Quo vadis BTMG?

Ich geh mal schwer davon aus das 90% der Kiffer sich drei Pflanzen oder gegebenenfalls mehr auf den Balkon oder in die Growbox stellen würden.

Ich würde es zumindest so machen.
 
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Naja,... ich sitz hier mit ner Flasche Rum und Cola vor dem Rechner.. also ja - Deutschland befürwortet den Drogenkonsum. Denn auch legale Drogen sind noch immer Drogen.

Das kann man der aktuellen Regierung natürlich nicht vorwerfen - aber ein Land wo Bier als Grundnahrungsmittel gilt.... ich bitte euch. ;)
 
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Ranayna schrieb:
Nicht nur das alles andere aus der Medizion versagt haben muss bevor du es verschrieben bekommst, du musst auch erstmal eine Apotheke finden die es dann auch herausgibt, denn es gibt viele die das nicht machen.
Ist nicht mehr so.
Ich fahre ab und an einen Kollegen zum Arzt, dort bekommt er seine Rezepte und fertig.
Er bestellt dann einfach im Internet und die Liefern dir das direkt nach Hause für ich glaube 15€ Aufschlag pro Bestellung.

Das man austherapiert sein muss dachte ich auch immer, so hat es auch mein Hausarzt erzählt. Die Realität sieht so aus:
der privatarzt macht nichts anderes als Leuten für alles mögliche Cannabis zu verschreiben.
Ich hab da mal gewartet bis mein Kollege fertig war und das Klientel waren einfach Kiffer.
Im Endeffekt würde es reichen wenn ich da reingehe, sage ich hab immer Migräne weil ich so viel am PC arbeite und ich hätte schon Ibu und Novalgin versucht und Blutverdünner vertrage ich nicht und beim nächsten Termin verschreibt der mir Cannabis.

Eine Kostenübernahme zu bekommen ist schwieriger aber auch da kenne ich Leute die es bezahlt bekommen.
Ergänzung ()

Oha es tut sich was:
https://www.spiegel.de/politik/deut...tlegen-a-d9c32b41-8d22-4dd2-8399-2882b769eb88
 
Zuletzt bearbeitet:
Besuz schrieb:
@Momo-CN Lieferst du hier noch nach oder bleibt es bei einer haltlosem Behauptung?
Wenn der Konsum eines Stoffes im Status Quo sanktioniert wird und dieser Status Quo geändert wird, indem die Sanktionierung gänzlich abgeschafft wird, ist das doch selbstverständlich als Befürwortung des Konsums anzusehen.

Ich sehe da keine Diskussionsgrundlage, wie man das anders drehen möchte.
 
Eine Grenze wie bekifft man Auto fahren darf, trägt dann auch noch erheblich dazu bei, den Konsum staatlich zu befürworten. Damit wird es ja wie selbstverständlich ins Leben integriert und nicht nur geduldet.
 
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Corto schrieb:
der privatarzt macht nichts anderes als Leuten für alles mögliche Cannabis zu verschreiben.
Privatarzt? Das ist dann einer der nur Privatversicherte oder Selbstzahler behandelt, oder was muss man darunter verstehen, mir sagt dieser Begriff so tatsaechlich nichts.
Was aber daran liegen koennte, dass ich seit 40 Jahren quasi immer zur selben Arztpraxis gehe :D

Soeinen muss man aber auch erstmal haben, ich denke dass das regional sehr unterschiedlich aufgestellt ist.
In unserer Regionalzeitung gabs schon den ein oder anderen Bericht ueber Patienten die Marijuana-Praeparate haben wollten, und in allen Faellen war das eine schier endlose Odysee.

Incanus schrieb:
Eine Grenze wie bekifft man Auto fahren darf
Nicht wirklich, denn die ist einfach nur eine logische Konsequenz.
Die aktuelle Grenze ist effektiv die Nachweisgrenze. Kann man nachweisen, das du gekifft hast, bist du deinen Schein los und darfs wenn ich mich richtig erinnere sogar zur MPU. Da ists dann auch vollkommen egal, das bei so niedrigen Werten schon lange keine aktive Wirkung mehr da ist. Soweit ich weiss werden Abbauprodukte und nicht THC direkt getestet.
Das war halt schlicht so, weils verboten war.

Jetzt ist es bald nicht mehr verboten, da macht es ueberhaupt keinen Sinn bei einem reinen Nachweis den Fuehrerschein abgeben zu muessen. Also muessen Grenzwerte her.
 
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@Ranayna
ja genau ein Arzt für selbstzahler. Und kein Scharlatan - zumindest war er vorher einige Jahre an einem Uniklinikum.
 
Ranayna schrieb:
Jetzt ist es bald nicht mehr verboten, da macht es ueberhaupt keinen Sinn bei einem reinen Nachweis den Fuehrerschein abgeben zu muessen. Also muessen Grenzwerte her.
Genau das ist das Thema, schon seit vielen Seiten. Es geht nicht um eine reine Entkriminalisierung, oder Trockenlegung des Schwarzmarktes, sondern um eine volle Integration des Cannabis-Konsum ins tägliche Leben.
Und das ist eben das, was man als Nicht-Konsument nicht so gerne hat, das fatale Zeichen, es wäre absolut 'normal' Cannabis zu konsumieren.
 
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@Incanus
Du musst natürlich eine Grenze festlegen um Rechtssicherheit zu haben. Die Grenze kann ja wie in Japan beim Alkohol bei 0% liegen.

Und da muss bzw wird kein Zeichen gesetzt werden das der Konsum von THC absolut normal ist - denn das ist es schon.

Man kann auch das Nichtraucherschutzgesetz anpassen. Da nehme ich wieder das Beispiel Japan, wo rauchen auf der öffentlichen Straße verboten ist.

Bisher kann mir eh keiner erklären weshalb THC problematisch sein sollte.

Und nein - Mörtlers Argumentation "es ist verboten weils verboten ist" funktioniert nicht.
 
ZeT schrieb:
Du musst natürlich eine Grenze festlegen um Rechtssicherheit zu haben.
Eine Grenze gibt es ja schon, sie soll aber wohl nach oben verschoben werden, damit der Konsum nicht praktisch unmöglich bei Nutzung von Kraftfahrzeugen gemacht wird.
ZeT schrieb:
Bisher kann mir eh keiner erklären weshalb THC problematisch sein sollte.
Es gibt da keinerlei negative Folgen des Konsums?
 
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@Incanus
Es gibt ein Verbot unter Cannabis ein KFZ zu bewegen weil es eine illegale Droge ist und somit keine Grenze gesetzt werden kann. Man müsste ja sonst Menschen unter THC setzen um zu prüfen ab wann man Fahruntüchtig ist. Also Menschen mit illegalen Drogen in einen Zustand versetzen... wie wie soll das gehen?

Ich persönlich wurde eine generelle Grenze für jegliche Betäubungsmittel die als Genussmittel gelten - also Alkohol und THC auf 0% setzen. Mein Schein liegt auch nur aus dem Grund bei der Rennleitung weil eine Selbstkontrolle irgendwann recht schwierig sein kann. Sowie die Einschätzung ob man noch fahrtüchtig ist oder nicht. Sauf die Nacht durch - schlaf 4 Stunden - du fühlst dich eigentlich Fit hast aber noch immer 1 Promille Restalkohol im Blut usw.

Bezüglich Gefahren durch THC Konsum gibt es da halt wenn dann nur Metaanalysen. Die komplett durchzugehen und dann noch nachzuforschen wie viele Studien es sonst noch gibt die ein anderes Ergebnis aufweisen aber nicht in die Analyse mit eingeflossen sind... schwierig. Ebenso ist es schwer rauszufinden aus welcher Intension eine Studie aufgesetzt wurde. Und da in Jamaika die Leute nicht reihenweise verblöden hinterfrage ich zumindest die KAusalität dieser Metaanalyste. Erst Recht wenn die nur auf bildgebenden Verfahren berut.
 
Cannabis kann zu wissenschaftlichen Studien, Geneva wie als Medizin natürlich eingesetzt werden und somit ist auch ein Test bezüglich Fahrtauglichkeit genauso, wie mit Alkohol oder anderen Rauschmitteln möglich.

Dass nicht jeder Kiffer ‚verblödet‘, Psychosen bekommt oder andere schwere Nebenwirkungen ist ja klar, aber dass es schädliche Folgen, vor allem im jugendlichen Alter geben kann, ist wohl wissenschaftlicher Konsens.
 
Incanus schrieb:
...aber dass es schädliche Folgen, vor allem im jugendlichen Alter geben kann, ist wohl wissenschaftlicher Konsens.
Jedes Mittel was einen Einfluss auf das Gehirn hat sollte ganz klar nicht konsumiert werden wenn sich das Gehirn noch in der Entwicklung befindet. Da gibt es natürlich keine zwei Meinungen. Daher kann ich ein "ab 18" nur unterstützen. Eigentlich ab 20, aber du kannst keinem der Volljährig ist was verbieten was legal ist. Warum Alkohol ab 16 ist.... darf auch hinterfragt werden.

Es ist noch gar nicht so lange her, da hat es gereicht mit Cannabis aufgegriffen zu werden um sofort seinen Schein zu verlieren. Da musste man nicht mal am Steuer sitzen. Daher war auch ein Grenzwert völlig überflüssig sondern das reine Verbot hat gereicht.

Wie gesagt, ich bin für 0 Promille bei allen Substanzen die als Genussmittel durchgehen.
 
ZeT schrieb:
Flasche Rum und Cola vor dem Rechner.. also ja - Deutschland befürwortet den Drogenkonsum.
Du verwechselt befürworten mit dulden bzw. erlauben.
Auf dieser Basis ist eine weitere Diskussion komplett sinnlos.


Die ist eigentlich der Stand zu HHC? Unternimmt der Staat hier nichts wegen er kommenden Cannabis Legalisierung oder ist die Legislative einfach nur genau so langsam wie bei LSD Derivaten?
Ergänzung ()

Ranayna schrieb:
Soweit ich weiss werden Abbauprodukte und nicht THC direkt getestet.
Korrekt, zumindest beim Schnelltest.
 
ZeT schrieb:
Ich persönlich wurde eine generelle Grenze für jegliche Betäubungsmittel die als Genussmittel gelten - also Alkohol und THC auf 0% setzen.
Das würde bedeuten, dass man nach einem Bier nach 2 Stunden wieder fahren darf, nach einem Joint aber erst nach Tagen oder gar Wochen - wie verhältnismäßig soll das sein? Wer Samstagabend gemütlich einen quarzen will, wird Montagmorgens wie üblich ohne jegliche körperliche Einschränkung ins Auto steigen können, um zur Arbeit zu fahren. Dürfte er aber dann nicht, weil theoretisch noch wenige ng THC oder die Abbauprodukte davon im Körper nachweisbar sein könnten.
 
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h00bi schrieb:
Du verwechselt befürworten mit dulden bzw. erlauben.
Du warst noch nie in Bayern?

Dann geh mal in ein Bierzelt wenn die CSU da spricht. Oder um die Koryphäe Beckstein zu zitieren "ah, mit 2 Maß kann man doch locker noch Auto fahren."
 
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Incanus schrieb:
Und das ist eben das, was man als Nicht-Konsument nicht so gerne hat, das fatale Zeichen, es wäre absolut 'normal' Cannabis zu konsumieren.
Und wo ist jetzt der Unterschied ob sich jemand neben dir mit Cannabis (THC) oder HHC zukifft?
Außer dass HHC legal ist und THC nicht?
 
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ZeT schrieb:
"ah, mit 2 Maß kann man doch locker noch Auto fahren."
Auch das ist noch kein befürworten. Das ist verharmlosen.
Befürworten wäre ein "trinken sie unbedingt 2 Maß bevor sie gehen, Autofahren geht ja trotzdem noch".
 
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