging es mir darum aufzuzeigen das der Cannabis Konsum weltweit ansteigt --> und der Anstieg des Konsums in Kanada KANN eine Folge der Legalisierung sein, oder einfach eine natürliche Entwicklung.

Und gerade wenn der Trend des Konsums eher aufwärts zeigt, dann wird man in Zukunft wohl eher weniger Beispiele finden, in der eine Legalisierungskampagne den Konsum nicht ansteigen lassen würde. Weil der Konsum sowieso ansteigt - und das beunruhigt Gesundheitsexperten.

Aber die "Legalize it!"-Kampagne in D verschiebt sich ja gerde in Richtung einer Verharmlosungs- und Ermunterungskampagne und wird gerade von denjenigen befeuert, die sich endlich in Ruhe einen Rauchen wollen, denen geht es doch zum größten Teil nicht darum das Drogenelend zu bekämpfen.

Und eine solche Kampagne würde selbstverständlich den Konsum steigern, genauso wie z.b. manche Rap Songs den Konsum anderer Drogen gefördert haben. Zu denken da gäbe es keine Effekte ist naiv.

Und gerade wenn sich Cannabis durch immer stärkere THC Gehalte immer weiter in Richtung einer stärkeren Droge verschiebt muss man sagen das von einer etwaigen Legalisierung doch ein gewisses Potential ausgeht einigen Schaden anzurichten.
Ergänzung ()

1FUX schrieb:
Am Ende hat ein Polizist des Ding echt aus dem See gefischt und hat den Jungen, wegen dem nassen Stummel, sein Leben zerstört. Also sorry, das ist einfach eine viel zu hohe Strafe für so ein Vergehen. Das steht einfach in keiner Relation zueinander..

eine anzeige wegen BTMG ist = Leben zerstören ;)
merkste selber

war wohl dieser vorfall, war kein junge sondern ein 17jähriges mädel.
https://www.merkur.de/lokales/starnberg/polizist-fischt-joint-eiskaltem-1116125.html

naja, hätte sie sich besser zuhause einen geraucht und sich nicht so dämlich angestellt ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Melu76 schrieb:
ja das wars...
Melu76 schrieb:
eine anzeige wegen BTMG ist = Leben zerstören ;)
okay Leben zerstören nicht, aber trotzdem Führerschein, Kosten, Eintrag, etc.

Die Beamten mussten die Jugendliche mit Gewalt daran hindern, das Beweismittel zu vernichten, und mussten sie sogar fesseln.

Das halt lächerlich...

Melu76 schrieb:
naja, hätte sie sich besser zuhause einen geraucht

Nö, ist ja auch illegal.
 
1FUX schrieb:
Die Beamten mussten die Jugendliche mit Gewalt daran hindern, das Beweismittel zu vernichten, und mussten sie sogar fesseln.

Das halt lächerlich...

Wohl eher lächerlich Widerstand zu leisten im Angesicht des Unvermeidlichen. Was hatte sich die Dame in ihrem Cannabiswahn gedacht was passiert?

Sie meinte in der Öffentlichkeit einen Joint rauchen zu müssen, sie muss die Konsequenzen tragen.
Einfach immer nur cool sein wollen geht nicht, hat schon Gründe warum das nicht jeder macht.

Wenn mich die Polente anspricht weil ich zu schnell gefahren bin, drücke ich doch auch nicht aufs Gas - das gibt umso mehr Ärger. Dann bin ich doch eher super kooperativ und mit bissel Glück drücken die beide Augen zu.

Aber wenn ich da einen auf Gangsta mache oder komplett irrational reagiere - was passiert dann?
Bekloppte Olle einfach. :lol:
Ergänzung ()

1FUX schrieb:
Man hat seine Ruhe und es gibt auch Cannabissorten die dich konzentrierter und kreativer arbeiten lassen.

Möglicherweise kann man sich mit Cannabis-Konsum so weit runterfahren, überhaupt in eine Lage zu kommen längere Arbeiten (z.b. sitzend am Rechner) durchzuführen. Dann kommt man noch in eine gute Stimmung und kann seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Ich bestreite nicht, das dies möglich sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe ich nicht so. Sie ist keine Gefahr und man muss sie auch nicht fesseln.
Sie hat niemanden geschadet.
Wenn man natürlich so große Angst hat, wehrt man sich.
Dabei sollte es keinen Grund geben Angst zu haben...
So wie ich die bayerische Polizei kenne, sprinten die quasi zu dir und schreien dabei laut...

Deswegen handgreiflich zu werden..
Klar ist es das Gesetz, aber das hält hoffentlich nicht mehr lange...

Ich bestreite nicht, das dies möglich sein kann.
Es ist möglich... Alleine in der Kunstwelt weit verbreitet.
 
1FUX schrieb:
Sehe ich nicht so. Sie ist keine Gefahr und man muss sie auch nicht fesseln.
sie hat halt rumgesponnen und war wohl unbelehrbar und hat lächerlicherweise gedacht die könnte die "Beweise" vor den Augen der Polizei verschwinden lassen - wie sagt man so schön wer nicht hören will muss fühlen.

völlig wurst wie lächerlich der anlass ist. so vehält man sich nicht gegenüber polizisten.
müssen die blagens scheinbar auch wieder erst lernen

wenn die erziehung versagt.
 
Melu76 schrieb:
sie hat halt rumgesponnen und war wohl unbelehrbar
Das steht doch in keinem Satz in diesem Artikel.

Da steht: Sie wollte Beweismittel vernichten. Polizisten haben das gewaltätig unterbunden.
Ich würd meinen auch wegschmeißen... Ich kann dann eh nur noch auf Glück hoffen...
 
1FUX schrieb:
Das steht doch in keinem Satz in diesem Artikel.

da steht alles was man wissen muss. sie hat den joint ins wasser geworfen und versucht mit dem fuß unter wasser zu halten.

und die polizei haben ihr wohl gesagt das zu unterlassen was sie nicht tat, und dann wurde sie wohl weggetragen und ruhiggestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut dann lauf mal am Frankfurter Hauptbahnhof vorbei und schau wie viele Crackies, die sich Herion ballern von den Polizisten weggetragen werden.

0

Ist auch illegal.
Wo zieht man jetzt die Grenze?
 
ist doch nicht deine aufgabe. die crackies am HB sind schon gestraft genug. während man bei der renitenten 17 jährigen mit ein paar ordnungsschellen evtl. noch was bewirken kann, bevor sie auch am FHB rumliegt
 
Haha, das ist wieder typisch.

Erst beziehst du dich auf die blanke Straftat und am Ende ist es wieder egal, weil "die schon genug" gestraft sind.
Perfekt, jeder der kifft hat seine Zukunft am FHB? Sehr beschränkter Horizont meiner Meinung nach...

Man sieht also, es gibt Toleranzbereiche außerhalb des Gesetzes. Aber Gras ist schlimm und muss jedes mal hart bestraft werden?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TheManneken
Warum nicht gleich auf jugendliche Kiffer schießen?

Dass die Beweismittel in einem solchen Fall versuchsweise vernichtet werden, ist vollkommen normal ... da ist also immer Gefahr im Verzug ... und das sollte doch einen Fangschuss rechtfertigen. Dann muss auch kein Polizist in einen eiskalten See hüpfen.

Auch bei der Ermittlungsarbeit sollte die Polizei verhältnismäßig vorgehen ... also bitte keine kleinen Kiffer niederknüppeln, nur weil die das Beweisstück in einen Busch (oder einen See) geworfen haben.

Das witzigste an dem ganzen dürfte sein, dass das Verfahren dann eingestellt wird ... denn ein Joint und ein paar Reste werden dem Staatsanwalt hoffentlich sagen, dass das eine Belanglosigkeit war, die er erst garnicht zur Anklage bringt.

Aber lassen wir den Polizisten doch einfach ihren Spass, solange sie diese Macht noch haben ... auch wenn dabei nichts erreicht und nur ein Batzen Steuergeld verbrannt wird. Es scheint ja durchaus Leute zu geben, die diese Show genießen ... das Geld wird also nicht nur verschwendet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1FUX, TheManneken und Ramschbude
Das Thema ist kontrovers und wird - gar nicht überraschend - häufig emotional und angeregt diskutiert. Zu Legalisierung, Konsum und Co. kann man auch stehen wie man will - das sind völlig freie, subjektive Meinungen und die lassen sich verständlicherweise aus der Diskussion nicht heraushalten und das sollte auch definitiv nicht sein.

Wenn es sich jedoch dahin entwickelt, dass ausschließlich auf der Basis eigenen subjektiven Empfindens, der persönlichen Überzeugung, der eigenen Ablehnung oder gar des eigenen Konsums "diskutiert" wird, verfehlt ein solcher Thread aber leider seinen Sinn. Und tatsächlich gibt die öffentliche Debatte und die Entwicklung um die tatsächlich durch die BuReg geplante und in der Planung befindliche Entkriminalisierung/Legalisierung doch mehr her, worüber hier - sachlich - diskutiert werden kann.

Bühne frei...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Buddha1337, 1FUX und Ranayna
Novar schrieb:
dass der Konsum durch eine Legalisierung steigen würde.
Als Volkswirt alter Schule stören mich solche Fragetechniken ungemein, denn es ist absolut unstrittig, dass der Konsum von Produkten zunimmt, wenn die Kosten der Nutzung sinken.

Im Einzelfall kann man sich darum streiten, wie viel es steigt. Aber das DAS ist unstrittig.
 
IHEA1234 schrieb:
Als Volkswirt alter Schule stören mich solche Fragetechniken ungemein, denn es ist absolut unstrittig, dass der Konsum von Produkten zunimmt, wenn die Kosten der Nutzung sinken.
Also in Portugal, Belgien, in den Staaten der USA usw. ist der Konsum durch eine Legalisierung nicht gesunken.
Weshalb die "Kosten der Nutzung" dabei sinken sollten, wüsste ich jetzt aber nicht.
 
Melu76 schrieb:
Aber es gibt noch weitere Aspekte, bzgl. einer liberalen Drogenpolitik:
In den Niederlanden haben sich dort z.b. massiv kriminelle Strukturen eingenistet, die u.a. öffentlich Morde begehen, und die Gesellschaft insgesamt bedrohen, indem die horrenden Gewinne des Drogengeschäftes dazu benutzt werden Immobilien zu erwerben, oder sich in die Wirtschaft und Unternehmen einzukaufen, also reinvestiert werden. Dadurch wird das Fundament der Gesellschaft unterminiert.

https://www.dw.com/de/niederlande-liberale-drogenpolitik-mit-folgen/a-51443345

Ursächlich dafür ist einerseits der Zustand, das man in den Niederlanden in Coffeeshop Cannabis an Kunden abgeben darf, aber diese Coffeeshops dieses Cannbis nicht legal erwerben können und diese Lücke von Illegalen Banden gefüllt wurde.

Ein anderer Grund ist aber auch "die tolerante Haltung der Regierung und der Gesellschaft gegenüber Drogen und deren Konsum. 'Infolgedessen investieren wir nicht in starke Strafverfolgungsbehörden, um die Illegalität zu bekämpfen. In den Niederlanden sterben derzeit nur relativ wenige Menschen an einer Überdosis Drogen: Im Jahr 2016 waren es 250. "In einem Land mit 17 Millionen Einwohnern ist das fast nichts'"

Sorry aber wer beim Thema Cannabis-Legalisierung die Niederlande als Beispiel heranzieht, dem kann man fast nichts anderes als eine Agenda gegen das Thema nachsagen.
Die Niederlande sind ein perfektes Beispiel wie man Legalisierung/Entkriminalisierung nicht machen sollte und ich bin mir sicher dass sich die deutsche BuRe diesen Fall auch ganz deutlich ansehen wird.

In den Niederlanden hat man im Endeffekt dem organisierten Verbrechen die Tür geöffnet indem man gesagt hat:'' hier habt ihr n Shop in dem ihr Kiffen und auch Cannabis kaufen könnt, allerdings gibt es für die Shops keine Möglichkeit sich das Zeug zu kaufen außer aus illegalen Quellen''
Das war nichts anderes als eine Einladung der Regierung dass sich doch das organisierte Verbrechen dort ansiedelt, zufällig hat man noch paar große Häfen in der Nähe und ist international damit gut aufgestellt.

Wie ich die deutsche Bürokratie und die Bundesregierung aber kenne wird man, wenn man das Thema Cannabislegalisierung angeht, damit ein Beispiel setzen wie sowas z.B. auch in anderen EU-Ländern funktionieren könnte.
Da wird jeder noch so kleine Furz am Ende per Gesetz/Vorschrift/Verordnung geregelt sein, dass die ganze Sache 1000% wasserdicht ist.
Ich kann mir auch nicht ausmalen wieso man hier aufgrund der Cannabislegalisierung plötzlich ein radikales Umdenken im Umgang mit Drogen seitens Legislative sowie Exekutive zeigen wird. Vielmehr werden diese beiden Bereiche durch die Legalisierung zusätzlich deutlich belastet, weil man sich eben nicht jährlich um 300.000+ Anzeigen wegen Cannabisbesitz kümmern muss was sowohl bei der Polizei als auch bei den Staatsanwaltschaften Kapazitäten schafft. Da bleiben am Ende noch 10.000 Fälle übrig für Leute die die Anzeigen auch ''verdient haben'', ansonsten stärkt man dadurch die Strafverfolgungsbehörden.

Aus dem Boden schießende Coffeeshops würden mit ziemlicher Sicherheit zu einem Anstieg der Prävalenzdaten führen. Und bis dahin kriminelle Strukturen würden ganz sicher in diesen Bereich hineinstoßen, gedeckt von Milliarden, stammend aus dem Verkauf anderer illegaler Substanzen.

MIt illegalem Drogenhandel werden Miliarden weltweit verdient und wenn man sich diesen Geschäft gegenüber ein positives Mindset zulegt, und dieses Millieu azkeptiert, dann kauft sich dieses Klientel überall ein, dann arbeiten wir bald alle für Drogenbarone und rauchen unser täglich Gras und schauen zu wie unsere Kinder verblöden.
sorry aber lies dir das geschrieben vielleicht noch ein mal durch ;) ;)
 
Zurück
Oben