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Quo vadis BTMG?
- Ersteller iliketurtles
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andiac
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Was verstehst du daran nicht? Ich bin kein Biochemiker, der dir dié genauen Vorgänge im Körper erklären kann. Dazu musst du vielleicht mal ein bisschen googeln. Mir reicht zu wissen, dass es so ist und bei Opiatkonsum eine Entzugssymptomatik auslöst.
Was verstehst du daran nicht? Ich bin kein Biochemiker, der dir dié genauen Vorgänge im Körper erklären kann. Dazu musst du vielleicht mal ein bisschen googeln. Mir reicht zu wissen, dass es so ist und bei Opiatkonsum eine Entzugssymptomatik auslöst.
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AW: Cannabis Legalisierung
Du musst kein Biochemiker sein, sonder nur die Grundlagen der Pharmakologie kennen.
Wenn ich gerade einen Entzug durchmache und eine bestimmte Symptomatik zeige auf Grund des fehlenden Morphins in meinem Körper, dann verstärkt ein Antagonist am Opioid-Rezeptor die Symptomatik bzw. kann auch zu Symptomen eines Entzuges führen, wenn man vorher keine gehabt hat. Das sollte jedem klar sein. Aber wer nimmt Naloxon alleine ein?
Wenn ich einen (kompetitiven) Antagonisten wie Naloxon im Körper habe (was auf Grund der kurzen Halbwertszeit sowieso nicht all zu lang ist) und dann ein Opiat einnehme, wird die Wirkung abgeschwächt (löst aber in Kombination mit dem Morphin keine Entzugssymptomatik aus). Bei steigender Dosis wird der Antagonist auch wieder vollständig vom Rezeptor "verdrängt".
Nach ca. 3-4 Stunden, ist das meiste Naloxon sowieso wieder abgebaut und der Süchtige kann dann wieder ohne Probleme und ohne Dosissteigerung seiner Sucht fröhnen...
Also warum sollte man niemals rückfällig werden dürfen?
Außerdem: Bei den Präparaten, die Naloxon enthalten kommt bei korrekter Applikation sowieso kaum bis nichts in den systemischen Kreislauf (oral: hoher first pass effekt; sublingual: kaum Resorption).
Du musst kein Biochemiker sein, sonder nur die Grundlagen der Pharmakologie kennen.
Wenn ich gerade einen Entzug durchmache und eine bestimmte Symptomatik zeige auf Grund des fehlenden Morphins in meinem Körper, dann verstärkt ein Antagonist am Opioid-Rezeptor die Symptomatik bzw. kann auch zu Symptomen eines Entzuges führen, wenn man vorher keine gehabt hat. Das sollte jedem klar sein. Aber wer nimmt Naloxon alleine ein?
Wenn ich einen (kompetitiven) Antagonisten wie Naloxon im Körper habe (was auf Grund der kurzen Halbwertszeit sowieso nicht all zu lang ist) und dann ein Opiat einnehme, wird die Wirkung abgeschwächt (löst aber in Kombination mit dem Morphin keine Entzugssymptomatik aus). Bei steigender Dosis wird der Antagonist auch wieder vollständig vom Rezeptor "verdrängt".
Nach ca. 3-4 Stunden, ist das meiste Naloxon sowieso wieder abgebaut und der Süchtige kann dann wieder ohne Probleme und ohne Dosissteigerung seiner Sucht fröhnen...
Also warum sollte man niemals rückfällig werden dürfen?
Außerdem: Bei den Präparaten, die Naloxon enthalten kommt bei korrekter Applikation sowieso kaum bis nichts in den systemischen Kreislauf (oral: hoher first pass effekt; sublingual: kaum Resorption).
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andiac
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Die Realität sieht nunmal so aus, dass schon genug Konsumenten genau das erleben mussten, was ich beschrieben habe. Du kannst dich ja mal mit den Leuten selbst unterhalten, wenn sie dir gegenüber denn ehrlich sind und zugeben, dass sie entgegen der Vorschriften rückfällig geworden sind.
Für den Betroffenen selbst sieht is immer etwas anders aus, als für dich als Außenstehenden, der sich das alles rein medizinisch erklären will. Zudem reagiert jeder Körper etwas anders. Als konsument kannst du also nicht genau wissen, wann dein Körper genau das Naloxon schon wieder ausgeschieden hat. Deshalb ist es für die Konsumenten mitunter ein Ritt auf der Rasierklinge. Denn die Sucht haben doch wirklich nur die wenigsten unter Kontrolle. Sonst hätten sie ja nicht die Probleme, die sie haben.
Warum lässt man also nicht einfach das Naloxon weg und vergibt weiterhin reines Subutex? Aus Lauter Kontrollwahn baut man den Abhängigen dann lieber noch ein zusätzliches Gefängnis.
Die Realität sieht nunmal so aus, dass schon genug Konsumenten genau das erleben mussten, was ich beschrieben habe. Du kannst dich ja mal mit den Leuten selbst unterhalten, wenn sie dir gegenüber denn ehrlich sind und zugeben, dass sie entgegen der Vorschriften rückfällig geworden sind.
Für den Betroffenen selbst sieht is immer etwas anders aus, als für dich als Außenstehenden, der sich das alles rein medizinisch erklären will. Zudem reagiert jeder Körper etwas anders. Als konsument kannst du also nicht genau wissen, wann dein Körper genau das Naloxon schon wieder ausgeschieden hat. Deshalb ist es für die Konsumenten mitunter ein Ritt auf der Rasierklinge. Denn die Sucht haben doch wirklich nur die wenigsten unter Kontrolle. Sonst hätten sie ja nicht die Probleme, die sie haben.
Warum lässt man also nicht einfach das Naloxon weg und vergibt weiterhin reines Subutex? Aus Lauter Kontrollwahn baut man den Abhängigen dann lieber noch ein zusätzliches Gefängnis.
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AW: Cannabis Legalisierung
Da du ja anscheinend in Kontakt mit Abhängigen bist, solltest du dir die Frage nach der Notwendigkeit von Naloxon selbst beantworten können. Kleiner Tipp: es ist die gleiche, warum man Methadon zur Substitution in Sirupform abgibt.
Ohne konkret zu wissen, was, wie und wie viele (verschiedene) Stoffe eingeworfen wurden, ist es nicht angebracht, Naloxon per se zu verteufeln... Ich habe dir erklärt, warum es nicht möglich ist, dass man nach der Einnahme von Naloxon nicht mehr rückfällig werden darf und falls doch, dass es dann zu einem "Turboentzug" (was auch immer das heißen soll) kommt. Nimm es doch einfach mal so an und versuche nicht alles zu relativieren, damit es in deine Argumentation passt...
Da du ja anscheinend in Kontakt mit Abhängigen bist, solltest du dir die Frage nach der Notwendigkeit von Naloxon selbst beantworten können. Kleiner Tipp: es ist die gleiche, warum man Methadon zur Substitution in Sirupform abgibt.
Ohne konkret zu wissen, was, wie und wie viele (verschiedene) Stoffe eingeworfen wurden, ist es nicht angebracht, Naloxon per se zu verteufeln... Ich habe dir erklärt, warum es nicht möglich ist, dass man nach der Einnahme von Naloxon nicht mehr rückfällig werden darf und falls doch, dass es dann zu einem "Turboentzug" (was auch immer das heißen soll) kommt. Nimm es doch einfach mal so an und versuche nicht alles zu relativieren, damit es in deine Argumentation passt...
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andiac
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Also wenn du mir jetzt weis machen willst, dass Naloxon keinen Entzug auslöst, dann bist du schlicht auf dem falschen Dampfer. Das kannst du selbst auf wikipedia nachlesen, wenn du der Vermittlung von Erfahrungsberichten nicht trauen willst oder kannst. Google doch einfach mal ein bisschen, statt dir was zusammen zu reimen!
Für manche kann Subuxone ja das passende Mittel sein. Aber es ist mit Sicherheit der falsche Weg, wenn man nur noch in wenigen Ausnahmefällen Subutex erlaubt, oder sogar garnicht mehr. So sieht es nämlich z.B. in Frankfurt aktuell aus.
Also wenn du mir jetzt weis machen willst, dass Naloxon keinen Entzug auslöst, dann bist du schlicht auf dem falschen Dampfer. Das kannst du selbst auf wikipedia nachlesen, wenn du der Vermittlung von Erfahrungsberichten nicht trauen willst oder kannst. Google doch einfach mal ein bisschen, statt dir was zusammen zu reimen!
Für manche kann Subuxone ja das passende Mittel sein. Aber es ist mit Sicherheit der falsche Weg, wenn man nur noch in wenigen Ausnahmefällen Subutex erlaubt, oder sogar garnicht mehr. So sieht es nämlich z.B. in Frankfurt aktuell aus.
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andiac
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Naja. Ich bin aus deinem merkwürdigen Satz nicht ganz schlau geworden. Deshalb habe ich ja auch mit einem Konditionalsatz begonnen.
Wenn du das Problem denn erkannt hast, dann frage ich mich allerdings, warum du die Naloxonbeimischung dann so vehement verteidigst. Du hast jedenfalls für mich nicht erkennen lassen, dass du an einer Verbesserung der Situation interessiert bist.
Naja. Ich bin aus deinem merkwürdigen Satz nicht ganz schlau geworden. Deshalb habe ich ja auch mit einem Konditionalsatz begonnen.
Wenn du das Problem denn erkannt hast, dann frage ich mich allerdings, warum du die Naloxonbeimischung dann so vehement verteidigst. Du hast jedenfalls für mich nicht erkennen lassen, dass du an einer Verbesserung der Situation interessiert bist.
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AW: Cannabis Legalisierung
Mein Satz bezog sich auf den ersten Abschnitt (dass Naloxon prinzipiell in der Lage ist, eine Entzugssymptomatik auslösen kann (so wie jeder andere Antagonist auch)).
Warum diese Aussagen keinen Sinn ergeben ("Wenn man also entschiedet, regelmäßig Subuxone zu nehmen, dann muss man sich im Klaren sein, dass man nie mehr mit Heroin rückfällig werden darf.", "Wer will sowas freiwillig nehmen, wenn er nicht völlig geisteskrank ist?") habe ich schon erklärt.
Also was ist jetzt an der Beischmischung von Naloxon so dramatisch? Weil man den Missbrauch erschwert und sich nicht jeder Hinz und Kunz sich das von der Kasse (!) gezahlte Medikament zur persönlichen Erheiterung in die Nase jagen oder iv applizieren kann? Dann muss man halt auch seinen Mann stehen und die nächsten eineinhalb Stunden mit auftretenden Entzugssymptomen kämpfen... Das hat aber nichts mit einem Heroinrückfall zu tun, sondern resultiert alleine aus der falschen Anwendung des Medikaments. Und da muss man wirklich sagen: Dummheit wird eben bestraft...
So, aber jetzt genug OT!
Mein Satz bezog sich auf den ersten Abschnitt (dass Naloxon prinzipiell in der Lage ist, eine Entzugssymptomatik auslösen kann (so wie jeder andere Antagonist auch)).
Warum diese Aussagen keinen Sinn ergeben ("Wenn man also entschiedet, regelmäßig Subuxone zu nehmen, dann muss man sich im Klaren sein, dass man nie mehr mit Heroin rückfällig werden darf.", "Wer will sowas freiwillig nehmen, wenn er nicht völlig geisteskrank ist?") habe ich schon erklärt.
Also was ist jetzt an der Beischmischung von Naloxon so dramatisch? Weil man den Missbrauch erschwert und sich nicht jeder Hinz und Kunz sich das von der Kasse (!) gezahlte Medikament zur persönlichen Erheiterung in die Nase jagen oder iv applizieren kann? Dann muss man halt auch seinen Mann stehen und die nächsten eineinhalb Stunden mit auftretenden Entzugssymptomen kämpfen... Das hat aber nichts mit einem Heroinrückfall zu tun, sondern resultiert alleine aus der falschen Anwendung des Medikaments. Und da muss man wirklich sagen: Dummheit wird eben bestraft...
So, aber jetzt genug OT!
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andiac
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Auch wenn du dich jetzt aus der Affäre ziehen möchtest, möchte ich nochmal grundsätzlich sagen, dass wir über extrem hilfebedürftige Menschen sprechen, denen man lieber wirklich helfen sollte, statt ihnen ggf. noch weitere Probleme zu bereiten. Zumal kein Opiatentzug der Welt bereits nach 1,5 Stunden vorbei ist.
Du kannst ja mal so einen Entzug durchmachen. Dann weißt du auch, worüber in solchen Fragen entschieden wird. Diese Menschen sind krank und nicht einfach nur dumm, wie es so mancher gerne hätte, damit sein Weltbild noch stimmt.
Außerdem geht es in der Angelegenheit auch nicht darum, jedem x-beliebigen Menschen zu ermöglichen, Subutex duch die Nase ziehen zu können (wie schlimm das für manch Außenstehenden anscheinend sein muss, wenn der Konsument auch noch einen positiven Effekt vom Konsum verspüren darf^^). Es geht hier nämlich nur um einen von Ärzten auserwählten Kreis von Leuten.
Aber von mir aus wieder zurück zur Cannabis-Legalisierung.
Auch wenn du dich jetzt aus der Affäre ziehen möchtest, möchte ich nochmal grundsätzlich sagen, dass wir über extrem hilfebedürftige Menschen sprechen, denen man lieber wirklich helfen sollte, statt ihnen ggf. noch weitere Probleme zu bereiten. Zumal kein Opiatentzug der Welt bereits nach 1,5 Stunden vorbei ist.
Du kannst ja mal so einen Entzug durchmachen. Dann weißt du auch, worüber in solchen Fragen entschieden wird. Diese Menschen sind krank und nicht einfach nur dumm, wie es so mancher gerne hätte, damit sein Weltbild noch stimmt.
Außerdem geht es in der Angelegenheit auch nicht darum, jedem x-beliebigen Menschen zu ermöglichen, Subutex duch die Nase ziehen zu können (wie schlimm das für manch Außenstehenden anscheinend sein muss, wenn der Konsument auch noch einen positiven Effekt vom Konsum verspüren darf^^). Es geht hier nämlich nur um einen von Ärzten auserwählten Kreis von Leuten.
Aber von mir aus wieder zurück zur Cannabis-Legalisierung.
Testoron
Banned
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- 749
AW: Cannabis Legalisierung
irgendwann hat mir mal jemand eine CD geschenkt.. zum Thema Menschen beeinflussen.
Hier ein Ausschnitt wie Menschen auf Verbote regieren und wieso Verbote uns einfach nur schaden.
Wenn 77% der Menschen Verbote ignorieren nur weil es ein verbot ist..(und die Gefahr nicht besteht erwischt zu werden) .. dann ist es ja zu perfekt unser DrogenSystem um den Verkauf von Drogen zu steigern.
Lässt man aber den Menschen die Wahl und macht es Verständlich, fallen nur 33% aus der Spur.
http://www.youtube.com/watch?v=ju3aGLgFQxs
Man kann schon fast behaupten dass es so sein soll, wie es ist. Nur für wen ist das gut ?
Solange die breite Masse davon überzeugt ist das Verbote was bringen schützt man noch die, die sich bereichern und davon nutzen ziehen.
irgendwann hat mir mal jemand eine CD geschenkt.. zum Thema Menschen beeinflussen.
Hier ein Ausschnitt wie Menschen auf Verbote regieren und wieso Verbote uns einfach nur schaden.
Wenn 77% der Menschen Verbote ignorieren nur weil es ein verbot ist..(und die Gefahr nicht besteht erwischt zu werden) .. dann ist es ja zu perfekt unser DrogenSystem um den Verkauf von Drogen zu steigern.
Lässt man aber den Menschen die Wahl und macht es Verständlich, fallen nur 33% aus der Spur.
http://www.youtube.com/watch?v=ju3aGLgFQxs
Man kann schon fast behaupten dass es so sein soll, wie es ist. Nur für wen ist das gut ?
Solange die breite Masse davon überzeugt ist das Verbote was bringen schützt man noch die, die sich bereichern und davon nutzen ziehen.
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andiac
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Guter Beitrag!
Es gibt nicht wenige, die davon überzeugt sind, dass es genau so ist, wie du beschrieben hast.
Demnach besteht das Verbot in Wahrheit nicht, um die Menschen zu schützen. Sondern es besteht deshalb, weil man die Süchtigen so besser ausnehmen kann. Und es besteht deshalb, weil es viele gibt, die sich an dem Leid der Betroffenen ergötzen. Die brauchen einfach andere, um sich an deren beschissener Situation selbst hochziehen zu können.
Leider gibt es zudem auch viele Leute, die wirklich glauben, dass hinter dieser Poltik ein guter Wille steckt, weil sie die Mechanismen nicht durchblicken. Und damit machen sie sich leider zu Handlangern von Mafia, Terroristen und anderen Menschenfeinden.
Guter Beitrag!
Es gibt nicht wenige, die davon überzeugt sind, dass es genau so ist, wie du beschrieben hast.
Demnach besteht das Verbot in Wahrheit nicht, um die Menschen zu schützen. Sondern es besteht deshalb, weil man die Süchtigen so besser ausnehmen kann. Und es besteht deshalb, weil es viele gibt, die sich an dem Leid der Betroffenen ergötzen. Die brauchen einfach andere, um sich an deren beschissener Situation selbst hochziehen zu können.
Leider gibt es zudem auch viele Leute, die wirklich glauben, dass hinter dieser Poltik ein guter Wille steckt, weil sie die Mechanismen nicht durchblicken. Und damit machen sie sich leider zu Handlangern von Mafia, Terroristen und anderen Menschenfeinden.
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Testoron
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AW: Cannabis Legalisierung
also die frau schaut ja nicht so apetitlich aus in den seminar aber was sie sagt sollte den letzten einleuchten.. für alle anderen
steht in meiner signatur ..
zu polen gibt es zu berichten am 28.04.2011 hat der sejm das gesetzt geendert. man wandert jetzt nicht sofort in den knast wer den mund hält und nicht sagt woher man eine geringe menge hat. was aber eine geringe menge ist ist nicht gesagt.
und damit wir uns noch ein film ansehen ... hier auf englisch Jack Colo aus der New Jersey Police nach 26 Jahren bei der Polizei zum Theme Drogenpolitik.
http://www.youtube.com/watch?v=q90jCS9DKQw
Also auf wen sollen wir uns sonst verlassen ? auf was sollen wir schauen? um unsere Meinung uns zu bilden .. was wir falsch gemacht haben und was wir in Zukunft besser machen sollen?
Es spricht einfach zuviel dafür dass wir einfach nicht wissen wie die breite masse sich verhält! und wir unserer regierung ob die es wissen oder nicht einfach jede lüge glauben und das noch verfechten. weil es ja so verboten und böse ist.
und genau weil es verboten ist ist es die beste werbung. und wenn 77% der menschne wegen diesem verbot es doch versuchen, ist es ein absichtlicher schaden am eigenem volk und wird auch so in kauf genommen.
also die frau schaut ja nicht so apetitlich aus in den seminar aber was sie sagt sollte den letzten einleuchten.. für alle anderen
zu polen gibt es zu berichten am 28.04.2011 hat der sejm das gesetzt geendert. man wandert jetzt nicht sofort in den knast wer den mund hält und nicht sagt woher man eine geringe menge hat. was aber eine geringe menge ist ist nicht gesagt.
und damit wir uns noch ein film ansehen ... hier auf englisch Jack Colo aus der New Jersey Police nach 26 Jahren bei der Polizei zum Theme Drogenpolitik.
http://www.youtube.com/watch?v=q90jCS9DKQw
Also auf wen sollen wir uns sonst verlassen ? auf was sollen wir schauen? um unsere Meinung uns zu bilden .. was wir falsch gemacht haben und was wir in Zukunft besser machen sollen?
Es spricht einfach zuviel dafür dass wir einfach nicht wissen wie die breite masse sich verhält! und wir unserer regierung ob die es wissen oder nicht einfach jede lüge glauben und das noch verfechten. weil es ja so verboten und böse ist.
und genau weil es verboten ist ist es die beste werbung. und wenn 77% der menschne wegen diesem verbot es doch versuchen, ist es ein absichtlicher schaden am eigenem volk und wird auch so in kauf genommen.
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AW: Cannabis Legalisierung
@ Testoron
Dir ist hoffentlich klar, dass die Schlüsse, die du aus dem von dir verlinkten Roboter-Spiel-Expertiment ziehst (also dass 77% der Menschen wegen einem Verbot etwas machen) absolut daneben sind?
Es geht schlicht und ergreifend darum den Lerneffekt (bzw. wie gut man sich an etwas nach 6 Wochen noch erinnert) einer Maßnahme zu ermitteln. Sagt die gute Frau ja sogar noch deutlich: Das Gehirn ist nicht für absolute Fakten eingerichtet (was übrigens auch nichts neues ist. Jeder der mal eine Schule besucht hat, kennt Lernmethoden, die genau dieses Problem umgehen).
Also bitte nicht einfach irgendwas mehrmals als Fakt verkaufen, was hinten und vorne nicht stimmt...
@ Testoron
Dir ist hoffentlich klar, dass die Schlüsse, die du aus dem von dir verlinkten Roboter-Spiel-Expertiment ziehst (also dass 77% der Menschen wegen einem Verbot etwas machen) absolut daneben sind?
Es geht schlicht und ergreifend darum den Lerneffekt (bzw. wie gut man sich an etwas nach 6 Wochen noch erinnert) einer Maßnahme zu ermitteln. Sagt die gute Frau ja sogar noch deutlich: Das Gehirn ist nicht für absolute Fakten eingerichtet (was übrigens auch nichts neues ist. Jeder der mal eine Schule besucht hat, kennt Lernmethoden, die genau dieses Problem umgehen).
Also bitte nicht einfach irgendwas mehrmals als Fakt verkaufen, was hinten und vorne nicht stimmt...
Testoron
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AW: Cannabis Legalisierung
Und was sagst du zu dem anderem Film ?
der polizist sollte doch wissen was sache ist? i
.. die Lektion zeigt aber dass verbote bei kindern keinen unterschied machten ob ein kind das verbot beachtet oder nicht! erst nach 6 wochen findet der prozes statt.. das sind auch die 77% mit welchen das drogenproblem sich anlehnt!! weil es verboten ist und es reizt macht man es!
die schulung zeigt wie wir als kinder sind und waren
und unterbewusst handeln! und das sind menschen an sich
sie handeln unterbewusst auch wenn sie glauben eine entscheidung zu treffen.
und unsere politik- steuert sie wahrlich dahin.
.. auch solltest nicht die zig anderen quellen übersehen was uns die sagen das das dorgenproblem so wie wir vorgehen kein mittel ist. ( hab ich schon genug hier reingestellt)
zeig mir bitte irgendwelche statistiken in irgendeinem land die das problem mit verboten im griff hat ? und dass es so besser wird ? sag mir auch wie du dir vorstellst wenn die entwiklung weiter so sein wird, was sein wird in 20 jahren ? denkst du alles ist top ? und die menschen werden es endlich verstanden haben das verbotene "etwas" nicht zu kaufen ?
menschen ändern sich nicht mit gewalt
also wird sich nichts ändern und bestimmt viel schlimmer sein.
und das ist wo wir schon vor 50 jahren waren.. top sag ich mir da.. dann haben wir nichts gelernt und eine besserung nicht mal versucht !
Und was sagst du zu dem anderem Film ?
.. die Lektion zeigt aber dass verbote bei kindern keinen unterschied machten ob ein kind das verbot beachtet oder nicht! erst nach 6 wochen findet der prozes statt.. das sind auch die 77% mit welchen das drogenproblem sich anlehnt!! weil es verboten ist und es reizt macht man es!
die schulung zeigt wie wir als kinder sind und waren
und unsere politik- steuert sie wahrlich dahin.
.. auch solltest nicht die zig anderen quellen übersehen was uns die sagen das das dorgenproblem so wie wir vorgehen kein mittel ist. ( hab ich schon genug hier reingestellt)
zeig mir bitte irgendwelche statistiken in irgendeinem land die das problem mit verboten im griff hat ? und dass es so besser wird ? sag mir auch wie du dir vorstellst wenn die entwiklung weiter so sein wird, was sein wird in 20 jahren ? denkst du alles ist top ? und die menschen werden es endlich verstanden haben das verbotene "etwas" nicht zu kaufen ?
und das ist wo wir schon vor 50 jahren waren.. top sag ich mir da.. dann haben wir nichts gelernt und eine besserung nicht mal versucht !
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AW: Cannabis Legalisierung
Es zeigt nur, dass es auf die Art und Weise, wie man das Verbot ausspricht, ankommt, ob es fruchtet oder nicht. Seine eigene Quelle zu verstehen ist doch wirklich nicht zu viel verlangt...Testoron schrieb:.. die Lektion zeigt aber dass verbote bei kindern keinen unterschied macht ob ein kind das verbot beachtet oder nicht!
Testoron
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AW: Cannabis Legalisierung
Ich hab mich viel mit Beeinflussung von Menschen befasst, auch mit der Körpersprache, mit Verhörtechniken und Politischen/Polizeilichem Vorgehen.
Und die Menschen ticken so und nicht anders.. unsere Instinkte sind weit mehr stark eingeprägt als erlerntes. Und wenn man etwas nicht versteht aber es erlernt. Handeln wir später unterbewusst ohne drüber nachgedacht zu haben.. und das unterbewusste wird durch Verbote manipuliert und gesteuert.
Ja und wie werden hier Verbote vermittelt ? darum gehts doch
(man hat das verbot angenommen aber nicht verstanden)
Man Lügt die Menschen an und sagt ihnen mit erhobenen Finger du sollst nicht KIffen das macht dumm.. aha.. du bekommst von XTC löcher im kopf
obwohl das zeug bei täglicher Einnahme sicher nicht gesund ist. Und so weiter.. das meiste ist doch Bullshit.
Aber bei jedem Fussballspiel wird die Geile Schnitte mit dem Coolen Typen gezeigt die bier saufen und sich so auf das Fussballspiel freuen.. ist das die richtige Art seine Jungen an Sport zu führen ? Von kippen sag ich jetzt mal garnichts.. das haben die ja zum Teil eingestellt. ( Aber das sind die wahren Killer in der Geselschaft)
Aber wir werden unterbewusst vor den wirklichen Risiken falsch gewarnt und betrogen! Und vor den "Sachen" die zig mal besser sind für den Menschen werden wir belogen und erhalten Verbote. Die einfach Ignoriert werden da sie nicht einleuchten
Weil es eine Lüge ist..
wem hilft das ? das sind einfach ketten folgen die ineinander greifen.. und das schon so viele jahre.
JEDER DER ZWEIFELT SCHAU DIR DAS AN UND VERSTEHE
>>> http://www.youtube.com/watch?v=q90jCS9DKQw
Ich hab mich viel mit Beeinflussung von Menschen befasst, auch mit der Körpersprache, mit Verhörtechniken und Politischen/Polizeilichem Vorgehen.
Und die Menschen ticken so und nicht anders.. unsere Instinkte sind weit mehr stark eingeprägt als erlerntes. Und wenn man etwas nicht versteht aber es erlernt. Handeln wir später unterbewusst ohne drüber nachgedacht zu haben.. und das unterbewusste wird durch Verbote manipuliert und gesteuert.
Ja und wie werden hier Verbote vermittelt ? darum gehts doch
Man Lügt die Menschen an und sagt ihnen mit erhobenen Finger du sollst nicht KIffen das macht dumm.. aha.. du bekommst von XTC löcher im kopf
Aber bei jedem Fussballspiel wird die Geile Schnitte mit dem Coolen Typen gezeigt die bier saufen und sich so auf das Fussballspiel freuen.. ist das die richtige Art seine Jungen an Sport zu führen ? Von kippen sag ich jetzt mal garnichts.. das haben die ja zum Teil eingestellt. ( Aber das sind die wahren Killer in der Geselschaft)
Aber wir werden unterbewusst vor den wirklichen Risiken falsch gewarnt und betrogen! Und vor den "Sachen" die zig mal besser sind für den Menschen werden wir belogen und erhalten Verbote. Die einfach Ignoriert werden da sie nicht einleuchten
wem hilft das ? das sind einfach ketten folgen die ineinander greifen.. und das schon so viele jahre.
JEDER DER ZWEIFELT SCHAU DIR DAS AN UND VERSTEHE
>>> http://www.youtube.com/watch?v=q90jCS9DKQw
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Sinthuria
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Andiac, ich mache meine Arbeit mit Sicherheit Gewissenhaft. aber wie ich bereits geschrieben habe, tangiert mich dieses Problem beruflich nur am Rande. Ich entscheide auch nicht über die Art der Substitution. Das ist und bleibt die Entscheidung des Arztes.
Aber ich finde noch immer keine Studie, die eindeutig belegt dass Methadon als Substanz ursächlich für akute und schwere Depressionen verantwortlich ist. Ich finde allerdings eindeutige Aussagen über die Vorteile einer Substitution mit Buprenorphin bei depressiven Opiatabhängigen.
Aber das was ich beruflich und auch erlebt habe und was auch den Erfahrungen anderer Institutionen entspricht, zeigt einfach dass es DEN Suchtkranken nicht gibt. Zugangswege, Dauer der Erkrankung, Biografie, Komorbidität (diese findet zu Beginn einer Substitution kaum Beachtung), Suchtstrukturen, soziales Umfeld usw. unterscheiden sich deutlich. Es handelt sich nicht um eine homogene sondern äußerst heterogene Gruppe.
Daher sind auch verschiedene Ansätze und Wege notwendig. Wie ich bereits im vorher geschrieben habe, entspricht eine ausführliche Anamnese nicht unbedingt dem Standard.
Egal ob Methadon, Subutex, Heroingestützte Behandlung oder eine Abstinenztherapie, es gibt für alle Modelle eine Indikation. Nur leider sind die oft nicht ausreichend definiert oder werden in der Praxis aufgeweicht. Und leider treten alle Modelle häufig in Konkurrenz zueinander bzw. sind nicht miteinander verzahnt. Das wird vor allem deutlich, wenn man Publikationen zur Substitution und Abstinenzthearpie genauer betrachtet.
Daher finde ich es völlig kurzsichtig Behandlungs- und Therapieansätze völlig auszuschließen. Selbst für Suboxone oder Methadon gibt es eine Indikation ebenso wie für die Heroingestützte Behandlung. In der Psychiatrie gibt es noch heute Patienten, die mit Clozapin behandelt werden, obwohl der Wirkstoff sehr veraltet ist und nicht unerhebliche Nebenwirkungen auftreten können. Aber es gibt eben Patienten, bei denen dieses Medikament sehr gut anschlägt bzw. andere Wirkstoffe keinen Besserung oder Stabilisierung brachten. Daher kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum Du Dich scheinbar so sehr gegen eine breites Spektrum sträubst.
Dein Urteil über Politik und Gesellschaft schießt wohl weit über das Ziel hinaus. Ich sehe keinen Anhaltspunkt für deine These. Und auch das Verbot ist nicht dafür verantwortlich dass die Menschen Drogen nehmen. Ansonsten hätten wir wohl kaum so viele Menschen mit einem ernsten Alkoholproblem.
Andiac, ich mache meine Arbeit mit Sicherheit Gewissenhaft. aber wie ich bereits geschrieben habe, tangiert mich dieses Problem beruflich nur am Rande. Ich entscheide auch nicht über die Art der Substitution. Das ist und bleibt die Entscheidung des Arztes.
Aber ich finde noch immer keine Studie, die eindeutig belegt dass Methadon als Substanz ursächlich für akute und schwere Depressionen verantwortlich ist. Ich finde allerdings eindeutige Aussagen über die Vorteile einer Substitution mit Buprenorphin bei depressiven Opiatabhängigen.
Aber das was ich beruflich und auch erlebt habe und was auch den Erfahrungen anderer Institutionen entspricht, zeigt einfach dass es DEN Suchtkranken nicht gibt. Zugangswege, Dauer der Erkrankung, Biografie, Komorbidität (diese findet zu Beginn einer Substitution kaum Beachtung), Suchtstrukturen, soziales Umfeld usw. unterscheiden sich deutlich. Es handelt sich nicht um eine homogene sondern äußerst heterogene Gruppe.
Daher sind auch verschiedene Ansätze und Wege notwendig. Wie ich bereits im vorher geschrieben habe, entspricht eine ausführliche Anamnese nicht unbedingt dem Standard.
Egal ob Methadon, Subutex, Heroingestützte Behandlung oder eine Abstinenztherapie, es gibt für alle Modelle eine Indikation. Nur leider sind die oft nicht ausreichend definiert oder werden in der Praxis aufgeweicht. Und leider treten alle Modelle häufig in Konkurrenz zueinander bzw. sind nicht miteinander verzahnt. Das wird vor allem deutlich, wenn man Publikationen zur Substitution und Abstinenzthearpie genauer betrachtet.
Daher finde ich es völlig kurzsichtig Behandlungs- und Therapieansätze völlig auszuschließen. Selbst für Suboxone oder Methadon gibt es eine Indikation ebenso wie für die Heroingestützte Behandlung. In der Psychiatrie gibt es noch heute Patienten, die mit Clozapin behandelt werden, obwohl der Wirkstoff sehr veraltet ist und nicht unerhebliche Nebenwirkungen auftreten können. Aber es gibt eben Patienten, bei denen dieses Medikament sehr gut anschlägt bzw. andere Wirkstoffe keinen Besserung oder Stabilisierung brachten. Daher kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum Du Dich scheinbar so sehr gegen eine breites Spektrum sträubst.
Dein Urteil über Politik und Gesellschaft schießt wohl weit über das Ziel hinaus. Ich sehe keinen Anhaltspunkt für deine These. Und auch das Verbot ist nicht dafür verantwortlich dass die Menschen Drogen nehmen. Ansonsten hätten wir wohl kaum so viele Menschen mit einem ernsten Alkoholproblem.
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A
andiac
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Ich wollte dich auch nicht angreifen.
Ich hab sehr wohl den Eindruck, dass du gewissenhaft arbeitest.
Du hast mich an ein paar Stellen allerdings irgendwie falsch verstanden. Ich verschließe mich nicht den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Im Gegenteil. Ich finde das bisherige Angebot zu einseitig. Deshalb spreche ich mich ja auch wie du für die heroingestützte Behandlung aus und fordere zudem die Einführung der Morphinsubstitution.
Ich war selber mal im Methadonprogramm und hab da natürlich auch viele andere Patienten kennengelernt. U.a. gab es da auch (für einen ausgewählten Kreis) die Möglichkeit Subutex zu bekommen. Später ist man umgestiegen auf Subuxone. Daneben habe ich auch Leute kennengelernt, die an der Morphinstudie teilgenommen haben.
Ich hab da verschiedene Erfahrungen machen können. Viele gaben an, mit Merthadon ganz zufrieden zu sein. Die meisten hatten aber dennoch Beikonsum. Viele berichteten aber auch von verschiedensten Problemen mit Methadon. Dazu gehörten Magenprobleme, Lebererkrankungen, Schweißausbrüche, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und Depressionen. Ich bin auch schwer depressiv geworden. Als ich das Methadon jedoch absetzte, verschwanden sie unmittelbar wieder, obwohl sich an meinen Lebensumständen sonst nichts geändert hat.
Mit Subutex hab ich von keinerlei dieser Probleme gehört. Mit Morphin ebensowenig. Zumal das Morphin vor allem für die Patienten von Vorteil war, die auf die gefühlsabdämpfende Wirkung nicht verzichten konnten. Bei Subutex hingegen hat man ja einen klaren Kopf.
Alles in allem halte ich Methadon für das allgemein gesehen ungünstigste Mittel, da es offensichtlich die schwersten Nebenwirkungen auslöst. Allein dass es im Gegensatz zu den anderen Mitteln sogar noch deutlich stärker abhängig macht, spricht dagegen.
Leider aber sieht es ja so aus, dass gerade das Methadon am weitesten verbreitet ist. In vielen Städten ist es sogar die einzige Möglichkeit, sich substituieren zu lassen. Das ist gerade für Patienten ungünstig, die eine gute Sozialprognose haben und eigentlich nur eine realtiv kurzzeitige Substitution suchen. Denn das ist mit dem Mittel schlicht nicht möglich, da es wie gesagt, sehr stark körperlich abhängig macht. Man muss bei der Entwöhnung in ganz kleinen Schritten vorgehen. Das dauert Monate bis Jahre.
P.S.: Das Verbot kann man sicherlich nicht allgemein dafür verantwortlich machen, dass die Leute drauf kommen. Aber es trägt in erheblichem Maße zu einer Verschlimmerung der Lage der Süchtigen bei.
Ich wollte dich auch nicht angreifen.
Ich hab sehr wohl den Eindruck, dass du gewissenhaft arbeitest.
Du hast mich an ein paar Stellen allerdings irgendwie falsch verstanden. Ich verschließe mich nicht den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Im Gegenteil. Ich finde das bisherige Angebot zu einseitig. Deshalb spreche ich mich ja auch wie du für die heroingestützte Behandlung aus und fordere zudem die Einführung der Morphinsubstitution.
Ich war selber mal im Methadonprogramm und hab da natürlich auch viele andere Patienten kennengelernt. U.a. gab es da auch (für einen ausgewählten Kreis) die Möglichkeit Subutex zu bekommen. Später ist man umgestiegen auf Subuxone. Daneben habe ich auch Leute kennengelernt, die an der Morphinstudie teilgenommen haben.
Ich hab da verschiedene Erfahrungen machen können. Viele gaben an, mit Merthadon ganz zufrieden zu sein. Die meisten hatten aber dennoch Beikonsum. Viele berichteten aber auch von verschiedensten Problemen mit Methadon. Dazu gehörten Magenprobleme, Lebererkrankungen, Schweißausbrüche, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und Depressionen. Ich bin auch schwer depressiv geworden. Als ich das Methadon jedoch absetzte, verschwanden sie unmittelbar wieder, obwohl sich an meinen Lebensumständen sonst nichts geändert hat.
Mit Subutex hab ich von keinerlei dieser Probleme gehört. Mit Morphin ebensowenig. Zumal das Morphin vor allem für die Patienten von Vorteil war, die auf die gefühlsabdämpfende Wirkung nicht verzichten konnten. Bei Subutex hingegen hat man ja einen klaren Kopf.
Alles in allem halte ich Methadon für das allgemein gesehen ungünstigste Mittel, da es offensichtlich die schwersten Nebenwirkungen auslöst. Allein dass es im Gegensatz zu den anderen Mitteln sogar noch deutlich stärker abhängig macht, spricht dagegen.
Leider aber sieht es ja so aus, dass gerade das Methadon am weitesten verbreitet ist. In vielen Städten ist es sogar die einzige Möglichkeit, sich substituieren zu lassen. Das ist gerade für Patienten ungünstig, die eine gute Sozialprognose haben und eigentlich nur eine realtiv kurzzeitige Substitution suchen. Denn das ist mit dem Mittel schlicht nicht möglich, da es wie gesagt, sehr stark körperlich abhängig macht. Man muss bei der Entwöhnung in ganz kleinen Schritten vorgehen. Das dauert Monate bis Jahre.
P.S.: Das Verbot kann man sicherlich nicht allgemein dafür verantwortlich machen, dass die Leute drauf kommen. Aber es trägt in erheblichem Maße zu einer Verschlimmerung der Lage der Süchtigen bei.
Zuletzt bearbeitet:
G
Green Mamba
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Hier geht es eigentlich um die Legalisierung von Cannabis. Sicher gehört dazu auch immer der Blick auf andere Drogen. Jetzt aber bitte trotzdem mal wieder "back to topic"! Ihr könnt eure Diskussion über die harten Drogen gern per PN weiter führen!
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