Quo vadis BTMG?

herman munster schrieb:
na , Lesen und Denken könnte was bringen , auch hinsichtlich des Verstehens , mehr als Gaffen . mutmaßlich .
autsch*
Lass es, Deine willkürliche Aneinanderreihung von Worten ergibt keinen Sinn.
Erathosti schrieb:
Ich denke in diesem Thread wurde bestimmt schon erklärt warum regulierte Abgabe von Drogen sinnvoll ist.
Ja, die Argumente habe ich gelesen, sehe sie aber nicht als Dogma, sondern bin eben anderer Meinung. Sie sind nach meinem Gefühl eben aus der Ansicht eines Konsumenten oder zumindest Befürworter des Konsums geschrieben.
Erathosti schrieb:
Dir kann es doch egal sein, was wer konsumiert?
Finde ich nicht. Die möglichen Auswirkungen erlebe ich als Angehöriger ja auch mit.

Das ewige Vergleichen mit Alkohol als Rechtfertigung kann ich auch nicht verstehen. Ich sehe das halt im Gegenteil grade als Argument dafür nicht noch weitere Rauschmittel einfach verfügbar zu machen.
 
Incanus schrieb:
Ich sehe das halt im Gegenteil grade als Argument dafür nicht noch weitere Rauschmittel einfach verfügbar zu machen.
Und wie sieht es mit Argumenten für ein Verbot von Alkohol aus?

Und mit den Folgen eines solchen Verbotes (was damals in den USA passierte, wird sich in jeder anderen alkioholisierten Kultur wiederholen) wärst du einverstanden?

Willst du wirklich alle Menschen auf ein Rausch-Mittel beschränken?

Und vor allem, wie willst du Verbote effektiv überwachen/durchsetzen? ... das hat doch noch nie wirklich geklappt. Nichtmal bei wirklich fiesen Substanzen wie Meth oder Crack schaffen wir das.

Ich fürchte, deine nüchterne Gesellschaft ist einfach Utoopie ... du bist aber auch nicht der erste, der sowas für erstrebenswert hielt.
 
Wenn man aktiv gegen die Legalisierung ist, sollte man auch aktiv für ein Verbot von Alkohol und Zigaretten sein.

Just my 2 cents, sonst macht man sich in meinen Augen unglaubwürdig.
 
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Ein Argument für die Kriminalisierung des Alkoholkonsums wäre tatsächlich das Ding mit der Einstiegsdroge.

Ich habe zuerst Bier getrunken und dann auf einer Party rotzbesoffen an einer Tüte gezogen (das Karusselfahren danach war nicht so schön).
Zigarretten gehören da sicherlich auch dazu (Einstiegsdroge Tabak).
Ist halt "nur ne Zigarrette mit ein paar anderen Kräuitern drin" ... und davon wird einem sogar schwindelig ... wie bei der ersten Zigarrette.

Ich habe nur wenige Drogis getroffen, bei denen am Anfang der Drogenkarriere nicht Alkohol und Zigarretten gestanden haben.

Aber wie gesagt ... die beiden Substanzen sind zu beliebt und zu weit verbreitet ... einen so gewaltigen Schwarzmarkt, wie die Verbote hier schaffen würden, sollte man den Kriminellen nicht schenken.
 
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Incanus schrieb:
Ja, die Argumente habe ich gelesen, sehe sie aber nicht als Dogma, sondern bin eben anderer Meinung. Sie sind nach meinem Gefühl eben aus der Ansicht eines Konsumenten oder zumindest Befürworter des Konsums geschrieben.
Befürworter aus logischen auf Wissenschaft basierenden Ausführungen.
Jeder nimmt auf der ganzen Welt irgendwelche Subszanzen ob legal oder illegal in irgeindeiner Form - selbst sich in Trance tanzen kann etwas auslösen oder tiefe Meditation (letzteres mach ich z.b mehr oder minder regelmäßig und das reicht mir neben Kaffee - jedem das Seine :) )... Es gibt keinen Grund für Verbote.

Incanus schrieb:
Finde ich nicht. Die möglichen Auswirkungen erlebe ich als Angehöriger ja auch mit.

Das ewige Vergleichen mit Alkohol als Rechtfertigung kann ich auch nicht verstehen. Ich sehe das halt im Gegenteil grade als Argument dafür nicht noch weitere Rauschmittel einfach verfügbar zu machen.
Und wie genau helfen Verbote wenn man Probleme mit irgendwas im Leben hat?
Genau das Gegenteil ist der Fall. Problematische Komsummuster bleiben dann eher im Verborgenen aus - verständlicher - Angst vor Repression. Anstatt von klein auf, sachlich und ohne "Verteufelungen" realistisch über Gefahren oder auch positive Effekte zu sprechen - unter anderem in der Medizin.


Ich kann mich nur wiederholen, noch niemand hat mir einen plausiblen Grund für solche Verbote geliefert... Nicht einen einzigen.


Und auch die Beispiele von @DerOlf zeigen, dass die Illegalität an sich, einen Teufelskreis darstellt.


Leider kommt von @Jungbulle nichts Gehaltvolles. Reine Agenda ohne Argumente bzw. sinnlose "Ich bin dagegegen". Troll?
 
Erathosti schrieb:
.

Leider kommt von @Jungbulle nichts Gehaltvolles. Reine Agenda ohne Argumente bzw. sinnlose "Ich bin dagegegen". Troll?
Ich hab doch geschrieben, welche negativen Auswirkungen es hat.

Keine Macht den Drogen und Cannabis im nicht-medizinischen Bereich ist eine Droge.
Niemand will Kiffer irgendwo sehen. Die haben einen ganz schlechten Ruf.
 
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Jungbulle schrieb:
Ich hab doch geschrieben, welche negativen Auswirkungen es hat.

Keine Macht den Drogen und Cannabis im nicht-medizinischen Bereich ist eine Droge.
Niemand will Kiffer irgendwo sehen. Die haben einen ganz schlechten Ruf.

Nein, einfach gegen irgendwelche Personengruppen hetzen. Da fast jeder schon mal Cannabis konsumiert hat (kann man auch essen oder verdampfen - da fällt schon das unsinnige Gestanksargument weg), sind das allein in DE mehrere 10 Mio...
Egal ob Ärzte, Physiker, ITler, Lehrberufe, im Handwerk, einfach überall ist Cannabis vorhanden und der überwiegende Großteil hat damit keine Probleme.

Und selbst wenn - du sprichst über Cannabis - so gefährlich wäre (ist es bei Weitem nicht so wie z.b. Alkohol (der Vergleich ist nun mal valide), ohne es zu verharmlosen - da alles sich negativ auswirken KANN aber nicht muss), was bringt ein Verbot?
Die letzten 100 Jahre haben bewiesen - und zwar weltweit - dass es nichts bringt. Viel schlimmer, es werden unbescholtene Bürger kriminalisiert und das organisierte Verbrechen macht dazu noch ne Menge Gewinn. Für die ganze Gesellschaft ein irrsinniges Verlustgeschäft.
 
@Jungbulle
Deine Beiträge hier sind reine Agenda und enthalten keinerlei Argumente, aber viele Stammtischparolen. Um es kurz zu machen: du willst nicht kiffen, deshalb soll es auch niemand anderes dürfen.

Und so kommen wir hier nicht weiter. Bitte geht's doch weiter, wenn du dich an der Diskussion offenbar nicht sachlich beteiligen kannst/willst. Ansonsten können wir auch gerne eine Threadsperre einrichten.
 
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Skaiy schrieb:
Wenn man aktiv gegen die Legalisierung ist, sollte man auch aktiv für ein Verbot von Alkohol und Zigaretten sein.

Just my 2 cents, sonst macht man sich in meinen Augen unglaubwürdig.

Von Alkohol und Zigaretten halte ich auch nix, jede Droge hat bestimmte Charakteristiken, so auch Cannabis sodaß ein pauschaler Vergleich unmöglich wird.

Das Cannabis endlich erlaubt werden sollte weil es andere Drogen bereits sind...nun dann wird Cannabis nicht der jüngste Eintrag auf der Liste bleiben.
 
Cannabis soll entkriminalisiert werden, weil man mitlerweile weiß (wissenschaftlich belegt), dass Verbot und Kriminalisierung deutlich mehr negative als positive Folgen haben ... und zwar gesamtgesellschaftölich betrachtet.

Ausserdem standen die Anstrengungen zur Einschränkung nie in einem gesunden Verhältnis zum angerichteten Schaden.

Einen Nutzen der Prohibition kann wohl am ehesten jemand angeben, der von ihr profitiert ... ich frage demnächst mal meinen Dealer ... der kann bestimmt ein paar Vorteile nennen.
 
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Interessant finde ich ja auch, dass aus der konservativen Ecke, die immer ihre (vermeintliche) persönliche Freiheit so hart einfordert, eine Legalisierung von Cannabis so krass abgelehnt wird. Wie passt das zusammen?
 
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Wer das Hanf-Verbot befürwortet, der setzt sich aktiv für den Erhalt des Hanf-Schwarzmarktes mit all seinen Facetten ein. Denn dieser Schwarzmarkt ist die direkte Folge des Verbotes. Andere (neben den weiter oben bereits erwähnten Kosten) wurden bisher kaum festgestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jungbulle schrieb:
Niemand will Kiffer irgendwo sehen. Die haben einen ganz schlechten Ruf.
1. Sprich für dich.

2. Bist du für ein Verbot von Alkohol und Zigaretten?

Sanjuro schrieb:
Von Alkohol und Zigaretten halte ich auch nix, jede Droge hat bestimmte Charakteristiken, so auch Cannabis sodaß ein pauschaler Vergleich unmöglich wird.
Teilweise kann man es vergleichen und da finde ich Alkohol sogar deutlich schlimmer, wenn man sich mal die Statistiken über Todesfälle und den Folgen anguckt.

Deswegen meine Meinung: Wer aktiv gegen die Legalisierung ist, sollte auch aktiv für ein Verbot von Alkohol und Zigaretten. Letzteres schädigt auch noch Dritte.

Sonst ist man in meinen Augen ein Heuchler und möchte vielleicht einfach nur Identitätspolitik betreiben.

Sanjuro schrieb:
Das Cannabis endlich erlaubt werden sollte weil es andere Drogen bereits sind...nun dann wird Cannabis nicht der jüngste Eintrag auf der Liste bleiben.
Das ist auch nicht der Grund und sollte es auch nicht sein.
 
Cannabis als Freizeit-Genussmittel ist eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft und zwar wie folgt:

Dadurch erhöht sich die Gefahr - auch von Verkehrsunfällen mit Todesfolge.
Es reicht ja schon, dass es statistisch immer noch Verkehrsunfälle wegen Alkoholkonsum gibt.

Es gibt nun mal Menschen, die einfach nicht einschätzen können, wie bekifft sie sind, und steigen dann ins Auto überfahren Passanten beim Überqueren eines Zebrastreifens bei Anbruch der Dämmerung.

Ich könnte noch weitere Gegenargumente nennen. Man kann einfach nicht in jeden Einzelnen von uns 83 Mio. in der BRD hineinsehen.

Aber es ist gut, dass mind. 85% der Bevölkerung gegen die Legalisieung von einer Einstiegsdroge wie Cannabis sind. Wer sich die geforderte Freigrenze ansieht und es hochrechnet, käme man auf einen legalen Konsum von ca. 90 Joints/Monat.

Ein Wahnsinn, wer das befürwortet in der Gesellschaft.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Doppelmoral, dies das.
 
Jungbulle schrieb:
Aber es ist gut, dass mind. 85% der Bevölkerung gegen die Legalisieung von einer Einstiegsdroge wie Cannabis sind. Wer sich die geforderte Freigrenze ansieht und es hochrechnet, käme man auf einen legalen Konsum von ca. 90 Joints/Monat.
Regel Nr. 1. Wenn man so etwas behauptet, immer mit Quellen hinterlegen, sonst kommt jemand und haut dir deine Aussage mit Quellen um die Ohren
Quelle 1
Quelle 2
In beiden hält es sich ziemlich die Wage zwischen Zustimmung und Ablehnung. Nicht mal auf Partei oder Alter herunter gebrochen, gab es eine Gruppe, sie zu 85 % dagegen wäre.

Jungbulle schrieb:
Es gibt nun mal Menschen, die einfach nicht einschätzen können, wie bekifft sie sind, und steigen dann ins Auto überfahren Passanten beim Überqueren eines Zebrastreifens bei Anbruch der Dämmerung.
Auch wenn es jetzt etwas zynisch klingt. Auch als Cannabis illegal war (oder eigentlich gegenwertig noch ist, wenn ich mich nicht irre), stiegen bekiffte Menschen ins Auto und waren eventuell für Todesfälle verantwortlich.

Es ist ja nicht, dass Cannabis durch die Legalisierung kommt. Es ist schon da.

Da es wohl schon ein Weilchen her ist, nochmals meine Position. Ich bin dafür entweder alles zu verbieten, oder alles bis zu einem bestimmten Grad zu erlauben. In dem Fall wäre Alkohol so in etwa ein Richtwert und bei allem, wo man davon ausgehen kann, es ist Harmloser, müsste man dann legalisieren. Ich stimme @DerOlf bezüglich der Sinnhaftigkeit von Verboten weitgehend zu.

Ich selbst Rauche nichts und trinke vernachlässigbar wenig Alkohol (im Jahr vielleicht eins oder zwei Gläser Ouzo. Kaffee, wenn man ihn dazuzählen will, im Büro am Tag etwa 40 ml Espresso. Wenn ich ein Laster habe, dann Süßigkeiten.

Dies zur Einordnung.

PS: Passend zum Heutigen Tag, kann man ja mal etwas Weihrauch konsumieren.
 
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Wenn ich mir die jährlichen Schlägereien auf dem hiesigen Junggesellenfest angucke, habe ich große Zweifel das dies unter Cannabis geschehen würde.
 
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