Quo vadis BTMG?

Corto schrieb:
Das stimmt doch nun überhaupt nicht.

1. Nur der Bluttest im Labor ist rechtssicher. Der Schnelltest dient nur dazu einen Verdacht zu erhärten der dann zur Blutentnahme führt.
2. Außer das man dir wenn du superstoned bist den Führerschein für einen Tag einbehält - wie bei Trunkenheit übrigens auch - passiert erstmal garnichts. Du bekommst den Lappen spätestens am nächsten Tag wieder.

3. Wochen später bekommst du dann erstmal den Laborbericht sowie die Geldstrafe über 500€ bei Erstverstoß (genau wie bei Alkohol) und dein Fahrverbot von 4 Wochen (oder 8?)

4. Nochmal eine ganze Zeit später bekommst du die Post von der Kreisverwaltung/Stadtverwaltung mit dem Entzug der Fahrerlaubnis. Da kann man auch Einspruch erheben - wenn man z.b. Lieferfahrer ist und den Lappen für den Job braucht.

Zwischen 1 und 4 liegen gut und gerne 3 Monate oder mehr in denen du ganz normal fahren kannst.
Und am Ende gehst Du zu Fuß. Aber ja - es war stark verkürzt. Alle Eventualitäten hast Du allerdings auch nicht erwähnt. Man kann den Urintest verweigern, dann müssen die Beamten einen Richter dazu bewegen diesen anzuordnen. Dazu müssen sie dem Richter aber glaubhaft darlegen, warum sie der Meinung sind, dass man aktuell fahruntüchtig/berauscht ist, was ebenfalls nicht ganz einfach ist, wenn man nicht voll neben der Kappe steht.
 
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Leeway schrieb:
Zwei Punkte sind mir dennoch nicht ganz klar:
1. Wo genau wurde wem Alkoholismus unterstellt?
2. Und wer ruft nach Prohibition?
Das ist das Problem bei solchen Threads mit mittlerweile 268 Seiten, wenn man später dazu kommt, kann man nicht alle Beiträge kennen. Es wurde mir schon versucht herauszulocken wieviel Alkohol ich zu welcher Gelegenheit trinke, um mich in eine bestimmte Schublade einzuordnen, Ablenkungsmanöver halt.
Ebenso wurde verlangt, dass man, wenn man gegen die Legalisierung von Cannabis votiert, auch ein Verbot von Alkohol fordern müsse, sonst sei man unglaubwürdig.
Wie sachlich es hier zugeht, ist also immer eine Frage der Perspektive, wie gesagt der Thread zieht sich schon länger und ich bin mehr als einmal beleidigt oder angegriffen worden.
knoxxi schrieb:
???
 
Es geht bei der Diskussion hier auf den letzten 268 Seiten allerdings immer wieder auch um doppelte Standards oder zweierlei Maß, wenn es um Alkohol vs. Cannabis geht. Und deshalb muss man sich auch den Vergleich, der keine Ablenkung ist, gefallen lassen, wenn man zwar einerseits für/gegen Alkoholkonsum ("weil war schon immer so" oder "ist schlimm genug") und gegen/für Cannabiskonsum ("war halt schon immer so/verboten, weil es illegal ist" und "muss nicht auch noch sein") ist.

Wenn ein Söder oder Holetschek auf Social Media an einem Tag trendet, weil sie mal wieder gegen das geplante CanG wettern, weil "kein Drogenkonsum" und "Kinder schützen" und im nächsten Beitrag lichtet man sich mit Jung (!) und Alt und "Oa Maß, bitt'schön" beim Gelage ab, dann ist das zumindest fragwürdig.

Und dann kommen halt auch alle Jubeljahre wieder ein paar "Neulinge" in den Thread gestolpert, lesen nicht mal eine Einzige der inzwischen 268 Seiten, haben offenbar "gerade erst davon erfahren" und poltern mit längst überholten und überlebten Halb-/Unwahrheiten und Stammtischplatitüden hier herum und schreiben sowas wie:

Momo-CN schrieb:
Alkohol ist überhaupt kein Vergleich
nur um dann anschließend den Vergleich mit Alkohol herzustellen oder führen Argumente wie
Momo-CN schrieb:
heran, um ihre eigene Argumentation zu untermauern. Ja, ich sehe sie schon kommen, die Cannabiskriege, ausgehend von deutschen Fensterbänken. Opium ist dann plötzlich der passende Vergleich, Alkohol darf es aber nicht sein?
 
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Incanus schrieb:
Deinen eigenen geposteten KSTA Artikel schon vergessen?

Screenshot_20240221_130828_Brave.jpg
 
Hier am Desktop ebenfalls.
 
🤷‍♂️🤷‍♂️
 
Incanus schrieb:
Ebenso wurde verlangt, dass man, wenn man gegen die Legalisierung von Cannabis votiert, auch ein Verbot von Alkohol fordern müsse, sonst sei man unglaubwürdig.
Ist ja auch richtig.

Wieso fordert man kein Alkoholverbot, wenn man aktiv gegen die Legalisierung vom Cannabis ist?

Alkohol ist belegt schlimmer. Das ist unglaubwürdig und kann darauf schließen lassen, dass es ideologische Gründe hat.
 
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Der Stadtanzeiger versteckt die meisten Artikel, das war mir bewusst, daher habe ich es extra überprüft. Dann scheint es nach dem Zufallsprinzip zu gehen.

Inhalt ist grob zusammengefasst, dass Eltern sich Sorgen machen, wenn die Legalisierung kommt, dass es schwieriger wird mit seinen Kindern über einen Drogenverzicht zu sprechen, da es ja legal ist. Und Wissenschaftler sehen frühestens mit 20 das Gehirn so weit, dass es nicht noch Schäden in der Entwicklungsphase davonträgt, das Gesetz aber ab 18 den Zugang legalisiert.

Skaiy schrieb:
Wieso fordert man kein Alkoholverbot, wenn man aktiv gegen die Legalisierung vom Cannabis ist?
Nicht schon wieder, täglich grüßt das Murmeltier. Wir springen wieder an den Anfang der Diskussion zurück.
 
Incanus schrieb:
Nicht schon wieder, täglich grüßt das Murmeltier. Wir springen wieder an den Anfang der Diskussion zurück.
Ich weiß, aber du hast es gerade moniert und nicht begründet.
 
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@Incanus
Es tut mir leid, dass Du in der Vergangenheit von anderen Diskussionsteilnehmern als Alkoholiker hingestellt wurdest! Und es ist eine Tatsache, dass ich nicht alle 268 Seiten gelesen habe. Da die erwähnten Äußerungen jedoch nicht von mir stammten und auf den vergangenen ~20 Seiten nicht zu lesen waren, war mir der Zusammenhang nicht ganz klar. Letztlich gab es auch keinen - im Bezug auf meine Beiträge.

Hab den Artikel jetzt gelesen, aber so richtig viel Neues ist darin nicht enthalten. Nein, es sollte nicht von Heranwachsenden konsumiert werden. Nein, es ist in Verbindung mit Tabak nicht unbedingt gesund. Und natürlich sollte darüber aufgeklärt werden! Aber es bleibt leider eine Tatsache, dass in der Diskussion darüber regelmäßig mit zweierlei Maß gemessen wird und dies wiederum offensichtlich scheinheilig ist.

 
Leeway schrieb:
Aber es bleibt leider eine Tatsache, dass in der Diskussion darüber regelmäßig mit zweierlei Maß gemessen wird und dies wiederum offensichtlich scheinheilig ist.
Da bin ich halt weiterhin anderer Meinung und habe das schon oft hier kundgetan, weil es wie schon erwähnt immer nur noch im Kreis geht.

Gerade weil es wohl kaum noch möglich ist das etablierte Suchtmittel Alkohol aus dem Leben der Menschen zu verbannen, habe ich ein sehr ungutes Gefühl ein weiteres zuzulassen.
 
Incanus schrieb:
Nicht schon wieder, täglich grüßt das Murmeltier. Wir springen wieder an den Anfang der Diskussion zurück.

Das ist tatsächlich auch eines der Merkmale dieses Threads. Deshalb war er auch schon mehrere Male geschlossen. Man siehe sich auch mal an, seit wann dieser bereits besteht: in seinem 14. Jahr ist der Thread mittlerweile. An den wissenschaftlichen Fakten und Studien änderte sich in diesem Zeitraum kaum etwas. Eigentlich dreht sich der Thread ständig nur im Kreis und das eigentlich auch nur, weil sich niemanden von Seite 1 an beginnend alles durchlesen will. Klar, wer will das schon? Ich will das auch nicht. Ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht mehr, seit wann ich das Thema hier bewusst verfolge. Jeder Meinung, egal ob dafür oder dagegen, wurde hier in ~5.350 Beiträgen schon inflationär geäußert. Es ist ansich nur noch eine Ständige Wiederholung.

Das einzige, was sich wirklich zwischendurch geändert hat bzw. etwas Neues zur Diskussion beiträgt, ist der aktuelle Stand im Zuge einer Legalisierung/Entkriminalisierung bzw. die politischen Entscheidungen. Wäre das alleine das Diskussionsthema, würde man sich hier auch nicht ständig im Kreis drehen. Denn niemand kann noch hierher kommen und mit irgendeiner "neuen" Meinung aufwarten, wie er ganz persönlich dazu steht.

Incanus schrieb:
Da bin ich halt weiterhin anderer Meinung und habe das schon oft hier kundgetan, weil es wie schon erwähnt immer nur noch im Kreis geht.

Du erkennst den Widerspruch hoffentlich. Irgendwas Neues hast du zum Thema damit ja zugegeben auch nicht beigetragen, außer - da müssen sich Befürworter und Gegner des Cannabiskonsums gegenüber ehrlich sein - weitere gescheiterte Versuche, andere vom Gegenteil ihrer Meinung zu überzeugen ;)
 
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Natürlich kann ich mich auch einfach nicht melden, wen jemand wieder einen Beitrag von mir kommentiert, ist aber auch nicht höflich. Dann sollte man hier eventuell ganz zu machen, dann ist Ruhe ;).
 
Ich weis nicht ob es hier schon erklärt wurde im thread aber gerne gehe ich darauf ein wieso ich Alkohol anders bewerte als Cannabis und andere Drogen:

Alkohol dient in erster Linie nicht dem Rausch, der Rausch entsteht erst wenn man sehr viel konsumiert. Es ist völlig normal möglich Alkohol ohne Rausch zu konsumieren und zum Beispiel den Guten Geschmack, dem entspannen oder auch die aproditisierenden Wirkung zu nutzen ohne sich zu berauschen. Deshalb ist leichter Alkohol wie Bier ja auch frei ab 16 Jahren und mit Aufsicht von Erziehungsberechtigten dürfen auch schon jüngere Bier trinken. Eben weil der Rausch überhaupt nicht Ziel von normalen alkoholkonsum ist. Verzichten man dann auch noch brav aufs Auto ist das ein völlig legitimes Vorgehen.

Wenn man aber gewohnheitsmäßig sich mit Alkohol berauscht ist es eben nicht mehr in Ordnung und die Fahreignung kann bezweifelt werden. Eine MPU kann angeordnete werden, sobald man als Gewohnheitstrinker bekannt wird.

Wenn man andere Drogen nimmt wirken die aber sofort berauschend. Das ist der unterschied wieso sie anders zu bewerten sind als Alkohol.
 
Ich weiß nicht, wie es bei dir und anderen ist, aber ein Bier merke ich durchaus, wenn ich mir beim Trinken nicht Zeit lasse bis es Zimmertemperatur erreicht hat. Und ganz ehrlich: das Gefühl finde ich nicht unangenehm. Machen sich Alkoholgenießer da nicht oft einfach etwas vor? Wieso gibt es eigentlich Maßkrüge... 1 Liter Bier, das sind 50 ml reiner Alkohol. Das sind umgerechnet zwei doppelte Whisky... okay, persönliche Präferenz und so, aber da genieße ich doch lieber 30 Jahre alten Single Malt als einen Liter schales Bier in mich reinzuwürgen :daumen:
 
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Zum Jugendschutz: Wenn Cannabis nicht mehr flächig verboten ist, kann man viel entspannter mit Kindern darüber reden, geht ja bei Alkohol auch. Dazu tötet jeder mL oder Tropfen Alkohol Zellen. Immer. Ist leider ein Zellgift. THC und CBD, so weit ich weiß, nicht. Werden sogar vom eigenen Körper produziert, also eher nicht giftig. Alkohol macht körperlich abhängig, Cannabis eher nicht. Wenn über diese beiden Rauschsubstanzen diskutiert wird, sollte eher Alkohol als Cannabis verboten werden, denn statistisch gab es bislang nicht viele Cannabis Tote, die von einer Tonne Cannabis erschlagen wurden. Durch den reinen Konsum ist aber bislang keiner gestorben! Alkohol? Tötet.
 
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Ich kann mich auch an keinen Zeitungsartikel erinnern, oder habe ihn überlesen, das jemand völlig stoned permanent seine Frau/Familie verprügelt.
 
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