Quo vadis BTMG?

S.a.M. schrieb:
warum soll es für Alkohol keinen Schwarzmarkt geben
Es gibt keinen. Genau wie bei Zigaretten... außer um Steuern zu hinterziehen. Das ist bei Alkohol aber im Vergleich zu Tabak viel weniger lukrativ.
 
da wo schwarz gebrannt wird, wird auch mal was verkauft / getauscht. Selbiges für Bier und Wein. ;)
Die Menge ist in relation zum legalen Alkohol garantiert unbedeutend, aber vorhanden.
 
Das mal jemand was schwarz brennt mag ja sein aber die Steuern in D sind so niedrig, das lohnt nicht. Deshalb haben wir hier auch keine/kaum Unfälle mit gepanschtem Alk wie es sie in anderen Ländern recht häufig gibt.

Und das meine ich mit Markt...ein paar Liter in D si d halt für mich kein Markt
 
IHEA1234 schrieb:
Ich gebs auf und beende mit Dir das Gespräch.
Tja... wenn man von der Realität eingeholt wird ist das eben deine Reaktion darauf. Nicht mein Problem... :D

Es bleibt natürlich dabei: Dann ist deine Aussage eben in vielen Dingen widerlegt: Also in Portugal, Belgien, in den meisten Staaten der USA usw. ist der Konsum durch eine Legalisierung nicht gestiegen, sondern gesunken.
Ergänzung ()

DerOlf schrieb:
Bei einer einzigen Sache muss ich dir allerdings recht geben ... wenn die Legalisierung nur Volljährige betrifft, und man den Vertrieb der legalen Ware einfachen Geschäftemachern überlässt, dann wird der Schwarzmarkt dadurch ganz sicher nicht ausgetrocknet.
1. Weil alle unter 18 ja weiterhin auf illegale Quellen angewiesen sind.
2. Adam Smith: "Die Ware ist imer das wert, was der Kunde dafür zu zahlen bereit ist".
Dazu mal ein Zitat von hier:

"Eine Legalisierung und kontrollierte Freigabe kann den Schwarzmarkt deutlich reduzieren. Wird Cannabis legalisiert, wird die Nachfrage zumindest in großen Teilen lieber in legalen Geschäften befriedigt als auf dem Schwarzmarkt, solange das legale Cannabis (a) hinreichend verfügbar und (b) nicht zu teuer ist, denn bei legalen Händler:innen kann die Kundschaft von einer gesicherten Qualität ausgehen. Erfahrungen aus Colorado zeigen, dass für legales, kontrolliertes Cannabis durchaus Preise verlangt werden können, die 10 % bis 20 % über den Schwarzmarktpreisen liegen. Letztlich verhält es sich genau wie beim Alkohol. Trotz Alkoholsteuer kauft der ganz große Teil der Bevölkerung den Alkohol aus legalen Quellen und nicht aus Schwarzbrennereien."

Natürlich wird der Schwarzmarkt dadurch nicht vollkommen(!) ausgetrocknet, schon deshalb nicht weil mindestens die meisten Großdealer neben Cannabis auch weitere Drogen verticken. Aber wenn die Nachfrage nach Cannabis insgesamt drastisch zurück geht, geht auch das Angebot mit der Zeit stark zurück - mit der Folge, dass jüngere (minderjährige) Konsumenten deutlich schwerer an Cannabis heran kommen, als das heute der Fall ist.[/I]
 
Zuletzt bearbeitet:
Novar schrieb:
Natürlich wird der Schwarzmarkt dadurch nicht vollkommen(!) ausgetrocknet, schon deshalb nicht weil mindestens die meisten Großdealer neben Cannabis auch weitere Drogen verticken. Aber wenn die Nachfrage nach Cannabis insgesamt drastisch zurück geht, geht auch das Angebot mit der Zeit stark zurück - mit der Folge, dass jüngere (minderjährige) Konsumenten deutlich schwerer an Cannabis heran kommen, als das heute der Fall ist.[/I]
Was der Grund ist weshalb ich für die Legalisierung/Entkriminalisierung sämtlicher Drogen bin.
Funktionierender Jugendschutz und Qualitätskontrollen würden allen Drogen gut bekommen, unter den richtigen Voraussetzungen und Bedingungen die an den Konsum gestellt werden
 
Ich würde mir wünschen, dass es klappt, zweifle aber an der Kompetenz der Leute, die dafür zuständig sein werden, wenn sie nicht "vom Fach" sind; hier an der Grenze D-NL bekommst du sehr gute Qualität schon für 7-8 Euro/Gramm. Ich seh schon, wie ich das dann hier in der Apotheke für 23 Euro kaufen soll.
 
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Buddha1337 schrieb:
Was der Grund ist weshalb ich für die Legalisierung/Entkriminalisierung sämtlicher Drogen bin.
Funktionierender Jugendschutz und Qualitätskontrollen würden allen Drogen gut bekommen, unter den richtigen Voraussetzungen und Bedingungen die an den Konsum gestellt werden
Versteh mich nicht falsch, aber Heroin, Crack, Meth oder Desomorphin (Krok) sollte meiner Meinung nach niemals "legalisiert/entkriminalisiert" werden - unabhängig irgendwelcher "Qualitätskontrollen".

Und auch bei LSD oder Psilocybin (Pilze) würde ich das eher verneinen, wobei die wenigstens wieder ein deutlich "humaneres" Level sind als die zum Teil oben genannten.
 
Ash1983 schrieb:
Ich seh schon, wie ich das dann hier in der Apotheke für 23 Euro kaufen soll.
Ich bin mir ziemlich sicher dass es klappt und vor allem dass die Leute, die aktuell mit dem Thema vertraut sind auch wissen was sie machen.
Wen hältst du denn für inkompetent?

Zum Preis: nachdem es ja in den letzten Jahren für medizinisches Gras schon ganz ordentliche Preise in den Apotheke gab( zwischen 10-14€/g, je nach Sorte) und ich davon ausgehe dass der Anbau in DE massiv ansteigen wird, wenn’s zu ner Legalisierung kommt, bin ich mir sicher dass man mit den “Schwarzmarktpreizen” konkurrieren will.
Aktuell wird ja noch der Großteil des hierzulande medizinischen Cannabis nicht in Deutschland angebaut sonder importiert. Falls sich das in Zukunft ändert, halte ich 10€/g und weniger für durchaus realistisch.
 
Buddha1337 schrieb:
Ich habe eine einzige Erwartung an Gras zu diesem Preis.
Es muss mich mindestens "bis zum Mond schießen".
€15 - €20 pro Gramm sind definitiv WEIT jenseits meiner Schmerzgrenze ... eigentlich liegt die bei €8,-/g.

Ansonsten werde ich weiter meine alten Quellen nutzen ... denn auch da bekomme ich "kontrollierte Qualität". Die Qualitätskontrolle mache ich selbst mithilfe meiner Sinne ... klar können das Erstkonsumenten nicht - ich konnte das am Anfang definitiv auch nicht - aber so ist es eben. Es gibt sehr viele Kiffer, die das ebenfalls können und die kriegen alle kontrollierte Qualität, wenn sie nicht "endbreit" zum Dealer rennen.

Mit solchen Preisen bekommt man NUR die Erstkonsumenten ... oder die Idioten, die auf der Strasse oder in NL ähnliche Preise zahlen (die freuen sich dann, das sie sich die Reise sparen können oder nicht mehr nachts zu einschlägig bekannten Orten schleichen müssen).

Thema "Schwarzmarkt Trockenlegen":
Wenn die legalen Struktren nicht in einen ruinösen Preiskampf eintreten wollen oder können (z.B. wegen typisch deutscher Burokratie mit ihren Gebühren ... oder wegen Steuern), dann ist das eben kurze Zeit später "dumm gelaufen". Denn der Schwarzmarkt wird definitiv in einen solchen einsteigen.
Ich freue mich also zunächst auf sinkende Schwarzmarktpreise und die Möglichkeit, legal zu kiffen ... Yeeeeeha!


Es gibt noch eine andere Variante.
Man könnte Dealern Amnestie und einen Job im Cannabishandel anbieten ... die nötigen Kompetenzen im Bezug auf die Ware haben die auf jeden Fall.
Die Amnestie, damit der Nachweis der Qualifikation (15 Jahre im mittelgroßen Stil Gras gehandelt und nebenbei im Einzelhandel gejobbt -> 15 Jahre einschlägige Berufserfahrung), nicht zu einem Ermittlungsverfahren führt.
Ergänzung ()

fishraven schrieb:
Und der Preis wird für die illegalen Anbieter deutlich höhere, da ein Großteil der Abnehmer wegfällt.
Ich glaube du unterschätzt den informellen Sektor ein wenig. Viel Umsatz ist für den Cannabis Schwarzmarkt garnicht wichtig ... die meisten Dealer leben in unserer Gras-Infrastruktur nicht allein von der Dealerei.,sondern von ähnlicher Arbeit, wie du oder ich.
Das ist meist ein Nebenverdienst, der den eigenen Konsum und eventuell den von ein oder zwei anderen Menschen finanziert.

Das ist ein Markt, der seit sehr langer Zeit im Verborgenen funktionieren musste. Kleindealer- und Anbauer-Netze sind da ziemlich flexibel und sichern dennoch die Versorgung recht vieler Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
fishraven schrieb:
Das mal jemand was schwarz brennt mag ja sein aber die Steuern in D sind so niedrig, das lohnt nicht. Deshalb haben wir hier auch keine/kaum Unfälle mit gepanschtem Alk wie es sie in anderen Ländern recht häufig gibt.
Im Verhältnis zum Reallohn ist Alkohol sogar absurd billig in DE, scharzbrennen findet doch eher aus Interesse "mal was zu probieren" statt, als hier ein dickes Geschäft zu machen, jetzt mal von den JVAs abgesehen...

Buddha1337 schrieb:
Ich bin mir ziemlich sicher dass es klappt und vor allem dass die Leute, die aktuell mit dem Thema vertraut sind auch wissen was sie machen.
Wen hältst du denn für inkompetent?
Das ist ja auch keine Raketenwissenschaft, es gibt genug Unternehmer die Cannabis schon länger anbauen für den pharmazeutischen Sektor und eigentlich nur auf die Konsum-Legalisierung warten.

Es kann durchaus sein das der in Zukunft legalisierte und geprüfte Cannabis etwas teurer ist als der im Schwarzmarkt verbleibende, von extrem hohen Preisdifferenzen gehe ich jedoch nicht aus, da allein die große Masse hier ausschlagebend sein wird und man auch keine "Nebenkosten" hat die sich aus der Verdunkelung zwangsweise ergeben.
 
So billig und einfach wie man Cannabis anbauen kann, kann ich mir nicht so recht vorstellen dass man nach der Legalisierung weiterhin auf den Schwarzmarkt angewiesen ist.
Wenn man nen Blick auf die USA und deren Preise in den Shops wirft, dann sollte man imo schon ne grobe Richtung bekommen wohin die Reise auch bei uns gehen kann.

Wird auch Leute geben die nicht bereit sind 1-2€ mehr fürs Gramm zu zahlen und weiterhin auf den Schwarzmarkt zurückgreifen, was zwar schade ist aber letztendlich auch ne Entscheidung jedes einzelnen.

Ich halte es auch durchaus für möglich dass man die billigeren Sorten in ein paar Jahren für 3-5€/g bekommt, wenn wir es mit der aktuellen Lage schon schaffen medizinischen Usern ein Gramm für 10€ in der Apotheke zu verkaufen.


Ich habe eine einzige Erwartung an Gras zu diesem Preis.
Es muss mich mindestens "bis zum Mond schießen".
€15 - €20 pro Gramm sind definitiv WEIT jenseits meiner Schmerzgrenze ... eigentlich liegt die bei €8,-/g.

Ansonsten werde ich weiter meine alten Quellen nutzen ... denn auch da bekomme ich "kontrollierte Qualität". Die Qualitätskontrolle mache ich selbst mithilfe meiner Sinne ... klar können das Erstkonsumenten nicht - ich konnte das am Anfang definitiv auch nicht - aber so ist es eben. Es gibt sehr viele Kiffer, die das ebenfalls können und die kriegen alle kontrollierte Qualität, wenn sie nicht "endbreit" zum Dealer rennen.

Mit solchen Preisen bekommt man NUR die Erstkonsumenten ... oder die Idioten, die auf der Strasse oder in NL ähnliche Preise zahlen (die freuen sich dann, das sie sich die Reise sparen können oder nicht mehr nachts zu einschlägig bekannten Orten schleichen müssen).
Das Privileg an der Grenze zu Holland zu wohnen hat halt nicht jeder ;)

Ich verstehe dich ein Stück weit, weil man da als Kiffer auch irgendwann imo bisschen engstirniger wird und sich einfach ein Prinzip einstellt dass man über X€/g nichts kauft.
Auf der anderen Seite die Frage: wie viel monatliche Mehrkosten hättest du denn bei 10€/g?


Was mich aktuell wirklich interessiert ist das Thema Eigenanbau. Wie sind eure Meinungen hierzu oder welche Prognosen habt ihr für die Legalisierung?
Ich gehe mal stark davon aus dass wir in absehbarer Zeit bis zu ~4 Pflanzen selbst daheim bewirtschaften können. Alles andere würde mich ziemlich wundern
 
Buddha1337 schrieb:
So billig und einfach wie man Cannabis anbauen kann, kann ich mir nicht so recht vorstellen dass man nach der Legalisierung weiterhin auf den Schwarzmarkt angewiesen ist.
Stellt sich halt die Frage wie der Anbau dann hier geregelt wird.
Ich waere nicht ueberrascht wenn ein Freilandanbau nicht erlaubt wird, da koennte ja jeder vorbeikommen und sich was abholen :D
Ich denke das die Auflagen fuer den Anbau den Preis durchaus treiben werden.
 
Ranayna schrieb:
Stellt sich halt die Frage wie der Anbau dann hier geregelt wird.
Ich waere nicht ueberrascht wenn ein Freilandanbau nicht erlaubt wird, da koennte ja jeder vorbeikommen und sich was abholen :D
Ich denke das die Auflagen fuer den Anbau den Preis durchaus treiben werden.
Wie man da am besten reguliert und auch wie dass in anderen Ländern bisher gehandhabt wird, habe ich keine Antwort drauf bzw weiß ich einfach nicht.

Meinst du mit Freilandanbau einfach nur Outdoor growen? Da würd ich auf dem eigenen Grundstück/Garten/Balkon jetzt keine großen Probleme sehen

Mich hat bisher auch ehrlich gesagt nur Indoorgrowing interessiert und ich werde definitiv zeitnah zur Legalisierung im Dachboden paar Pflänzchen stehen haben, sollte dies legal sein :)

Kann man mit ner Genehmigung bzw. Steuerabgabe á la privates Bierbrauern aber ja ziemlich einfach umsetzen
 
DerOlf schrieb:
Ich habe eine einzige Erwartung an Gras zu diesem Preis.
Es muss mich mindestens "bis zum Mond schießen".
€15 - €20 pro Gramm sind definitiv WEIT jenseits meiner Schmerzgrenze ... eigentlich liegt die bei €8,-/g.
In welchem Bundesland, ohne das auch nur ansatzweise genauer zu konkretisieren, wohnst du denn?
Hier in Bayern nicht weit zur Österreichischen Grenze sind die "Standard-Preise" ~10€, billiger wirds dann natürlich wenn man gute Kontakte hat und/oder halt gleich etwas mehr holt. In Österreich unweit zur deutschen Grenze zahlen die sogar 13-15€ zum Standard.

Muss tatsächlich sagen, dass es seit Corona etwas teurer wurde. Mehrere "Importeure", die das über die Grenze zu uns brachten wurden vor allem zu Pandemiebeginn mit den ersten Einschränkungen an ner Grenze geschnappt. Unglücklicherweise werden hier im Umkreis seit ~2 Jahren auch relativ viele "Bauern" Hopps genommen, kleinere wie größere.

Schon vor 20 Jahren und da war das Zeug noch spürbar billiger, war der absolut beste Preis damals 6€/g - also eigentlich ja wohl dein Standard-Preis, wenn 8€ bereits deine Schmerzgrenze ist?
Nur war das damals absolut geiler Hash, direkt aus Marokko vom Riffgebirge; diese 6€ haben "wir" aber nur deshalb bekommen, weil das von der Herstellung dort zu uns hin nur über eine einzige Hand ging.

Um hier in meiner Region gutes(!) Zeug für 6€ zu bekommen, müsste ich wohl 3k auf den Tisch legen.
Oder bei nem Spetzl betteln, der gerade Ernte hatte - dann gings noch mal paar Euro runter. :D

DerOlf schrieb:
Thema "Schwarzmarkt Trockenlegen":
Wenn die legalen Struktren nicht in einen ruinösen Preiskampf eintreten wollen oder können
Das müssen sie doch gar nicht. Hats doch noch in keinem Land so gegeben, wie du dir das ausmalst.
 
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Novar schrieb:
In welchem Bundesland, ohne das auch nur ansatzweise genauer zu konkretisieren, wohnst du denn?
Hier in Bayern nicht weit zur Österreichischen Grenze sind die "Standard-Preise" ~10€, billiger wirds dann natürlich wenn man gute Kontakte hat und/oder halt gleich etwas mehr holt. In Österreich unweit zur deutschen Grenze zahlen die sogar 13-15€ zum Standard.

Muss tatsächlich sagen, dass es seit Corona etwas teurer wurde. Mehrere "Importeure", die das über die Grenze zu uns brachten wurden vor allem zu Pandemiebeginn mit den ersten Einschränkungen an ner Grenze geschnappt. Unglücklicherweise werden hier im Umkreis seit ~2 Jahren auch relativ viele "Bauern" Hopps genommen, kleinere wie größere.

Schon vor 20 Jahren und da war das Zeug noch spürbar billiger, war der absolut beste Preis damals 6€/g - also eigentlich ja wohl dein Standard-Preis, wenn 8€ bereits deine Schmerzgrenze ist?
Nur war das damals absolut geiler Hash, direkt aus Marokko vom Riffgebirge; diese 6€ haben "wir" aber nur deshalb bekommen, weil das von der Herstellung dort zu uns hin nur über eine einzige Hand ging.

Um hier in meiner Region gutes(!) Zeug für 6€ zu bekommen, müsste ich wohl 3k auf den Tisch legen.
Oder bei nem Spetzl betteln, der gerade Ernte hatte - dann gings noch mal paar Euro runter. :D

Das müssen sie doch gar nicht. Hats doch noch in keinem Land so gegeben, wie du dir das ausmalst.
Das seh ich auch so, deswegen hatte ich ihm auch geantwortet dass man halt ni hat in ganz Deutschland so Verhältnisse wie an der Grenze zu Holland hat.

Außerdem zahlt man in Berlin auch noch “normale” Preise für sein Gras, denke da ist NRW einfach bisschen sehr verwöhnt.

Muss mittlerweile ab 50g hier in Bayern auch nur noch 7,5€/g bezahlen (wenn ich denn Gras kaufen würde, was ich nicht mache :D ), dafür auch sehr anständige Qualität

Bin der festen Überzeugung dass die Legalisierung auch für den Großteil in Deutschland noch positive Effekte auf den Preis haben kann. Selbst mit Steuer und Gebühren ist Cannabis noch weit unter 10€/g verkäuflich
 
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Buddha1337 schrieb:
Das Privileg an der Grenze zu Holland zu wohnen hat halt nicht jeder ;)
Ich genieße das auch nicht wirklich und die Mehrkosten sind mir ziemlich egal.
Ich fahre nichtmal Auto (kein FS kein PKW) und allgemein finde ich die Preise in Holland auch überzogen ... warum sollte ich da hin?

Das eine mal, wo ich dort war, hat die Anreise (per Daumen) gut 8 Stunden gedauert und ich wollte in einen Skatepark bei Enschede (Oldenzal oder so).

Ich kenne einfach die Einkaufspreise meiner Dealer und daher weiß ich, dass die an einem Gramm für 10,- fast 50% Gewinn machen ... selbst wenn sie nicht Kiloweise kaufen.
Bei den Apotheken ist das dank Steuern, Gebühren und der Nebenkosten (zusätzlich zur Ware noch Ladenmiete, Personal, Stom, Heizung) anders.
Novar schrieb:
Schon vor 20 Jahren und da war das Zeug noch spürbar billiger, war der absolut beste Preis damals 6€/g - also eigentlich ja wohl dein Standard-Preis, wenn 8€ bereits deine Schmerzgrenze ist?
6 EUR pro Gramm ist bei mir auch schon etwas viel länger her, mein niedrigstes war €5,16 (30 Jahre her) ... meist liege ich so bei 7 - 8 EUR ... also tatsächlich knapp unter meiner Schmerzgrenze. Mehr als 8 zahle ich halt nicht.
Ich wohne in NRW ... genauer in Ost-Westfalen-Lippe (OWL).
Bei uns wird wohl nur recht viel selbst angebaut ... mein "Netzwerk" ist im Grunde seit fast 25 Jahren stabil.

Vielleicht ist das ja eine eher seltenere Entwicklung in DE.

Ich kenne aber auch viele, die früher regelmäßig die knapp 100km in die Niederlande gefahren sind.
Das geht also von hier aus (als Wochenendtrip oder auch Tagesreise) recht easy ... aber es ist zumindest in meinem Bekanntenkreis eigentlich unnötig und daher auch sehr selten.
 
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DerOlf schrieb:
Ich fahre nichtmal Auto (kein FS kein PKW) und allgemein finde ich die Preise in Holland auch überzogen
???
Selbst in den Shops, wenn man jetzt nicht in die bekannten Touristen-Shops geht, gibt es doch gute Preise.
Klar kostet da nen richtiger(!) schwarzer Afghane oder nen Wax/Shatter-Konzentrat - wenns auch noch von ner krassen Sorte wie Blue Dream ist - mal 15-25€ pro g (je nach dem, was man eben will), aber das sind halt auch Niveaustufen, die man hier in Deutschland eher nicht mehr bekommt.

Speziell Wax/Shatter verkauft hier doch auch niemand; von den "Ernteabfällen" machen wir das jedes Jahr einmal zusammen selbst und wir sehen, wie verhältnismäßig wenig da bei doch jeweils recht viel Input heraus kommt.

DerOlf schrieb:
Ich kenne einfach die Einkaufspreise meiner Dealer und daher weiß ich, dass die an einem Gramm für 10,- fast 50% Gewinn machen ... selbst wenn sie nicht Kiloweise kaufen.
Tja, da ist das in NRW eben anders. Hab da auch nen Kumpel, der in Eschweiler lebt - und mittlerweile auch legal kiffen darf (hat Multiple Sklerose). Die Preise sind schon etwas speziell dort... :D

DerOlf schrieb:
Ich kenne aber auch viele, die früher regelmäßig die knapp 100km in die Niederlande gefahren sind.
Äh, um dort zu chillen oder um dort Zeug nach DE zu bringen?
Letzteres würde ich persönlich niemals machen, never ever - selbst wenn das Zeug kostenlos(!) wäre und ich noch Geld oben drauf fürs Abnehmen bekäme. ^^
 
Sind wir mal ehrlich, ein Dauerkonsum sollte auch nach der legalisierung nicht angestrebt werden.

Ich hab sehr viel Glück gehabt das mich in meiner "hänger" Phase sämtliche familiäre Netze und ein sehr wohlwollendes berufliches Umfeld aufgefangen haben.
So kann ich jetzt wo ich nicht mehr dauerbreit bin ein recht gutes Leben führen. Das hätte definitiv anders geendet ohne diese positiven Eckpunkte in meinem Umfeld.
Da säße ich jetzt womöglich ohne Abi, arbeitslos oder mit Mindestlohn da oder wäre wirklich kriminell geworden.

Ich will einfach das man legal vernünftig kiffen kann, so wie man legal vernünftig einen trinken kann.
Und das sich die Polizei auf anderes konzentriert, was dringender ist.

zu eurer Diskussion: Preislich ist es eben Angebot und Nachfrage:
Hier auf dem Land gehts bei 6,50€ los und 8,50€ ist so normalkurs für Gras. Kann auch mal 10€ sein.
Ich kenne aber auch nur noch 2 Leute persönlich, daher weis ich nicht ob das überall so ist.

Wenn ich in Zukunft n gutes Haze für 12,50€ bekomme und mir das einmal im vierteljahr kaufe ist das vollkommen ok.
 
Novar schrieb:
Äh, um dort zu chillen oder um dort Zeug nach DE zu bringen?
Zum chillen muss nun wirklich niemand nach Holland.
Ich wurde zwar immer gefragt, ob ich mitkommen will, habe aber immer abgelehnt ... ich sehe es nicht ein, 100km zu reisen, nur um dort dann exakt das gleiche zu machen, was ich zuhause auch problemlos tun kann.
Daher habe ich keine Ahnung ... wenn danach jemand ankam, und sagte "schau mal, was ich mitgebracht habe" dann kam von mir nur zurück, dass ich das garnicht wissen will.

Ich verbinde Gras nicht mit den Niederlanden.
Wenn ich da hin fahre, dann für etwas, das es in meiner Nähe nicht gibt ... zum Beispiel den alten Skatepark in Oldenzaal oder den Naturpark Oostvaarderplassen.
Zuletzt war ich in den Niederlanden (irgendeine Tulpenstadt nahe Amsterdam), um ein Klavier auszuliefern ... am nächsten Tag haben die Kasköpp ihre Grenze wegen Corona geschlossen, weswegen wir in der Nacht noch zurück sind).
Wie gesagt, ich verbinde Gras nicht mit den Niederlanden, obwohl es von hier "nur" 100 km sind.

Ich habe bei einem Besuch in Berlin mal aufgeschnappt, dass das beste Gras dort wohl eher aus Polen oder Tscherien kommt, als aus den Niederlanden. Für mich macht das Sinn ... denn der Osten Berlins (Straußberg z.B.) ist ja eigentlich schon "Randpolen" (oder wird von einigen Natives zärtlich so genannt).
 
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