Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

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Hier nochmal als Bild. Lila = legal

http://en.wikipedia.org/wiki/Cannabis_in_the_United_States

Schon witzig - im Land der Initiatoren des "War on Drugs" haben es in 2 Staaten nun komplett legal...

Hier muss erstmal etwas Aufklärung passieren bis auch Oma Girlinde und Hartmut der Bauarbeiter bei sowas zustimmen :)
 
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Telepolis hat heute über die Legalisierung im Staate Washington einen interessanten Artikel veröffentlicht (hier).
 
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Lübke schrieb:
und je nach dem wie es sich entwickelt, wird es vorbildcharakter für die anderen bundesstaaten haben. zum positiven oder zum negativen...

und hoffentlich auch endlich für europa ;)

aber mit dem kiffen fang ich trotzdem nicht mehr an :D
 
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Ich rauche durchaus auch mal was, trotzdem würde ich nie für eine Legalisierung stimmen. Auch wenn die Verfechter der Legalisierung es nicht hören wollen, häufiger Konsum über Länge zeit lässt die leute "weich" im Kopf werden, durfte das mehrfach beobachten und fallende Preise mit der Legalisierung würde den Konsum der Leute deutlich erhöhen.
 
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Den ersten Teil bestreitet hier sicher keiner. Unabhängig davon, ob die Auswirkungen schlimmer oder weniger schlimm als Alkohol sind, verursacht dauerhafter (und vor allem intensiver) Drogenkonsum immer etwas negatives.
Beim zweiten Teil kann man argumentieren. Klar, im ersten Moment werden es mehr. Aber es verliert an Reiz durch die Legalisierung. Ja, es ist ein seltsamer Effekt, aber es ist so. Siehe andere Länder. Am Anfang Anstieg, dann Abfall der Konsummengen.
So gesehen ist genau das abwägungssache.
 
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als cannabis dauerkonsument weiß man sowieso, wie langweilig cannabis tatsächlich sein kann. ergo, es verliert ganz automatisch seinen reiz, wenn man es andauernd macht. weicher im kopf wird man dadurch auch nicht, es sei denn man fängt mit der zeit in der man bekifft ist, nichts sinnvolles an. aber so gesehen lässt sich z.b. auch der fernseher als "gehirnweichmacher" bezeichnen.

mit der legalisierung geht der konsum mit sicherheit nach oben. aber sobald sich die leute an das zeug gewöhnt haben, merken sie, wie langweilig und gewöhnlich es doch sein kann und der konsum geht automatisch wieder nach unten bis er sich irgendwann eingependelt hat. das ist ein ganz normaler prozess eigentlich.
 
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weicher im kopf wird man dadurch auch nicht, es sei denn man fängt mit der zeit in der man bekifft ist, nichts sinnvolles an.
Naja, psychische Veränderungen werden gefördert. Klar hätte sich der eine oder andere Vogel eh in die Richtung entwickelt, aber psychische Probleme können bei Langzeitkonsum schon auftreten.
Aber es ist halt wie bei allem, ne?
Und genau das meinte ich. Erst geht der Konsum hoch auf Grund der Neugier, das flacht aber wieder ab.
 
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Vom Kiffen kann man schon ernsthafte Psychosen kriegen.
Kenne schon ein paar die jetzt krankenhausreif sind/waren.
Aber das glaubt man ja erst wenn man es selbst erlebt habt, also kifft euch ruhig dumm und deppert, sympathisch sind mir dann solche Witzfiguren die völlig neben der Schiene stehen allemal :D
 
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Unter den >100 Kiffern, die ich kennen gelernt habe, hat kein einziger eine Psychose vom Kiffen bekommen.
Das war anders bei den Leuten, die LSD genommen haben. Ich kannte 6 so Leute, die das genommen haben, und 3 von denen haben es "nicht so vertragen".
Die eine ist sogar in einer geschlossenen Heilanstalt gelandet (nach einmaligem LSD-Konsum).



Trotzdem ist es falsch, Cannabis-Konsum zu verharmlosen!
Es gibt ja nun diese Langzeitstudie, die belegt, daß regelmäßiger und vor allem zu früher Cannabiskonsum das Hirn irreparabel schädigt (gemessen wurden glaube ich im Durchschnitt 8 Punkte weniger beim IQ von Leuten, die in ihrer Zeit <18 regelmäßig konsumiert haben ... auch wenn diese damit schon lange wieder aufgehört hatten).

Wäre natürlich mal interessant, eine ähnliche Studie zum Thema Fernsehen zu haben. Aber ich habe da doch so meine Zweifel, daß es da ähnlich deutliche Ergebnisse geben wird (vor allem nicht irreparabler Natur).



Trotzdem (oder bzw. auch gerade deshalb) gehört das Zeug legalisiert. Das würde einen besseren Umgang begünstigen.
Davon abgesehen:
Ich habe eine Freundin, die an ziemlich starken chronischen Schmerzen leidet. Die braucht nur 2 mal an nem Joint zu ziehen, und dann geht's ihr gleich viel besser, ohne daß sie wirklich breit davon wäre (macht sie auch nur, wenn's mal wieder ganz schlimm wird).

Es ist schon ein Skandal, daß man sich hierzulande selbst gegen die medizinische Nutzung sträubt.
In anderen Ländern (unter anderen den USA) ist das schon lange eine anerkannte Methode (insbesondere bei Rheuma-Patienten).
Das scheint noch eines der gesündesten und effektivsten Medikamente gegen deren Leiden zu sein. Die Alternativen sind üble Schmerzmittel in Pillen-Form, die körperlich abhängig machen, auf Dauer innere Organe schädigen, oder mit teils sehr unangenehmen Nebenwirkungen kommen .. und außerdem i.d.R. noch deutlich teurer sind.
 
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damn@x schrieb:
Vom Kiffen kann man schon ernsthafte Psychosen kriegen.
Kenne schon ein paar die jetzt krankenhausreif sind/waren.
Aber das glaubt man ja erst wenn man es selbst erlebt habt, also kifft euch ruhig dumm und deppert, sympathisch sind mir dann solche Witzfiguren die völlig neben der Schiene stehen allemal :D

"Not sure if trolling or just plain stupid"

Ständig kommen hier Leuten rein und werfen ihre seltsamen Ansichten rein. Stellen sich dann nachher aber nie einer sinnvollen Diskussion, weil sie mit ihren lächerlichen Argumenten/Aussagen direkt untergehen...

Für mich bist du nur ein Troll :rolleyes:
 
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@Cokocool
Und was hat jetzt Dein toller Kommentar zu diesem Thema beigetragen?
Wo sind in Deinem Posting die Argumente oder "nicht lächerliche Aussagen"?
Und Du sprichst von einer sinnvollen Diskussion?

Willst Du hier ernsthaft bestreiten, dass Cannabis- Konsum Psychosen begünstigt?
 
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Indem man ernsthaft auf ein Trollposting antwortet, wird man Opfer des Trolls. Deshalb gehe ich gar nicht mit Argumenten auf ihn ein. Er kann gerne mal etwas ausführlicher seine Sachen erläutern, dann ist sein Post auch eine Antwort wert :)

ZeroZerp schrieb:
Willst Du hier ernsthaft bestreiten, dass Cannabis- Konsum Psychosen begünstigt?

Habe ich nirgendswo behauptet und das Thema hatten wir hier schon 200x
 
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bevor wir uns hier weiter über psychosen unterhalten, ist ja ein beliebter begriff der kontrafraktion, sollten wir uns vielleicht erstmal schlau machen, was so eine psychose überhaupt ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychose

d.h., dass wir uns hier konkret über eine "organische psychose" (oder drogenpsychose) unterhalten. organische psychosen werden u.a. durch drogen ausgelöst:

- aufgrund von exogen zugeführten Substanzen (Medikamente, Drogen).

symptome:

Wahnvorstellungen, Halluzinationen (häufig optisch von einzelnen Lichtblitzen bis hin zur Trugwahrnehmung von Gegenständen und filmartigen Szenen).

zum thema lsd und psychosen steht auch was in dem artikel:

Bekannt ist LSD, das von Sandoz als Medikament auf den Markt gebracht wurde mit der Indikation, es Ärzten in der Psychiatrie für einen begrenzten Zeitraum zu ermöglichen, sich in die Rolle ihrer Patienten zu versetzen. Diese Substanzen werden daher auch psychotomimetisch, eine Psychose nachahmend, genannt.

noch was wichtiges:

Unterdrückte Psychosen können durch Konsum von psychoaktiven Substanzen oder beim Absetzen der betäubenden Substanzen – hierzu zählt auch Alkohol – ausbrechen. Deshalb sollten Personen, die psychotisch erkrankt sind oder waren, alle bewusstseinsverändernden Substanzen meiden.

jetzt lasst uns doch mal darüber reden, warum alkohol nicht verboten wird, wenn es ebenfalls psychosen auslösen kann. generell können alle bewusstseinsverändernden substanzen eine psychose auslösen.

Weltweit erleiden rund ein Prozent der Menschen eine Psychose.
 
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Kiffen macht dumm

ZITAT:
Bei Studienteilnehmern, die kein Cannabis rauchten, stieg der IQ leicht vom Kindes- bis hin zum Erwachsenenalter. Bei jenen, die das Rauschmittel über drei oder mehr Jahre hinweg nahmen, verschlechterten sich die geistigen Fähigkeiten nach Angaben der Forscher hingegen deutlich. Einige hätten beim letzten Test bis zu sechs IQ-Punkte weniger erlangt, ihr IQ sank also beispielsweise von 100 auf 94.
 
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Ist euch auch schon einmal aufgefallen, dass Kiffer häufig ihre Sätze umständlich formulieren, z.B. mit Hilfsverben?
"Tust du auch später zum Sportunterricht gehen?"
Ich war mal 2 Jahre auf einer Schule, an der neben ein paar "Gelegenheitskiffern" auch 3 Mitschüler in meiner Klasse waren, die regelmäßig gekifft haben. Diese waren der festen Überzeugung keine negativen Auswirkungen zu spüren, bzw. dass sie sich sogar besser konzentrieren könnten.
Aber wie gesagt, schon am Satzbau merkte man merkwürdige Parallelen bei den 3en.
Auch meine ich eine Verschlechterung der geistigen Verfassung, zumindest bei 2 der 3 Mitschüler, über die 2 Jahre bemerkt zu haben. Jetzt kann ich als "Außenstehender" zwar nicht ganz beurteilen, wann ich bleibende Spätfolgen bemerkt habe und wann sie tatsächlich gerade "breit" waren.
Dennoch waren Sie für mich lebendes Gegenargument, gegen ihre Behauptung Kiffen habe keine mit Alkoholkonsum vergleichbaren Nebenwirkungen und Folgeschäden.
Was mich ein wenig erstaunt ist auch die Einstellung vieler Kiffer gegenüber dem Konsum im wöchentlichen Alltag. Da gehen manche bekifft auf die Arbeit und fahren mit dem Auto umher. Mir kommt es vor, als sei einem Alkoholiker viel eher klar, dass er da in dem Moment ein Tabu bricht und dabei besser nicht erwischt wird.
Manche Kiffer gehen mit dem bekifft Fahren und Arbeiten um, als wäre es das normalste der Welt.
Meine Befürchtung bei einer Legalisierung wäre, dass sich vor allem diese Einstellung erhärten und etablieren würde. Mir scheint der Umgang mit Alkohol in unserer Gesellschaft einfach vernünftiger. Vielleicht käme man langfristig auch bei einer Legalisierung zu einem vernünftigeren Umgang, aber daran habe ich Zweifel.

Ich selbst habe noch nie gekifft und werde es aufgrund meiner Beobachtungen bei anderen auch nicht anfangen. Ich weiß aber auch, dass ich da in meiner Generation eher die Ausnahme bin. Nichts desto trotz bin ich nicht ganz militant gegen eine Legalisierung, da der Alkoholkonsum ähnliche Langzeitschäden nach sich zieht. Aber dann müsste vorher viel bezüglich der Aufklärung zum verantwortungsvollen Umgang mit dieser Art Droge passieren. Sonst käme ich vielleicht z.B. nochmal in meinem Leben in die Situation, erst kurz vor Ende einer Autofahrt zu bemerken, dass ich Passagier eines unter Drogen stehenden Fahrers bin. Sowas muss nicht sein.
 
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Also "komische Formulierungen" werden sich wohl eher auf's Umfeld zurück führen lassen.

Und mit der Konzentration ist das so eine Sache.
Auf lange Sicht leidet diese extrem. Das fällt einem natürlich erst dann auf, wenn es zu spät ist.
Das ist meiner Einschätzung nach auch der Grund dafür, daß der IQ sinkt.

TnTDynamite schrieb:
Dennoch waren Sie für mich lebendes Gegenargument, gegen ihre Behauptung Kiffen habe keine mit Alkoholkonsum vergleichbaren Nebenwirkungen und Folgeschäden.
Naja .. das ist aber ziemlich unwissenschaftlich.
Es gibt mehr als genug Beispiele von Leuten, die völlig weich in der Rübe sind, aber nie gekifft haben.

TnTDynamite schrieb:
Was mich ein wenig erstaunt ist auch die Einstellung vieler Kiffer gegenüber dem Konsum im wöchentlichen Alltag. Da gehen manche bekifft auf die Arbeit und fahren mit dem Auto umher. Mir kommt es vor, als sei einem Alkoholiker viel eher klar, dass er da in dem Moment ein Tabu bricht und dabei besser nicht erwischt wird.
Also richtige Alkoholiker werden zum Auto fahren auch nicht nüchtern. Ich habe da mal eine ziemlich traurige Doku zu diesem Thema gesehen.

Und zum Thema "Kiffen" kann ich sagen, daß man bei regelmäßigem Konsum da ziemlich abgehärtet wird. Das verliert irgendwie den Effekt, den man hat, wenn man als Nichtkiffer mal an nem Joint zieht. Das gibt eine ganz andere Art von "Fettness".
Ich war damals zum Teil mehrere Monate ohne Pause breit. Also 24h am Tag. Da wird das irgendwann normal.
Auto bin ich damals allerdings noch nicht gefahren (war ja auch noch keine 18). Hätte mich direkt nach nem Kopf aber eh nicht an's Steuer gesetzt.

Als Dauerkiffer gibt es halt diesen Moment direkt beim/nach dem Kiffen, wenn man noch eine recht starke Wirkung spürt. Und dann gibt's diese Hintergrund-Fettness, die irgendwie ganz angenehm ist, aber einen nicht wirklich in seinen Tätigkeiten beeinträchtigt. Also zumindest kommt einem das so vor ... weiß gar nicht, ob's zu dem Thema auch mal so Reaktionstests, etc. gibt.

Das Ding beim Alk ist ja, daß die Reaktionsfähigkeit z.T. schon stark leidet, wenn man noch kaum etwas getrunken hat.
Hatte mal einen Abend 2 Gläschen Sekt getrunken, und bin einige Stunden später mit dem Auto nach Hause gefahren. Hatte eigentlich gar nichts mehr vom Alkohol gespürt gehabt.
Habe dann aber während der Fahrt gemerkt, daß mir das alles zu schnell geht (bin mit 30 durch die Stadt gegurkt ... zum Glück gab's Nachts kaum Verkehr). Da sollte man wirklich aufpassen!
 
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