Quo vadis BTMG?

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Alkohol ist überhaupt kein Vergleich

Erstens ist Alkohol traditionell mit den Menschen verbunden und kommt in allen Kulturen vor. Alkohol dient dazu Getränke haltbarer zu machen. Wir haben schon große Probleme mit alkoholkranken, aber das ist nur ein kleiner Anteil aller Alkoholtrinker.

Jetzt kommen dazu noch mehr Drogenkranke und Drogen werden total verharmlost, besonders Cannabis.
 
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Momo-CN schrieb:
Alkohol ist überhaupt kein Vergleich
Richtig, denn Alkohol ist schlimmer.

Momo-CN schrieb:
Erstens ist Alkohol traditionell mit den Menschen verbunden und kommt in allen Kulturen vor.
Und das legitimiert eine schädliche Droge?

Momo-CN schrieb:
Alkohol dient dazu Getränke haltbarer zu machen.
Was?

Momo-CN schrieb:
Wir haben schon große Probleme mit alkoholkranken, aber das ist nur ein kleiner Anteil aller Alkoholtrinker.
Je nachdem, ab wann man von alkoholkrank reden möchte, würde ich das nicht unbedingt so sehen:

7,9 Millionen Menschen der 18- bis 64-jährigen Bevölkerung in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Ein problematischer Alkoholkonsum liegt bei etwa 9 Millionen Personen dieser Altersgruppe vor (ESA 2021).

In Deutschland starben im Jahr 2016 19.000 Frauen und 43.000 Männer an einer ausschließlich auf Alkohol zurückzuführenden Todesursache.
Quelle: https://www.bundesgesundheitsminist...onen Menschen der,Altersgruppe vor (ESA 2021).
 
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Man kann hier so viel gegen Alkohol schreiben wie man will: Fakt ist:

-Alkohol war immer da
-die meisten Menschen konsumieren Alkohol
-die meisten Menschen konsumieren Alkohol verantwortungsbewusst
-alkoholverbot hat nie funktioniert und zu Chaos geführt

Jetzt soll eine neue Droge populär gemacht werden durch die Legalisierung

-es wird viele Menschen geben die davon neu abhängig werden
-man kann abhängigenMenschen schwieriger helfen, da es nichtmehr illegal ist und anfällige Menschen für Drogensucht sind jetzt komplett ohne Schutz.
-man zeigt der Jugend das es keine Moral mehr gibt und kein anstrengen, nurnoch hedonismus.

Außerdem besteht die Gefahr, dass alkoholkranke zusätzlich mit Cannabis angefixt werden.

Ich kann es garnicht in Worte fassen, wie schäbig ich diese Legalisierung von der Politik finde.
 
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Momo-CN schrieb:
Jetzt soll eine neue Droge populär gemacht werden durch die Legalisierung
Neu? An dem Zeugs ist garnichts neu. Benutzung duerfte in der Menschheitsgeschichte nicht viel juenger sein als Alkohol.
 
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Momo-CN schrieb:
-alkoholverbot hat nie funktioniert und zu Chaos geführt

Jetzt soll eine neue Droge populär gemacht werden durch die Legalisierung
Cannabisverbot hat nie funktioniert und zu Chaos geführt (insb. in den USA) und sinnloser Kriminalisierung, die Droge ist längst populär und hat eine siebenstellige Konsumentenschaft in Deutschland. Die Argumente die du hier anführst lassen sich eben nahezu 1:1 übertragen, im übrigen ist der Cannabiskonsum weder neu noch etwas besonderes, er war bis in die 1920er sogar Standard (hier vorallem als Tinkturen).
 
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Daß die Zulassung von Nikotin und Alkohol als Rechtfertigung herhalten soll um noch mehr Drogen zuzulassen ist Augenwischerei.

Wenn die Sorge um die Gesundheit vorläge, dann hätte man bereits Akohol und Nikotin (Tabak) verbannt. (Prohibition Diskussion hin oder her) Daß man dies nicht tut, liegt auch daran daß es um Arbeitssplätze in der Spirituosen- und Tabakindustrie und damit verbunden erhebliche Steuereinahmen geht, die verloren gingen.

somit ist erkenbar daß die Aufweichung des BTMG kein aufrichtiges Ziel verfolgt, da die schädigende Wirkung von Cannabis bekannt ist. Wenn es nicht nur um Geld geht, dann leider um schlimmeres wie man an den absehbaren Folgen (wie es Momo-CN beschrieb) erkennen kann.
 
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Sanjuro schrieb:
somit ist erkenbar daß die Aufweichung des BTMG kein aufrichtiges Ziel verfolgt, da die schädigende Wirkung von Cannabis bekannt ist. Wenn es nicht nur um Geld geht, dann leider um schlimmeres wie man an den absehbaren Folgen (wie es Momo-CN beschrieb) erkennen kann.
Es geht letzten endes darum den Soll-Zustand dem Ist-Zustand anzugleichen, da es umgekehrt nicht funktioniert hat.

Soll: Cannabisbesitz (Erwerb, Verkauf, Abgabe, Beschaffung etc. bla.) ist verboten und gesetzlicher Repression behaftet die für einen Konsum de facto immer zu stande kommen, medizinische Anwendung mal ausgeschlossen.

Ist: Cannabis ist eine Alltagsdroge und in allen Bevölkerungsschichten vertreten mit millionen Konsumenten die mittels Repression und Kriminalisierung sich nicht mehr aus dem Alltagsgeschehen entfernen lässt.

Der Gesetzgeber hat hier letztlich 3 Möglichkeiten:
  1. So lassen wie es ist und die negativen Folgen in kauf nehmen.
  2. Die Repression erhöhen, was bei einer Alltagsdroge zu einer Massenkriminalisierung führt mit gewaltigen Kosten (siehe USA).
  3. Eine Legalisierung ermöglichen und die Rahmenbedingungen dafür vorgeben.
Es macht daher schon Sinn das man sich für die Option 3 entscheidet, da die beiden anderen Möglichkeiten sinnlose Mittelvergeudung darstellen und kein Ergebnis produzieren was man als positiv interpretieren kann.
 
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Momo-CN schrieb:
Dachte das wäre immer nur ein Wahlspruch gewesen um junge Wähler zu ködern.
Da gibt es eine Koalition aus drei Parteien, wo man langsam das Gefühl hat, sie sind sich bei nichts Einig, und dann soll gerade das Thema, wo sich alle drei Einig sind und versprochen haben, nicht kommen?

Gelegentlich dachte ich auch, es würde nicht kommen, auch wegen der EU und so. Und man kann den Grünen und FDP vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie ihre Wahlversprechen nicht durchdrücken.

Außerdem. Gilt noch, dass das Gesetz ein Testballon ist, und man nach vier Jahren schauen will, wie die lange ist? Ganz zu beginn war das auch immer so ein Punkt.
 
In Kanada ist der Kram seit ein paar Jahren auch legal. Einen nennenswertem Anstieg der Konsumentenzahl konnte man nicht verzeichnen. Davon waren so einige Aktionäre sogar schwer enttäuscht. Die einst gehypten Cannabis-Aktien sind mittlerweile zum Teil schon wertlos.

Die Niederlande stehen auch noch, soweit ich das beurteilen kann. Die Hälfte der US-Bundesstaaten hat Cannabis in der einen oder anderen Form legalisiert. In der Schweiz, dem Lieblings-Vorzeigekind des gemeinen Wutbürgers, sind laut schneller Google-Suche bis 25 Gramm legal. Klingt nach einem spaßigen Wochenende. In Bern ist wohl die kontrollierte Abgabe von Kokain als Pilotprojekt angedacht. Das Land gibt's auch noch.

Von daher bin ich da echt entspannt. Die Vorzüge der Legalisierung wurden hier schon x-mal genannt. Soll nicht nochmal durchgekaut werden. Aber ganz grundsätzlich soll doch jeder zu sich nehmen, was er oder sie für richtig erachtet. Solange es keinem anderen weh tut, wer bin ich denn, den Leuten da Vorschriften machen zu wollen? Individuelle Freiheit, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, bla - warum finden diese Begriffe, die aus einer bestimmten Ecke sonst so häufig kommen, hier keine Verwendung?

Und wo wir beim Thema Fremdschädigung sind, da würde ich dann Alkohol aber mal sehr genau unter die Lupe nehmen. Ich glaube, häusliche Gewalt durch Cannabis dürfte selten bis nicht existent sein. Alkohol hingegen hat dahingehend schon etliche Leute auf dem Gewissen.
 
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Hallo

hotzenplot schrieb:
Cannabis soll zur Alltagsdroge gemacht werden
Eine Alltagsdroge ist eine Droge die von vielen oft/regelmäßig genommen wird, ob legal oder illegal ist dabei egal.

hotzenplot schrieb:
der kleine und feine Unterschied , Alltagsdrogen sind Drogen die legal erhältlich sind
Hopfen aus dem Bier gebraut wird ist genau so wie Cannabis ein Hanfgewächs:
Hopfen https://de.wikipedia.org/wiki/Hopfen
Cannabis https://de.wikipedia.org/wiki/Hanf

Momo-CN schrieb:
Tja der Politik ist nichts mehr heilig und jetzt wird sogar Drogenkonsum befürwortet, ich verstehe das nicht.
Wieso jetzt, der Konsum von Hanf ist seit Jahrhunderten in flüssiger Form (Bier) erlaubt.
Hopfen aus dem Bier gebraut wird ist auch ein Hanfgewächs (Cannabaceae): https://de.wikipedia.org/wiki/Hopfen

Momo-CN schrieb:
-Alkohol war immer da
Cannabis und Hopfen sind beides Hanfgewächse und beides gibt es genau so lange.

Momo-CN schrieb:
-die meisten Menschen konsumieren Alkohol verantwortungsbewusst
Warum sollte das beim kiffen nicht funktionieren ?

Momo-CN schrieb:
-alkoholverbot hat nie funktioniert und zu Chaos geführt
Ein Verbot funktioniert beim kiffen auch nicht, wer kiffen will der macht es.

Momo-CN schrieb:
Jetzt soll eine neue Droge populär gemacht werden durch die Legalisierung
Das ist nicht mehr nötig, kiffen ist nicht neu und schon seit Jahrhunderten populär.

Momo-CN schrieb:
-es wird viele Menschen geben die davon neu abhängig werden
Oder es werden weniger weil der Reiz des verbotenen wegfällt.

Momo-CN schrieb:
-man kann abhängigenMenschen schwieriger helfen, da es nichtmehr illegal ist und anfällige Menschen für Drogensucht sind jetzt komplett ohne Schutz.
Das Gegenteil ist der Fall, abhängigen Menschen kann einfacher geholfen werden, weil sie bei der Hilfe keine Angst mehr vor Bestrafung haben müssen.
Ich bin um jeden Trinker/Alkoholiker dankbar der mit dem trinken aufhört und mit dem kiffen anfängt.
Vor einer Horde aggressiver Säufer habe ich mehr Angst als vor einer Horde tiefenentspannter Kiffer.
Bei uns im Krankenhaus haben wir oft besoffene die Hilfe benötigen, Kiffer die Hilfe benötigen hatten wir noch keinen einzigen.
In Deutschland gibt es jährlich ca. 60.000 Alkoholtote und 0 Cannabistote.

Momo-CN schrieb:
-man zeigt der Jugend das es keine Moral mehr gibt und kein anstrengen, nurnoch hedonismus.
Oder man zeigt der Jugend das man auf ihre Moral und Bedürfnisse eingeht.
Ich bin auch ein altmodischer konservativer 55 jähriger aber es ist schon lange fällig das kiffen erlaubt und mit Alkohol gleich gestellt wird.
Kontrolliert abgeben, Steuern drauf hauen und Polizisten müssen nicht mehr Kiffern mit zwei Gramm Gras in der Tasche hinter her rennen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Eine Alltagsdroge ist eine Droge die von vielen oft/regelmäßig genommen wird, ob legal oder illegal ist dabei egal.
Die Bezeichnung „Alltagsdrogen" für Nikotin,
Alkohol und psychoaktive Medikamente – soweit
letztere in nicht medizinisch indizierter Weise
verwendet werden – weist vor allem darauf hin,
daß der Konsum dieser Substanzen für viele
Menschen mehr oder weniger zum Alltag gehört
und nicht mit einer Kriminalisierung des Konsums
verbunden ist.


Alltagsdrogen zeichnen sich dadurch aus, daß sie
fast jederzeit verfügbar und leicht zugänglich sind.

https://www.researchgate.net/public...nheit_Alltagsdrogen_Zwischen_Genuss_und_Sucht

sprich nur Legal erhältliche Drogen fallen unter Alltagsdrogen

ergo Cannabis soll zur Alltagsdroge gemacht werden

laut Statistik Koksen ca 1,6 % der deutschen Bevölkerung,

https://specials.gesund.bund.de/drogenkonsum/

der Kokain Konsum ist rasant angestiegen

https://www.rbb24.de/panorama/beitr...rlin-kokain-mdma-hauptstadt-spitzenplatz.html

nach deiner Definition ist also Kokain eine Alltagsdroge?

im übrigen , wenn du schon mit Botanik kommst, solltest du schon zwischen Familie und Gattung unterscheiden.

nur als Beispiel, eine Erdbeere gehört zum Rosengewächs, aber trotzdem ist die Gattung Erdbeere keine Rose, die auch zur Familie der Rosengewächs gehört
 
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Hallo

hotzenplot schrieb:
Alltagsdrogen zeichnen sich dadurch aus, daß sie
fast jederzeit verfügbar und leicht zugänglich sind.
Das gilt auch für Cannabis.
Der Gang zum Dealer ist nicht komplizierter als der Gang in einen offiziellen Shop, eher leichter, der Dealer will keinen Ausweis sehen und einen nicht registrieren.

hotzenplot schrieb:
nach deiner Definition ist also Kokain eine Alltagsdroge?
Nö, 1,6% der Bevölkerung sind nicht viele die es nehmen.

hotzenplot schrieb:
im übrigen , wenn du schon mit Botanik kommst, solltest du schon zwischen Familie und Gattung unterscheiden.
Es ist eine Tatsache das Hopfen und Cannabis beides Hanfgewächse sind, wer es genau wissen will kann es in den Wikipedia Links nachlesen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Es ist eine Tatsache das Hopfen und Cannabis beides Hanfgewächse

es ist auch Tatsache das Hopfen und Cannabis unterschiedliche Gattungen sind und somit unterschiedliche Inhaltsstoffe und somit unterschiedliche Wirkungen haben , obwohl sie zur gleichen Familie gehören

was du hier betreiben willst ist Äpfel mit Birnen vergleichen ( die beide zu Kernobstgewächs gehören ;) ) ^^
 
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Hallo

@hotzenplot
OK, geil dich weiter an Haarspalterei auf, solange du der einzige bist ist das für mich in Ordnung.

Ich habe mal eine Doku gesehen wo es um die Legalisierung von Cannabis in Colorado ging, ich finde die Doku nicht mehr.
Da wurden verschiedene Menschen gefragt was sich seit der Legalisierung geändert hat:
Der Bürgermeister hat sich über die enorm angestiegenen Steuereinnahmen gefreut.
Der Polizeichef war froh das seine Polizisten endlich echte Verbrecher jagen konnten.
Die Anwohner fanden es gut das die Straßendealerei deutlich gesenkt wurde und die meisten "Verkaufsschmuddelecken" verschwunden sind.
Die Ärzte fanden es gut das deutlich weniger harte Drogen konsumiert werden, weil es die in den offiziellen Shops nicht gibt, im Gegensatz zum Straßendealer.
Die einzigen die es doof fanden waren die Straßendealer, weil bei denen das Geschäft deutlich zurück ging.
Abgesehen von den Straßendealern ist die Cannabis Legalisierung eine Win Situation für alle Beteiligten.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
OK, geil dich weiter an Haarspalterei auf.

das hat nix mit Haarspalterei zutun, sondern mit Tatsachen . in der Botanik muss man unterscheiden , schon allein weil es Familie,Gattung und Arten gibt, die unterschiedlicher nicht sein können

eine Erdbeere ist nun mal keine Rose, obwohl sie zur gleichen Familie gehören , das ist nun mal Tatsache
 
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Momo-CN schrieb:
-Alkohol war immer da
Wie geschrieben: Was soll das für ein Argument sein? Das macht nun eine Droge legal?

Momo-CN schrieb:
-die meisten Menschen konsumieren Alkohol
Hier dasselbe: Sobald eine Droge viel konsumiert wird, es ist legitim, dass sie legal ist?

Momo-CN schrieb:
-die meisten Menschen konsumieren Alkohol verantwortungsbewusst
Dein Anspruch ist wirklich niedrig. Die meisten Cannabis-Konsumenten konsumieren verantwortungsbewusst. Und jetzt?

Momo-CN schrieb:
alkoholverbot hat nie funktioniert und zu Chaos geführt
Was für ein Chaos?

Momo-CN schrieb:
Jetzt soll eine neue Droge populär gemacht werden durch die Legalisierung
Steile These. Du kennst dich mit der Thematik anscheinend nicht aus, denn dann wüsstest du, dass Cannabis seit sehr langer Zeit populär ist, obwohl es teilweise illegal ist.

Die Geschichte ist sogar uralt.

Momo-CN schrieb:
-es wird viele Menschen geben die davon neu abhängig werden
-man kann abhängigenMenschen schwieriger helfen, da es nichtmehr illegal ist und anfällige Menschen für Drogensucht sind jetzt komplett ohne Schutz.
-man zeigt der Jugend das es keine Moral mehr gibt und kein anstrengen, nurnoch hedonismus.
Trifft alles auf Alkohol zu, aber das ist ja in Ordnung, da die meisten Menschen verantwortungsbewusst Alkohol konsumieren, Verbote ins "Chaos'" führen usw. 🤔

Momo-CN schrieb:
Außerdem besteht die Gefahr, dass alkoholkranke zusätzlich mit Cannabis angefixt werden.
Du tust so, als wenn Cannabis Heroin wäre. Meinst du ein Alkoholkranker, der auf einmal von Cannabis angefixt wird, denkt sich aktuell: "Mist, ist ja illegal, naja, dann mache ich das natürlich nicht." Das ist natürlich realitätsfern.

Sanjuro schrieb:
Daß die Zulassung von Nikotin und Alkohol als Rechtfertigung herhalten soll um noch mehr Drogen zuzulassen ist Augenwischerei.
Nein, das läuft hier so nicht. Wie du in meinen zitierten Beiträgen lesen kannst, versucht man hier Alkohol als nicht so schlimm darzustellen, um im Vergleich Cannabis schlimmer darstellen zu können. Genau das geht nicht

Und Nikotin und Alkohol würde ich auch nicht in einem Topf werfen. Nikotin ist zwar nicht verboten, wird aber immer weiter stark reguliert, siehe Werbung, siehe Rauchen im Restaurant, siehe Abschreckbilder usw.

Die Lösung ist so etwas gut zu regulieren (klar, da sind die Regierungen in der Pflicht), aber nicht zu kriminalisieren und die Augen zu zu machen, damit ist keinem Drogenkonsumenten geholfen. Im Gegenteil lässt seine Probleme mit den Drogen vielleicht doch eher geheim und holt sich keine Hilfe.

Sanjuro schrieb:
Wenn die Sorge um die Gesundheit vorläge, dann hätte man bereits Akohol und Nikotin (Tabak) verbannt.
Hier liegt doch der Hund begraben. Verbieten und dann wird alles besser, davon gehst du aus.

Verbietest du aktuell Alkohol, darfst du dich um zusätzlich ganz andere Probleme kümmern, beispielsweise Blindheit, weil die Menschen selbst brauen/destillieren werden.

Die Probleme verschwinden nicht einfach, indem man sie verbietet.

hotzenplot schrieb:
nein ist es nicht! Cannabis soll zur Alltagsdroge gemacht werden
Auch hier: Keine Ahnung von der Thematik. Einfach raushauen, dass Cannabis keine Alltagsdroge ist, obwohl die Fakten und deren Daten genau das Gegenteil zeigen.

Einfach sagen, dass es keine Alltagsdroge ist. Vielleicht ist sie es dadurch nicht mehr. 🤷

hotzenplot schrieb:
der kleine und feine Unterschied , Alltagsdrogen sind Drogen die legal erhältlich sind
Soll das in die Schiene gehen "Cannabis ist verboten, weil es illegal ist."?

Auch deine Definition vom Begriff wird nichts daran ändern, dass Cannabis eine Alltagsdroge ist. 🤷 Schön für die Definition.
 
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Den meisten kiffern ist ziemlich egal, ob das Gesetz durchgeht ... es wird sich nichts ändern.
Wahrscheinlich werden aber ab April mehr Menschen den Selbstanbau versuchen.
Das ist ja auch durchaus eine vernünftige Sache, denn da hat man dann totale Kontrolle über Herkunft und Inhaltsstoffe. Man hat halt nur ein bisschen Arbeit.

Ich verstehe nur nicht so ganz, wie die drei Pflanzen und die 25g legalem Besitz zusammen passen sollen.
 
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