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Nicht nur das alles andere aus der Medizion versagt haben muss bevor du es verschrieben bekommst, du musst auch erstmal eine Apotheke finden die es dann auch herausgibt, denn es gibt viele die das nicht machen.
Mit problemlos habe ich ja auch nicht gemeint, dass man es für den persönlichen Konsum kostenlos bekommen soll. Natürlich gibt es Hürden, wie beim Verschreiben anderer Medikamente auch.
Ich wüsste nicht wo, es ist doch nicht leicht sich irgendwo einen Dealer zu suchen. Die Hemmschwelle damit anzufangen ist dadurch doch viel größer, als wenn ich einfach in einen Cannabis-Club gehen brauche.
Du weißt es nicht weil du es nicht willst, wer es will bekommt es schnell und problemlos.
Es ist gar kein Problem in einer Bahnhofsgegend einen Dealer zu suchen und zu finden.
Incanus schrieb:
Die Hemmschwelle damit anzufangen ist dadurch doch viel größer, als wenn ich einfach in einen Cannabis-Club gehen brauche.
Nö, im Gegenteil.
Im Cannabis Club muss man seinen Ausweis zeigen und sich registrieren lassen, der Dealer will keinen Ausweis sehen und niemanden registrieren.
Ausweis zeigen und sich registrieren lassen wird sehr viele davon abhalten in einen Cannabis Club zu gehen, wer will schon offiziell registriert sein.
Ich weiß noch als vor Jahrzehnten die Niederländer in den Grenzregionen damit anfingen die Kunden in den offiziellen Coffeeshops zu registrieren.
Das hat die offiziellen Coffeeshops sehr viele Kunden gekostet, die wegen der Registrierung lieber in die inoffiziellen Coffeeshops gegangen sind.
Incanus schrieb:
Aufwändiger, als im Club nebenan ist es aber schon
ja gut aber die Legalisierung würde den Schwarzmarkt kaum bekämpfen, da wie du bereits sagst es unbehelligt bleibt auf der Straße zu kaufen und es ermutigt möglw. sogar das "dealen" da es fortan als Bagatelle wahrgenommen werden könnte.
Genau, ich kenne mich mit den Beschaffungswegen nicht aus, das sollte aber auch der Normalfall sein, wenn die Beschaffung oder der Vertrieb nicht legal sind. Dass einfach davon ausgegangen wird, man könne problemlos etwas beschaffen, kann ja nur von Menschen kommen, die es sich trotz Verboten besorgen.
@Sanjuro
Das wird hauptsächlich von 2 Faktoren abhängen:
Wie die Registrierung abläuft, ob der Ausweis nur kurz als Altersnachweis gezeigt werden muss oder ob z.B. Name/Adresse/Ausweisnummer/etc. notiert werden.
Die Qualität in den Cannabis Clubs muss besser und der Preis muss niedriger als bei Straßendealern sein.
Incanus schrieb:
Genau, ich kenne mich mit den Beschaffungswegen nicht aus, das sollte aber auch der Normalfall sein, wenn die Beschaffung oder der Vertrieb nicht legal sind.
Wann hattest du das letzte Mal mit Jugendlichen zu tun oder warst auf einem Schulhof ? Dein Normalfall gilt nicht für alle anderen.
Es ist ein normales alltägliches Bild das viele unter 18 jährige sich für die verbotenen Reize kiffen, saufen und Pornos interessieren.
Ich kenne z.B. in Neuss/Düsseldorf/Köln kein veganes Geschäft/Restaurant, bedeutet das es gibt keine in Neuss/Düsseldorf/Köln?
Ich habe noch nie gekifft, außer probiert und dann abgelehnt, und kenne trotzdem die Wege. Lass' es Abends sein und du wirst an manchen Bahnhofsgegenden ohne Zutun angesprochen, ob du Gras kaufen möchtest.
Ich weiß nicht, wo Ihr Euch so aufhaltet, auf einem Schulhof würde ich vermutlich während der Pausenzeiten verhaftet und an keinem Bahnhof dieser Welt wurde ich bisher angesprochen, ob ich illegale Drogen kaufen wollen würde.
@Incanus
Es ist nicht entscheidend wo man sich aufhält, es ist entscheidend was man dort will und nach was man dort Ausschau hält.
Ich bin jeden Tag in Neuss und Düsseldorf und kenne kein einziges veganes Geschäft/Restaurant, bedeutet das es gibt keine in Neuss und Düsseldorf?
@Incanus
Die Aussage von @Skaiy bedeutet nicht das jeder zu jeder Zeit ständig bei jedem Schritt etwas angeboten bekommt.
Es ist ein Unterschied ob man mal schnell durch eine Bahnhofsgegend durch läuft oder z.B. auch mal länger stehen bleibt oder sogar auf und ab geht.
Wenn man sich in Düsseldorf länger am Bahnhof aufhält oder sogar auf und ab geht bekommt man alles angeboten (Drogen, Waffen, Mädchen, etc.).
Ich habe einfach Mitleid mit jungen Erwachsenen die drogenabhängig werden, die es eben vor dieser Legalisierung nicht geworden wären. Jetzt wo alle strafrechtlichen Hemmnisse wegfallen wird doch erst recht damit geprahlt werden, sowas zu konsumieren. Vielleicht sogar auf Schulhöfen bei ü18 Schülern. Da entsteht bestimmt Druck mit zu machen, um „cool“ zu sein.
Ersetze Cannabis durch Alkohol oder Zigaretten und es lässt sich 1:1 übertragen. Und es gibt ja nun ausreichend Studien dazu, dass Alkohol gefährlicher und schädlicher ist als Cannabis. Vielleicht hat aber auch der Herr hier schlicht zu viel gekifft: https://portal.uni-koeln.de/univers...in/unimag-einzelansicht/alkohol-oder-cannabis
Momo-CN schrieb:
es ist extrem schwierig jemanden zu einer Suchttherapie zu überreden (alles andere hilft nichts, auch kein kalter Entzug). Da kann so ein schuß vor den Bug (Haftstrafe) schon der Auslöser sein, der die Erkenntnis bringt eine suchttherapie zu starten.
Ich habe die Sache bei einem Freund durch, der alkoholabhängig war. Knast hätte ihm nicht geholfen und ebensowenig hilft Knast bei anderen Suchtkranken. Eine Suchtbehandlung würde eventuell helfen.
Skaiy schrieb:
Anekdotische Evidenz: Bei mir wurde schon gekifft und das ist über 12 Jahre her. Bei mir wurde auch "gedealt". Und das war kein sozialer Brennpunkt. Auf der gymnasialen Oberstufe ebenso.
Schon auf meinem Schulhof war es kein Problem an Cannabis zu kommen und das war Mitte der 90er.
Incanus schrieb:
Ich wüsste nicht wo, es ist doch nicht leicht sich irgendwo einen Dealer zu suchen. Die Hemmschwelle damit anzufangen ist dadurch doch viel größer, als wenn ich einfach in einen Cannabis-Club gehen brauche.
Es dreht sich im Kreis.
Es wurde schon x-mal dargelegt, welche Vorteile liberale und gerechte (!) Drogengesetze haben und welches Leid der Krieg gegen die Drogen/Menschen verursacht - und dann kommt ein User (@Momo-CN) und startet das Bullshit-Bingo von vorne. Und andere User die aus ideologischen (und auch Unwissenheit) Gründen pro Alkohol sind und gegen alles andere, springen auf den Zug mit auf.
Wie im Mittelalter hier in Europa - Flacherdler Niveau. Ich kann da nichts anderes mehr dazu sagen. Ich bin ein Freund von offener, sachlicher und fundierter Diskussionen und dann immer so etwas... Schade...
Da fehlt wieder jeglicher Bezug zur Sachlichkeit.
Danke an alle, die da noch Muße finden, das abzufangen und richtig zu stellen!
ist völlig unsachlich. Es ist kein 'Krieg', vor allem nicht gegen Menschen, sondern der meiner Meinung nach sinnvolle Versuch Menschen von schädlichen Substanzen fernzuhalten. Wenn unvernünftige Konsumenten sich nicht davon abhalten lassen und den Schwarzmarkt und alles was daran hängt florieren lassen, ist das allein deren Schuld. Nicht der Gesellschaft, nicht der Politik, nicht der Gesetzgebung oder wem auch immer hier alles in die Schuhe geschoben werden soll.
Warum man:
Erathosti schrieb:
Wie im Mittelalter hier in Europa - Flacherdler Niveau
Es gibt genug Videos -öffentlich abrufbar- von den Drogenstraßen in den USA. Hier muss niemanden etwas zugespielt werden, jeder kann es frei auf YouTube abrufen.
Philadelphia und San Franscisco sind hier als Beispiele zu nennen. Ich möchte schlicht nicht, dass solche Straßenbilder hier auch entstehen , weil man mit der Entkriminalisierung von Cannabis einen Freifahrtschein zum kiffen gegeben hat.
Keine Sorge, die Bilder die du da gesehen hast sind keine Kiffer, unser Straßenbild wird sich wegen der Entkriminalisierung von Cannabis nicht ändern.
Momo-CN schrieb:
Philadelphia und San Franscisco sind hier als Beispiele zu nennen. Ich möchte schlicht nicht, dass solche Straßenbilder hier auch entstehen , weil man mit der Entkriminalisierung von Cannabis einen Freifahrtschein zum kiffen gegeben hat.
Was hat die Entkriminalisierung von Cannabis mit Fentanyl Süchtigen zu tun ? Richtig nichts, laß die Kirche mal im Dorf.
Du kannst auch noch so sehr mit den Füßen stampfen, die Sache ist durch, ab April ist Cannabis entkriminalisiert, Ende.
Momo-CN schrieb:
Ich möchte schlicht nicht, dass solche Straßenbilder hier auch entstehen , weil man mit der Entkriminalisierung von Cannabis einen Freifahrtschein zum kiffen gegeben hat.