h00bi schrieb:
Das öffnet natürlich Tür und Tor für Steuer-Schummeleien.
Das wird auch davon abhängen, wie hart der Staat hier zugreift.
Für mich ist klar: Wenn es legalisiert werden sollte und dann tatsächlich so teuer wird, dann gehe ich den Weg des Selbstversorgers.
Auf keinen Fall werde ich 20,- und mehr für ein Gramm Gras bezahlen, solange ich nicht die Garantie habe, dass mich das für mindestens 12 Stunden in einen Marsorbit schießt. Da können dann auch weiß Gott was für welche Gütesiegel und Inhaltsangaben drauf sein.
Das ist mMn einfach zu teuer - gerade für ein Produkt, welches ich für nichtmal 10% davon selbst anpflanzen kann.
Ich hoffe nur, dass den Wohlstandsträumern (Grüne) und den Gierhälsen (FDP) ebenfalls bewusst ist, dass man mit solchen Preisen dem Schwarzmarkt eher einen Gefallen tut, als ihn zu schwächen.
Die meisten Kiffer sind keine Patienten ... die werden für ihr Gras nicht bezahlen, wie für ein Medikament und auch die Apotheken können sich diese Preise nur leisten, weil es ja die Kasse zahlt und den Patienten die Kosten dadurch relativ egal sein können ... das zweite Argument (Stress bei der illegalen Beschaffung) fällt mit der Legalisierung ja weg.
"Medizinalhanf auf Rezept" kann man nicht mit "freiem Grashandel" vergleichen ... im freien Handel zahlt der Kunde das nämlich selbst und dadurch gelten da etwas andere Regeln.
Ich glaube sogar, dass einige Hanfpatienten dann selbst anbauen werden, wenn das denn legal geht (das Finanzamt wird da ja was dagegen haben ... je höher die Steuern, desto krasser).